Macht es einen Unterschied ob ihr ein Spiel kauft oder durch einen Abo Service "leiht"?

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    • Macht es einen Unterschied ob ihr ein Spiel kauft oder durch einen Abo Service "leiht"?

      Eigentlich wollte ich dies ja erst im Gamepass Thread reinschreiben, aber dann dachte ich könnte die Frage gleich allgemein stellen, da es ja nicht nur den Gamepass betrifft. Wie man schon aus dem Titel herauslesen kann, ist meine Frage, ob es für euch einen Unterschied macht ob ihr ein Spiel aus einem Abo Service spielt oder ein normal gekauftes. Ich will da jetzt auch kein "was ist besser und was nicht" draus machen, sondern ob es euch genauso psychologisch beeinflusst wie mich (mehr ist es im großen und ganzen ja nicht).
      Auf das Thema kam ich weil kürzlich mein 3 Monats Abo vom Gamepass abgelaufen ist und mir dadurch klar wurde dass ich in den 3 Monaten nur 1 Spiel davon durchgespielt habe, obwohl ich eigentlich so viele Spiele auf der Liste hatte die ich dort durchspielen wollte. Als ich darüber nachgedacht habe warum das so ist, fiel mir auf, dass es grundsätzlich an 2 Punkten lag.
      Zum einen lag es an dem Zeitdruck, dies war zwar nicht die Hauptursache dafür, aber ich habe nicht gerne das Gefühl ein Spiel jetzt spielen zu müssen, weil es sonst nicht mehr geht. Dadurch hatte ich zu Beginn schon Motivationsprobleme überhaupt ein Spiel anzufangen. Der Hauptgrund aber warum ich kaum Spiele durchgespielt habe war, dadurch dass ich kein Geld für die Spiele ausgegeben habe (die 1€ zählen da ja nicht wirklich), den Spielen kaum ein Chance gebe und so gut wie gar nicht geduldig bin. Schließlich verliere ich ja nichts wenn ich das Spiel schon nach 30 min wieder ausmache weil es mich nicht sofort abgeholt hat.
      Das beste Beispiel für mich sind die Spiele Hades, was ich selbst gekauft hatte, und Cross Code aus dem Game Pass. Während ich Cross Code nach 30 min wieder deinstalliert hatte weil mir der Anfang keinen Spaß gemacht hat, habe ich mich bei Hades die ersten Stunden durchgekämpft, weil ich eigentlich roguelikes nicht so sehr mag. Schlussendlich hatte ich aber dann mit Hades eine Menge spaß und es hat nur ein wenig Zeit gebraucht bis ich mit dem Spiel warm werde. Lustigerweise habe ich mir Cross Code vor ca. 1 Monat dann auf der PS5 gekauft und hatte dann extrem viel Spaß mit dem Spiel, nachdem ich die zähen ersten Stunden hinter mir hatte.
      Natürlich passiert mir das nicht nur bei Gamepass Spielen, denn auch bei ps+ gibt es nicht wenige die ich nach kurzer zeit schnell wieder deinstalliere, weil ich nicht geduldig genug in den Spielen eine Chance zu geben.

      Ich weiß natürlich dass das ganze größtenteils an mir liegt (ähnlich wie bei machen Leuten die sich gezwungen fühlen bei Open World spielen alles zu machen) und der Game Pass und co. objektiv gesehen ein super Sache sind, aber ich habe dadurch einfach gemerkt das ich spiele auf diese weiße zu konsumieren keinen Spaß bringt. Aus diesen Grund finde ich es auch gut, dass sowohl Sony als auch Nintendo, Microsoft in der Hinsicht nicht wirklich nach machen. Abschließen kann ich sagen, dass ich durch die ganze Sache bemerkt habe das ich mehr Spaß an Spielen habe. wenn ich sie nicht als billiger Konsumware sondern als Wertiges, wofür ich auch bereit bin gut dafür zu bezahlen (solange es natürlich nicht ins andere extreme geht).

      Aber um das ganze mit einem dummen Vergleich zum Ende zu bringen. Spiele aus einem Abo Service sind für mich wie ein billiges Buffet wo ich versuche habe so viel wie möglich in kurzer Zeit in mich reinzustopfen, während normal gekaufte Spiel für mich wie ein Besuch beim Restaurant ist, wo man sich Zeit nimmt und das Essen genießt.
    • Ich denke, solche Abo-Dienste sind eher geeignet, Spiele anzutestesten und schauen, ob sie einem zusagen oder nicht.
      Wenn man ein Spiel als gut genug eingestuft hat, um es sich zu kaufen, ist es nachvollziehbar, dass man es mit einer ganz anderen Motivation spielt.
      Dass Spiele (genau wie Musik und Filme) prinzipiell wieder eine höhere Wertigkeit bekommen und nicht primär existieren sollten, um in Sales/Streamingabos verramscht zu werden, finde ich auch schon lange. Es reden ja derzeit viele von Nachhaltigkeit - für digitale Kunstprodukte scheint dieser Grundsatz jedoch kaum zu gelten. Nachhaltigkeit kann aber nur dann wirklich funktionieren, wenn sie in sämtlichen Lebensbereichen greift.
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    • Ich habe noch nie ein Spiele-Abo abgeschlossen. Bei ein paar Games, die ich mir für Mobile holte und nach einmaligem Durchzocken wohl nie wieder anrühren werde, hätte sich so ein Abo theoretisch gelohnt, doch das weiß man ja vorher nicht. Doch wenn mir ein Spiel gefällt, würde ich es mir doch schon lieber kaufen.

      Mein Problem mit Abos wurde ja schon im Startpost genannt. Man hat ständig die übrige Zeit im Hinterkopf und würde lieber den maximalen Nutzen rausholen. So erging es mir mit dem ersten Monat eines Streamingabos. Das würde mich dann doch zu sehr nerven. Ich würde des Abos wegen lieber ein Spiel anfangen, auf das ich vielleicht keine Lust hätte und würde ein gekauftes Spiel erstmal liegen lassen. Ich denke, für mich wäre so ein Abo zum Anfang einer neuen Plattform interessant, danach würde ich direkt zum Kaufen übergehen.
    • Bei Abos bin ich generell etwas skeptisch, da solche meist nur einige wenige Titel anbieten, die einem auch gefallen und qualitativ gut sind (offenbar ist dies beim Xbox-Game-Pass nicht zutreffend, da hier anscheinend gute Sachen dabei sind und viele dieses Abo von Microsoft abfeiern). Da zahlt man durchaus schon mal Leergeld, für etwas das man gar nicht nutzt. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck. Daher habe ich auch keine Abos (außer Netflix und Prime, die üblichen Verdächtigen, bei denen man eben auch sehr viel Trash geliefert bekommt).
      Ich bevorzuge also definitiv den Kauf eines Games, nachdem ich mir mehrere Reviews, Letsplays und Beschreibungen angeschaut habe. Und dann auch noch am besten physisch, da hier die Preise oft schneller fallen und ein Wiederverkauf möglich ist, wenn man dies wünscht. Ich glaube, wenn alles in den Abo-Bereich übergehen würde und sogar physische Exemplare von Games wegfallen, so wäre dies keine gute Entwicklung für die Gamerinnen und Gamer. Denn die Preise würden in diesem Fall vielleicht nicht unbedingt höher sein, dafür aber auch nicht fallen. Und letztlich würde man kein Game mehr "besitzen". Also ja, es macht für mich einen großen Unterschied, ob ein Game gekauft oder nur geliehen wird über z.B. einen Abo-Dienst.
    • Über die verbleibende Zeit braucht man sich eigentlich keine Sorgen machen, natürlich nur, wenn man aktiv verfolgt was neu rein kommt. Wenn man irgendwie mittendrin einsteigt könnte es natürlich mal sein, einen Titel zu erwischen, der dann in einiger Zeit rausfliegt. Aber bei Game Pass muss man erstmal folgendes anmerken: Sämtliche Microsoft Titel bleiben, so lange der Service besteht, im Game Pass. Das schließt auch jede Neuerscheinung mit ein. Das schließt nun dann auch alle Bethesda Titel mit ein. Alle anderen Titel bleiben circa 3-6 Monate im Abo, ein riesiger Teil davon ist aber schon weitaus länger im Game Pass. Wenn man wirklich Bock hat, den Entwickler zu supporten und es ein Spiel ist, welches wirklich auf Langlebigkeit ausgelegt ist, der kann es sich kaufen. Als Game Pass Abonnent erhält man 25% (glaube es waren 25%) auf die Titel, die man sich zulegen möchte.

      Ich mache mir da übrigens keinen Stress. Game Pass ist optimal wenn man was ausprobieren möchte, bei kleineren Titeln die man nach einmal durchzocken vermutlich nie wieder anrührt oder aber um die neusten Exklusivtitel zu spielen, für die man dann keine 60-70 Euro ausgeben möchte. Und dennoch hat der Game Pass nicht dafür gesorgt, dass ich weniger Spiele kaufe (ob Retail oder Digital). Wer sich aber den Stress macht, da so viel wie möglich spielen zu wollen, der hat schon verloren. Da muss man auch ganz ehrlich sein, man wird unmöglich alles zocken können, was einen interessiert. Ich habe mich dann immer auf maximal 2 Titel beschränkt die ich parallel zueinander spiele. Aktuell habe ich nicht einmal ein Game Pass Abo, weil ich halt auf Switch und PlayStation 4 noch so einen großen Backlog habe, aber auch noch ne menge eigene Spiele für Xbox immer mal wieder gekauft habe. Wenn aber etwas in den Game Pass kommt, was ich unbedingt zocken möchte, dann schließe ich natürlich sofort wieder ein Abo ab.

      Man darf sich da nur nicht selbst unter druck setzen. Ist genau so wie bei Crunchyroll oder Netflix oder anderen Anbietern, man kann unmöglich alles gucken. Wobei doch, manche scheinen das wirklich zu können^^
      Zuletzt durchgespielt:

      Hades 8/10, Twelve Minutes 7/10, Tokyo School Life 7/10

    • Interessante Frage. :) Glaube das hat auch weniger mit Digital vs. physisch zu tun. Bei mir ist es nämlich auch ähnlich, das hat für mich einen anderen Effekt.

      Ich blicke ja auch immer wieder neidisch auf den Gamepass, mein Hauptgrund mir dieses Jahr noch eine Series X zu kaufen. Aber ich bin da eher an sehr spezifischen Titeln interessiert.

      1. An Spielen die es eh nur digital gibt, auf die ich aber Day One scharf bin, sprich, sehr viele Indies.
      Ich spiele sehr viele Indiespiele, und viele davon kaufe ich mir auch Day One, und ich sehe immer wieder das genau diese Spiele dann auch direkt im Gamepass landen. Ich würde mir die Spiele mit dem gamepass dann nämlich garantiert nicht kaufen, da ich die Indiespiele nach dem durchspielen eh direkt wieder deinstalliere. Wenn ein Spiel durch ist ist es halt vorbei, Ausnahmen sind nur einige Roguelikes/Roguelites. Je nachdem wie gut mir ein Spiel gefällt würde ich es halt dann danach nochmal kaufen.

      2. Titel bei denen ich mir unsicher bin ob ich mir sie holen soll oder nicht.Es gibt immer wieder Titel bei denen ich mich dann entscheide sie erstmal nicht zu kaufen. Entweder weil mich das Endprodukt nicht richtig überzeugt hat, oder weil ich gerade keine Lust auf das jeweilige Genre habe, wo ich dann einfach ungerne den Vollpreis zahle. Sowas hole ich mir dann meistens irgendwann im Sale. Ein Beispiel für sowas wäre Dragonball Z kakarot was ich erst vor zwei Monaten gekauft habe. Das gefiel mir im Endeffekt sogar sehr gut. Ich hätte es also wahrscheinlich schon letztes Jahr gespielt wenn es im Gamepass erschienen wäre. Ich habe allgemein eine riesige Liste an Spielen bei denen ich mich weigere den Vollpreis zu zahlen, was ich dann gerne billig in einem Sale mitnehme. ^^ Warte beispielsweise auch schon länger das Fairy Tail unter die 25 Hürde rutscht. :P Doom Eternal wäre noch so ein Spiel, ich weiss nicht ob mir das gefällt, das wird sicherlich demnächst für 9,99 verkauft. :)

      Was mich am Gamepass allerdings nicht so reizt, sind genau die Titel die dann richtig einschlagen, wo dann jeder drüber spricht. Outriders jetzt gerade wäre so ein Spiel. Mal davon abgesehen das ich es eh auf der PS5 spielen wollte wegen dem Dualsense, ich hätte mir das eh gekauft. Ich will das dann gerne besitzen, habe mich riesig auf dieses Spiel gefreut und ich werde es bestimmt immer mal wieder starten, da bringt mir ein gamepass nix wenn das in einem halben Jahr wieder raus ist. Oder sowas wie Fallout 5. Riesiger Blockbuster, aber das will ich halt genau deswegen auch kaufen und besitzen.


      Das einzige was mich ein wenig an Aboservices wie PS Now und Gamepass stört ist die schiere Anzahl an Spielen tatsächlich. Das lädt dazu ein die Wertigkeit eines Spieles zu vergessen. Man startet mal eben 5 Spiele eine halbe Stunde lang und fängt dann wieder das nächste an und das ist auch der Hauptgrund warum ich keine Spiele mehr sammle, sondern nur Spiele kaufe die ich gerne direkt spielen will. Wenn man sich 5 Spiele gleichzeitig kauft spielt man alle an und beendet keins davon, und dann kommen 5 weitere Spiele hinzu. Am Ende hat man 100 angefangene Titel, und sowas hat mir vor ein paar Jahren auf einmal komplett die Lust an Gaming genommen. Ich weiss das hier das viele so machen, und die haben ja auch viel Spass dabei vermutlich, mich hat es sehr gestört. Ich finde auch das so oft die Erfahrung eine ganz andere ist. Jemand der alle 1-2 Jahre ein paar Stunden weiterspielt weil er es halt aus dem Pile of Shame abarbeiten will, dem fehlt die Anbindung zur Story und zu den Charakteren. Natürlich zündet ein Spiel wie The Last of Us nicht wenn man es über 5 Jahre hinweg spielt. Da zerstört dieses perfekte Pacing. Bei anderen Titeln wiederum ist sowas natürlich überhaupt nicht schlimm, aber bei storyintensiven Spielen wird somit die eigentliche Erfahrung gestört. Und genau das wäre mein Kritikpunkt an Aboservices, obwohl ich sie sehr gerne nutze. Aber einigen Titeln schadet das schon, und ich hoffe ich fühle mich da nicht zu erschlagen von einer riesigen Auswahl an Spielen. Versuche wahrscheinlich dann konkret eben nicht einfach mal alles anzuspielen. Muss da strikt so weiterspielen wie ich es jetzt tue, wenn ich scharf darauf bin wird es gespielt, und eben nicht einfach alles anzuspielen weil "gratis".

      Currently playing: Avengers PS5
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      Zuletzt durchgespielt: Ori and the Will of the Wisps/Hades/Orcs must Die 3
      Most Wanted: Tales of Arise






    • Also ich habe damals (Weihnachten 2019) die Xbox One bekommen und mir für ca 60€ 2 Jahre GamePass geholt den ich auch definitiv zum Vollpreis verlängern würde.
      Für diese 60€ hätte ich 1 neues Spiel kaufen können, oder eben ein paar ältere/indies.

      Da ich das Sammeln aufgegeben habe, da sich außer meiner Katze (die gerne etwas runterwirft) und mir niemanden interessiert was ich an Spiele oder gar teuren CE's im Schrank stehen habe, ist mir sowieso egal ob es physisch oder digital ist und ich meine physischen Spiele, die ich zu 95% eh nicht mehr spielen werde schon verkauft oder beim Game Stop eingetauscht habe (ja ich weiß, Game Stop ist böse. Die 9,99er Aktionen aber toll!) und ich generell äußerst selten Spiele zum release kaufe, da sie kurze Zeit später drastisch im Preis fallen.

      Ich persönlich bin riesen Fan vom Game Pass, was vermutlich eh schon jeder weiß. Ich kann die Spiele in Ruhe durchspielen, da mein Abo eh dauerhaft läuft, sollte ein Spiel während ich es spiele aus dem Abo fliegen, so habe ich immernoch die Möglichkeit es günstig mit dem GP Rabatt zu kaufen.
      Ich finde auch nicht das sich die Spiele wie ramsch anfühlen, habe ich bei Filme/Serien über Netflix und Amazon Prime auch absolut nicht, dessen Produktionskosten teilweise erheblich mehr kosten als die eines Videospiels.
      Da niemand gezwungen wird seine Spiele in den Game Pass zu stecken, wird das Abo für Publisher/Entwickler schon lukrativ sein, wieso sollte man es auch sonst machen?
      Microsoft bezahlt diese, damit die Abonnenten für schmales Geld die Spiele spielen können. Je mehr Abonennten desto lukrativer für Microsoft, desto mehr finanzieller Spielraum für weitere Games im GP.

      Also kann ich ohne schlechtes gewissen das ganze Angebot nutzen, sogar Spiele spielen die ich mir niemals gekauft hätte - dessen Fan ich geworden bin und direkt ein Sequel davon kaufen/spielen würde.
      Ansich finde ich auch doof ein Spiel spielen zu müssen was mir scheinbar nicht gefällt, weil ich es gekauft habe. Klar kann ein Spiel später noch richtig Spaß machen, jedoch möchte ich mich nicht des Geldes wegen dazu zwingen müssen.

      Noch schlimmer finde ich persönlich, wenn man seinen Pile of Shame mit neuen Vollpreistiteln füttert, spiele die man erst Monate, Tage, Jahre oder nie spielen wird.
      Das Tote Kapital würde mir weh tun, vorallem wenn die Differenz des Preises zwischen release/kauf und tatsächlichen spielen schon nur noch ein Viertel oder weniger ist.
      Aber das ist nur meine Meinung.

      Was ich für die 60€ Game Pass bisher bekommen habe? Lasst mich nachschauen...
      103 Spiele gespielt, die mir mehr oder weniger gefallen haben.
      Manche durchgespielt, manche abgebrochen.
    • Interessantes Video zu dem Thema



      Für mich verlieren Online Käufe ja schon an Wert und geraten unglaublich schnell in Vergessenheit. Das ist nix ganzes und nix halbes. Als Abo finde ich es noch schlimmer. Ne lass mal, ich kauf die schön wie sich das gehört und unterstütze diese Wegwerf Methode nicht.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CloudAC ()

    • Ich hatte einmal einen Monat bei Uplay umsonst bekommen. Ich habe genau einmal ein Spiel in dem Zeitraum da einmal gestartet.

      Ich spiele einfach nicht gerne auf Zwang. Ich spiele was ich will, wann ich will. Und da kann es auch sein, dass ich einen einzelnen Titel über Jahre mit Monaten Pause dazwischen immer mal weiter zocke. Damit ist ein Abo für mich witzlos.

      Ebenso witzlos ist, ich spiele gerne auch mal Nischentitel, in Nischen, die eben kein populärer Mainstream sind, solche Spiele werden NIEMALS in irgendwelchen Abos großer Hersteller angeboten werden.

      Da kam jetzt aber noch ein neues Problem hinzu, Plattformen wie Steam, Playstation Network und Co. bieten diese auch entweder gar nicht oder hierzulande nicht (mehr) an. Als Alternative bleiben nur kleine Onlineshops, was frustrierend ist.
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    • Ich finde dass der GP die Spielebranche in eine falsche Richtung lenkt. Auf der Xbox kommen immer weniger Spiele in Retail Format, weil hier die Mentalität „Geiz ist geil“ gefördert wird und eine Generation heran gezüchtet wird die alles für lau haben möchte. Square Enix bringt praktisch kaum noch Retail Spiele für die Xbox, bis auf Nier Replicant und Outriders kam da nichts mehr.

      Mich würde es unglaublich stören ein Spiel anzufangen und den Hintergedanken zu haben, dass das Spiel jederzeit herausfliegen könnte. Spiele will ich physisch besitzen und auch mich daran erfreuen eine Collectors-, Limited Edition oder auch normale Fassung in meinem Regal stehen zu haben. Der Gamepass soll praktisch dass Netflix des Gaming werden und wir wissen alle, nicht alle Titel dort sind Qualitäts Filme/Serien. :huh:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vincent Odessa ()

    • Grundsätzlich bin ich jemand, der ein Spiel lieber "besitzt", als dass ich lediglich nur den Zugriff (und diesen teils nur für einen begrenzten Zeitraum) darauf habe. Trotzdem laufen bei mir nebenbei sowohl PS-Now als auch der Gamepass mit. Ich finde, dass es sehr stark darauf ankommt, wie so ein Abo-Dienst aufgebaut ist. Beide "fühlen" sich für mich dabei tatsächlich unterschiedlich an.

      Fangen wir mal mit dem Gamepass an, welcher für mich als jemand, der bis vor kurzem nicht auch nur in die Nähe einer Xbox gekommen war, eigentlich eine super Sache ist, um vor Allem ältere Exklusivtitel nachzuholen, die, wie hier schon jemand schrieb, dauerhaft im Gamepass bleiben. Wenn es allerdings um Spiele von Dritten geht, sieht das Ganze schon wieder anders aus, denn die werden oft schon nach recht kurzer Zeit wieder heraus genommen. Klar, nun kann ich sagen, ich kaufe mir das Spiel (evtl. mit Rabatt), aber wenn ich es verpasst habe und gegebenenfalls nur mal reinschauen wollte, um mich möglicherweise für einen späteren Kauf zu entscheiden, macht das Ganze nicht so viel Sinn für mich. Allerdings gibt es halt abseits der Titel von MS nicht so viele reizvolle Titel für mich, da man ja ohnehin die Möglichkeit hat, sie auch auf anderen Plattformen zu spielen. Eigentlich ist das eine verpasste Chance und neben den eigentlich massiven Vorteilen, besonders auf der technischen Seite, ist das eben auch etwas, was dem GP auf lange Sicht das Genick brechen könnte, wenn man bei Sony mit PS-Now nachholt. Irgendwie habe ich so immer das Gefühl, dass ich irgendwas verpassen könnte, durch diesen Umstand, was ich bei Sonys Gegenstück nicht behaupten kann.

      Womit wir dann auch bei eben diesem wären. Prinzipiell macht Sony da einiges anders, denn die Bibliothek von PS-Now wächst seit sie da ist, ständig um neue Titel an. Jeden Monat kommen mehrere Spiele hinein, die dauerhaft drinnen bleiben, plus ein/zwei Titel, welche Zeitbegrenzt für teilweise mehrere Monate im Dienst landen. Viele der Spiele im Abo sind von Third-Party-Entwicklern und dennoch muss ich mir keine Sorgen machen, eventuell etwas zu verpassen, bis auf die Top-Titel, die irgendwann wieder verschwinden, aber das sind in der Regel welche, die bei Interesse ohnehin gekauft werden. Allerdings sehe ich hier auch das Potenzial von PS-Now, denn es ist ja durchaus möglich, dass diese Titel, die man möglicherweise eher nicht zum Vollpreis kaufen möchte, früher oder später dauerhaft in die Bibliothek aufgenommen werden, statt zunächst nur Zeitbegrenzt. Wenn das also so weiter geht, die Bibliothek immer weiter wächst und wächst und man das Abo auch technisch attraktiver macht (was längst überfällig ist), dann würde sich das durchaus lohnen und man hat nicht ständig die Zeit im Nacken oder es fühlt sich eher so an, als würde man diese Spiele besitzen, auch wenn das faktisch natürlich nicht so ist.

      Ansich sind solche Abos also erst einmal nichts schlimmes. Nur das Konzept dahinter sollte eventuell an einigen Stellen noch angepasst und attraktiver gestaltet werden, um eben dem Benutzer am Ende ein "besseres Gefühl" zu geben.

    • Erstmal Danke für all die Interessanten Antworten und Ansichten.

      Somnium schrieb:

      Man darf sich da nur nicht selbst unter druck setzen. Ist genau so wie bei Crunchyroll oder Netflix oder anderen Anbietern, man kann unmöglich alles gucken. Wobei doch, manche scheinen das wirklich zu können^^
      Ich gebe dir da vollkommen recht und wie im eingangs Post beschrieben war das für mich ja nur ein neben Problem für mich. Es ist dennoch schwierig diesen Gedanken auszustellen das man in den Monat wo man den Service gekauft hat, das Maximum herausholen zu wollen. Immerhin kostet der Gamepass mittlerweile ja nicht mehr nur 1 € sondern 10€ und für den Preis sollte man schon 1-2 Spiele durchspiele damit es sich lohnt. Somit ist dann sofort wieder der Zwangsgedanke da der meine Motivation schmälert überhaupt was anzufangen.

      Aruka schrieb:

      1. An Spielen die es eh nur digital gibt, auf die ich aber Day One scharf bin, sprich, sehr viele Indies.
      Ich spiele sehr viele Indiespiele, und viele davon kaufe ich mir auch Day One, und ich sehe immer wieder das genau diese Spiele dann auch direkt im Gamepass landen. Ich würde mir die Spiele mit dem gamepass dann nämlich garantiert nicht kaufen, da ich die Indiespiele nach dem durchspielen eh direkt wieder deinstalliere. Wenn ein Spiel durch ist ist es halt vorbei, Ausnahmen sind nur einige Roguelikes/Roguelites. Je nachdem wie gut mir ein Spiel gefällt würde ich es halt dann danach nochmal kaufen.
      Indie Spiele sind für mich auch mit großen Abstand die meisten Spiel die in diesen Abo Servies durchspiele. Vor allem die kurzen mag ich da sehr, wie z.B. Abzu oder Maquette, beide gingen ca. 2 und hatte kein Problem die auf einem rutsch durchzuspielen. Zu deiner 2. Art, so habe ich es eigentlich auch gehandhabt aber leider funktioniert es so für mich nicht, da ich ja den Spielen in Abo Services, wenn sie mir nicht gleich von Anfang an überzeugen, keine wirkliche Chance gebe. Würde ich nämlich danach gehen hätte z.B. nie Cross code für mich entdeckt da ich es nach 30 min anspielen beim Gamepass als uninteressant abgestempelt habe und erst als ich es mir gekauft habe und dem Spiel wirklich eine längere Chance gegeben habe hat es mir sehr gut gefallen.

      Chase schrieb:

      Was ich für die 60€ Game Pass bisher bekommen habe? Lasst mich nachschauen...
      103 Spiele gespielt, die mir mehr oder weniger gefallen haben.
      Manche durchgespielt, manche abgebrochen.
      Das ist natürlich schon eine Hausnummer und dadurch sieht man das der Gamepass vom Preis her echt ungeschlagen ist. Ich stimme die da auch vollständig zu das für Leute wie du diese Service wie gemacht sind und solange diese nicht irgendwann Pflicht werden (sowohl für die Konsumenten als auch für die Konsolen Hersteller) finde ich natürlich auch super das sowas existiert.

      Kelesis schrieb:

      Dass Spiele (genau wie Musik und Filme) prinzipiell wieder eine höhere Wertigkeit bekommen und nicht primär existieren sollten, um in Sales/Streamingabos verramscht zu werden, finde ich auch schon lange. Es reden ja derzeit viele von Nachhaltigkeit - für digitale Kunstprodukte scheint dieser Grundsatz jedoch kaum zu gelten. Nachhaltigkeit kann aber nur dann wirklich funktionieren, wenn sie in sämtlichen Lebensbereichen greift.
      Lustigerweise hätte ich dir vor nicht mal all zu langer Zeit da widersprochen, aber ich muss gestehen das ich es mittlerweile immer mehr so sehe wie du geschrieben hast. Diese "geiz ist geil" Mentalität, wie @Vincent Odessa schon geschrieben hat, hat sich in den letzten Jahren ziemlich verbreitet und das im negativen Sinne. Das beste Beispiel in letzter Zeit war da für mich FF7R im Ps+, da gab es was "umsonst" und die leute wollten gleich alles kostenlos haben. Natürlich dürfen Spiele aber auch nicht in andere extreme gehen und zu teuer werden.
    • Da ich weder den Gamepass noch PS+ oder ähnliches abonniert habe, ist das nun ein bisschen theoretisch, aber ich schreibe meine Antwort mal auf Basis der Frage "Warum interessiert mich so ein Modell nicht?". Es sind im Endeffekt zwei Faktoren:

      1. Was ich mir nicht selbst gekauft habe, will ich auch nicht wirklich spielen. Das klingt irgendwie blöd, aber die "Kaufentscheidung" ist für mich ein wichtiger Faktor. Ich hab inzwischen auch aufgehört, mir kostenlose Spiele auf den PC zu laden, da ich sie doch einfach nicht spiele.

      2. Ich hätte das Gefühl, mein Backlog würde unkontrolliert in die Höhe wachsen. Ich hätte die Spiele trotzdem immer im Hinterkopf und damit einhergehend das Gefühl, dass ich diese ausprobieren muss, weil ich für das Modell bezahle. Das nervt mich dann schon wieder. Ich würde auch niemals Spiele wie Final Fantasy XIV spielen, da ein Abo mich gefühlt dazu "verpflichtet" das Spiel genau jetzt zu spielen und zwar so viel wie möglich. Dann hab ich von vorneherein schon keinen Bock mehr drauf.

      Wobei ich im November mal sehr gute Erfahrungen mit dem Probespiel-Modell des Nintendo Switch Online Service gemacht habe. Und zwar war Rune Factory 4 Special für ca. 5 Tage völlig frei spielbar. Diese Zeitspanne reicht natürlich nicht (zumindest mir nicht), um das Spiel zu beenden, aber es reichte, um es mal ausgiebig auszuprobieren: Ich hatte es im örtlichen Saturn immer mal wieder in der Hand, habe es aber jedes Mal wieder weggelegt, da ich mir nicht sicher war, ob es meinen Geschmack trifft. Nach ca. 3 Tagen habe ich dann die Kaufentscheidung getroffen und habe es mir über Amazon bestellt. Den angefangenen Spielstand konnte ich dann einfach weiterspielen. Ohne diese Aktion hätte ich das Spiel wohlmöglich niemals gekauft/gespielt - hier hat das Modell in meinen Augen also super funktioniert, als "erweiterte Demo".
      Wobei mich der Zeitdruck in einer anderen Situation wahrscheinlich genervt hätte, hier passte es gerade insofern sehr gut zusammen, dass ich gerade ein anderes Spiel beendet und sowieso nach etwas "Neuem" gesucht hatte. Ich fände es gut, wenn jeder Spieler 5 Tage bekommt, aber dann zumindest 1-2 Monate Zeit hat, diese "Testperiode" eigenmächtig zu starten.
    • Ich wäre da auch mehr dafür, das jedes Spiel ne Demo bekommt. Die Outriders Demo war vorbildlich was Umfang anging. Ich weiß auch nicht, wenn ich was sehe das mir gefallen wird, verfolge ich es über Monate / Jahre und das ist ein Prozess bis zum Kauf. Dann hat man es endlich in der Hand. Wird alles reine Psychologie sein, aber habe ich es nur als Datei, ist es = wertlos. Ausnahme sind halt die Handvoll Titel, die es nicht anders gibt. Man hat halt noch die romantische Vorstellung, dem Entwickler was gutes zu tun die Spiele noch richtig zu kaufen, ne Art Wertschätzung für ihre Arbeit. Ich kann auch für mich selbst sagen, das mich mein Gefühl bei 9 von 10 Spielen nicht verlässt. Auch wenn es Spiele sind wo man schon ahnt das es nix großes wird, das weiß man dann aber auch für sich wenn man es kauft. Ich muss nicht alles erst anspielen oder 500 Spoiler Trailer sehen, keiner erfindet die Welt neu und man kennt ja seine Pappenheimer. Gibt mir 1, 2 Videos, sag mir wie die Handlung erzählt wird und gut ist.

      FF14 lade ich auch immer nur auf wenn es wieder viel Story Content gab, oder wenn die nächste große Erweiterung kommt. Also so 1 mal im Jahr für 2 Monate. Das passt schon, für mehr habe ich auch keine Zeit.
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    • Habe den Gamepass in der Vergangenheit schon stark genutzt um gerade Spiele durchzuspielen die ich mir evtl. nicht kaufen würde. Aber inzwischen habe ich doch lieber wieder meine Sammlung beisammen, die ich jederzeit und wann ich es möchte spielen kann. Bei so Abos bin ich immer abhängig von meiner Bezahlung, das am Angebot nichts geändert wird oder sonst was blödes passiert. Ich vermute ohne Login (Internet Verbindung) würde das auch nicht klappen. Nervt mich ja schon bei Demo Versionen wenn ich dafür extra ins WLAN muss, damit das Spiel meinen Access feststellen kann... ne, das ist nicht meins. X/
    • Naja im Grunde sparen wir viel Geld aber einerseits sehe ich es auch extrem Konsumentenfeindlich an, weil die Entwickler einfach von Plattform zu Plattform wechseln können also genau da wo es ihnen gerade passt, es läuft oder sie die meisten Absätze erzielen können.

      Aber bei Digitalen Verkäufen müssen die Entwickler die Spiele uns dauerhaft zur Verfügung stellen somit Vertraglich weiterhin mit dem "Publisher" in diesem Fall Microsoft, Sony oder Steam zu deren Konditionen verbunden sind.

      Somit schützen die Entwickler der Spiele eigentlich nur sich selbst und ihre Produkte an Nintendo sieht man es gerade ganz gewaltig mit Mario indem man es einfach aus dem Store entfernt und nicht mehr weiter produziert.

      Nach 1-2 Jahren wird man vermutlich das selbe Produkt wieder verkaufen nur mit Galaxy 2 und nochnem Mario Spiel dazu aber alles auf Limit.

      Das das ganze so gut läuft können wir nicht ausschließen, dass sie es auch so mit Zelda oder Metroid Prime machen werden.
    • ElPsy schrieb:

      Spiele aus einem Abo Service sind für mich wie ein billiges Buffet wo ich versuche habe so viel wie möglich in kurzer Zeit in mich reinzustopfen, während normal gekaufte Spiel für mich wie ein Besuch beim Restaurant ist, wo man sich Zeit nimmt und das Essen genießt.

      Ich würde es bei mir eher sehen als "Buffet das ich einfach nicht mag aber trotzdem mal nen happen probiere nur um zu sehen ob es mir nicht doch schmeckt"

      Ich habe seit Jahren dauerhaft nen PS+ Abo am laufen und letztes Jahr recht günstig wieder 2 Jahre Gamepass Ultimate geschossen.

      In all dieser Zeit kann ich die Spiele an 10 Fingern abzählen die ich wirklich auch durchgespielt habe. Bei PS+ war bisher recht häufig sehr gute Games da drinn.....aber diese sehr guten Games habe ich dann meist auch schon zum Release gekauft und sehe keine Notwendigkeit diese nochmal zu spielen. Der ein oder andere Titel hat mir schonmal nen Salekauf erspart weil er mich zwar generell interessiert hat aber eben nur so wenig das ich mir den dann meist im Sale hole. Und selbst Sale Titel spiele ich häufig nur an weil sie dann meist nur aus ner Laune gekauft werden und das wars.

      Genauso dieht es auch mit dem Gamepass aus. Entweder interessieren mich die Titel nicht oder ich habe sie schon. Wenn denn mal nen Titel Day 1 in den Gamepass kommt der mich interessiert wie zuletzt Outriders oder Tell me why dann zocke ich die auch meist durch.

      Aber da weine ich dann den Titeln auch nicht hinterher wenn sie wieder ausm Gamepass fliegen weil ich Spiele meist eh nur 1 mal durchspiele und dann nie wieder anrühre sofern das keine Multiplayer Games oder andere Spiele werden die regelmäßig erweitert werden.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~