Beiträge von CirasdeNarm

    Somnium


    Zum DKCR-Port muss man aber auch sagen, dass hier immerhin die zusätzlichen Level des damaligen 3DS-Ports inkludiert sind und ebenso wäre es meiner Meinung nach schlimmer, wenn es diesen Switch-Port tatsächlich niemals gegeben hätte, obwohl man dem Nachfolger längst einen spendiert hatte, dieser aber, bis auf den Funky Mode, keine sonstigen Neuerungen enthielt.


    Die Direct hatte für mich auch sonst einiges zu bieten und besonders zu den neuen exklusiven Titeln werde ich wieder beherzt greifen. Abseits davon sind insbesondere Dragon Quest I - III und das Romancing Saga 2 Remake für mich sehr interessant.

    Kelesis


    Final Fantasy IX ist alles, aber sicherlich kein kompletter Gegenentwurf zum siebten Teil. Das ist genau die Art von romantischer Verklärung, von der du immer gesprochen hast und wie wir eigentlich alle wissen, vereint Final Fantasy IX die besten Elemente der vorangegangenen Einträge der Reihe zu einem einzigen, großartigen Erlebnis, nicht mehr und nicht weniger. Nicht umsonst gibt es unzählige Verweise und Anspielungen und prinzipiell ist das Game eben gleichzeitig auch ein würdiger Abschied aus der 32 Bit-Area und zugleich eine Liebeserklärung an die gesamte Reihe und nicht nur, wie oft gesagt wird, eine Verbeugung vor den Klassikern (I bis VI).


    Es ist ja prinzipiell kein Problem, dass du mit VII nicht wirklich deinen Frieden zu finden scheinst, aber es ist bisweilen schon leicht anstrengend, es immer wieder zu lesen.


    Nehmen wir mal an, es kommt ein komplett überarbeitetes Remake von IX und es holt dich nicht ab. Dies bedeutet doch nicht automatisch, dass dir dein geliebtes Original ebenso genommen wird, weshalb du dieses Remake dann schlicht ignorieren könntest, oder?

    Es sind die gestiegenen Entwicklungskosten und -zeiten, die eigentlich höhere Verkaufszahlen fordern.

    Allerdings, da gebe ich dir recht. Tatsächlich ist es aber nun so, dass wir eben nachwievor verhältnismäßig günstig an Spiele kommen, selbst wenn es sich um den aktuellen Vollpreis von ~80 Euro handelt. Dann gibt es noch die Spieler die niemals den vollen Preis zahlen würden und lieber zum Schnäppchen greifen und 10 - 20 Euro weniger zahlen, oder eben solche, die auf einen noch viel stärkeren Preisverfall warten. Natürlich darf das jeder gerne so halten und machen, wie er möchte, aber das ist dann selbstverständlich nicht im Sinne der Geschäftsleute, denen hier potentieller Umsatz durch die Lappen geht.


    Nun gehöre ich selbst zu den Spielern, die gerne Titel sehen, die eben so einen Bombast liefern, weshalb ich dann auch stets bereit bin, den entsprechenden Preis zu zahlen, wenn mich der Titel denn interessiert. So bringe ich dem Ganzen also ein gewisses Maß an Wertschätzung entgegen. Da ist mir dann auch nichts zu teuer (CE? Her damit! :)). Wie gesagt, es darf jeder gerne selbst entscheiden, wie mit dem Ersparten umgegangen wird, aber so manches Mal habe ich das Gefühl, dass da ab und an zu sehr gegeizt wird und sei es nur aus Prinzip. Möglicherweise ist das der falsche Ansatz, aber das ist nur meine Meinung.


    Es bestreitet niemand, dass die Spiele bei den Käufern insgesamt überwiegend gut ankamen. Aber wenn die Verkaufszahlen deutlich unter dem Durchschnitt liegen, was bei FF16 und Rebirth der Fall war, zeigt uns das ja einen starken Verlust an Interesse. Diese Leute äußern ihre Kritik natürlich dann auch nicht in Reviews sondern schlicht und ergreifend im nicht kaufen.

    Wir erleben aktuell eine absolute Übersättigung des Gaming-Marktes und es gibt einfach viel zu viele (auch sehr gute) Alternativen, teils sogar aus dem Indie-Bereich. Ich denke daher nicht, dass es hier zu massenhaften Nichtkäufen kam, die von einem Protest her rühren.


    Die Frage, die man sich nun stellen kann ist, ob es realistisch ist, dass der Wegfall einer potentiellen Käuferschaft in Millionen Höhe allein durch so Sachen wie Playerbase und "Warten auf Vervollständigung der Trilogie" erklärbar ist. Mag für manche als Erklärung reichen.

    Das wäre durchaus eine Erklärung, denn das habe ich tatsächlich schon des öfteren gelesen, aber das spricht selbstverständlich nicht automatisch für eine große Menge an potentiell Interessierten. Genauso lässt sich das aber auch über den möglichen Wegfall einer Käuferschaft in Millionenhöhe sagen. Wissen wir denn, ob nicht bereits ein paar 100.000 Käufer mehr schon für eine positive Reaktion gesorgt hätten?

    Aber es ist ja nun auch nicht so, als gäbe es nicht sehr explizite Punkte, die an den Titeln und an der Franchise-Ausrichtung seit der PS3 im Allgemeinen sehr stark kritisiert wurden und werden.

    Ja, aber woran liegt das? Die Kritik, so kommt es mir zumindest meist vor, kommt doch letztlich nur von jenen, die lieber sehen würden, dass das Franchise besser auf der Stelle tritt, überspitzt gesagt. So wie früher solle doch alles sein, ohne große Veränderungen, beispielsweise nachwievor mit dem ATB-Kampfsystem. Man sähe halt lieber weiterhin Titel wie entweder FF VI, VII, VIII, IX oder X (je nach User unterschiedlich) und selbst wenn so etwas in der Richtung wieder käme, so gäbe es dennoch wieder Kritik ohne Ende. Daher stehe ich auch seit je her mit dieser Engstirnigkeit auf Kriegsfuß, da das Franchise prinzipiell ja eigentlich sogar dafür steht, mit jedem Teil Veränderungen mit sich zu bringen. Oder würde man sich nun hinstellen und sagen, FF VI und VII (Nur ein Beispiel) seien sich ähnlich, obwohl sie sich letztlich nur das Kampfsystem teilen?


    Ich würde fast sagen, dass es besser so wäre, denn dann könnte man damit leben, dass die Entwickler sowieso machen was sie wollen und sich seinen Teil denken. Die ganze Thematik wird jedoch gerade erst dadurch so kontrovers, dass die Entwickler stets Dinge sagen, die mit der Wahrnehmung vieler Leute überhaupt nicht übereinstimmt bzw. keinen Sinn ergibt. So geht der Zündstoff eben nicht aus.

    Hmm, ich weiß nicht, ob das wirklich besser wäre. Ich denke, dann ginge es bei den Diskussionen am Ende wieder nur darum, dass es keine Kommunikation gäbe. Ich für meinen Teil finde letztlich eigentlich nur, dass man bei SE etwas zu offen kommuniziert, was prinzipiell ja nicht verkehrt ist, da so eigentlich auch die letzten Zweifler recht gut überzeugt werden könnten (oder halt auch nicht). Hier müsste man schlicht eine gewisse Balance finden.

    Die Kritik war und ist im Allgemeinen immer recht laut und klar gewesen. Natürlich haben Verantwortliche einen Einfluss darauf, inwieweit sie das berücksichtigen oder darauf scheissen und damit finanzielle Risiken eingehen wollen.

    Die Verantwortlichen für das Finanzielle haben bei größeren Publishern in der Regel sehr wenig Einblick in die eigentliche Entwicklung eines Spiels. Das Risiko heutzutage ist am Ende dann einfach auch die schiere Größe des Marktes, wo du als potentieller Spieler an jeder Ecke bedient wirst. Dabei rennen die Kunden wahrscheinlich noch nicht einmal deshalb weg, weil die Qualität nicht stimmt, sondern weil sie einfach nicht mehr wissen wohin.

    Sicher. Alle liegen falsch außer die Ja-Sager, die sowieso jeden Mist kaufen würden. Is ja irgendwie immer so. ^^

    Das habe ich so mit Sicherheit nicht gesagt und auch gemeint. Wie kommt man eigentlich zu so einer Annahme? Weil ich also kein größeres Problem mit der aktuellen Ausrichtung habe (außer den überzogenen Verkaufserwartungen und anderen Kleinigkeiten), die Square Enix verfolgt, bin ich also jemand, der zu allem Ja und Amen sagt. Sehr kurzsichtig, diese Denkweise. Ebenso bin ich nicht der Meinung, dass jeder, der nun nicht meine Ansichten teilt, grundsätzlich falsch liegt.

    Und hier sollte man die Kirche so langsam auch mal im Dorf lassen, denn es ist sicher nicht die Masse an Spielern, die für die letzten Teile fast ausschließlich Kritik übrig hatten.


    FF XVI, Remake und Rebirth sind beispielsweise Titel, die überwiegend gut ankamen, sowohl bei der Kritik/Presse, als auch jenen, die grundsätzlich Interesse hatten/haben. Die Entwickler zeichnen sich indes mit ziemlicher Sicherheit nicht für die teils viel zu hohen und überzogenen Erwartungen der "Fans" verantwortlich. Ganz im Gegenteil sogar, würde ich sagen, denn ich kenne kaum Entwickler-Studios die im Vorfeld so viele Informationen zu den gerade in Arbeit befindlichen Titeln Preis geben, was natürlich auch Teil des Marketings ist, aber machen wir uns doch nichts vor: Es handelt sich mit Sicherheit nicht um Bücher mit sieben Siegeln, die erstmal gebrochen werden müssten, um überhaupt an Informationen zu gelangen.


    Dass man bei SE intern übrigens stets viel zu hohe Erwartungen an die Verkaufszahlen hat, dürfte ebenfalls kein Geheimnis mehr sein und dass die dafür Verantwortlichen wenig bis gar keinen Einfluss auf die eigentliche Entwicklung haben, sollte ebenso einleuchten. Der ein oder andere enttäuschte Spieler sieht sich nun also seltsamerweise bestätigt, obwohl es hier um völlig unterschiedliche Dinge geht, denn ich bin mir absolut sicher, dass die (kreativen) Köpfe der entsprechenden Studios auf jeden Fall von ihrer Vision und Arbeit überzeugt waren/sind. Wenn dies am Ende bei den üblichen Verdächtigen auf Seiten der Spieler nicht ankommt, kann man das wohl kaum den Entwicklern ankreiden und hier muss eben grundsätzlich zwischen diesen und denen unterschieden werden, die ihren Blick nur auf den finanziellen Aspekt richten.


    Da liegt dann schlicht der Hund in der Petersilie und es müsste sich definitiv etwas ändern, denn Millionen von weltweiten Verkäufen sind sicherlich kein Reinfall, sondern einerseits eine ziemlich verblendete Sicht der Dinge von Köpfen, die nur den rollenden Rubel sehen wollen und andererseits von den ach so enttäuschten "Fans", die teils den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen (wollen). Verkaufszahlen für große Titel wie die aus dem Hause Square Enix müssen andere also überhaupt erstmal erreichen und das schaffen mit Sicherheit nicht so viele, wie eventuell allgemein angenommen wird.

    Kaiserdrache


    Ich kann den konstruktiven Gegenwind, der als Reaktion auf deinen Einzeiler entstand, schon verstehen. Du hast dich ja nun erklärt, aber wenn man sich halt so kurz hält, fehlt den Usern halt einfach ein vernünftiger Ansatz, an dem man sich entlang hangeln kann.


    Ansonsten braucht sicher nicht jedes Spiel einen bestimmten technischen Standard zu erreichen, um erfolgreich zu sein. Das hat sich in der Vergangenheit oft genug gezeigt.

    Der Zwang war auch für Helldivers 2 von Anfang an geplant, aber es wurde eben konsequent von den Usern übersehen/überlesen (was nicht heißen soll, dass die Schuld nur auf Userseite zu suchen war/ist). Es lag an Server-Problemen, die dafür sorgten, dass man das Ganze beim Start des Spiels zunächst überspringen konnte (und dort stand ebenfalls eindeutig, dass ein Account erforderlich sei). Der Launch-Trailer enthielt diesen Hinweis und auch auf der Steamseite wurde vermerkt, dass ein Drittanbieter-Account erforderlich ist. Dass es also Gegenstimmen gibt, die diesen ganzen Shitstorm nur bedingt nachvollziehen können/konnten, dürfte damit mehr als klar sein und es ist doch wahrlich verwunderlich, dass die User und hier eben insbesondere jene am PC jedwede Schuld von sich wiesen.


    Soweit ich weiß, gibt es darüber hinaus durchaus Länder, in denen du dir keinen MS-Account erstellen kannst/darfst. Wahrscheinlich sind es mehr an der Anzahl, wo dies dann tatsächlich möglich ist, aber man muss hier auch festhalten, dass trotz der Größe und Reichweite Sonys ein Big Player wie MS es einer ist, dieser nochmal eine ganze Ecke relevanter sein wird und dass die Fangarme dann auch entsprechend weiter reichen und viel verzweigter sind.


    Aber macht ja nichts, die Sache ist ohnehin über den Tisch und niemand redet mehr drüber. :S

    Dann lies nochmal genauer. 5,5 Millionen im Jahre 2016

    Ja, das war tatsächlich der Stand im Jahre 2016, denn bis dato konnte man diese Menge an Kopien für die Playstation verkaufen. Bis Ende 2000, also nicht weit nach dem Release des Spiels hatte man über 2,65 Millionen Exemplare absetzen können und das nur in Japan. Auch wenn man die Zahlen der Vorgänger nicht erreichen konnte, so ist das schon noch als sehr ordentlich zu bezeichnen, besonders für diese Zeit. Am Ende war Final Fantasy IX also durchaus ein Erfolg auf verkaufstechnischer Ebene, nur hatte der Titel bei einigen Fans einen schweren Stand und wurde beispielsweise des Stils/der Ausrichtung wegen abgelehnt (mitunter bekam ich das auch in meinem damaligen Freundeskreis zu hören).


    Die damals in den Startlöchern stehende PS2 hatte denke ich allerdings eher weniger einen Einfluss auf den Erfolg des Spiels, allein schon durch die Abwärtskompatiblität der Konsole (ich selbst hatte seinerzeit FF IX schon nicht mehr auf der alten PSX gespielt).


    Final Fantasy IX war sicherlich kein Low Budget Game aber von den Produktionskosten der beiden Vorgänger sicherlich weiter entfernt.

    Hier bin ich mir nicht so sicher, aber die reinen Produktionskosten dürften doch recht ähnlich gewesen sein, auch wenn für das Marketing von VII damals noch mal eine Ecke mehr aufgewendet wurde, als für IX. Ähnlich dürfte das dann natürlich auch für VIII ausgesehen haben.

    Fayt


    Danke dafür. Am Ende eine doch recht beachtliche Liste an Änderungen, die natürlich meinen persönlichen Standpunkt absolut nicht untermauert...


    Nun ja, wie gesagt, bin ich dann auch raus, wenn selbst damit kein Blumentopf zu gewinnen ist und sich hier ohnehin nur alles so zurecht gedreht wird, wie es gerade passt. Ich frage mich schon seit längerem, warum ich überhaupt noch etwas ins Forum schreibe, denn Meinungen werden hier offensichtlich nur dann akzeptiert, wenn es sich ausschließlich um die jeweils eigenen handelt und wehe, man traut sich dann doch mal, eine entsprechend gegenteilige Ansicht zu teilen, die ausnahmsweise mal nicht einen negativen Touch versprüht, insbesondere, wenn es um Final Fantasy geht. Wo kämen wir denn dann nur hin? :S

    Es ist für mich Unsinn, bei Crisis Core immer drauf zu zeigen, was alles neu ist und bei Intermission wegzuschauen.

    Wie kommst du zu der Annahme, dass ich alles ausblende, was man für Intermission neu entwickeln musste? Es ist nicht lange her, da habe ich diesen DLC in Angriff genommen, als Vorbereitung quasi, für Rebirth und natürlich sind mir die Neuerungen auch aufgefallen.

    [...] während sie das bei CC garnicht angefasst haben.

    Da bin ich mir aktuell tatsächlich nicht sicher, ob das den Tatsachen entspricht. Ich denke aber schon, dass es dort die ein oder andere Anpassung gegeben haben wird, kann dafür aber nicht meine Hand ins Feuer legen.


    Aber an dieser Stelle würde ich es auch gerne einfach dabei belassen, sonst drehen wir uns nur unnötig im Kreis. Wie gesagt, ich wollte dir deine Meinung nie absprechen und von meiner Seite ist alles gesagt.

    Und wenn ich mir nun die reinen Ergebnisse des DLCs und Crisis Core ansehe, fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wie man auf 60 Euro kommt, während der DLC nur 20 kostete.

    Hier fehlt für mich einfach das Verständnis und der Kontext. In deinem früheren Post stelltest du die Spielzeit von Crisis Core und Intermission auf eine Stufe, was nach deiner Logik den Preis für den erstgenannten Titel nicht rechtfertigt. Nun haben beide Spiele (oder besser, der DLC und das vollwertige Spiel) aber eine vollkommen unterschiedliche Spielzeit und Crisis Core liegt damit eben weit vorne, was ja nun schon mehrmals ausgeführt wurde.


    Ergo steckt in Crisis Core Reunion mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Arbeit (Faktor Zeit), wenn man sich alleine schon auf die neue und erweiterte Synchronisation bezieht. Heute sind fast sämtliche Dialoge vertont, während damals die meisten Gespräche noch in Textform abliefen. Gleichzeitig erfuhren sämtliche Gebiete eine optische Frischzellenkur und dazu gehören natürlich auch diese, für die man sich aus Remake keine bereits vorhandenen Assets besorgen konnte. Zusammen mit den anderen Arbeiten ist es schon realistisch, wenn man nun annimmt, dass ein gewisser Aufwand in das Remaster/Remake geflossen ist, wenn auch längst nicht in dem Ausmaß, wie man es bei von Grund auf neu erstellten Titeln erwarten würde, aber der durchaus den Preis rechtfertigen könnte, je nach Sichtweise.


    Am Ende gab es in der Vergangenheit durchaus Titel, teilweise für ausgewiesene Remaster, in die deutlich weniger Aufwand floss und dennoch bot man diese für einen stolzen Preis an. Hier war die Kritik, wenn sie denn aufkam, für mich dann auch etwas besser nachzuvollziehen. Aber wie bereits erwähnt, bleibt das selbstverständlich persönliche Auslegungssache. Wenn also für dich der Preis für Reunion immer noch nicht passt, dann ist das eben so.

    Im Vergleich zu einer vollkommenen Neu-Entwicklung und Neu-Programmierung, offensichtlich ja. Auch wenn wir von einem 1zu1 Remake ausgehen, dass vollkommen neu aufgesetzt werden würde.

    Das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, aber da du einen solchen Vergleich gar nicht erst aufgesetzt hattest, dachte ich, ich hinterfrage das mal. Ich hoffe, das ist kein Problem?


    Wenn du meinen Kommentar gelesen hättest, hättest du festgestellt, dass ich das auch nicht behauptet habe.


    Dies habe ich ebensowenig behauptet. Dein Kommentar las sich allerdings für mich so, dass es tatsächlich so "einfach" wäre. Mein Fehler, dann habe ich es wohl falsch interpretiert.


    Ja, und jetzt? Hab ich was anderes gesagt? Sollte selbstverständlich sein, dass hier jeder nur persönliche vage Messlatten anlegen kann.

    Nein, hast du nicht und ich habe lediglich meine Meinung zu deiner Aussage geäußert, weshalb ich nun deine Haltung nicht so ganz verstehe. Mein Post sollte im Übrigen auch kein Angriff sein.


    Wenn das so klar sein sollte, warum gibst du dir dann mit jedem Satz soviel Mühe, dass doppelt zu unterstreichen? Traust du mir oder den anderen Lesern nicht zu, dass relativ zu sehen?

    Es ist schlicht meine Art zu schreiben. Auch diese Reaktion verstehe ich daher nicht so ganz, auch weil es mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat.


    Mein Vergleich hinkt zumindest deutlich weniger als dein Storyvergleich.

    Damit wir uns hier nicht falsch verstehen:


    Ich habe mich auf den Vergleich von dir bezogen, der sich wiederum auf die Spielzeit von Intermission und Crisis Core bezieht. Diese Gegenüberstellung, und nur diese, ist in meinen Augen nicht fair. Das eine ist ein recht kurzer DLC, das andere ein abgeschlossener Titel mit bis zu vier Mal mehr Spielzeit, alleine für die Story. Man kann allerdings aus beiden Spielen deutlich mehr rausholen, aber auch hier würde ich sagen, liegt Crisis Core mit großem Abstand vor Intermission.


    Das Ganze hast du dann eben noch am Preis der beiden Produkte festgemacht und nur deshalb habe ich mich zu Wort gemeldet, weil dieser Vergleich zumindest für mich nur wenig Sinn ergibt, was aber an deiner persönlichen Meinung nun nichts ändern soll.

    Es ist ja auch immernoch das Originalspiel. Die Remake Assets waren größtnteils schon vorhanden, die Sprecher hatte man durch FF7R eh unter Vertrag. Die meiste Arbeit dürfte das UI und die Steuerung gewesen sein. Und die Verlängerung der Skelette.

    Und das macht die Entwicklung nun weniger aufwändig? Es ist hier nun einmal nicht so, dass man sich lediglich Assets nimmt, diese dann zusammenfügt und fertig ist das "Remakemaster". Neue Sprachaufnahmen kosten ebenfalls sowohl Geld als auch Zeit und du sagst es ja selbst, dass in UI und Steuerung Arbeit geflossen ist, wozu dann noch die nicht unerhebliche Tatsache kommt, dass der Code des Spiels entsprechend angepasst werden muss oder teilweise eben neu geschrieben. Das geschieht ebenfalls nicht von Heute auf Morgen und wird wahrscheinlich von den meisten ohnehin nicht beachtet.


    Ich würde sagen, dass in Crisis Core maximal n etwa soviel Aufwand steckt wie im Yuffie DLC. Wobei ich da eher zu etwas weniger tendiere. Der Punkt ist halt, dass es am Ende des Tages immernoch nur eine 10-20 Stunden Spielerfahrung ist. Und damit liegt es auf Augenhöhe mit dem DLC. Da dann das Dreifache für zu verlangen finde einfach ein wenig absurd. Das Doppelte hätte ich gerade noch so in Ordnung gefunden.

    Ich finde es immer wieder etwas schwierig, die Spielzeit, die ein Spiel liefert an den Preis zu koppeln und zusätzlich ist es prinzipiell sehr stark eine persönliche Auslegungssache. Es gibt beispielsweise Titel, die für den üblichen Vollpreis über den Ladentisch gehen und dabei nur einen Bruchteil der Spielzeit bieten, die beispielsweise ein Crisis Core vorzuweisen hat (zumal man dort mit 10-20 Stunden gerade einmal die Story erlebt haben dürfte, ohne Sidecontent und 10 Stunden sind auch nur dann realistisch, wenn man sämtliche Sequenzen und Cutscenes skippt). Dies ändert am Ende aber weder etwas am entsprechenden Aufwand für die Entwicklung der jeweiligen Spiele und Spaß machen können auch kurze Erfahrungen.


    Ob man am Ende bereit ist, das selbe Geld für eine kürzere Spielzeit auszugeben, muss man dann jeweils für sich selbst entscheiden, aber ich finde, dass man es sich mit Argumentationen wie der deinen dann doch etwas zu einfach macht.


    Der Vergleich mit einem DLC hinkt hier auch ziemlich und wenn wir schon bei der Spielzeit sind, dann sollte klar sein, dass dies absolut keine faire Gegenüberstellung ist. Konzentriert man sich in beiden Titeln lediglich auf die Geschichte, dann fällt das Ganze besonders auf, da man bei Intermission bereits nach guten vier Stunden den Abspann sehen kann. Crisis Core ist bei ähnlicher Herangehensweise etwa drei bis vier Mal länger.


    Wie oben bereits erwähnt, hängt das alles selbstverständlich auch in gewisser Weise von der jeweils persönlichen Betrachtungsweise eines jeden ab, aber der Vergleich hier ist meines Erachtens nach mindestens fragwürdig.

    Optisch ist es vollkommen in Ordnung und erinnert sehr stark an das Original, jedoch wird die Story hier in viele kleinere Happen geteilt, welche erst nach und nach veröffentlicht werden. Dass das niemanden stört, während das Projekt Remake von einigen besonders stark dafür kritisiert wird, dass die Entwickler es in drei vollwertige Spiele aufteilen (was durch den Aufwand, der in die Produktion gesteckt wird, eigentlich jedem klar sein sollte), wundert mich doch sehr. Mit Rebirth kommt man aktuell dann doch ein gutes Stück weiter und das trotz der Ambitionen, die in dieses Projekt fließen.


    Noch dazu ist ja bekannt, dass man sich hier, wie es eben für Free2Play-Mobile-Games dieser Art leider immer mehr üblich ist, diverser Gacha-Mechaniken bedient. Diese kann man sicherlich auch nicht ohne weiteres für eine mögliche Offline-Variante entfernen, ohne dass grundlegend am eigentlichen Gameplay geschraubt wird, weswegen ich es aktuell doch sehr bezweifle, dass es von diesem Titel irgendwann einmal eine entsprechende Version geben wird. Zumindest sprechen die Zahlen ja leider für das Spiel und da es sicherlich so einige geben wird, die viel Geld in dieses investieren, wird man weiterhin an diesem Modell festhalten, bis eben die Story komplett ist und dann sicherlich auch weit darüber hinaus.


    Wer Spaß damit hat, soll ihn gerne haben, aber ich für meinen Teil werde das sicher nicht unterstützen, habe ich doch generell vor einiger Zeit für mich beschlossen, alles zu ignorieren, das solche Mechaniken beinhaltet. Es ist dennoch schade, denn wäre Ever Crisis ein vollwertiger Titel ohne diese Form der Monetarisierung, hätte man doch eine interessante Alternative für alle, die mit Remake/Rebirth nicht wirklich etwas anfangen können. Aber es gibt ja immer noch das Original, nicht wahr?

    Hier sollte man aber auch bedenken, was für einen Einfluss der Charakter Sephiroth seinerzeit hatte und auch, wenn es gewisse dramatische Ereignisse bereits in den Vorgängern (und vielen weiteren Games) gab, so hatte man bis dato noch keines gesehen, welches derartig inszeniert war, wie beispielsweise der Tod von Aerith.


    Aus heutiger Sicht wirkt das Ganze natürlich altbacken, aber damals waren sicherlich nicht wenige geschockt, vollkommen unabhängig davon, was man nun von Aerith halten mag. Auch Sephi und seine generellen Beweggründe waren für die damalige Zeit durchaus etwas, das sich von der üblichen Schwarz/Weiß-Malerei der meisten Bösewichte abhob. Natürlich ist er dennoch nicht der erste Antagonist mit einer gewissen Tiefe gewesen, aber eben einer, der mit seiner Präsenz für Furore sorgte und das kam halt nicht von ungefähr.


    Kuja ist selbstverständlich auch ein guter Antagonist mit viel Tiefe, aber er bekam auch erst einige Zeit später seinen Auftritt. Da FF IX prinzipiell ja eine Hommage an so ziemlich alle vorangegangenen Teile der Reihe ist, dürften wohl auch gewisse Parallelen zwischen Kuja und Sephiroth aufgefallen sein, genau so, wie zwischen Zidane und Cloud. Insgesamt wirkte alles in FF IX natürlich deutlich ausgereifter, beispielsweise durch mehr Erfahrung auf Entwicklerseite.

    Na klasse! Nun kann ich die Hoffnung, dass Capcom irgendwann einmal die Marke Breath of Fire zurück bringt, wohl endgültig begraben. Interessant hierbei ist vor allem, dass zwar das Wort breath häufiger vorkam, aber dabei das verwendete Tool natürlich nur den Begriff für sich alleine stehen ließ. Nur hätte das Wort fire dann doch mindestens genau so oft auftauchen müssen. ^^


    Na egal, lassen wir das. Ich freue mich über alles andere auch, nur bleibt es schade, dass Breath of Fire heute wohl wahrlich niemanden mehr interessiert.

    Ich finde es nicht übertrieben, wenn gesagt wird, dass die meisten Inhalte, die heute zusätzlich kaufbar gemacht werden, eigentlich ohne weitere Kosten in die Spiele gehören. Das gilt für mich besonders dann, wenn man bereits den vollen Preis für einen Titel gezahlt hat und in erster Linie zählen für mich so Dinge wie verschiedene Modi/Schwierigkeitsgrade, Charaktere, Kostüme und/oder generell Freischaltbares und viele weitere Kleinigkeiten dazu. Nur weil es für die Entwickler/Publisher aktuell leider zum Usus gehört, diese Dinge separat zum Kauf anzubieten, heißt das noch lange nicht, dass man dies grundsätzlich gutheißen muss.


    Einzig bei vollwertigen Erweiterungen, die es ja nicht erst seit gestern gibt, welche aber dafür das jeweilige Grundspiel mit vielen neuen Facetten und entsprechend auch mehr Spielzeit und gegebenenfalls neuen Abschnitten und mehr Story versehen (Beispiele: Diablo 3 -> Reaper of Souls, Elden Ring -> Shadow of the Erdtree u.ä.) sehe ich es ein, wenn dadurch zusätzliche Kosten für uns Spieler entstehen. Kürzere DLC gehen auch klar, wenn sie denn tatsächlich einen Mehrwert bieten und beispielsweise nicht vorsätzlich aus einem Spiel geschnitten wurden, nur um später, lediglich aus Profitgier, separat angeboten werden.

    Man kann die ATB-Leisten der anderen Charaktere ein Stück weit auch durch die Synchro-Skills füllen, also die kleineren, die man während des Blockens ausführen kann. Ebenso gibt es unzählige Möglichkeiten, die Füllrate zu beeinflussen, sei es durch Buffs, Materia, Ausrüstung und eben das Wechseln und aktive Steuern der Charaktere, womit es am schnellsten geht. Daher kann ich die Kritik auch nicht so ganz nachvollziehen. Die Frequenz des Wechselns lässt sich durch die soeben genannten Punkte und eben die Optimierung dieser sehr stark senken, weswegen dies ein weiterer Aspekt ist, der die Kritik für mich nur leidlich valide aussehen lässt.