Unpopular Opinion Thread [Gaming]

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    • Unpopular Opinion Thread [Gaming]

      Habe so einen Thread gesucht aber keinen gefunden, könnte mir aber vorstellen das es schon einen gibt, da er in den meisten Foren zu finden ist und auf reddit auch einer der meistbesuchten Subreddits ist. :)

      Der Titel ist natürlich selbsterklärend, aber prinzipiell geht es darum das man hier persönliche unpopuläre Meinungen sammelt. Hierbei kann es sich um alles handeln was in irgendeiner Form mit Videospielen zu tun hat. Bitte nur darauf beschränken, das sprengt sonst den Rahmen.
      Sowas wie "Ich fand FFXV garnicht mal so gut" kann man natürlich auch schreiben, aber wirklich unpopulär ist so eine Meinung ja nicht.
      Man sollte auch imemr berücksichtigen das die Meinungen halt unpopulär sind und in den meisten Fällen auf Unverständnis trifft.
      Unpopulär hier im Forum, aber insgesamt ist natürlich auch legitim. "Ich mag Fortnite" ist bei den Spielerzahlen nicht unpopulär, aber wohl relativ sicher hier im Forum.

      1. Nur unpopuläre Meinungen zu Videospielen oder alles was irgendwie damit zu tun hat.
      2. Bestenfalls mit einer kurzen oder längeren Begründung.
      3. Andere Meinungen respektieren, darüber diskutieren kann man natürlich.




      1. Super Mario Sunshine ist das beste Mario Spiel was bisher entwickelt wurde.

      Es gibt zwar eine Fanbase, und gehasst wurde das Spiel nicht, aber prinzipiell spricht kaum jemand darüber.
      Ich habe es vor kurzem nochmal bei einem Freund gespielt und das macht immer noch richtig Bock. Die Musik, die Stimmung, die Level. Alles. Es ist ausserdem eines der letzten Mariospiele die noch richtig schwierige Passagen hatte. Was ich sehr vermisse. Das habe ich bei Galaxy weiss ich noch sehr vermisst, daher gefielen mit Galaxy 1 und 2 von allen Mario Spielen bisher am wenigsten, obwohl es glaube ich mindestens wertungstechnisch die besten sein sollen.
      Ich hätte so gerne einen zweiten Teil, aber das wird wohl echt nie passieren. :/

      2. Remakes und Remaster sind in Ordnung wen genug Zeit dazwischen liegt.
      Habe mich anfänglich auch drüber geärgert, aber inzwischen freue ich mich oft über Remaster.^^ Wenn der Preis stimmt, für 50 Euro sollten diese nie verkauft werden. *hust* Ni no Kuni *hust*

      Meine kleinen Minireviews 2020 musste abgebrochen werden weil Zeichenlimit :(
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      GOTY: The Last of Us Part II



    • Ui, das ist ein interessanter Thread! Ich hab viele unpopular opinions :D


      Aruka schrieb:

      Super Mario Sunshine ist das beste Mario Spiel was bisher entwickelt wurde.
      Ha, das ist mal ne Aussage! Ich selber bin ja riesiger Fan der Mario 3D Spiele. Ich hatte Sunshine zum Release gespielt; und damals hatte es mich sehr gut unterhalten.
      Allerdings hab ich es vor ein paar Jahren nochmal ausgepackt. Und im Gegensatz zu Mario 64 ist Sunshine schon ein ordentliches Stück schlechter gealtert. Meine Hauptkritikpunkte sind jedoch die recht abwechslungsarmen Level, sowie der Fokus auf den Dreckweg Gimmick.
      Da lobe ich mir eher Galaxy 1+2, die an Kreativität und Innovation innerhalb der Reihe unübertroffen sind.

      Aber ich pack ets auch mal ein paar Unpopular Opinions aus:

      1. Final Fantasy X war der Anfang vom qualitativen Untergang der FF Reihe; jedoch ist XII das drittbeste Spiel der Reihe.
      In X sind letztendlich schon Dinge ins Spiel eingezogen, welche dann mit XIII noch schlimmerer wurden: Lineare Schlauchlevel, peinliche Dialoge, schwache Story und langweilige Protagonisten. An XII liebte ich jedoch die ganze Atmosphäre von Ivalice, das absolut geile Kampfsystem und den göttlichen OST.

      2. Testsuya Nomura ist überbewertet.
      Ja, da gibts eigentlich nicht viel dazu zu sagen. Ich mag einige seiner Designs (bei weitem aber nicht alle), aber als Director oder Story-Writer ist er ein talentloser Hack :D
      Naja, unpopluar opinion halt :D

      3. Die Panzersteuerung der klassischen Resident Evil Spiele ist für diese Art von Spiel die beste Art der Steuerung. Sie ist sowohl leicht und schnell zu erlernen als auch höchst intuitiv. Jeder, der sie nicht bedienen kann, gibt sich keine Mühe, sich wenigstens 5 Minuten mit der Steuerung zu befassen (der Rest ergibt sich von selbst). Die optionale "3D-Steuerung" der Remaster zerschießt das Spielgefühl und hätte niemals implementiert werden dürfen. Fast wie ein Easy Mode bei Dark Souls :D
    • Super Thread!

      Ich will etwas auf eure Punkte eingehen. Sorry, dass ich nicht jeden Punkt zitiere, aber auf dem Smartphone ist das super nervig.

      Zu Arukas Punkten:
      Mario - ich hab nach 64 aufgehört, deswegen enthalte ich mich da

      Remaster - find ich auch absolut nicht schlimm. Teilweise freue ich mich da auch drauf. Wie z.B. Ao- und Zero no Kiseki oder Vanquish im nächsten Jahr. Ich versteh den Argwohn da auch nie. Es muss sich die ja niemand holen und Ressourcen werden auch keine Verschwendet, da die eh meisten von Fremdfirmen gemacht werden.

      Zu Jostis Punkten:
      FF12 - hab ich erst dieses Jahr nachgeholt und fand das Worldbuilding klasse. Die Story hakt aber ab der Mitte. Letztendlich steht und fällt der positive Eindruck wenn man Freund von Kampfsystem ist.

      FFX - FFX ist Gott!

      Nomura - bin ich bei dir. Der Mann hat wahnsinnig gute Ideen, aber es hadert immer etwas an der Umsetzung. Allein die Dialoge bei Kingdom Hearts wirken so unheimlich gestellt. Wie Theaterskripte. Ein sich natürlich aufbauendes Gespräch zwischen Charakteren sieht anders aus. Nichtsdestotrotz mag ich sein Writing eigentlich.

      Panzersteuerung: Bestes Beispiel für „Früher war nicht alles besser“. Klar zerschießt es das Gameplay. Die Spiele waren auch schließlich mit der Steuerung konzipiert, aber geil ist anders.


      Meine Punkte: (so far)

      FFXVs Kampfsystem besitzt Tiefe - Die Leute erwarten nur immer ein super taktisches System. Das ist es nicht. Aber je fehlerfreier die Kämpfe werden, je mehr hat man das System verstanden. Wenn man alle 5 Sekunden das Menü öffnet und einen auf Apotheke macht, spielt man das Spiel schlichtweg falsch!

      The Last of Us ist kein gutes Spiel - Die Inszenierung ist natürlich der Hammer!
      Das Spiel an sich ist aber gar nicht so geil. Der immer gleiche Ablauf und der letzte Level ist vom Design eine Frechheit.
    • Hab den Thread leider erst entdeckt, als ich meine Nominierungen für die Ivalice Awards abgestimmt habe. Aber vielleicht bietet sich ja nochmal eine Gelegenheit, wenn vielleicht mehrere für den Thread hier abstimmen. Ich bin ja keinen Fan von Säurebädern wie Reddit oder ResetERA, aber solche Threads locken viele User an und es kommen interessante Diskussionen zustande. Natürlich alle in einem nicht toxischen Rahmen.


      Zu den bereits genannten Punkten: Die letzten 3D-Ableger von Mario, angefangen bei Sunshine über beide Galaxy-Titel haben mir nicht wirklich zugesagt. Die Plattformer hingegen (wozu ich auch 3D Land und World zähle) haben mir ausgezeichnet gefallen. Super Mario Odyssey war aber das Spiel, was mich zu den Mario-Adventures zurückgebracht hat. Großartiges Spiel und für mich ein legitimes Sequel zu Super Mario 64.

      Zu Tetsuya Nomura habe ich eine zweigeteilte Meinung. Bei ihm liegen Genie und Wahnsinn nicht weit auseinander. Entweder hindern seine eigenen, vielen Ideen ihn daran, seine Visionen umzusetzen oder aber er hat einfach Pech und ihm werden von Square Enix Steine in den Weg gelegt.


      Reita schrieb:

      FFXVs Kampfsystem besitzt Tiefe - Die Leute erwarten nur immer ein super taktisches System. Das ist es nicht. Aber je fehlerfreier die Kämpfe werden, je mehr hat man das System verstanden. Wenn man alle 5 Sekunden das Menü öffnet und einen auf Apotheke macht, spielt man das Spiel schlichtweg falsch!

      The Last of Us ist kein gutes Spiel - Die Inszenierung ist natürlich der Hammer!
      Das Spiel an sich ist aber gar nicht so geil. Der immer gleiche Ablauf und der letzte Level ist vom Design eine Frechheit.

      Bei Final Fantasy XV stimme ich dir auch absolut zu. Das Kampfsystem wird als "Drücke eine Taste und du schaffst alles" verhöhnt, dann war XIII aber auch wiederum nichts anderes. Ich würde das Kampfsystem von XV sogar als durchdachter sehen als das von XII. Bei XIII ist es wichtig, eine Taste zu drücken und sehr schnelle Entscheidungen zu fällen was besonders das Original XIII zu einer recht schweren Angelegenheit macht.

      Bei The Last of Us würde ich so, ganz persönlich, nicht zustimmen. Ich bin ja bekanntlich nicht der größte Naughty Dog Fan und die ersten Spiele, die mir wirklich zugesagt hatten waren The Last of Us und Uncharted 4. Es gab nicht wenige Momente, da hat mich The Last of Us an Silent Hill 2 ohne die surrealen Elemente und den psychologischen Horror erinnert. Ich fands auch vom Gameplay her eigentlich unglaublich gut. Und der Showdown war auch ziemlich cool inszeniert. Wobei das Ende sicherlich noch der kontroverseste Teil ist beim Spiel. Aber am sich fand ich, es gab zahlreiche Gameplay-Elemente, die das Spiel relativ abwechslungsreich gestaltet haben. Meine Kritik wäre, man hat dann doch irgendwie zu 70% nur gegen Menschen gekämpft, die allesamt nicht viel ausgehalten haben.
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      Ich habe aber auch noch eigene "Unpopular Opinions".

      1: From Software Games sollten mehrere Schwierigkeitsgrade anbieten.

      In anderen Foren reiben sich die "Git Gud" Troller bei so einer Aussage schon wieder die Hände. Aber ja, ich bin der Meinung, eine Firma, die so eine Popularität erlangt hat sollte es in Betracht ziehen, mehreren Spielern ihre Vision schmackhaft zu machen, ohne, dass man die eigene Vision dafür verraten muss. Mittel und Wege für die Implementierung und Benennung neuer Schwierigkeitsgrade gibt es zu genüge. Hier fehlt mir auch einfach die Weiterentwicklung bei Hidetaka Miyazaki. Für mich ist das ein Mann, der etwas noch viel größeres erschaffen könnte, aber schon zu lange am gleichen Konzept knabbert.


      2: Breath of the Wild ist besser als Ocarina of Time

      Für mich ist Breath of the Wild ungefähr die Vision, die man mit Ocarina of Time damals hatte, dieser aber aufgrund der Limitierungen nicht umsetzen konnte. Die klassische Zelda-Formel wird wohl seit Breath of the Wild beliebter denn je sein, dennoch ist das Spiel für mich, genau wie bei meinem Mario Odyssey Kommentar, die wahre Fortsetzung eines großen Klassikers. Eine logische Weiterentwicklung ohne die Herkunft des Spiels zu missachten. Eine Ansicht, mit der ich wohl sehr einsam in der Ecke stehe, aber daran gibts bei mir nichts zu rütteln.


      3: Persona 5 ist überberwertet

      Ein Thread von Aruka wo Breath of the Wild von mir den Ritterschlag bekommt und Persona 5 eine kleine Schelte. Aber ja, seit Persona 4 lebe ich mich mit dem Franchise glaube ich etwas auseinander. Ich will aber nur ungerne das Spiel degradieren. Ich bin vielleicht von dem High School Theme, den judenglichen Protagonisten und den Themen rund um "Finde deine innere Stärke und Freundschaft kann auch die größten Hürden überwinden" etwas überdrüssig geworden. Darauf hat nicht nur Persona ein Abo, aber wenn ich sehe, dass man vorab ganz andere Pläne mit Persona 5 hatte und sich dann während der Entwicklung doch wieder für das High School Theme mit Schwerpunkt auf das Thema Freundschaft geeinigt hat, war ich glaube ich von Beginn an nicht wirklich Feuer und Flamme für Persona 5. Habs ja immer noch nicht durch, aber nur von meinen jetzigen Eindrücken und der extrem langwierigen Tutorial-Sektion sowie meine Abneigung auf die meisten JRPG-Maskottchen, finde ich es etwas überbewertet.
      "That's my gift to you, and remember: in German Gift means poison."
      - The Three Stigmata of Palmer Eldritch

      Zuletzt durchgespielt: Detention 8/10, RE3 Remake 8/10, Stories Untold 7/10


    • Josti schrieb:

      1. Final Fantasy X war der Anfang vom qualitativen Untergang der FF Reihe; jedoch ist XII das drittbeste Spiel der Reihe.
      Ui, das schmerzt als FFX Fan, das ist nämlich mein Lieblings-FF Teil.^^
      Verstehe aber was du meinst, man hat gemerkt das FF13 sich eher an FFX als an FF12 orientiert hat. Mir persönlich haben die eher schlauchigen level aber gefallen, bei FF13 wiederum sah alles zu ähnlich aus.
      FF12 gefiel mir weniger, da die Story halt nicht vergleichsweise schwächer war.

      Reita schrieb:

      Ich will etwas auf eure Punkte eingehen. Sorry, dass ich nicht jeden Punkt zitiere, aber auf dem Smartphone ist das super nervig.
      Kein Problem, man muss auch nicht auf alles eingehen, sonst ist man überfordert, halt nur zu dem zu dem man was zu sagen hat.^^

      Reita schrieb:

      FFXVs Kampfsystem besitzt Tiefe
      Kann mich dem auch nur anschliessen, ich fand das KS richtig gut, was war eines der besten Punkte im ganzen Spiel und einer der Hauptgründe warum ich mit FFXv doch richtig viel Spass hatte, obwohl ich die Story auch nicht so dolle fand.


      Somnium schrieb:

      1: From Software Games sollten mehrere Schwierigkeitsgrade anbieten.

      Also das würde ich ja mal gleich tausendfach unterschreiben, predige ich ja auch immer.^^
      Zumals die Spiele ja echt schwer sind, aber grösstenteils liegt die Härte nur daran das man halt Muster lernen und sich merken muss. Ein SPiel was von jemandem blind durchgespielt werden kann ist nicht im klassischen Sinne schwer.
      Bei Code Vein hat mich das enttäuscht, hätte echt Lust darauf gehabt, aber einfach keine Lust auf Frust und mehrfaches Sterben. Da ich Spiele nun mal recht schnell gerne durchspiele...bin so zum Beispiel jetzt bei 19 Stunden bei Death Stranding und bin glaube ich gleich durch. xD

      Zu Persona 5 und BOTW sag ich ausführlich mal nix, wie du ja selbst weisst ist meine Meinung dazu bekannt.^^
      Persona 5 ist für mich eines der besten JRPGs aller Zeiten, und bei BOTW verstehe ich vollkommen warum es so gut angekommen ist, aber es ist nicht das was ich mir von einem Zelda Spiel gewünscht hätte. Mag ja auch prinzipiell Erkundungsspiele nicht.


      Somnium schrieb:

      Hab den Thread leider erst entdeckt, als ich meine Nominierungen für die Ivalice Awards abgestimmt habe.
      Joah man weiss ja auch eh nicht ob das ein langlebiger Thread wird, wenn der nächstes Jahr noch einigermaßen aktiv ist kann man den dann auch gerne nominieren :P Glaube da gab es dieses Jahr aber auch echt ein paar coole Threads und für mich auch schon einen klaren Gewinner.
      Auf Reddit ist der Subreddit auch echt harmlos, man nimmt das halt meistens so hin, deswegen ist es ja eine unpopuläre Meinung. :)

      Boah so viel wollte ich nicht schreiben, wollte den Ball aber einfach mal ins Rollen bringen, daher auch noch etwas wohl kontroverses von mir.


      1. Japanische Entwickler sollten sich vom Storytelling und dem Pacing in Spielen eine ordentliche Scheibe von westlichen Entwicklern abschneiden.

      Das ist wohl eher hier im Forum recht kontrovers, aber mir fällt dies zunehmend auf, gerade wieder bei Trails of Cold Steel 3. Mir fällt kein einziges JRPG ein was sowohl mit dem Pacing und dem Storytelling überzeugen konnte. Die Story wiederum ist in JRPGs oft richtig gut, die Charaktere...so vieles gefällt mir an JRPGs, deswegen bin ich ja auch hier im Forum unterwegs. Aber ich habe inzwischen doch sehr viele westliche Spiele gezockt und mir fällt zunehmend auf das vorallem beim Storytelling wesltiche Spiele den Japanern weit voraus sind.
      Ein JRPG bei dem man durchgängig mit den Charakteren mitfiebern kann, bei dem man nicht das Gefühl hat man wandert von Storyabschnitt zu Storyabschnitt...das wäre ein Traum. Allgemein bei den letzten 4-5 JRPGS die ich gespielt habe habe ich darauf geachtet, selbst meine Lieblinge wie Persona 5 oder Tales of Vesperia kriegen das nicht hin.

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    • Aruka schrieb:

      1. Japanische Entwickler sollten sich vom Storytelling und dem Pacing in Spielen eine ordentliche Scheibe von westlichen Entwicklern abschneiden.
      Diese Ansicht teile ich überhaupt nicht, weiß aber sehr wohl schon seit geraumer Zeit, dass sie existiert - nicht nur bei dir. Hängt vermutlich auch davon ab, wie man gutes Storytelling definiert. WRPGs neigen in meinen Augen zu sehr dazu, sich mit Kleinigkeiten zu verzetteln und das große Ganze aus dem Fokus zu verlieren - aber scheinbar gibt es Leute, die genau das gut finden.

      Will mich nun auch mal an (eventuell) unpopulären Meinungen versuchen:

      1. "Ni No Kuni" ist nicht zu leicht

      Ich gebe zu, NNK steht hier mehr stellvertretend für Games, bei denen (meist von erfahren Core-Gamern) immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt wird, sie seien zu einfach.
      Bei solchen Spielen mache ich mir meist den Spaß, sie mal so anzupacken, wie sie in meiner Vorstellung ein unerfahrener Spieler angehen würde - und ihr glaubt gar nicht, wie schnell man dabei ins Schwitzen kommt.

      2. "Tales of Berseria" ist besser als "Skyrim"

      Das wiederum schreibe ich mit einem gewissen Augenzwinkern und einem kleinen Schuss Fanboytum, was in Anbetracht meiner "Vorgeschichte" hier den meisten wohl eher ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubert als Empörung. :thumbsup:
      "I will never deny
      I was walking on the line
      Of here and nevermore in selfish pride"
      (Dan Swanö)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Sehr interessanter Thread, finde es faszinierend mal die ganzen "unpopular opinions" zu lesen bzw. das, was wir alle dafür halten ^^ Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich so viele unpopuläre Meinungen habe, aber zwei Sachen fallen mir gerade doch ein:

      1. The World Ends With You ist überbewertet
      Vielleicht liegt es auch daran, dass ich den recht unbeeindruckenden Port auf der Switch mit dieser furchtbaren Steuerung gespielt habe, aber auch von der Story hatte ich mir irgendwie viel mehr erwartet. Die Narration war stilistisch zwar echt gut aufgemacht, aber irgendwie habe ich mein Leben lang so viele lobende Worte darüber gehört, dass ich zum Schluss ein bisschen ernüchtert war. Vielleicht auch meine eigene Schuld wegen zu hoher Erwartungshaltung ^^'

      2. Digimon ist besser als Pokémon *duck*
      Mit diesem Satz kriege ich es immer wieder hin, meinen besten Freund total auf die Palme zu bringen :D Das beschränkt sich bei mir auch nicht nur auf die Spiele, aber gerade so in den letzten 3-5 Jahren verstärkt sich diese Meinung, die ich schon seit meiner Kindheit mit Blick auf die Anime-Serien vertrete, bei mir immer mehr. Ich fiebere momentan auch Digimon Survive entgegen und die Cyber Sleuth Spiele und das neue Digimon World Spiel sind bei mir auch eingeschlagen wie eine Bombe :)
    • Aruka schrieb:

      1. Japanische Entwickler sollten sich vom Storytelling und dem Pacing in Spielen eine ordentliche Scheibe von westlichen Entwicklern abschneiden.

      Da würde ich auch auf alle Fälle teilweise zustimmen. Was das Storytelling angeht hängen besonders Anime-Games in ihren Tropes, Klischees und dem Stil des Writings fest. Ich hatte mich ja schon zu den Teenager-Protagonisten und Maskottchen geäußert. Zudem brauchen die Stories japanischer Autoren einfach auch sehr lange, bis sie in Fahrt kommen. Bei Steins;Gate ging das so weit, bis ich mich gefragt habe, wann die da endlich mal loslegen oder ob die Story so ein Otaku und Chuuni Porn bleibt.

      Pacing ist einfach ein Problem, aber auch nicht etwas, wo nur die japanischen Spiele ein Abo drauf haben. Bei den japanischen Spielen ist halt eher das Problem, das halt viele Entwickler in der Komfortzone bleiben und sich wenig trauen. Ne Ausnahme war für mich aktuell Death Stranding, was vielen aber schon wieder zu exotisch war. Gibt aber auch westliche Spiele wo ich finde, dass das Pacing eine absolute Katastrophe ist wie bei Horizon, wo sich die Geschichte dann aber gegen Ende sehr entfaltet. Life is Strange 2 ist auch für mich so ein typisches Spiel, was immer wieder mit dem Pacing kämpfen muss. Sitze gerade aktuell an Episode 4 und leider ist man dort wieder mehr oder weniger bei Episode 1 angekommen.

      Ich würde das nicht einmal als "Unpopular Opinion" bezeichnen. Wir wünschen uns glaube ich alle, dass die Stories in Spielen flott vorankommen und man vielleicht weniger auf Klischees baut. Bei Resident Evil 7 hatte sich Capcom nen Ami-Writer zugelegt, was ich aber auch nicht optimal fand. Allerdings weiß ich da nicht, inwieweit Capcom dem Typ Vorgaben gemacht hat, wie irgendwas auszusehen hat. Insgesamt fand ich die Story von Teil 7 weniger cheesy, aber auch RE 7 hat sich leider zu sehr in eine Thematik verbissen.
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    • Somnium schrieb:

      Ich würde das nicht einmal als "Unpopular Opinion" bezeichnen.
      Dachte so in einem JRPG Forum wäre das doch recht unpopulär.^^
      Aber du hast vollkommen Recht, das Tempo ist halt echt lahm ziemlich oft, Westliche Spiele haben dieses Problem auch, aber ich denke da immer an die Vorbilder was Pacing angeht, Naughty Dog zum beispiel schafft es immer durchgängig spannend zu bleiben. Das macht UNcharted 4 sogar noch mal ein Stück besser als TLOU. Da gibt es keine Phasen in denen man die Spannung verliert. Das sind natürlich auch keine RPGs, aber so in der Art wünsche ich mir auch ein JRPG. Nicht ganz so schnell vielleicht, aber ein durchgängiger Spannungsbogen halt.

      Kelesis schrieb:

      2. "Tales of Berseria" ist besser als "Skyrim"

      Das wiederum schreibe ich mit einem gewissen Augenzwinkern und einem kleinen Schuss Fanboytum, was in Anbetracht meiner "Vorgeschichte" hier den meisten wohl eher ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubert als Empörung.
      Ist natürlich auch schwer beide Spiele miteinander zu vergleichen, aber wen man es genau nimmt würde ich mich dem sogar anschliessen.^^
      Fand Berseria aber auch halt von der Story wieder richtig gut. Wiederum wäre es bei mir wohl Skyrim>Zestiria, aber wie gesagt, ist schwierig miteinander zu vergleichen.^^


      Mirage schrieb:

      2. Digimon ist besser als Pokémon *duck*
      *hust* Finde ich auch, fand ich schon immer, trau mich nur nie sowas zu sagen, darauf steht in manchen Ländern glaube ich die Höchststrafe. :P
      Liegt bei mir aber nicht mal an den Spielen, sondern einfach insgesamt die Welt, das Setting, die Story. Vorallem die Animes waren früher überragend...glaube ich zumindest, war halt Kind lol.
      Wünsche mir gerne mal ein Digimon Spiel mit einer ordentlichen Produktion, die letzten Teile waren ok, aber das Weltdesign war mir da zu eintönig.

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    • Somnium schrieb:

      Bei Resident Evil 7 hatte sich Capcom nen Ami-Writer zugelegt, was ich aber auch nicht optimal fand.
      Ich möchte nur kurz darauf eingehen, weil dass schon seit Jahren immer wieder durch Internet das geistert, so aber nicht der Wahrheit entspricht.
      Die Credits von Resi 7 bezeichnen den entsprechenden Herrn Richard Pearsy lediglich als "Narrative Consultant".
      Man kann sich darunter so etwas wie einen Script Doctor vorstellen, der entsprechende Stellen des Skripts an westliche Sprachgewohnheiten anpasst. Und wenn man sich alle anderen Resident Evil Spiele anschaut, war das auch bitter nötig.
    • Aruka schrieb:

      Dachte so in einem JRPG Forum wäre das doch recht unpopulär.^^

      Also wenn wir schon so weit gehen, ne Unpoluar Opinion wäre hier bei JPGames dann wohl auch "Final Fantasy XV ist ein gutes Spiel" :D Aber ich möchte nicht wieder alte Gräben aufreißen^^

      Viele japanische Rollenspiele haben halt das Problem, dass sie wirklich erst sehr spät in Fahrt kommen. Ich bin mir ja auch noch sicher, selbst Persona 5 wird mich noch kriegen. Das sind Spiele, die sich erzählerisch erst sehr spät entfalten. Ähnliches Spiel bei Dragon Quest XI. Die ersten beiden Akte war von einer Story noch nicht so viel zu erkennen. Dann im letzten Akt hat sich eine sehr schöne Story entfaltet die dann vom Postgame noch einmal getoppt wurde.


      Josti schrieb:

      Ich möchte nur kurz darauf eingehen, weil dass schon seit Jahren immer wieder durch Internet das geistert, so aber nicht der Wahrheit entspricht.
      Die Credits von Resi 7 bezeichnen den entsprechenden Herrn Richard Pearsy lediglich als "Narrative Consultant".
      Man kann sich darunter so etwas wie einen Script Doctor vorstellen, der entsprechende Stellen des Skripts an westliche Sprachgewohnheiten anpasst. Und wenn man sich alle anderen Resident Evil Spiele anschaut, war das auch bitter nötig.

      Das wusste ich zum Beispiel auch noch nicht. Ich denke, bei RE 7 ist es wirklich nur dieses Family Theme was mir dann doch irgendwann auf die Nerven ging. Die Story an sich fand ich deutlich besser als bei den meisten Ablegern. Ich kann kaum in Worte fassen, wie unendlich nichtssagend die Story in RE 4 ist. Teil 5 hatte interessante Ansätze doch dann kam Anime-Wesker am Ende. Bei Teil 6 ist die Resident Evil Lore dann komplett entglitten. Also rückblickend gesehen war Teil 7 recht bodenständig, mir fällt da kein Cringe ein. Dafür hat man leider einen kompletten DLC rausgehauen der einzig und alleine aus Cringe besteht und leider offiziell ist und leider existiert. Ich meine, du spielst einen Mann, der mit seinen Fäusten alles kaputt hauen kann. Sehen wir mal von dem Family-Theme ab, war Teil 7 vom Writing her zumindest genau auf den Punkt gebracht. Über den letzten DLC sollte stillschweigen herrschen :D
      Ich weiß nicht, ob du ihn mittlerweile nachgeholt hast. Aber ich wünschte mir, ihn nicht gespielt zu haben.
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    • Somnium schrieb:

      Ich würde das nicht einmal als "Unpopular Opinion" bezeichnen. Wir wünschen uns glaube ich alle, dass die Stories in Spielen flott vorankommen und man vielleicht weniger auf Klischees baut.
      Ich schätze dann hab ich nun sogar auch mal eine "unpopular Opinion" und zwar, dass es vollkommen ok ist, wenn Spiele sich bei der Story Zeit nehmen. Es muss nicht flott voran gehen. Ich möchte einen ordentlichen firedlichen Prolog wo erst ma eine ganze Weile nichts groß passiert, damit man sich mit der Welt anfreunden kann. Die Bewohner und Eigenarten dieser Welt kennen lernen kann und dann dürfen gerne die ersten Brotkrümmelchen kommen, welche die Story entfachen. Von mir aus auch plötzlich ein größerer Knall, wenn man danach die Geschwindigkeit auch wieder etwas rausnimmt und der Welt die Zeit gibt, die sie braucht um sich zu entfalten
      Ich will auf keinen Fall direkt irgendwo rein geschmissen werden und durchgejagt werden, als würde mir wer ne Pistole in den Nacken halten^^ .. Gut ich glaube das möchte kaum jemand, ist nun auch überspitzt dargestellt : D Ab und zu kann es natürlich auch mal eine angenehme Abwechslung sein... Aber man darf sich ruhig Zeit lassen.
      Spontan fällt mir jetzt z.B. kein Spiel ein, was mir vom Pacing zu langsam war oder ich mir schneller gewünscht hätte. Auch bei Zelda Breath of the Wild fand ich das eigentlich gut. Die Probleme lagen da eher anderorts...^^ Ich überlege gerade wirklich, ob mir doch noch en Spiel einfällt, wo ich das Paxining zu lahm fand aber... hmm... sicherlich gab es da welche aber mir fällt da einfach nix ein... Kingdom Hearts 1 höchstens noch vielleicht, wobei das Pacing da auch eher weniger das Problem war, weil es auch wieder ganz andere Probleme hatte, wo ein schneller Pacing ein höchstens zähneknirschend sich "durchquälen" lassen hätte aber auch da bin ich mir nicht sicher, ob das so funktoniert hätte...^^

      Da fällt mir noch was ein... Kingdom Hearts 1 ist ein scheiß Spiel. So! Jetzt hab ich es gesagt! :D Zumindest das was ich davon gespielt habe, was zugegebenermaßen nicht wirklich viel war, weil es einfach so mies war, dass ich es nicht länger ausgehalten habe. Ich möchte aber betonen, dass ich mir wirklich nur auf Teil 1 beziehe! Möglich, dass Teil 2 wiederum wirklich gut ist, keine Ahnung. 356/2 Days war jedenfalls großartig. Teil 1 aber... gameplaytechnisch war das eine einzige Katastrophe... Es steuerte sich furchtbar... fühlte sich furchtbar an... machte einfach keinerlei Spaß und... langweilte und frustrierte, weils nicht richtig funktionierte... Allein schon im Tutorial hät ich den Controller am Liebsten an die Wand geschmissen. xD Dass die Story lahm war, zumindest soweit ich es spielt, und ich die Chars auch erstmal eher lahm fand, was auch daran liegt, dass ich Soras Design schon nicht mochte, woran ich mich aber gewöhnen würde, wenn das Gameplay stimmen würde... ist jedenfalls nicht mal ein Hauptproblem, da ich denke, dass sich die Story einfach einiges an Zeit lässt, was ich erstmal ganz gut finde. Nur muss der Rest stimmen, um das abzudecken.

      Letzten Endes denke ich, und da komm ich auch wieder auf Punkt 1 zurück^^, je langsamer das Storypacing, desto wichtiger ist es, dass das Gameplay stimmt. Solange das passt, darf eine Story ruhig sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, bis es los geht. Andersherum muss die Story eher bissel fixer losgehen, wenn das Gameplay kacke ist, da es einem dann fangen muss und einen Grund geben muss, sich durch das Gameplay weiter durchquälen zu wollen.^^
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    • Somnium schrieb:

      Ich kann kaum in Worte fassen, wie unendlich nichtssagend die Story in RE 4 ist. Teil 5 hatte interessante Ansätze doch dann kam Anime-Wesker am Ende. Bei Teil 6 ist die Resident Evil Lore dann komplett entglitten.

      Yeah, die Story von Teil 4 war schon sehr nichtssagend und für die weitere Lore überflüssig. Allerdings nimmt sich das Spiel auch fast zu keinem Zeitpunkt ernst - was perfekt zu der American Dude Pro Atmosphäre des Spiels passt. Als Leon mit seinen krassen One-Linern um sich schmiss, war mir oft nicht klar, ob ich ein Resi Spiel zocke oder mir nen 80er Arni bzw. Stallone Film ankucke. Das war zwar dann nicht das Resi was ich wollte, konnte mich aber immerhin noch unterhalten. Auch natürlich wegen des überragenden Gameplays.
      Bei 5 hingegen hat für mich die Story total versagt: hier nimmt sie sich nämlich zu ernst, allerdings nur um in totale Marvel Epicness Klischees abzudriften. Und Matrix-Wesker ist ja sowieso für mich der größte Lust-Killer im damaligen Resi Universum. Gameplay war auch noch fürs Klo :D

      Also zeit für eine neue unpopular opinion, die wohl sehr untypisch für Resi-Fans ist:
      Capcom hätte damals in Code Veronica niemals Wesker von den Toten zurückholen sollen. Damit fing nämlich der Resi-Anime Rotz an, der das eigentlich "bodenständige" Setting der ersten drei Teile verwässerte und dann mit Zero konsequent fortgesetzt wurde. Davon hat die Reihe sich erst wieder mit Teil 7 erholt. Die Umbrella Verschwörung, Birkins Schicksal sowie seine an "The Thing" erinnernden Verwandlungen und die Zombie Apokalypse in Raccoon City passen perfekt in cremiges, matschiges B-Movie Schema.
      Aber wenn dann ein Matrix-Wesker sich mit einer Ameisenkönigin in Slow-Motion prügelt; oder ein androgyner Opernsänger im Nachthemd bei stürmendem Regen eine Arme von Blutegeln auf unsere geliebten STARS Helden niederprasseln lässt... nee, da kuck ich lieber Troma Filme :D


      Somnium schrieb:

      Dafür hat man leider einen kompletten DLC rausgehauen der einzig und alleine aus Cringe besteht und leider offiziell ist und leider existiert. Ich meine, du spielst einen Mann, der mit seinen Fäusten alles kaputt hauen kann. Sehen wir mal von dem Family-Theme ab, war Teil 7 vom Writing her zumindest genau auf den Punkt gebracht. Über den letzten DLC sollte stillschweigen herrschen
      Ich weiß nicht, ob du ihn mittlerweile nachgeholt hast. Aber ich wünschte mir, ihn nicht gespielt zu haben.
      Yeah, ich hab den damals sogar zum Release gespielt, das erste und einzige Mal. Und ich kann mich nichtmal mehr an irgendwas erinnern :D
      Ich weiß nur noch, dass ich das alles verdammt dämlich fand und stellenweise sogar an Resi 6 erinnert wurde.
      Aber da ich das Hauptspiel dermaßen granatenstark fand, konnte ich da ein Auge zudrücken. Allerdings lag das eher weniger an der Story bzw. dem Familienthema. Ich habe Resi eher immer wegen den Gameplay-Elementen geliebt, die klassische Survival Horror Formel eben. Story ist bei mir grundsätzlich zweitrangig (weswegen ich ja auch FFXII so liebe); nehme sie aber natürlich trotzdem gerne mit.

      Ich verfalle schon wieder in den Resi Modus (ist auch nicht verwunderlich - bin über Weihnachten bei meinen Eltern und hab mich in mein uraltes Kinderzimmer einquartiert. Und da war tatsächlich noch ein alter Röhrenfernseher mit meiner alten PS2. Und da hab ich gleich mal wieder Resi 2 angefangen).
      Also, noch schnell eine andere unpopular opinion:

      Bethesda entwickelt seit Morrowind immer das gleiche Spiel; streamlined jedoch die RPG-Elemente immer mehr und hat zusätzlich noch mit Fallout 3 den wahren Geist der IP zerstört :D
      Und da hilft das Modden auch nix, das find ich auch doof :D
    • Wurde jetzt viel über einzelne Meinungen gesprochen, da pack ich einfach nochmal zwei rein bevor der Thread jetzt schon versinkt. xD

      1. Die goldene Zeit der Videospiele ist nicht längst vergangen, sondern wir sind gerade mittendrin.


      Gerade hier im Forum und im JRPG Bereich spricht man immer wieder darüber das vorallem das Ende der 90er das goldene Zeitalter war, und sich die Gamingbranche negativ entwickelt hat. Dabei werden häufiger natürlich die ganzen Mikrotransaktionen, Season Passes, Patches, Remaster und Remakes und always-online aufgezhählt als Negativbeispiele genannt. Das sind auch alles berechtigte Kritikpunkte, ich mag davon auch nichts, wobei ich Remakes und Remaster inzwischen ganz cool finde zwischendurch. Freue mich da oft drauf bei Spielen die ich verpasst habe, und habe viele Remaster Wünsche. *hust* Baten Kaitos.
      Aber dennoch erscheinen immernoch jährlich soviele Perlen die meiner Meinung nach auch noch in 10 Jahren als Classics bekannt sein werden. Die ganze Generation fand ich richtig gut.
      Unabhängig davon ob ich alle davon überragend fand, aber Spiele wie God of War, RDR2, The Last of Us, Uncharted 4, Bioshock Infinite, Witcher 3 und noch so einige mehr.
      Auch aus Japan kamen halt Spiele wie Persona 5, das meiner Meinung nach beste DQ seit Ewigkeiten -> DQ11, Bayonetta 2, Breath of the Wild.
      Dazu kam der ganze Indiebereich in den letzten 5-10 Jahren erst so richtig zum blühen, die Spiele werden auch seltener ignoriert.
      Auch öffentlich ist Gaming halt so relevant wie noch nie.

      Nur die Gamingcommunity hat sich wie ich finde eher negativ entwickelt mit den ganzen Shitstorms, Review-Bombings und den ganzen Boykotten unabhängig davon ob einige es verdient haben.

      Was natürlich nicht heisst das Gaming früher nicht auch geil war.^^ Aber da gab es auch viel Schwachsinn und schlechte Spiele, genau wie heute halt auch.

      Meine kleinen Minireviews 2020 musste abgebrochen werden weil Zeichenlimit :(
      Currently playing: Fall Guys
      Dieses Jahr durchgespielt: 27
      GOTY: The Last of Us Part II



    • Sehr viele meckern immer "Der Westen bringt nur Einheitsbrei" dabei muss man mal ehrlich sein und sehen, dass auch in Japan der Grossteil nach dem selben Schema abgeliefert wird.

      Wird selten gern gehoert, aber ich finde, dass die sich mittlerweile kaum mehr was schenken und es lediglich der persoenliche Geschmack ist, der einen das dann nicht so kritisch sehen laesst.
    • AMEN...genau dass ist auch mein Gedanke. Westliche Spiele haben meist noch den einzigen Vorteil dass sie technisch recht ansprechend sind, wärend dass bei den Japanern nur die großen Studios hinbekommen.

      Aruka muss ich auch zustimmen. Wir haben mitlerweile viel mehr Spiele als früher und dass führt dazu dass Spieler übersättigt sind. Und zudem habe ich den Eindruck dass gerade Plattformen wie steam nur dazu genutzt werden um unbegründeten hate abzulassen. Sicherlich sind Spiele oft nicht so überwältigend aber selten sind Titel dabei die wirklich unspielbar schlecht sind. Der negative Hype wird meist so aufgebauscht dass sich keiner mehr selbst eine Meinung bildet. Grade bei steam scheint es für viele ein Hobby zu sein Spiele zu kaufen, sie schlecht zu machen und sie dann zurück zu geben.
    • Final Fantasy XV wird von vielen schlecht geredet, weil es nicht die von vielen um Versus herum geschaffene Traumblase erfüllt

      Wie bei allem hat jeder das Recht auf Kritik, allerdings wurde FFXV was "Kritik" angeht zu einem FF13 No.2, da lange dagegen geschossen wurde und sein Unmut unaufhörlich bei jeder Gelegenheit unter die Nase gerieben werden musste und dabei wurde oft das tote Versus hervorgebracht, was ja angeblich so viel besser geworden wäre.

      FFXV hat Schwächen und die Entwickler bzw Entscheidungsgewalt haben Fehler gemacht, aber es ist fern ab von 'Schlecht'
      In meinen Augen sind viele verbittert darüber, dass XV nicht das Versus geworden ist, was sie sich erträumt haben.
      Fakt ist: von Versus wussten wir im Grunde genommen gar nichts bis auf wenige Videos. Es wird letztenendes ein ungelegtes Ei mit einem finalen Produkt verglichen. Dabei wurden dann auch einzelne beteiligte Personen am Spiel als Sandsack für den Frust genommen

      Es ist im Prinzip ein typischer Fall von sich künstlich overhypen und daraus folgende vorprogrammierte Enttäuschung.
      Und manche hängen noch heute an Versus wie einen Ex, den man nicht loslassen kann.

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    • @Lulu

      Würde ich so nicht unbedingt unterschreiben. Auch wenn ich nicht repräsentativ für die Masse bin:
      Mich hat der ganze Trubel um Versus nie gekümmert. Da hat des FFXV ganz von selber geschafft, mich zu enttäuschen. Und die Gründe hatten absolut garnix mit Versus zu tun:
      - lückenhafte Story (und die Story die vorhanden war, war schlecht präsentiert)
      - leere Oberwelt, welche sich lediglich durch die Farbgebung "grün" und "braun" unterscheidet
      - absolut grottiges Design der NPCs (dabei meine ich nicht mal Gronk, aber das könnte ein negativer Punkt für sich sein. ich bin aber mal nicht so)
      - keine glaubhaften, interessanten Städte (ist wohl in HD nicht möglich), sondern nur 1000de Tankstellen (welche zudem alle gleich ausschauen und mit horrendem Soundtrack unterlegt sind)
      - bis auf die Battle-Themes kaum relevanter Soundtrack - weil ansonsten im Spiel zu 90% keiner da ist
      - freche Implementierung der Charakter-DLCs (Gladiolus: ich bin mal weg. 2 Stunden später: ich bin wieder da)
      - Nebenquestdesign aus der Hölle (Hundemarken einsammeln und Frösche fangen... ach ja, und die Mobkills)
      - langweiliges, unmotivierendes Kampf- und Levelsystem

      Das sind jetzt so die Sachen, die mir spontan einfallen. Das Spiel hatte auch positive Aspekte. So gefiel mir eigentlich die Charakterzeichnung der Protagonisten und ihre Interaktionen; und die Story hätte eigentlich auch Potential gehabt. Aber das macht den Kohl auch nicht mehr fett, in Anbetracht der oben genannten Kritikpunkte.
      Auch wenn ich mir dem ganzen Desaster hinter den Kulissen bewusst bin, so muss ich letztendlich das entstandene Produkt beurteilen. Und verglichen mit alten FFs oder auch der Konkurenz aus dem Westen... da ist FFXV einfach meilenweit von entfernt (auch wenn es nicht den Namen Final Fantasy hätte).

      Deswegen meine unpopular opinion:
      Die "Vorfreude" von Versus hat nix damit zu tun, dass bei vielen FFXV nicht so gut ankam. Das hat das Spiel schon selbst zu verantworten.
    • @Josti
      Ich habe Schwächen/Fehler des Spiels nicht ausgeschlossen, aber es ist Fakt, dass viele bei ihrer Kritik an FFXV ständig Versus an die Front geschoben haben und wenn man XV für sich stehend kritisieren will, dann ist der Einwurf von Versus absolut fehl am Platz. Genauso wie der Leierkasten, dass für einen XV ein Flop war. Dazu kommt halt das übliche niedermachen statt wirklich konstruktive Kritik zu äußern. Darum gehts.
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    • Meine unpopular opinion:

      Ein Spiel beginnt mit dem Hype zu sterben.

      Man kennt es: "Boar, Spiel X (nehmen wir einfach mal Final Fantasy VII R als Gedankenbeispiel) wurde angekündigt. Wie geil. Das wird so der Hammer - ich freu mich jetzt schon riesig!"
      Und natürlich kann man nicht widerstehen, jeder News, jedes Video, jede noch so kleine Info zu verfolgen.
      Andere Menschen machen die Ungeduld sogar noch unerträglicher.
      Krasse "YouTubler" müssen jede längst bekannte News weiter aufbauschen, Theroy-Videos hochladen, auf Clickbait-Fang gehen, Gerüchte und Leaks verbreiten.
      Vielen Menschen fällt es zunehmend schwer, diese ganzen Versuchungen auszublenden.
      Viele können und wollen garnicht "NEIN!" sagen und konsumieren jeden Krümel den sie kriegen können.
      Damit noch nicht genug - nein! Je näher der Release kommt, desto mehr und mehr News kommen.
      Man ist sowieso schon vorbelastet und rotiert fröhlich im Hype-Teufelskreis.
      Natürlich wachsen dabei Vorfreude und Erwartung.
      Doch nachdem man jeden Trailer 1337x gesehen hat, jede News gelesen hat, jedes Theory-Video bis zum erbrechen Analysiert hat, fehlen einen genau diese Glücksmomente beim tatsächlichen Zocken.
      Dinge, die man erwartet hat bleiben aus.
      Man spielt und genießt das Spiel sicherlich.
      Doch dann bleibt dieses Gefühl in der Magengegend, dass man da "mehr rausholen" hätte können.
      Dann tauscht man sich Online aus, und trifft auf eine vielzahl User, denen es genauso geht.
      "Wenn andere auch so denken, kann es doch keine Einbildung sein? Das Spiel ist irgendwie unbefriedigend."
      ...
      Man hat sich seine Glücksgefühle kaputt gehyped.

      Konsumiert verantwortungsvoll! ;)


      <3 Futa-4-Love <3