Als Letztes durchgespielt

  • Und lustigerweise finde ich die deutsche Synchro von The Last of Us ziiieeeemlich schrecklich. XD


    Ich bin nicht mit der Intention hergekommen, um über die deutschen Sprachausgaben neuerer Naughty Dog Spiele zu lästern, aber ich nehme es gerne mit :D


    Sony war für mich bei deutschen Sprachausgaben bei ihren First Party Titeln auf der PlayStation 2 die Speerspitze, da wirklich viel wert auf ne menge Qualität bei den ausgewählten Studios gelegt wurde. Ab dem PlayStation 3 Zeitalter setzte man auf B-Studios mit teils katastrophalen Ergebnissen. Das erste Uncharted ist eine einzige Katastrophe. Man hielt an den Sprechern fest, es wurde etwas besser über die Jahre aber ich wüsste 0 Gründe, wieso man dieses Spiel nicht im O-Ton mit deutschen Untertiteln spielen sollte, es sei denn, man hat wirklich keinerlei Bock auf Untertitel oder kann kein Englisch. Bei The Last of Us sind einige richtige grottige Sprecher dabei wie Joel und Tommy. Ich kann da auch nur beipflichten, sie klingen besoffen.


    Ich meine, Synchro-Legenden wie Arne Elsholtz, Ekkehardt Belle und Jan Spitzer haben nicht selten in den 70ern und 80ern komplette Aufnahmen im Alkoholdelirium aufgenommen, aber die haben halt immer abgeliefert. Mittlerweile setzt man viel mehr auf Laien, die über keine Schauspielausbildung verfügen und günstig zu haben sind. Damit will ich niemanden Talent absprechen (Simon Jäger ist einer der besten Synchronsprecher, die wir in Deutschland haben), aber besonders die Leute, die jetzt so gecastet werden, da geht man schon lange nicht mehr danach, ob die Stimme auch wirklich passt. Aber jede Medaille hat zwei Seiten, oftmals scheitert es auch an einer schlechten Dialogregie.


    Aber trotzdem gilt: Alles Geschmackssache, es ist nicht verboten, die deutsche Synchro zu The Last of Us zu mögen. Aber meine Prioritäten sind da natürlich gesetzt. Ich bin der erste aber, der nen deutschen Dub auswählt, wenn er mir gefällt.

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    Und nun habe ich viel zu lange darüber geredet, ich bin für was anderes hier^^



    Lange hat sich bei meiner "Durchgespielt" Signatur nichts getan. Viel Stress, Zeitmangel und andere Gründe verhindern derzeit, dass ich viel zocke. Daher sind es auch eher kleine, kürzere Titel zu denen ich mich nun mal kurz äußern werde. Wirklich ganz kurz.



    - Little Kitty, Big City


    Das Spiel hat bei so einem Titel jegliches Potential dazu, in der Masse an Shovelware unterzugehen. Aber es ist nicht passiert, die Macher feiern einen Verkaufsmeilenstein nach dem nächsten. Und das Spiel ist auch einfach nur Liebenswert. Da das englische Wort aber viel markanter klingt: "Adorable". Und das kommt von jemandem, der nie eine Katze besaß und mit Hunden aufgewachsen ist. Aber Hunde spielen im Spiel auch ne tragende Rolle, wie der Shiba zum Beispiel oder auch genannt: Die große Kartoffel. Man trifft allerlei kuriose Tier-Charaktere, die Dialoge sind zum schreien komisch und das gesamte Spiel fühlt sich einfach wie eine einzige, endlos warme Umarmung an. Oder zumindest eine sehr lange Umarmung, denn nach spätestens 7 Stunden hat man vermutlich die 100%.


    Ich hätte mir insgesamt noch ein etwas längeres Post-Game gewünscht. Oder vielleicht noch einen kleinen Spielzeit-Strecker wie mehr Fische einsammeln zu müssen, um zurück nach Hause zu klettern. Auch die Steuerung war manchmal sehr clunky und unpräzise, ein paar seltsame Bugs hatte ich auch, aber nichts, was den Spielspaß irgendwie geknickt hätte.


    Das Japan-Setting war absolut fantastisch gewählt, mich umspielte die ganze Zeit eine seltsame Nostalgie in meine Kindheit zurück, und ich weiß nicht einmal wieso. Vielleicht weil ich wirklich an alte RTL II Anime denken musste wie "Hallo Kurt".


    Little Kitty, Big City ist ein Mix aus Stray, A Short Hike und Untitled Goose Game nur ohne den Frust, den ich bei der Gans manchmal hatte. Aber man kann sich wohl drauf einigen, das Spiel ist ein weiterer Vertreter des Cat-Game Genre, welches Stray vermutlich begründet hat und ich auch auf alle Fälle demnächst endlich mal spielen werde


    Übrigens: Oben habe ich über schlechte Synchros gesprochen, hier lobe ich aber wirklich mal eine richtig gelungene deutsche Lokalisierung. Es wurde nichts in den Online-Translator geworfen und dann immer noch mit etlichen Grammatikfehlern zurückgelassen, nein, hier saßen Leute dran die die Texte übersetzt haben, gelungene Wortspiele eingebaut haben und den Humor einfach richtig gut rübergebracht haben. So etwas gibt es heutzutage nur noch selten.


    Ein Spiel, bei dem man sich einfach mal wunderschön fallen lassen kann. 8,5/10 Punkte. Mit etwas mehr Content hätte ich auch noch nen halben Punkt mehr vergeben.



    - Gears of War 2


    Werde mich ganz kurz halten. Ich hatte wirklich Bock, es nochmal mit der Reihe zu probieren nachdem ich jetzt nicht so angetan vom Remake des ersten Teils war. Hab gesehen, mein Spielstand von Gears 2 war von 2019, nun habe ich es beendet und hatte hier deutlich mehr Freude als beim ersten Teil. Aktuell spiele ich auch Teil 3 und muss sagen, langsam entwickle ich sowohl für die Charaktere als auch das Setting einen Softspot. Denn es ist wirklich eine echt brauchbar erzählte Sci-Fi Story. Vom Gameplay her zwar absolut stumpf und anspruchslos, aber da habe ich momentan nicht wirklich was gegen. Die Reihe wird wohl niemals bei mir über die 7 hinauskommen, daher gibt es hier eine 7,5/10 was echt gut dafür ist, dass ich mit Deckungs-Shootern eigentlich nicht viel anfangen kann.



    - Asterix und Obelix: Slap Them All!


    Ich versuche es auch hier kurz zu machen. Die Wertung, die das Spiel von mir bekommen hat ist bereits die Fan-Wertung und der Idefix-Bonus. Mehr war dann wirklich nicht möglich. Wenn ich sehr gemein wäre, würde ich sagen, dass das auch ein Free to Play Mobile-Titel sein könnte. Aber damit würde ich diesen Spielen unrecht tun. Slap Them All! könnte viel mehr ein Browser-Game sein.


    Ich bin mir nicht sicher, ob Teil 1 zum Release 40 Euro gekostet hat (Teil 2 liegt bei 40 Euro), aber man bekommt hier ungefähr ein Spielerlebnis im Wert von 15 Euro oder weniger. Ich hatte es damals vorbestellt, bin froh, es storniert zu haben und hatte es mir vor etlichen Monaten für 7 Euro im Xbox Store gekauft. Also etwas teurer als ein Döner, je nachdem, wo man beheimatet ist.


    Wenn das Spiel sich nur halb so gut spielen würde wie es aussieht, könnte es der ultimative Asterix-Brawler sein. Aber nach spätestens 2 Stages hat das Spiel alles gezeigt, was es zu bieten hat. Und das über 6 Kapitel bekannter Asterix-Abenteuer (wobei Kapitel 6 was eigenständiges ist, man muss nach Rom um Majestix zu befreien und Cäsars Spiele zu überstehen, was halt weniger originell ist als die schlechtesten Uderzo-Solo-Asterix-Alben).


    Das einzige, was hier wirklich erwähnenswert ist sind die handgezeichneten Figuren und Hintergründe, wo man auch kein outsourcing nach China oder Korea betrieben hat sondern alles bei einem französischem Team entstanden ist.


    Slap Them All! könnte den Spielern natürlich einen Grund geben, wieso man diese wertlosen Münzen die ganze Zeit aufsammelt indem man Power-Ups für Asterix und Obelix freischalten kann. Aber nein, die Münzen sind nur für den Score da, somit komplett wertlos. Sämtliche Geheimwege die man findet bestehen nur aus Fässern oder Kisten wo Münzen oder Nahrung drin ist. Das Spiel besitzt kein richtiges Combo-System und ich weiß nicht, wie das Spiel Schaden berechnet, da die Angriffe der Gegner entweder nichts abziehen oder manchmal fast die gesamte Energie. Checkpoints gibt es nicht, wenn auch nur eine der beiden Figuren auf die Bretter geht, muss man die gesamte Stage wiederholen.


    Und ja, ich habe es mir komplett angetan, wahnsinnig wie ich war. Das Spiel ist nicht einmal so kurz. Die deutschen Stimmen von Asterix und Obelix (mit Brecklinghaus als Erzähler, was mich zu meiner Debatte über Synchronsprecher ohne Schauspielausbildung irgendwie wieder zurückbringt) gehen klar, allerdings wurden im gesamten Spiel nur so wenige Sätze vertont, nach einer kurzen Weile wiederholt sich alles und kommt einen aus den Ohren wieder raus. Die Level werden gefühlt immer länger, immer wieder muss man dieses verdammte Piranteschiff aufs neue angehen nach jedem Kapitel und bereits nach kurzer Zeit hat man auch sämtliche Gegnertypen im Spiel kennengelernt.


    Wenn man Asterix konsumieren möchte, dann bitte die Comics oder die Filme (selbst die neuen in 3D sind ja ganz gut). Aber Slap Them All! ist für mich nicht mehr als ne völlig überteuerte Lizenz-Gurke. Dabei sind die XXL-Games sogar ganz spaßig, keine Ahnung, was hier nun passiert ist. Das Spiel ist ja ein spiritueller Nachfolger dieser alten Euro-Jank Ableger auf Zeiten des Mega Drives und des SNES und mehr oder wenige eine direkte Fortsetzung von dem GBA Spiel "Bash Them All!". Aber das ändert nichts dran, dass das Spiel ne Gurke ist. Schade drum. 4,5/10 Punkte beim Belinos.

    "The best and most reliable healer in a JRPG" - Sora

    Happy 90th. Birthday, Donald Duck



    Zuletzt durchgespielt:


    Gears of War 3: 8/10

    Open Roads: 7/10

    Gears of War: Judgment - 6,5/10

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    Nach knapp 16 Stunden habe ich gerade Blossom Tales II beendet. Was für ein schönes Spiel!


    In Blossom Tales II erzählt ein Großvater seinen beiden Enkeln eine Geschichte. Darin geht die Heldin Lily auf eine Reise um ihren Bruder

    vor dem Minotaurenkönig zu retten. In einer Vogelperspektive geht es durch eine wunderschöne Retro-2D Welt.

    Die Karte enthält viele unterschiedliche Areale, Höhlen, Mini-Dungeons und Aufgaben. Auch abseits der Hauptgeschichte kann man

    hier einiges entdecken.


    Wer die alten 2D-Zelda Spiele mag, der macht hier nichts verkehrt. Obwohl hier vieles an die Abenteuer von Link erinnert handelt es sich

    durchaus um ein eigenständiges Spiel - und zwar um eines mit viel Charme. Hier ein trailer:


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    Das Spiel gibt es ebenso wie den Vorgänger im Nintendo eshop. Auch eine physische Variante ist verfügbar.

    Hierfür muß man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.


    Mir hats richtig Spaß gemacht und ich hatte Schwierigkeiten das gamepad wieder aus der Hand zu legen. Dafür gibt es von mir:


    88%

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    - Zocke ich begeistert auf meiner Nintendo Switch OLED -

  • Assassins_Creed_Mirage.jpg


    Assassins Creed Mirage, habe ich mit deutlicher Verzögerung gespielt, da ich aufgrund der Meldungen um das Spiel damals davon Abstand genommen habe. Mir war jedoch klar, früher oder später werde ich das Spiel sowieso spielen, da ich das Universum der Verborgenen doch sehr gerne mag. Assassins Creed ist für mich eben seit vielen Jahren eine feste Größe in meiner Bibliothek, habe auch alle Spiele gespielt, bis auf die Chronicles Teile, die ich mich weigere zu zocken, weil ich so ne Art von Game nicht spielen mag.


    Am allgemeinen Stil von Mirage gibt es nichts zu rütteln, die Aufmachung sieht solide aus, auch wenn einige Cutscenes eher nach "schnell fertig machen" aussehen. Man hat eben auch das ein oder andere verwertet, das sieht man dem Spiel schon an. Mirage kann daher für mich auch nicht mit Valhalla mithalten, denn da war vieles noch "frisch". Ich wollte Origins jetzt nicht unbedingt einlegen, um zu vergleichen, aber mir kamen Kleinigkeiten eben bekannt vor. Sowas macht ja auch nichts. Zumindest oberflächlich.


    Die Geschichte rund um Basim war von Anfang an fade. Mich hat der Protagonist nicht interessiert. Schon in Valhalla nicht. Hab dem gerne das Messer in die Seite gerammt. Somit habe ich immer mit dem Hintergedanken gespielt, was passiert in der Geschichte, wann kommt seine "Seite" zum Vorschein. Dass es dann erst am Ende von Mirage passiert, hätte man sich ja bei dem miesen Storytelling für diesen Teil ja denken können. Also ein absoluter Downer. Es war eben nichts besonderes.


    Das Spiel hätte wirklich gut als DLC zu Valhalla gepasst, wenn man die Story richtig verwertet und implementiert, hätte daraus ein solider DLC mit 20 Stunden werden können. Das hätte mehr als gereicht. Vor allem, weil man ja noch die anderen DLC's zu Valhalla gehabt hätte. Eigentlich haben die hier absoluten Schindluder betrieben mit Valhalla und Mirage, sowie deren DLC's. Daraus hätten auch 2-3 solide Spiele entstehen können. Aber hier waren wohl mal wieder "Entscheidungen" bei Ubisoft getroffen worden. Das Ding ist, dass mich interessiert, was mit Basim passiert. Wer bescheid weiß, weiß bescheid. Da ist ja eigentlich noch nicht alles geklärt.


    Ich werde jetzt nochmal AC Valhalla anfangen, aber das Kampfsystem in Bezug auf das Blocken hat mich übelst genervt. Ich fand das einfach Müll und unausgereift. Ich bin Kämpfen stets aus dem Weg gegangen, wenn es ging. Und man kann mir sagen, was man will, aber einfache Straßensoldaten waren teilweise nerviger zu bekämpfen als der Endgegner. Das fand ich doch schon erschreckend arm.


    Zwei Drittel des Spiels habe ich auch mit meiner ISU-Rüstung gespielt, denn die kann man bequemerweise ja schon vorab bekommen. Das war ein Pluspunkt für mich. Sowas mag ich ja :D Um doch noch etwas gutes zu dem Spiel loszuwerden: Mir haben die Alamut/Masyaf Referenzen gefallen. Auch die Verbindung zu Altair und was in Revelations so von ihm zu sehen war, machen nun ein wenig mehr Sinn.


    Mit allem was es zu entdecken gab, habe ich 35 Stunden mit dem Spiel verbracht. Es ist eben eine absolute Vollkatastrophe ein Spiel so zu vermarkten und steht sinnbildlich für das was bei Ubisoft schief geht. Zum Glück habe ich die PS5 Deluxe Edition auf Amazon für 25€ geschossen, sonst wäre das wirklich Geldverschwendung gewesen. Ich bin wirklich tief enttäuscht, so eine Bewertung für eine meiner liebsten Spielereihen abzugeben, aber was sein muss, muss sein.


    Übrigens gilt zu erwähnen, dass ich dennoch so viel Zeit investiert habe, mir die Platin-Trophäe zu sichern. Also mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu sagen, es wird auf Ewigkeiten im Schrank vergammeln, das werde ich nie wieder spielen.


    Bitte kauft das Spiel nicht, außer ihr seid Hardcore-Fan und wollt das komplette Erlebnis. Und dann auch am besten nur für einen 10er auf Kleinanzeigen und bloß nicht zu viel Zeit investieren. Ihr bekommt diese Zeit nicht wieder.

  • Übrigens gilt zu erwähnen, dass ich dennoch so viel Zeit investiert habe, mir die Platin-Trophäe zu sichern. Also mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu sagen, es wird auf Ewigkeiten im Schrank vergammeln, das werde ich nie wieder spielen.

    Bitte kauft das Spiel nicht, außer ihr seid Hardcore-Fan und wollt das komplette Erlebnis. Und dann auch am besten nur für einen 10er auf Kleinanzeigen und bloß nicht zu viel Zeit investieren. Ihr bekommt diese Zeit nicht wieder.

    Danke für Deine Eindrücke. Solche Spiele jucken mich überhaupt nicht mehr und ich bin sowas von froh dass ich auch über das Sammeln von Trophäen oder Gamerscore hinweg gekommen bin. Für diesen Mist ist zu viel meiner Lebenszeit draufgegangen.

    Stunden in ein Spiel zu investieren auf das man eigentlich keinen Bock mehr hat, aber nur ne winzige Anzahl an Trophäen in der Liste sieht dann auch einfach doof aus. Also macht man weiter um "noch n paar Trophäen zu holen". Wie schön dass Nintendo als einziger so etwas gar nicht anbietet. :)

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    - Zocke ich begeistert auf meiner Nintendo Switch OLED -

  • Sir Tonberry


    Gerne. Mir war das ehrlich gesagt wichtig auch mal negative Eindrücke zu teilen, weil ich sonst immer gerne positiv von Spielen rede und ich auch an sich leicht zufrieden zu stellen bin.


    Du hast auch vollkommen recht. Ich habe früher auch die Trophäen gesammelt und war dann immer stolz, weil ich dann sagen konnte, ich habe sowohl 100% im Game, als auch in den Trophäen. Somit gelten diese ja als (doppelt) wahrhaftig durchgespielt. Alles quatsch. Der Jagd nach Trophäen habe ich abgeschworen und bin seit gut 8 Jahren völlig fein damit. Bei AC Mirage war das jetzt der Fall, dass ich alles freigeschaltet hatte und nur noch 3 fehlten, da dachte ich die sind so locker zu besorgen, die hol ich mir jetzt auch noch, dann hat das wenigstens etwas Positives.

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    Schon wieder ein Spiel beendet. Letzte Nacht war es DOOM 64, welches ich auf der Switch gezockt habe.


    Doom 64 ist wie bekannt sein dürfte ein Ego-shooter. Er erschien im Jahre 1997 für das Nintendo 64.

    Inzwischen gibt es das Spiel als Neuauflage auch für die Switch, PS4, Xbox one und Windows.


    Zeitlich ist Doom 64 nach den Ereignissen von Doom 2 angesetzt. Der Spieler bekommt bewährte Kost und muß wieder Dämonen vernichten.

    Dabei steuert man die Spielfigur durch labyrinthartige Level in denen es farbige Schlüsselkarten zu finden gilt um zuvor unzugängliche Bereiche betreten zu können. Die Level werden von unterschiedlichen Dämonen bevölkert, die es zu vernichten gilt. Gut dass dem Spieler hierfür ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung steht.


    Wenn man das Spiel beginnt merkt man recht bald dass man weder springen noch nach oben oder unten schauen kann. Das ist ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell daran. Man darf nicht vergessen dass das Spiel im Kern über 25 Jahre alt ist.


    Es spielt sich jedoch auch heute noch hervorragend. Die Steuerung kann frei belegt werden. Das Spiel läuft jederzeit flüssig und alles geht super von der Hand. Die Optik ist zweckmässig und sieht in meinen Augen ordentlich aus. Die Gegnermodelle hätte man vielleicht noch etwas überarbeiten können. Die Klangkulisse fand ich gut. Die Musikuntermalung ist eher düster wabernd, die Waffengeräusche fetzen.

    Hervorragend fand ich die Gestaltung der Level. Besser als bei beiden Vorgängern. Ich war überrascht, denn ich habe es zum ersten Mal gespielt. Manche Level waren tatsächlich so verzwickt dass ich auch mal bei YouTube nachgeschaut habe wie es weitergeht.


    Insgesamt 28 Level bekommt man vorgesetzt. Das ist ordentlich. Ganz am Ende wartet natürlich ein Obermotz. Dieser ist allerdings (ich habe auf dem zweiten von vier Schwierigkeitsgraden gespielt) ungleich schwieriger als der Rest des Spiels. Etwas unausgewogen würde ich sagen und ich stehe mit der Meinung nicht alleine da.


    Eine Bewertung ist immer schwierig, ich denke ich sage:


    86%


    Das Spiel gibt es aktuell für 4,99 Euro im Nintendo eshop. Ein Schnäppchen. Auch Teil 1 & 2 sind so günstig.

    Wer es (wie ich) gerne physisch haben möchte muß für die Switch schon tiefer in die Tasche greifen:

    Das Spiel erschien als #81 exklusiv bei limited run und ist längst ausverkauft. Bei Ebay werden derzeit ca. 80,- Euro verlangt.


    Hier noch ein trailer:


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    - Zocke ich begeistert auf meiner Nintendo Switch OLED -

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    Digimon Adventure [PSP/SD] (36h)

    Ursprünglich 2013 für die PSP in Japan erschienen, hat dieses Spiel es leider niemals in den Westen geschafft: Es handelt sich im Wesentlichen um eine Videospiel-Adaption der ersten Anime-Staffel von Digimon, die als rundenbasiertes JRPG aufgemacht ist. Ich hatte mir dieses Spiel bestimmt schon vor ca. 9 oder 10 Jahren aus Japan importiert, da ich es unbedingt spielen wollte. Da ich zu dieser Zeit in der Universität schon seit Längerem einen Japanisch-Kurs belegte, wollte ich es trotz der Sprachbarriere versuchen, zumal mir die Story ja auch bekannt vor. Letztlich habe ich das Spiel damals aber nach ca. 2-3 Stunden abgebrochen, da es auch Extra-Stories und Gespräche gab, von denen ich einfach zu wenig verstanden habe (v.a. auch in der Schriftsprache). Im Laufe der nächsten Jahre wurde aber eine Fan-Übersetzung dieses Spiels angefertigt, die ich schon seit einer Weile auf dem Schirm hatte. Nun hat mich der „Digimon-Itch“ irgendwie wieder erfasst und da ich gleichzeitig nach einem rundenbasierten Spiel gesucht habe, das beim Spielen nicht meine ganze Aufmerksamkeit einnimmt (mein Partner hat nebenbei Yakuza 8 gespielt, bei dem ich viel zugeschaut bzw. zugehört habe), war Digimon Adventure eigentlich die perfekte Wahl.


    Das Spiel folgt dem Anime insgesamt sehr treu, viele Dialoge und Geschehnisse wird man problemlos wiedererkennen, und insofern fand ich die Story auch sehr gut. Viele der Cutscenes sind 1:1 dem Anime nachempfunden worden, ebenso die Digitations-Sequenzen inklusive Musik, was ich sehr schön fand. Zusätzlich gibt es aber auch ein paar kleinere Side-Stories, die sich sozusagen zwischen den Main Missions abspielen, die aber allesamt optional sind. Ich habe sie aber alle mitgenommen und würde auch sagen, dass sich das auf allen Ebenen gelohnt hat (nette Stories, ein paar zusätzliche Exp. und Items usw.). Strukturell ist das Spiel so aufgebaut, dass man nach jeder Mission in eine Art „Hauptmenü“ weitergeleitet wird, in dem alle verfügbaren Missionen (Main und Side) angezeigt werden und mit welchen Charakteren man diese Missionen spielen wird. Zusätzlich gibt es einen Bonus-Dungeon, für den sich im Laufe der Zeit neue „Bereiche“ freischalten und in dem man ein bisschen leveln kann, um sich z.B. um einen Boss-Fight vorzubereiten.


    Auch das Kampfsystem gefiel mir prinzipiell gut: Es können jeweils 3 aktive Digimon am Kampf teilnehmen, die alle jeweils 3 individuelle Fähigkeiten haben (Single-Target-Angriff, Gruppen-Angriff, Buffs und Heals für Verbündetet usw.). Das Anwenden dieser Fähigkeiten kostet Sp, ebenso wie das Digitieren, sobald es im Rahmen der Main Story freigeschaltet wird. Jedes Digimon hat auf jeder Digitationsstufe unterschiedliche Fähigkeiten, meistens lohnt es sich aber am meisten, einfach die höchste, verfügbare Stufe zu digitieren (bis auf wenige Ausnahmen). Zusätzlich hat jedes Digimon ein sogenanntes „Skill Panel“. Im Endeffekt handelt es sich dabei um ein individuelles Muster, das aus einer bestimmten Anzahl an Feldern besteht und sich im Laufe des Spiels ausbaut. Im Spielverlauf findet man dann sogenannte Digi-Pieces, die jeweils eine eigene Form haben und eine bestimmte Zahl von Feldern einnehmen und in die Skill Panels eingefügt werden können. Dadurch lassen sich z.B. Stat-Boosts erlangen (Angriff hoch, mehr HP, mehr Sp usw.), neue Fähigkeiten (v.a. Heals/Buffs/Debuffs usw.) und sehr starke Extras wie z.B. zwei Aktionen pro Runde, Sp-Kosten halbieren usw. Meiner Erfahrung nach ist eine kluge Anordnung dieser Fähigkeiten essentiell, um das Spiel ohne viel Grinding bewältigen zu können, denn insbesondere die Bosse sind zum Teil wirklich stark und tanky – wenn man hier nicht vorbereitet ist, wird man auch schnell hops genommen. Für mich war eine der größten Herausforderungen auf alle Fälle die zahlreichen Momente, in denen die Gruppe aufgetrennt ist und nicht alle Digimon zur Verfügung stellen. Oft funktionieren Kombos schon nicht mehr, wenn auch nur ein Digimon fehlt (zumindest war das bei mir so) – man muss sich also anpassen. Mir ist das glücklicherweise letztlich immer gelungen, aber 2-3 Mal war es ziemlich knapp. Ich empfehle auf jeden Fall, immer eine komfortable Anzahl an älteren Speicherständen zu behalten, da man sich sonst wirklich in eine Sackgasse manövrieren kann, wenn man z.B. an einem Boss einfach nicht vorbeikommt und seine Ausrüstung vorher auch nicht mehr ändern kann. Ich musste zum Glück in keiner Situation zurück, aber in einer Reihe von Main Missions im Mid-Game hatte ich ein bisschen Muffensausen, dass ich zu schwach sein könnte.


    Und viel mehr habe ich ehrlich gesagt nicht zu sagen: Wer die erste Anime-Staffel von Digimon kennt, weiß bereits ungefähr, was auf ihn zukommt. Das Kampfsystem fand ich unterm Strich ganz nett und es gab deutlich mehr Customization, als ich erwartet hatte, was mir sehr gut gefiel. Dass Digimon Adventure kein großes Budget hatte, sieht man aber vor allen Dingen an den Umgebungen und den Dungeons, die optisch nicht viel her machen und auch immer wieder Assets wiederverwenden. Wer sich das Spiel mal anschauen möchte, sollte also auf jeden Fall eine gewisse „Dungeon-Crawling“-Toleranz mitbringen. Unterm Strich bin ich aber sehr zufrieden, dass ich das Spiel nun noch erfolgreich nachgeholt habe und freue mich umso mehr auf die Ankündigung des nächsten Digimon Story-Games, die hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird :)

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    Yakuza Kiwami [PS4/5] (28h)

    Nachdem mein Partner vor ca. zehn Tagen den achten Teil der Yakuza-Reihe beendet hat, brannte es mir direkt unter den Fingernägeln, auch mal wieder einen Teil dieser Reihe zu zocken, die so lange unter meinem Radar geflogen war. Mein erster Berührpunkt war tatsächlich der siebte Teil, den mein Partner auf Empfehlung eines gemeinsamen Freundes gespielt hat und den ich als Zuschauer miterlebt hatte. Schon damals war ich so beeindruckt, dass ich kurze Zeit später mit Yakuza 0 selbst in die Reihe – spezifisch die Kiryu-Saga – eingestiegen bin. Der achte Teil hat mir jetzt den nötigen ‚Push‘ gegeben, um den chronologisch nächsten Teil der Reihe zu spielen und mir auch alle bislang noch in meiner Sammlung fehlenden Spiele zu kaufen :P Ein Grund dafür war auch, dass mir Kiryu im achten Teil (etwas verspätet) ans Herz gewachsen ist, nachdem das in Yakuza 0 leider nicht so richtig gelungen war.


    Yakuza Kiwami ist ein Remaster/Remake des allerersten Yakuza-Spiels für die Playstation 2, das in gewisser Weise Kiryus ‚Anfänge‘ als Dragon of Dojima offenlegt, wobei ich allerdings keine Ahnung habe, wie viel inhaltlich daran gearbeitet wurde (auch hinsichtlich Side-Quests etc.). Anders als in Yakuza 0 ist Yakuza Kiwami vollständig auf Kazuma Kiryu fokussiert, bietet also keine doppelgleisige Erzählstruktur, was ich aber eigentlich ganz gut fand. Ich glaube, ich bevorzuge es, wenn ein einzelner Handlungsstrang verfolgt wird und man nicht kapitelweise zwischen mehreren hin- und herwechselt, wie das nun auch bei Yakuza 8 im späteren Spielverlauf der Fall war. Das Storytelling wirkte dadurch etwas „konzentrierter“. Auch insgesamt gefiel mir die Story von Yakuza Kiwami sehr gut, auch wenn sie nicht denselben Impact hatte wie die von Yakuza 0 oder Yakuza 7, wie ich fand. Trotzdem war ich durchweg interessiert und habe das Spiel nun auch in ca. einer Woche durchgespielt – ich denke, das spricht auch für sich :P


    Als ich mit Yakuza 0 in die Reihe eingestiegen bin, war das Kampfsystem für mich zuerst ein enormer Störfaktor und hat auch dazu beigetragen, dass ich das Spiel zwischenzeitlich für mehrere Monate pausiert hatte. Im Endeffekt bietet Yakuza Kiwami ein sehr ähnliches – nahezu identisches – Kampfsystem, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Das hat mir insofern geholfen, dass die längere Eingewöhnungsphase dieses Mal entfallen ist, da sich einfach alles sehr bekannt anfühlte. Mir bereitet das Kampfsystem immer noch keine große Freude – ich finde es spielt sich unangenehm hakelig –, aber ich denke, ich habe nun trotzdem irgendwie meinen Frieden damit gemacht. Ich habe Yakuza Kiwami dieses Mal auch sofort auf „easy“ gestellt und dieses Mal fühlte es sich auch direkt dementsprechend „easy“ an – bei Yakuza 0 hatte ich anfangs sogar im Easy-Mode ein paar Probleme, da ich mich erst an ein paar Grundmechaniken gewöhnen musste und mit dem Anvisieren-System gekämpft habe. Also: Ich denke, das Kampfsystem der Kiryu-Saga und ich werden keine Freunde mehr, aber wir können koexistieren :P


    Dieses Mal gab es glücklicherweise auch die Möglichkeit (anders als in Yakuza 0), mithilfe eines Accessoires die ganzen Sidequests auf der Karte anzeigen zu lassen. Davon habe ich dann auch direkt Gebrauch gemacht und habe so auch alle Quests erwischt, die ich machen wollte. Ein paar habe ich bewusst ausgelassen, da sie z.B. an Mini-Spielen hingen, auf die ich einfach keine Lust hatte (Pocket Circuit, die Hostessen usw.), aber so 4/5 aller Nebenmissionen dürfte ich zum Schluss erledigt haben. Insgesamt hatte ich viel Spaß mit dem Side-Content, von lustigen/bizarren Quests bis zu ernsthaften, die zusätzliche Informationen zur Story beigesteuert haben, war auch alles dabei. Ein paar Mini-Spiele habe ich auch gezockt (Mesuking, Karaoke), aber lange nicht alle und auch eher ‚casual‘ :P


    Und viel mehr habe ich auch gar nicht zu sagen: Mir hat Yakuza Kiwami viel Spaß gemacht und ich freue mich schon, mit Kiwami 2 weiterzumachen – allerdings nicht jetzt sofort, aber ich denke, schon noch in diesem Jahr, wenn es sich ergibt :) Angenehm ist auch, dass die älteren Yakuza-Games nicht so wahnsinnig umfangreich sind und man sich nicht jedes Mal ‚überwinden‘ muss, damit anzufangen, wie ich es von einigen 60h+ RPGs kenne. Und nun spiele ich entspannt Sea of Stars weiter, das mir bislang auch sehr gut gefällt, und mein Partner und ich haben heute auch mit Darksiders Genesis im Co-Op-Modus begonnen ^^

  • meine letzten beendeten spiele in kurz


    Outcast PS5 25 Stunden

    Bewertung 7/10

    hatte mir das günstig gekauft und dafür ist es okay. die story wird leider nur mit unmengen an nebenaufgaben erzählt wo dann kurz mal die story erwähnt wird. die welt ist recht nett geworden und die nebenaufgaben sind dann gut verbunden und auch mal recht lustig. aber natürlich ist es meisten nur geh nach da und suche das ober besige den und natürlich basen erobern. es gibt noch ein einfaches skill system zum freischalten von fähigkeiten und erweiterung der waffen. so richtig ernst nehmen kann man das eh alles nicht die aliens wirken wie aus einer comedy und der chara auch.

    Fazit: man braucht es nicht unbedingt


    Stellar Blade PS5 30 Stunden

    Bewertung 8/10

    wo es mir zu beginn gar nicht gefallen hat wird es dann schon mit der zeit besser was am gameplay liegt. also die story fand ich jetzt nicht so gut und die nebenaufgaben waren auch sehr öde aber die kämpfe haben mir dann gut gefallen. es gibt 2 große gebiete die leider sehr öde sind da hätte ein fokus auf story besser funktioniert denn die story gebiete sind sehr gelungen und haben auch eine notwendige abwechslung.

    eve hat mir als chara sehr gut gefallen und die köstüme zum suchen und freischalten konnten mich motivieren ^^

    es wirkt als ob die entwickler schon etwas überfordert waren aber troztdem ist es ein gutes spiel geworden.

    Fazit: kann man kaufen


    Sandland PS5 20 Stunden

    Bewertung 7/10

    mein hauptroblem an dem spiel es ist einfach super langweilig. die story ist gar nicht schlecht und grafik auch super aber die kämpfe und die welt sind einfach öde. war richtig froh als ich durch war.

    Fazit: nur für fans


    Eiyuden Chronicles: Hundred Heroes PS5 60 Stunden

    Bewertung 9/10

    hat mir einfach alles richtig gute gefallen es wirkte schon wie ein neues Suikoden. die fans haben genau das bekommen was auch versprochen wurde.story war super mit vielen überraschungen und die welt hat super gepasst. kampfsystem war nicht so gut wie in suikoden aber es hatte schon mal etwas anspruch. das suchen der charas hat mich hier sehr motviert da brauche ich dann keine köstüme ^^

    Fazit: super spiel wenn man suikoden mag


    Suicide Squad PS5 30 Stunden

    Bewertung 6/10

    die charas haben mir gut gefallen auch mit den sequenzen aber sonst war das leider gar nix. ein story game hätte hier besser funktioniert so was das einfach nur öde und nervig. farmen nach ausrüstung und kämpfen gegen immer gleiche gegner.

    schade um das potenzial was vorhanden ist.

    Fazit: leider nicht gut


    Dragons Dogma 2 PS5 55 Stunden

    Bewertung 8/10

    story war ganz gut aber bin eigentlich immer die gleiche wege hin und her das war nervig.

    eigentlich war das alles sehr sperrig zu spielen was gar nix für mich ist.

    Fazit: sperrig


    Unicorn Overlord PS5 40 Stunden

    Bewertung 8/10

    zu beginn war ich hochmotivert alles gemacht alles gesehen und das wurde mit jeder stunde immer weniger bis ich es nur noch beenden wollte. mir hat mit der zeit die abwechslung gefehlt alles gleich. die stärke ist das KS mit den ganzen möglichkeiten.

    Fazit: gutes spiel aber zu umfangreich


    Alone in the Dark PS5 25 Stunden

    Bewertung 9/10

    richtig gutes horror game mit guten charas viel spannung und horror. die entwickler haben die reihe sehr gut verstanden und ich hoffe es kommt mehr. es ist auch keine kopie von resi oder ähnlichem man hat hier etwas eigenes gemacht. hab oft gelesen das kämpfe furchtbar sind aber das finde ich nicht es ist kein shooter und man trifft die gegner trotzdem.

    Fazit: super


    Final Fantasy 7 Rebirth PS5 150 Stunden

    Bewertung 9/10

    story mit den neuerungen waren nicht gut und Sephi kommt hier einfach zu oft vor im orginal war er mysteriös und hier schon aufdringlich.

    kämpfe haben auch nicht mehr so gut funktioniert es war weniger rpg als im remake. es ist ein super spiel aber vieles hat im orginal besser funktioniert. auch das substanzen system ist hier schon zu viel, im orginal war jede materia besonders und hier hat man hunderte.

    es hat mir sehr gut gefallen aber perfekt ist es noch nicht man will immer noch so vieles andere als ein wirkliches remake.

    klingt jetzt negativ aber es hat mich sehr motiviert

    Fazit: super

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    Joa... mit mir und Bramble The Mountain King hat es bei meinem ersten Versuch ja nicht so geklappt. Das Spiel meinte, einen großen Teil meines Fortschritts zu löschen und mich fast an den Anfang des Spiels zu versetzen.

    Das war supernervig, aber immerhin hat mir das Spiel wieder Lust auf die atmosphärischen Puzzle-Plattformer gemacht.

    Limbo war damals mein Einstieg ins Genre und dessen spiritueller Nachfolger Inside ist immer noch eine der mit atmosphärischsten Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und ja, ich komme auch noch zu diesen beiden Titeln.


    Little Nightmares habe ich damals schon... ich glaube ein Jahr oder so nach Release gezockt? Ich weiß, dass der DLC schon komplett erschienen ist und ich den direkt mitgenommen habe. Teil 2 habe ich jetzt aber auch zum allerersten Mal gespielt!

    Wie schon angedeutet handelt es sich bei beiden Spielen um eher atmosphärische Puzzle-Plattformer mit Stealth- und im Falle von Teil 2, sehr rudimentären Kampfeinlagen.

    Der Fokus liegt hier aber klar auf die Atmosphäre der Titel, das Gameplay ist eher sekundär. Klar, es gibt ein paar simple Hüpfpassagen, auch wenn euer Charakter jetzt nicht sehr weit springen kann. Klar, man muss sich auch mal verstecken oder in Teil 2 schwache Gegner mit einem simplen Schlagangriff außer Gefecht setzen. Das ist auch schon ganz nett und das Spiel hat auch ein gutes Pacing zwischen seinen Elementen.

    Aber es ist definitiv auch nicht heraus ragend.


    Was heraus ragend ist, ist das Art Design und die dichte Atmosphäre. Die Spiele erzählen ihre Geschichte gänzlich ohne Worte, was ich faszinierend finde und eigentlich viel öfter gemacht werden sollte. Statt gesprochenem Dialog und einer offen erzählten Geschichte, erzählen die Little Nightmares-Spiele ihre Storys komplett ohne Worte. Einfach durch ihr Gameplay, die Spielwelt, die Monster, denen ihr begegnet, kleineren narrativen Set Pieces... und das ist fantastisch so! Gerade in Teil 2 gibt es einem viel zum Nachdenken und Interpretieren. Die Geschichte wirkt erstmal konfus und wirr und für viele könnte das auch bis zum Ende sein. Wer aber sich die Zeit nimmt, über das Gespielte ein wenig nachzudenken, könnte von den Geschehnissen und deren Implikationen und Deutungen richtig gefesselt werden!


    Dabei ist die Geschichte recht simpel. In Teil 1 erwacht ihr als ein Mädchen im Regenmantel in einem kleinen Koffer in einem kleinen Zimmer an einem unbekannten Ort, in Teil 2 als ein Junge mit einer Papiertüte auf dem Kopf in einem Wald und dann erkundet ihr den Ort und trefft auf grässliche Monster. Das klingt simpel, ist es als Prämisse auch, aber ich will euch auf gar keinen Fall mehr spoilern! Jedes weitere Wort (dass die Spiele auch nicht verschwenden) würde den Spaß am Spiel verderben, aber Mann, die Spiele haben teils sehr interessante Wendungen.


    Ich bin ein großer Fan des generellen Art Designs und auch das Design der Umgebung finde ich ganz hervorragend! Der Soundtrack hält sich die meiste Zeit zurück, aber WENN er mal einsetzt, dann untermalt er das Geschehen perfekt und einige Lieder bleiben auch durchaus auch länger im Kopf.


    Gameplaytechnisch ist es wie gesagt... nichts Besonderes. Alle Elemente sind jetzt okay, sie geben Abwechslung, aber manchmal kann einem das Spiel auch ordentlich auf die Kekse gehen. Es hat ne Menge Jank, durch den man manchmal Sprünge verfehlt oder Gegner nicht trifft, aber im Großen und Ganzen macht es auch spielerisch durchaus Spaß. Es ist nicht der Fokus, aber für das, was es ist, ist es okay.


    Und eben so little, wie die Nightmares sind, halte ich auch meinen Post. Die Little Nightmares-Spiele sind zwar keine herausragenden, aber sehr guten Puzzle-Plattformer, die vielleicht gameplaytechnisch nicht die Besten sind, aber dafür eine starke Atmosphäre und obskure, aber faszinierende Geschichten erzählen, bei denen gerade Teil 2 echt noch nen gewaltigen Schritt nach vorne machte.

    Jeder, der gerne recht obskure Geschichten in Videospielen und es eher ruhig mag, der kommt hier perfekt auf seine Kosten.


    Ich bin so froh, dass ich endlich Little Nightmares 2 nachgeholt habe. Ein großartiges Sequel und auch für sich allein stehend ein tolles Spiel.

    Ich kann es jedem, der Spiele wie eben Limbo, Inside und auch Bramble The Mountain King mochte, nur wärmstens empfehlen.


    So... bis ich jetzt meine physische Version von dem Limbo/Inside-Doppelpack in den Händen halte, die ich bestellt habe... werde ich wohl Bramble The Mountain King nochmal ne Chance geben. Ich hoffe, das Spiel vergeigt es nicht wieder! Nochmal kriege es von mir keine neue Chance...

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    Das Leben ist wie ein Roguelike mit Permadeath-Mechanik.

    Wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich ausgedacht?

  • #15/2024

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    Trailer


    Tiel: Xenoblade Chronicles 2

    Genre: JRPG

    Entwickler: Monolith Soft

    Publisher: Nintendo


    Spielzeit - Ca. 153 Std

    WeirdOpoints - 8,3/10



    Fazit:

    So da wäre mein zweiter Run in Xenoblade 2 tatsächlich endlich geschafft!

    Und weils nur ein zweiter Run ist, versuche ich mich etwas kürzer zu halten. (was mir sicher gerade bei Xenoblade schwer fallen wird xD)


    Jedenfalls! Die Story ist nach wie vor einfach fantastisch! Die Videosequenzen echt großartig, auch wenns mir gegen Ende ab und an ein bisschen zu viel, zu schnell hintereinander wurde. Aber an sich hälts sich noch im Rahmen und ändert nichts daran, dass die fantastisch sind.


    Auch die Gruppe ist klasse. Generell bietet das Spiel einige klasse Charakter, deren Lebendigkeit vom Grafikstil sehr profitiert. Schade finde ich aber, dass Zekes "Unglück" nicht konstanter durchgezogen wurde. Das Thema wurde irgendwie recht schnell zurückgelassen und fand nur noch in Harmoniegesprächen etwas Aufmerksamkeit.


    Allerdings gibts auch so einige Kritikpunkte am Spiel. Die größten sind das Kampfsystem, sowie das, was ich unter "Klingensystem" grob zusammenfasse.

    Das Kampfsystem wird zwar gegen Ende besser. Doch eben erst gegen Ende. Es fängt als pure Langeweile an, da es nur aus warten besteht, bis sich mal irgendeine Anzeige füllt. Gerade da man eben nicht beim herumlaufen angreifen kann, sondern immer still stehen muss. Es ist extrem undynamisch. Dazu dauerts gerade zu Beginn ewig, bis irgendeine Technik mal aufgeladen ist.

    Später wirds dann interessanter, weil dann die Klingen-Combos, sowie die Meister-Combos dazukommen... Und dann natürlich auch die Angriffskette, die sich allerdings auch etwas haklig anfühlt, was besonders auffällt, wenn man Torna gespielt hat, wo das Ganze viel runter und dynamischer abläuft.

    Doch bis die Langeweile des Kampfsystems nachlässt dauert es einfach, da man erst die Techniken und Talente hochskillen muss, damit man keine Ewigkeiten rumstehen und warten muss... aber sobald das geschafft ist gehts besser.

    Zum Glück war beim Erweiterungspaket auch eine neue Schwierigkeitsgradeinstellung dabei... "anpassen"... hier kann man die HP und Angriffsstärke und auch die Dauere, bis verschiedene Anzeigen voll sind, einstellen. So konnt ichs durch ein schnelleres Aufladen der Spezialangriffe etwas erträglicher gestalten und auch die extrem zähen viel zu lang gezogenen Kämpfe etwas kürzen... Doch fiel mir dabei auch auf, wie unbalanced diese sind, da es dann einige Gegner gab, die zu schnell down waren und andere sich noch immer wie ein altes Kaugummi zogen. Ich hab mein bestes versucht hier eine schöne Balance zu finden, damits nicht zu leicht wird aber die Kämpfe fix genug gehen. Das klappte größtenteils, bis ichs gegen Ende für diesen Arena Modus mal komplett runterschaltete und dann einfach vergessen hatte es wieder zurückzustellen xD Und dann wars mir egal, weil eh nicht mehr viel fehlte und ich keinen Bock mehr hatte mich groß mit den Kämpfen rumzuärgern...^^


    Das Klingen-System ist dagegen aufm Blatt eine schöne Idee doch ha man das Ganze nicht genug durchdacht. Das fängt bei den Harmonietalenten an, geh über die Spezialtalente weiter und hört bei den Söldnermissionen auf.

    Das erste Kernproblem ist das Resonieren selber, als wie man Klingen kriegt. Da das ein einziges Gacha System ist, welches leider extrem unfair und schlecht gebalanced wurde, ist und bleibt es einfach nur frustrieren. Nach 500 Kernkristalle sollte man meinen schon eine vernünftige Klinge zu bekommen... Tja Monolith Soft war anderer Meinung. Am Ende fehlten mir noch immer 4 seltene klingen und das Ding ist... eine hät ich für eine Nebenquest zwingend benötigt. Also musst ich die Quest offen lassen. Ja geil, danke auch... -,-

    Und dieses Problem begleitet einem immer wieder bei verschiedenen Nebenmissionen. Oder toll sind auch die Missionen, wo man Klingen ständig auf Söldnermission schicken muss und diese somit für einen langen Zeitraum nutzlos werden.

    Es ist einfach frustrierend.

    Dann die unbequeme Art und Weise, wie die Talente genutzt werden... Ständig muss man bei Truhen oder irgendwelchen Spezialen Orten die Klingen rumtauschen, um die richtigen Talente aktiv zu haben, anstatt, dass das Spiele einfach auf alle zugreift... Dann ist das gebrauchte Level teilweise auch so absurd, dass man eben wirklich bei allen Gruppenmitglieder die Klingen austauschen muss, um auf das entsprechende Level kommen zu können. Noch absurder wird es, dass man das Menü auf Leitern nicht aufrufen kann. Sprich, bei den Punkten, wo man auf Leitern die Talente braucht, muss man erst hinklettern, gucken was man braucht, dann wieder runter, alles ändern, um wieder hochzuklettern. Besonders geil bei Leitern, wo man auf ein weiteres Leiterstück dadurch springt, wo erneut ein Spot wartet, aber andere Talente braucht.

    Und dieses Szenarium beschreibt das Spiel ziemlich gut. Die Ideen sin nicht verkehrt... man versucht aus allen Mechaniken maximalen nutzen rauszuholen... Doch man denkt nichts zu Ende. Das Spiel wirkt einfach wie ein einziges unbeendetes Experiment.


    Sicherlich gibt es auch noch so einige andere Kritikpunkte, wie die durchwachsenen Nebenquests, wo es einfach viele gibt, die nicht wirklich Mehrwert geben. (gerade bei den neuen DLC Quests, wo es zwar ein, zwie interessante gab, aber auch neben uninteressante/seltsame die eine oder andere schlecht durchdachte, die am Ende eher ein kleines Logikloch hineinbohrt.)


    Positiv bleibt aber natürlich das fantastische Weltdesign und die ebenso fantastische Musik., Sounds und Synchro. (ich hab hier auf englisch gespielt)

    Suboptimal ist die deutsche Lokalisierung. Die ist an einigen Stellen stärker, als die englische Synchro, an anderen aber auch erheblich schwächer. Dazu sind einige Harmonietalente schlecht formuliert. Also was man tun muss, um die freizuschalten.


    Bei den Quests gibt es aber auch einige Positive Beispiele, wie einige der Klingen Quests, die wiederum interessant sind. Aber auch hier ist die eine oder andere nicht zu Ende durchdacht worden und neigt dazu sich durch Unfug etwas zu ziehen...


    Nichtsdestotrotz, und weil das wieder viellänger hier gerade wird, als ich wollte xD, belasse ich es bei den Punkten und schließe es damit ab, dass es sich weiterhin um ein wirklich gutes Spiel handelt. Ist es perfekt? Absolut nicht. Ist es so gut wie Teil 1? Leider auch das bei weitem nicht. Doch ist es dennoch ein wirklich gutes empfehlenswertes Spiel? Absolut!


    Somit bleibt Xenoblade 2 in meiner Xenoblade Rangliste auf Platz 3, hinter Torna und Teil 1, und vor X. Nun sind aber alle Weichen für Xeno 3 gestellt und ich bin super gespannt darauf, wo sich das einreihen wird! :)

  • Beim Kampfsystem gebe ich dir recht, bei keinem andern Spiel habe ich so lange gebraucht um zu kapieren was das Spiel von mir will. Erst als man 3 Party Mitglieder hatte also nach ca. 25h hatte es bei mir Klick gemacht, danach konnte ich es aber nicht mehr weglegen.


    Zum Thema Resonieren:

    Ganz ehrlich, mir gefiel es damals richtig gut. Ich fand es irgendwie cool, dass jeder dieses Spiel etwas anderes erlebt, weil man halt andere Klingen gezogen hat. Vielleicht hatte ich auch etwas Glück, meine ersten beiden "richtigen" Klingen ( Xenobia und Nim ) hatte ich ziemlich schnell und die sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich die gar nicht mehr rausgenommen habe. Was mich allerdings richtig gestört hatte, dass man Klingen ziehen konnte, die für bestimmte Chars komplett nutzlos waren z.B. KOSMOS bei Nia. Man konnte ja über Quests auch immer wieder coole Klingen dazu bekommen und sich den resonierenden Char aussuchen, ich fand es halb so wild.


    So unterschiedlich sind die Geschmäcker ich habe den ersten Teil nach dem zweiten gespielt und den nach ca. 40h abgebrochen. Die Story gefiel mir zwar recht gut, aber mir waren da irgendwann zu viele Maschienen. :D Außerdem gab es da so übertrieben viel Loot, man musste nach jeden dritten Kampf ins Menu und schauen ob irgendein Ausrüstungsteil bessere Stats hat, als das aktuell angelegte Teil. Übers schmieden rede ich erst gar nicht...^^


    Teil 3 wirkt auf mich ähnlich wie Teil 1, daher schreckt es mich noch ab.

    Branislav Ivanovic 2 **born in serbia, made in chelsea**

  • Was mich allerdings richtig gestört hatte, dass man Klingen ziehen konnte, die für bestimmte Chars komplett nutzlos waren z.B. KOSMOS bei Nia.

    Naja das ja weniger nen Problem, da man die via Transferprotokoll tauschen kann. Aber gut im Hauptspiel, ohne die DLC Sachen, die bei Torna mitkamen, ist das Item nochmal um einiges seltener, was dann nervig sein kann. Durch die Gratis Protokolle via DLC hab ich mir nie Gedanken drum machen müssen^^

    Aber naja... ich stimme dir zu, dass das Gacha System von der Grundidee nicht mal so wild ist. Aber die Umsetzung ist einfach eine Katastrophe. Kos.-Mos hat eine Drop Chance von 0,1%, Wenn alles gemaxt ist, womit man das erhöhen kann, landet man bei vielleicht 0,3%, Das ist einfach nur Veraschung. Wäre das nicht, hät ich da auch nix gegen. So ist es aber einfach nur Betrug. Bei 400-500 Kernkristallen, hab ich keine einzige meiner noch fehlenden 4 bekommen am Ende. Darunter befanden sich auch gut 40-50 legendäre Kristalle. Wenigstens die legendären Kristalle sollten zumindest eine 50:50 Chance haben. Dafür von mir aus gar noch etwas seltener. Oder noch bessere Kernkristalle einführen, die so eine hohe Chance haben aber eben sehr selten sind. So dass man für die eben wirklich viel und gründlich erkunden muss.

    Das Problem ist halt einfach die Umsetzung. Zumal die teilweise ja auch notwendig für einige Nebenquests sind. Allein diese Kombination darf nicht angehen. Du bist dadurch eben allein auf Glück angewiesen, ob du Quests erledigen kannst oder nicht.

    Das ganze ist einfach nicht durchdachte und braucht noch eine Menge Feintuning^^


    Außerdem gab es da so übertrieben viel Loot, man musste nach jeden dritten Kampf ins Menu und schauen ob irgendein Ausrüstungsteil bessere Stats hat

    Das war bei Xeno 2 genauso. Nur, dass man die Gegner nicht mehr lootet sondern nur aufsammeln, weil der herumfliegt, dabei aber auch von Klippen fallen kann^^

    Ansonsten hast du da auch dauernd neue Ausrüstungsgegenstände oder Verbesserungen. Und ich meine, das ist ja auch was ein RPG mit ausmacht^^

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    Darksiders Genesis [PS4/5] (18h)

    Mein Partner und ich hatten mal wieder Lust auf einen Co-Op-Titel, von denen wir immer noch einige auf dem Backlog liegen haben (zum Glück, so ist immer was zum gemeinsamen Zocken da :P). Unsere Wahl fiel dieses Mal auf Darksiders Genesis, das wir uns letzten Herbst mal in einem PSN-Sale geschnappt hatten. Keiner von uns hatte zuvor irgendwelche Berührpunkte mit der Reihe und dass Darksiders Genesis einen Couch-Co-Op bietet, hatte ich auch nur durch Zufall entdeckt, als ich nach entsprechenden Empfehlungen für die PS4/5 gesucht hatte. Bis auf 1-2 Trailer wussten wir also nicht wirklich, was auf uns zukommen würde. Letztlich gefiel uns der Titel aber überraschend gut – tatsächlich sogar so gut, dass wir uns einen Nachfolger wünschen würden, auch wenn das aktuell leider nicht allzu wahrscheinlich erscheint.


    Darksiders Genesis ist ein Action-Adventure von dem amerikanischen Studio Airship Syndicate, das auch Ruined King entwickelt hat, welches letztes Jahr zu meinen Favoriten gehörte. Die isometrische Perspektive des Spiels weckt gewisse Assoziationen zu Diablo und Co., Gameplay-technisch enthält Darksiders Genesis aber deutlich mehr Platforming-Passagen und Puzzles. Man schlüpft in die Rolle der beiden apokalyptischen Reiter War und Strife, die dem sogenannten Council dienen, welches das Gleichgewicht in der Welt erhalten soll. Das Spiel beginnt dementsprechend damit, dass die beiden Gefährten eine neue Aufgabe erhalten, der sie nachkommen müssen und die sie letztlich auf die Spuren diverser Bewohner der Hölle – allen voran Lucifer – führt. Mein Partner und ich hatten keine hohen Erwartungen an die Story, letztlich gefiel uns das Writing aber sogar ziemlich gut. Insbesondere das ständige Bickering von Strife und War und ihre verbalen Auseinandersetzungen mit den Fürsten der Hölle hat für einige Lacher gesorgt. Etwas schade fanden wir nur, dass das Ende sehr plötzlich kam und die Auflösung sich ein wenig unbefriedigend anfühlte. Grundsätzlich wäre hier vielleicht sogar noch Raum für einen zweiten Teil.


    Auch das Gameplay hat uns gut gefallen, sowohl die Hack 'n' Slash-Anteile als auch die Rätselpassagen, wobei letztere uns eindeutig am längsten und intensivsten beschäftigt haben. Denn der Loot liegt hier nicht einfach „auf der Straße“, sondern muss erstmal gefunden und dann auch erreicht werden. Jeder der beiden Charakter hat dabei zwei besondere Fähigkeiten, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden, mit denen man zum Beispiel spezifische Schalter und Gerätschaften aktivieren kann. Der Co-Op-Modus ist hier besonders gut zur Geltung gekommen, da größere Rätsel-Passagen in der Regel von beiden Charakteren bestritten werden mussten und man so ständig kommuniziert und kooperiert. Der Hack 'n' Slash-Anteil des Spiels war auch nett, aber im Vergleich doch eher weniger komplex. Doch auch hier bietet jeder Charakter spezifische Fähigkeiten, die ihn in verschiedenen Kampfsituationen besser oder schlechter machen. Die Möglichkeiten der Customization sind im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern aber eher spärlich und auch die Menge der Skills hält sich in Grenzen. Darksiders Genesis ist zum Teil auch gar nicht mal so einfach, wie wir fanden. Wir haben zum Schluss dann auch auf Casual gespielt, weil einige Bosskämpfe doch ein gewisses Frustpotenzial hatten und der Splitscreen das Spiel ab und an auch deutlich erschwert hat, da die Sicht in Kämpfen dadurch sehr eingeschränkt war (gerade für mich auf Strife als Fernkämpfer). Besser wäre es gewesen, wenn man einen flexiblen Splitscreen genutzt hätte, der sich zu einem Screen zusammenfügt, wenn man nebeneinander steht, aber nun gut. Auch technisch hätte das Spiel noch ein bisschen Nachbearbeitung nötig gehabt, denn wir haben in unseren ca. 18 Stunden Spielzeit schon einige Bugs gehabt. Das „Highlight“ war sicherlich, dass wir im Final-Boss-Fight einfach mal außerhalb der Arena gespawned sind und diese auch nicht betreten konnten.


    Letztendlich war Darksiders Genesis aber eine schöne Co-Op-Erfahrung, die uns viel Spaß und auch Lust auf mehr gemacht hat. Vielleicht schaue ich mir bei Gelegenheit auch die Hauptspiele näher an, aber viel lieber würden wir natürlich einen neuen Co-Op-Titel zusammen spielen :)




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    Sea of Stars [NS] (34h)

    Auf Sea of Stars war ich bereits nach dem ersten Trailer sehr gespannt und als eingeschworener Fan klassischer, rundenbasierter JRPG-Reihen wie zum Beispiel Dragon Quest war im Endeffekt schon klar, dass das Spiel früher oder später in meinem Besitz wandern wird. Letztes Jahr zum Release hat es dann nicht direkt geklappt, da ich zu diesem Zeitpunkt gerade erst Chained Echoes abgeschlossen hatte und erstmal ein wenig Abwechslung brauchte. Als dann eine Retail-Version für dieses Jahr angekündigt wurde, entschloss ich mich dazu, einfach auf diese zu warten. Als sie dann im Mai dieses Jahres endlich erschienen ist, habe ich dann auch sofort zugegriffen und das Spiel nun auch am letzten Wochenende nach ca. 34 Stunden Spielzeit beendet :) Meine Erwartungen waren relativ hoch – auch vor dem Hintergrund, dass die Entwickler im letzten Jahr den Preis für das beste Indie-Game abgesahnt haben – und letztlich konnte Sea of Stars meine Erwartungen auch erfüllen: Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Spiel und bin froh, dass ich es nun noch zeitnah nachholen konnte :)


    Ein besonderes Highlight in Sea of Stars ist sicherlich die atemberaubend schöne Pixel-Grafik, die seinesgleichen sucht. Mir hatte die Grafik in Chained Echoes schon ziemlich gut gefallen, aber Sea of Stars ist wirklich nochmal ein anderes Kaliber. Die Gebiete sind alle mit so viel Liebe zum Detail erschaffen worden, es gibt überall so viele Kleinigkeiten zu sehen und zu entdecken – leere Flächen sind praktisch non-existent. Auch viele der Hintergründe waren fantastisch anzusehen, ebenso viele der Animationen. Mein einziger Kritikpunkte wäre, dass das Spiel, zumindest auf der Switch, oft ein bisschen zu dunkel war. Ich musste meine Bildschirmbeleuchtung in mehreren Gebieten auf 100% stellen, um das Gefühl zu haben, nun auch wirklich alles zu sehen, und ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was der Akku davon gehalten hat. Optisch hat Sea of Stars mich mit seiner abwechslungsreichen, bunten Welt jedoch trotzdem sehr verzaubert und auch die Erkundung hat mir sehr viel Spaß gemacht: Das Suchen nach versteckten Wegen, Schatztruhen und Co. hat mich beständig beschäftigt und mir sehr viel Freude bereitet. Auch der Side-Content hat mir Spaß gemacht; im Endeffekt habe ich alles gemacht, was ich finden konnte – und das dürfte zum Schluss auch fast alles gewesen sein. Die einzige Ausnahme war das Wheels-Minispiel, da ich für sowas einfach nicht so richtig zu erwärmen bin, auch wenn ich objektiv fand, dass das Spiel prinzipiell interessant und ‚frisch‘ wirkte.


    Auch die Story von Sea of Stars gefiel mir letztlich sehr gut, auch wenn ich leider fand, dass sie gegen Ende abfiel und zum Teil auch gerushed wirkte. Insbesondere das Finale selbst fand ich dann recht nichtssagend und enttäuschend. Meinem Empfinden nach fehlte hier einfach eine signifikante Menge an Dialog und Content. Die True Ending-Route hatte zwar noch ein Highlight, aber das Ende selbst war hier meiner Meinung nach auch nicht bedeutend besser als das normale Ending. Das fand ich besonders schade, da mir insbesondere die Charaktere von Sea of Stars wirklich ans Herz gewachsen sind und einige von ihnen zum Schluss kaum noch ‚zum Zug‘ kamen. Ich hätte mir hier einfach einen runderen Abschluss gewünscht. Aber das ändert letztlich nichts daran, dass mir die ersten ¾ der Story ausgesprochen gut gefallen haben und ich auch das Setting und die ganze Prämisse sehr interessant fand.


    Und abschließend noch ein Kommentar zum Kampfsystem: Kurz bevor ich mit dem Spiel begonnen hatte, habe ich von einigen JPGamern im Discord gehört, dass sie das Kampfsystem zu minimalistisch fanden (z.B. zu wenige Skills), aber ich muss sagen, dass ich das glücklicherweise nicht so empfunden habe. Das Kampfsystem von Sea of Stars gehört zwar nicht zu meinen All-Time-Favorites, aber insgesamt fand ich es doch gut und es hat mir auch gefallen. Dass man die Effektivität von Angriffen steigern konnte, indem man im richtigen Moment ‚A‘ drückt, hat mich immer bei der Stange gehalten, auch wenn ich bei einigen Attacken bis zum Schluss nicht richtig rausbekommen habe, wie ich sie korrekt timen muss haha. Auch das Spell-Lock-System fand ich recht interessant und ich hatte Spaß daran, herumzuknobeln, wie ich den einen starken Spell des Bosses jetzt noch abwehren kann. Was ich manchmal ein wenig nervig fand, war allerdings, wenn zu Beginn eines normalen Kampfes direkt 3 eng getimte Spell-Locks auftauchen und man de facto keine Chance hat, diese überhaupt alle rechtzeitig zu bearbeiten. Das hat meinen inneren Monk dann ein bisschen getriggered :P Aber wie gesagt: Insgesamt hatte ich Spaß mit dem Kampfsystem und es gab auch nichts, was mich wirklich ernsthaft gestört hatte.


    Und damit bin ich auch schon am Ende meines Reviews: Für mich war Sea of Stars eine sehr schöne, kurzweilige Spielerfahrung, an die ich mich sicherlich noch lange positiv zurückerinnern werde :) Ich hoffe, dass das Entwicklerstudio weiterhin schöne und erfolgreiche Spiele entwickelt und freue mich auf das, was da noch so kommt ^^

  • Hey, beim zweiten Mal hat es dann doch mal geklappt!

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    Wer zwischendurch mal beim Spiele abgebrochen-Thread vorbei geschaut hat, weiß, dass mein erster Durchgang von Bramble etwas... unglücklich ausfiel. Und mit "unglücklich" meine ich, dass das Spiel mal gegen Ende mal eben den größten Teil meines Fortschritts gekillt hat. Upsie!


    Aber nachdem ich ein wenig Abstand vom Spiel nahm und zwischendurch beide Little Nightmares-Games spielte, den zweiten sogar zum ersten Mal und beide direkt zweimal durch, wollte ich mich erneut dem Bergkönig stellen und, ihr seht es ja in dem Thread, in dem ich poste, es hat geklappt! Aber hat es sich gelohnt?


    Machen wir´s kurz: Ja, das hat es! Es ist ein fantastisch inszeniertes düsteres Märchen mit grandioser Kameraarbeit... kommt für mich aber nicht an die größten des Genres wie Limbo, Inside oder eben die Little Nightmares-Spiele. Und das liegt nicht mal wirklich am Spiel selbst, aber dazu komme ich gleich.


    Was ich aber wie gesagt wirklich mag ist die Inszenierung und vor allem die Kamera. Ohhhhh, fixe Kamera, ich liebe es. Und das Spiel zeigt, warum wir diese Kunstform wieder öfter erleben sollten. Fast jeder Blickwinkel bietet entweder ein wunderschönes Panorama oder zeigt das Geschehen in interessanten Perspektiven, wodurch jeder Winkel ein Erlebnis für sich ist. Und vor allem die Umgebungen sind wirklich wunderschön designt und laden dazu ein, sich in die Spielwelt fallen zu lassen.

    Die Charaktermodelle... eher nicht so. Sie wirken auch in ihren Animationen doch oft sehr unbeholfen und wollen nicht so recht in die schöne Kulisse passen. Da haben die Playdead-Spiele und die beiden Little Nightmares-Titel mit ihrem eher minimalistischen Stil eindeutig die Nase vorn.

    Auch das Pacing vom Spiel ist echt gut. Ruhige Erkundungen wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit mit intensiven Fluchtpassagen oder kleineren Rätseln ab, langweilig wird einem so schnell nicht. Da sich das Spiel dabei auch meist recht ordentlich steuert, lässt es sich locker-flutschig durschpielen.


    Doch trotz toller Präsentation und spielerischer Stärken steht es für mich hinter den anderen genannten Puzzle-Plattformern zurück. Warum? Einfach wegen dem erzählerischen Ansatz. Die Playdead-Spiele und die Little Nightmares-Reihe erzählen ihre Geschichten ohne Worte. Wirklich komplett stumm. Das ist faszinierend, weil dadurch die Spielwelt und das Verhalten der Charaktere das gesamte Storytelling übernimmt. Und gerade INSIDE oder Little Nightmares 2 haben dabei eine überraschende Tiefe, die mich auch noch lange, nachdem die Credits liefen, über das Geschehen nachdenken lässt.

    Bramble hingegen wählt einen direkteren Ansatz. Eine Erzählerin kommentiert das Geschehen regelmäßig und meist ist recht klar, was passiert und warum es passiert. Olle ist als Protagonist sehr greifbar und seine Motive stets nachvollziehbar. Six aus Little Nightmares dagegen ist ein Enigma. Wir wissen nicht, was sie an diesem Ort macht oder wie sie tickt, aber das macht sie interessant. Das Gleiche gilt für den Jungen aus Inside. Olle dagegen ist dagegen recht vorhersehbar und etwas langweiliger.

    Das ist nicht schlecht für all jene, die sich eine direktere Geschichte wünschen, ich bevorzuge aber den Ansatz der anderen Plattformer.


    Zudem stehen für mich viele der Monsterdesigns von Bramble hinter den genialen Monstern von Little Nightmares 1 und 2 zurück. Ja, Trolle sind z.B. monströs, aber halt oft schon dagewesen. Auch andere Monster haben zwar interessante Hintergründe, sind aber vom Design her etwas biederer als jene aus den kleinen Albträumen.

    Die einzige Ausnahme, und das ist eine große Ausnahme, ist der zweitletzte Boss. Dieser ist rein konzeptionell, aber auch von seiner Inszenierung so dermaßen genial gestaltet, dass ich sogar an der Stelle mal wieder so etwas wie Furcht gespürt habe. Der Boss alleine ist es schon wert, dafür das Spiel zu spielen, um ihn selbst zu erleben. Dieser Boss allein ist sogar stärker als alles von Little Nightmares 2. Massiven Respekt von mir dafür!


    Und das ist auch insgesamt mein Eindruck vom Spiel. Ein guter bis sehr guter Puzzle Plattformer, der inszenatorisch sogar an der Spitze steht und auch einiges an Abwechslung bietet, den ich aber weniger interessant und faszinierend finde wie die anderen Vertreter des Genres.

    Seine Zeit ist das Spiel aber immer noch allemal wert!

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    Das Leben ist wie ein Roguelike mit Permadeath-Mechanik.

    Wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich ausgedacht?

  • #16/2024

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    Trailer


    Titel: Embraced by Autumn (Mirabel's Route)

    Genre: Visual Novel

    Entwickler: Ebi-Hime

    Publisher: Ratalaika Games


    Spielzeit - Ca. 6 Std

    WeirdOpoints - 6,7/10




    Story:

    Marcel ist ein schüchterner Junge ohne Selbstvertrauen, der ein sehr feminines Äußeres hat, abgesehen von seiner Größe. Dies macht ihm zum optimalem Mobbing-Opfer an seiner reinen Jungenschule in Paris. Als dann auch noch sein Vater, ein großer Schauspieler, aufgrund gewaltiger Eskapaden in allen Zeitungen stand, wurde dies nur schlimmer und er wurde sogar die Treppe heruntergeschubst.

    In großer Sorge bittet seine Mutter ihre Schwester um Rat, die die Rektorin einer reinen Mädchenschule im kleinem Dorf Mynesse. Da kommt ihr eines etwas radikale Idee und zwar, dass sich Marcel als Mädchen verkleidet und seinen Abschluss an ihrer Schule zu Ende macht.

    Gesagt, getan. Marcelle bekommt ein Kleidchen, wird entsprechend hergemacht, bekommt den neuen Namen "Marcelle Renaud und landet auf der reinen Mädchenschule in Mynesse um dort sein Glück zu versuchen. Doch stellt er dort schnell fest, dass die Mädchen auch nicht unbedingt viel sanfter mit anderen herumspringen, als die Jungs an seiner alten Schule, besonders Claudine und Noemi sind wahre Mobbing-Königinnen, die dies besonders gerne an der zurückhaltenden, gutherzigen Mirabel. Die pflichtbewusste Celine versucht zwar besonders Claudine immer wieder zurechtzuweisen, doch dies meist vergebens. Und dann wäre auch noch Luce, die generell so gar kein Interesse an andere zeigt und lieber aus dem Fenster starrt...

    So beginnt Marcel(le)s Abenteuerliches neues Leben!


    Fazit:

    Da es nicht so viel dazu zu erzählen gibt, kommen wir direkt zum Fazit. (Gameplay-technisch ist es halt eine Visual Novel mit üblichen Steuerungsmethoden. Nur gibts keine Historie, doch dafür kann man Dialoge zurückspringen.)


    Das Spiel besteht aus mehreren Routen. Es gibt einen Punkt im Spiel gegen Ende des Prologs, wo man sich für eine der Routen entscheiden kann. Das dreht sich natürlich drum, welche Route von welchem Mädchen man erleben möchte. Ich habe mich für Mirabel entschieden. Zum Einen fand ich sie am sympathischsten, zum anderen fand ich, dass es einfach am logischsten ist, wenn ich Marcels Hintergründe bedenke. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Claudine son bisschen die "Hauptroute" sein könnte. Immerhin ziert sie nicht nur das Spielcover, sondern die ganze Visual Novel ist von einer sehr alten Novel Reihe inspiriert, die "Claudine" heißt.


    Die Geschichte selber fand ich gut. Ich mag, wie immer, Ebi-Himes Art zu schreiben. Die Zeichnungen finde ich auch sehr gelungen. Leider ist Embraced by Autumn eine der Ausnahmen, unter Ebi-Himes Visual Novels, die keine deutsche Übersetzung bekamen.

    Die Musik ist soweit ganz nett. Sie stört nicht, bleibt aber auch nicht im Kopf. Um ehrlich zu sein, habe ich sie kaum bemerkt.


    Ich mag die Entwicklung, die Marcelle und Mirabel durchgehen und wie ihre Beziehung zueinander wächst. Allerdings fand ich einige Passagen etwas zäh. Es gibt manchmal Dialoge, die auf mich so wirkten, als ob es die nur gibt, um das Spiel noch etwas weiter zu strecken. Hier gibts dann oft keinen wirklichen Mehrwert, weshalb ich irgendwann auch angefangen habe solche Passagen nur noch flüchtig zu lesen. Dann gab es auch eine seltsame Passage, wo etwas wichtiges passiert und eine wichtige Konsequenz in den Raum geworfen wird, doch plötzlich beschreibt der Hauptcharakter lieber seine Umgebung. ... ... und das sehr ausführlich! ... Das wirkte enorm deplatziert und bremste die Spannung leider etwas aus. Statt den Fülldialogen hät man die Geschehnisse zum Ende hin noch etwas ausarbeiten können.

    Schade ist auch, dass Marcels Crossdressing nicht so groß eingebunden wurde. Also in Form von der Unsicherheit aufzufliegen in kniffligen Situationen oder sowas, wie man es bei so einer Geschichte eigentlich erwarten würde. Er denkt zwar öfters drüber nach, ob er noch er ist aber das wars auch schon.


    Nichtsdestotrotz hatte ich viel Spaß mit dieser Visual Novel. Ich mag Ebi-Himes Arbeit einfach. Muss aber auch zugeben, dass ich Embraced By Autumn eher weiter unten unter ihren Werken ansiedeln würde.

    Ich kam allerdings auf meine Kosten und freute mich stets darauf weiterzulesen.


    Ob ich die anderen Routen auch noch mache, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Irgendwie ist mein Interesse an den anderen Mädchen nicht so groß. Aber vielleicht werde ich zukünftig einfach mal immer wieder zwischen zwei größeren Spielen, eine der Routen einschieben. Vielleicht zähl ich die dann auch als "einzelne Spiele", weil letzten Endes ist es das ja vom Prolog abgesehen :P

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    Das Spiel hat mich kaum interessiert, es war ganz nett 1-2 Level zu spielen und zu sehen, was der Controller so kann. Jetzt gibt es das Spiel schon ein paar Tage und ich dachte mir, komm guckst mal rein. Entweder spielst das oder löschst die unnötigen Daten soweit es geht. Jump n Run Spiele sind nicht meins und das konnte nur schief gehen... dachte ich.


    Ich wurde eines besseren belehrt! Das Spiel hat doch echt viel Spaß gemacht. Das Sammeln wird zu einer kleinen Sucht und die verschiedenen Dioramen sind wirklich nett anzusehen. Im PlayStation Labo dann nochmal alle Gerätschaften ausgiebig hauen zu können war dann doch recht witzig und hat mich als PS Fan doch schwer nostalgisch getroffen. Das sind ja jetzt seit 1994 30 Jahre PlayStation. So lange bin ich ja auch dabei... das ist schon echt eine große Zeitreise. Die Liebe zum Detail und all die versteckten Hinweise auf alle Spiele der einzelnen Generationen sind immer so kleine "ui"- und "oh"-Momente. Das Leveldesign ist wirklich einzigartig und ich bin doch manchmal stehen geblieben, um mir die Details anzusehen und zu bemerken, hey das ist ja aus einer Platine gemacht, oder das war in der PS2 verbaut. Das war großes Kino für so ein "kleines" Game.


    Mit dem steinzeitlichen Ende hab ich allerdings nicht gerechnet, und das war doch eine kleine Überraschung, denn genau das fand ich als Kind so spektakulär. Vor allem, weil ich auch Tomb Raider 1 hatte war das nochmal so ein netter Abschluss.


    Was Team Asobi da geschaffen hat, ist schon wirklich genial. So kann ich auch verstehen, dass Sony einen großen Titel daraus macht. Das könnte, wenn man es richtig angeht über ein paar Spiele hinweg der Mario der PlayStation werden. Sony sucht ja immer nach Helden als Aushängeschild. Achja... eigentlich hatte ich der Trophäen abgeschworen, aber Platin war am Ende doch ein Muss. 😅


    Wer 20 Jahre und mehr auf dem Buckel hat, sollte das Spiel wirklich spielen. Macht verdammt viel Laune.

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    A Tiny Sticker Tale [SD] (3h)

    A Tiny Sticker Sale ist ein kleines Puzzle-Game, das von dem mexikanischen Indie-Studio Ogre Pixel entwickelt wurde und vor ziemlich genau einem Jahr erschienen ist. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf das Spiel gekommen bin - ich glaube, es war in irgendeinem Showcase letztes Jahr dabei. Da es in den letzten Tagen in Steam einen kleinen Sale gab und ich sowieso nach etwas Entspanntem gesucht habe, neben Shin Megami Tensei III, fiel meine Wahl dann recht spontan auf diesen Titel. In A Tiny Sticker Tale dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um Sticker: Wir schlüpfen in die Rolle eines kleinen Esels, der den Anweisungen der Briefe seines Vaters durch eine kunterbunte Welt folgt, dessen Bewohner diverse Wünsche und Probleme haben, die es zu lösen gilt. Die Besonderheit des Spiels ist, dass man fast alles - Bäume, Gegenstände und sogar Bewohner - in Sticker verwandeln und in seinem Album quer durch die Spielwelt tragen kann. Der Platz des Albums ist allerdings begrenzt, insofern muss man sich genau überlegen, wen oder was man mitnimmt. Ich persönlich fand das Spiel und die Puzzles sehr kurzweilig: Sie waren interessant genug, um mich nicht zu langweilen, aber sie waren auch nie so schwer, dass ich festgesteckt wäre. Daraus hat sich ein sehr angenehmer Gameplay-Loop ergeben und ich habe das Spiel auch in einem Sitting durchgespielt, der Abend war wie im Flug vergangen. Zum Schluss hatte ich die Sticker-Sammlung auch bis auf wenige Ausnahmen vervollständigt. Wer ein kurzes, charmantes Spiel für 1-2 Tage sucht, dem kann ich A Tiny Sticker Tale auf alle Fälle sehr ans Herz legen :)




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    Evoland [SD] (3,5h)

    Evoland hatte ich bereits seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste, da ich die Idee, dass man sich optisch und Gameplay-technisch durch die ältere Geschichte der Videogames bewegt, sehr interessant und auch irgendwie lustig fand. Meinem Partner ging es ähnlich, sodass er sich die Legendary Edition, die beide Spiele enthält, vor ein paar Monaten auf Steam gekauft hat. Und da wir eine Familienbibliothek eingerichtet haben, habe ich mir Evoland jetzt einfach mal kurzentschlossen geliehen :P Entwickelt wurde Evoland von dem französischen Indie-Entwickler Shiro Games und mit einem Release im Jahre 2013 ist es inzwischen auch schon wieder fast 10 Jahre alt (vielleicht wird es bald Zeit für einen dritten Teil? ;) ). Im Endeffekt handelt es sich bei Evoland um ein RPG/Action-Adventure bzw. um ein Mashup verschiedener Genres, durch die man im Laufe des Spiels durchwechselt. Die größten Inspirationen sind The Legend of Zelda, Final Fantasy, Dragon Quest und Diablo. Aufgrund der Kürze des Spiels entfaltet sich hier aber keine große Story, sondern es handelt sich meiner Einschätzung nach eher um eine "Tech-Demo" bzw. in gewisser Weise auch um eine Parodie auf die großen Klassiker und die Gepflogenheiten dieser Jahre. Mir persönlich hat das Spiel Spaß gemacht, ich mochte den Humor und das Ineinandergreifen der unterschiedlichen Gameplay-Mechaniken. Ich bin aber auch schon gespannt auf den Nachfolger, der ja deutlich umfangreicher sein soll und sich wohl auch eher wie ein vollwertiges RPG anfühlen wird. Aber damit lasse ich mir noch ein wenig Zeit, ich bin aber definitiv neugierig :)

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    Evoland [SD] (3,5h)

    Evoland hatte ich bereits seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste, da ich die Idee, dass man sich optisch und Gameplay-technisch durch die ältere Geschichte der Videogames bewegt, sehr interessant und auch irgendwie lustig fand. Meinem Partner ging es ähnlich, sodass er sich die Legendary Edition, die beide Spiele enthält, vor ein paar Monaten auf Steam gekauft hat. Und da wir eine Familienbibliothek eingerichtet haben, habe ich mir Evoland jetzt einfach mal kurzentschlossen geliehen :P Entwickelt wurde Evoland von dem französischen Indie-Entwickler Shiro Games und mit einem Release im Jahre 2013 ist es inzwischen auch schon wieder fast 10 Jahre alt (vielleicht wird es bald Zeit für einen dritten Teil? ;) ). Im Endeffekt handelt es sich bei Evoland um ein RPG/Action-Adventure bzw. um ein Mashup verschiedener Genres, durch die man im Laufe des Spiels durchwechselt. Die größten Inspirationen sind The Legend of Zelda, Final Fantasy, Dragon Quest und Diablo. Aufgrund der Kürze des Spiels entfaltet sich hier aber keine große Story, sondern es handelt sich meiner Einschätzung nach eher um eine "Tech-Demo" bzw. in gewisser Weise auch um eine Parodie auf die großen Klassiker und die Gepflogenheiten dieser Jahre. Mir persönlich hat das Spiel Spaß gemacht, ich mochte den Humor und das Ineinandergreifen der unterschiedlichen Gameplay-Mechaniken. Ich bin aber auch schon gespannt auf den Nachfolger, der ja deutlich umfangreicher sein soll und sich wohl auch eher wie ein vollwertiges RPG anfühlen wird. Aber damit lasse ich mir noch ein wenig Zeit, ich bin aber definitiv neugierig :)

    Evoland fand ich richtig geil - beide Teile. Der zweite ist tatsächlich ein vollwertiges Spiel mit wesentlich mehr Spielzeit. Habe dazu auch erst was geschrieben. Die physische Variante beider Teile gibt es für PS4 und Switch übrigens nach wie vor für faire 59,95 bei Netgames.

    Sehr schöne Sammlerbox. Habe ich sonst bislang nur überteuert bei Ebay gesehen.

    the-last-faith-pc-spiel-steam-cover.jpg?v=1711538557

    - Zocke ich begeistert auf meiner Nintendo Switch OLED -