​The Callisto Protocol(From the Dead Space Creators)

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    • @psycake
      Auf einem Sale warten reicht auch, zum Glück ist keiner dazu verpflichtet es für 70€ zu kaufen. Bei Games wo man sich unsicher ist, kann man ruhig auf Rabatt warten. :)
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    • Ich werde wohl nen Sale abwarten die Reviews gehen mir zu weit auseinander da kann es ja nur etwas persönliches sein. xD Teilweise haben viele einfach Probleme beim Ausweichen für die andere ist es kein Horror Spiel da sehr wahrscheinlich abgestumpft sind wie ich und die Erwartungshaltung sehr hoch war. Habe auch nen Youtuber gesehen der das Spiel abgebrochen und gelöscht hat weil die einfach nicht mit dem Kampfsystem klar kommen.

      reddit.com/r/TwoBestFriendsPla…pth_21_seconds_review_of/
      Durchgespielt 2023:
      Spoiler anzeigen

      Dead Space Remake 9/10
      Ryse Son of Rome 7/10
      Rygar The Legendary Adventure 7/10
      Zone of the Enders 2 9/10
      Fatal Frame 2 9/10
      Silent Hill Origins 7,5/10
      Transistor 7,5/10
    • Wenn ich mir Wertungen anschaue, dann schaue ich nur was Gamestar, PC Games und 4Players sagen. Der Schnitt der 3 sagt 81.

      Find das eh so geil, da sind so viele Test Seiten immer die ich nicht kenne, oder eh nicht drauf gehen würde. Witzig ist, im Test Video von Gamestar steht ja nie ne Wertung, so wie se geredet haben, hätte ich nicht mit ner 64 gerechnet von denen. Die Wertungen gehen aber auch wieder gut auseinander. Da weißte eh nie wer recht hat.

      Mich interessiert nur noch wie gut, oder schlecht nen Spiel läuft/aussieht von technischer Seite. Alles andere kann ich für mich selbst einschätzen, obs mir gefallen wird oder nicht. Liege da extrem selten falsch, auch wenn ich was kauf was ich wohl nicht weit spielen werde, ist mir das vorher schon bewusst, aber man soll ja auch mal was genauer anschauen, sonst hätte ich nie die Resistance Teile gespielt. 1,2 Videos reichen in der Regel. Kann das echt nicht verstehen wie man so auf Wertungen fixiert sein kann. Ich kenn aber einen, der ist da so extrem, alles unter 85 wird nicht gekauft, ne eigene Meinung kann der sich irgendwie nicht bilden.
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    • Da scheint ja bei den Wertungen alles dabei zu sein :D
      Den Gamepro Test allerdings kann ich bei aller Liebe nicht ernst nehmen... aber das Outlet kann man ja seit den letzten Monaten eh vergessen. Wird Zeit, die Seite zu ignorieren.

      Solche Wertungen sind für Horror-Games immer recht interessant. Alien Isolation wurde auch damals in Grund und Boden bewertet, für mich ist es ein absolutes Highlight. Und es scheint ja auch eine Person auf diesem Planeten zu geben, de Evil Within ganz gut leiden kann :)

      Für mich steht fest: ich hole mir Callisto Protocol. Wenn es fertig gepatcht ist und die Season Pass Inhalte vollständig sind.
      Bis dahin entferne ich mich aus diesem Thread nun :D
    • Nach 15 Stunden habe ich The Callisto Protocol durchgezockt(Bin übrigens schön langsam durch die Gänge gelaufen, und nicht gleich gerannt, um den Horror noch mehr genießen zu können), war ein richtig guter Horror-Game. Sehr Dichte, Beklemmende Atmosphäre, Tolle Soundkulisse, gut erzählte Story. Das Kampfsystem war auch sehr gut, und das Abwehren von Gegnern ging recht gut. Die Bosskämpfe waren auch gut inszeniert, mit einfachen Draufschießen kommt man bei denen nicht weit, und man muss Taktisch vorangehen sonst sieht man die Todesanimationen schneller, als einem Lieb ist. Was ich aber etwas als Negatives ansehe, ist die Platzierung von Checkpoints besser gesagt Autosavepunkte. Ansonsten hatte ich riesen spaß mit dem Game, und werde nach Crisis Core Reunion noch einen Run starten(Oder besser vor dem Release vom Dead Space Remake). Callisto Protocol ist mal wieder einer der Spiele, bei dem man es selbst Spielen soll und null auf die Reviews hören soll. Ich zumindest kann das was auf Metacritic oder ähnliches steht nicht bestätigen. Klar es kommt an Dead Space nicht ran, aber dennoch ist es ein super Spiel, ich verstehe sowieso nicht, wieso ein Spiritueller Nachfolger unbedingt an seinem Vorgänger ran kommen muss, um gut zu sein. Das Spiel hat sich zwar von Dead Space inspirieren lassen, geht aber auch seinen eigenen Weg. Es ist kein Meisterwerk, aber dennoch richtig gut. Ich finde eh nicht jedes Game muss gleich ein Meisterwerk sei, um gespielt zu werden.



      PS: Beim Schwierigkeitsgrad würde ich empfehlen, etwas herumzuexperimentieren, da selbst auf der niedrigste Stufe es Schwer werden kann. Ich kann das Spiel definitiv empfehlen.
      Zum Ende des Game
      ach ubd das Game ebdet mit einem Cliffhanger
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

    • Ich finde dieses Spiel total Interessant. Die einen feiern es, wegen der Immersion und die anderen verfluchen es wegen dem Gameplay. Von Bewertungen das großartigste Spiel bis zu das schrecklichste ist alles dabei. :D

      EDIT

      Mal ne Frage an euch die Horrorweebs.

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Nitec ()

    • Nitec schrieb:

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.

      Ich bin ja auch schon seit Kindesbeinen Horrorfan und sage einfach mal: Gut gemacher Horror/Grusel kann selbst abgestumpfte Horror-Geeks auch immer noch erreichen. Wie so vieles im Leben ist Horror ja auch ne subjektive Empfindung. Was der eine gruselig findet, muss der andere nicht automatisch auch gruselig finden. Man stumpft finde ich vom Horror nicht wirklich ab sondern wenn immer wieder die gleichen Tropes wiederholt werden, ist man nicht mehr wirklich empfänglich dafür. Der Ausdruck passt da deutlich besser als abstumpfen. Horror ist dann wirklich effektiv, wenn an den Urängsten im Menschen gerüttelt wird. Leider ist das etlichen Spielen abhanden gekommen. Zuletzt halt sehr gut in Signalis umgesetzt. Ist hierfür jetzt kein passendes Thema, aber wir haben dafür ja die richtigen Thread wie Horror Survival oder seit kurzem auch ein Thread zu Signalis^^

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    • Nitec schrieb:

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.
      Nein nicht wirklich empfinde aber auch weder Silent Hill 1-3 noch die Resident Evil Reihe als Horror Spiel sondern mehr als Survival Spiel mit Gruselstimmung. Vor allem liegt es wohl eher daran das es hier etwas fassbares gibt und man sich mit Waffen verteidigen kann anders sah es bei Spielen wie Visage aus das war Horror.^^

      Callisto Protocol habe ich noch nicht gezockt aber von dem was ich so bisher gesehen habe wirkt es nach einem Jumpscare Gore Festival also auch nix wogegen ich anfällig wäre.
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    • Nitec schrieb:




      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.

      Owei, das ging bei mir jetzt grad so ins offtopic, das ich das mal in nen Spoiler mache.

      Nein, das Schaffen Medien schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
      Spoiler anzeigen
      Oft isses einfach nur eklig, weil se ja immer ne Steigerung brauchen, weil die meisten Menschen nix mehr schockt. Egal ob Film oder Spiel. Vor na Weile ging rund, das dieser Film Smile (glaub so heißt der?) so schlimm wäre. Da sinds aber eher die teilweise, wie eben erwähnt, ekligen und verstörenden Szenen. Mit Angst hat das dann weniger zu tun. Horror ist es eher, wenn es wie jetzt bereits um 17 uhr dunkel ist, man am Standplatz steht und von hinten jemand kommt und einfach die Seitentür aufreist. Da erschreckt man sich schon mal, vor allem wenn man allein da steht und schon ne Weile im Handy vertieft ist xD. Also ich würd da schon zwischen Angst und Horror unterscheiden. Wenn ich nen spannenden Horror Film verfolge und es passiert was wirklich unerwartetes wo de dann doch mal zusammenzuckst, hat das nix mit Angst zu tun. Das selbe gilt dann auch für Spiele. Das sind dann alles eher überraschungs Schock Momente die 2 Sekunden wirken. Wenn man Angst hat/bekommt bei nem Film oder Spiel, dann würde man das ja beenden, weil es einem Angst macht. Schaue grad Unknow User. Das geht mehr ins Reale, weil die Szenerie selbst ja oft vor kommt, mit der Chatterei usw. . Der Rest ist natürlich "moderner Horror". Wie ich den das erste mal gesehen hatte, war ich gespannt was wie passiert, mehr nicht. Wirkt aber etwas mehr als alles andere, weil es eben ins reale geht. Danach kommt Teil 2, ka ob ich den schon mal gesehen habe.

      Wie solche Filme oder Spiele danach Träume beeinflussen können ist da viel spannender. Da kann man dann von Angst reden, gerade bei den real wirkenden Träumen, weil man dann ja quasi selbst dabei ist, aufwacht und sich erstmal umsieht um zu sehen, das es nur ein Traum war^^.
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    • Nitec schrieb:

      Mal ne Frage an euch die Horrorweebs.

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.
      Angst keine, Horror Games schaffen in der Regel immer für folgende Ambiente. Beklemmende, Melancholische Atmosphäre. Dabei muss auch die Soundkulisse(bestehend aus Effekte, irgendwelche näher kommende laute, Musik, Atmende Geräusche usw), die Darstellung und oft auch wie der Protagonist/in darauf reagiert eine rolle. Horror Games sollten unter anderem auch mit Kopfhörern gespielt werden, dadurch wird der Effekt intensiver. Und da kann sich auch der Erfahrenste Horrorweeb, unwohl fühlen.

      Und ich kann jeden Empfehlen, der ein Horrorspiel zocken möchte, aber sich unsicher ist, sollte definitiv NICHT sich das Game in einem Lets Play ansehen, da geht wirklich alles kaputt, ganz egal um welches Horror Game handelt. Erst recht nicht wenn ein Youtuber ständig dazwischen redet, das macht nun wirklich alles kaputt. Als ich von Gronkh damals zufällig, das LP von PT(Silent Hills) gesehen habe, ist durch sein Getue die ganze Atmosphäre flöten gegangen, da wirkte plötzlich Silent Hills wie eine Komödie.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

    • Nitec schrieb:

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.
      Ich gehe an dieser Stelle auch mal ins Off-Topic. Aber das ist unter uns Horror-Nerds glaube ich verzeihbar :D
      Ansonsten kann man diesen Post auch gerne in den Horror Thread schieben.

      "Angst" ist ja nicht die einzige Reaktion, welche Horror-Medien erzeugen wollen. Plump formuliert haben wir neben "Angst" zusätzlich das Ziel "den Nutzer verstören, ob indirekt oder direkt", sowie die klassischen "Schockeffekte".

      "Angst" ist letztendlich eine Emotion die beim Menschen entsteht, wenn man angespannt ist aufgrund einer erwartbaren Bedrohung. Nun ist der Mensch beim konsumieren von Medien selbst eher selten wirklich bedroht. Um diese Bedrohung nun bei einem Videospieler zu erzeugen, hat ein Entwickler eines Spiels nun die Möglichkeit, dem Spieler Informationen vorzuenthalten.

      Man muss sich das so vorstellen: Das menschliche Gehirn ist darauf geeicht, aus allen Informationen, die es besitzt, ein möglichst genaues Bild zu konstruieren, um die aktuelle Situation zu erklären. Ist dies nicht möglich, droht potenziell eine Gefahr - Stresshormone werden ausgeschüttet, was zur "Angst" führt.

      Dieser Mangel an Informationen kann folgendermaßen entstehen: durch mechanische Behinderungen (siehe klassische Resi-Spiele: begrenzte Ressourcen, Inventar etc.) oder vorenthalten bzw. ergänzen bestimmter Reize, seien es audiovisuelle Reize oder simple Informationen über Story/ Spielewelt. Dieser Ansatz ist dann noch wichtig bei dem Punkt "Verstörende Elemente".
      Ziel ist hier, eine Atmosphäre zu erzeugen, die der Konsument als "falsch" beurteilt, weil sie so in der Realität nicht auftritt. Die besten Beispiele sind hier Silent Hill 1-3. Durch die audiovisuelle Gestaltung merkt das Gehirn: "das hier ist einfach nicht richtig". Die Situation kann anschießend nicht zielführend vom Gehirn bewertet werden, dies stellt eine potentielle Bedrohung dar, Stresshormone werden ausgeschüttet, "Angst" entsteht.

      Die unkreativste Art, Angst zu erzeugen, ist der Schock-Effekt, der berühmte Jump-Scare. Jump-Scares lösten kurzfristig eine Stressreaktion aus, um dem Körper Energie für einen Angriff oder eine Flucht bereitzustellen - das ist zumindest er biologische Vorgang dahinter.

      In der Theorie KÖNNEN Jump Scares sehr gut in Horror-Medien eingesetzt werden. Das Problem ist, dass Entwickler hier sich zu sehr an Tropes, also an vergangenen bewährten Situationen orientieren. Das bedeutet, der Spieler weiß oft schon vorher, wann und wo ein Jump Scare auftaucht. Ganz schlimm wird es, wenn der JS durch Reize verursacht wird, die gar nichts mit einer Horror-Situation zu tun haben - die Katze, welche unverhofft aus einem Schrank springt und von lautem, kurzem Schrillen begleitet wird. Im schlimmsten Fall hat dieses Medium dann sein Pulver zu früh verschossen - der Körper hat sich auf die Situation eingestellt, weitere Reize haben es nicht mehr leicht, eine bedrohliche Situation zu vermitteln.

      Natürlich können JS auch kreativ genutzt werden, indem man sie mit dem bereits erwähnten Punkt "Informationsmangel" verknüpft. Einfach erklärt: man kreiert eine audiovisuell bedrohliche Situation, enthält Reize vor bzw. ergänzt diese und erzeugt so eine Anspannung beim Konsumenten. Und diese Anspannung muss raus, um den Körper zu entlasten. Wenn dies der Entwickler weiß, kann dieser mit weiteren audiovisuellen Reizen die Anspannung Konsumenten noch weiter erhöhen. Irgendwann muss der JS kommen, der Konsument weiß aber nicht, wann. Er wird quasi auf die Folter gespannt, die "Entspannung", die nach einem JS kommt, wird vorenthalten.
      Das beste Beispiel in jüngster Vergangenheit: Das Beneviento Haus in Resi Village, sowohl im Hauptspiel und vor allem im DLC. F*ck, war das creepy.

      Der letzte Punkt: "Verstören des Konsumenten".
      Das funktioniert offensichtlich und subtil. Offensichtlich kann man Konsumenten verstören, indem an ihm Innereien ins Gesicht wirft. Soll heißen - Gore, Gewalt, Blut. Das kann verstörend sein. Aber, wie bei allen Reizen: werden diese zu oft eingesetzt, tritt beim Körper ein Gewöhnungseffekt auf.

      Für den Horror ist es also wichtig, den Gore gezielt einzusetzen, und den Körper nicht an diese Reize zu gewöhnen. Das bedeutet, man braucht immer mal wieder "Ruhe", normale Reiz und Situationen, oder Speicherräume.
      Anderes Beispiel: Ich kann mir die Saw Reihe ankucken und nebenbei genüsslich auf einer 4-Tage alten, kalten Pizza rumkauen. Ich kann mir NICHT "The Green Room" ankucken, ohne dass mir dabei schlecht wird.
      Das heißt: Gore sparsam einsetzen und mit den Punkten "Angst" und "Schockeffekte" sinnvoll verknüpfen.

      Bleibt noch: den Konsumenten verstören durch Subtilität. Ich greife auf einen vorher erwähnten Punkt zurück: ein Gefühl der Unsicherheit oder Unwohlsein beim Konsumenten auslösen, indem man ihm Informationen vorenthält oder die Umwelt mit Reizen füllt, die dort nicht hingehören. Hier bewegen wir uns bereits in den psychologischen Horror in welchem es darum geht, sich den eigenen Unsicherheiten, Problemen oder auch Urängsten zu stellen. Auch den Lovecraft-Horror würde ich grob hier mit hinzunehmen - die Angst vor dem Unfassbaren, was unser Geist nicht greifen kann. Hier sind letztendlich der narrativen Phantasie keine Grenzen gesetzt - außer man ist ein westliches Team, welches zwanghaft den Plot-Twist aus Silent Hill 2 kopieren will. Die besten Beispiele für funktionierenden psychologischen Horror sind Silent Hill 1-4 und meines Erachtens Soma. Letzteres Spiel hatte mich in eine existentielle Krise gestürzt. Ich verspürte eher weniger Angst, sondern habe die Existenz allen Seins in Frage gestellt - perfekter Lovecraft-Horror!

      Beachtet man alle, oder viele dieser Punkte, kann man immer noch effektive Horror-Medien erzeugen. Nicht alle Horror-Medien verfolgen das selbe Ziel. Resident Evil ist klassischer B-Horror und will nicht verstören, sondern durch Setdesign und Spielmechaniken Stress erzeugen. Silent Hill will sich in dein Hirn festsetzten und dies nicht mehr verlassen. Soma will dir den Glauben an die Sinnhaftigkeit nehmen.
      Alles geil, aber unterschiedlich effektiv für verschiedene Personen.

      Und warum verschiedene Personen auf Reize verschieden reagieren... das würde wieder ein Aufsatz werden. Belassen wir es bei der Grundaussage: Es tritt ein Gewöhnungseffekt ein, wenn man Reizen zu oft ausgesetzt ist. Deswegen funktioniert bei mir der Plot Trope von Silent Hill 2 nicht mehr, das Trauma des Protagonisten in der Welt zu manifestieren und zu verarbeiten.
      Aber es mangelt nicht an neuen Ideen in Horror-Medien. Mit kreativen Ideen kann man mich immer noch schocken, verstören und mir auch Angst einjagen. Yeah.
    • Nitec schrieb:

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen?
      Mich interessieren Horrorspiele nicht so, aber Angst nicht wirklich.
      In VR finde ich es aber unerträglich und da reichen Lullisachen aus. Hab mal in ein Spiel reingeschaut, da war man in einer U-Bahn, die Neonröhren flackern. Licht aus. Licht an. *kleines Kind steht vor mir* Licht aus. Licht an. *Kind ist wieder weg*
      AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHhhhh
    • Nitec schrieb:

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.
      Da @Josti ja schon einen ganzen Aufsatz über das Thema verfasst hat (sehr faszinierend übrigens) jetzt eine kleine persönliche Antwort.
      So wirklich grusele ich mich bei Horrorspielen eigentlich sehr selten, aber was bleibt, ist meine Faszination
      a.) für das Gameplay sowohl von klassischen Survival Horror-Titeln als auch von Action Horror-Titeln sowie
      b.) der unglaublich dichten Atmosphäre, die gute Horrortitel erschaffen

      Ich selbst bin auch ein großer Fan von gutem Sounddesign und Musik und gerade in Horrortiteln ist dieser Aspekt sehr wichtig, weil sie doch so einen großen Teil der Atmosphäre trägt! (Fallbeispiel wäre für mich letztes Jahr Ender Lilies, was mein Spiel des Jahres wurde und das lag zu so... 50% an dem hervorragenden Soundtrack, welcher einfach die gesamte Atmosphäre getragen hat).
      Ich denke mir immer, eine gute Optik erschafft die Szenerie, ein guter Sound haucht dieser die Atmosphäre ein.
      Und gerade, weil dieser Aspekt so dermaßen wichtig ist, mag ich Horrortitel, weil ich weiß, dass starke Vertreter des Genres eine ebenso starke Soundkulisse und im besten Fall einen zum Niederknien guten Soundtrack haben!

      Ich bin übrigens der Meinung, dass, obwohl Horror natürlich auch zu einem großen Teil subjektiv ist, es auch sehr objektive Kriterien gibt, die guten Horror auszeichnen. Wäre dem nicht so, dann bräuchte man diesen Aspekt ja nicht einmal bewerten. Es gehört schon ein gewisses Auge dazu, zu wissen, wie man Spannung aufbaut, wann man sie entlädt, wann man ruhige Passagen zum durchatmen einbaut, wie man mögliche Jumpscares setzt.
      Man muss den Spieler im Ungewissen lassen, er darf die Situation nie vorhersehen, man muss mit seinen Erwartungen spielen, ihn auf dem falschen Fuß erwischen, wenn man ihn erschrecken lassen möchte.
      Hmmm... wenn man so drüber nachdenkt... Horror funktioniert eigentlich sehr ähnlich wie Humor, so betrachtet, oder?

      Deshalb ist eine eher kurze Spielzeit auch durchaus von Vorteil, denn man will dem Spieler ja gar nicht die Gelegenheit geben, sich in der Welt "wohl" zu fühlen. Je länger das Spiel, desto größer das Risiko, dass der Horror sehr greifbar und vorhersehbar wird und das wäre ein Fehler!

      Ich denke, Action-Horror-Spiele wie Resident Evil 4 oder Dead Space kommen mit einer höheren Spielzeit eher davon, weil sie eher die Chance haben, das Gameplay durch interessante Set Pieces oder nervenaufreibendes Encounter Design länger frisch zu halten (zumal sie meist auch eher ein lineares Leveldesign haben und daher nicht unbedingt eine in sich verschachtelte Map designen müssen).

      Trotz allem... einige der besten Titel haben mich nicht wirklich gegruselt, auch wenn ich durchweg angespannt war. Soma und Signalis haben mich eher durch ihre Geschichten begeistert, erstere durch starke, existentielle Themen, zweitere durch ihre große Interpretationsfähigkeit. Ich liebe die Games, weil sie mich auf eine andere Art begeistern.

      Ich komme aber trotzdem für die unterschiedlichsten Aspekte zu unterschiedlichen Horrorspielen, sei es durch das Gameplay, egal ob klassisch (Remakes von Resi 1 und 2) oder modern-actionbasiert (Resi 4, Dead Space, The Evil Within), für die Geschichte (Signalis, Soma) oder manchmal auch einfach tatsächlich für die nervenzerreissende Atmosphäre und den Horror (Project Zero 1-3).
      Und bei den alten Silent Hill-Spielen? Tja, da stimmt für mich einfach das Gesamtpaket. ^^

      Also, du siehst... Horror ist für mich nicht gleich Horror. Meine Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Aspekte, die das Genre bietet. :)
    • Bei einem Budget von angeblich rund 160 Millionen Dollar hat Callisto Protocol erheblich underperformed.

      twistedvoxel.com/the-callisto-…nderperforms-budget-160m/

      Angepeilt waren wohl 5 Millionen verkaufte Exemplare, mittlerweile wurden die Erwartungen angepasst, doch steht es auf der Kippe, ob das Spiel überhaupt die 2 Millionen Marke knacken wird. Bei den Produktionskosten sind noch nicht die aufwendigen Marketing-Stunts mitgerechnet. Für Krafton ist The Callisto Protocol aktuell ein massiver Flop und es wird enorm schwer, den Get Even Punkt zu erreichen. Wobei man hier natürlich Sales abwarten muss und wenn der Titel dann mal komplett ist. Resident Evil 6 hat auch Jahre später noch, womit man bei Capcom nicht mehr gerechnet hat, Gewinne eingefahren. Aber Resident Evil ist nun mal ein etabliertes Franchise.

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    • Nitec schrieb:

      Habt ihr wirklich noch Angst bei Horrorspielen? Die meisten müssen ja total abgestumpft sein. Da können auch neue Spiele nichts mehr ändern.
      Horrorspiele, Horrofilme, Horrorbücher. Ich werde da immernoch jedesmal getriggert und kann dann Tage nicht gut schlafen. :D Calisto Protokol steht noch auf meiner Liste, aber im Gegensatz zum Dead Space Remake warte ich immernoch bis das im örtlichen Handel noch ein wenig im Preis fällt. Die Monate seit erscheinen des Spiels waren einfach so voll gespickt mit anderen Titeln.
    • Besonders da jetzt auch Titel wie das Dead Space Remake und Diablo IV von dem widerlichen 80 Euro Preispunkt geplagt sein werden und Callisto Protocol praktisch von einem No-Name Team ebenfalls für 70 Euro (Current-Gen Versionen) verkauft wird, wird noch mehr Leute als je zuvor dazu bringen, die Titel erst nach massiven Discounts nachzuholen. Besonders wenn es einmalige Singleplayer-Kampagnen sind, die man nach einmal spielen oftmals gar nicht mehr anrührt. Calisto Protocol hat dann noch das Problem mit dem Season Pass, hier werden erst recht viele Leute mit ner Einstellung ran gegangen sein, erstmal zu warten. All das gepaart mit den sehr verhaltenen Reviews. Bin wirklich sehr gespannt, was das Dead Space Remake im Vergleich zu Callisto Protocol reißen wird.

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    • Auch ein Forspoken wird für 80€ verkauft ich denke Mal das es automatische Anpassungen sind aber dennoch sollte man doch Wissen daß es sich nicht gut verkaufen wird bei so Preisen.
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