Square Enix: Final Fantasy XVI, Rebirth und Foamstars bleiben hinter Erwartungen zurück

  • Ich glaube das FF einfach nicht mehr so eine starke Marke ist wie früher heute gibt es in ähnlicher Form viel Konkurrenz. Ich hoffe aber das FF wieder rundenbasiert wird die KS aus 15, 16 und Rebirth sind so halbherzig. 16 hat sich gut gespielt aber null Anspruch und rpg, rebirth hat sich nicht gut gespielt aber war etwas mehr rpg und 15 war nur stylisch ^^ SE sollte mal wieder machen was sie beherrschen und das war rundenbasiert.

    Die FF Fans sind verwöhnt gerade zur ps1 Zeit gab es da immer eine Steigerung und seit 15 und 16 schwächelt die Reihe in allen Bereichen. Rebirth fand ich gut nur die Story war uninteressant und da kann ich mir vorstellen das viele da keine Lust drauf hatten. Die Open world hat mir gut gefallen aber linear finde ich passt besser zu FF.


    Warum nicht ein FF17 und ein FF versus 17 dann sind alle zufrieden und ich würde mir beides kaufen.

  • zB 10-0, YuYevons Reise.


    Bin ja eher dafür, dass man mit den ganzen Prequels / Sequels endlich mal aufhört. Denn es gibt bis auf eine einzige Ausnahme kein Beispiel, wo es auch nur annähernd so gut oder besser war wie das Original.


    Diese eine Ausnahme war FF13-2. Aber auch nur weil man ausnahmsweise mal auf Feedback gehört hatte. :D

  • Es geht einfach nur darum, dass der Grund, FF in ein Action Franchise zu verwandeln war, dass sie glaubten, sie könnten mit Action mehr Geld verdienen. Aber das ist ja nicht der Fall.

    Es ist einfach wie überall in der Branche (oder anderen Branchen) dass sich Berater und Agenturen dumm und dämlich an Unternehmen verdienen, weil Spielehersteller heute einfach nicht mehr von Spieldesignern geführt werden, sondern von Anzugaffen ohne tatsächlichen Plan von Videospielen. Getrieben vom Druck der Aktionäre, lässt man sich teure Berater verpflichten, wobei die Berater vom Tuten und Blasen auch keine Ahnung haben, aber das große Geld wittern, indem man alles tut was die Investoren kurzfristig glücklich macht. Dafür gehen die Manager dann mit Millionen Abfindungen nach ein paar Jahren wieder, und hinterlassen meist einen Scherbenhaufen.


    Vor 20 Jahren hätte wohl niemand geglaubt das Marken wie The Witcher, GTA oder Call of Duty mal die größten Systemseller der Videospiele sein würden.


    Dies hat aber nichts mit den Genres zu tun, sondern mit den Marken, wo konsequent an einer Markenidentität gearbeitet wurde. Die Serien wurden beständig weiterentwickelt und konzeptionell verbessert, oder die Firmen hatten schlicht den richtigen Riecher was die Spieler wollen, haben neue Standards gesetzt und sind damit zu Systemsellern geworden, so wie es Squaresoft vom Sprung von SNES zu Playstation damals übrigens auch vollbracht hat.


    Im Grunde war Squaresoft Anfang des Jahrestausends das, was heute CDPR und Rockstar Games sind. Sie waren die Messlatte für alles was danach kam, neben ein paar anderen Unternehmen wie etwa Blizzard Entertainment, die mit Diablo 2 und Warcraft PC Spieler begeistert haben.


    Wer übrigens jetzt einhaken möchte, das Call of Duty sein Zenit überschritten hat, dem gebe ich völlig recht. Call of Duty ist längst auf dem absteigenden Ast, und wird vermutlich Battlefield in die Bedeutungslosigkeit folgen. Square-Enix wäre gut beraten, sich wieder verstärkt auf die wahre Essenz der Final Fantasy Reihe zurück zu besinnen, diesen Geist der 90er Jahre aber gleichzeitig würdevoll in die Neuzeit zu transportieren, vielleicht sogar noch mit neuen Impulsen für das JRPG Genre an sich. Leider fürchte ich, Atlus hat ihnen hier den Rang bereits abgelaufen.

  • Leider fürchte ich, Atlus hat ihnen hier den Rang bereits abgelaufen.


    Stimme dir in fast allem zu. Nur ganz so negativ seh ich das im Bezug auf Atlas noch nicht. Aber Kiryu ist wohl sowas wie die letzte Chance.

    Wenn die nächsten Final Fantasys so eine Gurke werden, ists langam vorbei mit der J-RPG Spitze.


    Bei FF7R-3 muss man da leider schon mit rechnen. Also bleibt mir eher die Hoffnung, dass man mit FF17 noch was reißt. Und eventuell einem treuem Remake von irgendwas.



    Andersrum ist es aber auch nicht der Fall.


    Sehe ich nicht unbedingt so. Ein allgemeines theorethisches Potential des Turnbased Marktes sehen wir in Pokemon. Natürlich spielt hier noch viel mehr rein, als das Turnbased System. Aber es beweist, dass Turnbased Systeme keine Dealbreaker sind sondern sogar deutlich erfolgreicher sein können, als Actionspiele.


    Ein anderes Potential, dass einem Triple A Final Fantasy viel näher ist, sehen wir in Baldurs Gate 3. Es ist im August 2023 erschienen und hat sich bis zum Februar 2024 10 Millionen Mal verkauft. Das ist ein viel besseres Ergebnis als ein FF jemals erreicht hat. Und das obwohl sie visuell dem Final Fantasy Stil ja schon recht nahe sind. Square wäre also vielleicht gut beraten, zu schauen, was BG3 richtig macht.

    Abseits dessen gibt es auf dem Turnbased Markt im Allgemeinen auch keine große Konkurrenz. Persona entwickelt sich zu einer Konkurrenz. Aber sie sind noch nicht ganz in den Höhen der alten FFs angelangt.

    Final Fantasy könnte sich als erfolgreichstes und führendes Turnbased Franchise von Sony Playstation präsentieren, dass neben modernen Turnbased-Systemen auch eine intensive, immersive Story bietet (im Gegensatz zu Pokemon.


    Auf dem Action Markt gibt es hingegen einen Haufen Konkurrenz. God Of War, The Witcher, Horizon, Devil May Cry, Soulslike games, Elder Scrolls, Monster Hunter, Kingdom Hearts. Final Fantasy wird hier wahrscheinlich immer ein Underdog oder gar Wannabe bleiben.


    Allein Marketing technisch funktioniert der Turnbased Weg also schon besser und glaubwürdiger. Daran ändert auch WoFF nichts, denn warum das gescheiterst ist, ist ja offensichtlich. Das muss man nicht aufs Turnbased schieben.