Als Letztes durchgespielt

  • Yurikotoki

    Ich feier auch die Dark Pictures Anthology =D Sauber das du sie durchgeboxed hast. Ich muss noch Devil in Me komplett durchboxen mit Neffen, haben aber den Durchgang pausiert weil wir einen Gamebreaking Bug hatten wo man immer an der gleichen Stelle - wo man weiter musste (also man konnte nicht umgehen) die ganze Zeit durch den Boden gefallen sind, weshalb wir auf Updates gewartet haben... müssten mal wieder reinschauen. Muss aber für mich sagen das der für mich der 1. Kanditat sein würde vorallem weil ich das Setting und Umsetzung bisher so geil fand, weshalb ich Schade fand das ausgerechnet der so technische Probleme machte.


    Am schwächsten fand ich halt entweder Man of Medan oder Little Hope - was aber auch einfach daran lag:


    Sind zwar nicht ganz so die Hochkaräter wie bspw. Until Dawn oder The Quarry, dafür kompensieren sie es halt mit dem Co-op und wie du schreibst, als kleine Häppchen zwischendurch.

    Aktuelle Hauptspiele:

    PC: Last Epoch

    Xbox Series X|S: Valheim

    Playstation 5: - - -

    Nintendo Switch: Pokemon Violet

    Dauerbrenner: Diablo 4, Granblue Fantasy Relink

    Derzeitige Most Wanted: Last Epoch, Dragons Dogma 2,

    Highlights des Jahres: Granblue Fantasy Relink, Palworld

    Pausiert: Judgment, BG3, Zelda TotK, Resi 4 Remake, MH Rise

    Zuletzt Durchgespielt: Granblue Fantasy Relink (Kampagne)

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    Star Ocean The Second Story R


    Story:


    Soo endlich durch, die Story wird allgemein von SO Fans ziemlich hochgerankt und im Vergleich zu SO 5/6 würde ich es als das bessere SO der letzten Jahre bewerten. Es hat durchaus seine Spannenden Momente aber für mich hat es nicht ganz geklickt. Ich pack es mal in den Spoiler da es auch Final Content beinhaltet.



    ansonsten fand ich das Team mit dem man unterwegs ist auch nicht wirklich Organisch. Der Austausch zwischen den Charakteren fand nicht wirklich statt bzw. nur in Privaten Aktionen aber da es sich ja um ein Riesigen Konflikt handelt hätte ich mir da schon gewünscht das man Story bezogen sich unterhält und interagiert da teilweise es sich so anfühlte als wird der Elefant im Raum ignoriert und so hingenommen. Dem Anfang mit Claude, Rena und Celine gelang es durchaus aber sobald mehrere Charaktere hinzu gekommen sind geriet das in den Hintergrund. Aber im großen und ganzen war es O.K und hat gut unterhalten bzw. im Vergleich zu anderen JRPGS die dieses Jahr erschienen sind war es immer noch Top.


    Gameplay:

    Das Gameplay hat mir am meisten Spaß gemacht besonders da es wirklich viel zu Leveln oder Upgraden gab. Oder so viele Dungeons die man erkunden darf ist ja heute in Modernen JRPGS nicht mehr selbstverständlich hier das ganze in einem Remake zu erleben war schon was ganz feines. Aber manchmal kam mir das Kampfsystem auch Broken vor. Ich habe auf dem Normalen Schwierigkeitsgrad gespielt und bei einiges Bossfights musste ich nur Laser Beam oder Meteor Faus Spamen und immer mal ein Iten reinwerfen und der Kampf war zu ende. Das ganze System mit dem Ausweichen fällt im späteren Verlauf ziemlich in den Hintergrund da man das ganze schnell mit nem Item oder finalen Schlag ausgleichen kann und man levelt auch besonders schnell und ist komplett geheilt, mit den Koch Items war man auch immer gut gedeckt. Muss sagen ich erkunde auch jeden Winkel im Dungeons und nehme alles mit was mir ins Auge fällt. :D


    Technik:


    Kann ich nichts bemängeln ich habe es auf dem PC gezockt 60FPS alles butterweich ohne Bugs, Aufhänger oder sonstiges


    Fazit:


    Mit The Divine Force SO6 hatte ich ziemlich schlechte Erfahrung gemacht und dachte dass es das Ende für die Reihe ist umso überraschender kam dann die Ankündigung des Remakes. Ich hoffe sehr, dass die Reihe fortgesetzt wird und eventuell SO3 eine Ähnliche Behandlung und Liebe erhält. SO4 bleibt für mich immer noch auf Platz 1 der Reihe wobei mein SO Lebenslauf auch ziemlich überschaubar ist.^^


    Bewertung und Spielzeit:


    9/10 und meine Spielzeit Betrug knapp 19 Stunden

  • Entschuldigt mich, bin jetzt nicht jemand der große Reviews schreibt, deswegen halte ich mich kurz.


    Star Ocean The second Story R letzte Woche platiniert.


    Also lange nicht mehr so ein fesselndes Spiel gedaddelt. Der Gameplayloop ist aus meiner Sicht on point. Das Skill- und Talentsystem ist unglaublich motivierend. Ich war recht früh im Spiel OP gewesen und das ohne nerviges Grinden, wenn man sich clever anstellt, geht das recht fix.

    Aber im diesem Bereich strahlte SO meistens, ich bin eigentlich auch genau deswegen so ein großer Fan von der Reihe.


    Zu der Story kann ich für mich nur sagen, dass es ein Spiel seiner Zeit war. Die Story haut keinen um, ich hatte es irgendwie besser in Erinnerung, nichtsdestotrotz kann man nicht meckern und sein Spaß daran haben.


    Womit ich aber ein Problem hab, sind die verschiedenen Enden, aber damit bin ich noch nie wirklich warm geworden. Ist halt nicht meins:D


    Von mir gibt es 8/10 Punkte:) Echt ne kleine Perle.

  • Final Fantasy IX (ca. 30h) (hab keinen extra Thread zu 9 gefunden also schreibe ich es hier)

    Da ich wieder mal Lust hatte ein schon gespieltes Spiel zu spielen, dachte ich mir das FF wo ich die wenigsten Erinnerungen und doch nicht wirklich eine besonders gute Meinung zu, wäre der beste Kandidat. Als erstes war ich überrascht wir kurz eigentlich die Hauptstory ist, die dürfte nicht mehr als ca. 20 h sein. Da zeigt sich wieder das die Spiele damals aufgrund von Technik und Gameplay ziemlich in die länge gezogen wurde. Jedenfalls hatte ich ja nicht so positive Erinnerung an das Spiel (es war gut aber sonst nichts) und ich muss schon mal vorweg sagen, es gab Sachen wo sich meine Meinung verbessert hat und welche wo sie sich verschlechtert hat, nur um jetzt am Ende eine noch schlechtere Meinung zu dem Spiel zu haben als vorher ^^ .


    Gameplay technisch fand ich das Spiel in Ordnung, ich bin kein großer Fan mehr von ATB in der Ausführung wie hier, aber abgesehen von der absurden Langsamkeit ging es eigentlich klar. Der größte Grund warum ich aber nicht so wirklich spaß hatte beim Spielen waren die extrem schwachen rpg Mechaniken in dem Spiel. Es war einfach alles wie auf Schienen, man konnte kaum was selbst anpassen. Leveln ging automatisch, Charaktere konnte man kaum nach eigenen wünschen anpassen, Schmieden war extrem simple und nur auf grinden ausgelegt und Ausrüstung war billig kauf/grind das was die höchsten Werte hat . Im Grunde läuft jegliche Mechanik eigentlich nur darauf aus (wenn sie nutzen will) das man stumpf grindet, der Rest übernimmt dann das Spiel fast automatisch. Eigene Kreativität ist hier also fehl am platz. Meiner MEinung nach ist das kein Niveau was ein rpg haben sollte. Ich wurde es natürlich noch rpg nennen, aber ist schon hart an der grenzen (rpg light würde eher passen). Hinzu kommen dann so dämliche Mechaniken wie, dass nur aktive Charakter leveln und der Rest nicht (natürlich gibt es dann auch Momente im Spiel wo man die dann plötzlich braucht) um den Spielspaß noch mehr zu zerstören.


    Kommen wir zu den Charakteren, dies war in meinen Erinnerung der schwächste Punkt (nicht nur designt technisch) und ist auch in Realität so, nur noch schlimmer. positiv überrascht hat mich auf jeden Fall Zidane, den hatte ich nicht mehr so gut in Erinnerungen, aber er ist auf jeden Fall ein klasse Hauptcharakter gewsen mit viel Persönlichkeit. Daneben haben mir auch noch Vivi und Freya sehr gut gefallen, da beide gute Geschichten hatten und auch sehr sympathisch waren (das Spiel wäre um einiges besser gewesen wenn es nur die 3 gegeben hätte, was man besonders am Abschnitt gemerkt hat wo man nur mit ihnen unterwegs war). Mittelmäßig fand ich dann noch Steiner und Eiko. Steiner war zwar am Anfang echt nervig aber dadurch das er im weiteren Spielverlauf eh kaum noch Relevanz hatte war es egal und Eiko war gefühlt nur für den Witz und als Liebeskonkurrenten für Garnet da, viel mehr Persönlichkeit war da leider nicht. Über Quina und Amarant kann ich gar nichts sagen die waren so irrelavant und charakterlos das ich gerade nochmal googlen musst damit ich ihre name wieder weiß. Wenn das jetzt alles gewesen wäre hätte ich gesagt, das es zwar nicht mein lieblings Cast ist aber es geht schon klar. Leider existiert aber Garnet die einer der nervigsten und schlecht geschriebensten Charaktere ist die ich je gesehen habe und dadurch das sie auch noch zum größten Teil der mittel Punkt der Story ist hat sie so ziemlich das Spiel für mich versaut. Ich hatte ja schon immer problem mit diesen Prinzessinnen Charaktere gehabt (wobei die letzten beiden Prinzessinnen in Star Ocean 6 und FF16 die ich gespielt hatte waren klasse) aber sie hat es auf die Spitze getrieben. Das ganze Spiel hinweg macht sie nur extrem dumme Sachen (alleine abhauen, freunde vergiften), heult rum und ist verdammt egoistisch. Mir tut da Zidane echt leid die aufgezwungen zu bekommen, für mich auf jedenfall einer der schlechtesten Romanzen die ich in Videospielen gesehen habe.


    Die Story an sich war ganz in Ordnung, Problem ist halt egal wie gut sie ist, wenn man solche Charaktere hat ist da einfach nichts zu retten, da es fast jeden Moment ruiniert der gut sein könnte. Was ich dem Spiel aber zu gute halten will, es hat versucht ein bisschen World Building zu betreiben, wenn jetzt auch nicht das stärkste in der Reihe, aber immerhin etwas. Auch Kuja als Antagonist war in Ordnung (hatte jedenfalls ein gutes Theme), er hat mich jetzt nich mitgerissen aber groß zu beanstanden habe ich auch nichts. Einzig das


    Also alles im Allen dann doch schlechter als ich in Erinnerung hatte (hätte es vielleicht doch nicht spielen sollen ^^ ). Ich würde es zwar jetzt nicht ein schlechtes Spiel nennen aber ein gutes ist es auch nicht. Vor allem wenn es mit den anderen Teile der Reihe vergleicht ist das hier mit großen Abstand der Tiefpunkt der Reihe (abgesehen von den wirklich schlechten Teil 1-3), bei dem Spiel hat mir einfach die Qualität, Abendteuer und liebe gefehlt den man sonst in FFs bekommt. Das Spiel hat mir jedenfalls gezeigt wie froh ich bin das sich Final Fantasy in das Weiterentwickelt hat was es heute ist und zwar starke Story und Charaktere und Welten. Ob ich mich noch auf das potenziell Remake freue weiß ich nicht. Wenn sie viele Änderung machen dann könnten sie schon daraus ein sehr gutes Spiel machen, aber bei einem 1 zu 1 sehe ich ehrlich gesagt immer noch schwarz weil garnet alleine das spiel wieder zerstören würde.

    Meine Bewertung ist 6/10


    Meine neue Rangliste

    Gespielt 2024 Part 1

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    Der Wahnsinn mit Remnant 2 geht bei mir weiter. Vor ein paar Tagen hat Gunfire Games den ersten DLC für das Spiel gedroppt, und natürlich musste ich das ganze genauer unter die Lupe nehmen. Ob's mir die 10€ für den DLC Wert war oder nicht fasse ich euch hier im kleinen DLC Review zusammen:

    Der Erwachte König

    Allzuviel möchte ich Inhaltlich auf die Story vom DLC nicht eingehen, weil man hier sehr gefährlich in's Spoilerterritorium geht. Was man halt aber vom Titel und dem DLC Bild gut ableiten kann, das es halt um den einen wahren König geht, der "erwacht" ist. Für Leute die Remnant 2 bereits gespielt haben, können sich womöglich sehr darauf freuen, für Leute die Remnant 2 nicht gespielt haben müssen sich nicht allzuviel Kopf darüber machen.


    Worauf ich aber mehr eingehen kann ist die Mechanische Seite wo denn der DLC nun ansetzt. Für Leute die keine Ahnung haben von Remnant 2 oder für Leute die eine Auffrischung brauchen. Remnant 2 Kampagen bzw. Story stützt sich auf zwei Elemente, das man über 5 Welten hinweg, die man besucht, funktionieren. Das wäre zum einen die eigentliche Hauptstory, der Hauptmotivator warum man diese Welten überhaupt erst bereist... bei zwei von den 5 Welten die eher etwas kompakt gehalten sind und auch völlig fest gesetzt sind (also Welt 2 und das Finale mit der 5ten Welt) tragen die eigentliche Story. Bei den anderen drei Welten, die auch in der Reihenfolge (1, 3 & 4) zufällig ausgewürfelt wird, ist die Hauptstory eher Hintergründigt, dafür haben die Welten an sich eigene Storylines, davon bisher immer zwei (eine davon zufällig ausgewählt pro durchlauf), die zwar irgendwo miteinander verknüpft sind, aber trotzdem auch ein Stückweit gesondert oder eigen. Man kann es sich ähnlich vorstellen wie bei Resident Evil mit den Route A vs Route B, nur das hier weniger die Perspektive der Faktor sind, sondern innerhalb einer Location unterschiedliche Handlungen, mit eigenen Weltbossen und eigenen Entscheidungen. (Trotzdem wie gesagt gibt es in jeder dieser "Route" auch eine Verbindung zur anderen, so kann man Hintergrundinformationen und Anspielungen zur anderen Route auch finden).
    Zusätzlich gibt es halt dann noch die zufällig ausgewürfelten Events / Nebengeschichten (nicht das die Events & Geschichten selber zufallsgeneriert sind, nein schon Handgefertigt sondern ob sie halt eben in der Welt auftauchen oder nicht ist ber Zufall entschiedeN), die eben ihr weiteres tun, entweder noch die Weltengeschichten weiter ausbaut oder mit kleinen eigenen Geschichten aufwartet.


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    Für Leute die das Hauptspiel schon durchgespielt haben gibt es die möglichkeit den DLC alleine im Abenteuer-Modus auswürfeln zu lassen. Beim ersten Mal sogar mit einer One-Shot Funktionalität was heißt: Man bekommt nur die neuen Inhalte also auch Dungeons und so. Danach werden Dungeons zufällig ausgewählt und alter Content kommt rein.



    Warum das wichtig für den DLC ist? Nunja der DLC setzt halt nicht die eigentliche Hauptgeschichte fort, sondern knüpft an einer der Weltengeschichten/Routes bzw. um etwas genauer zu sein, eigentlich einem Event, in der Welt "Losomn" an, gleichzeitig fungiert sie aber eben auch als eigenständige Route. Das klingt etwas Konfus, ist aber einfacher Verständlich wenn man halt eben besagtes Kampagnen Konzept versteht und mit der Mechanik einher geht. Da du ja Kampagnen oder Abenteuermodus die Welten neu auswürfeln kannst, damit man ja auch noch die anderen Events und Routes / Storylines erleben kann, kann es halt passieren das dir die Route C (nenne ich sie mal) die ja den DLC Awakening King darstellt, auch völlig normal in die Kampagne (anstatt Route A oder B) reingeneriert wird. Das führt aber natürlich zum ersten "Knackpunkt", da es ja in einer gewisse Weise auch einer der zwei Storylines fortsetzt (wobei man genauer genommen eher von einem der damit zusammenhängenden Events sprechen müsste, welche eine tragende Rolle auch für besagte Route hatte), müsste man ja natürlich als Spieler einfluss auf die Geschehnisse haben müssen, plus müssten einem ja die wiederkehrende Charaktere kennen? Das ist aber natürlich halt nicht möglich, weil es ja konzeptuell nicht funktionieren würde, weil was wäre wenn man jetzt neu in das Spiel einsteigt und besagte Route als erstes würfelt? Schwierig. Dazu muss man aber trotzdem auch sagen, rein vom Plot selber her würde es aber trotzdem funktionieren das das ganze Autonom ohne dem Einfluss des Spielers funktionieren würde. Man sollte sich aber halt darauf einstellen das auch wenn es an einen wichtigen Punkt in der Losomn Storyline ansetzt und fortsetzt, das es trotzdem auch ein Stückweit gesondert davon ist.


    Meinung zur Story:

    Zitat

    Bei Spielen wie Remnant 2 muss man sich halt immer auch ein Stückweit im Hinterkopf behalten, diese Spiele leben auch zum Teil davon das man sich einzelne Loreschnipsel zusammenpuzzled oder das manchmal Dinge auch gesondert von statten gehen. Mir wäre dieser Punkt selber gar nicht mal so groß aufgefallen beim Durchspielen, wenn ich mich nicht schon daran gesetzt habe und überlegt hätte wie ich diesen Review schreibe, weil es kommt natürlich schon ein Moment wo du dir denkst, es geht weiter, aber dich kennt keiner. Dann wiederum in Anbetracht wie die Story funktioniert- auch eigentlich abseits der Mechanik sondern Thematisch, weil du halt eben in eine andere Welt reist, macht es ja immer noch Sinn das auch die Geschehnisse vorher getrennt oder autonom hätten agiert werden können und man halt erst "später" in die Welt einfällt. Daher würde ich persönlich das gar nicht mal so kritisch sehen.


    Ich fand es halt einfach nur spannend, das der Ausgang eines Events aus einer Route genauer beleuchted und erweitert wird. Nicht das eine der Routen an sich im Hauptspiel je "unfertig" gewesen wären oder was fehlte, aber es war halt trotzdem ein guter Einstiegspunkt wo man die Losomn-Geschichte erweitern und weiter erzählen konnte und das feier ich halt.


    An einem Hafen anlegen:

    Zum Gameplay muss man an sich nicht viel erwähnen. Der DLC setzt da an wo es mit R2 aufgehört hat... also kann man in Punkto Gameplay auch sagen "moar of the same". Wobei es in Punkto der Weltkarte an sich dieses mal einen Signifikanten Unterschied gibt zu den restlichen drei Hauptwelten und der jeweiligen Routes davon. Remnant 2 arbeit durchaus mit einigen an prozeduraler Generierung, ist aber überraschenderweise durchaus auch mit Regeln bestückt. Es ist nicht so als würde alles Wild und unstimmig durchweg generiert. Nein, im Gegenteil die eigentliche generierung der Welt macht inhaltlich durchaus sinn und es gibt festdefinierte Aspekte dabei. In Awakened King hingegen geht man die Sache "etwas" anders an und zwar ist die größte Änderung, das primär nur noch Dungeons mit einer generierung zu tun hat, die eigentliche Oberwelt ist dieses mal sehr statisch und fest, und baut auch so ein bisschen mehr auf diese Souls-artige "Verknüpfung" an wo man bspw. neue Abkürzungen und so freischaltet. Das gabs zwar auch schon bei den anderen Welten wurde aber da halt dank der Zufallsgeneierung etwas spährlicher gehandhabt. Der Ablauf ist aber trotzdem noch eher Linear - also keine reine Open World Sandbox, man folgt immer noch eher einer Linie - mit ein paar kleineren Arealen zum Nebenbei erkunden. Die Map an sich wurde sehr schön designed, das Hafenviertel ist wirklich unglaublich Stimmig und Atmosphährisch. Zwar gibt es immer noch Assets und Gegner die "recycled" also wiederverwendet wurde, macht aber halt auch ein Stückweit Sinn das es nicht vollkommen abgedreht und anders bebaut ist in Anbetracht das man ja halt immer noch in Losomn als Location unterwegs ist, nur halt in einem anderen Viertel. Und das ganze muss ja natürlich dadurch trotzdem noch stimmig mit dem Rest der Losomn Storyline einher gehen. Das einzig wirkliche Problem ist jedoch im DLC, das Dungeons halt ja doch wieder etwas zufallsgeneriert sind und da auch die Dungeons von den anderen Routen miteinfließen können, heißt man kann auch wieder "alten" Content bekommen.


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    Dieses Mal spielt alles Primär in einem Hafenviertel ab, ist unglaublich Stimmig mit Regenwetter und den angespühlten Schiffswracks.


    Meinung zur Welt:

    Zitat

    Ich weiß es gibt sicher ein paar Leute die das unglaublich cool finden, das man von der generierung etwas weggeht und es fester definiert hat, und es stört mich persönlich gar nicht mal so groß im Kontext eines DLC's. Ich muss aber trotzdem dazu sagen das mir das halt wieder klar gemacht hat, wie geil ich eigentlich die Zufallsgenierung.

    Da mag halt die Welt sehr schön und handgefertigt wirken, und dann freut man sich über den ein oder anderen Shortcut den man freischaltet... Remnant 2 ist aber im Kern halt aber auch nunmal ein Spiel das mitunter auch davon lebt das man das ganze nicht nur einmal sondern mehrmals durchläuft, es hat ne kleine Suchtspirale und da ist es bei mir wirklich der Fall gewesen nach dem dritten oder vierten Mal das die Map dadurch im Vergleich zu den Zufallsgenerierteren Inhalten schnell mal alt wird und Abnutzungserscheinungen hat, was ich halt so bei den anderen Routen der drei großen Welten einfach nicht wirklich gehabt habe. Es zeigt halt alles sein für und wieder, und wie schon gesagt, im Kontext eines DLC's fällts mir auch nicht so ins gewicht... es lässt mich aber halt eben Teile vom ursprünglichen R2 mehr wertschätzen, weil diese Handgefertigten Maps hat man ja ohnehin schon zu genüge bei sämtlichen Souls-Alternativen.

    Das alter Content hineingeneriert wird denke ich mal, wird vorallem für Leute ein Problem werden können - die schon ordentlich in R2 reingesuchtet haben und somit halt etwas frustriert sein könnten, anstatt die neuen Dungeons gemütlich durchgrinden zu können wieder der Alte Hut zum vorschein kommt. Hat aber auch trotzdem irgendwo einen Sinn weil es neue Gegenstände & Co gibt, die nur in Kombination mit den alten Maps funktionieren würden, und für Neueinsteiger wirds halt das ganze nochmal Abwechslugnsreicher machen.

    Aktuelle Hauptspiele:

    PC: Last Epoch

    Xbox Series X|S: Valheim

    Playstation 5: - - -

    Nintendo Switch: Pokemon Violet

    Dauerbrenner: Diablo 4, Granblue Fantasy Relink

    Derzeitige Most Wanted: Last Epoch, Dragons Dogma 2,

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    Pausiert: Judgment, BG3, Zelda TotK, Resi 4 Remake, MH Rise

    Zuletzt Durchgespielt: Granblue Fantasy Relink (Kampagne)

    Einmal editiert, zuletzt von TheLightningYu ()

  • Der Ritualist am Start:

    Eines der wohl wichtigeren Inhalte die neu dazu gekommen sind, ist der neue Archetyp der "Ritualist". Dieser Spezialisiert sich ähnlich eines Hexendoktors in anderen Spielen, sehr stark auf Statuseffekt-Schaden. Auch Gegenstände als auch Waffen unterstützen diesen Spielstil weiter und ergänzt somit das bisherige Reportoire das man schon mit dem Hauptspiel hatte. Die Fähigkeiten machen Spass und haben durchaus Distinktion, vorallem die dritte Fertigkeit geht nochmal in eine etwas eigenere Richtung die sich auch gut kombinieren lässt mit nicht Status-Effekten.


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    Ich dachte mir ich teile ein Bild zur neuen Klasse für Leute die kurz reinschnöckern wollen:


    Abseits davon ist das Spiel auch sehr gut vollgepackt mit Inhalten. Etwas mehr als eine Handvoll an neuen Waffen, einige neue Mods & Mutatoren, Ringe & Co, man sollte hier nicht den Umfang einer traditionellen "Erweiterung" erwarten, aber für 10€ bekommt man durchaus etwas für sein Geld. Ein besonderes Feature ist, da es ja den Adventure-Modus gibt, wo man ja eine einzelne Welt (und nicht die ganze Kampagne) würfeln lassen kann, gibts auch einen eigenen Eintrag nur für die Awakening Map, und da ist es sogar so das das erste Mal mit einer "One Shot" funktionalität kommt, heißt nur neuer Inhalt also die neuen Dungeon und alles drum und drann taucht auf, was für Veteranen praktisch ist die zuerstmal das neue Zeug erleben wollen. Damit kann man einen großteil an Gegenstand zwar abdecken, aber mehrmaliges Spielen des DLCs wird man trotzdem nicht drum rum kommen. Vorallem eine Waffe hat es sowas von in sich um die zu bekommen.

    Auch - und das als Update für jeden, wurde das Traitcap von 65 auf 85 angehoben, also auch mehr möglichkeit seinen Charakter zu skillen.


    Was man aber definitiv ankreiden muss, auch wenn die Allgemeine Qualität bzw. inhaltliche Qualität überzeugt, technisch scheint GFG wirklich einfach nicht aus dem AA-Trott rauszukommen. Wiedereinmal hatten vorallem Playstation Spieler Probleme mit Freunden im Co-op spielen zu dürfen, weil halt die Freundesliste und das einladen Probleme macht. Gegner die Verbuggt sind und ungewollt zuviel Schaden machen (laut Entwickler). Items die beim ersten Mal nicht richtig spawnen. FPS einbrüche vorallem mit dem Archetype-Trait/Eigenschaft vom Ritualist gibts technische Problem da es nach dem Tod eines Gegners die Statuseffekte auf andere überträgt, trifft aber dabei auch einfache Gegenstände/Assets was für enorme FPS Einbrüche sorgen kann, vorallem bei vollgestopften Räumen. Dazu liest man auch von Leuten die Crashes haben und dann nicht mal mehr ins Spiel reinladen können oder gar seinen progress verliert, was vorallem in dem Kontext schlimm ist weil das Spiel sehr Zeitaufwendig sein kann, und wenn man dann Accountweite Freischaltungen verliert tut das umso mehr weh. Zwar scheint der großteil davon, vorallem die kritischeren Problemen nur einen kleinen Anteil zu betroffen. Es ist trotzdem Schade das ein Spiel dieses Kalibers mit solchen Problemen zu kämpfen hat.

    Meinung zum Inhalt / Sonstiges:

    Zitat

    Preis & Leistung ist immer eine Streitfrage bei DLC's weil die Wahrnehmung dahinter sehr außeinander geht. Manche messen es an Spielzeit, manche an tatsächlichen Inhalt, wieder andere versuchen hier eine Relation zum Hauptspiel herzustellen. "Ich mein das Spiel hat 11 Klassen für 50€ und man bekommt hier nur 10€ für eine Klasse?" <- hier so als Beispiel. Meines Erachtens nach bekommt man hier aber trotzdem viel für sein Geld. Die neuen Locations und Maps sind qualitativ Hochwertig. Die Waffen machen Spass, der Archetyp bringt ordentlich an Mehrwert und vorallem auch für Wiederspielzeit. Und und und.


    Es gibt aber zwei Punkte wo man hier trotzdem Kritik aussprechen muss, das eine ist halt die erwähnte Technik, zwar ist in meinem Fall nicht wirklich grobes gewesen, 1-2 Items sind beim erstenmal nicht gespawned und dann hatte ich noch eine Leiche die man nicht richtig runterschießen konnte und man drauf bolzen musste. Dazu halt leider die FPS einbrüche mit Ritualist. Aber ich würde trotzdem noch behaupten aus meiner Seite, das es keine Katastrophe zum Spiele ist, im Gegenteil durchaus noch sehr angenehm zum größten Teil. Es ist nur halt schade das so eine fantastische Perle mit solchen Sachen trotzdem zu Kämpfen hat. Gibt aber weitaus schlimmeres auch bei Populäreren oder Beliebteren Beispielen (also bspw. was FPS betrifft, das ist halt kein Blighttown in Dark Souls und über Pokemon Scarlet & Violet brauch ma ja ohnehin nicht reden, das sollte man ohnehin nicht als Maßstab für Performacne & Technik hernehmen.). Zum anderen kann es für Leute die viel R2 gespielt haben halt auch Abnutzungserscheinungen geben, weils halt wieder Losomn ist, es gibt ein paar Sachen die wurden halt recycled etc. Darauf muss man sich halt einstellen müssen.

    Abschließendes Fazit:

    Ich habe es eingehend schon erwähnt. Bei mir lässt einfach die Begeisterung für dieses Spiel nicht nacht. Mit all seinen Ecken und Kanten die es "manchmal" auch haben mag, insgesamt ist es wirklich ein unglaublich fantastisches Spiel und der DLC erweitert das nochmal gekonnt. Losomn ist einer meiner Lieblingswelten im Hauptspiel und wenn ich eine Welt erweitern hätte sehen wollen, wäre es genau diese gewesen. Und dazu zählt auch wieder die Storyline die fortgesetzt wird und einen weiteren Abschluss mit sich bringt. Einfach nur Top. Und dabei finde ich auch das Preis & Leistungsverhältniss absolut stimmig, auch wenn ich sehen kann das es Leute geben wird, die sich vllt. eine neue Welt oder neuen Modus gewünscht hätten. Aber völlig nüchtern betrachtet hat hier GFG einfach geliefert.

    Das ich persönlich aber dann halt mit ein paar technischen Problemen zu kämpfen hatte, oder vielleicht auch so das Konzept mit der Welt nicht ganz so gefallen hat wie das ursprüngliche (trotz auch das es seine eigenen Mehrwert bringt), fällt dabei einfach nicht wirklich in das Gewicht.


    Ich aufjedenfall bin gespannt auf die kommenden DLC's, weil mich haben sie mit diesen schon überzeugt.

    Sonstiges:

    Trailer:

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    Remnant 2 Review von mir:

    Aktuelle Hauptspiele:

    PC: Last Epoch

    Xbox Series X|S: Valheim

    Playstation 5: - - -

    Nintendo Switch: Pokemon Violet

    Dauerbrenner: Diablo 4, Granblue Fantasy Relink

    Derzeitige Most Wanted: Last Epoch, Dragons Dogma 2,

    Highlights des Jahres: Granblue Fantasy Relink, Palworld

    Pausiert: Judgment, BG3, Zelda TotK, Resi 4 Remake, MH Rise

    Zuletzt Durchgespielt: Granblue Fantasy Relink (Kampagne)

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    Tales of Arise Beyond The Dawn


    Vorwort:


    Würde nach Abschluss sagen ein wirklich unnötiger DLC :D Das Hauptspiel an sich ist ein rundes Erlebnis gewesen und auch ziemlich gut daher hatte ich nix gegen ein DLC aber Beyond The Dawn bringt leider nix neues rein auch die neuen Einblicke sind unnötig und man hat mehr als genug davon im Hauptspiel gesehen man traut sich zu wenig mit Charakteren. Ich hätte schon erwartet das aus einigen ein Pärchen geworden ist immerhin spielt das ganze 1 Jahr nach dem Hauptspiel aber leider nix nur Sticheleinen und einem Alphen mit Blue Balls of Steel. xD


    Story:


    Die Gruppe kommt wieder zusammen und es fühlt sich an wie eine gute Laune Adventure Reise alles plätschert vor sich hin der Charakter Nazamil war jetzt nicht wirklich Interessant vllt zu Anfang aber gegen Ende entpuppt sich das mehr oder weniger doch als "Wir sind doch alle Freunde, lass uns gemeinsam Essen" Story. Also wirklich nur etwas für Leute die noch die extra Meile gehen wollen.


    Gameplay:


    Keine neuen Skills, Neuen Charaktere oder nenneswerte Gebiete. Eigentlich alles bekannte Gebiete nur hier und da komprimierter und minimal umgebaut.


    Die Sidequests waren auch wie erwartet langweilig und war nichts dabei was den DLC aufgewertet hat. Habe nach ner Weile dann auch aufgehört und nur noch die Hauptstory gemacht. Ich hatte da echt keine Lust auf "Meine Ernte ist verdorben wegen Zeugels, gehe und töte Sie" oder mein "Mein Kind hat sich verlaufen, Suche Ihn" ne das habe ich mir nicht gegeben immerhin habe ich die Welt gerettet das kann der Bauer auch selber machen. Leider waren auch einige Hauptquets so gestaltet "gehe und pflüche 3x dies und das" um die Spielzeit zu strecken.


    Zu den Dungeon es gibt genau



    Dungeon Aufbau/Länge Dauer bezieht sich auch auf den End Dungeon



    Letzter Boss Länge Spoiler



    Spielzeit und Bewertung:


    11 Stunden und bewerten würde ich es mit 7/10

  • Nach deinem doch recht zerstörerischen Text wundert mich die gute Bewertung jetzt echt enorm xD

    Aus Respekt vor dem Hauptspiel wollte ich es nicht noch niedriger Bewerten. Meine Hauptkritik bezieht mehr auf Story und Strecken der Spielzeit und das es eigentlich tatsächlich ein unnötiger Release ist. Aber ich würde dazu auch gerne andere Meinungen lesen vllt hat ja jemand eine andere Erfahrung damit gemacht. :D

  • VenomSnake

    Die Wertung hatte mich auch erstmal gut überrascht und auch wenn es mich am Ende nicht von dem Kauf abhält, aber es spiegelt in etwa leider die Erwartungshaltung wieder und auch wenn ich dem ganzen eventuell etwas abgewinnen kann, aber die Ressourcen wären besser in das nächste Hauptspiel oder IRGENDEIN anderes Remaster bzw. einen Port eines älteren Titels geflossen. ;(


    43. Blasphemous

    Genre: Action-Platformer/Metroidvania

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    1-Vorwort.png

    Schon seit der Ankündigung scharf drauf gewesen und am Ende gab es reichlich Zusatzcontent und es ist bereits ein 2. Teil erscheinen bis man dann tatsächlich selbst Hand angelegt hat, tjaja, die Zeit die Zeit.^^'

    Ich hatte damals bereits einen Stream zum Beginn des Spiels geschaut und auch bei Teil 2 nun dieses Jahr mir die erste Stunde reingezogen und das hat den Wunsch vergrößert es nun endlich mal anzugehen.

    So angetan ich durch die Optik, Animationen und Genre war, so war ich auch etwas skeptisch was die Gestaltung der Gebiete angeht und ob es in dieser düsteren Welt genug Abwechslung für meinen Geschmack gibt.

    Am Ende war die längere Wartezeit vermutlich gut für die eigene Spielerfahrung, denn die ersten 15min. habe ich mich nur durch die Updates und Patches gelesen die das Spiel in all der Zeit bekommen hat und es beim spielen für mich "runder" gemacht haben.^^

    2-Story-Charaktere.png

    In der Rolle des "Büßers" wacht man an einem Ort auf der voller Leichenberge gefallener Kameraden ist.

    Mit dem Schwert Mea Culpa zieht man los um gequälte Seelen zu erlösen, zu vernichten oder ihnen Einhalt zu gebieten um so die ultimative Buße zu tun.

    Vieles der Geschichte ist eher kryptisch wie in den Souls spielen und wird durch Itembeschreibungen oder teilweise konfuse Dialoge vorangetrieben, die aber der düsteren Atmosphäre der Spielwelt dienlich sind.

    Wie der Name des Spiels schon vermuten lässt trifft man auf allerlei religiös angehauchte und/oder verunstaltete Kreaturen und bizarre Erscheinungen die nahezu alle durch irgendwas geplagt oder verflucht sind.

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    Spielerisch ist es dabei größtenteils simpel gehalten, neben den normalen Bewegungen und der Standardschlagkombo lassen sich mit der Zeit Tränen der Abbitte ansammeln, die quasi das Äquivalent zu den Seelen aus den Souls Games funktionieren.

    Man kann diese also nutzen um an bestimmten Schreinen seine Angriffsfähigkeiten zu erweitern oder als Währung für bestimmte Gegenstände eintauschen.

    Zudem verfügt man über einen Rosenkranz, der sozusagen für zusätzliche Ausrüstung gut ist und man sich so ein paar Attribute geringfügig erhöhen kann und der sich im Laufe des Spiels erweitern lässt wenn man sich gut umschaut.

    Wie bei den Souls Spielen auch verfügt man über begrenzte Heilflaschen, die sich ebenfalls mit der Zeit vermehren lassen und die man größtenteils nur an Checkpoints, die als Schreine implementiert sind, wieder auffüllen kann.

    Man kann sich auch einen Zauber ausrüsten der dann entsprechend Gebrauch von der Magieleiste macht und es lassen sich ein paar Gegenstände finden und "heiligen" von denen man bis zu 3 gleichzeitig ausrüsten kann um an anderen Stellen im Spiel weiterzukommen, indem sie bspw. neue Plattformen erschaffen.

    Was glaube ich als Erleichterung später hinzugefügt wurde ist die Möglichkeit sich ein paar Symbole auf der Karte zu markieren, was ich immer als sehr angenehm empfinde, da die Spiele ja oft mit Backtracking einhergehen.


    Das Gameplay funktioniert soweit ganz gut und auch wenn ich nicht den direkten Vergleich spielerisch gemacht habe, denke ich das es sich zu Beginn etwas behäbiger gespielt hat und man das Ganze mit der Zeit doch etwas nutzerfreundlicher gestaltet hat, auch was bspw. nach dem Ableben das einsammeln und den Verlust von seinen Tränen der Abbitte angeht ist man glaube gnädiger geworden als in der Urfassung.

    Dadurch kann man schon sagen das es sich zwar merklich Aspekte der Souls Spiele aneignet, sich aber im Kern doch eher wie ein forderndes Metroidvania spielt, wo so ein fortgeschrittener Schwierigkeitsgrad durchaus nicht unüblich ist.

    Wer also eher Pro Metrodvania ist und eher Kontra Soulslike muss sich nicht vor dem Schwierigkeitsgrad fürchten, auch wenn es natürlich bei weitem auch kein Spaziergang wird. ;)

    Ein klein wenig "smoother" hätte das ganze im späteren Spielverlauf noch für mich sein dürfen, gerade was die Fortbewegung beim Versuch des Komplettierens angeht wären ein paar flinkere Fähigkeiten zum Endgame hin ganz schön gewesen.

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    Wie schon erwähnt ist Blasphemous ein recht düsteres Spiel mit religiösem und groteskem Artdesign, man kommt also durch allerhand Katakomben, Tempel, Höhlen, Verliese oder Kathedralen.

    Ein paar Ausnahmen gibt es auch, die bleiben aber eher die Seltenheit.

    Etwas mehr optische Abwechslung hätte ich schon ganz gerne gesehen, aber es wäre unfair dem Spiel gegenüber da es aus seiner Thematik doch schon ziemlich viele unterschiedliche Schauplätze hervorbringt, die teilweise nur nicht unbedingt meinem Geschmack entsprechen, aber super zur Atmosphäre beitragen.

    Ansonsten wie für ein Metroidvania üblich hat man nach dem Anfangsgebiet des öfteren die Möglichkeit in mehreren Richtungen seinem Erkundungsdrang nachzugehen und Stück für Stück die Karte der Welt aufzudecken, Geheimnisse zu finden und sich verschiedenen Gegnern zu stellen um am Ende eines Gebiets dann einem Boss gegenüber zu stehen um die Story voranzubringen und die nächsten Gebiete passieren zu dürfen.

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    Was man wirklich sagen kann ist das das Spiel trotz oder gerade wegen der düsteren Thematik wirklich in hübschen Pixelart gehalten ist.

    Manche Hintergründe bieten wirklich einen zusätzlich gewaltigen Anblick und gerade auch die Animationen der Charaktere sind teilweise schön detailliert zur Geltung gebracht und lassen so manchen Boss noch furchteinflößender und grotesker wirken.

    Manchmal gibt es auch die Gelegenheit eine Art Finisher an den Feinden einzusetzen und die Art und Weise wie diese umgesetzt sind ist für ein Pixelspiel wirklich sehr ansehnlich und hat neben den düsteren und bedrückenden Themen für eine höhere Alterseinstufung gesorgt.

    Auch wenn es im Kontext verwerflich klingen mag, aber das Spiel setzt das so gut um das man geradezu neugierig ist alle Finisher bei den einzelnen Gegnertypen mal gesehen zu haben und ist schon eine Art "Feature" des Spiels das einem im Gedächtnis bleibt.

    Da man aber nicht von sich auf andere schließen sollte ist an dieser Stelle aber auch eine kleine Warnung das es nicht unbedingt für zartbesaitete Leute ist und schon recht brutal dabei zugeht, ich selbst kann nicht einschätzen wie das bei einem 2D Spiel teilweise auf einen wirken kann, aber wenn man sich genug im Vorfeld erkundigt und die Altersfreigabe einhält sollte es nicht problematisch sein.

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    Es ist definitiv ein Spiel das auf Atmosphäre setzt und dadurch ist Musik eher Beiwerk die man hier und da mal etwas mehr wahrnimmt, sich aber eher im Hintergrund hält und stattdessen dem allgemeinen Sound wirken lässt mit dumpfen, düsteren Klängen oder leidvollem stöhnen und kraftvollen Soundeffekten in den Kämpfen.

    Auch wenn ich es immer ganz klar bevorzuge nach dem Beenden eines Spiels noch so die ein oder andere Melodie als Erinnerung im Kopf zu behalten, so ist der Fokus auf die Atmosphäre hier die deutlich richtige Entscheidung und das Spiel schafft es stets dies zu vermitteln und sich eher vorsichtig durch die Areale zu bewegen und nicht zu leichtfertig voran zu preschen.

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    Nun kommt ein Punkt der weit auseinander gehen kann und je nach Forscherdrang, Skill und dem Wissen über die Spielwelt abhängig ist.

    Denn an sich ist es ein Spiel von 10-14h würde ich schätzen, gebraucht habe ich wohl aber 18-22h.

    Das liegt zum einen daran das ich versucht habe 100% der Karte aufzudecken und alles zu finden, ist mir zwar nicht ganz gelungen, aber ich habe es weitestgehend ausgeschöpft.

    Was den "Skill" angeht so war ich zu Beginn ziemlich vorsichtig und habe erst so nach und nach meine Spielweise angepasst und bin dann doch auch merklich besser zurecht gekommen.

    Der Hang zum Backtracking ist in einem Metroidvania teils ziemlich groß und je nach Möglichkeit und Neugierde untersucht man gerne Orte die man sich entsprechend markiert hat oder im Gedächtnis geblieben sind.

    Mein persönliches "Problem" im Spiel war teils die kryptische Art, es soll nicht wirklich als Vorwurf gegenüber dem Spiel gemeint sein, aber es gibt eine Möglichkeit im Spiel die gegen genügend Währung das Schnellreisen innerhalb der Gebiete merklich erweitert und angenehmer macht.

    Da aber nicht definiert ist da man sich diesen Vorteil mit einer ordentlichen Investition an Tränen der Abbitte ermöglicht, hat mich diese halt eher horten lassen um mir neue Fertigkeiten oder Items zu ermöglichen, da man ja nie weiß wann vielleicht ein neuer Laden gefunden wird und wie teuer und nützlich die Gegenstände dort ausfallen.

    Also habe ich erst ganz zum Schluss beim komplettieren diese Möglichkeit erspielt, wo ich kaum noch einen Nutzen davon hatte, weil ich fast alles schon mehrfach abgelaufen war.^^'

    Abgesehen davon lädt das Spiel aber eben zum Erkunden ein und auch zu einem weiteren Durchgang, da sich allerlei Geheimnisse finden lassen und es auch verschiedene Enden gibt.

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    Für mich einer der größten Pluspunkte des Spiels sind die Geheimnisse des Spiels und damit meine ich nicht nur das Auffinden besonderer Gegenstände und dergleichen sondern auch die Art Secrets die einem Spiel das gewisse Etwas verleihen und da gibt es einen tollen Cameo-Auftritt der super in das Spiel passt, mindestens ein weiteres Easter Egg das auf andere Speile hinweist und ebenfalls super implementiert ist und ein ganz klares Highlight das ich natürlich auch nicht weiter ausführe aber mir als Retrofan so dermaßen das Herz hat aufgehen lassen das dies allein das eigentliche Spiel für mich fast auf Rang 2 katapultiert. xD

    Dazu noch optionale Bosse und genügend Sammelkram der einen beschäftigt und verschiedene Events die sich je nach Spielweise ergeben und somit auch weitere Spieldurchgänge verlockend machen können.

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    Alles in allem ist Blasphemous meinen Erwartungen gerecht geworden.

    Wo im Gameplay vielleicht noch ein klein wenig mehr für mich drin gewesen wäre holt man mit der Gestaltung der Welt und all ihrer Geheimnisse locker wieder raus.

    Was mir am Setting nicht so ganz zusagt, wertet man mit der tollen geschaffenen Atmosphäre auf.

    Am Ende bleibt ein forderndes aber spaßiges Spiel das zum Erkunden einlädt und die Neugierde weckt was die Spielwelt zu dem gemacht hat was von ihr übrig ist.

    Der kryptischen Erzählung kann ich ähnlich wie in den Souls Spielen nicht gänzlich folgen, aber solange ein roter Faden zur Orientierung existiert ist es für mich ein Teil der Atmosphäre da es dauerhaft eine Art Mysterium mit sich bringt und nur weil man selbst es vielleicht nicht ganz versteht, erkennt man aber das das Spiel für Enthusiasten genügend Hinweise und Verbindungen in Texten und Dialogen unterbringt um die Spielwelt an sich zusammenhängend und glaubwürdig zu machen.

    Ansonsten gilt für mich in dem Genre generell das das Gameplay über der Story steht und auch wenn es mit mehr Fähigkeiten noch ausbaufähiger gewesen wäre, macht es Spaß und ist fordernd.

    Da ich davon ausgehe das der Nachfolger da nachlegt, vermute ich das dieser mir dann noch etwas besser gefallen wird, bis dahin ist der erste Teil aber definitiv eine Kaufempfehlung. ;)

  • 44. Bioshock 2 Remastered

    Genre: Ego-Shooter

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    Nach dem ersten Teil haben wir auch direkt den 2. Teil hinterhergejagt von dem ich mir durchaus einen Fortschritt versprochen habe, den es in einigen Belangen auch definitiv gab.

    Die vorherigen Spiele waren mir persönlich allerdings wichtiger und deshalb habe ich sie in Reihenfolge vorgezogen. xD

    Möchte nun aber dem Titel auch ein paar Worte widmen und mich erstmal wieder so ausrichten wie ich die Spiele chronologisch erlebt habe.

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    Das Spielgeschehen startet 8 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils und findet erneut in der Unterwasserstadt Rapture statt.

    Diesmal schlüpft man allerdings in die Rolle eines Big Daddys mit der Bezeichnung Subjekt Delta, was ich tatsächlich zuvor nicht gewusst oder vermutet habe.

    Die Leitung über Rapture hat nun eine Frau namens Sophia Lamb, die wie eine Art Kult geschaffen hat und wohl für einige Experimente verantwortlich zu sein scheint.

    Ihre eigene Tochter Eleanor Lamb war Subjekt Delta zugewiesen doch nach einiger Zeit war Delta als einer der Big Daddys aus der Alpha Serie "ausgelöscht" worden.

    Durch eine Art telepathischen Kontakt zu Eleanor kommt Subjekt Delta aber wieder ausreichend zu sich und macht sich fortan auf die Suche nach ihr.


    Wie in Teil 1 hat man hier einen stummen Protagonisten und die Story wird wieder durch NPC's und Audiologs vorangetrieben.

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    Beim Gameplay hat sich einiges getan, zum einen hat man jetzt auch ein paar Nahkampffähigkeiten da man ja als Big Daddy mit seinem Bohrer unterwegs ist.

    Des weiteren ist das Gunplay im Vergleich zum Vorgänger besser und es ist nun auch möglich Schusswaffen mit der rechten Hand und Plasmide in der linken Hand zu benutzen ohne ständiges und nerviges hin- und herwechseln zwischen den beiden Varianten, was einen viel angenehmeren Spielfluss ermöglicht und die Auseinandersetzungen spaßiger und abwechslungsreicher macht.

    Man hat hier auch wieder verschiedene Waffentypen die optische Anpassungen an den Suit von Subjekt Delta sind was ich als Detail ganz cool implementiert fand.

    Die Plasmide haben wieder verschiedene Eigenschaften und können nun eben besser in Kombination eingesetzt werden und ein paar Neue gibt es natürlich auch.

    Hier und da sind dadurch kleinere Rätsel eingestreut um bspw. wieder Schalter mit Elektrizität einzuschalten.

    Dabei darf natürlich auch das Hacking Gadget nicht fehlen, welches aber auch um eine angenehme Komponente erweitert wurde.

    So gibt es nun nämlich Hacking-Pfeile wodurch man bestimmte Geräte und Geschütze auch aus der Ferne manipulieren kann, was frustfreier ist und sich ab und an auch etwas taktisch nutzen lässt.

    "Leider" gibt es auch wieder die Kamera, mit der man Bilder von den Feinden machen kann/muss um das Forschungslevel zu erhöhen wodurch sich wiederum Attribute verbessern lassen oder Fähigkeiten aufgewertet werden.

    Das ganze ist hier aber schon besser implementiert, Fortschritt ist schneller und besser ersichtlich und kann hier auch angenehm im Menü eingesehen werden inklusive der freizuschaltenen Belohnungen pro Forschungslevel.

    Also hier hat man sich im Vergleich zum Vorgänger nahezu in allen Belangen weiterentwickelt, was logischerweise absolut positiv ist. :)

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    Ähnlich wie im Vorgänger ist erkundet man verschiedene Areale und Biome von Rapture, die hier insgesamt nochmal ein wenig abwechslungsreicher in Gänze ausfallen.

    Bis auf ein paar Ausnahmen wirkt der Großteil auch etwas schlauchartiger wodurch man sich nicht so sehr verläuft wie im Vorgänger, es bietet aber noch genug Abzweigungen um zum Erkunden einzuladen wodurch man sich halt zusätzliche Plasmide erspielt oder durch weitere Audiologs wieder mehr Verständnis zu der Spielwelt und den Charakteren bekommt.

    Zum Großteil wird man von einem Charakteren namens Sinclair angeleitet was als nächstes zu tun ist und begibt sich entsprechend auf den Weg dies umzusetzen.

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    Die Bilder mögen es nicht unbedingt vermitteln, aber hier hat sich im Vergleich zum Vorgänger auch so einiges getan, die Umgebungen sind nochmal detaillierter, schärfer und optisch abwechslungsreicher gestaltet, sodass man gleich zu Beginn des Spiels wahrnimmt das es hier einen merklichen Fortschritt gab.

    Das Setting der Unterwasserstadt lässt zwar auch wieder nur bedingt Themenwelten zu, aber man hat hier einiges untergebracht und durch eine bestimmte geschichtliche Aufklärung gegen Ende des Spiels holt man visuell da auch nochmal ein bisschen was extra raus.

    Ansonsten profitiert die düstere Stimmung und die Atmosphäre natürlich von dem grafischen Upgrade und auch wenn es wie gesagt durch die Bilder nicht gut vermittelt wird, aber auch in den dunkleren Abschnitten findet man sich durch bessere Lichtstimmung angenehmer zurecht und erkennt besser die Umgebung.

    Was auch ein großer Pluspunkt ist das die Charaktermodelle von wichtigen Charakteren hier auch ein individuelles und als solches auch besser zu identifizierendes Design erhalten haben, was im Vorgänger ja trotzdem nur selten vorkam und teilweise trotzdem noch hässlicher als notwendig aussah. <X :D

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    Ebenso wie im Vorgänger passt in dieser retrofuturistischen Umgebung der teils kratzige alte Jazzsound wieder hervorragend in die Spielwelt und gibt der Atmosphäre wieder das besondere Extra.

    Auch die deutsche Synchro ist wieder ähnlich gut und diesmal sind die Dialoge auch besser mit den restlichen Soundeffekten abgemischt, wodurch man auch bei Gefechten merklich besser versteht was die Charaktere sagen bzw. was man über ein Audio Log gerade anhört, auch hier definitiv wieder ein Fortschritt den ich sehr begrüßt habe und das Gesamterlebnis einfach runder macht.^^

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    Da muss ich gerade schon wieder überlegen, weil es doch ein Weilchen her ist, aber ich dächte etwas gröber geschätzt zwischen 10-15h.

    Wie so oft kommt es darauf an ob man eher strikt dem roten Faden folgt oder sich in den Gebieten umschaut.

    Auch gibt es hier die Möglichkeit anderen Big Daddys ihre Little Sisters abzujagen und mit denen dann "Adam" aufzusammeln, was man benötigt um sich an bestimmten Automaten neue Zusätze zu leisten.

    Das ist wie eine Art Verteidigungsmission wo man solange Gegner abwehrt bis die Little Sister fertig ist mit ihrer Aufgabe und dabei nicht sterben darf.

    Das ist ein Feature das zu beginn noch okay wirkt, aber schon erahnen ließ das es insgesamt zu häufig im Spiel vorkommen wird, wer darauf keinen Bock hat und sich einige der Zusätze erspart, kommt hier auch um etwas Monotonie und Nervkram drumrum.^^'

    Ansonsten ist es für einen Story Shooter aber eine ganz gute Zeit und kam mir insgesamt etwas länger als der Vorgänger vor, ich würde schon sagen das man je nach Spielweise so 2-3h als in teil 1 benötigt.

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    Neben einer Art Arena DLC gab es hier auch eine weitere kurze Story zu spielen, diese dreht sich angeblich um die Charakterin Tenenbaum, aber bis kurz vor Schluss hat diese überhaupt keinen wirklichen Auftritt und daher ist die Beschreibung des DLC's eher etwas irreführend.

    Man ist im "Minervas Den" unterwegs und übernimmt hier die Rolle von Subjekt Sigma und soll den "Thinker", eine Art Hauptcomputer, ausschalten.

    Hier ist der Ablauf und die Gestaltung der Gebiete etwas langatmig und langweiliger, da der DLC aber in ca. 3h zu beenden ist kann man damit leben.

    Die Story plätschert eher vor sich hin, aber hat zum Ende hin einen netten Twist der das ganze rettet, allerdings für Leute die schon so manche Handlung erlebt haben auch nicht allzu überraschend, dennoch nicht verkehrt und das Spiel ist ja ursprünglich von der PS3, wer also damals nicht genug bekommen hat oder auch hier noch mehr möchte macht mit dem DLC nichts falsch da er beim Remaster ja bereits enthalten ist.

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    Man kann definitiv sagen das Bioshock 2 nahezu in allen Belangen eine gelungene Fortsetzung ist, die Stärken des Vorgängers zum Großteil beibehält und mehrere Schwächen und Mängel ausbessert was zu einem deutlich angenehmeren Spielerlebnis führt.

    Sachen die mir nicht so gefallen haben sind eher subjektiv und eins davon ist auch meckern auf sehr hohem Niveau, mir persönlich hatte es aber nicht gefallen das Charakterportraits bei den Audiologs von älteren, aber nicht mehr existierenden Charakteren anders waren, das hätte ich einheitlich besser gefunden da man sich bei Teil 1 an diese gewöhnt hatte, aber das ist zugegeben schon eher persönliches Erbsenlesen.

    Die Story selbst ist für einen Shooter wieder ganz gut, aber mit einem rein menschlichem Charakter konnte ich in Teil 1 trotz aller Mängel noch etwas mehr verbinden, es kann aber auch sein das dort einfach alles etwas intensiver auf mich gewirkt hatte weil es eben als 1. Teil einen größeren ersten Eindruck zum Franchise hinterlässt und Teil 2 nun eben dann anhand der Erwartungshaltung viele Besserungen glücklicherweise wahrmacht, aber insgesamt eher eine angenehme Erweiterung des zum Großteil bekannten darstellen und da fokussiere ich mich vielleicht individuell auch einfach auf andere Punkte.

    Nichtsdestotrotz macht das Spiel vieles richtig und vieles besser als der Vorgänger, weshalb man es heutzutage auch eindeutiger empfehlen kann.^^


    Bin zwar gerade ganz gut im Schreibfluss und hätte noch 2 Titel aufzuholen, aber ich denke wenn ich mehr als 2 Spieleeindrücke schreibe wird es am ende nicht mal überflogen, daher belasse ich es für den Moment erstmal bei den beiden Titeln. ;)

  • #57/2023

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    Trailer


    Titel: Tales of Berseria

    Genre: JRPG

    Entwickler: Bandai Namco Studios

    Publisher: Bandai Namco Entertainment


    Spielzeit - Ca. 81 Std

    WeirdOpoints - 8,5/10


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    Eines Tages erhob sich ein blutroter Mond und begann eine Zeit, in der eine Seuche anfing sich über die Welt auszubreiten. Diese nennt sich "Dämonenpest" und verwandelt Menschen in Dämonen. Nur die Exorzisten haben die Kraft diese mithilfe der Malakhims zu bekämpfen, himmlische Wesen, die nur von wenigen Menschen gesehen werden können.

    In dieser tragischen Nacht kam Celica, die Schwester von Velvet ums Leben. Doch ist dies nicht die einzige Tragödie in Velvets Familie, da ihr kleiner Bruder Laphicet an der 12 Jahres Krankheit leidet. Eine Krankheit die in regelmäßigen Abständen für immer stärkere Fieberanfälle sorgt, bis der Erkrankte an seinem 12. Lebensjahr stirbt. Sie und Arthus, der Mann ihrer verstorbenen Schwester, versuchen alles, um Laphicet mit Medizin zu versorgen und irgendwie zu heilen. Doch eines Tages erhebt sich der blutrote Mond erneut und ihr Dorf wird von Dämonen angegriffen.

    Als Velvet ihren Bruder sucht, wird sie Zeuge von einem tragischen Vorfall bei dem Arthur Laphicet im Rahmen eines Rituals opfert, um den Dämonen Einhalt zu gebieten. Beim Versuch Laphicet zu retten stürzt Velvet in ein tiefes Loch und verwandelt sich in einen Dämon, der auf ewig nach Rache sinnt und nichts anderes will als Arthurs Kopf. Doch unterliegt sie ihm und wird in eine tiefe Zelle auf einer Gefängnisinsel gebracht, wo ihr tagtäglich andere Dämonen zum Fraß vorgeworfen werden.

    Seit diesem Tag, der als Offenbarung bekannt wird, tauchen überall Malakhims auf, die von allen gesehen und von immer mehr Exorzisten zur Dämonenbekämpfung genutzt werden.

    Und so vergehen drei Jahre, bis jemand Velvets Fesseln löst und ihr großes Abenteuer rund um ihre Rache, die Wahrheit der Dämonenpest, sowie Arthurs wahre Motive, der sich inzwischen zum Anführer der Welt aufgeschwungen und sich den Titel "Hirten" verliehen hat, beginnt...


    Die Story selber spielt viele viele Jahre vor den Geschehnissen von Tales of Zestiria und bleibt stets spannend und interessant. Besonders beeindruckend ist es, wie gut das Zusammenspiel mit den Geschehnissen aus Zestiria ist. So werden viele Dinge vertieft und aufgeklärt, in wie weit was entstanden ist. Die ganzen Zusammenhänge sind wirklich fantastisch und wirkten auf mich auch komplett frei von Logiklöchern, was bei nachträglichen Prequels ja doch nicht immer gegeben ist.

    Wie für Tales of üblich ist die Geschichte auch komplex und beinhaltet einige Wendungen.

    Auch die Charaktere tragen eine Menge bei und sind wirklich fantastisch, besonders was ihre Entwicklungen und eigenen Geschichten innerhalb dieser Grundgeschichte anbelangt. Generell macht es einfach spaß zu sehen, wie dieser bunte zusammengewürfelte Haufen, voller egoistischer Ziele, immer weiter zusammenwachsen und sich aus dieser Zweckgemeinschaft, in der im Prinzip jeder jeden als "Werkzeug" benutzt, eine richtige enge Freundschaft entwickelt.


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    Das Kampfsystem ist action orientiert und relativ Tales of typisch, jedoch, wie bei jedem Tales of, mit seinen speziellen Eigenarten. So gibt es Seelen, die man für Angriffe verbraucht und die man benötigt für einen eine Special Aktion, bei der man sich selber quasi boosted, dafür aber stetig HP verliert und der in einem besonderen Angriff endet. Wie dieser aussieht ist unterschiedlich. Bei Velvet ist es sehr Gegnerabhängig. Eine wirkliche Kontrolle hat man hier leider nicht. Dazu gibt es auch noch SA, die man auf diese Weise auch auffüllen kann. Sind diese hoch genug, kann man eine mystische Arte ausführen, quasi der große Spezialangriff, wofür auch eine kleine Sequenz aufgefahren wird. Doch leider funktioniert dieser auch nicht immer so gut. Ich hatte manchmal Probleme den auszuführen egal wie ich auf den entsprechenden Knopf einhämmerte. Das war manchmal echt nervig.

    Ansonsten sind einfach alle Knöpfe mit Angriffen belegt, die man im Menü sich frei aussuchen kann. Aber letzten Endes fühlt es sich nie so an, als ob die Angriffsarten wirklich einen Unterschied machen würden. Letzten Endes bleibts eigentlich beim Button Smashing. Charaktere abseits von Velvet haben noch ihre eigenen "Tücken" und spielen sich daher etwas anders. Aber im Kern fühlt es sich ähnlich an.

    Das Kampfsystem macht zwar schon spaß, nutzt sich aber leider leicht ab und gehört wohl eher zu den Schwächeren in der Tales of Reihe, da es sich letzten Endes einfach recht unbedeutend anfühlt und einfach da ist.


    Die Gegner sind übrigens alle sichtbar und laufen in der Welt herum. Wenn sich zwei nah beieinander befinden verbinden sie sich sogar zu einer größeren Gruppe. Diese Kämpfe bringen ein vielfaches mehr an Exp, als normale. Doch leider ist die KI sehr schlecht, weshalb es echt schwierig sein kann diese zu so einer Gruppe zu bekommen. So hängen die Monster ständig plötzlich fest und bewegen sich nicht weiter und man muss erstmal irgendwie herausfinden, wie man die weiter heranlockt.


    Ansonsten läuft man JRPG typisch durch die Gegend, sammelt Objekte, öffnet Truhen, sammelt noch spezielle "Katz-Kugeln" mit denen man spezielle "Katz-Truhen" öffnen kann, um Mode Artikel zu erhalten, redet mit NPCs und löst sogar das eine oder andere Rätsel, um voranzuschreiten.

    Diese Rätsel sind im Prinzip aber immer gleich. Es gibt eine Barriere und man muss irgendetwas aktivieren oder finden, um da durchzukommen. Lediglich die Art von diesem "etwas" unterscheidet sich sehr. Leider gestalten sich diese Rätsel ab und an schon als etwas mühselig, da die auch mal gern mit etwas hin und hergerenne daher kommen.


    Die Gebiete selber sind wirklich sehr groß! Obwohl das Spiel eher ein schlauchiges Level Design hat, sind diese so groß und weitläufig, dass es manchmal sogar etwas langatmig werden kann, weshalb es dem Spiel wohl gut getan hätte, wenn einige Gebiete etwas kleiner gehalten wären. Doch dafür laden diese einem dazu ein einiges zu erkunden.


    NPC Dialoge sind ein wenig durchwachsen gesät. An sich gibt es leider nur wenige NPCs mit denen man reden kann. Dafür ändern sich die Dialoge von den NPCs mit denen man sprechen kann recht häufig , weshalb es dennoch eine Menge Text zu lesen gibt. Dazu gibt es noch besondere Dialoge, die sogar vertont sind. Diese sind stets ziemlich lang tatsächlich. An einigen Stellen könnten definitiv mehr NPCs mit Dialogen versehen sein. Ansonsten ist es oft wohl geschmacksfrage, ob man es bevorzugt, wie es umgesetzt ist oder lieber mehr verschiedene Dialog-NPCs hätte. Auf mich trifft letzteres zu.


    Natürlich gibt es auch Nebenaufgaben. Diese haben leider ein furchtbares Pacing. Die meiste Zeit des Spiels sucht man diese eher vergebens oder wartet einfach ewig, bis etwas weiter geht, nur um zum Spielende alles auf einmal an den Kopf geworfen zu bekommen. Das nimmt der Geschichte am Ende nicht nur etwas den Wind aus den segeln, auch die Motivation ist nicht so groß, da es sich so mehr wie Arbeit anfühlt, während man die Nebenquests während des Großteil des Spiels vermisst.

    Das ists ehr schade, da die Nebenquests wirklich gut sind größtenteils. Besonders die Gruppenmitglieder bezogenen Quests sind hervorzuheben und empfand ich als wirklich wichtig für die Geschichte.

    Ob ich alle gemacht habe, weiß ich aber nicht, da man die Nebenaufgaben auch erstmal finden muss, da die oft von irgendwas getriggert werden müssen. Was ich komplett ausgelassen habe sind diese Stufe 4 Insel. Das sind Insel, auf denen man quasi Arenakämpfe macht. Nett, dass es die Möglichkeit gibt. Für mich ist das aber langweilig.

    Davon ab gibt es auch viele Minispiele, die recht witzig gestaltet sind. Mit den dort gewonnenen Tales of Münzen, kann man sich nützliche Items oder Dekoartikel holen. Allgemein ist es sehr schön, wie viele Dekoartikel es gibt, und wie man diese auch anpassen kann, um die Charaktere nochmal einzigartiger zu gestalten. Nur was die Outfits anbelangt gibt es nicht so viel und vor Allem nichts wirklich spannendes, da sich diese alle hinter einer DLC Paywall verstecken, was sehr schade ist.

    Zu guter Letzt kann man auch noch ein Schiff auf Erkundungsmission schicken. Hier wartet man 30 Min und bekommt dann bei Erfolg etwas Beute. Das Interessante hier ran ist, dass es zum Teil Kleidungssachen, zum Anderen spezielle Gegenstände zu finden gibt, die wohl alle kleine Easter Eggs zu anderes Tales of Ablegern sein dürften.


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    Musikalisch kann Tales of Berseria überzeugen. Es gibt einige schöne Musikstücke im Spiel, die stets passend zur Situation sind. Ich glaube es gab leidglich ein Lied, was mir etwas weniger gefiel aber um ehrlich zu sein, erinnere ich mich da nicht mehr groß dran.

    Soundtechnisch ist es ebenfalls gut gelungen und besonders schön ist es, wie viele Details es dabei bei einigen "speziellen" Inseln gibt.

    Bei der Synchronisation ist die japanische wie gewohnt sehr stark. Die Englische ist dagegen eher recht durchwachsen. Einige Stimmen machen es wirklich gut, wie z.B. Velvet. Andere weniger, bis sogar einige eher schlecht. Gerade bei den NPCs fällt einem hier und da mal auf, dass da wohl eher etwas gespart wurde.

    Leider verschwinden die Texte aber recht schnell bei den Sequenzen und vertonten Dialogen, bei denen diese automatisch weiterspringen. Daher kann man leicht was verpassen, weshalb ich oft auf englisch gespielt habe, obwohl die englische Synchro eindeutig schwächer ist.

    Bei den deutschen texten ist auch noch zu erwähnen, dass die Übersetzung lediglich eher ok ist. Es gibt viele Fehler, die auch gerne mal den Sinn des Satzes komplett verändern. Allein schon eine Stelle, bei der gesagt wird, dass man sich etwas Ruhe, aufgrund der Strapazen, gönnen soll. Hier steht im deutschen einfach mal "Sei ruhig" :D Das kleine Beispiel spiegelt die Qualität der deutschen Übersetzung gut wieder. Hier sollte Bandai dringend etwas mehr Mühe reinstecken.


    Technisch gab es bei mir jetzt keine wirklichen Probleme. Jedenfalls nichts was mir aufgefallen wäre.


    Ansonsten sind die Skits natürlich immer eine Erwähnung wert, die auch hier wieder sehr gelungen und einfach viel Spaß machen.


    Etwas speziell ist dagegen die Einbindung von einer Art "Hoverboard" auf der man sich minimal schneller fortbewegen und schwächere Gegner kampflos ausschalten kann. Nicht nur ist die Steuerung ein Graus, es beißt sich auch komplett mit dem ganzen Setting und wirkt stets wie ein ungewollter Fremdkörper. Die Art der schnelleren Fortbewegung hät man eindeutig besser lösen können.


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    Lange, lange hat es gedauert... Da ich Zestira so sehr mochte, habe ich mich riesig auf Berseria gefreut, doch irgendwie sollte es viele Jahre dauern, bis ich es endlich mal anfange. Nun ist es passiert und ich bin froh darüber!

    Meine Erwartungen waren hoch, besonders aufgrund der vielen Lobeshymnen darauf, und weil Velvet einfach ein genialer Charakter ist, auch vom großartigen Design her.

    Am Ende war nicht alles so gut, wie ichs mir erhofft hab, andere Aspekte aber dafür umso mehr. Auch von den Landschaften her war Berseria teilweise ein echter Augenschmaus! Umso tragischer, dass diese Pracht verschwendet wird, indem die Screenshot Funktion einfach komplett deaktiviert wurde! Eine Entscheidung, die ich einfach nicht verstehen kann, besonders nicht, wenn man bedenkt, wie viel Wert auf Kleidungsartikel gelegt wurde. Das ist zwar dennoch toll, aber etwas witzlos, wenn man nicht mal ein schönes Screenshot von machen kann.

    Naja letzten Endes bleibt Tales of Berseria ein fantastisches Spiel in gewohnter Tales of Manier, den man allein aufgrund des originellen Ansatzes der Story und den Charakteren, sich mal anschauen sollte.

    Ich hatte damit sehr viel Spaß. Es schaffte es leider nicht mein neues Lieblings Tales of zu werden und findet sich eher auf Rang 4 ein, bleibt allerdings eine tolle Erfahrung. Ich bin sehr froh es endlich nachgeholt zu haben und freue mich schon auf mein nächstes Tales of. :)



    PS: Ja die Bilder sind ein spontaner Versuch, bissel mehr Pepp reinzubringen xP Wollt ich eigentlich auch nur machen, weil ich das Gefühl hatte, dass die wie gemacht dafür sind, als ich sie beim Cover raussuchen sah xD

  • Weird

    Schön das es dir zum Großteil gefallen hat.^^


    Und ich stimme dir zu, die Banner für die Kategorien mit Velvet sehen schicki aus, war ne ganz gute Idee und Umsetzung von dir. ^^ :thumbup:


    Da Berseria bei dir auf Platz 4 haust, könntest du für mich noch mal auffrischen welche Ableger bei dir die ersten 3 Plätze belegen, macht mich gerade nochmal neugierig. :)


    Bin momentan auch wieder voll im Tales of Modus mit Symphonia und habe gerade ne 11h Session hinter mir. xD

    Werde mich daher jetzt sicherlich erstmal hinknacken. 🥴

  • Da Berseria bei dir auf Platz 4 haust, könntest du für mich noch mal auffrischen welche Ableger bei dir die ersten 3 Plätze belegen, macht mich gerade nochmal neugierig.

    Klaro^^

    Platz 3 und 2 schwanke ich, würde nach Bauchgefühl Symphonia auf 3 setzen (vielleicht auch weils länger her ist und Bandai sich mit dem unnützen Crapmaster unbeliebt gemacht hat^^)

    und Zestiria auf 2. (Nach den Zusammenhängen in Berseria, sogar noch umso mehr.^^)

    Auf Platz 1 ist dagegen nach wie vor eindeutig Tales of Hearts R <3 So ein fantastisches und extrem unterschätztes Spiel! <:


    Allerdings fehlen bei mir auch noch viele Ableger. Als nächstes kommt Vesperia dran. Ma sehen, wo sich der Fan Favourite einreihen wird bei mir. Und dann kommen halt noch Graces und Xillia und dann bin ich glaub ich durch mit der Reihe (wobei ich Dawn of a new World noch eine zweite Chance geben möchte)^^


    Und danke für dein Feedback :)

    Bin momentan auch wieder voll im Tales of Modus mit Symphonia und habe gerade ne 11h Session hinter mir.

    So gehört sich das!!! :D Nach so ner langen Session sehne ich mich auch mal wieder xD Immer brav weitersuchten, sobald du wieder wach bist! :D

  • Abgebrochen

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    Trailer


    Titel: Aragami 2

    Genre: Stealth-Action

    Entwickler: Lince Works

    Publisher: Merge Games


    Spielzeit - 32-33 Std/Abgebrochen

    WeirdOpoints - 4/10


    Story:

    Man ist ein Aragami und kommt in ein Dorf voller Aragamis, wo die aber selber nicht überzeugt scheinen, was sie nun sind. Und es gibt eine Missionstafel und man muss Missionen annehmen... Irgendwann gibts mal eine kleine Sequenz, wo man sieht, dass es wohl irgendwie um irgendein komisches Erz und darum die Menschlichkeit zurückzugewinnen geht. Aber eigentlich erledigt man nur generische Missionen und hat ein Dorf voller generischen NPCs mit schlechteren Dialogen, als jedes MMO, die dazu auch einfach copy & pasted sind. Abgesehen von 5-6 NPCs, die irgendeine Rolle spielen und manchmal Dialoge für einen haben, wofür man Geld bekommt, wenn man denen zuhört. Gehaltvolles ist da aber selten dabei.


    Ganz ehrlich, die Story kann man komplett vergessen. Es hat Potential für eine interessante Geschichte, doch dieses Missionssystem macht alles zur Nicht. Genauso wie das storytelling selber und die Belanglosigkeit der NPCs und der Missionen selber. Es wirkt, als ob es nur als Spielplatz für den Multiplayer konzipiert wurde.

    Und dann gibt es um die 50 Missionen insgesamt... Es ist anstrengend und ermüdend...


    Das Gameplay:

    Aufm ersten Blick wirkt es sehr gut und spaßig. Es gibt neue Stealth Elemente, wie das Anlehnen an Wänden, verstecken in Gräsern oder zu Boden gegangene Gegner tragen. Auch eine Funktion zum Springen, sowie ein Kampfsystem gibt es. Dazu einen Skill Tree, bei dem man verschiedene Skills freischalten kann und auch Items, die man kaufen und einsetzen kann.

    Klingt nach ziemlich coolen Ergänzungen zum ersten Teil.

    Leider ist das Kampfsystem eher zur Achillesferse geworden, da es sich mit dem Stealth beißt. Es passiert zu oft, dass Attentate nicht getriggert werden und man blöd in der Gegend herumschlägt und in den Kampfmodus über geht... Das weglaufen ist auch nicht leicht, wenn dieser Modus mal aktiviert wurde, weil man dann erstmal den Fokus wegmachen muss. Dass die Kämpfe herausfordernd sind ist sogar ok. Also einfach durchschnetzeln, funktioniert eher nicht. Man merkt recht schnell, dass man Kämpfe eher meiden sollte. Dadurch merkt man aber auch, wie unnütz das ganze System ist, da es keine Bereicherung bietet, sondern eigentlich nur Nachteile.


    Dazu kommt das größte Gameplayproblem... Fast alle Mechaniken sind broken. Die Attentate funktionieren nicht immer richtig. Meistens zwar schon, aber oft macht ers einfach nicht, obwohl die Einblendung da sogar noch immer zu sehen ist.

    Das Anlehnen funktioniert nicht richtig, da es immer wieder Wände gibt, wo es plötzlich nicht geht oder wo man ewig rumprobieren muss, damits mal klappt. Auch der richtungswechsel dabei funktioniert nicht wirklich gut. Mal tut ers, mal nicht. So wie ichs erlebt habe, muss man aber in die richtige Richtung gucken, um den Gegner heimlich zu eliminieren.

    Normal kann man auch bei Fenstern oder Zäunen den Gegner auf der anderen Seite rüberziehen und ausschalten. Funktioniert aber auch nicht immer, da die Map Designer auch gerade je weiter man spielt, Mist bauten und Wände zu hoch oder zu tief setzten, so dass es entweder nicht die Aktion triggert, oder man sich generell gar nicht ranlehnen kann.

    Dazu noch das Problem mit den Gegnern, dass selbst wenn eigentlich alles in Butter ist, es trotzdem nicht geht, weil er es nicht triggert, wieso auch immer, oder der Gegner einen cm zu weit weg steht und man erstmal rumrätseln muss, wie man den überhaupt erwischen soll. Toll war in einem Level eine große Brücke mit Gegnern... ich hing mich außen dran... kletterte zum Gegner... ging nicht... konnt den nicht greifen, wurde nicht getriggert... bin zur anderen Seite, ums beim anderen zu probieren... da ging es. Später starb ich und musste das Level nochmal machen. Also das selbe Spiel bei der Brücke, doch diesmal gingen beide nicht. Das sind übrigens fixe Gegner mit genau fixierten Punkten, wo die stets stehen bleiben, selbst wenn die etwas verdächtiges sehen. Und solche Probleme gibt es oft... sehr oft...

    Selbst Kern Mechaniken, wie das Aufnehmen von Missions Objekten funktioniert nicht richtig. Es kann passieren, dass man es mehrmals probieren muss. Dazu sei angemerkt, dass man X gedrückt halten muss und warten muss, bis die Anzeige sich recht langsam gefüllt hat. Bei solchen Fehlschlägen, bleibt das Objekt einfach da, nachdem die Leiste voll war und man muss sich irgendwie in einem bestimmten Winkel hinstellen, damits irgendwann mal doch klappt... Natürlich verplempert man viel Zeit, wo Gegner wieder zurück kommen könnten... Ein heidenspaß! ...

    dann wird man manchmal auch gesehen, obwohl man gar nicht gesehen werden können dürfte...

    Bei Flucht aus Kämpfen, lehnt der sich plötzlich gerne irgendwo gegen, wo es immer etwas dauert sich wieder zu lösen, weshalb es auch leicht zu Tode kommen kann...

    Eigentlich gibt es recht wenig, was wirklich gut funktioniert. Das Springen funktioniert gut zumindest.


    Die tolle einzigartige Fähigkeit ausm ersten Teil, des Schattensprungs, gibts nicht mehr in der Form. Damals wars so, dass man einen Cursor hatte und sich von Schatten zu Schatten teleportieren konnte quasi. Hier gibt es nicht mal richtige Schatten. Die Funktion ist komplett raus. Stattdessen wird für einem lediglich Kanten, also Zäune oder Häuserdächer, Balken, was auch immer, anvisiert und wenn man nah genug dran ist wird der Cursor blau und man kann per Knopfdruck daran springen. Aber auch der Cursor funktioniert nicht immer und nicht wirklich gut... Manchmal kriegt man Punkte nicht zu fassen und muss erst auf Distanz gehen, um das irgendwie anzuvisieren.

    Das alles kann ziemlich frustrieren...


    Ach ja... das Gegner tragen funktioniert, Überraschung!, auch nicht richtig. Also an sich schon... cool ist, dass man die auch einfach werfen kann, wenn man die auf der Schulter hat. Aber wenn ein anderer Gegner etwas bemerkt und skeptisch wird, langsam hin schreitet um nachzusehen ob da was ist... Man selber schnell genug den Gegner wegträgt und versteckt... Dann passiert es trotzdem, dass der andere Gegner dahin kommt, von wo man weg ist... und plötzlich ruft, dass da eine Leiche ist, obwohl da keine ist. Soviel dazu.


    Der Skill Tree ist nett aber vieles wirkt da auch nicht ganz so optimal an den Fähigkeiten da. Man kann Gegner wieder durch son Schattendrachen verschlingen... aber nur, welche die noch aktiv sind, also nicht niedergeschlagen wurden. Man kann so diesmal keine Leichen verschwinden lassen, was eben das wichtige und besondere and er Fähigkeit damals war. Wenn man es einsetzt gegen einen Gegner verschwindet der zwar wenigstens auch aber man muss den gelernten Skill eigentlich auch erst einmal upgraden, damit der wirklich praktikabel ist und einsetzbar ist, ohne mit dem Gegner zu kuscheln.

    Es gibt auch die Fähigkeit, dass man anvisierte Gegner heranlocken kann... auch das funktioniert nicht immer richtig. Es gibt Stellen, da bricht das einfach ab, selbst wenn der nur 5 Schritte von einem entfernt steht.


    Was sich auch verschlechtert hat sind die Luftattentate. In Teil 1 stand man auf einer Erhöhung und wenn ein Gegner in Reichweite ist, kommt die Einblendung, dass ein Luftattentat möglich ist, man drückt und es passiert.

    Jetzt geht das so nicht mehr. Stattdessen muss man manuell auf den Gegner raufspringen und im richtigen Moment den Knopf drücken, damits passiert, falls es passiert...

    Ach ja, die coolen Doppel Attentate bei zwei Gegner, die nah beieinander stehen, gibts auch nicht mehr. Es gibt wohl einen Skill, womit man nach einem Attentat direkt noch einen weiteren an einem nahestehenden Gegner machen kann aber ich kam nicht dazu es auszuprobieren.


    Ansonsten gibt es zumindest verschiedene Schwierigkeitsgrade. Leicht, Mittel, schwer und klassisch. Klassisch ist nochmal interessant, da es den Cursor für den Schattensprung zurückholt. Doch sind die interessanten Funktionen (z.B. durch Fenster oder Gitter "durchzuschattenspringen") damit weiterhin weg und es fühlt sich auch nicht annähernd so gut an, wie im ersten Teil.


    Hab ich noch irgendwas vergessen, um zu verdeutlichen, wie fantastisch dieses Spielprogrammiert wurde? Naja die Bugs erwähne ich später.


    Weltdesign:

    Es gibt 6-7 Gebiete oder sowas... Diese sind sehr groß und je nach Missionen werden Abschnitte gesperrt oder freigelegt. Es gibt aber nur zwei Anfangspunkte. Sprich bei 50 Missionen wird man die selben Abschnitte recht oft durchlaufen.

    Die Gebiete selber sehen sehr cool aus und haben viel Potenzial. Aber es gibt keinerlei Storytelling anhand der Level. Du bist einfach mal hier, dann mal da, dann wieder dort, dann gehts dahin und dann wieder dorthin... Es fühlt sich nie nach Fortschritt an, da du auch nie ein Gebiet wirklich abschließt, da es bald ja doch wieder zurück dahin geht für irgendeine weitere generische Mission. Dabei bietet es so viele Möglichkeiten für gutes storytelling.

    Das witzige ist, die Absperrungen, eine schwarze Schattenwand, kann man recht leicht durchbrechen, um dann auch durch den abgesperrten Bereich zu laufen, der komplett leer ist, von den fix platzierten Sammelitems abgesehen. Lediglich bei Gebäuden sind dann manchmal Fenster und Türen wirklich geschlossen.


    Musik und Sound:

    Hier mal etwas positives. Musikalisch ist Aragami 2 wunderschön! Und das wirklich unironisch! Das ist das absolute Highlight des Spiels. Sounds sind auch gut. Auch die Synchro wirkt gelungen. Habe allerdings bereits vergessen, obs wirklich eine Sprache ist, oder eher Fantasygeplapper. Allerdings sprechen alle mit geschlossenem Mund und haben keine Mimiken so wirklich. An sich nicht wild, fast alle haben eh Masken auf. Doch dann gibt es die eine Person, die keine hat und es wird seltsam...(Es gibt auch eine Szene, wo jemand ihre Maske abgibt und dahintrottet. Da hat man sich viel mühe gegeben um Kameratechnisch zu kaschieren, dass man keine Lust hatte der Person ein Gesicht zu designen^^)


    Sonstiges:

    Cool ist auch, dass man Baupläne finden kann, womit man neue Kleidung oder Schwerter kaufen kann. Genauso auch Farben, da man alles einfärben kann, was ziemlich cool ist. Doch auch die Farben müssen freigekauft werden und das Balancing der Preise ist ziemlich... nicht vorhanden. Ich habe mich manchmal gefragt, ob da eine 0 zu viel durch einen Tippfehler stand. Irgendwie kostete erstmal alles 300-500... dann plötzlich kam was neues, was einfach 3500 kostet. Pro Mission kriegt man sehr lange vielleicht mit Glück 500. Wovon man auch noch Items immer wieder neu kaufen muss oder bei Bedarf Runen für Bonis. Vielleicht erhöht sich das Geld in den letzten Level nochmal dramatisch, ansonsten wird man um alles freizuschalten definitiv grinden müssen. Und ich habe wirklich viel auf Gegenstände verzichtet aber kam dennoch nicht hinterher.


    Für jede Mission gibts Exp und Geld. Zusätzlich liegt auch im Level Geld verteilt, was man einsammeln kann. Dieses wird zufällig platziert und befindet sich bei jedem Neustart woanders.

    Dazu gibt es Sammelgegenstände... Teilweise sinnvolle Baupläne für Items, Kleidung, Farben... teilweise auch nur goldene Statuen die rein gar nichts bringen. Man bekommt auch ein eigenes Haus im Dorf aber das hat keinerlei Funktionen. Nicht einmal die Statuen werden da ausgestellt, womit die irgendeine Funktion hätten. Es passiert einfach nichts damit und ist einfach nur da.

  • Und nun kommen wir mal zu den Bugs.

    Davon gibt es einige... Ich hatte zwei Spielabstürze, einen Freeze und Bugs, wo ich beim Attentat plötzlich am anderen Ende der Map teleportiert wurde. Ach ja auch sowas tolles, wie dass ich beim respawn nachm ersten sterben, direkt am spawnpunkt erneut starb, ohne Grund. Gab sicher auch noch einige kleinere, die ich bereits verdrängt hab.

    Das wirklich katastrophale an jedem Freeze, Absturz oder zweiten Tod ist in dem Spiel: Es gibt keinerlei Checkpoints! Selbst bei Missionen mit 60!!! Gegnern und mehreren Teilzielen, in einer riesigen Map, haben keinen einzigen Checkpoint. Stirbst du, musst du aaaaalles nochmal machen... Bei mir kamen die Abstürze immer als nur noch 1-5 Gegner übrig waren und ich somit fast durch war... Nur durch die Abstürze und Freezes allein hab ich wohl 3-4 Std verschwendet...

    Die ganze verschwendete Zeit durch schwachsinnige Tode, weil Mechaniken nicht funktionierten, nicht mitgezählt.

    Kurzum: Aragami 2 respektiert die Zeit des Spielern absolut gar nicht. Stattdessen wirft es mit riesigen Arealen um sich, die du ewig durchlaufen musst, nur um das Ziel überhaupt zu finden, dass die Beschreibung sowas wie "erreiche das Zielgebiet" ist, der Questmarker aber erst zu sehen ist, wenn du nah genug dran bist. Und es gibt keinerlei Beschreibungen, wo du hin sollst. Sprich es herrscht pures Rätselraten.

    Bei der Mission, die mich zum Spielabbruch brachte war es genau so, da waren zwar "nur" 34 Gegner... aber es dauerte schon ewig überhaupt den Zielort zu finden, besonders, da man erst in ein bestimmtes Gebäude in den obersten Stock musste, damit man den Quest Marker sehen konnte. Bis dahin wusste man also nicht, ob man nun überhaupt richtig ist.

    Dann bin ich da angekommen und wurde irgendwo wortlos hinteleportiert und hatte ein neues Ziel, wo ich wieder alles durchlaufen musste um dies zu finden. Nur um erneut wortlos wegteleportiert zu werden... woraufhin 5 stärkere Gegner spawnten... Als die besiegt waren, spawnten 8 weitere... Ja das Ganze sollte wohl eine Art Bosskampf sein... Und ja, auch hier, gibt es keinen einzigen Checkpoint. Beim letzten der 8 starb ich, weil wieder irgendwas fürn Arsch war und hätte aaaaalles erneut machen müssen... auch die Sammelgegenstände merkt der sich nicht... und hier gab es 8...

    Ich gehe davon aus, dass es noch eine dritte Welle gegeben hätte...

    Diese ganze Mission besticht nicht nur durch miserables Quest Design, sondern zeigt ihr furchtbares Game Design in purer Natur.


    Ich habe mich wirklich durchgebissen um soweit zu kommen... und wollt das Spiel wirklich wirklich durchkriegen. Aber das ganze Level immer und immer wieder machen zu müssen, in einem Spiel, wo man ständig sterben kann, aufgrund von nicht funktionierenden Mechaniken oder auch Freezes und Spielabstürze vorkommen.... Einfach nein.


    Fazit:

    Das erste Aragami war so en fantastisches Spiel. Ich bin daher einfach nur enttäuscht und gar etwas wütend, was für einen Rotz mit Aragami 2 released wurde. Es ist einfach nur ein unfertiges Spiel, eine Beta Version, die nie, durch die QA gelaufen sein kann. Ein Spiel, was weder den Spieler, noch seine Zeit respektiert. Es ist eine Beleidigung für den ersten Teil und eines der wenigen, wenn nicht gar das einzigste Spiel, wo ich mir wirklich mein Geld zurück wünsche.

    Die Entwickler gibt es nicht mehr, da man sich anscheinend mit der Entwicklung von mehreren neuen IPs übernommen hat. Nach diesem Schrott, namens Aragami 2 wundert es mich nicht mehr. Schade finde ich es dennoch, da man mit Teil 1 ja zeigte, dass mans eigentlich kann. Ich schätze einfach mal, man wollte hier zu viel und hatte nicht das Budget dazu, weshalb man es viel zu früh in einem unfertigen Status rausbringen musste.

    Aragami 2 ist definitiv meine größte Enttäuschung des Jahres. Ich kann nur jeden davon abraten es zu kaufen! Spart euch euer Geld. Kauft von mir aus Gollum. Damit habt ihr wahrscheinlich mehr Spaß.

  • Aua, das hört sich schon wirklich nach einem Tiefschlag an, wenn du Gollum als positive Alternative vorschlägst.

    Ja Gollum nimmt sich wenigstens nicht ernst und könnt noch als trashiges Spiel witzig sein xD Aragami 2 nimmt sich leider ernst und bietet eigentlich nur Frustration xD

    Die Entwickler gibts auch nicht mehr. Was an sich schade ist, da Teil 1 so gut war. Aber nach Teil 2 kann ich zumindest verstehen wieso... Vor Allem, da die danach einfach versucht haben drei neue Ips gleichzeitig zu entwickeln... xD


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    #58/2023

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    Trailer


    Titel: My Big Sister

    Genre: Adventure

    Entwickler: Stranga Games

    Publisher: Ratalaika Games


    Spielzeit - Ca. 3 Std

    WeirdOpoints - 8/10


    Story:

    Luzia erwacht von einem Alptraum in dem ihre Schwester tot ist und will sich ein Glas Milch holen um wieder einschlafen zu können. Doch als sie aus der Küche zurück kommt und durch das Wohnzimmer geht, ist ihre Schwester verschwunden. Stattdessen sind da Blutspuren, die nach draußen führen. Als sie dem nachgeht, entdeckt sie einen seltsamen LKW in dem ihre Schwester eingeladen wurde. Als sie rein geht schließt sich die Tür und die Zwei finden sich anschließend bei der roten Hexe Ashina wieder, die ihren Fluch brechen möchte, in dem sie den Körper von ihrer Schwester übernimmt. Dazu verwandelt sie Luzias Schwester in ein Monstrum, doch passiert plötzlich etwas und die Beiden können fliehen. Und so beginnt ihr großes Abenteuer durch eine skurile Welt, aufm Weg nach Hause, sowie eine Lösung, wie sie Luzias Schwester zurück verwandeln können...


    Die Geschichte selber ist wirklich interessant umgesetzt und weiß einen hineinzuziehen. Es gibt auch das Prequel Ashina. The Red Witch, welches später erschienen ist. Die Zusammenhänge sind da ein wenig schwierig immer richtig zu verstehen. Da ich zuerst Ashina spielte, irritierte mich das immer wieder. So ganz schlüssig finde ich die Zusammenhänge auch nach wie vor nicht und denke My Big Sister erzielt eine bessere Wirkung, ohne das Prequel zu kennen. Gleichzeitig weiß ich auch nicht, wie ich das Ende finden soll, da es mir irgendwie die Fantasie etwas nimmt und damit auch dem Prequel schadet. Auch wenn das Ende an und für sich wirklich schön gemacht war.


    Gameplay:

    My Big Sister ist recht simpel gehalten. Hauptsächlich läuft man in der wunderschön gepixelten Welt herum und klickt sich durch sehr gut und witzig geschriebene Dialoge. Hier und da gibt es auch mal kleine Rätsel zu lösen, wozu man Gegenstände finden und korrekt einsetzen muss. Leider gibt es hier ein Rätsel, was etwas doof umgesetzt wurde, weil man dazu etwas kombinieren muss, obwohl man eigentlich nichts kombinieren kann. Davon abgesehen sind die eigentlich ganz angenehm und lockern das Spielgeschehen gut auf.


    Sonstiges:

    Musikalisch wird das Spielgeschehen angenehm passend unterlegt.

    Das Design der Areale sieht auch soweit schön aus und die NPCs sind interessant gestaltet.

    Es gibt auch eine deutsche Übersetzung, was wirklich toll ist. Aber die ist leider mehr okayish, wenn überhaupt. Man versteht alles, aber es gibt so einige Fehler. Von Tippfehler zu Übersetzungsfehlern, wo es plötzlich mehr wie Google Übersetzer wirkt, weil Luzia ihre Schwester plötzlich aus dem Nichts heraus siezt :D oder leider ein paar nicht angepasste Textboxen, weshalb ein wenig Text einfach nicht zu sehen ist.

    Allerdings sind die Dialoge eh recht auf Humor aufgebaut, weshalb die Fehlerchen oft noch eine zusätzliche Prise Humor einbringen, weshalb ich es nun auch nicht so wild fand. Aber objektiv bleibt es ein ziemlicher Makel in der Übersetzung.


    Ansonsten gibt es glaube ich auch nichts mehr groß darüber zu erzählen. Es ist ein kleines Spiel von einem ein Mann Entwickler, weshalb sich das Spiel auch im kleineren Rahmen abspielt. Ashina dagegen war schon ein ganzes Stück größer von allem her.

    My Big Sister ist dennoch ein wirklich gut gelungenes Spiel, was wirklich viel Spaß macht und empfehlenswert ist. Doch zeigt es auch, was Ashina nochmal für ein großer Sprung nach vorne ist.

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    Winter’s Wish: Spirits of Edo (ca. 25h) [NS]

    Nachdem ich kürzlich zum Geburtstag nochmal zwei Otome-Games eingesammelt habe, wurde es mal wieder Zeit, meinem wachsenden Visual Novel-Backlog zu begegnen :P Ausgesucht habe ich mir hierfür Winter’s Wish: Spirits of Edo, das erst in diesem Jahr erschienen ist und mich aufgrund des japanischen Settings sofort angesprochen hatte. Abgesehen davon gibt es hier eigentlich keine große Hintergrundgeschichte, insofern springe ich einfach mal direkt in den Review :P


    Wie bereits gesagt, ist Winter’s Wish: Spirits of Edo in unseren Gefilden erst in diesem Jahr exklusiv für die Nintendo Switch erschienen, in Japan wurde der Titel schon vor 2 Jahren veröffentlicht. Entwickelt wurde der Titel von dem auf das Genre spezialisierten Entwickler Otomate mit entsprechender Qualität hinsichtlich Artworks usw. In Winter’s Wish schlüpfen wir in die Rolle der neunzehnjährigen Suzuno, die – seit dem Tod ihres Vaters – alleine in einer entlegenen Hütte auf einem verschneiten Berg lebt. Die Bewohner des nahegelegenen Dorfes verachten und fürchten sie, denn seitdem sie zurückdenken kann, sieht sie um den Hals eines jeden Menschen farbige Fäden, die ihre Emotionen widerspiegeln. Ihr Leben wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als sie von zwei Samurai aufgesucht wird, die sie im Namen des Shoguns bitten, sie nach Edo (heute: Tokyo) zu begleiten. Suzuno willigt ein und nach einer mehrtägigen Reise findet sie sich Angesicht zu Angesicht mit dem Shogun, der sie bittet, in seinen Dienst zu treten, da sie ihre besondere Gabe dringend benötigen. Denn Edo wird von unheimlichen Kreaturen aus schwarzen Fäden heimgesucht – den Blightfall –, die sich vor allem dort manifestieren, wo die Emotionen von Menschen eskalieren. Da Suzuno diese sehen kann, sei sie unentbehrlich für die Mission. Und so wird Suzuno Teil der sogenannten Oniwaban-Einheit, die aus mehreren Männern besteht, die Edo vor den Blightfall beschützen. Doch einige von ihnen sind keine normalen Menschen, denn Suzuno kann keine Fäden um ihren Hals erkennen…


    Die Prämisse von Winter’s Wish war mir ad hoc sympathisch, da sie eine aktiv tätige Protagonistin versprach, was auch auf vielen Routen der Fall war. Die Struktur der Visual Novel stellt sich wie folgt dar: Wir beginnen mit einer Common Route, die den Weg für die weiterführende Story ebnet und uns alle zentralen Charaktere kurz näherbringt. Nach dieser Common Route müssen wir dann die erste Entscheidung treffen und zwar darüber, in welchem Distrikt wir arbeiten wollen. Zur Wahl stehen Castle Town, in der sich zahlreiche Geschäfte sowie Wohnhäuser der normalen Bevölkerung befinden, Samurai Town, in der die Anwesen der Samurai und ihrer Familien zu finden sind, sowie der Entertainment Distrikt, zu dem neben zahlreichen Theatern auch das Rotlichtviertel gehört. Jeweils zwei der sechs Herren arbeiten als Team in einem Distrikt, man trifft hiermit also auch schon eine Vorentscheidung für ein Zweiergespann. Ab dieser „Distrikt-Route“ trifft man dann als Suzuno gewisse Entscheidungen, die einen entweder auf die eine oder die andere Route lenken. Ich persönlich fand die Common Route + Distrikt-Routen in Winter’s Wish ziemlich umfangreich im Vergleich zu anderen Otome-Spielen (abgesehen vielleicht von Hakuouki), aber man hat sich hiermit ziemlich viel Mühe gegeben, denn die 3 Distrikt-Routen behandeln tatsächlich völlig unterschiedliche Konflikte. Am besten gefiel mir persönlich Castle Town, gefolgt vom Entertainment Distrikt und zuletzt Samurai Town. Was ich ein bisschen schade fand, war, dass die anderen Charaktere praktisch kaum noch vorkommen, sobald man sich einmal für einen anderen Distrikt entschieden hat. Ich mag es eigentlich ganz gerne, wenn auch die Herren miteinander interagieren. Aber auch bei Winter’s Wish ist Obacht geboten, denn zwei der sechs Routen sind erst einmal gesperrt (Tomonari und Ohtaro) bzw. zumindest ihre guten Enden sind hinter anderen Routen gesperrt.


    Das war für mich dieses Mal aber zum Glück kein großes Hindernis, denn ad hoc hat mich keiner der gesperrten Charaktere überhaupt interessiert. Bei der ersten Route habe ich mich für Kinji entschieden, der im Entertainment-Distrikt arbeitet und sich dort als Kabuki-Schauspieler, der ausschließlich Frauen darstellt, unter die Leute mischt. Ehrlich gesagt war ich mir anfangs nicht sicher, ob ich diese Route überhaupt mögen würde, da Kinji eine gewisse, herablassend wirkende Attitüde hat, die ich schlecht einschätzen konnte. Neugierig war ich aber schon, deshalb dachte ich mir dann, dass ich ihn mir besser gleich als erstes vornehme, weil ich es nicht mag, wenn gerade die letzte Route, die man spielt, einem nicht gefällt. Das ist mir zuletzt bei Nightshade passiert und es hat den Gesamteindruck vom Spiel leider etwas getrübt, obwohl mir zwei der Routen wirklich gut gefielen. Letztlich war meine Sorge aber unbegründet, denn Kinjis Route ist zum Schluss sogar zu meinem persönlichen Favoriten avanciert. Mir gefiel, dass Suzuno bei der Lösung des übergreifenden Konflikts eine zentrale Rolle innehatte, und ich mochte auch die sich langsam verändernde Dynamik zwischen Kinji und ihr. Die Route hat eine angemessene Grundspannung gehalten, meinem Empfinden nach gab es wenige „Löcher“ und auch die Auflösung zum Schluss hat mich überrascht. Zuerst hatte ich übrigens versehentlich das Bad Ending getriggert – puh.


    Als nächstes wollte ich eigentlich Kugas Route spielen, der als Samurai und Wächter in Castle Town patrouilliert, aber irgendwann im Laufe der Distrikt-Route hat mich dann sein Routen-Partner Yoichi, den ich zuerst gar nicht auf dem Schirm hatte, so neugierig gemacht, dass ich doch noch umgeschwenkt bin. Yoichi, der stets ziemlich lustlos und unbeeindruckt wirkt, hat einen Nebenjob in einem Teehaus, den er nutzt, um Informationen zu sammeln, die den Oniwaban bei der Jagd nach den Blightfall helfen könnten. Insbesondere am Anfang und im Mittelteil gefiel mir seine Route ziemlich gut – auch deshalb, weil mir die proaktive Suzuno in dieser Route sehr sympathisch war –, aber irgendwann gegen Ende hat sie mich leider ein bisschen verloren. Das hatte vor allem mit dem charakterspezifischen Konflikt in dieser Route zu tun und auch hier habe ich mir zuerst ein Bad Ending eingehandelt, das ich aber eigentlich sehr überzeugend fand, da es Yoichis Verhalten gegen Ende sehr gut perspektiviert hat und auch die möglichen Konsequenzen desselben aufgezeigt hat.


    Und zum Abschluss habe ich dann doch noch Kugas Route gespielt, die ich eigentlich anstelle von Yoichi spielen wollte. Diese Route hatte zwar einen Moment, der mich (sehr) laut auflachen lassen hat, aber insgesamt wollte sie bei mir leider nicht so richtig zünden. Auch dieses Mal lag es im Wesentlichen an dem charakterspezifischen Konflikt und nicht an Kuga selbst: Der spezifische Konflikt hat dazu beigetragen, dass Suzuno und Kuga gerade im Mittelpart sehr wenige Interaktionen hatten, was dazu führte, dass die Liebesgeschichte sich nicht besonders gut entfalten konnte. Als sie dann wieder mehr Interaktionen hatten, ist man förmlich durch die Romanze durchgesprintet. Das Pacing stimmte meinem Empfinden nach einfach nicht mehr und ich fand, dass die Romanze dadurch ein wenig unglaubwürdig wurde, was schade ist, denn mit mehr Zeit hätte man hier, glaube ich, deutlich mehr rausholen können.


    Und so viel dazu. Die letzten 3 Routen habe ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr gespielt. Zum einen hatte ich wenig Lust auf die Route des vierten Bachelors (Kunitaka), der nötig gewesen wäre, um die anderen beiden freizuschalten. Ich hatte keine spezifischen Abneigungen gegen ihn, fand ihn als Charakter aber einfach nicht besonders interessant. Ich habe zwar noch die Shared Route gespielt, die zu seiner Route geführt hat, aber ehrlich gesagt hat mir diese Hinführung schon nicht gefallen – auch deshalb, weil ich Suzuno in dieser Route ziemlich anstrengend fand –, sodass ich mich dann letztlich einfach nicht dazu überwinden konnte, weiterzuspielen. Die Route des „Flagship-Charakters“ Tomonari (also der typische „Main-Bachelor“) hatte mich anfangs zwar noch interessiert, aber nachdem ich 3 andere Routen gespielt hatte, habe ich den Plottwist seiner Route praktisch 30km gegen den Wind gerochen, sodass ich das Interesse einfach langsam verloren habe. Da er mich charakterlich auch nicht besonders angesprochen hat, hab ich’s dann einfach gelassen. Dass die letzte Route – Ohtaro – hinter ALLEN anderen Routen gelocked ist, konnte ich mir zuerst nicht erklären. In Retrospektive vermute ich hier aber einen ganz bestimmten Typus von Route, auf den ich jetzt nicht näher eingehen werde, der mir erfahrungsgemäß aber nicht besonders gut gefällt. Insofern: Dieses Mal waren alle Routen, die ich spielen wollte, frei zugänglich und das ist doch auch schon eine gute Nachricht. Und ich muss sagen, dass die übergreifende Story mich hier auch nicht so gepackt hat, dass mir jetzt signifikante Details fehlen würden (anders als z.B. bei Collar X Malice).


    Abschließend fand ich, dass Winter’s Wish: Spirits of Edo ein solides bis gutes Otome-Game war, das ich prinzipiell gerne gespielt habe, in dem mich aber leider keine Route richtig „umgehauen“ hat, wie das z.B. zuletzt bei Nightshade der Fall war. Im Vergleich zu anderen Otome-Games mit historisch-japanischen Settings fand ich es ein bisschen schwach (z.B. Hakuouki, Birushana, Nightshade), aber wer die anderen schon kennt, kann hier auch nicht viel falsch machen und wird eine gewohnt gute Otomate-Visual Novel mit ansprechenden Artworks vorfinden. Und es ist ja auch nicht gesagt, dass die Routen, die ich nicht gespielt habe, nicht doch noch ziemliche Highlights sein könnten, je nach Geschmack.

  • Dann will ich auch mal wieder ein bisschen was niederschreiben, bekomme nur in letzter Zeit den Kadaver nicht so richtig hoch. xD


    45. Rhapsody 2 Ballad of the Little Princess

    (PS5, als Teil der Rhapsody Marl Kingdom Chronicles)

    Genre: JRPG

    maxresdefault.jpg

    1-Vorwort.png

    Bereits bei der Ankündigung war ich recht überrascht das es mehrere Teile gibt und zusätzlich erfreut das es auch eine Version zu uns schafft.

    Ich hatte bereits den ersten Teil vor Jahren mal für den DS gespielt und wusste bis dato auch nicht das es ursprünglich ein PS1 Game war.

    Bereits der erste Teil hatte eine recht niedliche Aufmachung und hat seinen Charme versprüht und ähnlich waren meine Erwartungen nun auch an Teil 2.

    Erfreulicherweise habe ich die PS5 Version zum Geburtstag bekommen und habe daher diesmal auch nicht viel Zeit verloren es zu spielen.^^

    2-Story-Charaktere.png

    Es handelt sich hier um einen direkten Nachfolger zum ersten Teil, die Geschichte ist zwar nicht sonderlich komplex, aber was einige größere Zusammenhänge oder Beziehungen zu bestimmten Charakteren angeht kann es nicht schaden den Vorgänger bereits gespielt zu haben.

    Man übernimmt diesmal die Rolle von Kururu, sprich die Tochter von Cornet, der Protagonistin aus dem ersten Teil.

    Da sie von ähnlichem Schlag sind träumt auch sie davon endlich ihrem Traumprinzen zu begegnen um ihn heiraten zu können und stibitzt sich hier und da aus dem Schloss um die Welt zu sehen, was ihr als behütete Prinzessin nicht allzu oft gegeben zu sein scheint.


    Obwohl die Geschichte wie bereits angeschnitten nicht allzu tiefgründig wird ist das Spiel vollgepackt mit schrulligen Charakteren, witzigen Dialogen und Ereignissen die man nicht zwingend erwarten würde, wodurch man trotzdem hier und da ein paar Überraschungen erlebt und dabei humorvoll unterhalten wird.

    Rhapsody-II-Launch-SS-10.jpg

    3-Gameplay.png

    Das Gameplay ist im großen und ganzen recht klassisch gehalten und bietet rundenbasierte Kämpfe wo man zwischen normalen Angriffen und Skills wählt um seine Feinde zu attackieren.

    Allerdings gibt es einen etwas eigenen Kniff, denn aufgrund ihrer Fähigkeit kann bspw. Kururu sich auch mit bis zu 3 "Puppets" ausrüsten die ihr verschiedene Fähigkeiten verleihen.

    Um diese nutzen zu können braucht man allerdings "Inotium", was gleichzeitig auch die Währung im Spiel ist, daher muss man, zumindest gerade zu Beginn des Spiels abwägen ob man lieber normal angreift oder ein wenig seiner Währung für stärkere Angriffe investiert.

    Dann gibt es wiederum aber auch personenbezogene Special Skills, die können allerdings nur gegen einen bestimmten Wert der eigenen Gesundheit, also KP eingesetzt werden.

    Gleichzeitig füllt sich eine Art "Melodie"-Leiste wenn man solche speziellen Fähigkeiten benutzt und je nachdem wie sehr diese gefüllt ist kann Kururu noch auf ein paar zusätzliche Sonderangriffe zugreifen oder die komplette Party heilen/wiederbeleben.


    Während es bestimmte "Puppets" durch bestimmte Dialoge oder Quests gibt, können auch die meisten Feinde nach deren Besiegen zu "Puppets" und anschließend im Menü zugewiesen werden.

    Allerdings sind diese dann meist auf einem niedrigeren Level, weshalb man entweder etwas grinden muss oder mit den teils schlechteren Werten auskommt.

    Da man selbst recht gut levelt habe ich lediglich immer nur die "Puppets" ausgewechselt wo die Werte dann auch recht nah an den bisherigen waren oder doch mal stärker, allerdings auch nur wenn die jeweiligen Fähigkeiten mir reizvoll genug waren.


    Man kann also einiges an Zeit ins Kämpfen und Leveln investieren wenn man denn mag, was aber auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht wirklich notwendig war.

    Wählen kann man aus 3 Schwierigkeitsgraden, wer also eine wirklich eher klassische Erfahrung sucht sollte es auf schwer spielen, da Normal bis auf ein paar Ausnahmen nicht allzu fordernd wurde, was ich aber auch nicht sonderlich schlimm fand.


    Ansonsten bewegt man sich durch die Areale und interagiert mit NPC's oder Gegenständen wie man es gewohnt ist, in Gebieten wo man auf Gegner trifft sollte man darauf eingestellt sein das es Zufallskämpfe sind, die leider manchmal recht hinderlich sind wenn man sich zwischen mehreren Wegen nicht entscheiden kann und man dann doch nochmal alles abläuft oder generell sorgfältig erkunden möchte.

    An und für sich geht es aber oft recht zügig von statten.

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    Das Spiel ist in mehrere Kapitel unterteilt, welche jeweils für sich auch immer wieder eine kleine Überraschung bereithalten können.

    Zu Beginn schleicht man aus dem Schloss und begibt sich auf die Suche nach einer bestimmten Sache und plötzlich taucht ein Drache auf, oder man findet sich im inneren eines großen Fisches wieder oder man erfährt die Zutaten der neuen köstlichen Eisdiele und lassen das Eis dort plötzlich gar nicht mehr so lecker erscheinen. xD

    Wirklich jedes Kapitel ist für sich einzigartig, wobei der Verlauf insgesamt recht ähnlich ist, dennoch ist man interessiert was einen als nächstes erwartet und wie die Charaktere darauf reagieren bzw. damit umgehen.


    Man hat immer etwas Dialog in den Orten und dann kommt man so in die Areale wo man kämpft und stückchenweise in weitere Storyereignisse gerät, da bleibt es sich im Ablauf meist recht treu, was ich aber nicht schlimm fand und eher bei den meisten Kapiteln angenehm einschätzen lässt wie lange man ungefähr dafür benötigt, was sich in der Tagesplanung angenehm gestaltet hat.


    In den einzelnen Gebieten gibt es dann immer mal Göttinnenstatuen bei denen man sich wieder voll heilen kann und manche weiße, hasenähnliche Wesen die nach einem Dungeon als eine Art Shortcut zurück in den Ort fungieren.


    Was leider ziemlich nervig ist, ist wenn die Charaktere aus Grund XY die Party kurz verlassen und 2min. später wieder beitreten legen sie IMMER! ihre komplette Ausrüstung ab und es passiert nicht selten das die Party durchgewürfelt wird, da man aber oft bestimmte Charaktere immer nur mal Kapitelweise hat wurde es vermutlich so gelöst damit man nicht Ausversehen wichtige Items ausgerüstet lässt die dann für 3-4 Kapitel oder gänzlich verloren sind.

    Also ich verstehe den Gedanken dahinter, finde es aber nicht so gut gelöst und war etwas nervig sich zu merken was wer ausgerüstet hatte und eben das wieder ausrüsten dann an sich.

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    Grafisch hat man hier nicht viel aufgearbeitet, ein paar Texte (die vermutlich hinzu addiert wurden) sind auffällig gut lesbar, der Rest ist nahezu 1:1 von damals übernommen worden.

    Leider spricht das auch für das Bildformat, denn die schwarzen Balken habe ich mit Absicht in den Screenshots gelassen, da es keine 16:9 Variante gibt, sehr schade und sollte eigentlich ein Mindestmaß für so eine Wiederveröffentlichung sein.


    Was die Optik selbst angeht kann man sich aber in das Spiel verlieben, die Umgebungen sind sehr hübsch gestaltet, der Pixellook ist sehr ansehnlich und auch so manche Animationen sprühen in Kombination nur so vor Charme, es ist definitiv ein Wohlfühl RPG wenn man so will.

    Wo ich etwas Kritik habe ist bei den Dungeon Designs, sie sehen zwar optisch gut aus, haben aber oft nach 1-2 Screens recht ähnliche wenn nicht sogar identisch aussehende Räume, was gerade später bei umfangreicheren Gebieten etwas langatmig werden kann und auch Probleme bei der Orientierung verursachen könnte.

    In Kombination mit den Zufallskämpfen ist das dann schon mal nervig, aber übermäßig schlimm war es bei meiner Erfahrung jetzt auch nicht, aber es sollte nicht unerwähnt bleiben.

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    Für ein Spiel wo es sich mitunter auch um Musik dreht bekommt man hier schöne und entsprechende Stücke zu hören.

    Viel ist mir zwar nach nun längerer Zeit nicht im Gedächtnis geblieben, aber der Soundtrack ist schon überdurchschnittlich würde ich behaupten und passt wundervoll zur Stimmung des Spiels.


    Hinzu kommt das der erste Teil nicht umsonst "A Musical Adventure" im Titel hatte, denn pro Kapitel gibt es mindestens eine kleine Musical Nummer die dann entsprechend inszeniert wird und ebenfalls einen gewissen Teil des Charmes ausmacht.

    Diese sind dann auf japanisch gesungen, ansonsten gibt es zwar Sprachausgabe auch auf englisch, diese kommt aber nur sehr selten in wichtigeren Storydialogen vor und meist kommt im Anschluss dann eine der erwähnten Musicaleinlagen.

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    Für einen normalen Durchgang gesellt es sich eher zu den kurzen RPG's, wer also genug hat von den ganzen Zeitfressern ist hier mit 25-30h etwas schneller unterwegs, was ich auch völlig ausreichend und angenehm fand.

    Ich selbst habe 26h benötigt und war beim erkunden recht gründlich und habe beinahe jeden Dialog etc. mitgenommen.

    Dennoch gibt es ein Verzeichnis wo man die optionalen "Puppets" einsehen/vermuten kann und da hat dann doch noch einiges gefehlt, was mich wiederum überrascht hat, also kann man sicherlich noch einige Nebenaufgaben finden die vermutlich zeitlich begrenzter Natur sind und/oder nur Kapitelweise verfügbar, klassisch eben.^^'

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    Da ich das Verzeichnis nun schon angeschnitten habe, es ist wirklich ebenfalls charmant ins Spiel integriert wie Kururu Informationen über bestimmte Storyereignisse in ihr Tagebuch schreibt.

    Das ist einiges zum extra lesen und wiederholt letzten Endes nur die gerade passierten Geschehnisse oder was als nächstes ansteht, ist aber schön eingebunden.

    Besagtes Verzeichnis ist nochmal etwas ulkiger, da es innerhalb des Spiels von Kururu und ihrer Freundin Crea als "Hausaufgabe" für den Unterricht gesehen wird möglichst viel von ihren Abenteuern in Notizen festzuhalten und so bekommt man dann von den beiden entsprechend gezeichnete Bildchen und Kommentare zu den Charakteren und Feinden im Spiel die einen durchaus zum schmunzeln bringen können und irgendwie herzlich sind.

    Ansonsten kann man 20 Illustrationen im Spiel finden, die man dann als Menühintergrund nutzen kann.

    Im Titelmenü kann man sich später dann auch nochmal die einzelnen Musical Szenen bei Bedarf ansehen.

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    Auch wenn es eher leichte Kost ist was Handlung und Gameplay angeht, so muss das ja nichts schlimmes sein und zwischen all den Weltuntergangsgeschichten ist es durchaus mal erfrischend etwas leichtherzigeres zu spielen, was durch eine hübsche Pixeloptik, melodischen Soundtrack für harmonische Stimmung und charmanten Charakteren und Dialogen überzeugen kann.


    Das es wenig Anpassungen gab wie eben eine moderne Bildbreite, eine angenehmere Lösung des Abrüstens beim Partywechsel oder den sich wiederholenden Screendesigns in den Dungeons sind zwar durchaus Faktoren die den Gesamteindruck etwas schmälern können, dennoch bekommt man abseits dieser Unannehmlichkeiten ein recht liebevoll gestaltetes Spiel das für gute Stimmung und ein wohliges Gefühl beim erleben sorgen kann und deshalb gibt es von mir auch klar eine Empfehlung für das Spiel.^^