Ab wann gilt "Indie"?

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    • Ab wann gilt "Indie"?

      Heyho!

      Ich dachte mir auf die kleine "Diskussion" hin im Thread:
      Indie World: Diese Indie-Titel haben sich 2020 auf Nintendo Switch am besten verkauft

      Mache ich mal auch einen Thread zu auf!


      Was sind Indies?
      Mittlerweile dürfte wohl ein "Markt" oder Spielsegment in der Videospiel-Branche ein sehr vitaler und bekannter sein. Man erinnere sich vielleicht noch zurück an die Xbox-360 Era, wo diese bspw. noch als Xbox Arcade Titel betitelt wurden, heute nennt man sie gerne "Indie" Titel. "Indie" leitet sich von dem englischen Wort "Independent" (unabhängig) ab und bezieht sich im Prinzip darauf, das ein Entwickler (am ehesten über den Digital-Vertrieb, da es am leichtesten und Kostengünstigsten ist) unabhängig von großen Publishern vertreiben.

      Dadurch sprossen sehr viele kleine, aber auch immer wieder große Spiele raus, die von Retro bis zu moderner Grafik, von einem kleinen Casual bishin zu einem Core-Spiel reichen und die Facetten sind auch groß, von Spielen die sich an Klassikern orientieren weil ggf. moderne Ableger anders sind oder erst gar nicht mehr existieren, sowie auch einzigartige, innovative Konzepte. Am bekanntesten dürfte in dieser Hinsicht das Spiel "Minecraft" sein, aber auch andere größen gab es; Super Meat Boy, Bastion, Shovel Knight, Dead Cells, Stardew Valley etc um ein paar zu nennen. Heutzutage sind diese Spiele nicht wegzudenken.

      Es gibt Leute die leben für dieses Segment und hat ihnen die Videospiel-Branche gerettet, andere finden sie wiederum (meist) billig. Wieder andere sehen in ihnen eine gute Ergänzung zu den großen Spielen.

      Um was geht es also?
      Im Endeffekt hat sich die letzten Jahren eine kleine Debatte darüber entwickelt, welche "Indie" Spiele darf man überhaupt noch Indie nennen. Da Indie im "Generellen" recht leicht unter "kleinere Titel" verzeichnet werden können, und der Tatsache das als die großen Publisher erkannt haben, das es dafür einen Markt gibt mit massig Kunden, haben diese dann entweder selber Studios erschaffen, die Spiele dieser Art herstellen (UbiArt) oder Indie-Entwickler unter ihre Fittiche genommen wie bspw. EA bei den Unravel spielen, oder Microsoft mit Studios wie Mohjang (Minecraft), Moon Studios (Ori), UndeadLabs (State of Decay). Nicht nur das, es gibt auch kleinere "Indie-Publisher" wie Chucklefish, die nicht nur selber spiele dieser Art entwickeln und vertreiben, sondern das Publishen anderer Entwickler übernehmen wie bspw. Stardew Valley.

      Dadurch verschwimmt die Grenze, weil Indie von vielen nicht mehr nur den Bezug zur eigentlichen Bedeutung bekommt, das sie "Independent" sind, sondern eben Spiele kategorisiert/typisiert werden und danach betitelt. Heißt: Wenn ein großer Hersteller ein "kleines Spiel" entwickelt das sich in seiner Art und Umsetzung mit dem anderer Indies vergleichen lässt, wird es trotzdem noch als "Indie" betitelt, speziell wenn es dazu auch von einem kleinen Indie-Entwickler-Studios stammt. Andere wiederum stören sich daran und finden das es unnötig die eigentliche Bedeutung zweckentfremdet.

      So jetzt seid ihr gefragt! Wie seht ihr die Sache?

      Ich lasse euch außerdem in einem Spoiler meine Meinung dazu liegen.
      Spoiler anzeigen

      Ich weiß das es ein heikles Thema von Semantik (wenn auch ein banales und unnötiges) ist. Worte definieren Dinge, deshalb ist es immer schwierig wenn neue Bedeutungen dazu kommen oder schlichtweg in der Umgangssprache zweckentfremdet wird. Als kleines Beispiel, für jemanden der sich nicht darum schert, weil im das gesamte Genre nicht wirklich interessiert, macht es keinen Unterschied ob man ein Spiel als "Roguelike" oder "Roguelite" betitelt. Es ist für sie zu gleich. Für Fans dieses Genre's kann das aber einen enormen Unterschied machen, weil beide Konzepte trotz der Ähnlichkeit doch sehr anders spielen. Ob ein Spiel darauf ausgelegt ist das man es auf einen Rutsch schafft und wenn man stirbt bei komplett 0 anzufangen(dazu gibt es Roguelike Fans die es noch "strenger" sehen und finden ein Roguelike muss eine bestimmte Stilrichtung / spielweise sein -> Vogelperspektive mit Rundenbasierten bewegungen) oder ob es einen konstanten Fortschritt / Progress gibt, der den Spielfluss auflockert/erweitert oder insgesamt das Spiel leichter macht. Es sind zwei Genres (oder Subgenres) die spezifischer für Leute definieren, was sie spielen und vorallem Suchen. Jemand der Roguelite mag muss nicht unbediengt Roguelike mögen, weil es ihn / ihr einfach zu Hardcore ist, wiederum ein Roguelike-Fan könnte Roguelite einfach zu verzeihend sein.

      Natürlich sind das typische Streitthemen, die wir sie in vielen Genre's haben, eine Kategorie wie "Indie" ist finde ich da wesentlich problematischer als Streitthema. Weil ich weiß natürlich nicht wie es euch geht, aber für mich definierten sich die Indie-Spiele nie darüber, ob da wirklich ein Publisher dahinter sitzt oder nicht, sondern weil es einfach eine bestimmte Art von Spieltyp ist, denn man von großen Publishern zu jener Zeit nicht mehr wirklich bekommen haben. Es waren die qualitativen "low-budget" Titel, die entweder ältere, vielleicht unpopulärere Spiele zurückgebracht haben oder für die "breite" Masse und den Publishern zu Altbacken waren, aber auch ein Segment das dafür glänzt, das es sich erlauben kann und auch weitergehend auch "darf" zu experimentieren und innovatives Gameplay zu schaffen. Natürlich steht das Segment nicht immer (ab und an dann aber doch mal) im technischen Fortschritt, dafür sind eher die großen Entwickler zuständig. Aber im Endeffekt erwarte ich halt bei einem Indie-Spiel einfach etwas anderes als bei einen großen Entwickler / Publisher und das macht halt das Thema so speziell.

      Das ist aber auch mitunter einer der Gründe warum es differenzierter Handhabe und mich hier der Seite: "Nenne Indies unabhängig davon ob ein Publisher dahinter sitzt oder nicht", weil für mich der definierende Faktor die Art von Spiel ist. Ich finde es immer Schräg wenn ich ein Spiel wie Valiant Hard oder Child of LIght, Ori sehe und das als "non-indie" sehen sollte, es aber von der Qualität und Art im Indie-Bereich anzusiedeln ist, dann bekommt du mit Hellblade oder Divinity Original Sin 2 eig. schon AAA Qualität Spiele und sind technisch gesehen aber eigentlich Indies. Und im Endeffekt hilft es mir aber nichts, wenn auf der Technischen Seite aufgeteilt wird, wenn ich etwas bestimmtes suche. Man sucht bspw. nach einen Top-Indie-Titel der Zeit und dann wird Ori einfach mal nicht aufgelistet, weil Microsoft und so?

      Ein weiteres Problem ist, und da werde ich jetzt sicher so manch einen auf die Füße treten, die immer bei den Game Awards jammern weil es so ein Indietitel nie in den großen reinschafft (nur wirklich selten mal siehe bspw. Hades dieses Jahr) und ich bin ehrlich, ich finde es auch irgendwo verständlich. Bildlich gesprochen, man stelle sich mal vor bei einem (theoretischen) Book of the Year Award, schafft es ein 1-Seitiger Zeitungscomic einen wirklich ordentlich geschriebenen 700 Seiten Roman durchzusetzen, wo der Schreiber ein Jahr lang (locker) daran gesessen ist, versus einer Wochenend-Arbeit.

      Ich versuche hier nicht die Arbeit der Indie-Entwickler nichtig zu machen, sondern da steckt auch immer sauviel arbeit und herzblut dahinter, mein Punkt ist eher das man halt als Spieler weiß & merkt, das bei einer AAA Produktion einfach soviel mehr Arbeit von soviel mehr Leuten dahinter steckt und das zeichnet sich auch immer in verschiedenen Punkten, reichend von Qualität bishin zum Umfang, Technik etc aus. Ein Spiel wie Ori würde von den Meisten, wahrgenommen als AAA Produktion eher belächelt oder gar kritisiert, dadurch aber das das Spiel als Indie wahrgenommen wird, weil man weiß es arbeiten nur wenige Leute an dem Spiel, dazu reflektierend der Preis, misst man meines Erachtens nach ein Spiel fairer. Und für mich sind Spiele dieser Art einfach etwas ganz anderes (nicht per se schlechter / besser) als ein Mammut-Titel wie Final Fantasy 7 R, Last of Us 2 oder Ghosts of Tsushima. Deshalb wäre ich auch kein Freund von einer strikteren Trennung anhand ob da wirklich ein Publisher dahinter steckt oder nicht.


    • Die Grenzen fließend sind... ^^

      Indie ist an sich nicht gleich Indie. Wenn man sich da Hellblade, Kingdom Come Delieverance oder A Plage Tale ansieht, könnten die auch genug Triple A Zeug in die Tasche stecken. Ich glaube man sollte da nicht zu streng sein. Aber ja. Es ist eine schwierige Frage, an der ich mich nicht aufhängen brauche. Natürlich möchten die Großen ein Stück von diesem Markt abbekommen und liefern oder finanzieren Spiele, die von einem kleinen Entwickler programmiert werden und von ihrer Machart klar Indie inspiriert Titel sind. Echte Indies sind es aber nicht. Das sind mehr so Wanna Be Indies, weil in diesem Sektor viele Spieler unterwegs sind, die ja ausdrücklich kein AAA wollen. Insofern ist schon einiges an Fake Indies dabei.

      Ori sehe ich jedenfalls nicht mehr als echten Indie Titel. Nach meiner persönlichen Definition ist man ein Indiependent Entwickler, wenn der Laden komplett frei und unabhängig agieren kann. Davon kann bei den Moon Studios nicht mehr die Rede sein.

      Divinity Original Sind sind zum Beispiel wieder echte Indie Spiele. Das in Auftrag entwickelte Baldurs Gate 3 hingegen wird genau dies nicht sein, selbst wenn sicher inhaltliche Ähnlichkeiten unübersehbar sind. Ich finde die Definition, wenn man relativ konsequent nach der Unabhängigkeit eines Entwicklers/Spiels schaut hat man eine gute und praktikable Faustregel.
    • Meiner Meinung nach wird "Indie" zum Großteil nur noch als Aufkleber verwendet, als Marketing Trick so zu sagen. Digitale Distributionen alá Steam, GOG, aber auch PS Store oder EShop machen es möglich, dass im Grunde genommen jeder, der halbwegs gutes Coding beherrscht, ein Spiel veröffentlichen kann. Der Markt ist dadurch mittlerweile übersättigt von sogenannten "Indie" Spielen. Indie ist daher, streng genommen, die Norm geworden. Macht es die Spiele deshalb schlechter oder die Definition von Indie nichtig? Hell, no! Aber wie wichtig ist es dann noch, Spiele als Indie zu titulieren? Für mich eigentlich gar nicht mehr.
    • Also Labels sind echt schwierig. Wie Lightning schon sagte, jemand der sich nicht damit befasst schert alles unter einen Kamm und ignoriert es, wie die meisten Spieler. Indies sind inzwischen weitaus populärer, es gibt eine recht grosse Indieszene und es gibt immer wieder Titel die es in den Mainstream schaffen, zuletzt vor allem Among Us und Fall Guys oder vor ein paar Jahren PUBG. Das sind aber technisch gesehen ja immer noch Indies. An Among Us haben 3 Leute gearbeitet.
      Para hat natürlich recht das INdies manchmal auch als Aufkleber genutzt werden, aber das finde ich legitim wenn da steht "Der Indie-Hit" oder sowas in der Art, denn einer der grössten unterschiede zwischen Indies und TripleA Spielen ist das Marketing. Die Indieszene bekommt neue Spiele natürlich sofort mit, weil man Teil dieser Bubble ist. Aber alle anderen blenden das doch immernoch aus, man vermarktet die Spiele mit diesen Labels also eher innerhalb dieser Fanbase.

      Für mich spielt es auch nicht wirklich eine Rolle ob ein Publisher im Rücken das Spiel mit finanziert. Wenn da nur 20 Leute dran arbeiten ist das für mich ein Indietitel. Mitfinanzieren bedeutet ja auch nicht immer das das Studio dem Publisher gehört.Ori ist für mich schon noch ein Indietitel, aber einfach weil es so ein kleines Sutdio ist. Aber der Begriff ist halt einfach so schwammig, also keine Ahnung. xD

      Ich wäre ehrlich gesagt dafür es würde MEHR Labels geben. Viel mehr, die man dann richtig normt, das würde es dem Verbraucher auch viel einfacher machen, ein prominentes beispiel was hier auch schon genannt wurde, Roguelike/Roguelite. Nach der Berlin Interpretation sind 90 Prozent aller neuen Spiele mit Roguelike-Titel eigentlich gar keine richtigen Roguelikespiele. Dann gibt es sogar noch innerhalb dieses Genres soviele Richtungen. Man kann jemandem der Dead Cells mag nicht problemlos auch Slay the Spire empfehlen, obwohl beides Roguelike Spiele sind.
      Boah ich hasse Labels, und ich hätte gerne mehr davon.

      Nicht ganz passend dazu, aber ich habe lange mit meinem Vater über Punkrock diskutiert. Er ist Oldschoolfan, für ihn ist Punkrock sehr "rough" und chaotisch. Er zeigte mir ein paar alte Bands aus England, das war alles nicht ganz mein Fall. Ich zeigte ihm dann die Punkrockbands die ich in meiner Jugend gehört habe, Blink182, Greenday, Bad Religion usw. Er war aber der Meinung das sowas absolut kein Punkrock sei, aber die vermarkten sich auch mit dem gleichen Label. ^^

      Boah ich schweife echt zu sehr ab sorry.

      LightningYu schrieb:

      Ich versuche hier nicht die Arbeit der Indie-Entwickler nichtig zu machen, sondern da steckt auch immer sauviel arbeit und herzblut dahinter, mein Punkt ist eher das man halt als Spieler weiß & merkt, das bei einer AAA Produktion einfach soviel mehr Arbeit von soviel mehr Leuten dahinter steckt und das zeichnet sich auch immer in verschiedenen Punkten, reichend von Qualität bishin zum Umfang, Technik etc aus. Ein Spiel wie Ori würde von den Meisten, wahrgenommen als AAA Produktion eher belächelt oder gar kritisiert, dadurch aber das das Spiel als Indie wahrgenommen wird, weil man weiß es arbeiten nur wenige Leute an dem Spiel, dazu reflektierend der Preis, misst man meines Erachtens nach ein Spiel fairer. Und für mich sind Spiele dieser Art einfach etwas ganz anderes (nicht per se schlechter / besser) als ein Mammut-Titel wie Final Fantasy 7 R, Last of Us 2 oder Ghosts of Tsushima.
      Da bin ich irgendwie anderer Meinung, also finde das legitim was du sagst, aber ich finde gerade gerade qualitativ sind Indietitel oft weiter vorne. Wenn ich mir jetzt zum Beispiel ein Spiel ansehe wie Watch Dogs Legion, da arbeiten mehrere hundert Entwickler daran, aber die haben alle einfach nur einen Job bei Ubisoft. Ich glaube nicht das da viel Herzblut übrig bleibt, die wollen bezahlt werden, und das wars. Am Ende gibts ein komplett seelenloses Spiel mit Unmengen an Bugs. Ja die Technik ist natürlich objektiv wertiger und es steckt mehr Arbeit drin, ein 5 Mann Studio könnte sowas in 10 Jahren nicht entwickeln. Auch der Umfang, ich glaube es gibt schon ne Menge Indies mit grösserem Umfang, aber jo selten gibts solche Open World mammutspiele.^^ Aber daher verstehe ich nie wieviele Spieler sich lieber sowas wie Watchdogs Legion kaufen, anstatt mal ein paar Indiespielen eine Chance zu geben. Es gibt ja auch hier im Forum noch User die bei News über Indies gerne mal mit "wow garbage Indies" kommentieren. Also das ist jetzt natürlich nicht auf dich bezogen, du schreibst ja auch selbst das solche Titel nicht per se schlechter sind.

      LightningYu schrieb:

      Deshalb wäre ich auch kein Freund von einer strikteren Trennung anhand ob da wirklich ein Publisher dahinter steckt oder nicht
      Ich finde auch das man das beim Thema Indie nicht abtrennen sollte. Selbst EA finanziert Indiespiele und greift da absolut nicht mit in die Entwicklung ein. Das ist tatsächlich eher der Support und nicht gewinnorientiert. Man macht garantiert Geld mit Spielen wie It Takes Two oder A Way Out, aber EA hätte mehr aus solchen Spielen quetschen können, garantiert.

      Meine kleinen Minireviews 2020
      Currently playing: AC Valhalla/B3/Cold Steel 4
      Dieses Jahr durchgespielt: 37




    • Letzten Endes ist es eigentlich nur so schwer wirklich darüber zu urteilen, welche Spiele nun wirklich Indie sind und welche nicht, weil man dazu einfach hinter die Kulissen blicken müsste. Da liegt nämlich einfach der Unterschied. Das was wir Spieler zu sehen bekommen macht keinerlei Unterschiede zwischen Indie und nicht Indie (wofür es glaube ich nicht mal ein Wort gibt, fällt mir gerade auf lol)
      Das Einzige was wir wirklich zu sehen bekommen ist "Hey hier ist ein neues Spiel.. es sieht so und so aus... soll sich so und so spielen..." und natürlich das obligatorische "Es ist das BESTE Spiel aller Zeiten! Mit Features, die die Welt NIE gesehen hat! etc..." :D Daher verstehe ich ohnehin nicht, warum einige direkt immer sagen "Boa indie? Son scheiß spiel ich nicht!" ... Wenn da jetzt irgendson Milliardär zuhause rumsitzt und sich ein riesiges Team zusammenkaufen würde, wäre das auch nen Indie auf Triple A Niveau :D
      Indie heißt ja wirklich einfach nur, dass die Entwickler unabhängig agieren, also ihre eigenen Entscheidungen treffen und es keine Auftragsarbeiten sind oder Spiele sind, wo Dritte mit reinreden.
      Da ist auch der Unterschied noch zwischen de im Ursprungspost genannten Beispiele mit EA und Microsoft. EA entwickelt KEINE Indie Spiele. Unravel ist KEIN EA Spiel. Genauso wie Sea of Solitude sind das unabhängige Spiele, wo EA später eine Kooperation zur Förderung von kleinen Entwicklern eingegangen ist. Dies bedeutet aber nicht sehr viel. EA gibt denen lediglich eine Bühne zum Bewerben. Das wars. EA steckt da kein großes Geld rein und hilft bei der Spieleentwicklung oder redet gar rein. Das erkennt man schon daran, dass diese Spiele, trotz EA als Publisher, keine physische Version bekamen. Die mussten sich erst hinterher erarbeitet werden. Bei Sea of Solitude sieht man das besonders gut, da bei der Switch Version nicht EA mehr der Publisher ist, sondern Quantic Dreams.
      Letzten Endes übernimmt EA Indie Front ja eh eine recht eigenständige Aufgabe und kann dann eher mit den ganzen kleinen Indie Publishern verglichen werden. Die Spiele, die bei jetzt z.B. einem Nicalis erscheinen, sind ja nun auch nicht plötzlich kein Indie mehr, nur weil mit Nicalis ein Publisher mit an Bord ist^^
      Bei Microsoft sieht das dagegen anders aus. Die haben die Entwickler ja einfach gekauft. Also gehören die zu Microsoft und sind somit keine Indie Entwickler mehr. Hellblade II ist z.B. kein Indie Titel mehr, obwohl der erste Teil es gewesen ist. (und auch ein gutes Beispiel was für eine Qualität man auch als Indie erreichen kann, auch wenn man beim Gameplay sicherlich auch noch hier und da merkt, dass es nicht auf Hochglanz poliert ist, zumindest sah es immer danach aus... selber spielen muss ich es ja noch und stehe noch immer vor dem Problem, ob ich mir nun auch die Switch Version noch hole oder nicht, nachdem die angekündigt wurde kurz nachdem ich es physisch für PS4 geholt hab... gnarf... xD Dabei wär das allein atmosphärisch gesehen viel geiler auf der Switch... so schön unter der Decke im dunkeln und so... Die Stimmen wirken bestimmt gut dann! :D )

      Ich war auch der Meinung, dass DevPlay, die kleine Zusammensetzung von deutschen Entwicklern, die auf Youtube über Spieleentwicklung reden, da mal eine Folge zu gemacht hatten aber ich finde die nicht mehr... Waren wohl immer nur Teile verschiedener Ausgaben... Ich wünschte ich wüsste noch bei welchen Folgen die da detaillierter über den unterschied zwischen Indie und nicht Indie sprachen. Das würde ich ansonsten versuchen wiederzugeben^^ ... Allerdings hatten selbst die Probleme es nun klar zu deuten, woran mehr wirklich merkt, wie schwierig das heutzutage geworden ist. Von außen ist da denke ich wirklich keine klare Unterscheidung mehr möglich. Wie es z.B. bei Child of Light bei Ubisoft ist, weiß ich jetzt gar nicht... Ich meine aber auch, dass das kein Indie war, sondern von Ubisofts internen Leuten entwickelt wurde, nur halt mit kleinerem Budget und mehr Freiheit, als sonst. Vielleicht kann man das dann "Spiel mit Indie Spirit" nennen oder so :D Als, dass so der "Spirit", über den indies verfügen, da sie unabhängig sind, da versucht wird mit einzuspannen, weil das ja letzten Endes auch wieder mehr zu den Wurzeln auch von den großen Publisher zurückführt. Besonders bei EA finde ich es daher schön, dass sie, obwohl sie sich soweit von ihren Wurzeln entfernt haben, diese doch nicht komplett zu vergessen haben und mit dem Unterstützen von kleinen Indies diese Wurzeln wieder ein wenig "begießen" quasi :D (EA wurde ja ursprünglich damals gegründet um das Medium "Videospiel" als Kunstform zu etablieren bzw zu unterstützen" und sowat... Glaub da war noch mehr, was mir grad nicht einfällt^^ Würde man heutzutage eh niemals mehr glauben :D )

      Aber letzten Endes denke ich auch, dass ein scheißegal ist, ob nun etwas Indie ist oder nicht. Ein Spiel ist ein Spiel. Entweder es ist gut bzw man mag es und hat Spaß damit oder eben nicht. Auf mehr kommts doch gar nicht an.
      Letzten Endes ist die Indieszene aber verdammt wichtig gewesen, damit sich die Videospielindustrie erneut weiterentwickeln kann. Wer weiß was für Kracher es sonst nicht geben würden, also auch von großen nicht Indie Entwicklern^^
      Allerdings leben wir eh in ner spannenden Zeit, was Videospiele betrifft. Zur Zeit sind die Publisher ja auch immer mehr darauf bedacht sich kleine Entwickler einzukaufen, damit sie auch zukünftig ein gewisses Spieleoutput garantieren können. Da wird es sicherlich noch einige weitere interessante Einkäufe in der Zukunft geben. (Auch wenn Microsoft da etwas raus fällt. Ihr Großeinkauf hat ja lediglich den Grund so garantieren zu können, dass mehr Spiele frühzeitig mit Bonis im Game Pass landen, da sie dadrin einfach ihre Zukunft sehen. Die Bethesda Spiele werden daher auch ziemlich sicher weiterhin Multititel sein, lediglich mit Zeitexklusivität oder exklusiven Boniinhalten, wo ich einfach mal hoffe, dass es sich auf vernachlässigeres Zeug beschränken wird...^^)

      Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich gerade eine verstrickte Achterbahn bin und von einem Thema zum anderen abschweife, um zurückzufinden, um erneut abzuschweifen... mir wird gleich schwindelig, daher beende ich das hier erstmal lieber... Habe den Faden nun eh verloren...
      Frohe Ostern! :D

      Last: Röki (9,3/10)

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    • Es ist halt ne riesen Flut von diesen Indies. Gefühlt macht jeder der weiß wie man Spiele macht, sein Spiel, was ja auch in Ordnung ist und gut. Nur ka, am Anfang war das ja noch witzig, aber heute haste da so viele die naja, jetzt oft nur nett oder direkt seltsam wirken.

      Es ist aber auch das, warum wer die neusten Geräte kauft. Die meisten wegen dem, was hoffentlich bei jeder neuen Gen großes möglich ist. Dazu zählen dann eben weniger die kleinen 5 Mann Indies, die eben oft so wirken, als wären sie .. naja, halt eben nix dulles. Ich würd auch nicht sagen das es Arbeitern in Firmen wie Ubile allen egal ist was sie machen müssen. Ich wäre wohl einer davon, aber wird auch genug geben die spaß an dem haben was sie machen. Bis zu nem gewissen Punkt wo se selber sehen, was da auf den Markt geworfen wird, aber sie sind eben unten in der Nahrungskette, auf die eh keiner oben hört.

      Man muss ja auch nicht alles mögen und toll finden, spart ja auch Geld xD. Ich finde es ist halt oft schwer zu sehen, welches kleine Indie was wird und was nur nach schnellem Geld riecht. Auch 5 Leute die nen Indie machen hoffen schließlich auf das große Geld. Nur aus Liebe machen die das auch nicht. Sowas neben Arbeit und normalem Leben machen, je nach vorhaben bekommen das manche ja auch schwer nur unter einen Hut.

      Ein gutes haben aber Indies, es kommen vergessene Genres zurück, was die großen kaum noch machen bzw. es gibt sie wieder vermehrt. Aufbau Spiele z.B. . Ich liebe die wenn sie gut sind.

      Ka, so spontan um die Uhrzeit, ohne groß zu überlegen stellt sich mir ne Frage. Sind Indies noch Indies, wenn sie einen Publisher haben, oder kann auch ein Publisher Indie sein, oder war es mal. Denke da an die Spiele von Paradox: Surviving Mars, Cities Skyline usw. .Kann mir sicher die Antwort selbst geben, aber sry, bin seit 5 Uhr wieder unterwegs, bin noch nicht ganz auf der Höhe^^.
      Mein Blog >Hier<
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      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^
    • Indie ist für mich wenn keiner bei der E3 auf der Bühne steht und einem 10 Minuten vorgefertigtes gameplay zeigt....das ist nämlich AAA. Indie ist wenn es in einem "50 Games at once" einen 5 sekündigen Schnipsel bekommt.
    • kurze Antwort: Ich habe keine Ahnung und werde es auch nie verstehen, ähnlichen wie die Chroniken bzw. Administration zum 30jährigen Krieg.


      lange Antwort: Meiner Meinung hat jeder hier Recht, aber gleichzeitig frage ich mich auch nach gewissen Blickwinkeln, wie man es dann behandeln soll.

      Zuerst, wir werden nie wissen, ob man während der Entwicklung Marketingdeals ausgehandelt hat und ob man dadurch jede Menge buntes Papier mit Zahlen bekommen hat, oder nicht. In gewissen Games ist das stark auffällig wie FF XV, was diese berüchtigten Gladiolus Cup Noodle Sprüche hat, die mittlerweile ein Mikrokosmos auf Youtube haben. "The ultimate flavour" Im dem Fall agierte man nicht unabhängig, obwohl man ein eigenes Entwicklerteam hat und ein eigenes Publishinghaus hat. Der gute alte Hideo mit Death Stranding hatte auch die ein, oder andere Sache gehabt wie Half Live Kostüm, oder Monster Engergy Drink. Dann gibt es Dinge, die Fur0 angesprochen hat, aber da frage ich mich gleichzeitig, wenn die Kunden das Game im Vorhinein finanzieren und durch die Betragsmenge auswählen, welche Inhaltsstücke es besitzen darf, dann war es sehr streng genommen kein Indiegame, da man abhängig von Investoren war, die jeder von uns sein könnten.

      Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, was wäre, wenn man das Game unabhängig entwickelt hat und dann mit Entwicklungsabschluss zu einen Publisher gegangen ist. So ein Fall gab es beim Game "Always Sometimes Monsters". Ist es deswegen ein Indie im Geiste, oder muss man dafür eine neue Definition kreieren. Aruka meinte, dass das Marketing eine Rolle spielen kann, was ein interessanter Ansatz ist, aber da stellt sich mir auch die Frage, was für eine Art Marketing ist gültig in dieserlei Hinsicht. Ein zufälliges virales Marketing ist mächtiger als jede Billboard-Werbung in New York, weswegen man klare Instrumente kreieren muss, um das betiteln zu können. Herzblut ist eine interessante Sache, die eine gewisse Romantik versprühen, aber Games wie "Feminazi: The Triggerung" kann man durchaus als Low Cash Grab bezeichnen, da es auch die offensichtlichsten Pixel Shader verwendet und die Produkte eines Gilson B. Pontes schreien auch nicht so wirklich nach Qualität. Gleichzeitig lese ich immer von Indiegames, wo die Entwickler 2 Jahre hungerten mussten und dann das Produkt veröffentlicht haben und gerechten Erfolg bekommen haben (dieses first person Pfadfinder game, was dann von Microsoft gekauft wurde, mir fällt der Titel nicht ein.) Die Argumentation mit den Bugs ist schwer zu erläutern. Ich sah in beiden Sparten Herzblutgames, aber auch "faule" Games, weswegen das schwer zu definieren ist. Diese "fließend" Sache ist ein interessanter Gedanke. Angenommen nach 70 Jahren verliert Square Enix die Rechte auf Final Fantasy und nur eine Person besitzt die Rechte, hat es dann seinen AAA Status verloren und kann nun als Indie deklariert werden?

      BTW, Arukas Vater hat absolut Recht, Blink 182, oder Green Day ist kein Punkrock :P (*lauf weg*)


      Izanagi hat auch eine interessante Idee, aber dann frage ich mich auch, was man mit jenen Indie-Titeln macht, die jetzt keine Bühnenpräsentation bekommen haben.


      Vielleicht liegt es daran, dass ich 1992 geboren wurde, aber das was in meinen Augen so wirklich als Indiegames bezeichnet werden können, waren diese Newgrounds games, oder diese Games auf miniclips, oder itch.io oder wie die Seiten auch immer hießen. Da hat man nicht so das wirkliche Geld und hatte für mich die Mentalität eines Indiegames, wobei das Wort "Amateur" man eher benutzen kann.

      Wie es hier schon alle direkt, oder indirekt erwähnt haben, kann man das schwer kategorisieren und das kann nur jeder wirklich für sich definieren. Ich sehe das teilweise so nihilistisch wie Para.

      Ich sehe das Wort "Indie" sehr neutral an, aber im Endeffekt habe ich keine Ahnung.
    • Phew, ich hoffe man ist mir nicht böse, das ich nicht auf alles und jeden eingehe. Viele interessante Blickwinkel, gute Argumente & etwaiges. Es ist nur halt zuviel (vorallem kurz vor Neujahr) auf alles einzugehen.


      Fur0 schrieb:

      Natürlich möchten die Großen ein Stück von diesem Markt abbekommen und liefern oder finanzieren Spiele, die von einem kleinen Entwickler programmiert werden und von ihrer Machart klar Indie inspiriert Titel sind. Echte Indies sind es aber nicht. Das sind mehr so Wanna Be Indies, weil in diesem Sektor viele Spieler unterwegs sind, die ja ausdrücklich kein AAA wollen. Insofern ist schon einiges an Fake Indies dabei.
      Für mich liegt aber genau das Problem. Der "Ursprüngliche" Erfolg von Indies, genau das was Indies (meines Erachtens nach) so attraktiv und besonders gemacht hat, war, das sie eben eine besondere Art von Spiele geliefert hat, die sich von dem typischen AAA Blockbustern abgehebt haben. Und das Wort Indie hat man davon hergeleitet weil eben jene Independent Entwickler sich getraut haben solche Spiele auf die Beine zu stellen, wo sich größere Entwickler & Publisher einfach nicht mehr rantrauen konnten oder gar "durften". Viele Indie-Fans waren ja begeistert davon was Indie-Spiele zu bieten haben und haben sich gewünscht das größere Publisher sich eine Scheibe davon abschneiden, jetzt gibt es den gewünschten Wandel, aber dann werden solche Spiele als "Fake" diskreditiert und das obwohl ich jetzt dreist behaupten würde, wenn du jemanden ohne Hintergrund-Wissen an Hollow Knight vs Ori setzen würdest, er/sie würde keinen Unterschied merken, weil es Sachlich gesehen auch keinen Unterschied gibt.

      Im Endeffekt wenn wir auf die Debatte eingehen, dreht sich einfach auch nur alles darum, ob im Bootmenü des Spiels jetzt ein Publisher Logo drin ist oder nicht, und das ist was für mich das gesamte Thema so problematisch ist, weil es eben eine gewisse Ironie und Doppelmoral aufzeigt. Viele der Indie-Fans sind ursprünglich von großen Publishern weggegangen und haben gegen Mainstream Spieler argumentiert, weil sie sich viel zu sehr darauf verbeißen, was für eine große Marke dahinter steckt. Im Endeffekt betreiben aber Indie-Fans mit so eine Denkweise aber genau das exakt selbe, was sie anderen anprangern und zwar ein Spiel daran zu messen das eben kein großer Publisher dahinter sitzt, und wenn doch ist es ein "Fake Indietitel". Und für mich zerstört ehrlich gesagt den ursprünglichen Geist von Indie-Spielen, wo man eben frei von der Marken-Denke einfach gute und interessante, gegebenfalls traditionelle oder innovative Spiele zu liefern. Wenn man das aber nur daran misst, ob jetzt auch noch ein Publisher dahinter sitzt, der am ehesten einfach nur das Spiel auf den Markt vertreibt aber gar kein wirklichen Einfluss darauf hat, dann sehe ich das Persönlich eher Problematisch und nimmt mMn auch etwas das schöne der Indie-Kultur weg.


      Aruka schrieb:

      Aber daher verstehe ich nie wieviele Spieler sich lieber sowas wie Watchdogs Legion kaufen, anstatt mal ein paar Indiespielen eine Chance zu geben.
      Versuche das jetzt mal aus meiner Perspektive zu sehen, der eben sich in beiden Seiten wohlfühlt. Für mich ist das immer so das gleiche Streitthema mit "gute alte Klassiker" versus "moderne (Neu)Auflagen". Als jemand der in einer jüngeren Generation aufgewachsen ist (gut jetzt nicht mehr, aber '91 Baujahr gab es auch eine Zeit in der Videospiel-Industrie wo man eher als Kücken wahrgenommen wird) aber bspw. einen 18 Jahre älteren Bruder (bin der Nachzügler in unserer Familie) und ebenfalls 2 ältere Schwestern im ähnlichen Alterschnitt wie meinen Bruder, bin ich halt so zwischen zwei Generationen aufgewachsen. Mein Bruder/(Jüngere Ältere) Schwester die mir bspw. Klassiker gezeigt hat (auch in Punkto Filme) gezeigt haben, sowie halt das was man typisch in der jeweiligen Gen selber miterlebt, war es für mich halt immer unglaublich "weird" vom Konzept her, das man halt einerseits eine Seite kennen lernt die über moderne Sache schimpfen, während andere Menschen aus meiner Generation etwas Altbacken finden. Als bsp. Star Wars. Ich finde dieses OG und Prequel debatte immer so unglaublich cringe, weil für mich beide Triologien großartige Ansätze hatten. ich erinnere mich an meine Kindheit wo ich von meinem Big-Bro eine Collectors-VHS-Edition der Krieg der Sterne Triology bekommen habe und einfach so oft die Filme auf und ab gesehen zu haben, nur um dann nicht unlängst später dann meine Freude mit Episode 1 zu haben.

      Um auf den Punkt zu kommen, wenn du meine Spieleliste anschaust, ich bin sogut wie überall vertreten. Indie-Segment genauso wie AAA bereich und auf beiden Seiten gibt es für mich Highlights. Und ich bin ehrlich mit dir, mal ab davon das es für mich auf technischer Seite nicht gut spielbar ist auf der Standart-Xbox, fand ich bisher Watchdogs Legion nicht "viel" weniger gut als aktuell Hades oder ein anderes "großes" Indie-Spiel.

      Ich bin aber auch der Ansicht das mein Punkt hier etwas untergegangen ist, weil es mir eigentlich darum geht, das ein gewisses Maß an Trennung wichtig und fair ist, weil ich behaupte das ein Watchdogs Legion auch einfach nochmal eine ganz andere Dimension ist als ein Hades oder sonstige Indie-Spiele. Da geht es mir darum, wenn dir mein Vergleich zu dem Sonntagscomic nicht gefallen hat, eine Trennlinie zu setzen zwischen einem Manga und einem Roman. Ein Manga kann genauso Qualitativ und Spannend sein, inhaltlich vieles bieten etc... es ändert aber nichts daran das ein Manga und ein Roman in einer ganz anderen Dimension spielen, die anders bemessen und gewertet wird.

      Und Abschließend muss ich dazu auch noch einwerfen, als jemand der da immer zwischen den Fronten gerät, ist es doch umgekehrt nicht anders. Wieviele KOmmentare, Kritiken und "Meinungen" in den letzten Jahren denkst du habe ich gelesen, wo Indie-Fans großen Spielen einfach keine Faire Chance geben und die Spiele auch vorab schon diskreditieren oder kritisieren?! Beide Seiten sollten sich da an der Nase fassen oder zumindestens ein Stückweit mehr Toleranz bekommen. Weil, ich habe es ja bereits erwähnt, Indie-Spiele und AAA Spiele sind einfach meist anders, und ich kann einfach keinen der beiden Seiten einen "Vorwurf" machen, das sie halt sich nicht für die jeweilig andere Spieleseite interessieren (sofern es halt wirklich Spieltypen basiert ist und nicht rein auf das "Markending" reduziert wird... ergo bspw. der Ori diskussion oder wie hier gegenbeispiele gekommen sind wie z.b. Kingdoms Come Delieverance oder auch das mehrfach erwähnte Divinity Original Sin 2).

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