[Multi] Hades

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    • Hades
      Plattform: PC, Switch (Xbox One, PlayStation 4 und Next-Gen TBA)
      Entwickler: Supergiant
      Genre: Rogue-Lite


      Mit Hades in der offiziellen 1.0 Version und Spelunky 2 sind im September gleich zwei beeindruckende Rogue-Lite's erschienen. Der Fokus liegt bei Hades auf Action während man bei Spelunky 2 erkundet. Ich habe mir einfach beide geholt, was auch gleichbedeutend damit ist, dass ich mein Vorhaben, UnderMine durchzuspielen, zu den Akten lege. Das Spiel ist auch erst vor kurzem für Konsole erschienen und im Game Pass gelandet und was spaßig und motivierend begonnen hat, ist nun nach über 40 Stunden, gar nicht mal so weit vom Ende entfernt, in pure Frustration gemündet. Das ist beim Roguelike/Rogue-Lite Genre natürlich ein Problem, was immer auftreten kann. Bei Gonner und Crypt of the NecroDancer hatte ich relativ schnell das Handtuch geworfen, während ich Rogue Lagacy und Binding Of Isaac komplett beendet habe, ohne je wirklich frustriert gewesen zu sein. Wie es nun bei Hades und Spelunky 2 aussehen wird, wird sich zeigen. Ich denke, beide Titel haben das Potential dazu, mich lange zu unterhalten und mich beide zur Aufgabe zu bringen. Wenn ich bei einem Rogue-Lite Game so langsam merke, dass ich überhaupt keinen Progress mehr mache, dann weiß ich allmählich, dass der Rausschmeißer allmählich an meinem Jackett zupft. So, wie es nun bei UnderMine der Fall ist was ich weiterhin unglaublich frustrierend finde, nach all dem Aufwand wohl nie die Credits zu sehen.

      Hades hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es hat nen großartigen Artstyle, es ist schnell, läuft überwiegend flüssig und es gibt keine nervigen Tutorials. Du wirst direkt ins Spiel geworfen. Das Spielprinzip ist nicht sonderlich kompliziert, erklärt wird aber nichts und das ist gut so. Es gibt keinen langen Prolog oder sonst irgendein Geschwafel, du bist direkt in der Action. Und dennoch versteckt sich hier für ein Spiel dieser Art eine recht interessante Geschichte mit skurrilen Charakteren und richtig guten Synchronsprechern. Kann also nur empfehlen, sich oft mit den NPC's zu unterhalten.

      Was die Plattformen angeht ist es aktuell frisch aus dem Early Access raus, für PC gibt es den Titel also schon etwas länger, allerdings war es nie der 1.0 Release. Neben der Switch werden demnächst noch weitere Konsolen folgen. Bei Spelunky 2 ist es ja die selbe Situation was Konsolen angeht, aber auch das Spiel wird vielleicht seinen Weg noch über die PlayStation 4 hinweg finden.

      Wollte den Thread gerne erstellen, damit ich bald irgendwo meinen Frust abladen kann. Denn der wird sicherlich noch kommen.
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      Mega Man 11 - 6,5/10,
      Day of the Tentacle Remastered 7/10, Limbo 6,5/10

    • Joah als Supergiant Fan war das ein absoluter Pflichtkauf, zu dem es nicht gekommen ist. Man hat hier die Sony Fans echt ein wenig beschissen. Vor einem Jahr wurde ganz klar gesagtd as es auch für die PS4 erscheint, und auf einmal kam die Ankündigung es sei Switchexklusiv für den Anfang. Habe sie inzwischen angeschrieben und man macht es am Erfolg des Spieles fest ob es Umsetzungen für die anderen Konsolen gibt, daher bin ich zuversichtlich. Finde es aber echt schade.

      Supergiant Games ist mein Lieblingsindiestudio und ich habe alle Spiele mehrfach durchgespielt. Sogar Pyre was kaum hype generieren konnte fand ich echt gut.

      Aber fühl mich hier echt ein wenig verarscht. ^^
      Ja, ich habe eine Switch, aber ich will so ein hektisches Spiel ungern auf der Switch spielen, es soll ja zu FPS Einbrüchen kommen und ich mag das nicht.

      Somnium schrieb:

      Neben der Switch werden demnächst noch weitere Konsolen folgen.
      Noch hat man nicht daran gearbeitet udn offiziel ist nix bestätigt, also Ende 2021 wäre sehr optimistisch aber möglich.

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    • Aruka schrieb:

      Ja, ich habe eine Switch, aber ich will so ein hektisches Spiel ungern auf der Switch spielen, es soll ja zu FPS Einbrüchen kommen und ich mag das nicht.

      Ich habs heute einige Stunden im Handheld-Modus gespielt und optisch gehört das Spiel mit zum besten, was ich so im Handheld-Modus auf der Switch gespielt habe. Da wird die Auflösung ja gerne mal nach unten geschraubt oder durch eine dynamische Auflösung wird es schnell mal pixelig. Lediglich die Schriftgröße lässt hier zu wünschen übrig.
      Signifikante Einbrüche in der Framerate habe ich aber jetzt nicht erlebt. Es gibt Momente, wo der gesamte Bildschirm voller Gegner ist. Das waren die einzigen Momente, wo die Framerate mal etwas abgesoffen ist, sich aber schnell wieder erholt hat, ohne, dass das Spielgeschehen davon beeinträchtigt wurde. Ich denke, meine Worte werde dich da nicht wirklich überzeugen, aber das ist nichts, was es nicht auch auf Systemen mit mehr Power geben könnte. Auch hier verweise ich wieder auf UnderMine, was einen absolut simplen Grafikstil hat und auf der Xbox One beim Wechsel der Bildschirme manchmal Tearing aufweist oder die Framerate bei viel Action mal komplett absäuft. Das gute bei Hades ist, das Spiel ist brandneu und vermutlich wird man auch an der Performance nochmal schrauben, denn ein Update wurde ja bereits angekündigt. Aber insgesamt kann ich dem Spiel jetzt keine üblen Einbrüche in der Performance vorwerfen. Und das sind meine Aussagen zum Handheld-Modus, gut möglich, dass diese kleineren Dips im Docked-Modus nicht einmal vorhanden sind.

      Ich hatte gerade einen verdammt guten Lauf und habe die ersten beiden Bosse besiegt, natürlich auch mit etwas Glück. Bis mich dann im Elysium irgendwas erwischt hat, es war kein Gegner sondern das berüchtigte Environment. Das war jetzt nach meiner Aufgabe in UnderMine auch wirklich mal ein Lauf, den ich wirklich für's Selbstbewusstsein gebraucht habe. Allerdings ahne ich, dass ich hier von Ebene 1 wieder starten muss, bei UnderMine kann man sich die Ebene aussuchen wo man starten will, sofern man sie freigeschaltet hat.

      Hades besitzt übrigens einen Gott-Modus, den man nach belieben aktivieren kann. Ich glaube, so etwas gabs noch nie in dieser Art von Spiel. Kann man aktivieren, wenn man mehr darauf aus ist, die Story zu beenden, allerdings soll es auch kein Modus für Unsterblichkeit sein. Es soll also selbst dann noch fordernd sein, aber eben nicht mehr so gnadenlos wie auf den späteren Ebenen. Begrüße ich, muss ich sagen, da die Nutzung komplett optional ist. Wenn ich also irgendwann merke, dass ich es im Standard-Modus nicht mehr schaffe, würde ich darauf zurückgreifen.
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      Day of the Tentacle Remastered 7/10, Limbo 6,5/10

    • Somnium schrieb:

      Ich habs heute einige Stunden im Handheld-Modus gespielt und optisch gehört das Spiel mit zum besten, was ich so im Handheld-Modus auf der Switch gespielt habe. Da wird die Auflösung ja gerne mal nach unten geschraubt oder durch eine dynamische Auflösung wird es schnell mal pixelig. Lediglich die Schriftgröße lässt hier zu wünschen übrig.
      Hinzu kommt aber noch das ich alle Supergiant Games auf der Playstation gespielt habe, da hätte ich Hades dann auch gerne dort. ^^

      Will halt bestenfalls immer die beste Version, und FPS-Einbrüche sind etwas was mich wirklich stört. Gerne 30FPS, aber dann locked.

      Kann es aber kaum erwarten es selbst zu spielen, liebe Roguelites und dann auch noch von Supergiant, mir war direkt klar das sowas nur gut werden kann. Soundtrack habe ich auch schon ganz gehört, auch wieder genial.

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    • Somnium schrieb:

      Hades besitzt übrigens einen Gott-Modus, den man nach belieben aktivieren kann. Ich glaube, so etwas gabs noch nie in dieser Art von Spiel. Kann man aktivieren, wenn man mehr darauf aus ist, die Story zu beenden, allerdings soll es auch kein Modus für Unsterblichkeit sein. Es soll also selbst dann noch fordernd sein, aber eben nicht mehr so gnadenlos wie auf den späteren Ebenen. Begrüße ich, muss ich sagen, da die Nutzung komplett optional ist. Wenn ich also irgendwann merke, dass ich es im Standard-Modus nicht mehr schaffe, würde ich darauf zurückgreife
      Gibt es im Spiel also lediglich "Standard" und "Gott" als Schwierigkeitsgrade?
      Finde "Gott Modus" für nen einfachen Modus übrigens ziemlich unpassend gewählt als Namen xD Normalerweise bedeutet ein "Gott Modus", dass nur "Götter" ihn überstehen können :D
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    • Nachdem ich UnderMine etwas verdaut habe, habe ich mir nun auch mal wieder Hades vorgenommen und möchte es dann auch in absehbarer Zeit mal beenden. Ich glaube, ich weiß einfach, was mich immer wieder aus dem Flow bringt. Normalerweise hast du ja bei Roguelites dieses klassische "Live, Die, Repeat". Das ist ja so ein Tunnel, in dem du dich da befindest. Du stirbst im Dungeon, du kommst zurück und lernst aus deinen Fehlern. Bei Hades kommst du zurück und dann blinken wieder zig Icons im Hub, Lore-Einträge schalten sich frei, es gibt gefühlt nach jedem Run neue Dialoge. Spontan würde ich sagen es vergehen 7-10 Minuten bis ich dann wieder einen neuen Run anfange. Für Leute wie mich, die ständig alles anklicken müssen, ist das eher ein Hindernis. Aber ich denke mir auch, die ganzen Dialoge/Lore etc. hat man nicht umsonst gemacht, die Story ist ein Teil des Spieles und so cool ich das finde, bei einem Roguelite zieht mich das etwas raus wo ich nach einem Run eigentlich direkt wieder in den Dungeon möchte. Ich muss schauen, inwiefern mich das Konzept vielleicht doch noch an sich reißen kann, wäre schade, wenn ich hier ein zweites 13 Sentines erlebe, wo mich auch immer irgendwas aus dem Spielfluss reißt.
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    • Ich muss mich jetzt wirklich mal meine Frage an die Besatzung richten, die mit dem Spiel durch ist (da findet sich doch bestimmt der ein oder andere). Ich habe immer noch keinen kompletten Run geschafft. Ich habe mittlerweile den Götter-Modus eingeschaltet, was mir bisher 0 gebracht hat. Die Schadensresistenz von Zagreus steigt nach jedem Ableben zwar um 2 Prozent (der Wert kann bis zu 80% erreichen, man müsste, wenn der voll ist, nahezu unbesiegbar sein), aber nach meiner Erfahrung werden die Gegner und Bosse bei jedem neuen Versuch noch gnadenloser.

      Zuerst dachte ich, es wäre Einbildung von mir, dass die Hydra auf einmal 4 statt 3 Köpfe beschwört. Mittlerweile beschwört sie so viele Köpfe, dass ich nicht mehr weiß, wie ich überhaupt noch ausweichen soll. Das gleiche gilt für den ersten Boss, Meg, wo man später auf einmal ihre Schwestern bekämpft die alle deutlich mehr auf den Kasten haben als sie, bis man später halt wieder gegen Meg kämpft, die aber deutlich mehr auf dem Kasten hat als zu Beginn.

      Zuletzt hatte es mich bei dem Minotaurus in der dritten Ebene erwischt. Dem kann man eigentlich gut ausweichen und mich hatte es lediglich erwischt, weil ich mit wenig HP dort angekommen bin. Wenn der aber einmal ausholt, tut es sehr weh und man darf nicht vergessen die Bosse werden nochmal härter, sobald sie weniger als die Hälfte an HP haben.

      Ich hatte einen guten Run vergangene Nacht, und das, obwohl die Bosse einfach nur noch ekelhaft schwer sind, war aber zuversichtlich, den Minotaurus zu erledigen. Aber als ich beim Boss ankam, stellte der Minotaurus mir noch diesen Typen mit dem Speer vor, der sich dann als zweiter Boss entpuppte. Richtig, man kämpft gegen beide und ich habe bis jetzt noch keine richtige Lösung gefunden, wie ich gegen den Typen ankomme, da ich ihm kaum was abziehe. Und ich hatte bereits einige gute Segen, inklusive einen Duo-Segen.

      Ich habe die Befürchtung, wenn ich das nächste mal da bin, zaubert er noch einen dritten Boss hervor. Muss sagen, viel fehlt nicht mehr und ich habe das Frust-Level von Undermine erreicht (welches ich übrigens aufgegeben habe, da ich den vorletzten Boss einfach nicht schaffe). Wie viele Ebenen gibt es überhaupt? Ich will eigentlich gar nicht wissen, wie schwer Hades am Ende sein wird. Ich weiß nicht, inwieweit der Götter-Modus mir mit der Schadensresistenz helfen wird. Mir kommt es eher so vor, als sei das Spiel deutlich schwieriger geworden, seitdem ich diesen Modus eingeschaltet habe.
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    • Eine Ebene kommt nach dem Minotaurus/Theseus-Kampf noch. In dem Bosskampf haben mir immer diese Beschwörungen der Götter geholfen, die man ab und zu als Belohnung bekommt.

      Wieviele Versuche hast Du denn jetzt auf dem Kasten? Es wird mit der Zeit leichter, weil man sicher ja über den Spiegel (wiederbeleben!) und die Geschenke, die man für den Nektar bekommt, verbessern kann. Die Bosse haben, soweit ich das feststellen konnte, alle so drei oder vier Variationen, die nach einer Weile zufällig ausgewählt werden. Die werden meines Wissens nicht kontinuierlich schwieriger, sondern wechseln sich nur durch.
      Hades ist ganz klar der schwierigste Boss, aber nach einen paar Versuchen ist der auch nicht so schlimm.

      Ich hab meistens mit dem Aegis-Schild gespielt, damit fand ichs am leichtesten. Schalte unbedingt einmal alle Waffen frei.
    • @Jucksalbe

      Besten Dank für die Infos, solche kleinen Wegweiser helfen ungemein. Hab jetzt schon länger nicht geschaut aber so langsam müsste es über 20 Fluchtversuche sein. Die verschiedenen Boss-Kämpfe kommen mir wirklich so wie eine Art Roulette vor wo man vorab nicht weiß, wem man gegenüberstehen wird. Ich habe es während der Ubisoft Präsentation wieder probiert und bin wieder am Minotaurus und Theseus gescheitert, allerdings nicht mehr so hoffnungslos unterlegen wie gestern. Also der Kampf ist fies, zumal Theseus am Ende dann nochmal seine Spezialität zündet und man da ordentlich Schaden einstecken kann.

      Die Waffen habe ich bereits alle freigeschaltet, der Bogen hat mich traditionell bisher immer gut durchgebracht, der Speer macht auch Spaß. Das Schild hatte ich bisher einmal und fand ich auch recht gut. Praktisch sind alle Waffen brauchbar, aber es kommt dann auch immer drauf an welche Segen man während seines Durchgangs erhält. Wichtig war jetzt erstmal zu wissen, dass es nach dem Elysium dann wohl nur noch eine Ebene gibt. Bei dem Nektar bin ich etwas überfordert, weil du praktisch jedem eine Flasche geben kannst, den Bewohnern im Hades aber auch den Göttern des Olymps und jeder revanchiert sich.

      Ich glaube der nächste Durchlauf wird mit dem Schild gespielt, hatte auch gelesen, gegen den Minotaurus und Theseus sei der recht effektiv.
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    • Hatte nun mal nen echt brauchbaren Lauf der mich sogar bis nach Hades geführt hat und ich dann am Ende überrascht war, da fehlte eigentlich gar nicht mehr viel und er wäre erledigt gewesen. Es gibt ja Skills sich vor einem Game Over zu bewahren, einmal als Item welches man als Geschenk erhält und dann als passive Fähigkeit die permanent freigeschaltet ist. So kann man 2 mal den Tod trotzen. In diesem Durchgang trotzte Zagreus ihn allerdings 5 mal und ich würde gerne wissen, wie sich der Effekt so oft stapeln kann, kann mich nicht erinnern, irgendeinen Segen erhalten zu haben. Wenn ich wüsste, wie oft Zagreus den Tod trotzen kann, hätte ich mich vielleicht noch etwas mehr reingehangen, denn als ich bei Hades angekommen bin dachte ich bereits, das wäre mein letzter Versuch. Gut, man sieht es halt, dass da "Letzte Chance" steht aber ich sehe nirgendwo den gestapelten Effekt, wie viele Versuche ich noch habe nachdem Zagreus einmal erwischt wird. Durch die Skills weiß ich von mindestens 2 weiteren Versuchen, die einem gewährt werden.

      Stärker scheinen die Gegner nun nicht zu werden. Wobei ich noch nicht sagen kann, wie viele Variationen es von Theseus und dem Minotaurus geben wird, jetzt, wo ich sie einmal beide besiegt habe.
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    • Jucksalbe schrieb:

      Du kannst Dir diese Wiederbelebungen unterwegs auch zurückkaufen bzw. Patroklos kann Dir auch den ganzen Satz wieder auffüllen.
      Die aktuelle Anzahl wird, soweit ich mich erinnere, unten links über der Energieleiste angezeigt.

      Musste jetzt kurz erstmal schauen, wer Patroklos ist :D
      Aber kein Wunder, den habe ich nämlich erst zweimal getroffen, scheint nun aber in jedem Durchgang einmal aufzutauchen. Werde da aber später mal drauf achten, ob die Anzahl irgendwo angezeigt wird. Das klingt schon etwas versteckt weshalb es gut möglich ist, dass ich es übersehen habe. Aber mal wieder, besten Dank für die Tipps!

      Obwohl ich meinen Spaß an Hades über die vergangenen Tage wiedergewonnen habe, bleibt aber meine Kritik, dass ich es schade finde, dass das Spiel nie größere Content-Updates erhalten hat, was das Roguelite Genre auch ausmacht. Also weder kostenlos noch kostenpflichtig ist da aktuell was erschienen, wobei ich mir denke, da könnte was in Arbeit sein. Das Spiel war ja auch im Early Access, ich beziehe mich bei Updates aber auf alles, was nach Version 1.0 so erschienen ist. Und ich glaube einfach, ein größeres Content-Update gab es da nicht.
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    • Ich weiß gar nicht wie ich so naiv sein konnte, indem ich dachte, der Kampf gegen Hades sei wirklich vorbei wenn die Health Bar von ihm aufgebraucht ist. Aber da kommt ja der Twist nun, den Gnadenstoß kann man ihm nicht geben, denn dann füllt er seine HP Bar wieder komplett auf und wird noch einmal stärker. Sowas habe ich ja schon immer gehasst. Auch abseits von Hades. "Du hast nun meine erste Gestalt gesehen, pass man auf, wenn du meine 20 anderen Varianten noch kennenlernst". Ich habe nie verstanden, inwiefern das irgendwie motivierend wirken soll, wenn man bereits einen harten Kampf bestritten hat.

      Auch Hades kann man natürlich durchschauen, indem man sich einfach seine Angriffe etwas einprägt. Aber erstmal muss ich natürlich wieder zu ihm kommen. Ich habe dennoch das Gefühl, dass es nun etwas schneller vorangeht. Noch ist die Motivation da, ihn zu besiegen, aber ich kenne mich, ich werde auch schnell ungeduldig. Die Anzeige, wie viele Extraleben man hat befindet sich wirklich ganz klein unten Links. Kann man wirklich sehr leicht übersehen. Und wie es sich gehörte hatte ich bei diesem Versuch dann wirklich nur 2 Extraleben und meine HP wurden bei dem Versuch auch deutlich sparsamer wieder aufgefüllt. Hätte ich diese 5 Extraleben und die großzügige HP-Auffüllung vom letzten mal gehabt, wäre Hades natürlich nun erledigt.
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    • Es ist zwar schon fast ein halbes Jahr her wo ich das Spiel durchgespielt habe, aber da ich gerade mit Returnal mein zweites Spiel dieser Art durchspiele, wollte ich auch mal ein paar Worte zu Hades verlieren.

      Als jemand der noch nie sowas gespielt hat, bin ich da recht neutral rangegangen und muss sagen das mir das Spiel schon recht gut gefallen hat. Das Gameplay hat echt spaß gemacht und die Build Möglichkeiten waren auch echt gut. Ich muss aber sagen das mir das spiel stellen weise dann doch zu RNG war, da ich viele Runs hatte wo ich Sachen bekommen hatte die mir nicht lagen oder einfach schlecht waren. Es wäre schöner gewesen da ein bisschen mehr Einfluss drauf zu haben , denn so habe ich mich immer wenn mir das Build nicht gefallen hat freiwillig in den Tot gestürzt (das kam nicht wenig vor). Nicht so gut fand ich auch das man bei jeden Durchgang wirklich immer wieder die Bosse besiegen musste, was nach einer Weile echt langweilig wurde. Auch das Leveldesign fand ich nicht so geil, vor allem diese Level die einem zu sehr in der Mobilität einschränken, waren eher kontraproduktiv für den Spielspaß. Aber im Großen und ganzen war es trotzdem spaßig genug das ich es durchgespielt habe (aber nur mit dem Gott Modus).

      Die einzige Sache die mich wirklich enttäuscht hat, war die hoch angepriesene Story. Wie sie eingebaut wurde war zwar gut, aber es änderte nichts daran das es meiner Meinung nach irgendwie alles komplett uninteressant war und es keine Figur auch nur annähernd geschaft hat mein interesse zu wecken. Hinzu kommt, das die Geschichte, wie auch @Somnium schonmal erwähnt hat, den Spielfluss stört, da man nach jeden tot erstmal gefühlt 10 min mit jeden quatschen muss bevor man zum nächsten versuch kommt.

      Also alles im allen fand ich das Spiel ganz ok und es hatte seine spaßigen Momente, aber meiner Meinung nach kommt es nicht annähernd an den Ruf ran den es aktuell hat. Für mich ist zum Beispiel Returnal, was ich gerade spiele, in jeden Bereich um Welten besser als Hades. Meine Bewertung wäre somit eine 6,5/10.
    • @ElPsy

      Ich habe Hades immer so eingeschätzt, dass das Spiel besonders den Leuten richtig gut gefallen könnte, die noch keine großen Berührungspunkte mit dem Genre haben. Aber genau das scheint bei dir, der das Genre noch nicht so gut kennt, ja auch nicht komplett gezündet zu haben was eher meine Theorie wieder bestätigt: Hades ist einfach kein wirklich gelungenes Roguelite. Ich bin mittlerweile großer Fan der Story sowie von den Charakteren, aber auch hier bleibe ich bei meiner Meinung, ein Roguelite mit so viel Story funktioniert einfach nicht richtig. Du brauchst bei einem Roguelite einfach diesen "Live, Die, Repeat" Faktor ohne viel Ablenkung um einen ordentlichen Spielfluss zu haben. Leider hat Hades keinen besonderen Post-Game Support mehr erhalten, aber davon leben die Spiele in dem Genre einfach. Wenn ich da an Isaac denke, das Spiel hat erst kürzlich seine finale Erweiterung erhalten. Das Spiel hat wirklich ewig lange Support, kostenlos wie kostenpflichtig, erhalten.

      Besonders ab der dritten Ebene zieht sich das Spiel enorm und ich hatte bisher seit meinem letzten Post hier nur noch einen weiteren Durchgang gestartet, der aber ein kompletter Reinfall war. Ich will es aber weiterhin gerne dann einmal durchspielen, doch ich denke, danach werde ich es nicht mehr anrühren. Dennoch muss ich sagen, ich würde diese Spielwelt mitsamt den Charakteren gerne wiedersehen. Wenn das mal der Fall ist, würde ich aber gerne was anderes als ein Roguelite sehen. Ich denke einfach, wenn ich so auf die anderen Spiele schaue die Supergiant Games gemacht hat, sind sie in einem anderen Genre wohl besser beheimatet.
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    • Somnium schrieb:

      Ich habe Hades immer so eingeschätzt, dass das Spiel besonders den Leuten richtig gut gefallen könnte, die noch keine großen Berührungspunkte mit dem Genre haben.
      Ich denke den größten Fehler den ich gemacht hatte war es mich über das Spiel zu informieren und wodurch Erwartungen im Bezug zur Story aufzubauen. Für mich ist das beste gegen Beispiel aktuell Returnal, da bin ich mit Null Erwartungen rangegangen und habe da womöglich für mich ein Goty bekommen. Vor allem die Story hat mich hier positiv überrascht, da sie dort größtenteils in Audio form oder in sehr kurzen zwischen Sequenzen erzählt wird und dadurch der Spielfluss so gut wie nie unterbrochen wird.

      Ein andere Punkt warum Hades mich weniger angesprochen hat war die zu große Anzahl der möglichen Builds, die man sich aus zufälligen sachen zusammenbaut. Ich denke für viele ist das eher ein Pluspunkt aber für mich als jemand der zu viel randomnes nicht mag (deswegeb bin ich auch nicht so ein großer Fan von rundenbasierten Kampfsysteme), war das in Hades zu stark für mich ausgeprägt, da es da meiner Meinung nach sehr viele Runs gab die ich absichtlich abgebrochen habe weil ich nicht den Kampfstil bekommen habe der mir spaß macht. In den Sinne fand ich das bei Returnal auch wieder viel besser gemacht, da es dort nicht wirklich diese Builds gibt (ein paar bestimmt, aber jetzt nicht so stark ausgeprägt wie in Hades), sondern man bekommt mal den ein oder anderen Buff der mal besser oder schlechte in die eine oder andere Richtung geht. Aber der größte unterschied im Gameplay bleiben die Waffen die mitten im Run findet und man somit viel einfacher den Stil spielen kann der einem gefällt.

      Aber wie gesagt ich fand Hades jetzt auf keinen Fall ein schlechtes Spiel. Ich kann sehen warum es so vielen gefallen hat, aber für mich war es irgendwie nicht wirklich was.
    • Ohne die ganzen festen Fähigkeiten (z.B. durch den Spiegel) hätten mich die Zufälligkeiten wahrscheinlich auch genervt. Aber so wußte man zumindest, dass man mit jedem Durchlauf zumindest ein wenig stärker wird und man immer eine zumindest ein wenig bessere Chance hat durchzukommen.

      Zudem wird es einem zum Glück nicht nach dem Motto "Friß oder stirb!" aufgezwungen, man hat immer zumindest eine Auswahl, so dass ich eigentlich nie einen Durchlauf abgebrochen habe und das Spiel auch mit jeder Waffe zumindest einmal zuende gebracht habe. Waffen, mit denen ich weniger gut zurechtkam (wie z.B. dieses Kanonending) konnte man häufig über diese Aufstufungen über den Hammer in etwas Angenehmeres ummodeln oder ansonsten sich über die Spezialattacke oder den Cast durchmogeln. Mit ein bißchen Erfahrung hat man eigentlich immer einen Build gefunden, der etwas taugt, manchmal dauerts eben ein wenig länger.

      Nicht so spaßig fand ich dagegen
      Spoiler für Somnium
      dieses Tor, dass man später freischaltet. Sich immer mehr selbst einzuschränken, nur um mehr von den seltenen Items zu bekommen, fand ich wenig motivierend.


      Die längeren Storyszenen fand ich nicht störend, obwohl sie sich manchmal etwas häufen können. Ich hab die immer als Belohnung verstanden, damit man ab und zu auch das Gefühl hat voranzukommen. Etwas nerviger fand ich das Verteilen von Nektar an alle möglichen Charaktere. Zumindest eine Übersicht, wem ich da schon wieviel gegeben habe, wäre nett gewesen. Aber eigentlich war das ganze System ansich unnötig.
    • Somnium schrieb:

      Ich habe Hades immer so eingeschätzt, dass das Spiel besonders den Leuten richtig gut gefallen könnte, die noch keine großen Berührungspunkte mit dem Genre haben.
      So sehr ich mich auch auf Hades freue, genau das hat mich beim Release gestört. Viele Diskussionen und Reviews haben sich halt gelesen als hätte man davor noch nie vom Roguelite Genre gehört.

      Genervt war ich natürlich auch wegen dem sehr plötzlichen zeitexklusivem Deal mit Nintendo, aber das ist wieder ein anderes Thema.

      Vor ein paar Monaten gab es auch bei GameTwo einen Podcast wo man über Roguelikes gesprochen hat, und so sehr mir die auch manchmal gefallen, da sassen die falschen Leute. Hades wurde halt angepriesen für Mechaniken die es im Genre seit Ewigkeiten gibt. Das einzig auffallende Alleinstellungsmerkmal ist die Optik und die Story.

      Also ich freue mich nach wie vor darauf, aber das Spiel sticht jetzt nicht mehr hervor als andere Ausnahmetitel im Genre. ich glaube ich hab in den letzten 3 Jahren gut 30 Roguelikes durchgespielt. So wirklich neu fühlte sich auch eher Returnal an, das lag für mich aber eher an der Technik. Rein mechanisch hat Returnal jetzt auch nichts neu erfunden, aber es fühlte sich halt anders an. Wie das erste richtige TripleA Roguelike.

      Ein weiteres Problem innerhalb des Genres sind die Genrebezeichnungen an sich. Dead Cells und Slay the Spire sind wohl mit die bekanntesten Roguelikes die es im Indiebereich gibt. Aber die könnten ja unterschiedlicher nicht sein. Slay the Spire bleibt für mich das beste Roguelike überhaupt, aber das kann man schlecht jemandem nach Hades oder Returnal empfehlen. ^^

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