Square Enix Debattierklub - Aktuelles Thema: Final Fantasy verfehlt Verkaufsziele

  • Ich würde erst einmal sagen, dass "Studio" ein Begriff ist, der sich leichter zu merken und auch leichter auszusprechen ist, als Business Unit. Business Unit klingt hingegen sehr bürokratisch oder technokratisch.


    Außerdem - so mein subjektiver Eindruck - benutzt fast jede Software - die irgendetwas mit Bearbeiten zutun hat - den Begriff Studio für irgendeine Version.


    Es geht hier meinem Eindruck nach also auf jeden Fall darum, welches Bild man nach außen vermitteln möchte. Verstaubt und versteift hat man ausgetauscht gegen "frisch und angekommen aber trotzdem professionell". Oder so in die Richtung.


    Ob sich darunter noch mehr verbirgt, werden wir sicher irgendwann erfahren. Ich gehe aber schwer davon aus, wenn man berücksichtigt, dass der neue CEO jetzt in Multiplattform und KI ordentlich einsteigen will. Dafür braucht es einfach ne andere Infrastruktur mit Fokus auf mehr Effizienz und Workflow.

    Ist aber nur mein Bauchgefühl.

  • Ist aber nur mein Bauchgefühl.


    Ich hatte nen ähnliches Bauchgefühl allerdings schon eher in die "Just why??" Richtung.


    Es ist zwar allgemein bekannt das SE mehrere Divisionen hat die für unterschiedliche Games und Serien zuständig sind aber abgesehen von dem FF14 Team hat niemand wirklich "Flagge gezeigt" die ganzen Games werden eben meist nur als Square Enix Titel angekündigt und nicht als SE Division XYZ. Daher wohl eher ne Änderung für Interne Sachen oder eben Partner....etc.


    Ka ich denke auch dass das jetzt nichts ist was man groß diskutieren müsste bzw eher so ein "Time will tell" Ding.

    ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~

  • Naja, dass "Veränderung stattfindet" ist derzeit ein wichtiger Marketing Aspekt für Square, wenn es um die Gunst der Investoren geht.


    Und um diesen Eindruck konstant zu vermitteln, werden sie nun wahrscheinlich alles nutzen, was ihnen einfällt. Auch solche Kleinigkeiten.


    Kann ja gut sein, dass wir so etwas für Remake Part 3 dann auch sehen.

  • Und dabei ist schon mit einbezogen, dass man mit Final Fantasy XVI eine Modernisierung und einen Wechsel zu einer jüngeren Zielgruppe angestrebt hat.

    Ist das tatsächlich so?


    Als ich vor 25 Jahren FF VII gespielt habe, gehörte ich auch zur jüngeren Zielgruppe, mir kam aber niemals der Gedanke: "Scheiße, dass das kein Actionspiel ist."


    Ich glaube FF XVI sollte eher eine ANDERE Zielgruppe ansprechen, nicht unbedingt nur eine jüngere. Für mich liegt da auch das Problem. Bei einer sehr erfolgreichen Reihe, die es seit 35 Jahren gibt, nach diesen 35 Jahren die Zielgruppe wechseln zu wollen, ist in meinen Augen dämlich und kann nur nach hinten losgehen.

    "Das meinen Sie doch nicht ernst." - "Natürlich meine ich das. Und nennen Sie mich nicht Ernst."

  • Die Zielgruppe kann SE doch eh schnurz sein, solange die Zahlen stimmen.


    Aber wenn man absichtlich das ignoriert, was Millionen von Spielern klar sagen... bei Serien haben die Fans eben, zu Recht, Erwartungen und Bedürfnisse.

  • Und hier sollte man die Kirche so langsam auch mal im Dorf lassen, denn es ist sicher nicht die Masse an Spielern, die für die letzten Teile fast ausschließlich Kritik übrig hatten.


    FF XVI, Remake und Rebirth sind beispielsweise Titel, die überwiegend gut ankamen, sowohl bei der Kritik/Presse, als auch jenen, die grundsätzlich Interesse hatten/haben. Die Entwickler zeichnen sich indes mit ziemlicher Sicherheit nicht für die teils viel zu hohen und überzogenen Erwartungen der "Fans" verantwortlich. Ganz im Gegenteil sogar, würde ich sagen, denn ich kenne kaum Entwickler-Studios die im Vorfeld so viele Informationen zu den gerade in Arbeit befindlichen Titeln Preis geben, was natürlich auch Teil des Marketings ist, aber machen wir uns doch nichts vor: Es handelt sich mit Sicherheit nicht um Bücher mit sieben Siegeln, die erstmal gebrochen werden müssten, um überhaupt an Informationen zu gelangen.


    Dass man bei SE intern übrigens stets viel zu hohe Erwartungen an die Verkaufszahlen hat, dürfte ebenfalls kein Geheimnis mehr sein und dass die dafür Verantwortlichen wenig bis gar keinen Einfluss auf die eigentliche Entwicklung haben, sollte ebenso einleuchten. Der ein oder andere enttäuschte Spieler sieht sich nun also seltsamerweise bestätigt, obwohl es hier um völlig unterschiedliche Dinge geht, denn ich bin mir absolut sicher, dass die (kreativen) Köpfe der entsprechenden Studios auf jeden Fall von ihrer Vision und Arbeit überzeugt waren/sind. Wenn dies am Ende bei den üblichen Verdächtigen auf Seiten der Spieler nicht ankommt, kann man das wohl kaum den Entwicklern ankreiden und hier muss eben grundsätzlich zwischen diesen und denen unterschieden werden, die ihren Blick nur auf den finanziellen Aspekt richten.


    Da liegt dann schlicht der Hund in der Petersilie und es müsste sich definitiv etwas ändern, denn Millionen von weltweiten Verkäufen sind sicherlich kein Reinfall, sondern einerseits eine ziemlich verblendete Sicht der Dinge von Köpfen, die nur den rollenden Rubel sehen wollen und andererseits von den ach so enttäuschten "Fans", die teils den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen (wollen). Verkaufszahlen für große Titel wie die aus dem Hause Square Enix müssen andere also überhaupt erstmal erreichen und das schaffen mit Sicherheit nicht so viele, wie eventuell allgemein angenommen wird.

  • Und hier sollte man die Kirche so langsam auch mal im Dorf lassen, denn es ist sicher nicht die Masse an Spielern, die für die letzten Teile fast ausschließlich Kritik übrig hatten.

    Ich denke mal, der absolut größte Teil der Spieler äußert sich überhaupt nicht. Wenn ein Spiel 3 Millionen mal verkauft wird und im Netz reden sich in diversen Foren 500 Leute die Köpfe heiß, dann sieht das nach einer regen Diskussion aus, bleiben aber 2.999.500 Leute, die das Spiel kaufen, spielen und die Klappe halten.


    FF XVI, Remake und Rebirth sind beispielsweise Titel, die überwiegend gut ankamen, sowohl bei der Kritik/Presse, als auch jenen, die grundsätzlich Interesse hatten/haben.

    Das Problem ist sicher nicht die Qualität der Spiele (bei FF XVI bezog sich die Kritik ja auch nicht darauf, sondern auf Setting/Genre, was für einige, wie für mich z.b. auch, nicht zu FF passte)


    Es sind die gestiegenen Entwicklungskosten und -zeiten, die eigentlich höhere Verkaufszahlen fordern.


    Wenn man früher alle 2 Jahre einen neuen Teil brachte, der sich jeweils 3 Mio mal verkauft hat und nun dauert es 6 Jahre für ein Spiel, das auch noch 3 mal so teuer ist wie die anderen 3 zusammen... wenn man davon ebenfalls 3 mio verkauft, ist das Spiel ja eigentlich exakt genauso erfolgreich, schlägt aber im Firmenergebnis extrem viel schlechter zu Buche.


    Von daher ist es heute aus meiner Sicht unerlässlich, dass man das Spiel auch ALLEN potentiellen Käufern zugänglich macht, andernfalls braucht man auch nicht rumzujammern, wenn die Verkäufe nicht den Erwartungen entsprechen. Wenn SE weiter auf diese Exklusivdeals setzt, dann kann ich das Gejammer nicht ernst nehmen, weil sie ja ganz bewusst und mit voller Absicht auf eine Käufergruppe verzichten und sie links liegen lassen.


    Ich bin mir sicher, ich würde Rebirth feiern ohne Ende, wenn ich es denn spielen könnte, leider gehöre ich zu denen, denen man den Zugang verwehrt. Und ich bin sicher nicht der einzige.

    "Das meinen Sie doch nicht ernst." - "Natürlich meine ich das. Und nennen Sie mich nicht Ernst."

  • denn es ist sicher nicht die Masse an Spielern, die für die letzten Teile fast ausschließlich Kritik übrig hatten.


    FF XVI, Remake und Rebirth sind beispielsweise Titel, die überwiegend gut ankamen, sowohl bei der Kritik/Presse, als auch jenen, die grundsätzlich Interesse hatten/haben.


    Es bestreitet niemand, dass die Spiele bei den Käufern insgesamt überwiegend gut ankamen. Aber wenn die Verkaufszahlen unter dem Durchschnitt liegen, was bei FF16 und Rebirth (teilweise deutlich) der Fall ist, zeigt uns das ja einen starken Verlust an Interesse. Diese Leute äußern ihre Kritik natürlich dann auch nicht mehr zum x-ten Mal in Reviews oder Diskussionen sondern schlicht und ergreifend im nicht kaufen.

    Die Frage, die man sich nun stellen kann ist, ob es realistisch ist, dass der Wegfall einer potentiellen Käuferschaft in Millionen Höhe allein durch so Sachen wie Playerbase und "Warten auf Vervollständigung der Trilogie" erklärbar ist. Mag für manche als Erklärung reichen.


    Aber es ist ja nun auch nicht so, als gäbe es nicht sehr explizite Punkte, die an den Titeln und an der Franchise-Ausrichtung seit der PS3 im Allgemeinen sehr stark kritisiert wurden und werden.

    Im Gesamtbild gesehen ist es mehr als realistisch, dass ein Großteil der Stamm-Käuferschaft das Interesse verloren hat und nur noch die zugreifen, die mit allem mehr oder weniger einverstanden sind. Was möglicherweise deutlich weniger sind, als für solche Triple A Budgets gesund ist.



    Die Entwickler zeichnen sich indes mit ziemlicher Sicherheit nicht für die teils viel zu hohen und überzogenen Erwartungen der "Fans" verantwortlich.


    Es ist ein großer Unterschied ob man einzelne Aspekte eines Spiels kritisiert bzw. spezifische Wünsche hat ... oder ob die Experimente / Mängel so tiefgreifend sind, dass sie an der Zielgruppe so stark vorbei gehen, dass die Verkaufszahlen derartig zurückgehen.

    Ganz im Gegenteil sogar, würde ich sagen, denn ich kenne kaum Entwickler-Studios die im Vorfeld so viele Informationen zu den gerade in Arbeit befindlichen Titeln Preis geben, was natürlich auch Teil des Marketings ist, aber machen wir uns doch nichts vor: Es handelt sich mit Sicherheit nicht um Bücher mit sieben Siegeln, die erstmal gebrochen werden müssten, um überhaupt an Informationen zu gelangen.


    Ich würde fast sagen, dass es besser so wäre, denn dann könnte man damit leben, dass die Entwickler sowieso machen was sie wollen und sich seinen Teil denken. Die ganze Thematik wird jedoch gerade erst dadurch so kontrovers, dass die Entwickler stets Dinge sagen, die mit der Wahrnehmung vieler Leute überhaupt nicht übereinstimmt bzw. keinen Sinn ergibt. So geht der Zündstoff eben nicht aus.


    Dass man bei SE intern übrigens stets viel zu hohe Erwartungen an die Verkaufszahlen hat, dürfte ebenfalls kein Geheimnis mehr sein


    Zumindest was die FF Mainlines angeht, sind die Erwartungen mit 3M und 5M immer konstant gleich geblieben und wurden in der Regel ja auch erreicht.

    Und die Reputation und Reichweite in den Mainstream eines Yoshidas als auch eines FF7 sind so groß, dass sie Squares stärkste Marken / Verkaufsargumente darstellen.

    Wenn diese es nicht schaffen, die Erwartungen zu erfüllen, dann mag dass auch daran liegen, dass FF13, FF15 und FF7 Remake auch massiv Kritik bekommen haben, sodass die Leute erstmal abgewartet haben, was da nun kommt.


    Und dass Square diese Aspekte, die kritisiert wurden, in FF16 oder Rebirth nicht "repariert" sondern teilweise noch intensiviert haben.


    und dass die dafür Verantwortlichen wenig bis gar keinen Einfluss auf die eigentliche Entwicklung haben, sollte ebenso einleuchten.


    Die Kritik war und ist im Allgemeinen immer recht laut und klar gewesen. Natürlich haben Verantwortliche einen Einfluss darauf, inwieweit sie das berücksichtigen oder darauf scheissen und damit finanzielle Risiken eingehen wollen.


    Wenn dies am Ende bei den üblichen Verdächtigen auf Seiten der Spieler nicht ankommt, kann man das wohl kaum den Entwicklern ankreiden und hier muss eben grundsätzlich zwischen diesen und denen unterschieden werden, die ihren Blick nur auf den finanziellen Aspekt richten.


    Der finanzielle Aspekt geriet und gerät immer mehr in den Fokus, weil auf der einen Seite die Kritik zu weiten Teilen nicht gehört wird und auf der anderen Seite die finanziellen Einbußen von ganz alleine kamen. Und mittlerweile ein Muster entstanden ist, dass nur noch schwer zu ignorieren ist. Nämlich: Je mehr sie in die Richtung gehen, die man nicht haben will, desto größer werden die Verluste. Und es eigentlich keine größere Bestätigung mehr geben kann, wenn selbst die zwei größten Square Enix Milchkühe namens Yoshida und FF7 nicht mehr davor gefeit sind.

    Plus der Tatsache, dass Marken wie Baldurs Gate, Persona, Yakuza ein Wachstum verzeichnen. Und das sie von Überraschungserfolgen wie Octopath begleitet werden. Während sie doch eher tun, was FF Fans eigentlich von FF erwarten würden.

    Als ob immer mehr FF Fans sich woanders umschauen würden.

    Da liegt dann schlicht der Hund in der Petersilie und es müsste sich definitiv etwas ändern, denn Millionen von weltweiten Verkäufen sind sicherlich kein Reinfall, sondern einerseits eine ziemlich verblendete Sicht der Dinge von Köpfen, die nur den rollenden Rubel sehen wollen und andererseits von den ach so enttäuschten "Fans", die teils den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen (wollen).


    Sicher. Alle liegen falsch außer die Ja-Sager, die sowieso jeden Mist kaufen würden. Is ja irgendwie immer so. ^^

  • Es sind die gestiegenen Entwicklungskosten und -zeiten, die eigentlich höhere Verkaufszahlen fordern.

    Allerdings, da gebe ich dir recht. Tatsächlich ist es aber nun so, dass wir eben nachwievor verhältnismäßig günstig an Spiele kommen, selbst wenn es sich um den aktuellen Vollpreis von ~80 Euro handelt. Dann gibt es noch die Spieler die niemals den vollen Preis zahlen würden und lieber zum Schnäppchen greifen und 10 - 20 Euro weniger zahlen, oder eben solche, die auf einen noch viel stärkeren Preisverfall warten. Natürlich darf das jeder gerne so halten und machen, wie er möchte, aber das ist dann selbstverständlich nicht im Sinne der Geschäftsleute, denen hier potentieller Umsatz durch die Lappen geht.


    Nun gehöre ich selbst zu den Spielern, die gerne Titel sehen, die eben so einen Bombast liefern, weshalb ich dann auch stets bereit bin, den entsprechenden Preis zu zahlen, wenn mich der Titel denn interessiert. So bringe ich dem Ganzen also ein gewisses Maß an Wertschätzung entgegen. Da ist mir dann auch nichts zu teuer (CE? Her damit! :)). Wie gesagt, es darf jeder gerne selbst entscheiden, wie mit dem Ersparten umgegangen wird, aber so manches Mal habe ich das Gefühl, dass da ab und an zu sehr gegeizt wird und sei es nur aus Prinzip. Möglicherweise ist das der falsche Ansatz, aber das ist nur meine Meinung.


    Es bestreitet niemand, dass die Spiele bei den Käufern insgesamt überwiegend gut ankamen. Aber wenn die Verkaufszahlen deutlich unter dem Durchschnitt liegen, was bei FF16 und Rebirth der Fall war, zeigt uns das ja einen starken Verlust an Interesse. Diese Leute äußern ihre Kritik natürlich dann auch nicht in Reviews sondern schlicht und ergreifend im nicht kaufen.

    Wir erleben aktuell eine absolute Übersättigung des Gaming-Marktes und es gibt einfach viel zu viele (auch sehr gute) Alternativen, teils sogar aus dem Indie-Bereich. Ich denke daher nicht, dass es hier zu massenhaften Nichtkäufen kam, die von einem Protest her rühren.


    Die Frage, die man sich nun stellen kann ist, ob es realistisch ist, dass der Wegfall einer potentiellen Käuferschaft in Millionen Höhe allein durch so Sachen wie Playerbase und "Warten auf Vervollständigung der Trilogie" erklärbar ist. Mag für manche als Erklärung reichen.

    Das wäre durchaus eine Erklärung, denn das habe ich tatsächlich schon des öfteren gelesen, aber das spricht selbstverständlich nicht automatisch für eine große Menge an potentiell Interessierten. Genauso lässt sich das aber auch über den möglichen Wegfall einer Käuferschaft in Millionenhöhe sagen. Wissen wir denn, ob nicht bereits ein paar 100.000 Käufer mehr schon für eine positive Reaktion gesorgt hätten?

    Aber es ist ja nun auch nicht so, als gäbe es nicht sehr explizite Punkte, die an den Titeln und an der Franchise-Ausrichtung seit der PS3 im Allgemeinen sehr stark kritisiert wurden und werden.

    Ja, aber woran liegt das? Die Kritik, so kommt es mir zumindest meist vor, kommt doch letztlich nur von jenen, die lieber sehen würden, dass das Franchise besser auf der Stelle tritt, überspitzt gesagt. So wie früher solle doch alles sein, ohne große Veränderungen, beispielsweise nachwievor mit dem ATB-Kampfsystem. Man sähe halt lieber weiterhin Titel wie entweder FF VI, VII, VIII, IX oder X (je nach User unterschiedlich) und selbst wenn so etwas in der Richtung wieder käme, so gäbe es dennoch wieder Kritik ohne Ende. Daher stehe ich auch seit je her mit dieser Engstirnigkeit auf Kriegsfuß, da das Franchise prinzipiell ja eigentlich sogar dafür steht, mit jedem Teil Veränderungen mit sich zu bringen. Oder würde man sich nun hinstellen und sagen, FF VI und VII (Nur ein Beispiel) seien sich ähnlich, obwohl sie sich letztlich nur das Kampfsystem teilen?


    Ich würde fast sagen, dass es besser so wäre, denn dann könnte man damit leben, dass die Entwickler sowieso machen was sie wollen und sich seinen Teil denken. Die ganze Thematik wird jedoch gerade erst dadurch so kontrovers, dass die Entwickler stets Dinge sagen, die mit der Wahrnehmung vieler Leute überhaupt nicht übereinstimmt bzw. keinen Sinn ergibt. So geht der Zündstoff eben nicht aus.

    Hmm, ich weiß nicht, ob das wirklich besser wäre. Ich denke, dann ginge es bei den Diskussionen am Ende wieder nur darum, dass es keine Kommunikation gäbe. Ich für meinen Teil finde letztlich eigentlich nur, dass man bei SE etwas zu offen kommuniziert, was prinzipiell ja nicht verkehrt ist, da so eigentlich auch die letzten Zweifler recht gut überzeugt werden könnten (oder halt auch nicht). Hier müsste man schlicht eine gewisse Balance finden.

    Die Kritik war und ist im Allgemeinen immer recht laut und klar gewesen. Natürlich haben Verantwortliche einen Einfluss darauf, inwieweit sie das berücksichtigen oder darauf scheissen und damit finanzielle Risiken eingehen wollen.

    Die Verantwortlichen für das Finanzielle haben bei größeren Publishern in der Regel sehr wenig Einblick in die eigentliche Entwicklung eines Spiels. Das Risiko heutzutage ist am Ende dann einfach auch die schiere Größe des Marktes, wo du als potentieller Spieler an jeder Ecke bedient wirst. Dabei rennen die Kunden wahrscheinlich noch nicht einmal deshalb weg, weil die Qualität nicht stimmt, sondern weil sie einfach nicht mehr wissen wohin.

    Sicher. Alle liegen falsch außer die Ja-Sager, die sowieso jeden Mist kaufen würden. Is ja irgendwie immer so. ^^

    Das habe ich so mit Sicherheit nicht gesagt und auch gemeint. Wie kommt man eigentlich zu so einer Annahme? Weil ich also kein größeres Problem mit der aktuellen Ausrichtung habe (außer den überzogenen Verkaufserwartungen und anderen Kleinigkeiten), die Square Enix verfolgt, bin ich also jemand, der zu allem Ja und Amen sagt. Sehr kurzsichtig, diese Denkweise. Ebenso bin ich nicht der Meinung, dass jeder, der nun nicht meine Ansichten teilt, grundsätzlich falsch liegt.

  • CirasdeNarm


    Ich möchte jetzt nicht auf jeden Punkt nochmal eingehen sondern lieber zu dem kommen, was ich als das Kernproblem von Square aber auch von der Fanbase sehe. Alle scheinen zu glauben, dass man sich für eine Sache entscheiden muss. Und das ganze Budget immer auf eine Karte legen muss. Ich glaube ganz und garnicht, dass die Alt-Fans gegen Weiterentwicklung sind - auch wenn es so rüberkommt. Das Problem ist lediglich, dass sie vernachlässigt werden, weil Square Spiele produziert, die deren Geschmack einfach nicht mehr entsprechen. Und das frustriert sie. Man kann sich nicht über 10 Main-Titel lang eine sehr dedizierte Fanbase aufbauen und dann so tun, als würden sie sowieso alles schlucken wo FF drauf steht. Es ist völlig selbstverständlich, dass das für große Frustration sorgt.


    Gleichzeitig schaffen sie es aber auch nicht genug neue Fans zu erzeugen, weil ihre Action-Versuche einfach ziemlich zweitklassig sind und ihrer Konkurrenz meilenweit hinterher hinken. Sodass die Zahlen insgesamt eben sinken und die Diskussionen sich darum drehen, dass Square die Serie mit ihren Experimenten gegen die Wand fährt, weil es niemanden wirklich abholt. Und ich denke, dass dieses Franchise als auch das Fandom eigentlich mittlerweile so aufgestellt sind, dass all das garnicht nötig ist. Denn auf der positiven Seite hat die Final Fantasy Serie durch die Experimente viele interessante Konzepte hervorgebracht, die alle eine relativ große Fanbase haben. Und ich denke, man sollte mehrere FF Serien parallel entwickeln, und dabei auch vieles davon einfach wiederverwenden und weiterentwickeln.



    Aus dem Stand heraus würden mir im Grunde schon mindestens 8 verschiedene FF Serien machen, die man alle relativ parallel entwickeln könnte.


    1 - Eine FF actionbased-rpg mainline Serie, die wieder konsequent dem Anthology Prinzip folgt.


    2 - Eine FF turnbased-rpg mainline serie, die wieder konsequent dem Anthology Prinzip folgt


    Beide mit einem Budget dass sich konsequent an den durchschnittlichen (!) Einnahmen der Vorgänger orientiert und nicht ausschließlich an den Einnahmen eines FF15 oder gar The Witcher 3 oder so. xD.


    3 - Ein Tactics Ableger zu jedem Mainline.


    4 - Ein HD2D Remake zu jedem Mainline


    5 - Eine Remaster Serie, die die alten Titel einfach spielbar und mininmal modernisiert halten soll.


    6 - Eine Double A Remake Serie, die den Originalen in Story und basic Kampfsystemen zwar treu bleibt, aber eben auch vieles neu interpretieren oder ergänzen kann. Hierbei denke ich übrigens nicht nur an die alten Titel. Ich glaube, ein FF13 und FF15 könnten auch ein Remake gut vertragen. Ganz zu schweigen von einem FF11 Offline Remake als vollwertiges Offline Spiel.


    7 - Eine Double A Spin-Off Fraktion, die komplett frei in dem ist, was sie machen will.


    8 - Ihre ganzen Online Geschichen. Von MMO bis hin zu Mobile.




    Klingt das gerade etwas viel auf einmal?


    ja klar: Unter den aktuellen Verhältnissen klingt das alles etwas viel. Man müsste diese Struktur langsam und zukunftsorientiert aufbauen. Aber vergiss nicht, dass der neue CEO extrem in KI investieren will + dass die neuen Generationen von Engines und Konsolen dass auch alles mit sich bringen werden + dass die FF Entwickler Sektion sowieso einen starken Nachwuchsmangel hat und man hier über die Zeit sich neue Teams für die größeren Titel heranzüchten würde. Und das meiste davon, wäre ja auch keine komplette Neu-Entwicklung sondern basiert auf den Mainlines.


    Würde es dann immernoch Gemecker geben?

    Ja klar. Aber es würde sich nur noch um Kleinigkeiten drehen. Geschmacksfragen, Sachen die nicht perfekt umgesetzt wurden. Das Übliche eben. Aber jeder bekäme zumindest etwas, was einem Grundgeschmack entspräche. Ich glaube, dass es sehr gut funktionieren würde, wenn man es mit nem guten Finanz- und Release Plan angeht. Und es mit den Budgets einfach nicht übertreibt.

  • Dann gibt es noch die Spieler die niemals den vollen Preis zahlen würden und lieber zum Schnäppchen greifen und 10 - 20 Euro weniger zahlen, oder eben solche, die auf einen noch viel stärkeren Preisverfall warten.


    ...


    Nun gehöre ich selbst zu den Spielern, die gerne Titel sehen, die eben so einen Bombast liefern, weshalb ich dann auch stets bereit bin, den entsprechenden Preis zu zahlen, wenn mich der Titel denn interessiert.

    Ich denke da genauso. Für Rebirth hätte ich direkt zum Release auch 120€ bezahlt, es wäre es mir wert gewesen. Habs an anderer Stelle schon mal geschrieben --> Wenn es aber vielleicht in 2 Jahren mal für den PC kommt, dann habe ich seit Remake darauf schon 6 Jahre gewartet und dann ist es eh ein 2 Jahre altes Spiel, also von gestern und dann wird mich ein weiteres Jahr Warten auf nen Sale auch nicht mehr jucken, mein Hype drauf ist einfach weg.

    Liegt natürlich auch daran, dass sich mein Konsumverhalten insofern geändert hat, dass ich mir im Gegensatz zu bisher nicht extra für FF eine Playstation kaufe, weil für mich die Gründe für den Kauf einer Konsole in den letzten Jahren immer weniger geworden sind, fast gegen 0 tendieren. Ist natürlich ne ganz subjektive Erfahrung, denn wenn ich es grob überblicke, wurden von der PS5 jetzt in 3,5 Jahren ca. 55 Millionen verkauft, das entspricht fast exakt den Verkäufen der PS4 nach 3,5 Jahren, die PS5 ist also genauso erfolgreich wie der Vorgänger.


    Ich bleibe dabei... man muss für die besten Verkaufszahlen den Hype zum Release nutzen, irgendwelche Ports zwei Jahre später machen den Bock nicht mehr fett, ausser man heißt Rockstar und bringt GTA raus. Nächstes Jahr werden wir ja den Vergleich haben, was ein GTA6 auf der PS5 für Zahlen erreicht, auch da wird der PC ja erstmal draußen bleiben.


    Wenn ich mir bei vielen Spielen mal so die Errungenschaften anschaue, dann fällt mir oft auf, dass ich nach 6 Spielstunden eine Errungenschaft freischalte und dann steht da: 11.3% aller Spieler haben dies erreicht.

    Es haben also 90% aller Käufer das Spiel nicht länger als 6-10 Stunden gespielt, aber sie haben es gekauft und das allein zählt. Zumindest für die Aktionäre.

    "Das meinen Sie doch nicht ernst." - "Natürlich meine ich das. Und nennen Sie mich nicht Ernst."


  • Vor allem wars ja auch ab 18. Also soviel jünger kann die Zielgruppe nicht gewesen sein.


    Das wäre nun das gleiche wenn du sagen würdest, Call of Duty ist doch ab 18, die Zielgruppe müssen also Erwachsene sein^^

    Ist natürlich völliger Quatsch. Eine höhere Altersfreigabe, da hat sich heute wenig dran geändert, zieht natürlich auch jüngere Spieler an. Die Altersfreigabe von Final Fantasy XVI ist übrigens 16 in Deutschland und ich bezweifle mal, die PEGI 18 interessiert eh niemanden und das M-Rating in den USA auch nicht.


    Aber allen voran ist man natürlich noch mit 16-18 Jahre sehr jung. Und wenn Square Enix wirklich diese Zielgruppe angepeilt hat, dann ist das natürlich eine Verjüngung, da man hier direkt die Gen-Z anpeilt und das scheint ihnen wichtig gewesen zu sein und scheint damit erfolgreich gewesen zu sein.




    Ich kenne nun euer Alter nicht aber für mich ist die klassische Final Fantasy Zielgruppe schon Ü30. Ne Altersfreigabe sagt da nicht wirklich drüber aus, die meisten Spiele waren ja eh ab 12. Und wenn das für sie eine Erfolgsmeldung wert war, dann war es dem Final Fantasy XVI Team auch ein Anliegen, jüngere Menschen anzusprechen. Und für mich geht alles bis 25 bei so einer Reihe eben noch als sehr jung durch.

    "First kiss was the floor. But God it won't make a difference if you don't get up."



    Zuletzt durchgespielt:


    Gears of War 3: 8/10

    Open Roads: 7/10

    Gears of War: Judgment - 6,5/10

  • CirasdeNarm


    Ich hab grad Zeit und Lust. Also geh ich nochmal auf einzelne Punkte ein...


    Ich denke daher nicht, dass es hier zu massenhaften Nichtkäufen kam, die von einem Protest her rühren.


    Das denke ich übrigens auch nicht. Es ist einfach Desinteresse, weil andere es besser machen.

    Das wäre durchaus eine Erklärung, denn das habe ich tatsächlich schon des öfteren gelesen, aber das spricht selbstverständlich nicht automatisch für eine große Menge an potentiell Interessierten. Genauso lässt sich das aber auch über den möglichen Wegfall einer Käuferschaft in Millionenhöhe sagen.


    Nur als Beispiel war die Playerbase zum FF13 release genauso groß wie die Playerbase zum FF16 release.

    Und FF13 hat sich genauso verkauft wie FF7 Remake, dass eine doppelt so große Playerbase hatte.


    FF16 und FF7 Rebirth kommen hingegen nicht annähernd an die Verkäufe von FF13 ran, obwohl sie wie gesagt, dieselbe Playerbase haben.


    So gesehen: Obwohl dass FF7 Remake die allgemeinen FF Erwartungen erfüllte, muss man eigentlich auch feststellen, dass die Zahlen verdammt schwach sind, wenn man die PS4 Playerbase, die Reichweite in den Mainstream von FF7 und die anfänglichen FF15 Zahlen berücksichtigt.

    Für mich ist das eigentlich nur mit einem herben Imageschaden zu erklären, der durch FF13 und FF15 entstanden ist. Und ich bin auch der Meinung, dass dieser Imageschaden durch die Story-Änderungen in FF7R und durch das RPG-freie Gamedesign von FF16 eher verschärft wurde.

    Ja, aber woran liegt das? Die Kritik, so kommt es mir zumindest meist vor, kommt doch letztlich nur von jenen, die lieber sehen würden, dass das Franchise besser auf der Stelle tritt, überspitzt gesagt.


    Dazu habe ich ja schon was geschrieben. Aber ich möchte dazu noch einiges ergänzen.

    Erstens frag ich mich, warum es in so vielen Köpfen etabliert zu sein scheint, dass der Wechsel zum Action-Gameplay automatisch Fortschritt bedeutet und dass Turnbased-Gameplay automatisch Stillstand oder gar Rückschritt bedeutet. Das meintest du damit wahrscheinlich nicht, aber besonders auf Reddit sind sehr viele Leute mit diesem Mindset unterwegs.

    Also erstens: Actionspiele gab es auch schon ganz früher. Die Vorstellung, dass alle damals turnbased genutzt haben, weil Action nicht möglich war, ist schlichtweg falsch. Zelda ist da ein prominentes Beispiel. Nichts und niemand hätte Square davon abgehalten , schon von Anfang an oder allerspätestens ab der PS1 Actionspiele zu erschaffen.

    Und zweitens: Auch Turnbased Gameplays lassen sich natürlich immernoch weiterentwickeln, modernisieren und neu interpretieren.


    Und dann nochmal was zum Thema Konkurrenz. weil ja immer gesagt, wird, die Konkurrenz sei mehr geworden: Das ist so auch nicht ganz richtig.

    Erst einmal glaube ich, dass Action-Spiele und Turnbased-Spiele zwei verschiedene Märkte sind. Und die anhaltende Diskussion darum, wie gut oder schlecht dieser Wechsel für Final Fantasy ist, zeigt das ja auch. Es gibt natürlich auch viele Casuals, denen dass halbwegs egal ist. Aber wenns um die Hardcore Gamer geht, glaube ich schon, dass die Meisten hier einem sehr klaren Geschmack folgen.

    Nun war Final Fantasy bis einschließlich der PS3 oder mindestens PS2 sowas wie der Platzhirsch des westlichen Turnbased-Marktes, während es im Osten ja eher immer Dragon Quest war.


    Eigentlich ohne guten Grund haben sie diesen Markt aufgegeben. Es gab keine nennenswerte Konkurrenz und sowohl FF10 als auch FF13 haben sich für FF Verhältnisse hervorragend verkauft.


    Mit dem Wechsel zu Actionspielen, sind sie aber dann einfach in einen Markt eingestiegen, der bereits voller Konkurrenz war. Und sie nennen diese Konkurrenz ja auch selbst. God Of War, The Witcher, Horizon, Devil May Cry. Sie bezeichnen sie als Vorbilder. Aber es ist eigentlich Konkurrenz. Man müsste da natürlich noch viel mehr hinzufügen. Soulslike games, Elder Scrolls, Monster Hunter, sogar eigentlich auch Kingdom Hearts. Und so weiter.

    Auf einem so überfüllten Markt, hast du es natürlich deutlich schwerer dich durchzusetzen. Aber es ist ein selbst gelegtes Ei, dass wirtschaftlich gesehen keinen Sinn macht, denn man sucht eigentlich immer eher nach Marktlücken und nicht nach überfüllten Märkten.


    Und da ich grad von Marktlücken spreche: Mit diesem Wechsel hat Square natürlich auch eine Marktlücke hinterlassen, die nun anscheinend von Spielen wie Persona, Dragon Quest und Baldurs Gate im Westen langsam gefüllt wird. Das ist noch kein Drama, weil der Markt immernoch sehr überschaubar ist, und FF wahrscheinlich immernoch problemlos dort anknüpfen könnte, wo sie mal aufgehört haben. Aber die Frage ist wohl, ob sie überhaupt bereit sind, es nochmal zu versuchen oder ob sie nun krampfhaft weiterversuchen werden, sich bis zum eigenen Untergang am Actionmarkt zu etablieren.


    Und zu guter letzt noch eine Sache. Yoshida sprach mal von dem Trend, dass es immer mehr Spieler, besonders in den jüngeren Generationen gibt, die den Spaß am Turnbased nicht verstehen. Dazu hatte jemand mal einen Kommentar geschrieben, den ich nur unterstützen kann.

    Es ist wirklich idiotisch, wenn die SE-Führung sieht, dass sich die jüngeren Generationen von dem Spielstil abwenden, für den Final Fantasy bekannt ist und Ihre Reaktion nicht darin besteht, diesen Trend zu ändern, sondern ihre eigene Identität aufzugeben um anderen Trends nachzujagen.


    Ja, man kann Trends mit guten Ideen in eine andere Richtung lenken. Das ist dass, was bei Persona, Yakuza und Baldurs Gate gerade passiert. Und als eine Art Pionier auf dem Gebiet sollte FF an vorderster Front mit dabei sein.

    Aber man könnte natürlich auch noch einen Schritt weitergehen und feststellen, dass es nie eine Actionspiel-Serie gab, die es verkaufstechnisch mit Pokemon aufnehmen konnte.

    Und ja sicher, für den Pokemon Erfolg gibt es viele Gründe. Aber es ist auch ein Beweis dafür, dass der Turnbased Markt eigentlich viel größer ist. Und all das Gequatsche von wegen "Turnbased ist ein Dealbreaker / will keiner mehr spielen" einfach Bullshit ist.

  • Ich glaube auch dass es am Desinteresse an der Marke liegt und einfach weil die Spiele nicht gut sind im Vergleich zur Konkurrenz. Final Fantasy ist kein TÜV geprüftes Siegel mehr wo man 100% sicher sein kann seit FF13 muss man bei jedem Trailer aufpassen weil das gezeigte mit dem Release nicht übereinstimmt oder unrealistische Erwartungen erweckt.


    Grundsätzlich sollte das Problem aber mehr an der Engine liegen und an der langen Entwicklungszeit die dadurch entsteht, eine Engine zu Nutzen kostet Pro Monat/Jahr auch Kohle diese Entfallen bei anderen Unternehmen wie z.B Capcom was hier und anderen Threads bereits öfters aufgefasst wurde die Mitarbeiter können dort Ihre Fertigkeiten bei jedem Spiel nutzen und schneller Entwickeln und auf bereits verfügbare Assets, Codes und andere Ressourcen zurückgreifen und die Kohle fließt mehr in die Pflege der Engine und Mitarbeiter.


    Ein Final Fantasy dagegen erfindet sich mit Genre, Engine und somit Assets immer wieder Neu während andere Studios sicher auf eine Hauseigene Bibliothek zurückgreifen kann.


    Devil May Cry, Resident Evil, Persona, Yakuza alles Spiele die harmonieren und und Spinnoffs veröffentlichen und andere Genre Antasten aber die Hauptzutat bleibt die selbe.


    Wenn man aber die Neue Ausrichtung der Firma gelesen hat scheint man es Verstanden zu haben indem man mehr auf Qualität und Spaß setzt bleibt abzuwarten wie es bei Umsetzung ausschaut.

    Derzeit:

    Persona 5 Royale


    Zuletzt:

    Still Wakes the Deep - 8/10

    Syberia The World Before - 8/10
    Maid of Sker - 7,5/10

    Fobia - St. Dinfna Hotel - 7/10

    UnMetal - 9/10


  • Diese FF13 Trailer Geschichte weiß aber auch keiner mehr. Beziehungsweise nur ein paar eingeschworene Fans, die sich wirklich so tiefgehend mit der Historie befassen wollen.

    Letztlich glaube ich, dass ihnen ein gesundes Wachstum auf dem Turnbased Markt leichter fallen würde. Aus drei Gründen:


    1. Die Marke ist im Turnbased Markt seit vielen Jahrzehnten etabliert.

    2. Sie haben dementsprechend viel professionelle Erfahrung mit Gamedesigns rundum Turnbased Spielen. (auch von DQ usw.)

    3. Es besteht quasi keine nennenswerte Konkurrenz.


    Das größte Turnbased Franchise ist Pokemon. Danach kommt schon Final Fantasy.

    Aus dieser Position heraus könnte man eigentlich interessantere Dinge tun, als sich zu einem zweitklassigen Action Franchise zu verwandeln.

    Sich zum Beispiel als Playstation Pendant zu Nintendos Pokemon als führendes Playstation Turnbased franchise zu positionieren. Dass neben innovativem Turnbased Gameplay auch eine immersive Geschichte zu bieten hat (im Gegensatz zu Pokemon).

    Zahlentechnisch zu Pokemon aufzuschließen ist wahrscheinlich nicht möglich, weil Nintendo und Game Freak halt mit viel geringeren Entwicklungskosten arbeiten. Aber man könnte so Marketing technisch davon sicher eher profitieren, als ein FF16 mit God Of War oder ein Final Fantasy Rebirth mit The Witcher 3 zu vergleichen. Diesen Kampf verlieren sie einfach.

  • Hier ein sehr interessanter thread auf Twitter über Square Enix und allgemeine AAA Situation und diese gut erklärt (vor allem das der mythis mit den zu hohen erwartungen nicht wirklich stimmt). https://x.com/JNavok/status/17…QdHvznzxFqIN4JfhYXkA&s=19


    Da ich persönlich mit keiner Final Fantasy Disskusion zu tun habe will werde ich auch nicht viel mehr dazu sagen, außer das ich mir echt sorgen mache das durch das zusammefallen der AAA sparte wir sehr viel abwechlung in der Videospiel landschaft verlieren werden. Ich hoffe einfach nur das Square den 3. FF7 Teil ordentlich rausbringt (hiffentlich in der meistlichen qualität von rebirth) und dannach habe ich mich dann halt mit den Schicksal abgefunden das wenn AAA Titel zusammenbrechen, ich nur noch sehr wenige spiele habe die mich interessieren.

    Gespielt 2024 Part 1

  • Twitter ist wirklich ein Graus, was lange TExte angeht. Ich werd mich da jetzt nicht durchklicken. Aber Maximillian Dood hat gestern nochn interessantes Video zum Thema gemacht.



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  • Ich bin ehrlich gesagt weder ein Fan von dem einen noch dem anderen. Kann wer für mich den Tweet Thread zusammenfassen? Man kommt ohne Twitter Account leider nur bis zum ersten Post.

    Hier der ganz Thread (laut Bio war er Director of Business at Square Enix Holdings):


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