Den RPG Maker XP könnt ihr euch jetzt zeitlich befristet kostenlos bei Steam holen

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    Ihr steht auf klassische Kampfsysteme und den Geschichten moderner JRPGs könnt ihr nichts mehr abgewinnen? Nun, macht es doch besser! Das geht zum Beispiel mit dem RPG Maker XP.

    Anlässlich des RPG Maker Festival 2024 verschenkt Gotcha Gotcha Games aktuell den RPG Maker XP bei Steam. Bis zum 19. Februar könnt ihr euch den RPG Maker XP komplett kostenlos abholen und behalten.

    Der RPG Maker XP ist allerdings inzwischen auch ein wenig in die Jahre gekommen. Inzwischen gibt es mit dem RPG Maker MV eine deutlich aktuellere Version. Der RPG Maker XP ist aber heute noch beliebt unter den Erstellern von Pokémon-Fangames.

    Bildmaterial: RPG Maker XP, Gotcha Gotcha Games

  • Gibt es dort keine Möglichkeit die erstellten Spiele von anderen zu testen, so wie beim Mario Maker?

    Die gibt es auch ohne den RPG Maker. Der RPG Maker ist einfach nur eine Engine um Spiele zu erstellen. Es geht eher in die Richtung von Engines wie Unity oder Unreal 5. Zwar deutlich kleiner, weil es speziell auf rundenbasierte 2D RPGs zugeschnitten ist, aber es ist halt trotzdem eine Engine und kein Spiel so wie Super Mario Maker.


    Die Spiele die damit erstellt werden kannst du unabhängig davon, ob du die Engine besitzt oder nicht, spielen. Wenn du viele Indiespiele spielst, hast du bestimmt auch schon das eine oder andere RPG Maker Spiel gespielt.


    Edit:

    Ich selber hatte früher auch mal versucht ein Paar Spiele mit dem RPG Maker zu bauen. Damals kam ich aber nicht weit, weil die Möglichkeiten, die der RPG Maker von Haus aus bietet sehr begrenzt sind und man programmieren können muss, sobald man etwas machen will, was vom Standard abweicht.


    Heute sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Markt mehr für den RPG Maker. Engines wie Unity und Unreal 5 werden auch immer einfacher zu bedienen und bieten mit Blaupausen auch die Möglichkeit ohne Programmierkentnisse einfach Spiele zu bauen. Und wenn man sich in die Engines einarbeitet bieten sie noch viel mehr Möglichkeiten, als ein RPG Maker.


    Der RPG Maker ist meiner Meinung nach heute sogar unter Hobbyprogrammierern nur für die geeignet, die wirklich nur eine Story erzählen möchten ohne sich dabei Gedanken um ein Kampfsystem machen zu müssen, denen es auch egal ist, wie das Spiel oder das Kampfsystem aussieht und die keine Ambitionen haben jemals ein größeres Spiel zu entwickeln oder mit dem Spiel oder den erworbenen Fähigkeiten Geld zu machen. Alle anderen sind wohl mit einer anderen Engine besser bedient.

  • Gibt es dort keine Möglichkeit die erstellten Spiele von anderen zu testen, so wie beim Mario Maker?

    Also ich weiß nicht wie das beim alten ist. Bei neueren ist es bei den Konsolen Versionen zumindest so, dass es noch son Player gibt, womit man die erstellten Spiele anderer spielen kann. Könnt aber sein, dass das am PC fehlt, weils da ohne funktioniert. Früher gabs auch mal Discs in Spielezeitschriften mit RPG Maker Spielen. Das war ziemlich cool^^


    RPG Maker würde ich auch nicht zwingend als Engine bezeichnen, zumindest nicht in der Purform. Es ist halt ein Baukasten. Es ist also durchaus ein Spiel, kann aber zur Engine werden, zumindest am PC, wenn man sich damit tiefgründiger befassen will^^


    Ich habs mir auch erstmal gesichert, auch wenn ich nicht weiß, ob ichs je nutzen werden, weil PC halt xD Aber an sich hät ich Bock... vielleicht auch nochmal mein angefangenes Projekt in der Switch Version vom RPG Maker MV hierhin "übertragen" und das irgendwann gar fertig machen. Wegen dem scheiß Bug, der mich beim Neustart wieder ins Tutorial geschmissen hat fehlt mir echt die Motivation, zumal die Möglichkeiten dort auch sehr begrenzt sind leider, was aber auch klar ist auf der Konsole.^^

  • Was mich beim RPG Maker immer erheblich gestört hat, ist die Tatsache, dass du nicht mit verschiedenen Chipsets gleichzeitig arbeiten kannst.

    Wenn du z. B. eine Schule baust, springt dir etwas aus einem anderen Set ins Auge, dass du gerne da rein importieren möchtest. Das geht aber nicht. So ist die Kreativität deutlich limitiert und du kannst nur die Dinge nehmen, die dir das Set vorgibt.

  • Gibt es dort keine Möglichkeit die erstellten Spiele von anderen zu testen, so wie beim Mario Maker?

    Gibt es, allerdings muss man diese Spiele von Webseiten runterladen. Der RPG Maker hatte nie so ein geschlossenes System, wie es z.B. Mario Maker hat, zumindest die PC Versionen. Wie das bei den Konsolenversionen aus sieht weiß ich nicht, aber der PC war und ist die Plattform für die Maker.

    Früher (in den 2000ern) wurden die Spiele und Demos in den entsprechenden Foren vorgestellt und ein Downloadlink zu Filehostern wie Rapidshare o.Ä. bereit gestellt oder ein Link zur eigenen Webseite. Ist heutzutage auch noch der Fall, aber Links zu Filehostern sind durch die (schleichende) Kommerzialisierung in der Szene weniger geworden. Mittlerweile findet man viele auf Itch.io oder auf Steam. Charon - Zhetan Chronicles ist z-.B so ein Spiel.


    Falls Interesse besteht: Im RMArchiv findet man über 4000 Spiele aus den ca. letzten 20 Jahren der Szene. Darunter auch "bekannte" Titel wie Unterwegs in Düsterburg, Vampires Dawn oder Mondschein, die damals als Beilage in den Bravo Screenfun waren. Falls sich noch jemand daran erinnert...


    Falls Interesse besteht²: Das RPG Atelier und das Gamedev Cafe sind die verbliebenen aktiven Communities der Szene.


    Edit:

    Ich selber hatte früher auch mal versucht ein Paar Spiele mit dem RPG Maker zu bauen. Damals kam ich aber nicht weit, weil die Möglichkeiten, die der RPG Maker von Haus aus bietet sehr begrenzt sind und man programmieren können muss, sobald man etwas machen will, was vom Standard abweicht.

    Nicht unbedingt. Jeder Maker bietet eine Art Baukastensystem für Befehle, mit denen man sich "komplexere" Sachen zusammenklicken kann. Da braucht man keine Vorkenntnisse in der Programmierung (auch wenn die vieles erleichtern), nur eine gesunde Priese an logischen Denken und den Willen zu lernen. Es gibt Tutorials von der Community für die einzelnen Aspekte der Maker wie das Mappen, Events, Dialoge, Items Zustände etc. Außerdem kann man auch Fragen diesbezüglich in den Foren (mittlerweile auch Discord Server) stellen. Für den 2000er und 2003er (beides Vorgänger des XP) gab/gibt es mit dem sogenannten Forgotten-Book eine umfangreiche Sammlung an Hilfestellungen und Tutorials.

    RPG Maker würde ich auch nicht zwingend als Engine bezeichnen, zumindest nicht in der Purform. Es ist halt ein Baukasten. Es ist also durchaus ein Spiel, kann aber zur Engine werden, zumindest am PC, wenn man sich damit tiefgründiger befassen will^^

    Der Maker ist eine Engine, da er Funktionen bereit stellt, mit dem Spiele entwickelt werden. Das Baukastensystem hat damit nichts zu tun denn nach dieser Logik wäre die Unreal Engine auch keine richtige Engine, weil man sich mit Blueprints alles nötige zurecht klicken kann, ohne eine einzige Zeile C++ Code zu schreiben ;) Der Maker richtet sich allerdings eher an Anfänger, die ihre ersten Schritte in der Entwicklung von Spielen machen.

    Der RPG Maker ist meiner Meinung nach heute sogar unter Hobbyprogrammierern nur für die geeignet, die wirklich nur eine Story erzählen möchten ohne sich dabei Gedanken um ein Kampfsystem machen zu müssen, denen es auch egal ist, wie das Spiel oder das Kampfsystem aussieht und die keine Ambitionen haben jemals ein größeres Spiel zu entwickeln oder mit dem Spiel oder den erworbenen Fähigkeiten Geld zu machen. Alle anderen sind wohl mit einer anderen Engine besser bedient.

    Auf Steam findest du einen Haufen von Spielen, die mit unterschiedlichen RPG Maker Versionen gemacht wurden. Die Qualität schwankt natürlich stark. To the Moon und Ara Fell sind zwei bekannte Beispiele für erfolgreiche RPG Maker Spiele. Das von Psycake geliebte CrossCode wurde zwar nicht mit dem Maker gemacht, allerdings haben einige Leute bei Radical Fish Games ihre Wurzeln in der deutschen Szene . Felix Klein aka Lachsen zum Beispiel.

    Ahja Velsarbor wurde auch von ihm entwickelt und zeigt was Hobbyprogrammierer so machen können :)



    Zum XP selber:

    Der XP ist ein tolles Programm, Er hat eine schöne, höher aufgelöste Grafik, die aber noch gut "pixelbar / editierbar ist und bietet quasi unendliche Tilesets . Ein Feature, das leider aus Gründen der Performance nicht in den Nachfolgern übernommen wurde. Mit Der Integration von Ruby wurden die Grenzen mit "richtiger" Programmierung erweitert, was zur Folge hatte, dass u. A. das Materia System aus FF7 für den XP nachgebaut wurde (leider lassen sich keine Quellen mehr finden, nur noch Hinweise darauf, dass das Skript für den VX portiert wurde) und Pokemon Essentials 2007 das Licht der Welt erblickte. Das hier im Thread angesprochene Pokemon Uranium basiert darauf.


    Und zum Schluss noch etwas Korinthenkackerrei: Der aktuellste Maker ist eigentlich der RPG Maker Unite, der allerdings zu einem Plugin für Unity verkommen ist und daher nicht eigenständig ist. der letzte eigenständige Maker ist der MZ, wobei der MZ eigentlich nur ein Updates des MZ ist.

  • Auf Steam findest du einen Haufen von Spielen, die mit unterschiedlichen RPG Maker Versionen gemacht wurden. Die Qualität schwankt natürlich stark. To the Moon und Ara Fell sind zwei bekannte Beispiele für erfolgreiche RPG Maker Spiele. Das von Psycake geliebte CrossCode wurde zwar nicht mit dem Maker gemacht, allerdings haben einige Leute bei Radical Fish Games ihre Wurzeln in der deutschen Szene . Felix Klein aka Lachsen zum Beispiel.

    Ahja Velsarbor wurde auch von ihm entwickelt und zeigt was Hobbyprogrammierer so machen können

    Kann sein, dass ich einfach schon zu viele schlechte RPG Maker Spiele gespielt habe und deswegen direkt negative Assoziationen bekomme, wenn ich RPG Maker höre oder lese.

    Ich habe aber sogar schon damals beim RPG Maker 2000 auch einige echt gute Spiele gespielt. Besonders Dragon Ball und später auch Naruto spiele sind damals wie Pilze aus dem Boden geschossen. Einige davon waren auch sehr kreativ. Sehr viele waren aber einfach nur schlecht.

  • Der Maker ist eine Engine, da er Funktionen bereit stellt, mit dem Spiele entwickelt werden. Das Baukastensystem hat damit nichts zu tun denn nach dieser Logik wäre die Unreal Engine auch keine richtige Engine, weil man sich mit Blueprints alles nötige zurecht klicken kann, ohne eine einzige Zeile C++ Code zu schreiben

    Nach deiner Begründung ist Mario Maker auch eine Engine. Ist es aber nicht. RPG Maker schlägt in eine ähnliche Kerbe. Also ich stimme dir da absolut nicht zu und bezweifle auch, dass du weit kommen würdest, wenn du dich bei einem Entwickler mit "Engine Erfahrung: RPG Maker" bewirbst ^^

    Ich denke, und das schrieb ich auch halbwegs, dass RPG Maker da etwas komplexer bzw. vielseitiger ist. Es kommt drauf an wies man nutzt und nutzen will. RPG Maker MV hab ich definitiv nicht als Engine benutzt, sondern als Spiel^^ Aber ja es bietet einen leichten Einstieg um es als Engine zu benutzen, wenn man da was ernsthaftes erschaffen möchte. Vielleicht ist es bei älteren Versionen auch nochmal anders. Ich kann jetzt in erster Linie nur vom MV sprechen und davon, was ich beim suchen von Tutorials bei Youtube zu anderes Versionen fand, die da sehr ähnlich sind^^

    Letzten Endes ist es aber auch wurscht. Nenne es wie du willst. Man kann damit eine menge Spaß haben, egal, ob man es nur "spielt" oder wirklich was "entwickelt"^^


    Schade übrigens, dass der Player, dens bei Konsolen gibt, nicht auch beim PC genutzt wird. Das würde das Teilen so viel leichter machen, denke ich. Auch wenn man den sehr noch verbessern könnte... Auf Konsolen kann man ernsthaft nur ein einziges Projekt hochladen :D

  • Nach deiner Begründung ist Mario Maker auch eine Engine. Ist es aber nicht. RPG Maker schlägt in eine ähnliche Kerbe. Also ich stimme dir da absolut nicht zu und bezweifle auch, dass du weit kommen würdest, wenn du dich bei einem Entwickler mit "Engine Erfahrung: RPG Maker" bewirbst ^^

    RPG Maker und Mario Maker sind vielleicht in der Funktionsweise ähnlich (Habe Mario Maker nie ausprobiert) aber es sind 2 vollkommen unterschiedliche Dinge. Mario Maker ist ein Editor. Du erstellst damit keine Spiele. Du erstellst damit Level für das Spiel. RPG Maker ist eine Engine, weil er komplett Spiele erstellt.


    Klar ist der RPG Maker nicht Unreal 5 und für kommerzielle Spiele wirst du auf eine andere Engine zurückgreifen. Aber das ändert trotzdem nicht, dass der RPG Maker eine Engine ist. Sehr rudimentär, weil sie mit auf genau einen Typ von Spiel ausgelegt ist, aber es ist trotzdem eine Engine.

  • Mario Maker ist ein Editor. Du erstellst damit keine Spiele.

    Jein^^ Es ist was anderes schon, ja. Man kann aber schon auf gewisser Weise seine eigene Spiele erstellen. Das wurde gar auch getan von einigen in der Community. Du kannst da nämlich nicht nur Level erstellen, sondern auch eigene Welten. Ich weiß gar nicht mehr was es genau war aber irgendwer hat so auch eine Fortsetzung zu irgendwas erstellt.

    Da es aber eben um Jump 'N Runs geht, ist es gleichzeitig aber auch leichter und weniger komplex, als bei nem RPG Maker.

    Und wie gesagt ich hab beides benutzt. Meine Erfahrung ist so, wie ichs geschrieben hab. (Deine Argumentation und Sichtweise kann ich aber auch nachvollziehen. Das kann man definitiv so sehen.) Was man daraus macht und wie man was nennen möchte, ist dann eh jedem selbst überlassen. Das sind halt so diese Grauzonen Softwares, wo die Grenzen nun mal etwas verschwimmen, ähnlich wie auch bei Visual Novels, wo man sich ja auch uneinig ist, obs Spiele sind oder nicht^^ (Vielleicht ists auch wirklich abhängig, ob man die PC oder Konsolen Version nutzt. Bei mir ists halt die Switch Version)

  • Aber kannst du die im Mario Maker erstellen Spiele spielen ohne den Mario Maker zu besitzen? Das ist nämlich der Unterschied zwischen RPG Maker und Mario Maker und zwischen einer Engine und einem Editor.

    Ein Editor erlaubt die Inhalte innerhalb eines Spiels zu erstellen. Du brauchst das Spiel aber um diese Inhalte zu spielen, weil diese Inhalte nämlich nur Teil eines Spiels sind und kein eigenständiges Spiel.

    Eine Emgine erlaubt es dir eigenständige Spiele zu erstellen. Diese Spiele können von Benutzern gespielt werden, ohne, dass sie sich selber die Engine kaufen müssen. Die Engine packt alles in das Spiel hinein, was benötigt wird, um es auf der Zielplattform Spielen zu können. (Ausgenommen natürlich Dinge wie DirectX oder so, die man in der Regel voraussetzt.) Die Engine kann auch eine Art Marktplatz bieten, wo du dir Spiele von anderen herunterladen und spielen kannst. Sowas hat Unreal 5 mit dem Epic Launcher übrigens auch. Die Spiele die mit der Engine erstellt wurden können aber trotzdem unabhängig von der Engine gespielt werden.


    Du hängst dich zu sehr an der Größe auf. Sicher gibt es beim Mario Maker einige Projekte, die größer sind als manches RPG Maker Projekt. Eine Engine wird aber nicht darüber definiert wie groß die Spiele sind die du damit erstellst. Eine Engine ist eine Anwendung die einen Zweck erfüllt. Nämlich eigenständige Spiele zu erstellen. Wenn eine Anwendung diesen Zweck nicht erfüllt, dann ist es keine Engine. Wenn eine Anwendung diesen Zweck erfüllt, dann ist es eine Engine. Soweit ich das beurteilen kann erfüllt Mario Maker diesen Zweck genauso wenig, wie zum Beispiel der Park Editor bei Tony Hawk. Der RPG Maker erfüllt diesen Zweck aber.


    Ob visual novels Spiele sind oder nicht, darüber lässt sich streiten, weil nirgendwo wirklich festgelegt ist, was ein Spiel ist. Das ist genauso wie mit Spiele Genres. Es gibt keine einheitliche Definition, deswegen kann jeder das interpretieren wie er will. Bei einer Engine gibt es aber einen Zweck, den sie erfüllen muss. Und über diesen Zweck lässt sich eine Engine eindeutig definieren. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.

  • Nach deiner Begründung ist Mario Maker auch eine Engine. Ist es aber nicht. RPG Maker schlägt in eine ähnliche Kerbe. Also ich stimme dir da absolut nicht zu und bezweifle auch, dass du weit kommen würdest, wenn du dich bei einem Entwickler mit "Engine Erfahrung: RPG Maker" bewirbst ^^

    Krutoj hat schon einiges vorweg genommen, aber naja: Kannst man mit dem Mario Maker eigene Assets (Grafiken, Sounds, Animationen etc.) importieren und nutzen? Wahrscheinlich nicht. Mario Maker ist ein Editor, bei dem nur mit dem arbeiten kannst, was er dir gibt, Mario Assets. Er verfügt sicherlich über Funktionen, mit dem man rudimentäre Abläufe festlegen kann im Rahmen eines 2D Jump and Runs. Das wars aber auch, man kann kein RPG, kein Horror, kein Top Down Shooter usw. damit erstellen. Erstellte Levels und Welten funktionieren im geschlossenen System des Mario Makers und können nicht für andere Nutzer bereitgestellt werden. Oder besser gesagt sie sind nicht ohne den Mario Maker lauffähig. Eine Engine hingegen produziert ein lauffähiges Spiel, das unabhängig von der Engine benutzt werden kann. Außerdem ist man mit einer Engine nicht zwangsweise an ein Genre gebunden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Mit den RPG Makern lassen sich auch andere Spiele als RPGs machen, auch wenn er die Erstellung von einfachen RPGs erleichtert.

    Mit Erfahrung mit dem RPG Maker wird man sich tatsächlich schlecht bewerben können außerhalb der Szene und ausgewählten Indie Entwickler. Wenn man hingegen nachweisbare Erfahrung mit Unreal oder Unity hat reicht das meiner Erfahrung nach mindestens für ein Bewerbungsgespräch ;)


    An dieser Stelle möchte ich noch ein bisschen Differenzieren:

    Ich denke, und das schrieb ich auch halbwegs, dass RPG Maker da etwas komplexer bzw. vielseitiger ist. Es kommt drauf an wies man nutzt und nutzen will. RPG Maker MV hab ich definitiv nicht als Engine benutzt, sondern als Spiel^^ Aber ja es bietet einen leichten Einstieg um es als Engine zu benutzen, wenn man da was ernsthaftes erschaffen möchte.

    Man muss zwischen der PC und der Konsolen Version unterscheiden, weil diese einen Unterschiedlichen Funktionsumfang haben. Auf Konsole bist du auf das beschränkt, was der Maker dir gibt (Das Standard RTP) und bist nicht in der Lage eigene Assets zu nutzen. Bewusst provokant behaupte ich mal, dass man auf Konsole mit dem Maker "rumspielen" kann und im Rahmen des Gegeben auch Spiele erstellen kann .In der PC Version ist das "rumspielen" auch möglich, aber man kann mehr machen, wie z.B. die Sache mit den Assets importieren oder der Veröffentlichung.

    Du hast ja selber folgendes geschrieben:

    Es ist also durchaus ein Spiel, kann aber zur Engine werden, zumindest am PC, wenn man sich damit tiefgründiger befassen will^^


    Damit dürfte die Sache auch geklärt sein. Ich will dir nichts, ich wollte nur den Sachverhalt dar bzw. klarstellen.

    (Und den Maker loben :D)



    Kann sein, dass ich einfach schon zu viele schlechte RPG Maker Spiele gespielt habe und deswegen direkt negative Assoziationen bekomme, wenn ich RPG Maker höre oder lese.

    Ich habe aber sogar schon damals beim RPG Maker 2000 auch einige echt gute Spiele gespielt. Besonders Dragon Ball und später auch Naruto spiele sind damals wie Pilze aus dem Boden geschossen. Einige davon waren auch sehr kreativ. Sehr viele waren aber einfach nur schlecht.

    Das ist wirklich schade. hatte ja selber geschrieben, dass die Qualität der Spiel auf Steam stark schwankt. Seitdem die Maker auf Steam sind meinen viele ihre ersten Projekte einfach auf Steam zu schmeißen, ohne sich großartig Feedback zu holen. Kostet ja nur 100€.

    Früher wären diese Projekte in den Foren mit mehr oder weniger konstruktiver Kritik zerlegt worden :D

    Ja, Fangames sind damals echt wie Pilze aus dem Boden geschossen, darunter auch viel Mist.

    Ich hatte im vorherigen Post schon ein paar gute Spiele genannt, die hauptsächlich mit dem 2k entstanden sind. Ergänzend dazu würde ich noch das XP Spiel Hybris empfehlen. Vielleicht ist ja was für dich dabei? Oder vielleicht in den genannten Foren?!

    Falls Interesse besteht²: Das RPG Atelier und das Gamedev Cafe sind die verbliebenen aktiven Communities der Szene.

  • Man muss zwischen der PC und der Konsolen Version unterscheiden, weil diese einen Unterschiedlichen Funktionsumfang haben. Auf Konsole bist du auf das beschränkt, was der Maker dir gibt (Das Standard RTP) und bist nicht in der Lage eigene Assets zu nutzen. Bewusst provokant behaupte ich mal, dass man auf Konsole mit dem Maker "rumspielen" kann und im Rahmen des Gegeben auch Spiele erstellen kann .In der PC Version ist das "rumspielen" auch möglich, aber man kann mehr machen, wie z.B. die Sache mit den Assets importieren oder der Veröffentlichung.

    Du hast ja selber folgendes geschrieben:

    Das hatte ich nicht auf dem Schirm, weil ich selber die PC Version genutzt hatte. Da Konsolen aber generell nicht so "offen" sind wie der PC, ergibt das schon Sinn, dass sich der RPG Maker dort etwas eingeschränkter in den Funktionen ist.

    Ich denke das könnte auch der Grund für das Missverständnis hier sein.



    Das ist wirklich schade. hatte ja selber geschrieben, dass die Qualität der Spiel auf Steam stark schwankt. Seitdem die Maker auf Steam sind meinen viele ihre ersten Projekte einfach auf Steam zu schmeißen, ohne sich großartig Feedback zu holen. Kostet ja nur 100€.

    Früher wären diese Projekte in den Foren mit mehr oder weniger konstruktiver Kritik zerlegt worden :D

    Ja, Fangames sind damals echt wie Pilze aus dem Boden geschossen, darunter auch viel Mist.

    Ich hatte im vorherigen Post schon ein paar gute Spiele genannt, die hauptsächlich mit dem 2k entstanden sind. Ergänzend dazu würde ich noch das XP Spiel Hybris empfehlen. Vielleicht ist ja was für dich dabei? Oder vielleicht in den genannten Foren?!

    Ehrlich gesagt ist das Interesse mich noch mit RPG Maker spielen zu beschäftigen eher gering, bis gar nicht mehr vorhanden. Selbst "To the Moon", was viele extrem feiern hat bei mir immer einen Faden nachgeschmack hinterlassen, weil man selbst wenn es echt gut gemacht ist immer noch sieht, dass es im RPG Maker erstellt wurde. Es sorgt bei mir einfach unweigerlich dafür, dass ich weniger Spaß am Spiel habe. Ich kann es nicht richtig erklären, dass ist einfach eine gefühlsmäßige Sache, die bei mir unterbewusst abläuft, wenn ich RPG Maker Spiele sehe. Selbst wenn sich die Entwickler noch so viel Mühe mit dem Spiel geben.

  • Aber kannst du die im Mario Maker erstellen Spiele spielen ohne den Mario Maker zu besitzen?

    Kannst du bei der Konsolenversion des RPG Makers auch nicht^^

    Davon ab ist das aber ein valider Punkt, den ich gerne so stehen lasse. :)



    Kannst man mit dem Mario Maker eigene Assets (Grafiken, Sounds, Animationen etc.) importieren und nutzen? Wahrscheinlich nicht

    Und genau darum schrieb ich, dass es vielseitiger ist. Klar du kannst es, aber du kannst auch ohne. Du kannst es einfach spielen oder du kannst es als Engine nutzen. Das sage ich doch die ganze Zeit schon ^^

    Aber ja wie du noch geschrieben hast, man muss zwischen Konsolen und PC Version dann einfach unterscheiden. Ich habe halt, wie gesagt, Erfahrungen mit der Konsolenversion, nicht mit der PC Version. Also ja ist halt, je nachdem welche Version man nutzt und wie mans nutzt dann so oder so.

    Damit dürfte die Sache auch geklärt sein. Ich will dir nichts, ich wollte nur den Sachverhalt dar bzw. klarstellen.

    (Und den Maker loben :D)

    Alles gut. Wahrscheinlich drehten wir uns einfach nur im Kreis, aufgrund der Versionen mit der wir vertraut sind ^^ Dass es so vielseitig ist, ist auch was daran ziemlich cool ist. Es ärgert mich auch, dass die MV Konsolenversion diesen komischen Bug hat. Hät echt bock weiter rumzubasteln. Es macht halt schon spaß, selbst bei der abgespeckten Konsolenversion. Vielleicht probiere ich es irgendwann nochmal und hoffe, dass der Bug nur einmalig auftaucht. hab einfach auch etwas Angst, dass mein Projekt am Ende weg ist, sobald ich das Tutorial erneut durch hab^^

  • Habe da vermutlich was Missverstanden. Bin davon ausgegangen, dass du deine Erfahrungen von Konsole auf den PC überträgst, warum auch immer. :D

    Ehrlich gesagt ist das Interesse mich noch mit RPG Maker spielen zu beschäftigen eher gering, bis gar nicht mehr vorhanden. Selbst "To the Moon", was viele extrem feiern hat bei mir immer einen Faden nachgeschmack hinterlassen, weil man selbst wenn es echt gut gemacht ist immer noch sieht, dass es im RPG Maker erstellt wurde. Es sorgt bei mir einfach unweigerlich dafür, dass ich weniger Spaß am Spiel habe. Ich kann es nicht richtig erklären, dass ist einfach eine gefühlsmäßige Sache, die bei mir unterbewusst abläuft, wenn ich RPG Maker Spiele sehe. Selbst wenn sich die Entwickler noch so viel Mühe mit dem Spiel geben.

    Bei mir ist das genau umgekehrt und empfinde es als positives Merkmal. Natürlich nur wenn das Spiel gut gemacht ist :D Liegt wohl daran, dass ich damals in den 00er Jahren dabei war, als diese Spiele und die Programme bekannter wurden und mehrere Jahre in der Szene aktiv war. Nicht als Entwickler, aber in den Communities und als Betatester. Das muss wohl diese Nostalgie sein :(

  • Beitrag von TheLightningYu ()

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