Gerücht: Das neue Final Fantasy für PlayStation 5 soll „Souls-inspiriert“ sein

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    • @Kelesis

      Auch wenn ein Souls-Like durchaus fordernder ist als andere Spiele, so würde ich nicht sagen, dass sich das Genre allein durch den Schwierigkeitsgrad definiert. Auch ist es nicht einfach nur so, dass man die Gegner nur durch das anheben von Hitpoints oder ähnlichem zu Wänden oder Kugelschwämmen werden lässt, was ja oft üblich ist und als schwer verkauft wird.

      Das Gameplay lehnt sich zwar überwiegend an klassische Action-Adventures an, aber fühlt sich dennoch ganz anders an. Nehmen wir doch Zelda als klassisches Beispiel: Hier kommt es zwar ebenfalls darauf an, die Bewegungsmuster oder Eigenheiten der Gegner zu kennen, aber einmal verinnerlicht, bringt einen das eben sofort und auch in Zukunft immer ohne Probleme weiter. Ein Dark Souls bietet diesen "Komfort" nicht. Natürlich kannst du auch hier ganz klassisch wie in einem ganz normalen RPG durch Ausrüstung und Punkte-Verteilung stärker werden, aber es garantiert einem nicht das generelle Weiterkommen, was aber natürlich gleichzeitig nicht bedeutet, dass einem das Leveln nichts bringt, denn das tut es durchaus. Eher ist es dann die eigene Überschätzung, die dazu führt, dass man bei einem Fehler ganz schnell wieder verlieren kann, selbst gegen schwächere Gegner.

      Während man bei allen anderen Action-Adventures/RPGs nach einer gewissen Zeit jeden Gegner ohne Mühe bezwingen kann, so bleibt die Welt in einem Souls-Like permanent eine gefährliche und das ganz ohne übertriebene HP-Monster. Hinter jeder Ecke lauert zudem eine neue Gefahr, die man zunächst erst einmal kennen lernen muss. Dass das Ableben des eigenen Charakters übrigens dazu gehört, muss man auch erstmal verdauen. So entsteht, wenn man sich denn darauf einlassen kann, ein angenehmer Prozess von "Learning by Doing", etwas, das bei Videospielen seit je her essenziell ist, sich aber bei einem Souls eben ganz anders anfühlt, wie gesagt.

      Dass das Prinzip längst nicht jedem zusagt, ist dabei völlig legitim. Nur lässt sich nicht komplett leugnen, dass man mit einem Souls-Like eben auch etwas bekommt, das anders ist als andere Spiele, wie @CloudAC bereits erwähnt hatte.

      @Bastian.vonFantasien

      Breath of Fire 5 hatte ich mal gespielt und ich kann mich daran erinnern, dass der Tot irgendwann sogar unausweichlich war, wenn man sich nicht beeilt hatte. Allerdings wurde ich da wohl eher sagen, dass es sich hiermit um eine Art Rougue-Lite handelt, da man ja immer bei 0 beginnt mit ein paar Sachen, die man mitnehmen konnte. Oder gab es auch Checkpoints mit denen man irgendwann später ins Spiel einsteigen konnte? Das weiß ich leider nicht mehr. Fand allerdings auch, dass dieser Teil im Vergleich schon deutlich schlechter war als die davor. Besonders Teil 4 hat mir sehr gefallen, aber das war kein Souls-Like. Deshalb das nur mal am Rande.

    • @CirasdeNarm: Alles richtig, was du erzählst.
      Hätte allerdings nie erwartet, ein solches Spieldesign mal unter der Marke FF serviert zu bekommen - und das künftig womöglich nicht nur einmal. Ich weiß jetzt nicht nur, warum FF7R mir spielerisch nicht besonders zusagte (schließlich geht es zumindest in abgeschwächter Form als Soulslike durch) sondern ahne auch, warum man sich für ein solches Gameplay entschieden hat - ganz einfach, weil "Soulslike" seit geraumer Zeit (weiß nicht mehr seit wann genau) spieldesigntechnisch als der letzte Schrei gilt. Das ist insofern problematisch, dass es ca. zwei Konsolengenerationen lang als "hip" galt, der Spielerschaft Games (auch RPGs) vorzusetzen, die sich mehr oder weniger von allein durchspielen. Und zu dem Zeitpunkt, wo durch diesen lang anhaltenden, nahezu flächendeckenden Trend auch der Letzte das Spielen "verlernt" hat, abgesehen von ein paar Core-Gamern, peilen zahlreiche Entwickler plötzlich das entgegengesetzte Extrem an. Da ist eine gewisse "Reibung" innerhalb der Gamerschaft eigentlich vorprogrammiert.
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)

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    • Breath of Fire 5 hatte ich mal gespielt und ich kann mich daran erinnern, dass der Tot irgendwann sogar unausweichlich war, wenn man sich nicht beeilt hatte. Allerdings wurde ich da wohl eher sagen, dass es sich hiermit um eine Art Rougue-Lite handelt, da man ja immer bei 0 beginnt mit ein paar Sachen, die man mitnehmen konnte. Oder gab es auch Checkpoints mit denen man irgendwann später ins Spiel einsteigen konnte? Das weiß ich leider nicht mehr. Fand allerdings auch, dass dieser Teil im Vergleich schon deutlich schlechter war als die davor. Besonders Teil 4 hat mir sehr gefallen, aber das war kein Souls-Like. Deshalb das nur mal am Rande.

      Der Zeitdruck war überschaubar. Für viele aber schon ein Hindernis. Ich hab das Spiel damals mit D-Rank 4/8000irgendwas beendet.( Was ziemlich viel Arbeit bedeutet hatte)

      Für mich ist ein soulslike ein Spiel in dem das Kernelement des Gameplays sich um das Game Over und das Lernen aus dem Game Over dreht.

      Im Prinzip alles Inhalte von BoF5 damals. Es gab Fallen die dich bei Unachtsamkeit schnell ins Jenseits schicken konnten. Gut versteckte Gegner die von der Decke springen konnten oder hinter Kisten versteckt waren und wenn die dich zuerst erwischten hieß es schnell Game Over. Da half es dann auch wenig das der Kampf turnbased statt fand. Es gab Räume, die sich einmal betreten verschlossen bis man die Gegner besiegt hatte. Oftmals waren die aber weit über deinem Level wodurch du dann wieder Game Over warst.
      Bosse waren sowieso immer wieder neue Hürden wo du dir dann überlegen musstest ob du es weiterversuchen willst oder vlt doch direkt wieder aufgibst und von vorn beginnst.
      Dein Inventar war extrem begrenzt und teilweise musstest du genau überlegen welche Gegenstände du nun aufnimmst. Heiltränke sehr rar und Speichermarken wie in einem guten alten Resident Evil versteckt und man konnte auch nur an Telefonzellen speichern wodurch man oft wieder zurücklaufen musste.(Galt als Checkpoint) Einkaufen wie in Bloodborne war zwar auch möglich jedoch musstest du dann oft wieder den ganzen Weg zurücklegen zur letzten Basis.

      Nur die Möglichkeit zu (Überleveln) ermöglichte es einem das Spiel im ersten 2/3 dann relativ entspannt zu durchlaufen.
      Dies war aber nur möglich indem man einen Run beginnt, soweit spielt wie man kommt und dann stirbt oder aufgibt und die Gruppen-EP, ähnlich wie in XC2 nicht verteilt hat. Denn diese bleiben erhalten wodurch man theoretisch irgendwann nach vielen Anläufen das Spiel dann auf Lvl. 50 starten konnte. (Vorrausgesetzt man hat genug EP angesammelt)
      Aber spätestens im finalen Dungeon hatte das Level auch keine Bedeutung mehr, sondern dein strategisches Vorgehen/ die Vorbereitung auf den jeweils nächsten Raum.

      Also im Grunde unterscheidet es sich von einem soulslike eigentlich nur dadurch das es kein Action KS ist und man sich den Einstieg durch viele Game Over erleichtern konnte.

      Ich hab nicht grundlegend eine Abneigung gegen fordernde Spiele aber nur wenige bieten mir den Anreiz mich an solche Games heranzuarbeiten. Breath of Fire 5 war eine der wenigen Ausnahmen.
      Vlt gerade deswegen weil man hierbei nicht durch misslungene Akrobatikeinlagen stirbt.(Tatsächlich gab es im Spiel eine Möglichkeit Angriffe des Gegners im richtigen Moment parieren zu können was teils sogar sehr wichtig war, aber das war es dann auch schon.)
      Mein Spieleranking 2021:

      1. Ys 9
      2. Wild Arms 5
      3. Monster Hunter Rise
      4. Octopath Traveler
      5. Oninaki
      6. Megadimension Netunia V II
      7. Sword Art Online Alicization Lycoris

      Aktuell spiele ich: Tales of the Abyss, Grandia Remaster, FF8 Remaster

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bastian.vonFantasien ()

    • Ka was das FF7 Remake mit Souls-Like zu tun haben soll, das kann man auf normal ganz geschmeidig durchspielen und selbst auf Schwer war es machbarer, als manche meinten. Da hatte ich nach den ersten Stimmen was Schwer angeht anderes erwartet. Und auch sonst gab es nichts was mich an das Genre erinnert beim Remake.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^
    • Interessant was bei dem Begriff "Souls-like" direkt wieder so gemunkelt wird xDDD
      Ich meine wir haben den Trailer gesehen, das Gameplay ist schon mal viel schneller und actionbasierter als ein Soulsgame, was eher an Souls rankommt wäre die düstere Atmosphäre, aber das hatte man auch bereits gesehen und bestätigt gehabt, also so nichts neues

      Eventuell sind ein paar Gebiete etwas schlauchartiger miteinander verwoben wie es bei Soulslikes mit den Abkürzungen etc. ist
      Zudem stehen ein paar gute Vertreter der Reihe dem Schwierigkeitsgrad der Soulsspiele in nichts nach und als große Marke FF wird man mehrere Schwierigkeitsgrade anbieten, sonst landet man nicht bei der Masse

      Ich denke bei Souls-like meinte man hier wirklich eher diesen mittelalterlichen Look nach "Medievil" Art wenn man es so nennt, wenn man sich noch ein wenig taktischeres Kämpfen von Souls abschaut das es nicht so (für meine Verhältnisse) mittelmäßiges Kampfsystem ist wie in FF7R oder FFXV fände ich das auch einen guten Fortschritt, aber so wird der Begriff "Souls-like" denke ich nur für Aufmerksamkeit genutzt worden sein, wenn allerdings ein bestimmter Gegner später ähnlich aussieht wie ein From Software Design, geht so eine Diskussion wieder los xD
    • Redest du vom Trailer für FF XVI? Um dieses Spiel geht es hier aber nicht. Hier ist eigentlich die Rede von einem gänzlich anderen und neuem Spiel, welches wohl in die Richtung eines Souls-Like gehen soll, aber noch nicht angekündigt ist. Denkbar wäre da höchstens ein Versehen, sodass man da irgendwelche Informationen durcheinander gebracht hat oder nicht korrekt übersetzt, was ich dann aber doch für eher unwahrscheinlich halte.

      Wahrscheinlicher ist aber, dass das Spiel sich lediglich an einem Souls-Like orientiert und man trotzdem genug eigene Ideen einbringt. Das von mir bereits mehrfach erwähnte Darksiders 3 ist ja ebenfalls daran angelehnt, bietet aber genug Möglichkeiten, es auch für Einsteiger interessant zu machen, Zum Beispiel durch den einstellbaren Schwierigkeitsgrad, was man in einem "normalen" Vertreter des Genres ja in der Regel vergeblich sucht. Deshalb glaube ich auch, dass wenn es stimmt und das neue Spiel in die Richtung geht, man es dort ähnlich handhaben wird.

    • Bloody-Valkyrur schrieb:

      Ich meine wir haben den Trailer gesehen

      Nee, leider nicht. ^^ Wie Cirasda schon sagte, geht es nicht um FF16 sondern was ganz Neues, dass in der FF1 Welt spielt.

      Unbestätigte Gerüchte über ein FF1 Remake oder ein FF1 Prequel sind im Umlauf. Aber es kann auch völlig losgelöst vom Spiel selbst sein. Die Idee, die FF1 Welt in dieser Form aufzugreifen, find ich ein wenig komisch, weil ich mich frage, was man damit bezwecken können wollte. Entweder macht man es, weil sie sich der Einfachheit halber einfach angeboten hat und sie so unbekannt ist, dass es neuere Spieler eh nicht merken und ältere Spieler etwas Nostalgie flair bekommen könnten. Oder da steckt noch mehr hinter, wie eben ein Remake. Entweder schon mit diesem Titel oder mit einem Nachfolger, was diesen Titel dann zum Prequel macht.


      Bloody-Valkyrur schrieb:

      was eher an Souls rankommt wäre die düstere Atmosphäre

      Von Navtra bestätigt ist soweit schonmal, dass es das düsterste und brutalste FF Spiel werden soll, dass es bisher gibt. Und ich denke, dass schließt FF16 mit ein.

      Auch hier ist eine interessante Entwicklung zu beobachten, in der FF7 Intergrade (wenn auch noch sehr zurückhaltend), FF16 und das neue FF blutiger sind, als das Durchschnitts-FF.

      Das widerspricht eigentlich dem bisherigen Weg, sich dem chinesischen Markt anzubiedern und familienfreundlich zu bleiben. Es sei denn es gab da in letzter Zeit Änderungen bzgl. der Freigaben. Dann hab ich davon aber nichts mitbekommen.

      Möglicherweise haben SE aber auch festgestellt, dass sie mit der Jugend- und Erwachsenensparte im Westen mehr Umsatz machen können, als mit chinesischen Kids. Oder sie haben die Kritik bzgl. der Zensur in FF7R und das positive Feedback auf den FF16 Trailer zur Kenntnis genommen und wagen jetzt einfach das Experiment.

      Jedenfalls ne sehr interessante Entwicklung. Besonders was die zukünftigen Remake Parts anbetrifft. Vielleicht haben sie gemerkt, dass es ohne Blut einfach nicht geht, weil es nicht denselben Effekt hat, den das Spiel eigentlich haben sollte.

      Bloody-Valkyrur schrieb:

      wird man mehrere Schwierigkeitsgrade anbieten, sonst landet man nicht bei der Masse

      Auch das wurde schon von Navtra bestätigt. Aber das ist bei FF Spielen ja eigentlich auch keine große Überraschung mehr.


      Bloody-Valkyrur schrieb:

      Ich denke bei Souls-like meinte man hier wirklich eher diesen mittelalterlichen Look nach "Medievil" Art wenn man es so nennt

      Da es in der FF1 Welt spielt, ist da wohl von auszugehen. Aber ich hoffe, dass ein wenig Asian-Mix noch hinzukommt, da ich mit westlich-düsterem Mittelalter nicht allzuviel anfangen kann.