Manga-Version vs Anime-Version

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    • Manga-Version vs Anime-Version

      Ihr kennt das doch sicherlich mittlerweile, dass von manchen japanischen Serien oftmals eine Manga UND eine Anime-Variante existiert. Teils ist es so, dass zuerst der Manga da war und es später in sich bewegende Bilder umgewandelt wurde, aber auch umgekehrt, sodass es zuerst den Anime gab und dann eine Manga-Edition für unterwegs entwickelt wurde.

      Und da stell ich mir mittlerweile die Frage, ob ein Fan einer Serie beides mag oder eher nur auf eines von beiden Medien fixiert ist?

      Kennt ihr vllt Beispiele bei denen ihr auschließlich nur den Manga mögt bzw. ausschließlich nur den Anime?


      Bei mir ist es ja so, dass mir sehr die Dragon Ball und One Piece Mangas gefallen, ich aber die Anime-Variante fürchterlich finde. Irgendwie verlieren Handlung und Charaktere in Animation und mit Stimmen ihren Charme. Bei NGE finde ich wiederum, dass sich die Stimmung nicht ganz in stille schwarz-weiß Zeichnungen fassen lässt und ich nur die Anime-Variante bevorzuge. Und in Sachen FLCL sieht's bei mir so aus, dass ich sowohl den Manga als auch den Anime mag, da sie eben mit verschiedenen Stilmitteln arbeiten, wodurch beide bestechen. So hat der Manga diesen einzigartigen S/W-Krickelstil und der Anime wiederum dieses quitschig Bunte, was das Surreale prima darstellt.

      Aber genug von mir.
      Was sind denn so eure Erfahrungen?

      Prevailer schrieb:

      Für den 1 Millionsten Post im Forum gibts ein Nacktbild für Phoe. Bis dahin kann ich mir auch den Waschbrettbauch antrainieren
    • Hm ich mag den Kenshin Manga aber nich den Kenshin Anime.Naja die englischen Stimmen habens mir etwas versaut aber ich mag auch die Füllepisoden in einigen Animes nich.

      Naja die FMA ANime Version is auch anders als der Manga, TOTAL anders...ich mag beide Varianten, da man so eine total andere Story hat.

      Zu One Piece: Naja die deutsche Version kann ich auch nich ab...aber der Manag wurde mir auch ab und zu zu naja....seltsam und hohl...jetzt wirds langsam aber wieder besser,

      Naja aber mein Hauptproblem mit einigen Animes sind die Füllepisoden.
    • Es kommt ja auch darauf an, was die Geschichte mitteilen will oder welchen spezifischen Schwerpunkt sie hat!
      Geschichten wie zB NGE, Akira, etc., die viel Wert auf die Athmosphäre legen, lassen sich besser als Anime umsetzen, da man mit Untermalung guter Musik und Animationen eine bessere Stimmung hervorbringen kann, als bei unbewegten s/w Bildern.
      Dann ist es wiederrum so wie bei Naruto, Hoshin Engi, usw.. bei denen man mehr auf Sachen wie Charaktere und Fülle hofft. Bei denen ist selbstverständlich das Buchmedium praktischer, da sich der Leser die Geschichte und das Geschehen durch starre Bilder besser einprägen kann. Das gilt auch übrigens für Geschichten, die sich durch ihre hervorragenden Dialoge hervorheben, aber das sollte klar sein.
      Noch dazu möchte ich erwähnen, dass es auch zum großen Teil auf den Produzenten ankommt. Bei den meisten Fällen gibt es den Manga zuerst, wo der Mangaka und Erfinder zugleich die Geschichte so zusammenstellt, dass sie auch gefällt. Da aber bei den meisten Animeumsetzungen der Mangaka garnicht oder kaum mitarbeitet, läuft die Geschichte Gefahr den Faden der Logik und der Athmosphäre zu verlieren, oder dass das Geschehen vollständig verändert wird. Ich glaube dafür brauche ich keine Beispiele zu nennen.

      Betrachtet meine Meinung bitte nicht als feste Tatsache. Das alles ist mit einem großen IMO geschrieben und ich versuche keine Norm zu entwickeln. Selbstverständlich gibt es für jeden genannten Punkt Ausnahmen, aber diese bestätigen ja so schön die Regel. =)
    • naja ich bin ein großer fan von angel sanctuary habe erst manga gelesen und dann mir denn anime angeschaut und ich kann nur sagen der anime is absolut kacke, sehen manche vielleicht anders aber ich finde ihn grottenschlecht.
      es kam nicht genug gefühl und atmo meiner meinung nach über ausserdem gabs einfach zu wenig folgen.
      Veron laßt als Ort des Spiels euch nennen:
      ihr werdet sehen HAß mit alter Glut
      In zwei gleich edeln Häusern neu entbrannt,
      Dass Bürgerhand sich färbt an Bürgerblut.
    • Vincent schrieb:

      Aber im NGE Manga wird meiner Meinung nach auch die Stimmung sehr gut rübergebracht. Die Bilder sagen auch viel aus.

      Finde ich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich NGE generell nicht so berauschend finde..
      Aber wie oben schon gesagt sind es meine persönlichen Beispiele.
    • Lol das Thema hatten Zahlhera und ich ganz kurz im ICQ angerissen ^^zumindest was Death Note Manga-Anime-Realmovie an ging.Prinzipell muss ich sagen das ich eigentlich alle Manga-Anime Umsetzungen eigentlich nicht mag.Gut bei Death Note haben sies wirklich 1:1 Manga-Anime-Umsetzung aber sonst. Wenn ich den Anime vor dem Manga sehe und ich keine vergleichsmöglichkeit hab sind diese Umsetzungen okay siehe beispielsweise Fruits Baskests, Samurai Champloo, Cowboy Bebop, Full Metall PAnic, Dot Hack Und umsetzungen die 1:1 sind find ich auch noch okay.

      Aber scheiße find ich die Sache wie sie X von Clamp verunstaltet haben.. ich mein der Manga hat echt ne gute Tiefe und daraus einen auf 26 Folgen zusammengekürzenten Anime zugestallten der zwar Animationsmäßig ein hohes Niveau hat dafür aber die Story und die Charaentwicklung vollkommen verreißt find ich nicht berrauschend.

      Nyo durch ich muss aber auch eingestehen das ich durch einige Animes erst auf den Manga gekommen ^^" siehe Fruits Baskets den hätt ich vorher nie in die Hand genomen und nun find ich ihn richtig toll und muss feststellen das Animes die auf Manga's basieren sollten echt icht produziert werden die können eigentlich nicht wirklich die Tiefe die ein Manga hat wiedergeben.Ausser man macht sich die Mühe und setzt diese 1:1 um ( was aber inden wenigsten Fällen so ist *jaa künstleriche Freiheit* Trotzdem bleib ich lieber bei den original Manga's da kann ich mir meine eigene Stimmung aufbauen fördert zudem Phantasie und Einfühlungsvermögen.
      Believe what you want to, whatever it takes to make you happy...what's done is done.
      Balthier
    • mhh von mir mal 2 beispiele einmal wo ich find das der manga viel besser war als der anime und einmal wo ich sagen muss das ich die umsetzung super fand^^

      Angel sanctuary ist ein super Manga ! Die story ist tiefgründig und der zeichenstil ist super ^^ Der anime dazu ist im vergleich zum manga aber einfach grottig schon allein weil nur ein bruchteil des mangas verarbeitet wurde

      Cowboy Bebop dagegen ist der manga super gezeichnet und verliert auch als anime nichts von seinem Charme und auch der Zeichenstil wurde 1:1 übernommen^^
    • Allgemein bin ich eher der Fan von Mangaversionen. Meist ist der Manga die Vorlage und bietet daher auch den vollen Inhalt. Zudem gibt es immer mehr Manga nun auch digital und DRM-frei, während Anime begrenzt verfügbar sind und im Vergleich teurer sind. Mitunter kann man aber denoch mit beiden gut leben. Mir kommen schnell einige Beispiele durch den Sinn, wo ich eine Variante der anderen definitiv vorziehe.

      Überlegende Adaption: K-ON!
      Der Manga ist im 4-koma-Stil, also vier Panels liefern ein Gag ähnlich wie westliche Comicstrips aus Zeitungen, nur das bei Mangas hier diese 4-Panel-Blöcke zu einem Kapitel zusammengefasst werden. Die Vorlage bietet nicht mehr als andere Comedyvertreter in diesem Stil. Die Animeadaptionen von sowas fallen in der Regel sehr episodisch aus und bekommen manchmal nur verkürzte Laufzeit.
      Doch nicht so mit KyoAni! Die haben Musiktracks geliefert, die ich ewig rauf und runter hörte. Bei einem Popmusikklub ist es von Vorteil Musik dabei zu haben, auch wenn der Manga auch ohne funktionierte. Die Folgen waren nicht abgehakt, sie fühlten sich wie durchgehender Alltag an. Nach einigen Rewatches ist mir aufgefallen, wie hier und da bereits Details zu Ereignissen zukünftiger Folgen eingestreut wurden, zum Beispiel die Bemerkung über eine Finnlandreise oder einer Hochzeit. Die Charaktere sind erweitert worden, die Gags ebenso. Man muss nur mal das Kapitel zu Weihnachten mit der entsprechenden Animefolge vergleichen. Wo der Manga mit einem leichten Running Gag aufhört, geht der Anime mit einem munteren Zusammensein noch weiter und sorgt auch noch zu ein paar Schmunzler. Dann noch dieses gewaltige Animationskleckern zwischendurch. Es ist vollkommen unnötig, aber trotzdem wird mal nebenbei auf ein Teeservice gezoomt, das so viele Details liefert, dass man es glatt für ein Stillleben halten könnte. Hinzukommen diese kleinen Hintergrundmusikstücke, die ich auch schon extrem abfeiern kann. Das ganze Gesamtpaket ist einfach wahnsinn und so viel mehr als nur Cute girls doing cute things für das es leider manchmal abgestempelt wird.

      Ein Film reicht nicht aus: A Silent Voice
      Der Film hat definitiv seine eigenen Stärken und bringt über seine Akustik etwas, was im Manga überhaupt nicht möglich ist. Dennoch ist die Situation für mich die selbe wie bei Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Erst mag ich den Film, dann bin ich so begeistert, dass ich unbedingt die Vorlage lesen muss, stell danach aber fest, da so viele tolle Sachen fehlen, vor allem was Nebencharaktere betrifft, so das ich mit den Film nicht mehr die selbe Freude haben kann. Der Film ist trotzdem super, doch bei sieben Mangabände wäre mir eine Serie lieber gewesen.

      Es muss ständig alles wiederholt werden, weil wir Deppen sein müssen: My Hero Academia
      Fighting-Shounen ist nicht gerade mein Genre und für das angesprochende Problem gibt es bessere Beispiele, aber gerade weil ich den Manga gut finde, nervt mich der Anime. Animes kosten viel Geld, Fighting-Shounen bekommen wenn sie gut laufen bedeutend mehr Staffeln als irgendein anderes Genre, also muss man stets jeden abholen, selbst die, die noch nie eine Folge gesehen haben. Spielt es wirklich so eine wichtige Rolle, dass 80% der Weltbevölkerung eine Macke haben? Entschuldigt, beim Anime haben wir eine zugänglichere Übersetzung bekommen. Hier spricht man von Spezialitäten. Sind wir doch mal ehrlich, die Prozentzahl hat der Autor doch auch nur so hingeschissen, es hätte ebenso gut 60% oder 95% sein können, es macht keinen Unterschied. Die vierte Staffel ist in dieser Hinsicht nicht mehr so schlimm wie noch die erste, aber auch hier war die erste Folge eine Recapfolge, wenn auch nicht ganz so langweilig wie sonst immer.
      Es kotzt mich einfach an! In diesem Genre sind Animes theoretisch klar überlegen, da die Kämpfe Animationen enthalten und nicht aus ein paar Panels mit Effektwörtern bestehen. Man hat sich mitunter auch richtig viel Mühe mit den Kameraeinstellungen gemacht. Man muss nur mal beim Kampf All Might gegen All For One daraufachten, worauf mich aber auch erst ein YouTuber hinweisen musste. Dennoch lese ich lieber den Manga weiter. Die erste Seite mit den Wiederholungen im Band ist schnell übersprungen. Könnte man im Anime eigentlich auch, aber das entspricht nicht meinen Sehgewohnheiten und im Manga kommt das Nochmaldurchkauen eben nur einmal pro Band.

      Verfügbarkeit entscheidet: Denki-gai
      Nachts Langeweile gehabt, was macht man da? Also außer FSK18-Sachen? Genau, man stöbert bei Crunchyroll nach unbekannten Serien. Da bin ich auf eine gute Comedyserie gestoßen und die letzte Folge kam schneller als ich erwartet hätte. Ich wollte mehr, aber eine kurze Recherche ergab, dass der Manga leider nie Japan verlassen hatte. Tja, Scanlations sind keine Option für mich, also ist hier Schluss und der Anime sit automatisch besser.

      Das Ende fehlt: Nisekoi
      Lange vor den Filmen bekam Der Herr der Ringe bereits eine Cartoonserie. Leider ist sie unvollständig, was wohl dazu beigetragen hat, dass diese nicht so bekannt ist. Was bringt es schon, wie gut etwas ist, wenn das Ende fehlt? Die zweite Staffel von Nisekoi hat dann noch ein kleines Pacingproblem. Hier ist der Manga deutlich besser, da er den Leser nicht ohne einen Abschluss zurücklässt. Eine simple Entscheidung.

      Das Ende fehlt vermutlich: Recovery of an MMO Junkie
      Hier ist es mal andersrum, der Manga wurde abgebrochen und bekam Jahre später eine Animeumsetzung, wo mir noch ein kleines Bisschen fehlt, aber insgesamt ist es eine gute Serie, die mir sehr gefällt und ich bin froh, dass es den Anime gibt, weil ich sonst vom Inhalt nichts mitbekommen hätte. Wie weit der Manga ist weiß ich nicht, weil er natürlich auch nie Japan verlassen hat. Unabhängig davon macht der Anime eine gute Figur.

      Ein Band mehr wäre besser gewesen: Psycho Pass
      Die erste Staffel von Psycho Pass hat 22 Folgen und die Mangadaption bekam leider nur sechs Bände. Am Ende vom ersten Mangaband sind wir inhaltlich gerade mal mitten in der dritten Folge vom Anime. Da braucht man keinen Taschenrechner um sich auszumalen, dass hier etwas am Inhalt fehlen wird. Dennoch wurde ich überrascht und der Manga deckt viele Punkte ab. Nur die Hintergrundgeschichte eines Nebencharakters hat man außen vor gelassen, um den Fokus stattdessen auf eine andere Figur zu legen. Bei einem Band mehr hätte man also den gewohnten Hintergrund mit der Erweiterung gehabt, womit der Manga vielleicht sogar auf Augenhöhe mit dem Anime gewesen wäre. Doch mir hätte selbst das nicht ausgereicht, denn so gibt es im Anime einen Handlanger vom Antagonisten, der mehr ist als andere Charaktere in solchen Rollen, weil man ihm die Tiefe dafür gab. Im Manga geht dieser Charakter leider auch unter.

      Eine kleine Änderung macht alles kaputt: Gabriel Dropout
      Die titelgebende Gabriel kann man ein bisschen mit Micky Maus vergleichen, sie sind nur vollkommen anders. Aber dafür passt der Vergleich mit Satanya-chan und Donal Duck besser. Beide sind beliebt, bekommen aber viel auf den Deckel. Im Manga gleicht man das ein bisschen aus, vor allem über Charaktere die im Anime nicht oder kaum vorkommen. Hinzukommt, dass man aus den kleinen Ereignis, das ein Hund der armen Satanya-chan ihr Melonenbrötchen klaut, ein Running Gag macht. Im Manga passiert das einmalig und das war's. Im Anime geschieht das fast jede Folge, es mündet zwar in einer Folge, wo Satanya-chan mit dem Hund in Mittelpunkt steht, aber der Anime hat im Gesamten den Beigeschmack, dass Satanya-chan - also den Charakter, den ich am meisten mag - gemobbt wird von den meisten anderen Charakteren. Das ist toxisch für den Anime und macht keinen Spaß. Don't bully Satanya-chan!

      Standbilder sind nicht animiert: Laid-Back Camp
      Den Anime mag ich dafür, das er Lust auf den Manga erweckte. Bald kommt die zweite Staffel, die werde ich mir anschauen, aber egal wie gut sie wird, den Manga mag ich einfach mehr. Wie schön die erste Staffel auch ist, die enorme Fülle an Standbildern finde ich absurd. Beim Manga frage ich mich nicht, ob das nun ein Stilmittel oder eine Einsparung ist, also kann ich den Inhalt mehr genießen.

      Der Manga geht halt weiter: Miss Kobayashi’s Dragon Maid, Hinamatsuri, New Game!
      Hier nenne ich mal mehrere Beispiele. Das Problem ist simpel, der Anime hat ein paar Folgen und dann ist Schluss. Okay, bei zwei der drei Beispiele gibt es eine zweite Staffel oder es ist eine zumindest angekündigt. Die Animeadaptionen sind gut. Beim Drachendienstmädchen stört mich eine Änderung bei einem Nebencharakter, bei Hinamatsuri finde ich den Einstieg nicht so gut, aber das sind vernachlässige Details. Die Animeadaptionen sind gut. Doch der Manga ist besser, weil er weiter geht. Klar kann es passieren, dass in Laufe der Kapitel der Manga mich vielleicht nicht mehr so ganz überzeugt, aktuell befürchte ich das sogar bei Kobayashi, aber dennoch ist es schön, einfach mehr Inhalt zu bekommen. Mehr ist nicht immer besser, aber hier schon.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mahiro ()