Final Fantasy VII Remake: Entwickler erklären den Sinn des neuen Wasserpumpen-Minispiels

  • In Final Fantasy VII Remake Revisited besprechen die Entwickler des Spiels verschiedene Design-Entscheidungen und Prozesse. Dabei kommen immer die jeweiligen Experten ihres Fachgebiets zu Wort. Das neue Kapitel von ‚Revisited‘ dreht sich um Kapitel 10 des Spiels.

    Es ist ein Kapitel, das wir schon vor der Veröffentlichung teilweise zu Gesicht bekamen. Der Kampf gegen Arco war Teil eines gut inszenierten Trailers zur Tokyo Game Show und durfte auch zum Preview-Event zu Final Fantasy VII Remake gespielt werden – der Autor erinnert sich noch lebhaft.

    Neben Monstern, Kanalisation und Nebel hält das Kapitel 10 aber auch eine erfrischende Annäherung zwischen Tifa und Aerith bereit. Dafür sind die Entwickler des Remakes (einmal mehr) vom Originalskript abgewichen und haben sogar ein neues Minispiel eingebaut.

    „Ich bin sehr glücklich, dass die SpielerInnen die Freundschaft zwischen Tifa und Aerith spüren konnten. In Herrn Nojimas Originalskript gab es die Wasserpumpe nicht, aber wir wollten immer, dass die zwei hier etwas durch spielerische Aktionen gemeinsam erreichen, anstatt dass sie nur in Zwischensequenzen aufeinander vertrauen“, erklärt Naoki Hamaguchi, Co-Director für Game Design und Programmierung.

    Dabei gab es durchaus einige Herausforderungen, denn die Idee dazu wurde erst spät implementiert. „Der Vorschlag mit dem Wasserpumpen-Minispiel kam erst in einer späteren Phase der Entwicklung, sodass die Designer viele Arbeiten in ihrem Zeitplan nach hinten schieben mussten“, erinnert sich Hamaguchi.

    „Aber ich erklärte ihnen, wie wichtig so eine kooperative Aufgabe von Tifa und Aerith hier sei, und irgendwie schafften sie es, den Zeitplan wieder in den Griff zu bekommen. Ich bin wirklich superdankbar, dass die Designer das durchgezogen haben“, so Hamaguchi weiter.

    Wie Fans des Originals bemerkt haben, war die Kanalszene im Remake deutlich länger als im Original. Auch zu diesem Umstand geben die Macher einige Hintergrundinformationen. „Es gibt einen speziellen Grund, warum das Kapitel 10 im Remake gehaltvoller ist“, sagt Hamaguchi zunächst.

    „Was die übergreifende Spielstruktur anbelangt, bildet der Kampf um die Sektor-7-Säule herum in Kapitel 12 den großen Höhepunkt des Mittelteils der Story, und so mussten wir ein Erfolgserlebnis schaffen, zu der Säule selbst zu kommen. Ein Element dabei war, dafür zu sorgen, dass die Spieler:innen die wahre Größe von Midgar erleben, indem wir sie von Corneos Villa durch die Kanäle und über den Zugfriedhof bis zur Sektor-7-Säule die reale Distanz zurücklegen lassen“, so Hamaguchi.

    „Ich hoffe, dass die SpielerInnen eine gewisse Befriedigung verspüren konnten, nachdem sie es nach der Durchquerung dieses Abschnitts endlich zur Säule zurückgeschafft haben“, sagt er abschließend.

    Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO

  • Für mich persönlich war insbesondere der Friedhof sehr atmosphärisch umgesetzt, während er im Original quasi nur eine Randnotiz ohne große Relevanz darstellte. Immer noch spaßig, aber tatsächlich ist man durch jedes der genannten Gebiete doch sehr zügig gekommen. Ich gehe daher nicht mit der allgemeinen Kritik konform und finde, dass sich die neuen Einwürfe und Abschnitte nicht wie ein Strecken der Spielzeit, sondern eher nach sinnvoll erweiterten Inhalten angefühlt haben.


    Das mag nicht jeder so empfinden, aber insgesamt hat mir das Remake genau die richtige Dosis Midgar gegeben, die ich wollte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, weshalb ich auch sehr gespannt bin, wenn es uns später wieder in die Stadt verschlägt.

  • Für mich persönlich war insbesondere der Friedhof sehr atmosphärisch umgesetzt, während er im Original quasi nur eine Randnotiz ohne große Relevanz darstellte. Immer noch spaßig, aber tatsächlich ist man durch jedes der genannten Gebiete doch sehr zügig gekommen. Ich gehe daher nicht mit der allgemeinen Kritik konform und finde, dass sich die neuen Einwürfe und Abschnitte nicht wie ein Strecken der Spielzeit, sondern eher nach sinnvoll erweiterten Inhalten angefühlt haben.


    Das mag nicht jeder so empfinden, aber insgesamt hat mir das Remake genau die richtige Dosis Midgar gegeben, die ich wollte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, weshalb ich auch sehr gespannt bin, wenn es uns später wieder in die Stadt verschlägt.


    Als jemand der FF7 Classic für einen der schlechtesten Teile der gesamten Reihe hält,
    kann ich hier nur zu stimmen, FF7 Remake war für mich perfekt.
    Trauere ich dem rundenbasierten Kampf hinter her, hat mir FF7 Remake allerdings sehr sehr gut gefallen.


    gerade die hier angesprochene Szene ist mir sogar sehr gut im Kopf geblieben, fand es richtig gut und hat auf jeden Fall Spaß gemacht ☺️


    Die Gerüchte mit dem zerhackstückeln des Spiels in teile und angeblichen kurzen Spielzeiten, stehen allerdings auch heute noch im Raum, bei mir hat der erste Durchgang etwas über 40 Stunden gedauert, ehrlicherweise muss ich aber sagen dass ich schon ein wenig erkundet habe, aber nicht 100% und es war auf Leicht

  • Das Minispiel der Kanalisation fand ich schrecklich. Was mir aber im Remake gefallen hat, war die Freundschaft zwischen Tifa und Aerith, die im Original kaum vorhanden war.

    Signatur fängt hier an...


    Currently Playing:

    Shadow Hearts(Playstation 2)



    Abandoned/Paused:

    Resident Evil 5(Playstation 5)


    Terminated:

    Koudelka(PSX Mini)

    Resident Evil: Revelations(Playstation 5)

  • Ich habe eine „Freundschaft“ zwischen Tifa und Aerith nie erwartet und fand auch nicht das man eine gebraucht hat.
    Im Original empfand ich das Verhältnis zwischen Aerith und Tifa distanziert und nur zweckmäßig. Es wirkte für mich authentisch.
    Man konnte natürlich viel selbst hineininterpretieren aber ich empfand es so das Tifa überhaupt kein Interesse an Aerith hatte, da ihre einzige Verbindung zu ihr durch die Zuneigung zu Wölckchen entstand. Ein übliches Szenario in vielen Geschichten, Animes und Mangas. Natürlich gab es die ein oder andere Szene wo sie sich wie schnatternde Hühner halt einen Spaß aus Wölckchens Unbeholfenheit machten, aber so sind se halt, die schnatternden Hühner.

  • @Bastian.vonFantasien

    Signatur fängt hier an...


    Currently Playing:

    Shadow Hearts(Playstation 2)



    Abandoned/Paused:

    Resident Evil 5(Playstation 5)


    Terminated:

    Koudelka(PSX Mini)

    Resident Evil: Revelations(Playstation 5)

    5 Mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

  • Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Konkurrenzdenken. Natürlich hat Tifa nichts gegen Aerith, doch für eine Zeit hat sie das Gefühl, Wölckchen hätte nurnoch Augen für sie wodurch sie sich im ständigen Zwist befindet zwischen Sympathie und Eifersuchst. Sowas begegnet uns tagtäglich im Leben. Gerade das weibliche Geschlecht schwankt oft zwischen verschiedenen Emotionen hin und her.