The Ascent zeigt erneut, wie der Xbox Game Pass ein Katalysator für Erfolg sein kann

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    • The Ascent zeigt erneut, wie der Xbox Game Pass ein Katalysator für Erfolg sein kann

      Der Xbox Game Pass wird immer noch kritisch beäugt – vor allem von der Konkurrenz. Dass ein solches Modell gewinnbringend funktionieren kann, wird häufiger hinterfragt. Besonders, was die First-Party-Spiele im Abo angeht. Aber da ist ja nicht nur Microsoft, sondern auch die Publisher der Spiele im Game Pass. Der Xbox Game Pass bietet bekanntlich auch eine ganze Reihe Third-Party- und Indie-Games.

      Dass sich der Game-Pass-Deal für unabhängige, kleine Studios lohnen kann, das liegt auf der Hand. Wie sieht es mit Third-Parties aus? Square Enix lobte zuletzt das Modell im Zusammenhang mit Outriders. Und aktuell darf The Ascent als ein Positivbeispiel dienen.

      Publisher Curve Digital veröffentlichte einen neuen Blogbeitrag und gab bekannt, dass das erfolgreichste Eröffnungswochenende der Publisher-Geschichte hinter Curve Digital liegt. 5 Millionen US-Dollar Umsatz seien am vergangenen Wochenende mit The Ascent generiert worden, der Titel stand außerdem auf Platz 1 der globalen Steam-Charts.

      Über 1.700 YouTube- und Twitch-Kanäle haben gestreamt und 10 Millionen Views generiert und 90 % der Tier-One-Publikationen haben das Cyberpunk-RPG gecovert. Die Berichterstattung zum ersten Spiel des schwedischen Indie-Studios Neon Giant schätzt Curve Digital auf Level eines AAA-Games.

      Die Marketing-Strategie von Curve Digital bestand nach eigenen Angaben darin, die Community zu aktivieren und das Spiel zu einem Must-Play für Streamer, Influencer und Content-Creators zu machen. So sollte ein Hype und ein Bewusstsein zum Spiel geschürt werden.

      Besonders geeignet für Koop-Games

      Es ist ein Modell, das auch Outriders verfolgt hat. SpielerInnen generieren. Und SpielerInnen generieren Gespräche und KäuferInnen. Nichts beeinflusst SpielerInnen so sehr wie andere SpielerInnen, schätzt Jeff Grubb in seinem Beitrag bei VentureBeat. Und da hat er recht. Ganz besonders geeignet scheint der Plan für Spiele mit kooperativem Ansatz zu sein, wie es auch The Ascent eines ist.

      The Ascent ist neben Xbox nur für PCs erschienen und vielleicht wäre es auch ohne den Xbox Game Pass ein Erfolg geworden. Aber ein so großer Erfolg? Wenn Spiele vom ersten Tag an im Xbox Game Pass verfügbar sind, ist das auch immer noch eine zusätzliche Headline. Auch unsere Launchmeldung zu The Ascent brachte beides zusammen.

      Sicher ist The Ascent auch ein gutes Spiel geworden – nur im Xbox Game Pass sein, das reicht auch nicht aus. Aber ich bin mir sicher, dass der Xbox Game Pass hier ein Katalysator war. Und sicher hat das Abo-Modell mehr KäuferInnen gebracht, als es gekostet hat. Was meint ihr?

      Bildmaterial: The Ascent, Curve Digital, Neon Giant

    • Unabhängig vom Gamepass haben die Entwickler aber auch viele Streamer individuell angesprochen und Ascent-Streams ganz explizit gesponsert - das ist sicherlich auch eine effektive Werbemaßnahme. Ich hab davon letzte Woche auch einige Stunden Gameplay gesehen, da eine deutsche Streamerin, die ich oft schaue, ebenfalls gesponsert wurde. Liegt also sicherlich nicht nur am Gamepass ^^
    • @Mirage
      Ganz Sicher, und vorallem ist halt das Ding bei Streaming (und ggf. auch YT LP's) das man hier nicht irgendwelche geschönte Demo oder Trailer bekommt, sondern ein Spiel "Live" sieht so wie es ist. Das ist natürlich auch nicht aussagekräftig genug für ein Schlussfazit, weil man ja immer noch schauen muss wie es sich in der Realität spielt, aber man kann gute Eindrücke bekommen für eine Kaufentscheidung. Denoch kann man von mehreren Seiten lesen das Gamepass für ihr Spiel enorm Hilfreich war.

    • Mirage schrieb:

      Unabhängig vom Gamepass haben die Entwickler aber auch viele Streamer individuell angesprochen und Ascent-Streams ganz explizit gesponsert - das ist sicherlich auch eine effektive Werbemaßnahme. Ich hab davon letzte Woche auch einige Stunden Gameplay gesehen, da eine deutsche Streamerin, die ich oft schaue, ebenfalls gesponsert wurde. Liegt also sicherlich nicht nur am Gamepass ^^

      Ja, das ist richtig! :)


      Artikel schrieb:

      Die Marketing-Strategie von Curve Digital bestand nach eigenen Angaben darin, die Community zu aktivieren und das Spiel zu einem Must-Play für Streamer, Influencer und Content-Creators zu machen. So sollte ein Hype und ein Bewusstsein zum Spiel geschürt werden.


      Artikel schrieb:

      nur im Xbox Game Pass sein, das reicht auch nicht aus.