Beiträge von Shihayazad

    Nun ist es später als gedacht, weil eine Passage im Spiel broken war also die Mechanik um die Passage zu meistern. Hat daher ewig gedauert... xD

    Da bin ich in der Vergangenheit per Emulator so dran verzweifelt, dass ich mir einen Spielstand aus dem Netz laden musste, der hinter dieser Stelle war, weil ich gar nicht weitergekommen bin. Mal sehen, ob das diesmal besser funktioniert ?( .


    Ich bin kurz vor Vega und finde es lustig, dass ich von den meisten Sachen, die du blöd findest, immer noch schwer begeistert bin. So kanns gehen ^^ .


    Wiseman begegnet dir in Xenogears übrigens wieder, auch wenn die außer dem Namen nichts miteinander zu tun haben - aber deshalb löst Wiseman in BK bei mir immer noch Panik aus...

    Bei Origins musste man m. E.n. einen Sidequest machen, um eine zusätzliche Szene im Ending freizuschalten, die ich ganz wichtig fand, um das Ganze abzurunden. So als Tipp, für die, die ohne Guide spielen.

    Außerdem liebe ich den Song in der Szene (ok, kam nicht nur da vor, aber ich fand es sehr passend):

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    Naja Xenogears/Saga will und werde ich definitiv irgendwann irgendwie spielen. Wenns mir dann nicht so gefallen sollte, auch egal. Ich wills spielen, weil Monolith Soft xD

    :thumbup:

    Als ich dann vor ein paar Jahren Episode 1 beinahe durchgespielt hatte, via Emulator, war ich überrascht das der allgemeine Tenor Episode 2 als das schwarze Schaf ansieht. Bis auf diesen Mechduellsimulator.. den ich nicht auf die Reihe bekommen hatte, war in dem Spiel alles identisch. Eher sogar schlechter. Es ist das gleiche Kampsystem. Die Bosse funktionieren gleich. Episode 2 hat es alles nur erweitert. Die Sidequests empfand ich als schwächer in Episode 1. Dungeons boten überhaupt nicht so Knobelaufgaben wie in Episode 2. Auch das Skillsystem empfand ich als so ziemlich gleich?!

    Also es ist eine Weile her, aber das erinnere ich grundlegend anders. Xenosaga 2 hält bei mir immer noch den 1. Platz für das schlechteste und nervigste Kampfsystem, dass ich jemals gespielt habe. Bei XS1 hat man immer dieselben Tastenkombinationen durchgespielt, was manche nicht sonderlich spannend finden, was einen aber ganz entspannt durchs Spiel gleiten lässt. XS2 war diese Abomination, wo man erst 3 Runden damit beschäftigt war, irgendwelche Skalen aufzufüllen, dann zwei Runden mit heilen und Kombovorbereitung, dann hat man in Runde 5 endlich versucht, alles zu einem sinnvollen Kombo zusammenzufügen, nur damit sich nach 1/3 der Gegner dazwischenboostet, alles zerschießt und man wieder komplett von vorne anfangen muss, um dann nach 10-15 Runden den Standardgegner endlich geplättet zu haben. Bossfights dauern gerne mal 40 frustrierende Minuten, wo das die ganze Zeit so geht. :cursing: :cursing:

    Kampfsystem ist für mich fast immer leidenschaftsloses Beiwerk, solange ich es nur irgendwie hinkriege, aber XS2 habe ich sowas von gehasst...


    Dann wurden alle interessanten Storyansätze aus dem ersten Teil auf Eis gelegt, dafür irgendein unsinniger Mist an Handlung fabriziert, der weder mit XS1, noch mit XS3 irgendwas zu tun hat und dann ist es nicht schwer zu verstehen, warum selbst Fans der Reihe damals empfohlen haben, den 2. Teil einfach komplett auszulassen - einem entgeht nichts...


    Der 3. Teil hatte mich dann verloren, weil das meiste, was da passiert, einfach keine Basis mehr hatte, sondern "vom Himmel viel". Xenogears hatte das Problem mit der gequetschten Handlung auch, aber die hatten zu dem Zeitpunkt genug Grundlagen geschaffen, dass man dem ganzen mehr oder weniger folgen konnte und es einen interessiert hat, das fehlte mir beim 3. Teil auch komplett, bis auf einzelne Szenen gegen Ende. (Ich liebe Allen 8) .)

    So gut ich die Story und das Visuelle auch finde ich komme mit dem Kampfsystem nicht klar, die Orientierung Richtung Action in einem Turn Based Karten Kampfspiel verdirbt mir echt das ganze Erlebnis. Cheats aktivieren kommt für mich nicht in Frage da es meine JRPG Ehre verletzt und ich keinen Sinn mehr darin sehen würde es überhaupt anzugehen da gehe ich eher Seppuku xD

    Hing gerade in diesem fiesen Kampf gegen

    fest und überlegte, ob ich das vertreten kann, bei relevanten Storykämpfen auf One-Hit-Kill zu schalten, weil dann der epische Konflikt verloren geht und dachte dann: Hey die Guardian Spirit ist ja quasi der Spieler und da um Plot-Armor usw. zu rechtfertigen, also finde ich "Spielerfertigkeiten" dann auch mehr als angemessen, oder auch "Lieber Junge, du wirst gleich merken, dass ich dank Remaster seit dem letzten Mal ein paar neue Fähigkeiten entwickelt habe, um dir den A**** aufzureißen." :evil: :evil: :evil: Fand das eigentlich sehr poetisch angemessen ;) .

    Aber bevor dich das in eine Krise stürzt, mach mal (erst) den 2. Teil ^^ . Ich kann verstehen, warum viele den besser finden, ich vermisse nur ein bisschen den Ideenreichtum, aus dem ersten Teil.

    Fürchte mich aber etwas vor den Zwischensequenzen, die anscheinend übertrieben lang sein sollen xD

    Es gibt Leute die sowas sagen? ^^ Pfüh, Open-World-Spieler... ;)

    Daran erinnere ich mich jetzt nicht, aber ich komme ja auch vom anderen Ende der Story vs. Gameplay Skala. Ich würde sagen, falls du feststellen solltest, dass dich das in XB3 tatsächlich stört, solltest du dir das mit Xenosage/-gears nochmal überlegen, da liegen Welten zwischen...


    300% + One-Hit-Ko ist tatsächlich eine ganz coole Mischung bei Baten Kaitos, reißt mich aber doch etwas zu sehr aus der Immersion, um das außer zum Backtracken oder Grinden einzusetzen, aber dann entfrustet es doch sehr :thumbup: .


    Dafür habe ich jetzt erst festgestellt, dass die Shops im ersten Teil nach einiger Zeit ihr Inventar wieder auffüllen und ich Waffen MEHRFACH kaufen kann, statt mein Deck erzwungenermaßen immer mit verschimmeltem Essen aufzufüllen 8| . Dann macht man auch mehr Schaden... Die Erkenntnis hätte ich jetzt echt eher haben können...

    Das stimmt absolut nicht. Xenoblade ist weder open World noch nicht Story-fokussiert. Es ist ein komplett Story-fokussiertes RPG mit höchstens open Areas, die einfach sehr riesig sind^^

    Die extrem komplexe und geniale Story steht bei Xenoblade komplett im Vordergrund.

    Ich habe alle 3 gespielt und fremdel sehr mit der Verwässerung der vorhandenen Handlung durch jeweils 20 Stunden Gebiete ablaufen zwischen den Story-Abschnitten. Wenn die Welt nicht so hübsch und die Musik nicht so geil wäre, würde es für mich gar nicht aufgehen. (Und gegenüber Xenogears und dem was Xenosaga zumindest versucht hat, ist die Handlung auch ein ganz entschiedener Abstieg, das kommt nichtmal in die Nähe, finde ich.) Der 3. Teil hat es für mich noch am ehesten hingekriegt, dass Story und Gameplay nicht so nebeneinander stehen und man nicht ständig zwischendurch vergisst, worum es gerade noch ging und sich die Sidequests nicht so sehr nach Filler anfühlen, aber z.B. FF16 hat das für mich mit der Story-Ratio deutlich besser hingekriegt.

    Habe schon rumgewitzelt, ob Takahashi jetzt gelernt hat, nach dem Xenosaga-Debakel die Story "reinzuschmuggeln" und nach und nach durch versteckte Bezüge zwischen den Spielen aufzubauen, statt sie einfach zu erzählen.


    Zitat

    Sobald ich die Gelegenheit mal dazu finde, muss ich mal gucken, was ich von Beiden dann zuerst spiele^^

    Ich empfehle Xenogears, dass ist sozusagen das erste Spiel in der "Reihe". Und das Beste :saint: .

    Man kann ja jederzeit hin und herschalten. Daher würde ich es ohnehin erstmal ohne dien Mode probieren. Aber ich glaube ich werde weniger stur versuchen darauf zu verzichten, wie beim ersten Teil^^

    Gleich netter zu sich selber sein, nicht warten, bis der Frust einsetzt :thumbup: .

    Bezüglich Heilitems, ist es bei mir eher so, dass ich die horte und mich partout weigere zu benutzen xD Bei den meisten Spielen zumindest. Wos geht, lauf ich dann eher zum Bett oder sonst wohin um mich zu heilen xD (Risen war so lustig, wie ich später irgendwann 5 Min am Wasserfass stand um mich damit zu heilen, wo jeder Schluck 5 HP oder so gibt xDD)

    Ich glaube, im 2. Teil wird man nach den Kämpfen geheilt, also geht es nur darum, den KAmpf irgendwie zu überleben und dann braucht man (fast) keine. Beißt einen dann eben bei Bosskämpfen.

    Im zweiten Teil kann und soll man ja auch Karten wegwerfen und es empfiehlt sich echt, das ausführlich zu nutzen. Alles, was du nicht in diesem konkreten Augenblick brauchst, gleich rauswerfen, sonst blockt einem das den Kampffluss zu sehr zu.

    Ich mochte beide KAmpfsysteme, aber habs im 2. Teil irgendwie nur 2x im ganzen Spiel hingekriegt so einen 3-Personen-umspannenden-Combo hinzulegen. Entweder war ich zu langsam, oder es fehlte eine Karte oder was auch immer... Wüsste gern, ob das normal ist, oder ich nur zu dusselig... :/


    Kann man den 2. Teil auch mit 300% Geschwindigkeit kämpfen. Macht das irgendein Masochist? :D

    300% + One Hit Mode ist das mega witzig xD Vor Allem da die Vertonung bei der normalen Geschwindigkeit bleibt xD Ich mag das voll grad. Macht mir irgendwie grad mega spaß xD

    Vielleicht sollte ich das mal ausprobieren :D

    Aber Xenogears (das beste JRPG ever)

    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    oh ok interessant und seltsam, da die Aussagen dazu so auseinandergehen xD Hatte öfters gelesen, dass es weil man Xenogears nicht zu Ende erzählen konnte, man dies mit Xenosaga erneut probiert hat.

    Jain, Xenogears wird ja als 5. Teil einer imaginären 6-teiligen Serie gesehen. Als Monolith also eine 6-teilige Serie mit dem Titel Xenosaga ankündigte, schien die Sache klar - außer wie sie das ohne Rechte an Gears eigentlich machen wollen. Demnach hätte der 5. Teil Xenogears sein können, aber wurde ja vorher alles eingestellt und wie sie den Dreh hätten machen wollen, ist nicht wirklich ersichtlich. Ja, die Bezüge sind deutlich, aber da fehlen noch ungefähr 100 Stunden Handlung, bis sie bei Xenogears angekommen wären - falls das denn der Plan war.


    Mein Problem mit Xenosaga ist, dass es großartig hätte werden können, aber durch die ganzen Kürzungen, Streichungen und Verzettelung, am Ende nur ein Intro waren, zu etwas, was ein geiles Spiel hätte werden können, was dann nie erschienen ist.


    Xenoblade finde ich mit den anderen Xeno-Spielen überhaupt nicht vergleichbar, vor allem, weil die anderen ja storybasierte Spiele waren und Xenoblade halt Open-World bedingt...nicht. TVTropes formulierte es mal "Xenoblade ist im wesentlichen Xenosaga 1, mit einem umgekehrten Story-zu-Gameplay-Verhältnis" ^^ .

    Wie auch immer: spielt Xenogears, wenn ihr Handlung wollt, sonst lasst es bloß sein ;) .

    Aktuell muss ich auch zugeben, von allen Monolith Soft Spielen (Project x Zone inklusive), die ich bisher gespielt habe, ist Baten Kaitos eindeutig das Schwächste. Und ich glaube auch nicht, dass Xenosaga und Xenogears da nochmal schwächer sind.

    Ich habe da schlechte Nachrichten was Xenosaga 2 angeht ;) .

    Den Rest genieße ich dann mit One Hit Modus. Wie ich das bei Origins machen werde, muss ich dann noch gucken udn entscheiden, sobald ichs anfing. Aber wenn ich so lese, wie kacke einige Bosskämpfe sein sollen, sieht der One Hit Modus recht verlockend aus...

    Das Kampfsystem im zweiten Teil funktioniert komplett anders und fühlt sich auch ganz anders an. Probiers mal unvoreingenommen aus ^^ .

    Ich fand den auch nie so schwer, wie immer behauptet wird. Ich habe Bossfights hauptsächlich deshalb 2x machen müssen, weil ich normalerweise ohne oder nur mit ganz wenigen Heilitems rumlaufe und vor Bossfights vergessen habe, welche reinzutun :D . Als Notfalllösung finde ich One-Hit-Kill aber auch beruhigend.

    Man kann den Ergebnisbildschirm übrigens auch ausschalten (heißt bei mir "Simplify Battle Results" unter +). Das macht die Kämpfe deutlich weniger langsam, dafür fehlen aber alle Infos über Kombos/Stärken/Schwächen usw. Ich werde ihn wohl wieder anschalten, aber wem die Kämpfe zu langsam sind, fährt vielleicht ganz gut damit, nachdem man sich mit dem Kampfsystem erstmal zurechtgefunden hat.

    Oh das geht ohne Verteidigungskarten? Wahrscheinlich dann nur mit entsprechend viel Heilung oder? Ich finde jetzt am Anfang schon die Bosskämpfe nicht ohne.

    Also im zweiten Teil lernt man schnell, die komplett wegzulassen, daher habe ich es im ersten Teil dann auch mal probiert und bis auf 2-3 Kämpfe (die aber auch mit Rüstung echt fies sind) klappte es eigentlich besser, weil man im ersten Teil ja noch keine Karten wegwerfen kann und Rüstung einem immer so das Deck zumüllt, dass man keine vernünftigen Kombos mehr hinkriegt. Und Rüstung irgendwie sowieso nicht so viel bringt, weil ja der richtige Charakter Rüstung mit den richtigen Elementwerten auf der Hand haben muss usw. Ja, etwas mehr Heilitems sollte man mitnehmen, bis auf erwähnte wenige Bossfights in denen ich dann doch ein paar eingefügt habe, habe ich aber eigentlich das ganze Spiel ohne Abwehr-Magnus gespielt und die Abwehrrunde ausgesessen und fand es viel besser.

    Ist das nur im zweiten Teil/Origins eine Option? Oder hab ich da was übersehen? (Zufallskämpfe sind's ja im ersten nicht, aber da würde ich so manchen Gegner auch gerne ausstellen).

    Geht auch im ersten Teil. Wenn du + drückst kriegst du Optionen für Auto-Battle, Kämpfe ausstellen, Kampf-/Spielgeschwindigkeit erhöhen usw. Habe noch nicht probiert, ob es was bringt die Kampfgeschwindigkeit zu erhöhen, weil man am Ende ja eh ziemlich flott sein muss und sich evtl. keinen Gefallen damit tut, aber bei Backtracking die Feindbegegnungen ausschalten, macht schon viel.

    Ach das ist nicht nur im Intro, sondern auch im laufenden Spiel so mit dem Spachenwechsel? Sehr merkwürdige Entscheidung. Ansonsten mag ich die japanische Sprachausgabe, nur die Sprüche im Kampf kann ich auch schon nicht mehr hören xD

    Ich hatte es bisher nur beim Intro, fand das aber schon sehr merkwürdig und versuche mich dran zu erinnern, ob das dann im Spiel/Ending nochmal droht. Weiß ich gerade nicht, hoffe nicht. Bei der Gamecube-Version habe ich sogar die (englische) Sprachausgabe ganz ausgeschaltet, weil sie so schlecht ist, aber die verd.... Kampffsprüche kamen selbst dann immer noch ||. Japanische Sprachausgabe finde ich jedenfalls auch eine große Verbesserung.

    Bin jetzt auch kürzlich mit dem DLC durch. Eigentlich spare ich mir DLCs bin aber sehr glücklich, es diesmal nicht getan zu haben. Auch wenn das meiste zunächst wie reiner Fanservice rüberkommt, habe ich das einfach nur gefeiert und er macht einen sehr guten Job, die Story zusammenzuführen.

    An sich fremdel ich ein bißchen mit der Serie, weil ich kein Open-World-Fan bin, gerade der 3. Teil machte es aber m.M.n. ganz gut die Handlung in das Open-World-Konzept einzubinden, so dass man nicht ständig vergessen hat, worum es gerade ging. Den 2. Teil habe ich fast komplett verdrängt, wegen der Kiddy-Charaktere und dem Anime-Mist. Dafür feier ich die erwachsene Version von Rex und fand auch den Ending-Witz mit dem "Familienfoto" hervorragend. Das musst du erstmal bringen ^^.


    Absolut geflasht, hat mich die Zusammenführung, wie Josti schon gesagt hat

    Tja, ansonsten läuft hier der Ending-Song "Future Awaits" (von Joanne Hogg :* ) gerade in Endlosschleife. Soundtracks und Weltdesign aller 3 Spiele ist und bleibt hervorragend und hat jetzt schon alle anderen Open-World-Spiele für mich ruiniert.

    Konnte jetzt endlich auch anfangen. Ich habe beide Spiele schon mehrfach gespielt, freu mich aber, endlich nicht mehr emulieren zu müssen.


    Verwirrung gleich am Anfang: Der Name unter dem ich die Spiele bisher immer gespielt habe ("Shiva") wurde ohne Erklärung abgelehnt. :huh: Haben die es jetzt echt für nötig gehalten einen - merkwürdig konfigurierten - Wortfilter da einzubauen?


    Die ständigen Magnusveränderungen fand ich mit das tollste an dem Spiel, allerdings mit den schon erwähnten Nachteilen. Im zweiten Teil haben sich Kampf-Magnus ja nicht mehr verändert, was das ganze einfacher machte, aber auch dazu geführt hat, dass einem viele der kreativen Ideen bei den MAgnus-Veränderungen entgangen sind. Ich rate dringend dazu sich ein bisschen Fleisch anzubraten, dann hält das länger und heilt mehr. Für die anderen MAgnus-Kombos war ich nie motiviert genug, aber das hat mir sehr geholfen.


    Verteidigungskarten spar ich mir komplett. Die machen in 95% der Fälle mehr Probleme als nutzen. Ich habe eh nie die richtigen Elemente bei den richtigen Charakteren und dann müllen die mir immer das Deck zu. Im zweiten Teil konnte man sich Verteidigungsmagnus auch komplett sparen. Leider kann man die Abwehrrunde nicht ausschalten und dreht dann immer Däumchen.


    Das Backtracking wird durch die 0-Zufallskämpfe-Option viel erträglicher, muss ich sagen :S.


    Ansonsten finde ich das Menü noch sehr verwirrend und vermisse irgendwie die Hälfte der Einstellungsmöglichkeiten. Habe eine Weile gebraucht, um meine Quest-Magnus zu finden. Und die Menüschrift ist teilweise wieder so arg klein. Kann man eigentlich die Farbe der Textboxen ändern? Dieses rot stört mich irgendwie.


    Japanische Sprachausgabe finde ich eine große Verbesserung, auch wenn es ungewohnt ist -blöd dafür, dass sie bei Videosequenzen in englisch wechseln :/ . Schön wäre es, wenn man die nervigen Kampfansagen endlich mal ausstellen könnte ("Fire-Burst, Fire-Burst, Fire-Burst" :rolleyes:) .

    Was soll ich davon halten? Ich schreibe eine Begründung, du tust so als ob es überhaupt keine Begründung gab und wiederholst eine Unterstellung.

    Das liegt daran, dass du dir widersprichst. Einerseits stellst du alle Bezeichnungen als gleichwertig dar, nimmst dir aber heraus, auf eine davon zu bestehen, weil du unterstellst, jemand der eine andere, der von dir als gleichwertig dargestellten Bezeichnungen, verwendet, halte sich für was Besseres und das stört dich. Das ist so das Äquivalent unter jedem veganen Rezept rumzupöbeln, dass es vegan ist.

    Ich schreibe von methodischen Problemen, kausalen Zusammenhängen die impliziert aber nicht belegt werden, verweise auch auf einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dazu.

    DEr ein Kommentar zu einer spezifischen Studie ist, in der Studierende befragt wurden. Das ist wohl kaum ausreichend, um wiederkehrende und reproduzierbare Ergebnisse diverser Studien abzutun, geschweige denn das generische Maskulinum als neutral darzustellen. Wie du gerade ignorierst, würde selbst eine Interpretation der existierenden Studien als fehlerhaft und nicht aussagekräftig, eben bedeuten, dass gerade dafür überhaupt keine wissenschaftliche Grundlage besteht. Dafür müsstest du schon mehrere Studien, ohne die von dir kritisierten methodischen Fehler, vorweisen können, die das belegen und dafür wirst du eine ganze Weile suchen müssen. Vielleicht überlegst du bei Gelegenheit mal, warum das so ist...

    Ansonsten: Das ist die Debatte und der Verfasser kann ja gendern, wird eben nur dafür kritisiert, aus den genannten Gründen.

    Das ist dann halt nur billigstes Troll-Verhalten ohne jegliche faktische Grundlage und dagegen gibt es in Foren halt auch eine einheitliche Haltung.


    Also: entweder es gibt keinen Gender-Bias oder er ist egal: dann ist deine Grundaussage hinfällig, weil es dann ja keinen Grund gibt, warum Schauspieler irgendwie besser oder schlechter wäre, als SchauspielerInnen. Deine Aussage basiert auf keiner Grundlage.


    Wenn wir mal so tun wollten, als gäbe es wirklich keine validen Studien zu dem Thema, gilt dasselbe. Dann gibt es nämlich auch überhaupt keine Belege warum Schauspieler irgendwie besser oder schlechter wäre, als SchauspielerInnen. Und das Schauspieler neutral wäre, wäre dann immer noch nicht belegt, sondern ja gerade nicht belegt.


    Solange du keine faktischen Grundlagen dafür liefern kannst, dass Schauspieler nachgewiesenermaßen eine bessere Alternative ist (außer "ich störe mich aufgrund einer eingebildeten moralischen Unterstellung persönlich daran, welche Pronomen andere benutzen"), ist deine Aussage falsch.


    Pauschal alle (viele) existierenden Studien mal eben als ungültig zu erklären, weil eine davon Studierende befragt hat, ist jetzt übrigens viel mehr Flat-Earther-Verhalten, als alles, was du hier unterstellst. Das wirft eher ein schlechtes Bild suf dich und entbehrt jeder logischen Grundlage.

    Ganz ehrlich, ich habe nie verstanden, warum sich Frauen durch die Verwendung des 'generische Maskulin ' ausgegrenzt fühlen, für mich galt es trotz der Maskulin Form immer für alle/ spricht alle Geschlechter an. Ich bin auch als Frau eher genervt vom gendern...

    Ich auch, aber ganz so einfach ist es halt nicht. Deshalb gender ich privat nicht und würde das auch keinem vorwerfen, aber genauso kann man dann auch erwarten, dass in den Texten wo gegendert wird, auch keine Vorwürfe gemacht werden.

    Nein, werden sie nicht. Die Studien zeigen das auch nicht. Die Studien zeigen einen Gender Bias, das ist keine Ausgrenzung.

    Ok, sprechen wir erstmal über Gender-Bias. Oder mit deinen Worten "Es heißt nicht Schauspieler, das spricht laut Gender-Bias nur Männer an und hier sind eindeutig auch Frauen dabei."

    Die Studien zu dem Thema haben Reihenweise Probleme (https://www.faz.net/aktuell/ka…rache-haben-18215081.html), sei es durch die Methodik, durch kausale Zusammenhänge die man impliziert aber nicht nachgewiesen sind (ähnlich wie bei Killerspielen) oder aber weil man Schlüße zieht bei einer unsicheren Forschungslage, weil man eben nur Deutsch betrachtet und damit zu "Sprache" Aussagen trifft ohne aber tatsächlich Sprache zu erforschen.

    Willst du dich auf die oben von dir verlinkte Studie jetzt beziehen, oder nicht? Dass das generische Maskulinum nicht neutral ist, wird dort ja auch dargestellt. Gender-Bias bedeutet ja per Definition, dass eine Formulierung nicht neutral ist und einseitige Bilder im Kopf entstehen lässt.

    Ansonsten: Ja, viele Dinge wissen wir noch nicht, die Forschung ist noch dabei. Eine einfache Lösung gibt es nicht. Dass das generische Maskulinum vorwiegend männliche Bilder transportiert und verfestigt wissen wir hingegen aus diversen Untersuchungen: https://www.quarks.de/gesellsc…ern-bringt-und-was-nicht/

    Und ich denke falsche Behauptungen, Pseudowissenschaft und Moral sind Gründe die Auswahl eines Gegenübers zu beanstanden, besonders in einem journalistischen Kontext.

    Falsche Behauptungen sehe ich in dem Begriff "SchauspielerInnen" nicht, es sei denn, es wären ausschließlich Schauspieler beteiligt, was ja nicht der Fall ist. Die Erwartung, dass tatsächlich falsche Behauptungen in journalistischen Texten nicht vorkommen, sowie Fakten von Vermutung getrennt werden sollen, ist übrigens auch eine Moral, die wir in einem Text sehen wollen. Im Unterschied zum Gendern zugegebenermaßen eine, auf die man sich weitestgehend geeinigt hat (außer bei der Bild). Beim Gendern wird das gerade noch hitzig ausgehandelt. Gerade deshalb wäre ich daher aber entschieden der Meinung, dass es dir nicht zusteht diese Moral für den entsprechenden Journalisten vorzugeben, sondern das dies Entscheidung der Redaktion ist.

    Es ist eine Frage von Inklusivität, von Gerechtigkeit, Antidiskriminierung zu gendern und bedeutet im Umkehrschluß, wer nicht gendert ist gegen Inklusion, ungerecht und diskriminierend. Gendern ist eine Frage der Moral, wer nicht gendert handelt amoralisch. Das ist keine Interpretation, sondern die Konsequenz.

    Dann ist ja eindeutig, was wir zu tun haben ;) . Nein, im Ernst. Ich sehe niemanden, der dir oder anderen nicht gendernden Menschen hier im Forum unterstellt, amoralisch zu handeln. Insbesondere, da es auch keinen Zwang gibt, hier im Forum zu gendern. Ich sehe nur, dass du aus einem Wort eine krasse moralische Unterstellung ableitest, die du ungefragt und an unpassender Stelle "raushaust". Die aufgebauschte Moral existiert also vielleicht weniger auf der "Gender-Seite", als auf anderen.

    Pseudowissenschaft: Der Konflikt ergibt sich ja, wie auch in der von dir verlinkten Studie daraus, dass wir wissen, dass das generische MAskulinum nicht neutral ist, wir aber noch keine richtig gute Alternative haben oder bei allen Alternativen die Auswirkungen kennen - wie z.B. dass man plötzlich einen Gender-Bias in die andere Richtung hat. Solange das so ist, wurschteln wir uns etwas durch - das schafft Sprachvielfallt, das schafft Bewusstsein, ist ganz schön anstrengend, nervig und irgendwann sortieren wir uns in eine hoffentlich gute Richtung. Darauf zu beharren, dass ausschließlich die als schlecht erkannte Variante benutzt werden soll, macht gar nichts und ist nicht nur Pseudo, es steht im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.

    Im Studentenparlament der FU Berlin wird kein Antrag der ungegendert ist angenommen.

    Das finde ich durchaus kritisch, ebenso wie Genderverbote. Hier im Forum haben wir weder noch, also würde ich den Anspruch stellen, die Debatte auszuhalten und sowohl gegenderte als auch nicht gegenderte Beiträge dem Verfasser zu überlassen.

    Frauen werden nicht ausgegrenzt, wenn man eine neutrale Form verwendet und das generische Maskulin ist neutral,

    Doch werden sie, nein ist es nicht. Das haben doch inzwischen genug Studien gezeigt, u.a. die von dir oben verlinkte.

    Man postuliert also ein Problem aber in der Lösung ignoriert man das selbst postulierte Problem, das ist paradox.

    Wirklich gute Lösungen haben wir noch nicht, das stimmt. Außer vielleicht die gesamte Sprache von Grund auf neutral umzugestalten, was keiner mittragen würde. Allerdings wären damit immer noch alle Varianten gleich gut bzw. schlecht, also immer noch kein Grund die Auswahl des Gegenübers zu beanstanden.

    Machst du nicht hier auch dasselbe? Du postulierst gendern als Problem, ignorierst aber in der Lösung (die rein männliche Form zu verwenden) das selbst postulierte Problem.


    Diese ergibt sich aus der morarlistischen Konnotation, eben eine Darstellung als "ich spreche moralisch richtig".

    Ist das nicht vielmehr deine Interpretation, statt eines eindeutigen Darstellungswunsches des Gegenübers? Dann auch noch eine von vielen, wie du selbst schreibst. Bisschen wenig, um daraus diese pauschale Bewertung der Sprache eines anderen zu stricken, oder?

    Entsprechend dient der Bias als Argument dafür, dass a) Gendern Quatsch ist weil er einen klaren Bias hat und b) diejenigen die es tun, offensichtlich das ganze tun, ohne tatsächliche Ahnung vom Thema zu haben bzw. c) ihnen das ganze eigentlich sogar egal ist und sie es nur der Selbstdarstellung wegen tun (was halt in News nichts zusuchen hat). Das sinnvollste wäre daher, einfach von Schauspielern zu reden.

    Sorry, das ist doch quatsch. Das besagt jetzt "es ist total ok, Frauen auszugrenzen, weil wir dann einfach so tun, als wäre das egal, aber es ist nicht ok sich dessen bewusst zu sein und andere Lösungen zu suchen". Wenn Bias dann nämlich wirklich egal wäre, wäre Schauspielerinnen, SchauspielerInnen, Schauspieler*innen und Schauspieler_innen ja auch egal, und müsste eben nicht kommentiert werden. Und pauschal was von Selbstdarstellung zu unterstellen, ist genauso, wie zu unterstellen, dass jeder der keinen Bock auf gendern hat, ein Frauenhassendes Monster ist.