Im Test! Piczle Cross: Story of Seasons

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    Titel Piczle Cross: Story of Seasons
    Japan 27. Februar 2024
    Rainy Frog Co. Ltd
    Nordamerika 27. Februar 2024
    Rainy Frog Co. Ltd
    Europa 27. Februar 2024
    Rainy Frog Co. Ltd
    System PC-Steam, Switch
    Getestet für Nintendo Switch
    Entwickler Score Studios LLC
    Genres Puzzle- und Knobelspiel
    Texte
    Deutschland Nordamerika Japan
    Vertonung – 

    Als leidenschaftliche Farmerin und Knobel-Queen konnte ich Piczle Cross: Story of Seasons nicht auslassen. Der Titel vereint zwei meiner liebsten Spielereihen. Da das Spiel sowohl für Nintendo Switch als auch für PCs erschienen ist, konnte ich es super bequem über das Steam Deck unterwegs spielen. Was ihr von Piczle Cross: Story of Seasons erwarten könnt, fasse ich für euch gerne zusammen.

    Was ist Piczle Cross überhaupt?

    Piczle Cross ist schnell erklärt: Ihr habt ein Feld aus Quadraten, bei denen die Anzahl der Reihen und Zeilen festgelegt ist. So ein Feld heißt Nonogramm. Am Rand jeder Zeile und jeder Reihe stehen Zahlen, die angeben, wie viele Kästchen hintereinander gefärbt werden müssen. Das daraus entstehende Muster ergibt dann ein Bild, das aus dem Universum von Story of Seasons stammt.

    Dabei müssen Rätselfüchse genau überlegen, in welcher Reihe welche Kästchen gefärbt werden müssen. Am einfachsten ist es, mit den Reihen anzufangen, in denen besonders hohe Zahlen vorkommen. So sind einige Kästchen bereits sicher, obwohl der Rätselnde noch nicht weiß, wo genau sich der Block befindet.

    Es gibt dabei viele Einstellungen, die beim Rätseln helfen. So können Reihen und Zeilen, die gar keine Blöcke haben, automatisch ausgefüllt werden. Es gibt außerdem eine Fehlerkontrolle, mit der jederzeit überprüft werden kann, ob sich bereits Fehler in das Bild eingeschlichen haben. Daneben gibt es noch erstaunlich viele Einstellungen für so ein Rätselspiel, damit jeder Rätselfuchs auf seine Kosten kommt.

    Es hätte auch Pokémon sein können

    Das Crossover mit Story of Seasons besteht hauptsächlich darin, dass die Motive aus dem Universum stammen. Außerdem sind im Hintergrund die beiden Protagonisten aus Mineral Town zu sehen, die sich um das Feld kümmern.

    Mit jedem Rätsel, das wir lösen, vergeht nämlich ein Tag auf dem Kalender. Sobald wir die 30 Tage absolviert haben, wechselt die Jahreszeit. Dabei ändern sich sowohl der Hintergrund als auch die Farbe während der Rätsel.

    Mit fortschreitender Zeit wird außerdem der Hof im Hintergrund immer größer. Wir können das Geschehen im Hintergrund aber nicht aktiv lenken, also nicht bestimmen, welche Pflanzen angebaut und welche Tiere gekauft werden.

    Beim Ändern des Hofes handelt es sich trotzdem um ein schönes und abwechslungsreiches Gimmick. Doch genauso gut hätte es auch ein anderes Crossover sein können, da es das Gameplay nicht wirklich verändert. Der einzige Effekt, den es manchmal auf mich hat, ist folgender: Für manche Rätsel gibt es Personen, die sich als Bild ergeben.

    So tauchen SpielerInnen wieder in die Vergangenheit der Story-of-Seasons-Teile ein und können in Erinnerungen an bestimmte Charaktere schwelgen. Ich habe mich so beispielsweise wieder an einige alte Charaktere erinnert, die in früheren Teilen vorkamen.

    Es gibt sogar einen Almanach, in dem man unterschiedliche Dinge aus Story of Seasons nachschlagen kann. Ich selbst habe nur selten reingeguckt, obwohl ich krasser Farming-Fan bin. Doch für andere könnte es ein nettes Gimmick sein, sich durch alte Teile zu wühlen.

    Spaßiger Zeitvertreib

    Der Titel bietet zahlreiche Rätsel, um die Zeit für zwischendurch zu vertreiben. Es gibt 350 klassische Rätsel, die unterschiedliche Größen haben. Zusätzlich gibt es noch fünf freischaltbare Collage-Rätsel, in denen wir ein riesiges, zusammenhängendes Bild erschaffen, das aus mehreren kleinen Nonogrammen besteht.

    Ihr solltet dabei im Hinterkopf haben, dass es sich nicht um ein klassisches Story-of-Seasons-Spiel handelt und nur ein netter Zeitvertreib für nebenbei ist. Das erklärt auch den günstigen Preis von 9,99 Euro. Das Spiel gibt es in digitaler Form sowohl für Nintendo Switch als auch für PCs. Doch ich selbst habe den Titel nur unterwegs gespielt, da er sich dafür für mich am besten eignete.

    Ein Muss für Rätselfüchse

    Solltet ihr gerne zwischendurch rätseln, kann ich euch Piczle Cross wärmstens ans Herz legen. Es hat den netten Nebeneffekt, dass ich einige Erinnerungen an frühere Teile der Reihe herausgekramt habe. Doch das Hauptaugenmerk lag bei mir auf den Rätseln und da wäre jedes Crossover recht gewesen.

    Ich kann das Spiel wärmstens als Handheld-Version empfehlen, also entweder auf Nintendo Switch oder dem Steam Deck. Es ist ein netter Zeitvertreib – kurz vorm Schlafengehen oder während einer langen Zugfahrt Rätsel zu lösen macht wirklich Spaß.

    Außerdem sind die Rätsel keine solch anstrengenden Kopfnüsse, dass es höchste Konzentration erfordern würde. Wer also knobeln mag, der könnte seinen Stift und Rätselblock gegen Piczle Cross: Story of Seasons austauschen.

    Story

    Mit jedem Rätsel ändert sich im Hintergrund die Farm. Sie wird immer weiter ausgebaut, allerdings haben wir keinen aktiven Part daran.

    Gameplay

    Wir lösen Nonogramme und haben (hoffentlich) Spaß dabei.

    Grafik

    Die Grafik ist für ein Rätselspiel angemessen.

    Sound

    Es gibt einige klassische Sounds aus den Story-of-Seasons-Spielen.

    Sonstiges

    Wie toll wäre es, die Farm selbst zu gestalten? Oh, wann erscheint nur das nächste Story of Seasons …

    Bildmaterial: Piczle Cross: Story of Seasons, Rainy Frog, Score Studios