Beiträge von Pokégirl

    Verstehe die Kritik hier nun wahrlich nicht. Ja, es gab mit den letzten Updates weniger positive Dinge.


    Aber hier reden wir ja von Babypokémon, die in den Spielen auch aus Eiern kommen. Diese passen ergo viel besser in die Eier, als so manches was vorher schon drin war.


    Wobei mir die Sache mit der Brüterei auch nicht in den Kopf möchte. Warum ist man gezwungen Geld zu zahlen, um an die zu kommen? Muss man sofort alle ausbrüten? Nein. Man kann sich ja ein wenig bewegen. Es ist ja ohnehin Glückssache, was rauskommt. Man kann auch zig Eier ausbrüten und hat eben Pech gehabt. Das Spiel soll ja den Spieler motivieren in Bewegung zu bleiben und nicht zu sitzen. Man kann aber durchaus pro Tag einige Eier ausbrüten, wenn man nicht zu faul ist sich zu bewegen. Im normalen Alltag komme ich auf mindestens zwei 5KM-Eier / Tag. Eher drei bis vier. Geld muss man nur zahlen, wenn man keine Geduld hat, oder aber keinen Bock hat sich genug zu bewegen.

    Hmmm, aber Valkyria Chronicles Remastered hat ja SEGA bei uns auch nicht selbst vertrieben, oder liege ich da falsch? Die PR hat Koch Media gemacht. Sämtliche Pressemitteilungen hat Koch Media rausgegeben, nix von SEGA.


    Was genau hat SEGA zuletzt eigentlich so bei uns vertrieben? Spontan fällt mir da nicht viel ein ... interessantes schon gar nicht.


    Zum Thema Lokalisierung und interessant ... ich glaube da wird ein wenig die Macht von Lokalisierung überschätzt. So Titel sind halt Nischengames. Daran gibt´s nicht viel zu rütteln. Sicher, würde eine Lokalisierung hier und da noch ein paar Kunden hervorlocken. Aber wirklich so viele, um die Kosten zu rechtfertigen? Ich denke nicht.


    Etwas interessant finden ist eine Sache. Etwas kaufen eine andere. Es kommen an sechs von sieben Tagen die Woche neue Spiele auf den Markt. Es gibt jedes Jahr unzählige neue Spiele. Verkaufen tun sich davon vor allem Blockbuster wie Skylanders, Call of Duty, Grand Theft Auto. Irgendwo dahinter kommen dann die nicht ganz so großen Blockbuster. Dann folgen einige Indies die das Glück haben viel Aufmerksamkeit generieren zu können und nicht sooo populäre Titel und irgendwo relativ weit hinten kommen eben dann Mal die Nischenspiele. Nur weil die dann in deutscher Sprache verfügbar sind, schießen die Verkaufszahlen aber nicht durch die Decke. Warum ich mir da relativ sicher bin? Nehmen wir etwa Visual Novels. Auf Steam boomt das Genre ja geradezu. Wobei Boom nur heißt, es kommen ständig neue nach und die Spielerschaft wächst insgesamt an. Die Auswahl ist nach wie vor klein, überschaubar, viele sind schon Jahre alt, etc. ...


    Nehmen wir nun Visual Novels welche in sehr vielen Sprachen angeboten werden und Visual Novels welche nur Englisch und Japanisch und / oder Chinesisch anbieten. Dann schaue man sich an, wie viele Leute etwa diese VNs haben. Es gibt da keinen relevanten Unterschied. ;)


    Sicher findet ein Persona mehr Käufer, als eine Visual Novel bei Steam. Gar keine Frage. Aber auch ein Persona ist und bleibt ein Nischenspiel. Geschmäcker sind eben im Westen ganz anders als im Osten. Freilich gibt´s uns Fans von Japano-Spielen, sonst gäbe es diese Seite hier nicht. Aber die sind eben nur ein kleiner Teil aller Zocker. Eine Seite wie diese funktioniert, weil die Produkte die hier im Mittelpunkt stehen anderswo kaum Beachtung finden. Aber man sollte nicht darauf schließen, dass das auf die Gesamtmenge aller Zocker in Deutschland viele wären. Nur weil irgendein Kumpel oder eine Bekannte Persona ganz spannend findet, landet das Ding nicht tatsächlich im Regal, weil es eben dann lokalisiert wird. Ehe die dann wirklich zu Persona greifen, gibt´s noch ein oder zwei Dutzend anderer Titel, die letztlich doch deutlich interessanter sind. Zumindest häufig.

    Die Titel die du ansprichst - die kleinen - sind oftmals erst lange nach Release lokalisiert. Ebenfalls oft sind da Fan-Übersetzungen im Spiel. So etwas geht aber auch Mal mehr und Mal weniger schnell. Die Qualität lässt zudem nicht selten zu Wünschen übrig.


    Ein Beispiel welches mir spontan einfällt, wäre etwa Space Engineers. Gibt es Updates, ist vieles dann wieder nicht übersetzt. Manches sehr merkwürdig, etc. Wird halt nicht von einem teuren Unternehmen / Übersetzer gemacht, sondern in Zusammenarbeit mit Fans, die gewillt sind da Zeit zu investieren. So etwas dauert aber teilweise sehr lang. Die Qualität ist wie gesagt auch teilweise nicht sehr brauchbar. Oder es braucht dann noch viele Patches, um die Übersetzung auszubügeln.

    @Gast:


    Deine Aussage hängt aber sehr vom persönlichem Geschmack ab.


    Ich spiele bergeweise Visual Novels und viele Indie-Spiele. Ich behaupte Mal mindestens jedes 2. Spiel welches ich so daddel ist nicht dt. lokalisiert. Mindestens ....


    Lokalisierung ist nur eine Selbstverständlichkeit, wenn der Geschmack vor allem dem Mainstream folgt und man AAA-Titel mag. Andernfalls sieht´s da nämlich auch im Jahr 2016 gänzlich anders aus. Klar, wenn man Stammkunde von Ubisoft, EA, Activision und Co. ist, kann man sich auf Lokalisierungen verlassen.


    Btw könne ich dir im nächsten Media Markt ohne Probleme und zügig 5 nicht lokalisierte Spiele raussuchen. In ein paar Sekunden? Nimm die Etrian Spiele, dazu die Shin Megami Spiele und dazu dann noch Spiele wie Stella Glow ... Und da sind wir jetzt nur beim Nintendo 3DS. Gibt ja noch mehr Plattformen ...

    Man muss freilich nichts fressen. Man sollte aber nicht ernsthaft von Nischentiteln erwarten, sie lokalisiert spielen zu können. Und dann auch noch ausgerechnet in unserer Sprache. Sehen wir uns doch einfach Mal ein paar Zahlen Sprachen betreffend an:


    http://www.weltsprachen.net/


    Hier landet die dt. Sprache auf Rang 10. Nehmen wir europäische Sprachen, kommen Französisch, Spanisch und Portugisisch noch vor unserer. Ganz vorn natürlich außerdem Englisch.


    Hier sieht man es wunderbar in einer Grafik dargestellt:
    http://de.statista.com/statist…chenen-sprachen-weltweit/


    Beim Anblick wird schnell deutlich, wie "klein" die dt. Sprache verglichen mit anderen ist. Portugisisch ist noch etwa auf dem selben Level ... der Balken bei Französisch hingegen deutlich länger.


    Nehmen wir eine andere Quelle, sind wir sogar nur auf Rang 12:
    http://www.weltsprachen.cc/


    Hier sind wir dann immerhin wieder auf Platz 10:
    http://www.alphatrad.de/aktuel…rochene-sprachen-der-welt


    Nun kann man freilich streiten, wie viele Menschen nun genau welche Sprache sprechen, wie viele Muttersprachler sind, etc. ... Ganz klar geht aber aus den Zahlen hervor, wo wir eben NICHT (!) stehen. Nämlich ganz vorn. Englisch ist ganz klar deutlich weiter verbreitet, Spanisch sowieso auch und Französisch hat die Nase eben auch deutlich weiter vorn. Eine Lokalisierung kostet aber nun einmal verdammt viel Geld. Da kommt man nicht mit ein paar Tausendern davon. Je nachdem ob Dialoge oder Sprachausgabe kann so etwas teuer werden. Teuer ist es in jedem Fall, will man Sprachausgabe aber noch einmal deutlich teurer.


    Man kann natürlich jetzt nicht pauschal sagen, so ne Lokalisierung kostet rund 50.000 Euro. Spiele haben einfach ganz unterschiedliche Mengen an Text.


    Fakt ist aber, man kann ein Spiel wie etwa Etrian oder Shin Megami nicht (!) mit einem Final Fantasy vergleichen. Ja, Final Fantasy mag kranken, es hat sich schon einmal größerer Beliebtheit erfreut. Man kann aber nicht leungnen, dass das bis heute eine Franchise ist, die Millionen Spiele absetzt. Ein Nischenspiel kann sich freuen, wenn es auf 100.000 verkaufte Einheiten kommt.


    Fire Emblem Fates hat sich in den USA in den ersten Wochen nach Releae etwa 400.000 Mal erfolgt. Für die Franchise ein riesiger Erfolg. Ist eben "nur" Fire Emblem und nicht Final Fantasy. Und ein Fire Emblem ist immer noch deutlich populärer, als so manches Nischenspiel, welches NISA uns trotzdem gebracht hat. Meist sogar inklusive Retail-Version. Leider bis heute keine Selbstverständlichkeit.


    Wer auch immer Final Fantasy als Referenz nimmt, sollte noch einmal darüber nachdenken, was er eigentlich von sich gibt. Man kann keinen Blockbuster mit einem Nischenprodukt vergleichen. Oder werft ihr auch Äpfel und Birnen zusammen, weil die sich irgendwie entfernt ähnlich sind? Vergleicht ihr auch Indie mit AAA? So ähnlich ist nämlich ein Vergleich zwischen Nische und Final Fantasy. Square kann sicher sein, Final Fantasy XV millionenfach zu verkaufen. Mit diesen Zahlen können aber viele andere Titel nicht kalkulieren. Da muss man wesentlich bescheidener sein.


    Eine Lokalisation ist viel zu teuer, um wegen ein paar Zehntausend oder wenigen Hundertausend verkauften Spielen gemacht zu werden. Nur weil man ein Nischenspiel lokalisiert, schießen die Verkaufszahlen nicht durch die Decke. Es hat noch mehr Gründe, warum so Spiele nur ein Nischendasein fristen und keine Blockbuster sind.

    Somnium:


    Egal ob Atlus oder NISA ... Lokalisierung ist einfach zu teuer bei Nischen-Spielen. Manches Spiel wäre vermutlich teurer zu lokalisieren, als es ingesamt Umsatz erwirtschaftet. So ein Nischenspiel verkauft sich ja in der Regel nicht zig Millionen Mal. Da kann ein hoher fünfstelliger Bereich schon ein Riesen-Erfolg sein. Und gerade so Sachen wie SRPGs sind textlastig.


    Und die dt. Sprache ist eben auch nicht so weit verbreitet, wie es die englische, spanische und französische ist. Es gibt nun wirklich wenig Grund, ausgerechnet eine dt. Lokalisierung zu machen.


    @Gast:


    Sehe zu entspannen und Muttersprache keinen Zusammenhang. Ich spiele regelmäßig am Abend im Bett noch ein bisschen auf meinem 3DS und dabei sehr oft ohne dt. Lokalisierung. Deshalb ist zocken nicht gleich unentspannt. Man sollte eigentlich relativ bald problemlos englische Titel spielen können, wenn man es ein paar Mal gemacht hat - spätestens. Da hat der Kopf dann auch nicht mehr zu rattern, wie wenn man in der Muttersprache liest.


    Tatsächlich kann es btw. sehr vorteilhaft sein, sich Serien etc. nicht in dt. Sprache anzusehen. Die englische Fassung gibt´s teilweise erheblich früher. Ich schaue meine Lieblingsserien lieber in engl. Sprache, als teilweise ein halbes Jahr und mehr zu warten.


    Frust sollte man kaum dabei haben. Ich meine der Wortschatz wird beim Gebrauch ja nicht geringer, sondern wächst. Wie oft greift man wohl noch zu einem Wörterbuch oder ähnlichen Dingen, wenn man ein paar Mal seine Sprach-Skills benutzt hat? Und gehen wir einmal davon aus, man packt ein Spiel nicht gänzlich ohne. Wir leben dann trotzdem noch im Jahr 2016. Ich bin eher der altmodische Typ. Trotzdem hab ich ein einfaches Smartphone. Was genau sollte frustrierend daran sein, ggf. schnell Mal dict.cc zu besuchen und ein Wort einzugeben? Der 3DS hat sogar einen Browser drin - viele andere Geräte auch.


    Aber ja ... die dt. haben eben den Hang, alles in ihrer Muttersprache serviert zu bekommen. Dumm nur, wenn die wesentlich weniger verbreitet ist, als andere Sprachen. Aber es hindet ja niemanden jemanden daran nicht lokalisierte Spiele einfach zu ignorieren. Die "coolen Hipster" freuen sich da lieber drüber, statt einer Lokalisierung die sich oft eh nicht rechnen würde nachzutrauern. Wie gesagt, beschäftige dich Mal mit den Kosten von Text und Übersetzungen. So eine Seite Text gibt´s nicht für ´nen 20er. ;)

    Mir wird nie begreiflich sein, warum so viele Leute ein Problem mit einer englischen Sprachausgabe / Untertiteln haben. Ich dachte wir haben in Deutschland eine Schulpflicht. Ich dachte es wird da die englische Sprache unterrichtet? Ist die nicht sogar Pflichtfach? Und wie besteht man im Jahr 2016 eigentlich in vielen Berufen noch, wenn man keine entsprechenden Sprach-Skills mitbringt? Mir schleierhaft.


    Ich weiß beim allerbesten Willen nicht, wo man dieser Meldung etwas positives abgewinnen will und kann. NISA verdanken wir hier in Europa doch einige Titel. Ob man die nun auf dt. spielen kann, oder nicht. Aber wir haben sie wenigstens bekommen. Man kann in den Laden gehen und die kaufen - oder selten nur herunterladen. Man muss nicht erst aufwendig importieren - falls man nicht sogar noch eine andere Konsole / Handheld braucht, weil´s hier nicht läuft.


    Und jeder der nach dt. Lokalisierung schreit, sollte sich einmal sehr gründlich mit dem Thema Übersetzungen befassen und sich Preislisten anschauen. Ihr ahnt glaub ich nicht Mal, wie viel so eine Übersetzung kostet. Vor allem dann, wenn sie etwas taugen soll. So etwas verschlingt enorme Summen. Die Zielgruppe ist allerdings sehr überschaubar. Es gibt Sprachen, die sind weitaus verbreiteter. Kann man im Internet in wenigen Sekunden per Google herausfinden. Warum ausgerechnet eine dt. Lokalisierung? Es gibt genug Leute - nicht nur coole Hipster - die die Dinger auch dann spielen können, wenn sie nicht ins dt. übersetzt sind. Mit cool und Hipster hat so etwas auch wenig zu tun. Man hat entweder in der Schule halbwegs aufgepasst, oder man hat halt Null Bock. Ich kann aber jedem versichern, es ist keine Kunst ein JRPG in englischer Sprache zu spielen. Man muss dafür kein Vollprofi sein. Es reicht schon ein umfangreiches Spiel in englischer Sprache zu zocken, um sehr gut reinzukommen. Man muss natürlich gewillt sein ...


    Ich war früher auch etwas skeptisch, hab mich sicher auch ein oder zwei Spiele lang noch etwas schwer getan ... inzwischen ist mir das sowas von egal, welche Sprachausgabe es nun gibt. Man kommt da so unglaublich schnell rein, wenn man einfach Mal den Mut hat, es zu probieren. Ich behaupte Mal, meine Englisch-Skills sind auch nur durchschnittlich. Trotzdem kann ich ohne jegliche Probleme komplexe JRPGs, SRPGs und Co. spielen. Meistens sind die eh sprachlich eher einfach gehalten.

    Habe es schon seit geraumer Zeit vorbestellt und freu mich drauf. Mir hat allerdings auch die Demo gefallen und natürlich der Vorgänger.


    Finde es auch gar nicht so schlimm, wenn man viel vom alten Spiel übernommen hat. Ich muss nicht ständig generalüberholte Spiele zocken. Ich meine dafür ist es ja eine Reihe. Schlimm wird´s, wenn dann jedes Jahr ein Ableger auf den Markt geknallt wird und Übersättigung eintritt. Davon kann bei zwei Spielen mit so viel Abstand allerdings nicht die Rede sein. ;)