Beiträge von krutoj

    Absolut korrekt. RPGs brauchen oft Zeit. 2 Stunden ist gar nichts.

    Ich finde das kann man so pauschal nicht sagen. Bei vielen Spielen kann ich nach 2 Stunden schon sagen, dass es nichts gibt, was mich noch von dem Spiel überzeugen kann.

    Ich kann zwar nach 2 Stunden keine wissenschaftliche Abhandlung über das Spiel schreiben, aber ich werde in 90% der Fälle eine Gefühl haben, ob es sich lohnt das Spiel weiter zu spielen oder ob das Spiel bei mir bereits auf verlorenem Posten ist.

    Wir alle treffen auch täglich Entscheidungen, dass uns Spiele nicht gefallen, nur weil wir einen Trailer sehen oder sogar nur das Setting lesen. Oder spielt ihr jedes einzelne Spiel, dass irgendwo angekündigt wird gleich 10 Stunden+ nur um ganz sicher zu gehen, dass es euch nicht vielleicht doch gefällt?

    Kein Mensch tut sowas.

    Wer nicht komplett neu ist bei Videospielen, hat in ungefähr eine Vorstellung davon was er mag und was nicht. Und sobald ein Spiel zu viele Haken auf der mag ich nicht Seite gesammelt hat, wird es nicht mehr gespielt. Das kann nach 10 Stunden sein, dass kann nach 30 Minuten sein, dass kann nach dem Trailer sein oder sogar bei der Ankündigung. Es gibt nicht DEN Zeitraum X, den du ein Spiel spielen musst um herauszufinden ob du es magst.


    Ja es gibt manchmal Spiele, die es schaffen meine Meinung zu ändern, wenn ich sie länger spiele. In meinem Leben habe ich aber bestimmt schon über 1000 Spiele gespielt und das habe ich vielleicht 2-3 mal erlebt. Das ist einfach extrem selten und deswegen verschwende ich meine Zeit nicht damit Spiele zu spielen, die ich nicht mag, in der Hoffnung, dass dieser super seltene Fall Eintritt, dass ich sie dann nach einer Weile doch mag. Denn in der gleichen Zeit kann ich Spiele spielen die ich mag.


    Die Zeit die ich zur Verfügung habe ist begrenzt und alle Spiele konkurrieren darum. Natürlich werde ich meine Zeit in ein Spiel stecken, dass mir Spaß macht und nicht in eines, dass mir keinen Spaß macht.

    Wenn ich ein Spiel abbreche bevor es gut wird, dann ist es nicht meine Schuld, weil ich es nicht bis zum Punkt gespielt habe wo es gut wird, sondern es ist die Schuld des Spiels, weil es nicht von anfang an gut war.


    Das heißt nicht, dass es keine Stories geben darf, die lange brauchen um sich zu entfalten. Damit meine ich nur, dass mir Entwickler erstmal einen Grund geben sollen das Spiel zu spielen, bevor sie mit Worldbuilding und Story anfangen.

    Wenn der Spieler am Haken hängt und sich darauf committed hat in das Spiel einzutauchen, kannst du mit Worldbuilding starten.


    FF X macht das zum Beispiel echt gut, du siehst direkt in der ersten Stunde einige grandiose Cutscenes, erlebst den Untergang einer Stadt, erlebst direkt wie der Gameplay Loop läuft, landest in einer neuen Welt und erst da startet nach und nach Worldbuilding. Das Spiel zeigt dir gleich am Anfang, worauf du dich einlässt.
    Eigentlich machen das alle FF Spiele sehr gut.

    Ich habe auch öfter mit Tales of angefangen und irgendwann haben mich die Spiele immer verloren. Tales of Arise war das erste Spiel der Reihe, das ich komplett durchgespielt habe. Ich fand es zwar auch nicht überragend und habe es eher trotz der Kämpfe als wegen der Kämpfe gespielt, aber die Story fand ich schon interessant. Für meinen Geschmack war die Stimmung in dem Spiel insgesamt etwas zu depressiv, das ist aber Geschmackssache und es macht für die Story und die Welt auf jeden Fall Sinn. Ich bin trotzdem noch nicht zu 100% überzeugt von der Reihe und schaue mal wie mir die nächsten Teile gefallen.


    Tales of Berseria war tatsächlich ein Teil den ich angefangen habe und relativ früh abgebrochen habe. Das liegt aber eher daran, dass ich mit dem falschen Mindset da rein gegangen bin. Ich habe mir damals einfach nicht die Zeit genommen um in das Spiel rein zu kommen, weil ich einen riesen Backlog hatte und die Spiele eigentlich nur "abgearbeitet" habe.

    Das Spiel steht jetzt wieder auf meinem Backlog, weil ich da nochmal einen zweiten Versuch starten will, aber es hat eine eher geringe Priorität.

    Denke das man diesen Technischen Sprung wesentlich nüchterner und in Zahlen sehen muss, statt von 2D zu 3D.

    Sei es nun ein noch größerer Anstieg der TFLOPS im Vergleich zur letzten Generation, (V)RAM, Cores oder Auflösung.

    Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan durch KI und Cloud.

    Naja das zeigt ja eigentlich schon wie nichts sagend diese Aussage ist. Je nachdem welche Metriken man heranzieht kann man jede Konsolengeneration als den größten Sprung verkaufen.

    Meiner Meinung nach kann nur ein weiterer Paradigmenwechsel den Sprung von 2D auf 3D übertreffen. Und das wäre wohl höchstens mit Quantencomputern möglich.


    Aber da es da keine einheitliche Definition gibt, wie ein technischer Sprung gemessen wird und auch Dinge wie TFLOPS und Co eher Marketigbegriffe sind als tatsächlich technische Metriken, ist das ganze einfach nur "Feelcraft" und da gibt es kein richtig oder falsch.

    Da bin ich mal gespannt, wie sie den Sprung von SNES zu N64 und PS1 übertreffen wollen. Das ist bisher so ziemlich der größte technische Sprung bei Videospielen gewesen. Das war ein Paradigmenwechsel von 2D zu 3D. Es gab zwar auch auf dem SNES schon erste 3D Spiele, aber die waren wenige und sehr rudimentär.


    Wenn die aber davon reden irgendwelche Gimmicks zu machen wie Nintendo, dann wäre Microsoft in der nächsten Generation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit direkt raus für mich. Irgendwelche Spielereien mit Bewegungssteuerung, VR oder Handhelds können mir gestohlen bleiben. Das brauche ich alles nicht. Gebt mir einfach Spiele, die ich in Wohnzimmer an der Heimkonsole bequem zocken kann.

    Man sei – wie viele andere – nicht in der Lage, wöchentlich riesige Mengen an neuen Inhalten zu veröffentlichen. Sie werden kommen, versichert der Community-Manager, und sie werden großartig sein. „Aber diese Dinge brauchen ein wenig Zeit.“

    Also für mich liest sich das schon wie ein Commitment.


    Ich finde es erfrischend mal was anderes als dieses ständige PR Blabla zu lesen, wo man eh weiß, dass alles Bullshit ist. Die sind halt einfach ehrlich. Es ist ein Vergleichsweise kleines Studio und sie sind nicht in der Lage, in dem interval neue Inhalte zu liefern, wie es nötig wäre um Spieler durchgehend bei der Stange zu halten. Wenn die Spieler zwischendurch was anderes spielen und dann wieder kommen, wenn es einige neue Inhalte gibt, ist es ihnen wohl lieber, als wenn Spieler da jetzt komplett reinsuchten und ausbrennen, weil die Inhalte nicht schnell genug kommen.


    Mir ist Pocketpair sympathisch. Und ich hatte sowieso vor eine längere Pause zu machen, bis genug neue Inhalte da sind, damit es sich lohnt da wieder reinzuschauen. Ich muss nicht jedes mal das Spiel anmachen, wenn ein neuer Pal oder ein kleines Feature hinzugefügt wird.

    Die Amiibos sind ja im Prinzip auch nur DLCs. Man hat zwar eine Figur dazu, in meinen Augen macht es das aber nicht besser, weil in der Veganheit auch Komfortfeatures dabei waren, die eigentlich Teil des Standrdspiels sein sollten. Ich meine mich auch zu erinnern, dass BotW damals Amiibos mit Features hatte, die ich gerne standardmäßig im Spiel gehabt hätte. Ich glaube Links Standardkleidung war zum Beispiel nur über Amiibos verfügbar oder so.


    Ich würde den Amiibos keine Träne nachweinen wenn sie weg wären.

    Naja, Service wird es anscheinend haben, denn es kommen erstmal monatliche Updates wie neue Charaktere, Bosse, Quests....


    Aber eben ohne Gatcha.


    Granblue Fantasy Mobile ist ein Gatcha RPG mit Service, da stammt Relink quasi von ab. Das gibt´s seit 2014 oder so.

    Ok das schreckt mich wieder ab, weil das für mich wie ein Spiel klingt, das ich nie wirklich durchgespielt haben werde. Als Zeitfresser habe ich schon WoW. Bei anderen Spielen ist mir das lieber, wenn ich nach X Stunden einen Haken dran setzen kann, weil ich es durch gespielt habe.


    Irgendwie fällt es mir schwer dieses Spiel einzuordnen. Ich muss mal schauen ob es eine Demo gibt.

    Man muss zwischen der PC und der Konsolen Version unterscheiden, weil diese einen Unterschiedlichen Funktionsumfang haben. Auf Konsole bist du auf das beschränkt, was der Maker dir gibt (Das Standard RTP) und bist nicht in der Lage eigene Assets zu nutzen. Bewusst provokant behaupte ich mal, dass man auf Konsole mit dem Maker "rumspielen" kann und im Rahmen des Gegeben auch Spiele erstellen kann .In der PC Version ist das "rumspielen" auch möglich, aber man kann mehr machen, wie z.B. die Sache mit den Assets importieren oder der Veröffentlichung.

    Du hast ja selber folgendes geschrieben:

    Das hatte ich nicht auf dem Schirm, weil ich selber die PC Version genutzt hatte. Da Konsolen aber generell nicht so "offen" sind wie der PC, ergibt das schon Sinn, dass sich der RPG Maker dort etwas eingeschränkter in den Funktionen ist.

    Ich denke das könnte auch der Grund für das Missverständnis hier sein.



    Das ist wirklich schade. hatte ja selber geschrieben, dass die Qualität der Spiel auf Steam stark schwankt. Seitdem die Maker auf Steam sind meinen viele ihre ersten Projekte einfach auf Steam zu schmeißen, ohne sich großartig Feedback zu holen. Kostet ja nur 100€.

    Früher wären diese Projekte in den Foren mit mehr oder weniger konstruktiver Kritik zerlegt worden :D

    Ja, Fangames sind damals echt wie Pilze aus dem Boden geschossen, darunter auch viel Mist.

    Ich hatte im vorherigen Post schon ein paar gute Spiele genannt, die hauptsächlich mit dem 2k entstanden sind. Ergänzend dazu würde ich noch das XP Spiel Hybris empfehlen. Vielleicht ist ja was für dich dabei? Oder vielleicht in den genannten Foren?!

    Ehrlich gesagt ist das Interesse mich noch mit RPG Maker spielen zu beschäftigen eher gering, bis gar nicht mehr vorhanden. Selbst "To the Moon", was viele extrem feiern hat bei mir immer einen Faden nachgeschmack hinterlassen, weil man selbst wenn es echt gut gemacht ist immer noch sieht, dass es im RPG Maker erstellt wurde. Es sorgt bei mir einfach unweigerlich dafür, dass ich weniger Spaß am Spiel habe. Ich kann es nicht richtig erklären, dass ist einfach eine gefühlsmäßige Sache, die bei mir unterbewusst abläuft, wenn ich RPG Maker Spiele sehe. Selbst wenn sich die Entwickler noch so viel Mühe mit dem Spiel geben.

    Verwechselst du wahrscheinlich mit dem Gacha Game.

    Also ist das ein ganz normales Singleplayer JRPG ohne Gacha Zeug?


    Irgendwie hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass das irgendein Servicegame wäre und mich deswegen nicht mit dem Spiel beschäftigt. Aber wenn das Singleplayer ist und ohne Gacha Zeug auskommt muss ich mir das doch mal ansehen.


    Edit:

    Kann sein, dass ich das mit Blue Protocol verwechselt habe. Beide haben Blue im Namen und einen ähnlich stylisierten Artstyle. Blue Protocol ist aber wohl ein MMORPG.

    Aber kannst du die im Mario Maker erstellen Spiele spielen ohne den Mario Maker zu besitzen? Das ist nämlich der Unterschied zwischen RPG Maker und Mario Maker und zwischen einer Engine und einem Editor.

    Ein Editor erlaubt die Inhalte innerhalb eines Spiels zu erstellen. Du brauchst das Spiel aber um diese Inhalte zu spielen, weil diese Inhalte nämlich nur Teil eines Spiels sind und kein eigenständiges Spiel.

    Eine Emgine erlaubt es dir eigenständige Spiele zu erstellen. Diese Spiele können von Benutzern gespielt werden, ohne, dass sie sich selber die Engine kaufen müssen. Die Engine packt alles in das Spiel hinein, was benötigt wird, um es auf der Zielplattform Spielen zu können. (Ausgenommen natürlich Dinge wie DirectX oder so, die man in der Regel voraussetzt.) Die Engine kann auch eine Art Marktplatz bieten, wo du dir Spiele von anderen herunterladen und spielen kannst. Sowas hat Unreal 5 mit dem Epic Launcher übrigens auch. Die Spiele die mit der Engine erstellt wurden können aber trotzdem unabhängig von der Engine gespielt werden.


    Du hängst dich zu sehr an der Größe auf. Sicher gibt es beim Mario Maker einige Projekte, die größer sind als manches RPG Maker Projekt. Eine Engine wird aber nicht darüber definiert wie groß die Spiele sind die du damit erstellst. Eine Engine ist eine Anwendung die einen Zweck erfüllt. Nämlich eigenständige Spiele zu erstellen. Wenn eine Anwendung diesen Zweck nicht erfüllt, dann ist es keine Engine. Wenn eine Anwendung diesen Zweck erfüllt, dann ist es eine Engine. Soweit ich das beurteilen kann erfüllt Mario Maker diesen Zweck genauso wenig, wie zum Beispiel der Park Editor bei Tony Hawk. Der RPG Maker erfüllt diesen Zweck aber.


    Ob visual novels Spiele sind oder nicht, darüber lässt sich streiten, weil nirgendwo wirklich festgelegt ist, was ein Spiel ist. Das ist genauso wie mit Spiele Genres. Es gibt keine einheitliche Definition, deswegen kann jeder das interpretieren wie er will. Bei einer Engine gibt es aber einen Zweck, den sie erfüllen muss. Und über diesen Zweck lässt sich eine Engine eindeutig definieren. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.

    Ich denke viele der Dinge sind auch weggefallen, weil die auf dem Papier zwar cool klingen, im Spiel aber nicht rein passen, sich schwer umsetzen lassen oder die Spielerfahrung beeinträchtigen. Zum Beispiel das bauen mit Pengulets. Das sieht zwar cool aus, aber das hätte sich schnell abgenutzt. Das Pals derart detailliert beim Bau mithelfen lässt sich nur sehr schwer umsetzen. Und der geringe Effekt würde den Aufwand niemals rechtfertigen.

    Nach deiner Begründung ist Mario Maker auch eine Engine. Ist es aber nicht. RPG Maker schlägt in eine ähnliche Kerbe. Also ich stimme dir da absolut nicht zu und bezweifle auch, dass du weit kommen würdest, wenn du dich bei einem Entwickler mit "Engine Erfahrung: RPG Maker" bewirbst ^^

    RPG Maker und Mario Maker sind vielleicht in der Funktionsweise ähnlich (Habe Mario Maker nie ausprobiert) aber es sind 2 vollkommen unterschiedliche Dinge. Mario Maker ist ein Editor. Du erstellst damit keine Spiele. Du erstellst damit Level für das Spiel. RPG Maker ist eine Engine, weil er komplett Spiele erstellt.


    Klar ist der RPG Maker nicht Unreal 5 und für kommerzielle Spiele wirst du auf eine andere Engine zurückgreifen. Aber das ändert trotzdem nicht, dass der RPG Maker eine Engine ist. Sehr rudimentär, weil sie mit auf genau einen Typ von Spiel ausgelegt ist, aber es ist trotzdem eine Engine.

    Auf Steam findest du einen Haufen von Spielen, die mit unterschiedlichen RPG Maker Versionen gemacht wurden. Die Qualität schwankt natürlich stark. To the Moon und Ara Fell sind zwei bekannte Beispiele für erfolgreiche RPG Maker Spiele. Das von Psycake geliebte CrossCode wurde zwar nicht mit dem Maker gemacht, allerdings haben einige Leute bei Radical Fish Games ihre Wurzeln in der deutschen Szene . Felix Klein aka Lachsen zum Beispiel.

    Ahja Velsarbor wurde auch von ihm entwickelt und zeigt was Hobbyprogrammierer so machen können

    Kann sein, dass ich einfach schon zu viele schlechte RPG Maker Spiele gespielt habe und deswegen direkt negative Assoziationen bekomme, wenn ich RPG Maker höre oder lese.

    Ich habe aber sogar schon damals beim RPG Maker 2000 auch einige echt gute Spiele gespielt. Besonders Dragon Ball und später auch Naruto spiele sind damals wie Pilze aus dem Boden geschossen. Einige davon waren auch sehr kreativ. Sehr viele waren aber einfach nur schlecht.

    Gibt es dort keine Möglichkeit die erstellten Spiele von anderen zu testen, so wie beim Mario Maker?

    Die gibt es auch ohne den RPG Maker. Der RPG Maker ist einfach nur eine Engine um Spiele zu erstellen. Es geht eher in die Richtung von Engines wie Unity oder Unreal 5. Zwar deutlich kleiner, weil es speziell auf rundenbasierte 2D RPGs zugeschnitten ist, aber es ist halt trotzdem eine Engine und kein Spiel so wie Super Mario Maker.


    Die Spiele die damit erstellt werden kannst du unabhängig davon, ob du die Engine besitzt oder nicht, spielen. Wenn du viele Indiespiele spielst, hast du bestimmt auch schon das eine oder andere RPG Maker Spiel gespielt.


    Edit:

    Ich selber hatte früher auch mal versucht ein Paar Spiele mit dem RPG Maker zu bauen. Damals kam ich aber nicht weit, weil die Möglichkeiten, die der RPG Maker von Haus aus bietet sehr begrenzt sind und man programmieren können muss, sobald man etwas machen will, was vom Standard abweicht.


    Heute sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Markt mehr für den RPG Maker. Engines wie Unity und Unreal 5 werden auch immer einfacher zu bedienen und bieten mit Blaupausen auch die Möglichkeit ohne Programmierkentnisse einfach Spiele zu bauen. Und wenn man sich in die Engines einarbeitet bieten sie noch viel mehr Möglichkeiten, als ein RPG Maker.


    Der RPG Maker ist meiner Meinung nach heute sogar unter Hobbyprogrammierern nur für die geeignet, die wirklich nur eine Story erzählen möchten ohne sich dabei Gedanken um ein Kampfsystem machen zu müssen, denen es auch egal ist, wie das Spiel oder das Kampfsystem aussieht und die keine Ambitionen haben jemals ein größeres Spiel zu entwickeln oder mit dem Spiel oder den erworbenen Fähigkeiten Geld zu machen. Alle anderen sind wohl mit einer anderen Engine besser bedient.

    Dass sich rundenbasierte Spiele nicht verkaufen ist einfach nur eine selbsterfüllende Vorhersage. Weil Entwickler und Publisher das denken, implementieren sie rundenbasierte Kampfsysteme nur in Nischenspielen. Und weil es Nischenspiele sind können sie in ihrer Nische zwar gut ankommen verkaufen sich aber deutlich weniger als die großen Mainstream Titel.


    Das rundenbasierte Kämpfe ein Spiel nicht direkt zum Nischentitel machen und im Mainstream auch sehr gut aufgenommen werden hat doch Baldurs Gate 3 gezeigt.


    Im Vergleich ist Like a Dragon immer noch relativ nischig, weil man schon offen für das japanische in diesen Spielen sein muss. Ich merke aber, wie immer mehr das interesse zunimmt, auch bei Leuten, die sonst nicht so die Fans von japanischen Spielen sind. Die Serie rückt auch langsam in den Mainstream. Solange sie auch dabei nicht verändert finde ich das auch gut.

    Ist das nicht überhaupt der erste Teil der Hauptserie, der weltweit gleichzeitig erscheint?

    Stimmt, das hatte ich komplett vergessen. Aber hatte nicht auch schon Yakuza 7 einen weltweiten Start?

    Auf der einen Seite freut es mich das man 1 mio Einheiten verkauft hat auf der anderen Seite wünsch ich Sega allerdings echt die Pest an den Hals was sie mit der deutschen Lokalisation gemacht haben. Dazu kam noch das NG+ Debakel und die Englische Synchronstimme von Kiryu. (Auch wenn ich wirklich Yongyea Fan bin aber die Stimmwahl war nen Griff ins Klo)

    Ich habe gerade erst Like a Dragon Gaiden beendet und noch nicht mit Infinite Wealth angefangen. Was ist denn da mit der deutschen Lokalisation? Bei Gaiden ist mir schon aufgefallen, dass viele Schreib-/ und Gramatikfehler in der Übersetzung waren. Das hat mich etwas an die alten Zeiten mit FF 7 zurückerinnert, als es auf einmal statt "Weapon" "Waffé" hieß. Heutzutage sollte sowas aber nicht mehr vorkommen. Geht das bei Infinite Wealth in die selbe Richtung? Dann würde ich nämlich mit englishen Texten und japanischer Synchro spielen.

    Wie ich bereits im Yakuza Thread angesprochen habe wird das nun auch das letzte Yakuza sein das ich kaufe. Vielleicht greif ich in Sales zu aber für den 70€ Day 1 Vollpreis hat mich die Reihe echt verloren.

    Kann ich verstehen. Bei mir ist es zumindest im Moment noch anders. Yakuza ist für mich eine Spielereihe, die es schafft immer wieder Spiele abzuliefern, die mich begeistern. Ich kann die Spiele blind kaufen und zumindest bisher habe ich es noch nie bereut. Es waren immer Spiele, die es zumindest in meine Top 5 des Jahres schaffen. Bei den großen Haupttiteln ist es sogar jedes mal mein GotY. Ich wäre absolut bereit sogar mehr als den Vollpreis für Yakuza Spiele zu zahlen. Würde Sega den Preis für Yakuza Spiele auf 100 Euro setzen würde ich nicht mal meckern. Da finde ich eher bedenklich, dass andere Spiele die gleichen Preise aufrufen wie Yakuza Spiele und dann nicht mal ansatzweise die gleiche Qualität liefern.


    Ich sage es immer wieder, für mich ist nur entscheidend wie viel Spaß ich mit einem Spiel habe. Für ein Spiel, dass mir wirklich Spaß macht und das nicht einfach nur meine Zeit verschwendet, weil die Entwickler denken, dass Spiele lang sein müssen, aber nicht wissen wie man das Spiel mit sinnvollem Inhalt füllt, bin ich bereit weit mehr als 70 Euro zu zahlen. Diese Spiele sind aber sehr selten und RGG Studio ist eines der wenigen Studios, die es schaffen regelmäßig diese Spiele zu produzieren.

    Irgendwo habe ich aber gelesen, dass sich Infinite Wealth in der ersten Woche bereits über 1 Millionen Mal verkauft haben soll. Das war wohl insgesammt weltweit der erfolgreiste Start eines Yakuza spiels. Kann sein, dass die verkäufe im Westen mehr werden, während die verkäufe in Japan zurück gehen. Das macht mir etwas sorgen. Bis her hat es für mich noch nie etwas gutes bedeutet, wenn sich japanische Studios mehr dem westlichen Makrt zugewandt haben.