Beiträge von YoUr-ReAl-FaThA

    Morgen Forum!


    Ich hab im Zuge einer überaus romantischen Wiener Liebesgeschichte vor einiger Zeit angefangen, ein Let's Play aufzunehmen. Alhym und Para würden daher vermutlich ganz gut verstehen, was "WEI" bedeutet. Für die, die es nicht verstehen: Es bedeutet: "Pfui!". Was sich auf "Die" (engl.) reimt. Weshalb es lustig ist(!).


    Da ich so viele Leute von früher kenne, würd ich das ganz gern an dieser Stelle teilen. Ist nicht monetarisiert, wird nie monetarisiert und ich will auch gar kein Youtuber werden, ist just for the LuLs.


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    Teil 1 kann ich leider nicht mit reinem Gewissen verlinken, da ich dort sehr fragwürdige Geräusche produziere.

    Da ich mich schon länger mal wieder vor ein frisches JRPG setzen wollte und dieses nun auch für den gemeinen Windows-Otto verfügbar ist, hab ich heute Vormittag zugeschlagen. Womit ich auch geteilt habe, was mein Sonntag so zu bieten hatte. Üblicherweise fackel ich gar nicht mehr lange, wenn ich innerhalb der ersten ein bis zwei Stunden nicht abgeholt werde. Da ich spätestens seit Suikoden V aber weiß, dass japanische Entwickler sich ihre Erzeugnisse nicht nur monetär, sondern auch durch Aufbauzeiten auszahlen lassen, DQ XI darüber hinaus mein erstes JRPG des aktuellen Jahrzehnts ist, hab ich einfach mal nachgegeben. Nun will ich nicht sagen, ich wurde belohnt, aber ne schlechte Zeit hatte ich sicher auch nicht – und ich werd über die Tage bzw. am nächsten Wochenende immer wieder mal weiterzocken.


    Kurz gesagt: Eigentlich kann man nicht viel meckern. Wenn man seit der 8-Bit Ära allerdings 20 Jahre beinahe alles mitgenommen hat, was jemals irgendwie nennenswert war, fällt es schwer, für das Teil noch aufzuflammen. Ich muss allerdings noch loswerden, dass DQ XI den mit Abstand schlechtesten Soundtrack hat, den ich je erlebt habe. Und dabei rede ich gar nicht davon, dass es ein MIDI-Soundtrack ist. Ich finde die einzelnen Kompositionen einfach grauenhaft. Was natürlich ziemlich subjektiv ist. Aber sie passen halt auch einfach in den seltensten Fällen und sind über jede Subjektivität hinaus schrecklich (= objektives Argument). Bevor ich in diesem Forum aktiv wurde, hab ich auf einer Internetseite RPG-Maker Einsendungen "kuratiert". Und da war verdammt viel Schrott dabei. Beinahe NIEMAND hatte den Nerv, die Soundfiles des Standard Kits zu benutzen (, die tendenziell auf einem ähnlichen Niveau, aber eher noch etwas besser waren) – egal wie viel Lack er womöglich gesoffen hatte, um in der Fachterminologie zu sprechen. Mit anderen Worten: Selbst diejenigen, die ihre Dialoge kein zweites Mal überfliegen wollten, haben in den meisten Fällen in ihren schäbigsten Szenarien eine bessere Auswahl getroffen.


    Und das pullt meinen Devil Trigger.

    Wie man Devil May Cry noch sinnvoll erweitern könnte, wurde von Capcom selbst ja zuletzt eher mit nem Schulterzucken beantwortet. Einführung eines neuen Charakters, von Werk aus mit Enterhaken-Arm ausgetattet. „Achja,“, hallte es durch die Entwicklerhallen Capcoms, „und gebt ihm ein Schwert! Den Griff muss man drehen können und dann soll es wie ein Motorrad klingen!“. Heute beeindruckt mich das zwar nur noch mäßig, aber damals fiel mir dazu nur ein: „GIB MIR DAS!“ denk ich mir bis heute. Allerdings war ich auch ein ziemlicher Hardcore-Fanboy. Andere Leute waren bekanntermaßen nicht so überzeugt – und offenbar ja so sehr nicht überzeugt, dass man das Ding erst einmal komplett an einen anderen Entwickler abgegeben hat.


    Deswegen hätte ich auch nicht erwartet, dass die Serie auf derart klassische Weise zurückkehrt. Alleine die Melodie von „Devil Trigger“ wirkt so dermaßen vertraut, dass man fast glaubt, der Titel sei schon mal irgendwo gelaufen. Wobei ich den Refrain wirklich grausam finde. Das ist ja wohl eindeutig 90er Jahre Eurotrash. Aber gut. Der Gameplay-Auszug allein ließ mich nach all den Jahren jedenfalls ziemlich kalt. Glücklicherweise kommt kurze Zeit später ein Trailer, in dem Dante während eines unglaublich dämlichen Auftritts seine Gegner mit einem Motorrad zersägt. Alles gerettet, 10/10, hab ich Bock drauf. Außerdem freu ich mich für den Kerl aus dem gecancelten Scalebound, der in Devil May Cry V nun den Nero spielen darf.

    Ich hab die Situation mal mit dem entsprechenden subreddit verglichen und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass Tattoos bzw. das Abfotografieren selbiger eine mögliche Lösung sind. Vorzugsweise Motive mit Bezug zu Final Fantasy, aber auch nicht zwingend!


    Hi! Ich bin Fatha und diese Art von Beitrag hab ich zu bieten.


    (Aber deswegen fehlt bei mir wohl auch das "!" im "Gehört zum Inventar". DA WAR SICH PREVAILER WOHL NICHT SICHER, OB DER WIRKLICH ZUM INVENTAR GEHÖRT. Gut. Steh ich drüber.)

    Weiß nicht, ob dieses Episoden System so gut für Borderlands wäre.
    Das ist doch eher was für storylastigere Games.


    Und dieses Storylastige hältst du bei einem Spiel mit dem Titel "Tales from the Borderlands" für unwahrscheinlich? :D


    Dass Telltale sich mal in dieses Universum verirren sollte, hätte ich jedenfalls nie gedacht. Ich bin mal äußerst gespannt, welche Art von Entscheidungen man dort treffen können wird :D

    Ich hab dich verstanden, Izu. ^^ Ich wollt auch eigentlich nur gesagt haben, dass deutsche Pessimisten nicht notwendigerweise einen Zusammenhang zwischen deutsch und pessimistisch bedeuten. Auch wenn das sicherlich mal anders war. Pessimismus ist erst einmal einfach menschlich, würd ich sagen. Anders sieht es dagegen mit diesem Abladen auf andere aus. Da spricht WolfStark nen ganz interessanten Aspekt an und zwar den der Kultur und Etikette. So wäre es in fernöstlichen Gefilden wohl fast schon abstrakt, irgendwas Unwohlsein verursachendes in nem Gespräch zu thematisieren. Davon ausgehend, dass Buddha in seinen Vier Edlen Warheiten das Leben und den Daseinskreislauf letztendlich als leidvoll bezeichnet vielleicht aber auch eher banal, das anzusprechen. Vielleicht wie wir uns über das Wetter unterhalten. "Wieder ziemlich ätzend heute, alles" -"Ja, soll auch noch ne ganze Weile so bleiben, haben die gesagt.". Bei uns, womit ich eher westliche Kulturen, die ja eh zu nem großen Gelump zusammenwuchern, ist es kein Tabu, zu lästern, zu meckern, zu leiden. Tatsächlich ist es sogar gesellschaftlich anerkannt und, das möcht ich wiederholen, nicht nur in Deutschland.


    Ich weiß zwar nicht, warum das auch noch ins Thema gerutscht ist, aber dann wurd ja auch noch das Thema Freundlichkeit angesprochen. Da kann ich leider nicht widersprechen, dass der gemeine Deutsche grundsätzlich kein freundliches Wesen ist. Wobei ich bei Erfahrungen mit anderen Nationalitäten auch daran erinnern möchte, dass die nicht selten im Rahmen eines Urlaubs erlebt werden und der Tourismus für nen wirtschaftlichen Erfolg schon ein gewisses Maß an Freundlichkeit mitbringen sollte. Ich wurde während eines Gesprächs mit meinem Mitreisenden in England auch schon mit "FUCKING GERMANS!" begrüßt. Da hat mein kahl rasierter Schädel nicht lang überlegt, bis meine Springerstiefel in seinem Arsch landeten.


    Da könnt ich auf zwei Arten antworten.


    - Nichts. Absolut nichts! Bah!


    Das würd ich sagen, wenn ich meine Erwartungen bewerten wollte. Wobei es mir wirklich nicht darauf ankommt, hier nen krampfhaften Versuch zu starten, gegen den Strom zu schwimmen. Scheint mir aber nach einer eher unbegründeten Sorge, wenn ich mir die Resonanz so anschau :D Prinzipiell find ichs jedenfalls ja total super, dass einmal mehr neue Konsolen erscheinen. Da sich die Frage nach den Erwartungen zu einer neuen Generation ja auch irgendwie immer den Hoffnungen und Wünschen zum Zeitpunkt vor Bekanntgabe/Erscheinen verantworten muss, wäre das in technischer Hinsicht so ziemlich meine einzige Antwort. Ich weiß, ich weiß.


    Zugegebenermaßen steht es dann ja doch außer Frage, dass man zu der neuen Generation ein paar realistische Annahmen treffen kann. Das kann man dann entweder sagen wie du, wobei ich die Liste noch um "konstante und möglichst hohe Framerates" erweitern wollte, oder man sagt:


    - dass sie für einige Zeit laufen wie auf dem PC.

    Bevor wir hier richtig einsteigen, krönen wir dich doch erst mal zum spirituellen Herrscher dieser existenten oder eben nicht existenten Bewegung. Wie kannst du es wagen, die allgemeine Klagestimmung zu verurteilen, während du selbst öffentlich eingestehst, dass nicht nur hier, sondern überall auf der Welt alles beschissen ist? Und jetzt bloß keinen Rückzieher machen, von wegen verschwitzter Konjunktiv, nationale Rezitation, Wiedergabe der Grundstimmung, bla. Nein. Du bist nämlich Pessimist und trotzdem glücklich und das ist ja wohl das Allerschlimmste überhaupt jemals ever. So.


    Dann möchte ich sagen, dass man gar nicht mehr mit nach unten gezogenen Mundwinkeln durch die Gegend laufen muss, weil man sich heutzutage auch einfach sein Smartphone ans Ohr halten kann, um nicht angesprochen zu werden. Deswegen und als symbolische Geste, geschlossen und vereint hinter unserer Kanzlerin zu stehen, hat man damit nämlich überhaupt angefangen. Heute lächelt Angela Merkel sogar im Schlaf. Nun sind wir Deutschen aber von unserer Geschichte so erzogen, dass vermeintlich gut wirkende Dinge im Nachhinein (womöglich oder wahrscheinlich sogar) in einer Katastrophe enden, was uns verwirrt und unsere DNA zwang, uns um ein angeborenes Skeptiker-Gen zu ergänzen. So sind wir eben. Und zwar nur wir.

    Offenbar hat man aber nie beabsichtigt, dem Papst eine Verbindung zu einem Drachenfürsten zu unterstellen oder überhaupt irgendeine Referenz zum Christentum herzustellen. Inwiefern stehen die durch das Austauschen dieser Farben denn nun weniger hinter ihrem Produkt bzw. warum sollten sie sich mit irgendwelchen "religiösen Spinnern" auseinandersetzen, wenn zu keinem Punkt geplant war, irgendeine (ideologische) Botschaft zu vermitteln? Ist schließlich nicht so, als würde das inhaltlich auch nur irgendwas ändern, dass man hier von künstlerischer Beschneidung reden könnte...

    Der Typ mit dem T bin ich, also "Trafiker". Hab auch Judge und Nero mal geaddet. Weit bin ich mit meinem neuen Account noch nicht, bin irgendwo mitten im Venus Areal und Stufe... 12, glaub ich. Hab gestern mal meine erste Blaupause, die "Seer", in die Warteschleife gehauen und schau sie mir gleich mal an. Habt ihr eigentlich gesehen, dass man im Shop ne ganze Menge an Blaupausen für Credits bekommt? Macht innerhalb von Merkur und Venus zwar noch nicht so viel Sinn, sich welche zu kaufen, aber dann hat man schon mal ne nette Auswahl ^^


    Was die Attentate angeht, denk ich schon, dass man sie zumindest theoretisch allein machen kann. Bei.. ähh, wie hieß er noch.. Vor..? hab ich den ersten Anlauf mal solo gestartet, was auch ganz toll lief, bis mir die Munition ausging und das einmal zuschlagen und in Deckung gehen Spielchen dann irgendwie doch zu lästig wurde. In einer Survival-Mission hab ich solo überhaupt keine Schnitte. Allerdings sah das bei meinen bisherigen Versuchen mit drei weiteren Mitspielern kaum anders aus, denn die verhielten sich bislang wie ein paar sehr schlecht programmierte Bots. Dann wiederum hab ich auch gestern schon mit einem gespielt, der ständig alles instant im Raum explodieren ließ.. ^^ Schlussendlich wohl also auch ne Frage des Fortschritts, was solo geht und was nicht.

    kann man Blaupausen tauschen? ich hab die banshee Blaupause ja schon, aber ich bin an dem warframe nicht interessiert ^^-


    Soll so sein, dass man innerhalb eines Clans den Clan-Dojo betreten und mit den anderen Mitgliedern handeln kann.


    ich hab mittlerweile Merkur befreit. aber immer noch keine neuen levelgrafiken in sicht :D


    Im nächsten System dann!


    Ich hab gestern auch mal wieder reingesehen und... hatte trotz meiner nach wie vor zutreffenden Kritikpunkte irgendwie doch ne Menge Spaß!

    in den ersten 4 missionen kamen mir die Level fast identisch vor. also wenn das so bleibt, wird es mich nicht lange fesseln.


    Genau genommen waren sie identisch. ^^ Möglicherweise die Architektur nicht, aber die Räume sind immer dieselben. Natürlich kommt je nach Umgebung mal was hinzu, grundlegend kann man aber schon sagen, dass sich nicht häufig etwas ändert. Das ist es eben auch, weshalb ich mit dem Spiel nie wirklich warm geworden bin. Anfangs sieht ja alles ganz schmuck aus, was es auch durchaus ist und auch zur Spielbarkeit kann man sich kaum negativ äußern. Dummerweise hat man nach ein paar Levels alles gesehen. Für mich machte es da auch irgendwann (bzw. ziemlich schnell) keinen Unterschied mehr, ob ich nun ne Geisel retten, etwas sabotieren oder einfach alles auslöschen sollte.


    Mich stört aber noch viel mehr das man den ganzen coolen Kram nur gegen echtes Geld in Form von Platin bekommt, während man mit Credits in die Röhre schaut...die Blaupause für den Frame Volt werde ich mir aber mal gönnen, nur um zuschauen wieviel Aufwand dahinter steckt sich das Teil zusammmen zu farmen - Kostenpunkt: 35.000 Credits :/


    Na ja, das stimmt nicht ganz. Natürlich bekommst du nen Haufen cooles Zeug für die Ingame-Währung. Das meiste davon und noch deutlich bessere Dinge kannst du mit im Spiel gefundenen Blaupausen und Ressourcen aber selbst herstellen.

    Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen "Ich hätte nichts dagegen" und "Warum eigentlich nicht?"? ^^ Na ja, ich stimm mal für "Warum eigentlich nicht?", weil ich einem Skeptiker oder Verweigerer zu diesem Thema genau diese Frage stellen würde. Bei einem Franchise wie Final Fantasy halt ich das nämlich für ziemlich unproblematisch. Denn was erhält man mit den Rechten, ein Final Fantasy produzieren zu dürfen, überhaupt? Die Story eröffnet und schließt sich mit jedem neuen Teil aufs Neue, ihre Welt, Umgebung und Charaktere mit ihr. Genauso ändert sich das Gameplay mit jedem Spiel. Namen mögen wiederkehren, bringen dabei aber auch neue Identitäten und Bedeutungen mit. Ebenso verhält es sich mit den Entwicklern, die mögen zusammengefasst immer Square-Enix heißen, sind aber längst nicht immer dieselben. Kurzum: Es gibt keine Stringente. Was bleibt sind ein paar Wörter und vielleicht die Prelude.


    Etwas anders verhielte es sich da beispielsweise bei einem Shenmue. Wäre dort nicht zumindest Yu Suzuki der Produzent, lief ich sofort bei jedem Shitstorm an vorderster Front mit. Das liegt aber daran, dass Shenmue ein geschlossenes Universum mit einer auf dem Papier, sofern man Suzuki glaubt, bereits fertigen Geschichte ist. Ein Mehrteiler eben. Das ist Final Fantasy nicht, das ist nur ein ziemlich loses Franchise. Abgesehen von den Spin-Offs halt, doch gerade bei denen könnte es mir nicht mehr egal sein, wer die macht.

    EIn Abomodell ist eben leider veraltet, FF14 hätte bessere Chancen mit einem Free-to-play Modell, ob man f2p nun mag oder nicht...
    Wenn man schon mit Abomodell spielen muss, dann sollte man einem doch etwas mehr bieten :O


    Das Modell, ein MMO über Abos zu finanzieren, ist natürlich alt. Dass es aber im Hinblick auf seine Konkurrenzfähigkeit oder Effizienz ein veraltetes Modell ist, würd ich abstreiten. Ist aber eben auch so wie du sagst: Wer seine Kundschaft monatlich an die Kasse bittet, muss dafür schon was bieten. Wer das nicht schafft, hat wohl gar keine andere Wahl mehr, als auf F2P umzusteigen. SE hat angekündigt, alle drei Monate einen "großen Content-Patch" zu veröffentlichen. Falls sie dieses Versprechen einhalten und ihr "groß" groß genug definieren, könnt es ja sogar hinhauen. Ich bin da aber eher skeptisch ;)


    Ich hab mein Abo für November nicht verlängert, einfach weil ich den Oktober schon kaum mehr genutzt hab und mir die 12 (oder doch 14?) Euro dann doch zu schade sind, 2-3 pro Monat reinzuschauen. Eigentlich wollt ich nicht mal damit anfangen, weil diese Art von Spiel irgendwann anfing, mich zu langweilen. Doch durch meinen Mmogrationshintergrund (Ha!) schreiben mich immer wieder mal Leute an, mit denen ich früher gespielt hab und überreden mich dann doch. Ich habs auf Level 50 geschafft, mir einiges angesehen und würd sagen, dass es als MMO schon ein ziemlich solides Spiel ist. Nicht überragend aber auch keinesfalls schlecht. Vor dem Hintergrund, dass es ein FF ist, war ich allerdings schon etwas enttäuscht. Während es zu Anfang noch ausreichend gibt, sind Quests später sehr rar gesät und hätten aus jedem beliebigen MMO entnommen werden können. Die Hauptquest, so schön es auch ist, dass es überhaupt eine gibt, beschäftigt leider auch nie lange, ist ziemlich austauschbar und langweilte mich irgendwann nur noch. Natürlich gibt es im FF-Universum nicht die eine Welt, doch in dieser hatte ich eigentlich nie das Gefühl, mich in dieser Franchise zu befinden.

    Darf man so etwas eigentlich noch hinterfragen? Fällt das nicht seit Jahrzehnten unter diesen berühmten Artikel "Die Attribute des Rollenspiels sind unantastbar"? Ich sage: Warum eigentlich nicht! Dass sich Attribute wie Stärke, Geschick oder Magie verbessern lassen, war ja irgendwie immer nachvollziehbar. Wer oft mit der großen Keule zuschlägt, muss ja zwangsläufig auch irgendwann stärker werden. Wer ständig mit dem Schwert an- oder aufgeschlitzt wird, entwickelt Widerstandskräfte. Selbes Prinzip griff im wirklichen Leben übrigens auch bei euren Großmüttern, falls sie oft genäht, sich dabei in den Zeigefinger gepiekst und somit eine zentimeterdicke Hornhautschicht entwickelt haben. Paradox find ich dagegen allerdings, dass derjenige, der in meinem Spiel alles zu Klump schlägt, solange es in der Lage ist, nen Schatten zu werfen, von mir nen Zuschlag auf die Intelligenz bekommt. Und dabei finde ich nicht die Entscheidung paradox, ihm Intelligenz zu geben, denn das schien ja ganz dringend nötig. Ich meine: womit begründet sich dieser Anstieg? Vielleicht hab ich in diesem Moment auch gegen die innere Logik des Spiels verstoßen, aber es ist möglich. Da darf man dann auch ruhig mal ganz kurz FF2 loben, das in der automatischen Verteilung der Attribute in seiner Logik sehr konsequent war. Leider konnte der Spieler eben schnell konsequenter werden.


    Wie auch immer, Glück ist ja ne ziemlich passive Sache. Die Vorstellung, man könne Glück erlernen oder eine Erkenntnis daraus schließen, nachdem man davon betroffen war, erscheint irgendwie ziemlich abwegig. Wobei das auch nun wieder nicht bedeutet, dass es nicht funktionieren kann. Vielleicht sollten wir das beobachten. Sind die großen Abräumer in den Casinos dieser Welt wirklich alle Systemspieler, oder haben sie Glück geskillt? Weiß man nicht. Aber ernsthaft, prinzipiell hab ich keine Probleme mit diesem Attribut. Vor allem nicht im Bereich Fantasy. Vielleicht nimmt man den Begriff etwas weniger wörtlich und denkt sich etwas wie "Eingebung" daraus. Der Zeitpunkt, der für einen Angriff besonders günstig ist, Positionierung auf dem Schlachtfeld und was auch immer.


    Ist wie mit der Religion, die sollte man auch nicht immer so wörtlich nehmen. Erwiesenermaßen können ein paar Dinge nicht ganz wie beschrieben abgelaufen sein. Allerdings wissen wir auch, dass alles, was in der Bibel steht, stimmt. Nachdem man ein paar Skelette der Dinosaurier fand und die Kirche richtigstellte, dass Adam und Eva zusammen mit den Dinos im Garten Eden lebten, war meine Welt wieder in Ordnung. Denk es nicht kaputt. Die Parameter, auf die sich das Glück auswirkt, sind ja immer ganz schlüssig.

    Ist bei mir fast schon wieder ein Jahr her, aber ich war auch wirklich schwer verliebt in das Teil. Zeichnet sich auch an meiner Spielzeit ab, denn die beträgt insgesamt nicht weniger als 216 Stunden... ^^ Ich hab dabei fast ausschließlich die Sirene gespielt und war meist in Begleitung eines Assasins und eines Gunzerkers. Hätte ich diese beiden Leute allerdings nicht überzeugen können, das mit mir abzusuchten, wär ich auch allein losgezogen bzw. hab ich das dann teilweise auch getan, wenn ich mir nochmal was ansehen wollte. Etwa um mich nochmal durch den Damm über den Bloodshot Ramparts zu schießen und den Sound dabei aufzudrehen (http://www.youtube.com/watch?v=v4FLi1DFYSc) :D Ganz großer Soundtrack! Ganz große Inszenierung überhaupt!

    Ja, klar geh ich auf die persönliche Ebene. Eigentlich musst ich mich dafür auch gar nicht bewegen, denn ich war ja längst dort. Das ist aber nicht ausschließlich einem charakterlichen Defizit, sondern der Tatsache, dass das Thema ganz individuell wahrgenommen wird, geschuldet. Denn auch du warst schon dort. Du musst ja irgendein spezielles Motiv oder Zugriff auf eine besondere Perspektive haben, die dich erschüttert. Es geht hier doch wirklich nicht um das bloße Aufzeigen von sexistischen Zuständen, die wurden bislang ziemlich klar und eindimensional bewertet. Ich finde daher, dass wir mit Begriffen wie "Sachlichkeit" oder "Objektivität" ganz vorsichtig umgehen sollten. Ebenso diskussionswürdig ist es, der Allgemeinheit hier die Offenheit abzusprechen.


    Lass es mich mal anders sagen: Ja, natürlich ist Sexismus existent. Wobei ich hier ganz bewusst nicht "ist ein existentes Problem" sage. Dass wir uns bei der Bewertung nicht ganz einig sind, ist mir überhaupt kein Problem. Was mir allerdings gar nicht gefällt, ist deine Kategorisierung der Frau innerhalb der Gesellschaft - die der Opferrolle. Damit kommen wir auch wieder auf deine weiblichen Geschlechtsmerkmale zurück. Denn selbst wenn ein paar Brüste dich nicht dazu befähigten, für ein ganzes Geschlecht zu sprechen, nimmst du das anscheinend an. Aber Schluss damit. Am Ende denkst du, ich wollte dich damit lediglich beleidigen, doch tatsächlich halt ich deinen Denkanstoß ja für ne ganz noble Sache. Im Kern nur eben etwas festgefahren.


    Im Wesentlichen sprechen wir hier doch von Klischees. Ich hatte erst neulich die Gelegenheit, Suikoden V einmal nachholen zu können. Ganz groß für dieses Thema! Gleich zu Beginn (Link hier) wanderte eine meiner Augenbrauen etwas kritisch in die Höhe, als ich die Frau mit dem absurd großen Busen bemerkte. Nun schließen wir diesen Fall entweder gleich und untermauern damit eine deiner Thesen, oder wir schauen nochmal ein wenig weiter. Meine nächste Frage war nämlich, ob der anwesende Haudegen eigentlich wirklich eine Augenklappe tragen muss. Doch anscheinend muss er das, weil er mal eben der alte Haudegen ist. Ändert nichts an der Tatsache, dass eine der anwesenden Damen nen absurd großen Busen hat, aber offenbar entschlossen sich die zuständigen Designer dafür, die Reife dieses Charakters auf solchem Weg zu symbolisieren. Nicht sonderlich elegant gelöst, aber es erfüllt den gewünschten Zweck. Die Frau mit dem großen Busen ist die reife Dame und der Kerl mit der Augenklappe ist der Kriegsveteran. Sollte ich als weltoffener, verständnisvoller und rechtschaffener Mensch nun wirklich aufschreien, weil eine der beiden anwesenden Frauen hervorstechende Geschlechtsmerkmale aufweist? Nun rattern wir mal nicht gleich dran vorbei, ohne die Ausstattung der Busen-Frau nicht sexistisch zu nennen, aber befinden wir uns deshalb nun in einem rein sexistisch orientierten Universum? Immerhin ist die zweite anwesende Frauen der Leibwächter des Prinzen, das existierende Königreich wird prinzipiell von Monarchinnen regiert und das Militär ist zu gleichen Stücken von Frauen wie von Männern besetzt. Darüber hinaus sieht man über die nächsten zehn Stunden kein anderes paar Busen mehr. So platt und doch so exemplarisch für solche Diskussionen.


    Und nun sind wir mal bitte nicht ganz so blauäugig und betrachten die Entwicklung der Videospiel-Industrie. Falls nicht unlängst bekannt, möge man sich bitte nochmal vor Augen führen, dass ein Videospiel mittlerweile die Spitze des medialen Erfolgs anführt. Modern Warfare 3 verkaufte sich schneller, besser und effizienter als der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten. Diese Industrie kann und will sich gar nicht erlauben, das weibliche Geschlecht zu diskriminieren. Es sei denn, das Produkt ist ganz klar auf eine Zielgruppe ausgerichtet. Doch auch das ist vollkommen okay. Es ist ein Medium. Ein verdammt erfolgreich gewordenes Medium. Es gibt Zeitschriften für Männer, es gibt Zeitschriften für Frauen. Auf dem Titelblatt der Jolie ist kein Sportwagen abgebildet, auf dem Titelblatt des Men's Health kein Lippenstift. Auch das ist sexistisch, auch das ist okay. Solange es keine Diskriminierung ist, ist Sexismus okay. Es ist ein Klischee, nichts weiter. Klischees sind nicht immer richtig, wie auch ich gar nicht so stark auf Sportwagen anspreche, doch sie sprechen einen breiten Teil der Menschen an, bewegen uns, bringen uns zum Lachen.


    Die Gesellschaft, die das verbietet, die begrüße ich recht herzlich mit einem: *klick*

    Ich sag mal gleich am Anfang ganz frei heraus, dass ich die Richtigkeit einer sich weiterentwickelnden feministischen Bewegung mächtig hinterfrage. Ich marschierte während meines Grundwehrdiensts unter weiblichen Kommando, schrieb zeitens meines Volontariats nach den Vorgaben einer Frau, war durch meine Ausbildung hindurch einer weiblichen Obrigkeit unterstellt und wohnte unzählig oft den Vorlesungen einer Professorin bei. Für mich gehört das Wort "Feminismus" mittlerweile auf den Index. Ersetze man es doch einfach mal durch "Humanismus".


    Lustigerweise stellen Feministinnen wie du - und ja, ich nenne dich in der Tat ein Mädchen, Sedeux - die Rolle der Frau ja karikierter dar als es ein Lollipop Chainsaw je tun könnte, nämlich in der Rolle des permanenten Opfers. Nichts anderes tun du oder Frau Sarkessian. Du nennst Bayonetta sexualisiert, doch kann ich ziemlich sicher sagen, dass Kratos sich vor freier Wahl im Krieg gegen die Götter tatsächlich auch anders eingekleidet hätte. Aber warum werden männliche Geschlechtsmerkmale heroisiert und weibliche sexualisiert? Warum legst du hier überhaupt so etwas wie eine These offen, die besagt, weibliche Charaktere seien nicht viel mehr als "out", oder viel mehr "niemals in gewesen"? Schon auf dem SNES enthüllte sich Samus Aran als Frau -vollkommen unsexualisiert. Meinetwegen auch Terra in FF VI. Jill Valentine (Resident Evil), Regina (Dino Crisis) Hana (Fear Effect) und so geht es immer weiter, und so wird es ständig mehr. Natürlich packt Kazumi dabei mal versehentlich nen etwas zu kleinen BH ein und natürlich gibt es nen Dante-Kostüm ohne Mantel - so what? Warum ist diese menschliche Idealisierung in der aktuellen Gesellschaft eigentlich plötzlich so ein Ding? Ob ein Cäsar die Bildhauer wohl auch dafür verdammt hat, ihm ein paar stramme Muskeln zu verpassen? Wohl kaum.


    Darüber hinaus, was soll das Argument zur freien Bestimmung der Figur eines Charakters? Möchtest du dort einschreiten und gewisse Proportionen verbieten? Was ist überhaupt der Kern deiner Aussage? Es gibt tatsächlich genug Beispiele, die Sexualität, Erotik und/oder Nacktheit ohne Hintergrund und Element nutzen, aber besitzt du überhaupt Kenntnis darüber? Nichts davon lese ich nämlich. Ich muss daher darauf schließen, dass du selbst weibliche Geschlechtsmerkmale besitzt und bedauere deinen Unmut zutiefst. Ich versichere dir jedoch, dass sie in der breiten Masse der Konsumenten denselben Respekt genießen, sollten sie denn jemals Beachtung finden, wie jedes andere Merkmal auch.


    - Ein Befürworter des gleichgeschlechtlichen Miteinanders

    Und wem Errungenschaft, Charakterboost und Cloud-Support noch nicht überflüssig genug sind, kann sich darüber hinaus über ein zusätzliches Feature freuen - MIDI-MELODIES, WOOOO! Fan-Service pur, SquareEnix bietet seinen treuen Anhängern nicht nur einen neuen PC-Port. Durch den geschickten Einsatz von miserabel klingenden Arrangements der Originalstücke, persifliert Final Fantasy VII auch noch ganz sozialkritisch den modernen und überaus dämlichen Gamer, der tatsächlich dazu bereit ist, noch einmal 13 Euro für ein geschätztes Stück der Videospielgeschichte auszugeben und macht so auf das viel zu geringe Ausmaß der Piraterie aufmerksam.


    Fazit: Best. Game. Ever. Again. Mit Sternchen.