Final Fantasy VII Remake: Macher erklären das Konzept hinter dem neuen Eisenbahnfriedhof

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    • Final Fantasy VII Remake: Macher erklären das Konzept hinter dem neuen Eisenbahnfriedhof

      Regelmäßig veröffentlicht Square Enix auf dem japanischen Twitter-Account zum Final Fantasy VII Remake schicke Artworks aus der Entwicklungsphase. Ihr findet sie auch im Final Fantasy VII Remake Material Ultimania*, wo die Entwickler die Skizzen und Zeichnungen auch noch um Kommentare ergänzen.

      Zuletzt veröffentlichte Square Enix einige Artworks des Eisenbahnfriedhofs und der dort hausenden Geister und Gespenster. Dieses Gebiet ist im Remake (wie die meisten Gebiete) deutlich umfangreicher als im Original. Im Material Ultimania gab es dazu einige interessante Ausführungen.

      „Der Eisenbahnfriedhof basierte auf dem Konzept von ‚Cloud und die beiden Mädchen, die gemeinsam durch ein Spukhaus gehen‘. Wir wollten den Angstfaktor nicht zu sehr in den Vordergrund stellen und das Spiel in ein Horrorspiel verwandeln“, erklärt Co-Director Motomu Toriyama.

      „Deshalb haben wir versucht, die richtige Balance zu finden, indem wir mit Geisterkindern begonnen haben, die der Gruppe Streiche spielen, und die Geschichte dann nach und nach immer düsterer gemacht haben, je weiter sie voranschreitet“, sagt Toriyama weiter.

      Level Design Supervisor Yuga Setogawa ergänzt: „Unsere Leveldesigner haben hart daran gearbeitet, in diesem verfallenen, verlassenen Ort eine Atmosphäre des Geheimnisses und der Vorfreude aufrechtzuerhalten, selbst inmitten all der chaotischen Action.“

      „Wir haben das Design der Geister aus dem Originalspiel beibehalten, aber den Eindruck eines eingesunkenen Brustkorbs an ihren Oberkörpern hinzugefügt“, erklärt Charakter-Designer Yuki Yonezawa zum Geist.

      „Ich wollte, dass die Buntstiftzeichnung auf dem Rücken des Gespenstes wie etwas aussieht, das ein Kind machen würde, also habe ich sie mit dem Stift in der Faust gezeichnet. Ich konnte meine Striche nicht sehr gut kontrollieren, sodass der Kopf des Pferdes nach vorne zeigte, aber ich denke, es war besser so, weil es so gruseliger aussieht“, erläutert Charakter-Designer Asami Sugiyama. Es soll übrigens Eligor sein, wie Masaaki Kazeno ergänzt.

      Eligor ist der Boss des Eisenbahnfriedhofs und sorgt auch dafür, dass die Geister und Gespenster hier gefangen bleiben und ihre Seelen nicht in den Lebensstrom gelangen. Eligor gab es übrigens schon im Original, wo ihr ihn (seltener) auch auf dem Eisenbahnfriedhof antreffen konntet. Ein wenig prägnanter ist aber sein imposanter Auftritt im Remake.

      Lust auf noch mehr Artworks und Trivia? Bisher behandelte Square Enix unter anderem die Toiletten im Shinra-Hauptquartier, den Geschmack von Chocobo-Popcorn und die Kosten eines Tickets für LOVELESS. Auch einem legendären Boss widmete man sich schon, ebenso wie Tifa und ihrer Shorts. Zuletzt gab es einen Blick auf die Mako-Versorgung in entlegenen Gebieten und auf den Materia-Shop in Wallmarkt.

      Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO