Beiträge von Yurikotoki

    Es gibt in der Reihe schlechtere Einstiegspunkte (ich erinnere mich immernoch an Aussagen man könnte einfach mit CS3 einsteigen... bitte...) es ist aber ein spürbar schlechteres Erlebnis weil sich viel auf Geschehnisse und in Vorgängern etablierte Gruppen bezogen wird bzw. das Spiel das Wissen darüber vorraussetzt.

    Deswegen empfehle ich immer, insofern man sich am Alter nicht stört, die Reihe dem Erscheinungsdatum (Liberl; Crossbell; Erebonia; Calvard) nach zu spielen und tue mir entsprechend schwer damit die Kiseki Spiele für Neujeinsteiger zu empfehlen.

    Novaultima

    Gemeint sind damit:


    Trails in the Sky Spiele (Liberl) -> Trails from Zero -> Trails to Azure (Crossbell) -> Trails of Cold Steel Reihe (Erebonia) + Trails into Reverie -> Trails through Daybreak (Calvard)

    Wenn ich richtig liege 😁


    Habe ich auch noch alle vor mir 😅

    Juli Games 😁 (die geplanten)


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    Stella Blade fast so günstig wie beim Amazon Prime Day.

    Sea of Stars nun in der umfangreicheren jap. Version, anstatt der, die es bei uns gibt 😅 (Die Veröffentlichung des Artbooks wurde leider anscheinend verschoben).

    Und noch der erste Teil von Monster Hunter Stories, da mir der zweite ja auch sehr gefiel.

    Aber vermutlich kann man sie nicht behalten wenn das Abo abläuft was beim Streaming mein Hauptproblem ist.

    Dass mein Hauptrechner auf Linux läuft hilft wahrscheinlich auch nicht gerade.

    Ja, wenn das Abo abläuft, oder die Spiele aus dem Game Pass Katalog rotieren (es kommen ja nicht immer nur neue rein, sondern verlassen auch regelmäßig den Katalog wieder), dann hast du keinen Zugriff mehr.

    Gamepass hab ich nicht (mag kein streaming), aber Dungeons of Hinterberg hab ich schon seit der Ankündigung auf meiner Steam-Wishlist und Kunitsu-Gami sieht interessant aus werde also beides kaufen, der Rest ist nicht so mein Fall.

    Du musst die Spiele nicht streamen. Wenn du Game Pass hast kannst du die Spiele, die gerade im Game Pass Katalog sind, auf deine Konsole oder PC (je nachdem welcher Game Pass), runter laden und spielen!

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    Virche Evermore - Error Salvation (NSW, ca. 70 h)


    Und das nächste Otome beendet! :D

    Arpéchéle ist ein kleines Inselland, umgeben vom Meer und den schwarzen Blumen des Unglücks namens Lycoris Noirges. Die Menschen dieses Landes werden mit einem Fluch geboren, der im Alter von 23 Jahren zum Tod führt. Die Menschen des Landes klagen und widersetzen sich ihrem kurzlebigen Schicksal.

    Nach vielen Jahren der Forschung wurde ein System geschaffen – ein „Memory Download“-System, bei dem der Körper, der im Alter von 23 Jahren stirbt, weggeworfen wird und nur die Erinnerungen weiterleben. Diejenigen, die durch das Herunterladen von Erinnerungen ewig leben, werden als „Relivers“ bezeichnet und wehren sich weiterhin gegen ihr kurzes Leben.

    In der Zwischenzeit gibt es ein Mädchen namens Ceres, die von allen nur als „Tod“ betitelt wird, da alle, mit denen sie zu tun hat, sterben, bevor der Fluch sie verschlingen kann. Gerade als sie voller Bedauern ihr eigenes Leben beenden will, erscheint vor ihr ein mysteriöser Mann, der sich selbst den „Wächter des Todes“ nennt.

    Unter der Führung des Wächters nähert sich das Mädchen der Wahrheit über die verschiedenen Geheimnisse des Todes, die dieses Land heimsuchen, ohne zu wissen, dass Verzweiflung das Schicksal ist, das diejenigen erwartet, die vom „Tod“ geliebt werden.


    Virche Evermore ist einer der schönsten gestalteten Otome-Titel, den ich dieses Jahr und vielleicht sogar überhaupt jemals gelesen habe! Yomi fungierte als Hauptillustrator für Virche. Auch der Soundtrack von Virche war ebenfalls bemerkenswert. Ich bekam Gänsehaut, als ich zum ersten Mal das ED-Thema des Spiels, „Pure White Salvation“, hörte. Um ehrlich zu sein, waren sowohl der Eröffnungs- als auch der Schlusstrack von Exzellenz! Das Opening höre ich immer mal wieder in Dauerschleife ^^


    Obwohl Virche Evermore sechs große Liebesinteressen (LIs) hat, hat sie nur fünf Hauptrouten. Die Routen von Mathis, Lucas und Scien können von Anfang an gespielt werden. Die Route von Yves in Akt 2 bleibt gesperrt, bis man die ersten drei Routen abgeschlossen hat. Sobald man Yves‘ Route abgeschlossen hat, wird Akt 3 automatisch freigeschaltet und gewährt Zugriff auf „Le salut“.

    Le Salut umfasst die Routen von Adolphe und Ankou. Diese Route ist auch unglaublich lang und besteht aus 7 Kapiteln – ganz im Gegensatz zu den 4-5 Routenkapiteln der vorherigen vier LIs.


    Für diejenigen, die es lieben, Virches mysteriöse Handlung nach und nach zu enträtseln und das Spiel von seiner besten Seite erleben möchten, empfehle ich die folgende Routenreihenfolge (empfohlen im offiziellen Blog von Otomate): Mathis → Lucas → Scien → Yves → Le Salut. Diese Sequenz minimiert meiner Meinung nach nicht nur die Spoiler am Anfang, sondern bietet auch ein meiner Meinung nach nahtloses und fesselndes Storytelling-Erlebnis für Virche Evermore.


    Genau wie die meisten neueren Otomate-Titel ist das Spiel mit der Funktion „Zur nächsten Auswahl springen“ ausgestattet, die die Navigation und das Freischalten verschiedener Enden erleichtert. Was mir an der Benutzeroberfläche des Spiels am besten gefallen hat, war die Möglichkeit, Schriftarten im Menü „Optionen“ zu ändern. Ich hoffe, dass in Zukunft weitere Otomate-Titel diese Funktion in all ihren Spielen implementieren werden. Da das Gameplay in den meisten Bildromanen zu 99 % aus Lesen besteht, ist es äußerst praktisch, Schriftarten auswählen zu können, die für die Spieler angenehm sind.


    Da ich Visual Novels in letzter Zeit langsamer gespielt habe, hat es eine Weile gedauert, bis ich „Virche Evermore“ durchgespielt habe. Insgesamt habe ich auf meiner Switch 70 Stunden (oder etwas mehr) gebraucht. Das Spiel hat eine anständige "gemeinsame" Route (Common Route), und man kann die ersten drei Routen in der Regel jeweils in etwa 5 bis 6 Stunden absolvieren, mehr oder weniger. Yves‘ Route hingegen war mit ihren fünf Kapiteln länger als die vorherigen drei. Darüber hinaus war Le Salut für sich genommen ein völlig anderes Biest, und ich glaube, ich habe drei Tage gebraucht, um diese Route zu absolvieren, wobei ich in Schüben gespielt habe.


    Ich glaube, dass die einzige Möglichkeit, „Virche Evermore“ in vollen Zügen zu genießen, darin besteht, alle Vorstellungen von Logik zu verwerfen, insbesondere wenn es um Wissenschaft geht. Das Spiel befasst sich mit zahlreichen Pseudo-Science-Fiction-Elementen, die unverschämt mit den typischen RPG-Plots verknüpft sind, ähnlich wie „Resident Evil“, „Parasite Eve“ und dergleichen. Also, ja, es kann lächerlich und lächerlich absurd werden. Allerdings würde ich behaupten, dass dies tatsächlich einer seiner verborgenen Reize ist, und manche schätzen diese Art von Worldbuilding.


    Als Fan von Otome sollte man hier bedenken, dass das Spiel eine durchweg düstere Weltanschauung aufweist und gefühlt immer nur noch düsterer wird. Es hat nicht diese typische Otome-Game-Angst, sondern eher ein unmittelbares und unerbittliches Gefühl völligen Elends. Es handelt sich auch nicht um den „Slow-Burn“-Typ; Stattdessen muss man damit rechnen, dass die Charakter ständig „Verzweiflung“ einem als Leser vermitteln. Die Charaktere ertragen eine überwältigende Menge an Leid und es gibt absolut kein versprochenes Happy End für sie. Das Spiel kann manchmal geistig anstrengend sein, und ich musste auch häufiger Pausen machen. Gerade weil man zunächst alle tragischen Enden frei spielen/ lesen muss, bevor man die Good/ Salvation Endings lesen kann ^^"

    Das kann schon anstrengend sein und sollte man beachten, seine Erwartungen da anpassen.


    Meine obigen Gedanken rechtfertigen, warum ich den meisten Nebencharakteren nicht allzu sehr zugetan war, mit Ausnahme von Nadia und seltsamerweise auch Jean. Darüber hinaus geht Ceres keine Kompromisse in ihrem Charakter ein, um zu den Jungs zu passen. Mit ihrer düsteren Lebenseinstellung ist sie immer zu ihrer eigenen Person geworden, und ich hatte sogar das Gefühl, dass es tatsächlich die LoveInterets waren, die sich anpassen mussten, um mit ihr mitzuhalten und sie zu unterstützen.


    Was die Liebesgeschichte angeht, ist „Virche Evermore“ eher handlungsorientiert. Wer also eine ausgewachsene romantische Entwicklung der Heldin und ihrer LIs mit Happy End erwartet, wird hier nicht fündig -mich sprach das allerdings an ^^"!


    Empfehlen würde ich das Otome dennoch eher nur, wenn man mit einer Geschichte voller ständigem Elend umgehen kann. Dann kann man auch die technischen Elemente des Spiels, einschließlich der atemberaubenden Kunst, des bezaubernden Soundtracks und die gut ausgearbeitete Hintergrundgeschichte genießen!

    Habe nun Virche of Evermore - Error Salvation auch beendet und muss sagen, dass es sich zwischenzeitlich etwas gezogen hat, ich etwas brauchte (also auch Pausen dazwischen).

    Vielleicht war ich auch nur ausgebrannt durch die ganzen Tragic Endings, die man ja vor den Good/ Salvation Endings beenden muss XD

    Mir ging es da wie Mirage .

    Von den Charakteren (bis auf wenige Ausnahmen), der Grundidee und dem Worlbuilding und sogar der Auflösung beim Mainchara zum Schluss war ich eigentlich ganz angetan.

    Freu mich schon auf die Fandisc Ende des Jahres.

    In der News stand zwar auch was von neuer Verzweiflung, aber ich hoffe, dass es insgesamt etwas positiver zugeht. Ist doch meistens so bei Fandiscs XD


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    Habe die Routen der Herren quasi in der Reihenfolge gespielt, von links nach rechts, wie man sie auf dem Bild sieht.

    Mathias war wie zu erwarten der, der mich am wenigsten interessierte. Bei Lucas war ich über sein Geheimnis doch etwas verdutzt und etwas traurig, dass ich die Auflösung diesbezüglich in der Story schon so schnell hatte.

    Scien als abgebrühter Wissenschaftler gefiel mir mit am Besten. Yves hat mich etwas enttäuscht, da hatte ich mir irgendwie mehr wartet, da er ja in Kindheitstagen ihr Retter war etc. (und ich ihn ursprünglich für den Main Chara hielt). Adolphe/ Ankou (Le Salut) war dann wieder eine positive Überraschung und schöne Auflösung. Gefiel mir wieder sehr gut.


    Genau wie die meisten neueren Otomate-Titel ist das Spiel mit der Funktion „Zur nächsten Auswahl springen“ ausgestattet, die die Navigation und das Freischalten verschiedener Enden erleichtert. Was mir an der Benutzeroberfläche des Spiels am besten gefallen hat, war die Möglichkeit, Schriftarten im Menü „Optionen“ zu ändern. Ich hoffe, dass in Zukunft weitere Otomate-Titel diese Funktion in all ihren Spielen implementieren werden. Da das Gameplay in den meisten Bildromanen zu 99 % aus Lesen besteht, ist es äußerst praktisch, Schriftarten auswählen zu können, die für die Spieler angenehm sind.



    Es gibt ein Flussdiagramm, das einem hilft, die freigeschalteten Enden einschließlich ihrer Titel zu verfolgen, und es zeigt auch an, ob ein Kapitel aus Spiel-CGs besteht. Darüber hinaus steht ein praktisches „Love-Catch“-System zur Verfügung, das im Spiel ein- und ausgeschaltet werden kann.

    Die Lokalisierung war auch ziemlich anständig. Ich bin selten auf Rechtschreibfehler oder Tippfehler gestoßen, und wenn doch, dann waren sie selten.


    Da ich Visual Novels in letzter Zeit langsamer gespielt habe, hat es eine Weile gedauert, bis ich „Virche Evermore“ durchgespielt habe. Insgesamt habe ich auf meiner Switch 70 Stunden (oder etwas mehr) gebraucht. Das Spiel hat eine anständige "gemeinsame" Route (Common Route), und man kann die ersten drei Routen in der Regel jeweils in etwa 5 bis 6 Stunden absolvieren, mehr oder weniger. Yves‘ Route hingegen war mit ihren fünf Kapiteln länger als die vorherigen drei. Darüber hinaus war Le Salut für sich genommen ein völlig anderes Biest, und ich glaube, ich habe drei Tage gebraucht, um diese Route zu absolvieren, wobei ich in Schüben gespielt habe.



    bin gerade darauf gestoßen XD:

    nicht ganz untrue, aber die meisten meiner Otome hatten relativ wenige dieser total Clichee Charaktere (nur im Ansatz xD)

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    Banishers (PS5, ca. 80 h)


    „Leben den Lebenden. „Tod den Toten“ ist der Code, dem Red Mac Raith und Antea Duarte, die Protagonisten von Banishers: Ghosts of New Eden, ihr ganzes Leben lang treu geblieben sind. Ein Banisher zu sein ist nicht einfach, da es den ständigen Kampf zwischen Logik und Emotionen mit sich bringt, eine Pflicht, die das Paar ernst nimmt. Das Spiel ist im Wesentlichen eine Liebesgeschichte zwischen Red und Antea, aber es zeichnet sich die Präsenz eines dritten Charakters ab, ein unsichtbarer Faden, der beide miteinander verbindet: den Tod.

    Fast eine Stunde nach Beginn des Spiels wurde mir klar, dass Banishers: Ghosts of New Eden alles hatte, was man von einem DON’T NOD-Spiel erwartet, und noch mehr. Es zeigt eine andere Seite des Studios und bleibt dabei dem Fokus ihrer Marke treu – kraftvollem Storytelling.


    Wir schreiben das Jahr 1695 und die Banishers Red und Antea besuchen die düstere kleine Stadt New Eden in Massachusetts, Neuengland. Sie wurden gewarnt, dass die Stadt einem bösartigen Fluch zum Opfer gefallen sei, höchstwahrscheinlich aufgrund eines Geistes. Bei ihrer Ankunft in der düsteren und eindringlichen Atmosphäre ahnen Red und Antea kaum, dass ein Albtraum in New Eden darauf wartet, eine schreckliche Tragödie über sie zu bringen. Als den Verbannern ein schockierender und grausamer Unfall widerfährt, ist Red plötzlich allein und sein Begleitung ist verschwunden. Seine Liebe zu Antea bringt ihren Geist zu ihm. Das Schicksal ihrer Liebe und Pflicht steht auf dem Spiel, als sie sich auf ein gefährliches Abenteuer begeben, um ein größeres Übel zu besiegen, das in New Eden lauert.


    Die ersten Minuten des Spiels vermittelte mir den Eindruck, dass diese Banisher zuversichtlich und unerschütterlich sind und nur daran glauben, ihre Pflicht zum Schutz der Lebenden zu erfüllen. Aber als sich die Geschichte entfaltete, wurde mir klar, dass sowohl Red als auch Antea von Verlusten in ihrem eigenen Leben heimgesucht werden und den Tod mit großer Ernsthaftigkeit ertragen.

    Da es sich um völlig gegensätzliche Persönlichkeiten handelte, war es erfrischend, eine Geschichte mit zwei Hauptdarstellern zu sehen, die sich stark voneinander unterschieden. Während Anteas eigenwillige, geschickte und Führungsqualitäten sie zu einer erfahrenen Kämpferin machen, fühlt sich Red aufgrund seiner ruhigen, besonnenen und belastbaren Art geerdeter an. Die Interaktionen und Beziehungen zwischen den Protagonisten waren natürlich und herzlich.


    Banishers: Ghosts of New Eden ist die Heimat eines reichen Universums voller Überlieferungen und vielfältiger Charaktere. Jeder Charakter, den ich im Spiel traf, hatte seine eigene Geschichte zu erzählen. Die Spieler dazu zu bringen, schwierige Entscheidungen zu treffen, die sich sowohl auf die Geschichte als auch auf die Charaktere auswirken, ist die Formel, die im Spieleportfolio von DON’T NOD verankert ist, und Banishers liegt da nicht weit zurück.

    Die RPG-Elemente von Banishers: Ghosts of New Eden sind unerbittlich, schwierig und manchmal schien es fast unmöglich, sich für eine Richtung zu entscheiden. Jede getroffene Entscheidung hat Konsequenzen und entwickelt Red und Antea als Paar weiter. Dies ist sowohl in der Hauptgeschichte als auch in Nebenmissionen namens „Haunting Cases“ zu spüren, in denen Red und Antea eine Reihe von Spukereignissen untersuchen und bestimmten Charakteren helfen, ihren eigenen Abschluss zu finden. Diese Missionen waren bedeutungsvoll, verliehen dem Universum innerhalb der Geschichte viel mehr Tiefe und wiederholten sich nicht. Vor allem aber erinnerten sie mich daran, dass der Tod jeden Menschen unterschiedlich beeinflusst, und in gewisser Weise gaben sie dem Spiel ein noch poetischeres Gefühl.


    Mit der riesigen Karte kamen auch einige ziemlich neue Möglichkeiten für viel mehr Erkundungen (und bei auch zum verlaufen, deswegen auch die längere Spielzeit XD). Von der Durchführung von Ritualen, dem Ausräumen von Geisternestern, der Entdeckung seltener Truhen (komplett mit neuer tragbarer Ausrüstung) bis hin zum Sammeln von Ressourcen für Upgrades gibt es viel zu tun, was einen beschäftigt. Selbst nachdem ich die Hauptgeschichte abgeschlossen hatte, gab es für mich noch viel zu tun, und das weckte in mir fast den Wunsch nach einem neuen Spiel+ (mit anderen Entscheidungen).

    „Unterstände“ sind sichere Orte zum Herstellen, Aufrüsten, Schnellreisen oder Ausruhen, um die eigene Gesundheit wiederherzustellen. Auch wenn die Schnell-Reise in gewissem Maße hilfreich war, brauchte ich manchmal dennoch etwas Zeit, um diese Unterstände zu finden und zu aktivieren – besonders bei so großen Gebieten auf der Karte war es leicht, mich während der Navigation zu verirren oder abgelenkt zu werden. Nicht, dass ich mich beschweren würde, denn wenn ich mich verirrte, musste ich weitere unerwartete Truhen, Ressourcen und Sammlerstücke finden, die mir später im Spiel weiterhalten.


    Das Gameplay in Banishers ist so konzipiert, dass die beiden Hauptcharaktere im Kampf, bei der Erkundung und beim Durchqueren voneinander abhängig sind. Mit Anteas neu entdeckten Spektralfähigkeiten und Reds körperlicher Beweglichkeit eröffnete der Wechsel zwischen beiden zu jedem Zeitpunkt des Spiels neue Möglichkeiten bei der Erkundung, Untersuchung, dem Auffinden seltener Truhen und dem Lösen von Rätseln.

    Obwohl wir die meiste Zeit der Geschichte als Red spielen, braucht er immer noch Anteas Geistergestalt, um ihn zu unterstützen. Während Red mit seinem Waffenarsenal direkte Angriffe ausführen kann, ist Antea mit ihren Schlägen und spektralen Fähigkeiten brutaler, die ihr einen Vorteil verschaffen und Red helfen, gegen das Übernatürliche zu überleben. Ich fand die Bosskämpfe gleichermaßen herausfordernd und unterhaltsam, aber irgendwann im Spiel wurden sie sehr emotional und intensiv, und ich habe jede Minute davon genossen. Obwohl ich einige Framerate-Einbußen hinnehmen musste, störte mich das nicht allzu sehr.


    Meine Zeit mit Banishers: Ghosts of New Eden war unterhaltsam und herausfordernd. Ich spiele Spiele nicht oft direkt nach dem ersten Durchspielen ein zweites Mal und warte oft ein paar Monate. Aber bei Banishers möchte ich ein neues Spiel beginnen, nur um dann andere Ergebnisse auszuwählen und die Konsequenzen zu sehen, die sie mit sich bringen. Es gibt so viel zu tun innerhalb eines einzigen Spieldurchgangs, da ich über 50 Stunden gespielt habe und dabei zwar alle Nebenmissionen erkundet und abgeschlossen habe, aber Sammelmissionen sind noch einige offen und würde ich gern sehen, wie sehr sich die Nebenmissionen bei geänderten Entscheidungen ändern.


    Wenn man auf der Suche nach einem Spiel mit einer fesselnden Geschichte und einem fesselnden Universum ist, ist Banishers: Ghosts of New Eden genau das Richtige.

    In Banishers: Ghosts of New Eden geht es um all das, aber auch um Liebe, Verlust und Aufopferung – letztendlich geht es jedoch darum, den Schmerz loszulassen, anstatt ständig zu leiden. Das Spiel fängt den Erzählgeist von DON’T NOD perfekt ein und macht einem klar, warum wirklich großartige Einzelspieler-Spiele niemals ganz sterben werden.


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    Elden Ring - Shadow of Erdtree DLC (PS5 ca. 30 h)


    Es ist über zwei Jahre her, seit FromSoftwares Elden Ring herauskam. Es war ein Höhepunkt der Formel, die der Entwickler im letzten Jahrzehnt perfektioniert hatte. Das Ausleihen der besten Elemente der Souls-Reihe und deren Integration in eine dynamische und reichhaltige Welt machte Elden Ring zu einem der besten Open-World-Erlebnisse überhaupt (für mich, aber auch viele andere). Seine Erweiterung, Shadow of the Erdtree, übernimmt alles, was im Basisspiel funktioniert hat und verstärkt es noch um ein Vielfaches.


    Shadow of the Erdtree spielt im Land des Schattens, einer Karte, die größer als Limgrave ist, und bietet eine faszinierende (wenn auch wie immer etwas nebulös erzählte) Handlung. Zu Beginn der Erweiterung trifft man Leda, die einen einlädt, sich ihren Gefährten auf einem beschwerlichen Weg durch das Schattenreich anzuschließen, auf den Spuren von Miquealla, dem mit ewiger Jugend verfluchten (gesegnetem?) Bruder von Malenia, einen optionalen Boss aus dem Hauptpiel (den viele fürchten). Die Geschichten von FromSoftware sind nie einfach und das meiste davon wird durch Gespräche zwischen dem Spielercharakter und NPCs und natürlich durch die aufwändig gestalteten, aber spärlichen Zwischensequenzen erzählt. Diese Methodik bleibt auch bei der Erweiterung bestehen, was zu einigen großen Überraschungen und Enthüllungen der Handlung führt.


    Es wurde viel über das Kartendesign in Elden Ring gesagt und wie es sich auf die Vertikalität konzentrierte, was viele Spieler begeisterte. Shadow of the Erdtree übernimmt diesen Aspekt des Basisspiels und bietet Schichten um Schichten vertikalen Raums. Irgendwann steckte ich fest und überlegte, wie ich zu einem Bereich gelangen könnte, der wahrscheinlich Hunderte von Fuß unter mir lag, nur um dann herauszufinden, dass ein nahegelegener Dungeon der Weg dorthin war. Die Erkundung bleibt immer wichtig, und das Kartendesign weckt hervorragend die Neugier und drängt die Spieler dazu, nach jedem Winkel und jeder Ecke zu untersuchen. Im Basisspiel wurde man in den meisten Fällen belohnt, wenn man es wagte, sich in einen unbekannten Raum zu wagen, und das ist auch in der Erweiterung der Fall.


    Natürlich wäre es kein FromSoftware-Spiel, wenn es nicht brutal schwierige, aber aufwendig gestaltete Bosse enthalten würde. In Shadow of the Erdtree gibt es nicht so viele Bosse wie im Basisspiel (dort waren es wohl so ungefähr 160 ), aber es gibt Dutzende davon. Shadow of the Erdtree enttäuscht nur zum Teil in Bezug auf die Qualität seiner Bosse. Viele halten einen etwas zu sehr auf Trab (zu massiv und gleichzeitig zu schnell) und nicht wenige von ihnen sind in der Lage, dem Spieler One-Hit-Kills zuzufügen.


    Mehrere Begegnungen können leicht zu den schwierigsten des Genres zählen. Obwohl mein Spielercharakter viele Male gestorben ist (ich habe zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gezählt), gibt es nichts Schöneres als die Befriedigung, einen einschüchternden Gegner zu besiegen. Gleichzeitig konnte ich mir auch vorstellen, dass es jemandem, der Schwierigkeiten hatte, das Basisspiel zu Ende zu bringen, mit „Shadow of Erdtree“ wirklich schwer fiel. Es ist eine ziemlich schwierige Aufgabe, die schwierigsten Soulslike-Spiele zu bewerten, aber ich persönlich würde Shadow of Erdtree neben Sekiro: Shadows Die Twice ganz oben einstufen. Zweiteres habe ich damals abgebrochen....


    Die Kernspielmechanik in Shadow of the Erdtree bleibt die gleiche wie im Basisspiel. Egal, ob es darum geht, wichtige Gegenstände, Waffen oder Rüstungen zu finden – die fesselnde Gameplay-Schleife ist hier intakt. Allerdings haben die Entwickler auch eine Reihe neuer Elemente hinzugefügt, was die Charakterentwicklung betrifft. Im Basisspiel basierte die Weiterentwicklung des Hauptcharakters auf dem Sammeln von Runen und deren Verwendung zum Aufsteigen. Im DLC kann man mit „Shadow of the Erdtree“ Scadutree-Fragmenten und Aschen des verehrten Geistes erwerben, die einem hier (und nur im DLC) Vorteile verschaffen. Scadutree-Fragmente zum Beispiel machen die Angriffe tödlicher und verringern den Schaden, den man erleidet. Verehrte Geisterasche hingegen sind Buffs, die auf Beschwörungen angewendet werden und den verursachten Schaden erhöhen. Diese Verbesserungen haben vermutlich vor allem Auswirkungen auf Spieler mit niedrigeren Stufen. Aber wenn man bereits über hochwertige Ausrüstung und die richtigen Waffen verfügt, sind die Fragemente ggfs auch Nebensache. Für einige entwertete das das Spielvergnügen, mir gefiel es ganz gut, denn ich hatte nicht vor im DLC noch großartig zu leveln.


    Bei den Spielen von FromSoftware stand der Kunststil schon immer über modernster Grafik, und es ist keine Überraschung, dass „Shadow of the Erdtree“ dieser Norm folgt. Die Liebe zum Detail ist hier wirklich wieder großartig, egal, ob sich der Spielercharakter in üppigen, ruhigen Gärten oder eindringlich zerstörten Ruinen wiederfindet oder sich tief in die Wälder gegen gewaltige Gegner wagt. Dank der Auswahl an gruseliger Musik und unheimlicher Grafik bietet das Spiel den Spielern viele Momente, die an Horror grenzen. Bei mehr als einer Gelegenheit gelang es „Shadow of the Erdtree“, Gefühle hervorzurufen, die an „Bloodborne“, den beliebten Klassiker aus dem Jahr 2015, erinnerten. Die Musikauswahl wertet die Umgebung zusätzlich auf.


    Fazit: Als eingefleischter Souls und vor allem Elden Ring-Fan gibt es hier viel zu lieben. Die Karte ist voller Geheimnisse, die es zu finden gilt, und Aktivitäten, die es zu erledigen gilt. In vielerlei Hinsicht weist Shadow of the Erdtree starke Parallelen zum Ringed City DLC von Dark Souls 3 auf und betont die Vertikalität und herausfordernde Bosskämpfe. Für viele ist „Shadow of the Erdtree“ der Ort, an dem sich die Spieler vom Elden-Ring-Erlebnis verabschieden werden, so wie es „Ringed City“ mit „Dark Souls 3“ getan hat, aber eines ist sicher: Die neueste Erweiterung von FromSoftware übertrifft die üblichen Standards und bietet eine vergleichbare Fülle an Inhalten wie ein vollwertiges Spiel.

    Da ich gerade die erste Staffel durch gebingt habe 😁❤️


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    Bin nun auch ungeplant Trails through Daybreak Besitzer geworden, da mich beim browsen wegen der YS X Nordics LE diese so anlächelte. Und aus dem EU Lager von NISA geht das mittlerweile auch super schnell 😀


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    Vielleicht fange ich einfach mit dem neuesten Teil der Serie an, da mich hier der neue Mix aus rundenbasierten und Action Kampfsystem anspricht 🤔

    Und hole die älteren Teile einfach nach.😅


    Es gibt auch gleich im Menü im Spiel eine Zusammenfassung der vergangenen Trails Titel und eine Timeline zu den Ereignissen vergangener Trails Teile: