Beiträge von Mayumi

    Irgendwie hab ich immer etwas gesammelt. Vom Kindergarten bis zur Grundschule war auch schon einiges dabei von Stickern bis Diddl (aargh dunkle Vergangenheit). So von 11 bis 17 Jahren ist ne ganz schöne Sammlung von Manga und CDs zusammengekommen..


    Die aktuellste Sammlung besteht aus japanischen Mode-Zeitschriften. Am interessantesten find ich eigentlich Zipper (Street Fashion Indie), Luire (HipHop), Kera (Gothic Lolita/Punk), egg (Kogal) und Kimono Hime (moderne Kimono). Die Street Fashion Mags für Jungs sind auch sehr cool, z. B. Samurai Magazine (HipHop/Skater). Also wenn man sich für Mode interessiert, zeichnen möchte, Inspiration sucht.. ist man mit japanischen Zeitschriften echt am besten beraten. ^^


    Ansonsten hab ich inzwischen auch ne ganz ordentliche Sammlung an Nippon-RPGs für PSone und PS2 (zumindest nach PAL-Verhältnissen ;]).

    Ich hab leider nur The Curse of Monkey Island gespielt. Der Teil hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mag für mich ja eher chillige Spiele, die ohne Hektik und Ballerei auskommen. Monkey Island hat echt in jedem Aspekt super funktioniert und der Humor war total genial. ^^ Irgendwie bin ich aber nie dazu gekommen, die anderen Teile zu spielen, muss ich echt mal nachholen.

    Hmm auch wenn es tatsächlich möglich wäre, dass alle Menschen ein Geschlecht, ein Alter, eine Hautfarbe, eine Größe, ein Gesicht... - eben alles, was ein äußeres Unterscheiden verhindert - haben, könnte man ja trotzdem nie die Seele, das Wesen aller Menschen gleichschalten. Es gibt dann immer noch verschiedene Ansichten, die sich aneinander reiben, deswegen wird es immer Auseinandersetzungen geben.


    Ich finde gerade "andere" Dinge, Menschen, Kulturen.. schön und interessant. Gut wär natürlich, wenn alle versuchen würden "das Andere" zu verstehen, zu akzeptieren, zu respektieren und nicht sofort alles in die Gut-/Schlecht-Box stecken. Wenn man mal auf ungebräuchlichere äußerliche Weise unterscheidet, wird einem erst bewusst, wie lächerlich diese Unterscheidungen doch sind. Kennt man jemanden mit Locken und kommt mit ihm nicht klar, würde man doch auch nicht sagen, alle Lockenköpfe sind doof -> man denkt eigentlich gar nicht darüber nach, dass derjenige Locken hat. Und es würde auch niemand nachvollziehen können, wenn Lockenköpfe als Menschen zweiter Klasse deklariert werden. Aber z. B. die Hautfarbe ist auch nichts anderes: eine Äußerlichkeit, die sich bei vielen Menschen unterscheidet. Und? Das mit der Hautfarbe kommt denk ich mal vor allem von der Sklaverei und Kolonialzeit der letzten Jahrhunderte -> um besser rechtfertigen zu können, Menschen zu berauben und zu versklaven, hat man sich etwas gesucht, an dem man festmachen kann, das ist ein Mensch zweiter Klasse und man braucht keine Skrupel zu haben. Über Jahrhunderte wurd das den Menschen dann eingetrichtert, deswegen kriegt man das auch nicht so schnell wieder aus den Köpfen..

    Lustig ich mochte auch Naoto, Chie und Kanji am meisten von der Party her. Ich muss sagen, dass ich mir viele Charas vorm Spielen ganz anders vorgestellt hab. Z. B. dachte ich Yosuke ist einfach süß ^///^ Hauptchara in nem typischen Shojo-Manga like lol, Teddie ist ein süßes Maskottchen und ich hab erwartet dass Rise ein ziemlich cooler Chara ist, Fran-Ausmaße (you know what I mean ;]) hat es natürlich nicht angenommen aber irgendwo in der Richtung. Wie gesagt, ich mochte dann schon alle Charas aber Rise war dann irgendwie gar nichts besonderes, Teddie konnt ich nicht direkt als süß empfinden (allein die Stimme ^^') und Yosuke war mir an manchen Stellen ganz schön unsympathisch. Besonders wenn er gegenüber Kanji wieder was glorreiches sagen musste. Da hätt ich mir echt gewünscht, dass der Spieler ne Option hat, ihn mal zurechtzuweisen. -.-


    Aber auch an dich die Frage Vinc: Hast du Yosukes sechs Fragen beim ersten mal gleich richtig beantworten können? (Wenn selbst du nicht gleich weitergekommen bist, würd ich mich nicht mehr ganz so noobig fühlen xD) Ich fand die Stelle ehrlich gesagt schon etwas meany.. *blush* ^^

    Wer kennt sie nicht, die WTH?-Screencaps/Szenen? Entstehen, wenn Szenen aus dem Kontext herausgegriffen werden, Zeichner müde waren... oder die Szenen tatsächlich einfach nur seltsam sind. O.o ^^


    Leichte Thread-Kost zum Amüsieren. ^^ Hab die Idee und Bilder aus nem Ami-Forum. Wenn ihr also WTH?-Anime-Szenen kennt, postet sie hier rein. ^^



    Bei dem Druck und der Übermüdung, der Zeichner in den Studios ausgesetzt sind, kann sowas wohl mal passieren lol. Armer Naruto...



    genial xD



    Heil Sonic? O.o



    ach ne.. lol



    lol ich weiß noch dass mir die Szene auch damals "aufgefallen" ist, als ich noch Bleach geschaut hab. Was Renji dazu sagt, macht's auch nicht besser... lol

    Jaa Naoto find ich auch cool. ^^ Find auch toll, dass sie zu ihren Prinzipien stand und nicht im Bikini aufgetreten ist lol. ^^ Hatte dann mit der eigenen Wahl zu tun wer den Beauty Contest gewinnt oder? Ich hab für Naoto gestimmt. ^^ Das Schulfest war schon ein lustiges Event. Man denke nur an das Group Date Cafe oder den Cross Dressing Contest. xD

    Also bist du ganz klar der Meinung, entgegen der Meinungen von AK und co., dass der Feminismus ein entscheidender Faktor ist, warum wenige Kinder geboren werden?

    Ne ich denk überhaupt nicht, dass Feminismus einer der entscheidenden Faktoren ist, dass wenige Kinder geboren werden. Männer wollen doch genauso viel/wenig Kinder wie Frauen? Feminismus? Für jeden scheint das Wort was anderes zu bedeuten. Ich seh darin eigentlich "nur", die Bemühung, dass Frauen nicht unterdrückt, schlecht behandelt werden und frei einen Weg wählen und gehen können, der sie glücklich macht. Eigentlich einfach Menschenrechte. Wenn eine Gesellschaft damit nicht klarkommt, ist das doch echt ein trauriges Zeugnis. Natürlich ist kein Mensch 100%ig frei, aber zumindest sollten Frauen in dem System nicht mehr unterdrückt werden als Männer. Beim Kinder kriegen bin ich nur der Meinung, dass kein Mensch dazu gezwungen werden sollte. Aber jede Frau/jeder Mann die/der Kinder möchte soll welche kriegen/adoptieren, wenn sich jemand dagegen entscheidet, find ich das genauso ok. In Gegensatz zu den Tieren haben wir nunmal den (relativ ;]) freien Willen und somit die Wahl, viele Aspekte unseres Lebens/unserer Umwelt betreffend. That's the point with humans.


    Und
    das "Es kann immer anders gehen" ist für mich schlicht Humbug und
    Naivität, wenn es so offensichtlich ist, dass ohne weiteres, ohne
    Umwälzendes, sich das nicht realisieren lässt - was es auch nicht tut.

    Für mich ist ist das kein Humbug. Und es ist noch lange keine Naivität, wenn man es als wahrscheinlich betrachtet, dass sich soziale, polistische, religiöse etc. Verhältnisse immer weiter verändern, was übrigens schon immer so war. Wenn sich nichts neues entwickeln kann, ist das die Schuld von konservativen, engstirnigen Menschen, die sich auf nichts neues einlassen wollen oder sogar dagegen ankämpfen.


    Nehmen wir mal als Beispiel die US-Geschichte. Gehen wir mal ein paar Jahrhunderte zurück und jeder Weiße dort hätte dir gesagt, dass Schwarze oder Indianer keine gleichwertigen Menschen sind, bzw. keine Menschen, man ihnen ohne Skrupel alles wegnehmen kann und sie zu nichts besserem geeignet sind, als auf Plantagen zu arbeiten und wenn sie das nicht mehr können, haben sie kein Recht mehr auf Leben. Die meisten haben das aus vollem Herzem geglaubt und hätten sich keine andere Welt vorstellen können. Heute ist ein Mischling Präsident. Natürlich gibt es noch viel Ungerechtigkeit und Diskriminierung aber besser als damals ist es doch allemal. Man muss sehen, es hat Jahrhunderte (!) gedauert, um zu diesem Punkt zu kommen, viele haben auch damals gesagt, an den Zuständen darf oder kann sich nichts ändern, aber ich bin froh, dass die Menschenrechtler zu allen Zeiten nicht aufgegeben haben, auch wenn es lebensgefährlich war, vieles aussichtslos erschien und man nicht wusste, wie die neue Zukunft denn aussehen soll... Wir müssen heute immer noch daran weiterarbeiten. Ob das je aufhören wird? Wahrscheinlich nicht, aber zumindest kann man Dinge immer weiter zum Positiven verändern. Ich bin jedenfalls froh, dass die Verhältnisse sich geändert haben.


    Der Mensch ist generell missraten, d.h. von seinen Instinkten
    abgekommen, u.a. dadurch, dass wenn sie (Mann und Frau) keine Kinder
    wollen. Der Mensch wird immer unmündiger von der Natur, vielleicht von Natur aus, vielleicht ist es die menschliche Natur, unmündig von der Natur zu sein, aber ich für meinen Teil finde, dass "missraten" da ganz gut zutrifft, so wie er sich bis jetzt entwickelt hat.

    Klar sind Menschen, vor allem die westlichen, total von der Natur abgekommen. Hab ich ja auch schon gesagt, allein unsere Lebensweise, welche die Zerstörung der Umwelt bedeutet, oder die durch medizinische Möglichkeiten immer höher werdende Lebensgrenze... sind nicht natürlich. Dass die Umwelt so leiden muss und der freie Wille der Menschen viel Grausamkeit hervorbringt find ich auch furchtbar, aber dass Menschen nicht gebären und sterben wie Tiere? Wir sind nunmal Menschen. Menschen haben sich immer verändert und weiterentwickelt. Anders als für Tiere, gibt es deswegen keinen richtigen Standart mehr für (vor allem westliche?) Menschen, bzw. gab es je einen richtigen Standart? Es gab und gibt ja immer noch Völker, die total im Einklang mit der Natur gelebt haben. Das bewundere ich total, aber ich weiß nicht ob ich jetzt wieder so leben könnte. Und ich denke die große Mehrheit im Westen, wäre nicht bereit dazu. Also find ich es wirklich heuchlerisch, wenn sich Leute einen Aspekt herauspicken (Kinder kriegen) und dann meinen gerade das solle wieder "natürlich" sein oder "so wie früher".


    Wie gesagt, Menschen haben nunmal den freien Willen. Und dass jemand mit eben diesem sich dagegen entscheidet, ein Kind zu bekommen, ist doch sein Recht als Mensch und damit schadet er niemandem. Um dein Wort zu benutzen, ich find es eher missraten, dass wir die Umwelt so zerstören oder dass viele sich gegenüber anderen Menschen oder Tieren grausam verhalten. Aber dass der Mensch jetzt seine eigenen Träume hat und nicht mehr direkt die höchste Priorität ist, zum Futter suchen und Jagen auszuziehen und sobald der Körper fähig ist, Kinder zu zeugen, empfind ich nicht als missraten sondern menschlich. Für mich sollte jeder Mensch tun dürfen, was ihn glücklich macht, solange er damit nicht jemand anderem weh tut. Ob dabei beim Jeweiligen viele oder wenige Kinder entstehen, ist mir echt egal.

    Bin jetzt einmal zum Ende gekommen, aber mir war gleich klar, dass es ein Bad Ending sein muss. ^^' Nanako-chan war zwar wieder am Leben aber sonst wurd gar nichts weiter aufgeklärt und die Stadt blieb neblig... Irgendwo hab ich dann gelesen, dass ich eine von Yosukes Fragen falsch beantwortet hatte. -.- Aber das war doch schon ein bisschen hart oder? Haben das viele gleich beim ersten mal (ohne Guide natürlich ;]) geschafft? *blush* Naja jetzt bin ich hoffentlich auf dem Weg zum True Ending.


    Wer waren eigentlich so eure Lieblingscharas? Ich fand echt super viele Charas sympathisch, eigentlich so gut wie alle, sowohl von der Gruppe her wie auch Social Links.



    Aber einen Fav gab es für mich irgendwie nicht.

    Nyo wenn du dir noch einen Off-Topic-Post geklaut hast, mach ich das auch. ^^


    Ich hab ja geschrieben uneingeschränkt stolz, das ist schon ein Unterschied. Mit dem zweiten von dir zitierten Satz ist doch klar was ich meine: auf positive Dinge kann man natürlich trotzdem stolz sein. Ich seh das eben differenzierter als du, weil du von einigen negativen Seiten weniger bzw. gar nicht betroffen bist. Dir ist es vielleicht nicht bewusst, aber du hast eine priviligierte Stellung und so ist es naheliegender, dass dir mehr an deinem Land gefällt und du vielleicht auch uneingeschränkt stolz bist. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass in deinem Leben alles einfach ist. Durch die Augen von nem Filipino, Inder, Eritreer usw. sieht das Leben hier aber schon wieder ganz anders aus, weil sie oft mit Benachteiligungen und Anfeindungen zu kämpfen haben, die du nicht erlebst. Das Gefühl kann man nur verstehen, wenn man selber betroffen ist. Bei sowas kann ich einfach nicht uneingeschränkt stolz sein. Auf einige Dinge schon, aber eben nicht uneingschränkt auf das ganze Land.


    wenn man nicht auf sein land stolz sein kann, weil es nicht perfekt ist, dann kann man auch grade so gut auf gar nichts stolz sein, weil nichts perfekt ist!


    Ein Land ist für mich schon was anderes. Leute, die ursprünglich woanders herkommen, oder, wie in meinem Fall, gemischt sind, ist es unter anderem wegen oben beschriebenen Gründen (Anfeindungen/Benachteiligungen) nicht wirklich möglich, im Bezug auf das Land so zu denken. Das heißt nicht, dass sie nicht auch auf Dinge hier stolz sind.

    naja,
    ich finde ein gewisses nationalbewusstsein muss schon vorhanden sein. mit dem land, indem man lebt sollte man sich schon identifizieren und zu seinen werten stehen können. auch wenn man nicht ursprünglich aus dem land kommt. (sofern man ne wahl hat natürlich. wenn man da einfach nicht weg kann ist das was anderes. ich denke da an arme menschen, die vielleicht im land unterdrückt oder so was werden.) ich persönlich bin stolz auf meine nation und würde niemals irgendwo anders leben wollen! und daher möchte ich auch unbedingt, dass die traditionen und sitten hier so bleiben wie sie sind!


    Naja ich kann mich schon mit Deutschland am besten identifizieren. Ich habe deutsche Verwandte, bin hier geboren und aufgewachsen, spreche Deutsch am besten usw.. Also Natoinalbewusstsein ist da natürlich automatisch vorhanden. Aber dieses super stolz auf "sein Land" sein gibts bei mir halt nicht. In jedem Land, jeder Kultur und Geschichte gibt es schöne und furchtbare Aspekte. Leute, die uneingeschränkt stolz auf ihr Land sind, haben sich damit entweder nicht auseinandergesetzt oder.. naja sind mir nicht ganz koscher. Man sollte natürlich überall die schönen Seiten anerkennen können aber genauso kritisch sein und verschiedene Aspekte hinterfragen.




    Genau so, es muss schon was ganz Großes sein, wenn es anders gehen soll.


    Es kann immer anders gehen. Wir kennen nur das aktuelle System, deswegen ist es für uns so schwierig. Es muss ja nicht was komplett neues sein aber Veränderung ist auf jeden Fall notwendig, weil das alte System ja wie gesagt auch auf Zurückstellen der Frau basiert hat und benachteiligt zu werden und sich nicht auch anders als durch Kinder verwirklichen zu können, wollen die Frauen ja verständlicherweise nicht mehr akzeptieren. Unser System baut auch auf dem Ausbeuten von Menschen anderswo auf, das ist auch etwas, was ich gerne mal abgeschafft sehen würde. Dafür sind natürlich immense Neustrukturierungen nötig, aber mir wär es das Wert. Fragt mich nicht wie irgendwann alles funktionieren und aufgebaut sein soll, man kann nur klein anfangen, damit die Gesellschaft irgendwann gerechter ist. Einige Dinge wurden ja schon zum Positiven hin verändert, aber es gibt noch ne Menge zu tun.





    In 1000 Jahren
    vielleicht und nur vielleicht. Und das kann trotzdem nicht die Antwort sein. Am natürlichsten, am einfachsten ist es einfach, dass mehr Kinder geboren werden.



    Wieso vielleicht? Es ist doch ziemlich wahrscheinlich, dass es immer mehr in diese Richtung geht. Und das ist auch nicht die Lösung oder Antwort auf irgendwas sondern einfach der Lauf der Welt.


    Und in diese Richtung mit dem Argument so wär es "natürlich" zu kommen, geht sowieso nicht mehr. Allein schon unsere Lebensweise, die Gleichzeitig auch das Zerstören der Umwelt bedeutet ist nicht natürlich. Es ist ja auch nicht natürlich dass wir Menschen überhaupt so alt werden, aber niemand möchte natürlich auf die medizinischen Möglichkeiten verzichten, ich würde auch nie wollen dass jemand das muss. So einfach mit dem "es sollen einfach mehr Kinder geboren werden und das wirds dann schon richten" ist das offensichtlich doch nicht.



    dessen bin ich mir voll und ganz bewusst. aber warum sollten wir das nicht ändern, oder es zumindest versuchen? es kann doch nicht sein, dass ein grossteil der bevölkerung greise sind. ich ehrlich gesagt würde das nicht mehr als "gesunde" gesellschaft ansehen.


    Für mich war/ist die Gesellschaft allgemein nicht ganz gesund. Es gab und gibt immer extrem viele kranke Aspekte. Aber die meisten, die nie von den negativen Dingen betroffen waren, denken halt nicht viel darüber nach...


    Aber du meintest ja nicht humanistisch gesund sondern wegen der Vergreisung. Naja es kommt halt von zwei Seiten: Dass "unnatürlich wenige" Kinder geboren werden und das die Menschen "unnatürlich" alt werden. Dass man die mehr alten Menschen nicht aus der Welt schaffen darf, darüber sind sich ja wohl alle einig. Aber kann man die Sache wieder ins Gleichgewicht bringen wenn man sie nur von einer Seite, dem Kinderkriegen her anpackt? Eher nicht, also kann man die konservativen Ideen doch vergessen.



    Und mal ehrlich, der Europäer von Heute ist von den Werten her weit unter den Europäer der Renaissance. Modernität heißt schließlich nicht Hochschritt oder gar Fortschritt!


    Dem zweiten Satz kann ich nur zustimmen, aber zum ersten: so allgemein kann man das nicht sagen. Damals gehörte hier Sklaverei, Inquisition, Folter und Hexenverbrennung zum Leben. Gleichzeitig blühten Wissenschaft und Kunst aber deswegen würde ich nicht sagen, dass die damaligen Europäer in Sachen Werten den heutigen überlegen sind. Andersrum übrigens auch nicht. Wie gesagt, so allgemein kann man das nicht sagen. Man kann nur bestimmte Aspekte betrachten und gucken was sich positiv oder negativ entwickelt hat.



    Kinder sind die Zukunft.


    Kinder sind Zukunft; auf jeden Fall, aber vielleicht einfach für sich selber? Ich find halt nicht, dass man sich in vielen Aspekten noch weiter so stark auf Kinder verlassen kann. Kinder werden ja nicht als Lösung geboren, sondern die Menschen haben sie zur Lösung gemacht. Und zu viele andere Aspekte sind durch den Lebensstil des Menschen schon aus dem "natürlichen Gleichgewicht" geraten, als dass man irgendwas einfach wieder mit mehr Kindern glattbügeln könnte.



    Und noch aus ganz persönlicher Sicht zur mehr-Kinder-Forderung:
    Bei meiner Entscheidung zum Kinderkriegen wird es auch keine Rolle spielen, dass andere Angst haben und jammern das Rentensystem würde ja sonst nicht mehr funktioniert und dass die Nation erhalten bleiben muss...


    Ich als Frau sag jetzt mal dass ich mich für Kinder entscheiden werde, wenn ich fühle, dass ich ein Kind haben möchte, den richtigen Partner hab auf den ich mich verlassen kann, wir es uns leisten können... und last but not least natürlich: wenn ich als Frau und Frau mit Kind nicht diskriminiert werde und keine große Nachteile (z. B. mit dem Job) erwarten muss. Der letzte Punkt ist der einzige, den die Gesellschaft wirklich beeinflussen kann. Also wenn irgendwas getan werden kann, dann daran weiterarbeiten.

    Zweistein: Ich kann schon verstehen wie du dich fühlst, aber ich denke nicht dass wir uns auf dieses System der Versorgung noch lange verlassen können... Vielleicht werden hier ja irgendwann wieder mehr Kinder geboren, aber ich glaub es für die nächste Zeit nicht. Deswegen muss unsere Generation in den sauren Apfel beissen und für sich ein neues System ertüfteln. ^^' Ich weiß, einfacher gesagt als getan...


    Sry, aber ich weiß nicht, in welcher Welt deine Logik aufgehen soll. oO
    Jedes Paar bekommt 1 Kind ---- Generationen später, hat sich die Zahl der alten Menschen halbiert und die der jungen korrelativ auch .. und nu? Ändert nichts daran, dass es mehr alte Menschen gibt, als junge. Und nein, die Schere wird nicht effektiv kleiner, da das immer noch dasselbe Problem ist, nur in kleineren Zahlen ausgedrückt.


    Weil .., wenn jedes Paar nur 1 Kind bekommt, irgendwann zum Aussterben der Deutschen führen würde, wohlgemerkt. Es ist einfach absolut, egal zu welcher Zeit, ein Paar muss mind. 2 Kinder zeugen, um sich zu erhalten. PUNKT! Du kannst nicht sagen, dass du das nicht schlimm findest, ohne zu berücksichtigen, dass es irgendwann eine Zeit kommen muss, wo ein Paar mind. 2 Kinder haben muss, um sich zu erhalten.


    Maah das hab ich ebenfalls nicht gesagt, dass es nicht mehr alte als junge Menschen geben wird. -.- Alles was ich sage ist, dass die Schere nicht mehr so extrem auseinanderklaffen wird wie momentan, dass die Bevölkerung gleichzeitig auch schrumpft, ist mir schon klar. Hab ich das nicht schon oben irgendwo geschrieben? O.o


    Das sind, wie schon gesagt, eben unsere verschiedenen Standpunkte. Ich finde es in der Tat nicht schlimm und hab keine Angst davor, dass sich die Gesellschaft krass verändern wird. Einige Dinge sind gut, andere Dinge sind "problematisch" (weil man sich auf das alte System verlässt und sich eine andere Zukunft noch nicht vorstellen kann). Ich denke auch nicht dass es einfach ist, aber ich akzeptiere es.


    Vielleicht ist es für mich einfacher zu akzeptieren, weil ich zu keinem Land dieses Nationaldenken besitze, dass "reine Deutsche" oder wasauchimmer unbedingt erhalten bleiben müssen. Wenn die deutsche Bevölkerung schrumpft und mehr andere Nationalitäten sich hier niederlassen, vermischen, irgendwann neue Kulturen entstehen, Konstrukte von Ethnien verwischen etc. hab ich da keine negativen Gedanken zu, ich denke das ist der Lauf der Welt. Die Länder/Völker wie sie heute existieren, sind ja auch nur ein Resultat von eben davon.


    Ha ha, willst du Embryonen massenhaft in Reagenzgläsern züchten?


    Sei mal nicht albern, ich meine keine Möglichkeiten zur "Kinderproduktion" sondern neue gesellschaftliche Systeme. Das geht eigentlich auch aus meinem Post hervor, wenn man ihn richtig durchliest und sich Gedanken macht. Z. B. sollte man sich vielleicht vom Generationenpakt (Rentensystem) verabschieden. Der stammt eben aus einer Zeit, in die er gepasst hat. Heute und in Zukunft lässt er sich nicht mehr gut anwenden. Natürlich ist es nicht leicht, sich neue Dinge zu überlegen, ich kann jetzt auch nicht die Lösung aus dem Ärmel schütteln, aber es ist Fakt, dass die Gesellschaft sich immer weiter verändern wird, daran müssen wir uns eben anpassen.


    Offensichtlich bringt es nichts, einfach auf mehr Kinder für die Versorgung in der Zukunft zu hoffen: Die Gesellschaft in der dieses System früher funktioniert hat, war eine andere, welche unter anderem auf Zurückstellen der Frau basierte. Umdenken ist jedenfalls in vielen Bereichen gefragt.

    Ich glaube, hier wurde das schon mal gesagt; Ein Paar muss 2 Kinder haben, wenn es sich erhalten soll - dann wäre es im Gleichgewicht. Wenn aber pro Paar (2 Menschen) 1 Kind bekommt -> Dann schrumpft es. Wenn die Frauen nicht mind. 2 Kinder kriegen, dann wird sich nichts einpendeln.


    Doch, du verstehst mich nur nicht weil du nen anderen Standpunkt hast. -.- Ich meine mit dem was ich geschrieben habe nur, dass sich die im Moment weit geöffnete Schere zwischen Jungen und Alten wieder mehr schließen wird, wenn es so weiterläuft. Dass die deutsche Bevölkerung im Allgemeinen dann weniger wird hab ich ja nicht abgestritten. Der Punkt ist nur, dass du das schlimm findest und ich nicht. Warum soll die Bevölkerung unbedingt groß bleiben? Nur weil es früher so war? Man kann nicht für immer am gleichen System festhalten. Bis jetzt gab es auch nie DAS System, welches gerecht war und bei dem niemand unterdrückt wurde, also ist es vielleicht mal Zeit nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Vor allem muss mal aufgehört werden in so kleinen Boxen zu denken. Man muss halt akzeptieren, dass es irgendwann wieder ne andere/neue Art von Gesellschaft geben kann (bzw. wird) und das Beste draus machen, anstatt krampfhaft an der Vergangenheit festzuhalten (was sowieso nichts bringen wird).


    That's right. Ich persönlich würde z. B. nicht in den Krieg ziehen wollen (das sollte sowieso kein Mensch müssen ò_ó) aber eine andere Frau sieht das als nötig an und möchte das gerne tun. Ich kann vielleicht nicht so schwere Dinge tragen wie mein Nachbar aber die nächste Frau kann sogar noch schwerere Sachen tragen. Eins muss den Leuten die Frauen immer in bestimmte Boxen stecken und anderslautende Entscheidungen anzweifeln mal klar werden: Jeder vernünftige Mensch kann selbst einschätzen was er schaffen kann. Und die meisten Frauen sind sogar zu bescheiden und ängtlich, schätzen sich als schwächer ein aber könnten sogar viel mehr schaffen! Das wird durch diese tollen gesellschaftlichen Rollen/Ansichten leider oft anerzogen. Die Leute die sich einmischen, haben meistens keinen Schimmer davon, was das Beste für die jeweilige Person ist und was sie glücklich machen würde.


    Im Moment ist es einfach so, dass Kinder großzuziehen eine finanzielle Katastrophe ist, ein Hobby, neben dem das Sammeln von Autos billig erscheint. Dazu kommt das fehlende Prestige, dass mit der Kindererziehung einhergeht, besonders wenn man seinen bisherigen Beruf dafür aufgibt. Dafür dem Feminismus die Schuld zu geben, ist natürlich Heuchelei - den Frauen vorzuwerfen, dasselbe zu wollen, was für Männer selbstverständlich ist unangebracht.
    Ich denke, bei all den Schwierigkeiten die sich damit ergeben, war das alte Modell von Familie ein an sich überzeugendes Konzept - eine stabile Partnerschaft, ein Partner verdient den Lebensunterhalt, der andere versorgt die Familie.
    Aber heute ist diese klassische "bürgerliche" Auffassung des Familienbegriffs eine Randerscheinung, das Streben des Individuums nach Erfüllung, sei es in wechselnden Partnerschaften oder durch die Verfolgung der Karriere ist der ausschlaggebende Richtwert. Dazu muss man natürlich bedenken, dass das angesprochene Modell überhaupt nur durch die Unterdrückung der Frauen möglich war, was natürlich nicht Ziel sein kann.


    Einer der besten Posts in diesem Thread, besonders das hervorgehobene. Darüber denken wenige Leute nach.


    Wann gab es schon mal zu viele alte Menschen, und zu wenige Kinder? Dass sich alles irgendwann einpendelt, kann man ja prognosieren, aber von einer Übergangsphase würde ich trotzdem nicht sprechen. Warum Frauen weniger Kinder kriegen, hat IMO auch nicht allzuviel mit den alten Menschen zutun. Sie können ja irgendwann das Zeitliche gesegnet haben, aber wenn es so bleibt - 1 Kind pro Paar (Gabs vorher nie??) - pendelt sich ja das auch nicht wieder ein. Wenn es sich wieder einpendeln soll, müssen irgendwie, irgendwann, mehr Kinder geboren werden. Und das geht nicht so einfach, dass mehr KInder geboren werden .., wegen den Feminismus und so ^^


    Ähm du hast meinen Post nicht verstanden. Ich hab auch nie gesagt, dass es mit den alten Menschen zu tun hat, dass weniger Kinder geboren werden. -.- Du denkst dass es sich nur wieder in die eine Richtung einpendeln kann: mehr Kinder. Aber in die andere Richtung geht das ganauso, und das erscheint im Moment wahrscheinlicher und sinnvoller. Gerade gibt es diese weit geöffnete Schere von vielen alten und wenig jungen Menschen. Wenn die "wenigen" jungen Menschen von heute auch wieder nur 1,Bla Kinder bekommen heißt es in 60 Jahren eben: weniger alte Menschen UND weniger junge Menschen und dann hat es sich wieder eingependelt. Verstanden? ;]

    Für Tifa war es einfach so dass sie sich selbst zurückgestellt hat, wahrscheinlich aus Respekt vor Aerith, später ihrem Tod und allgemein der Situation, in der sich die Truppe, bzw. ganze Welt befand. Spätestens ab der Highwind-Szene wusste Cloud aber, dass Tifa ihn liebt (soo ein emotional stumpfer Baka ist er jetzt auch nicht ;]). Eigentlich müsste es ihm auch früher schon klar gewesen sein nur konnte/wollte er nicht darauf eingehen... Und das wusste Tifa, sie hat ihn ja am besten verstanden. Ich denke Tifa wird an Clouds Seite warten bis er einiges überwunden hat und wenn er sich wieder ganz geöffnet hat kann man weiterschauen. Hätte sie irgendwann im Laufe des Spiels gesagt, dass sie ihn liebt, hätte das wenig Sinn gehabt und das wusste sie eben.


    Ich mag ja Tifa und würds schon schön finden wenn die beiden irgendwann zusammenkommen. Aber das wird man nie wissen. ^^ Zusätzliche Filme und Spiele gehören für mich auch nicht mehr zu FF VII dazu, also ist die eigene Fantasie gefragt. ;]


    "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" oder "Toki o kakeru shojo" ist ein sehr schöner Anime von Madhouse. Anscheinend kam der Film in Japan ohne Werbung ins Kino, wurde dann aber durch die guten Kritiken und Mundpropaganda doch ziemlich erfolgreich.


    Es geht um die 17-jährige Makoto, ein Mädel das man im Englischen wohl als Tomboy bezeichnen würde, die aus ihr zunächst unbekannten Gründen die Fähigkeit erhält, in der Zeit zurückzuspringen (im Wahrsten Sinne des Wortes). Nach einem nicht besonders angenehm verlaufenen Schultag, stirbt sie auf dem Heimweg eigentlich bei einem Unfall, findet sich aber unversehrt, kurz vor dem Ereignis wieder. Makoto erkennt, dass die durch Sprünge oder Stürze in der Zeit zurückreisen kann. Bald macht sie regen Gebrauch von dieser Fähigkeit, um sich alles mögliche zu ihren Gunsten zurechtzubiegen, merkt dann aber, dass ihre Eingriffe in die Zeit auch Auswirkungen auf andere Menschen haben, die oft nicht positiv sind und verheddert sich bald in ihren "Machenschaften". Als immer mehr schiefläuft, wird auch noch klar, dass die Anzahl der Zeitsprünge von Anfang an begrenzt war und nicht mehr viele übrig sind...


    Ich denke Geschichten um Zeitsprünge und zweite Chancen sind nichts Neues mehr (Und täglich grüßt das Murmeltier ^^) aber "Das Mädchen, das surch die Zeit sprang" ist wirklich wunderschön erzählt. Es geht um mehrere Dinge: Erwachsen werden, Verantwortung übernehmen, nicht wissen wie man mit seinen Gefühlen umgeht... Ein Film zum melancholisch UND glücklich sein. ^^ Ich finde das sind die besten Filme, die einem alle Emotionen entlocken und noch länger berühren. ^^


    Kann diesen Anime also nur empfehlen. Weitere Meinungen/Reviews? =]

    Nujabes - After Hanabi
    Sehr schönes, chilliges, jazziges Lied. ^^


    Außerdem viel Rip Slyme *grad Playlist zusammenstell*:
    - Funkastic
    - Tasogare Surround
    - Nettaiya
    - Stand Play
    - Zatsunen Entertainment
    - Hotter Than July
    - Super Shooter
    - Galaxy
    - Rakuen Baby
    - Stepper's Delight
    - Blue Be-Bop
    etc. ^^

    Hab zum Burzeltag auch Persona 4 geschenkt bekommen. UK-Version mit dem Soundtrack yay ^^ Sind einige nette Songs dabei. Leider komm ich wegen Abschlussprüfungen nicht mehr zum Weiterspielen. Bin kurz nach der Sache mit Teddie (bin mal gespannt was/wer er wirklich ist O.o) und Rises Beitritt angelangt. Ist das schon weit? Jedenfalls gefällt mir der vierte Teil noch ein bisschen besser als der dritte. Die Charas sind sympathisch und passen als Gruppe gut zusammen. Find es auch glaubwürdig dargestellt, wie von allen Figuren verborgene Seiten ans Licht kommen, die sie nicht akzeptieren möchten. Das Setting "ländliche Gegend" gefällt mir auch, hätte ruhig noch ein paar begehbare Plätze mehr geben können. Mag endlich weiterspielen.. ^^