Final Fantasy XIII Top oder Flop?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Boko schrieb:

      Somnium schrieb:

      Im Verlaufe des Spiels wird aber, finde ich, doch recht deutlich wie es um Serah steht. Dass es sie am Ende erwischt kam nicht aus dem Nichts.
      Wie ich schon schrieb ist es nicht Serahs Schicksal, dass mich am Ende stört.
      Wieso das Chaose am Ende ausgebrochen ist, lag daran das Etro es von der Sichtbare Lebende Welt fern hielt, in der unsichbarer Welt. (Fun Fakt: das Chaose scheint auch die Basis der menschliche Seele zu sein)
      Caius besaß das Herz von Etro, um für immer bei Yeul bleiben zu können.
      Er manipulierte die Ereignisse mit Lightning, Serah und Noel um sein Ziel zu erreichen. Zu "sterben", damit die beide Welten sich anscheind überlappen und somit Yeuls Fluch gebrochen wird.

      Da aber die Unsichbare Welt mit der Sichtbare Welt überlappt und das Chaose ausbrach, konnte man nicht mehr sterben. So konnte Caius glaub ich noch leben. Oder weil Etros Herz am Ende erstochen wurde und nicht seins...

      Jedenfalls denke ich das es grauenvoll sein muss, 500 Jahre lang zu leben und zu zusehen wie die Welt immer mehr vom Chaose verschlungen wird.
    • Okay. Man sagt ja oft, etwas würde auf dem Papier gut funktionieren und in der Umsetzung dann nicht. Ich finde es schon auf Papier schwierig das nachzuvollziehen. In der Umsetzung war es für meinen Geschmack dann zu abstrakt gehalten und kaum nachvollziehbar. Aber das mag auch daran liegen, dass mir das generell zu abgehoben ist.

      In den älteren FFs gab es meist auch einen theologischen oder spirituellen Überbau (im weitesten Sinne). Doch dieser stand nie so sehr im Fokus der Haupthandlung. Sie waren einfacher, bodenständiger, persönlicher, emotionaler. FF13-2 war mir etwas zuviel Fantasiekonstruktion. Und ich denke, dass liegt, ähnlich wie schon in FF12 und 13 unter anderem auch daran, dass man die Geschichte nicht aus den Hauptprotagonisten erlebt sondern aus einem Begleiter.

    • Ich spiele nebenbei wieder Final Fantasy XIII, und über die Jahre hat mir die Reihe wirklich sehr zu gesagt. Für mich sind Teil 1 und 2 sehr gute Final Fantasy teile. Mit Lightning Returns, kann ich mich aber immer noch nicht anfreunden. Aber es liegt einfach an dieses Zeitlimit Features, das ich noch nie ausstehen konnte.
    • Technisch und im Ansatz auch in Bezug auf die Geschichte ist Teil XIII über jeden Zweifel erhaben. Nur haben sie besonders im ersten Teil einfach an zu vielen Ecken geschludert. Der Wegfall der Städte (Erkundung und Gespräche mit NPCs) ist da das auffälligste.

      Jetzt kann man natürlich behaupten (und es wird auch immer wieder sehr gerne gemacht), dass dies ein Umstand wäre, welcher durch die Story zustande kam, aber das ist wirklich nur eine faule Ausrede, meines Erachtens nach. Immerhin handelt es sich hier um ein Rollenspiel und da ist es auch in der Vergangenheit eigentlich immer total egal gewesen, ob man auf der Flucht (respektive es eilig hatte) war, oder nicht. Dann hat man halt trotzdem mal eben einen Abstecher ins Hotel, Casino oder auch in fremder Leute Wohnung gemacht um ein Schwätzchen zu halten oder vor den Augen der Bewohner erstmal alles Wertvolle mitgehen lassen. Dramaturgisch hat man im Prinzip alles richtig gemacht und man hetzt von einem unbelebten Ort zum nächsten, die Monster mal außen vor gelassen, aber das hat halt auch dafür gesorgt, dass das Ganze hektischer rüber kam als es meines Empfindens nach eigentlich hatte sein können. Da hat mir persönlich einfach etwas gefehlt.

      Die Story ist eigentlich gar nicht so schlecht, nur fällt besonders das World-Building sehr negativ auf. Hat man in sämtlichen Vorgängern ausschließlich durch Interaktion mit der Umwelt, also durch Gespräche mit NPCs, Unterhaltungen der Gruppenmitglieder untereinander, das Lesen von in der Welt verteilten Schildern oder durch Sequenzen im Spiel usw. jeweils etwas über die Gegebenheiten und Besonderheiten der Welt erfahren, so geschieht dies in FF XIII ausschließlich (!) durch ein enorm ausuferndes Ingame-Lexikon, welches einem die kryptischen Begrifflichkeiten im Detail erklärt. Die Protagonisten werfen indes immer weiter fröhlich mit immer komplizierteren Wörtern um sich, um beim Spieler ein Fragezeichen nach dem anderen über dem Kopf erscheinen zu lassen. Jetzt ist die Idee dahinter an sich ja nichts verkehrtes, aber die Umsetzung ist einfach nicht gelungen. Denn die Tatsache, dass die Wörter (insbesondere bezogen auf das Schicksal der Helden) zwar benutzt werden, aber jegliche Erklärung dazu schlicht nachgelesen werden muss, wirft kein gutes Licht auf das Spiel. Zumal jeder der Charaktere auch irgendwie sofort zu wissen scheint, was Sache ist. Ein bestimmtes Wort fällt und alles ist nach kurzer Zeit natürlich komplett plausibel, während der Spieler immer noch da sitzt und sich fragt, was Sache ist und so eventuell erstmal das aktive Spielen unterbricht, um im Lexikon zu stöbern, was im Prinzip einfach einen Bruch zur eigentlichen Idee darstellt, nämlich den ausufernden Prolog als eine Flucht darzustellen. Merkt ihr, was ich meine? ;)

      Es gibt noch ein paar weitere kleinere Probleme, die der erste Teil hat und dazu gehören für mich so typische Final Fantasy-Momente, wie die klassische und allseits bekannte Sieges-Fanfare. Ich frage mich wirklich, weshalb man diese gestrichen und durch eine komplett generische ersetzt hätte. Kaum Wiedererkennungswert und auch immer so schnell vorbei, dass man sich nicht einmal dran gewöhnen konnte. Vermutlich hat man das bewusst so gemacht, da das Ganze zum Gesamtkonzept der Flucht passen sollte, aber wer weiß? Also eigentlich hat man damit nur dafür gesorgt, dass sich XIII eben noch weniger anfühlt, wie ein Spiel aus der FF-Reihe.

      Mit gemischten Gefühlen habe ich seinerzeit die Beschwörungen aufgenommen. Generell sind sie auch in XIII wieder enorm eindrucksvoll und mir gefiel die Idee, jedem Charakter eine eigene zukommen zu lassen. Jedoch hat mir das Design dieser eher weniger zugesagt, was aber letztlich Geschmackssache bleibt, weshalb das hier eher neutral zu werten ist und das Spiel ja nicht per se schlechter macht.

      Um jetzt aber kein falsches Bild für die Fans des Spiels zu erzeugen, schreibe ich jetzt kurz mal etwas positives:

      Insgesamt hat mir Teil XIII aber trotzdem gefallen, fällt bei mir jedoch als vollwertiges Final Fantasy durch. Die Story ist trotz aller Kryptik immer noch sehr schön inszeniert, der Soundtrack gehört mit zum besten, was die Reihe je hergegeben hat und das Kampfsystem ist ebenfalls sehr interessant umgesetzt und keinesfalls so einfach, wie manch einer gerne behauptet. Auch grafisch hat man hier damals auf der PS3 alle Register gezogen und die jeweiligen Gebiete, besonders im späteren Verlauf, sehen einfach klasse aus. Deshalb bleibt am Ende ein zwar solides bis gutes Rollenspiel übrig, aber den Namen Final Fantasy hat es für mich nicht verdient. Tut mir leid.

    • Ich find ja die 3 Teile muss man als 1 ganzes sehen, mit unglücklichen Übergängen, dann passts. Und LR, der Zeitdruck wirkt nur so xD. Selbst ich habe es theoretisch fast Platin, da mir nur ne billige Trophy dazu fehlt xD. Es ist ja auch auf 2 mal spielen ausgelegt. Kenne sogar einen der hat nur einen Run gebraucht. Nebenaufgaben zählen glaub nicht für Trophys, weil eine oder waren es 2, kann man erst beim 2. Run machen.

      Dennoch frage ich mich oft bei RPGs wie es sein kann, das man Zeit für 1000000 Nebensachen haben kann, wenn die Welt vorm ihrem Untergang steht und es wichtigeres gibt als Hanni und Nannis Schuhe zu findem^^. So allg. mal xD.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^
    • @CirasdeNarm
      Ja das mit dem World-Building war ja so, das SE mal meinte HD Städte zu Entwickeln wäre zu schwer. Was ich bis heute nicht nachvollziehen kann, hier muss man aber auch erwähnen, das die Crystal Tool Engine ja ziemlicher Mist war, und SE jede menge Probleme mit der Hauseigene Engine hatte. SE hätte da von Anfang an auf die Unreal Engine, oder eine stabile Engine setzen sollen. Die Engine war wirklich gut für 3D Designs, aber schlecht für Entwicklung von Spielen. Und denselben Fehler haben SE mit der Luminous Engine gemacht, haben ein Spiel mit einer Kaputten Engine entwickelt.

      BTW: Ein Remaster würde ich Sofort mitnehmen.

      Wikipedia schrieb:

      At the time of Final Fantasy XIII's release, Crystal Tools was met with praise from critics. Eurogamer's Richard Leadbetter described it as an "excellent 3D engine". Nate Lanxon of Wired UK felt that it produced "some of the most breath taking cutscenes and 3D graphics" seen on the Xbox 360 and that it made "lengthy cutscenes more movie-like than ever". Writing for RPGFan, Stephen Harris called Crystal Tools an "impressive software" that "powered the jaw dropping visuals in Final Fantasy XIII". As time passed on, however, various media outlets criticized Square Enix for building their own engine. GameZone's James Wynne saw Crystal Tools as a means of "combusting money" during its development, and said it was "fairly out of date" by the time it had matured enough to be used for the company's projects. GamesRadar's Ashley Reed faulted Crystal Tools for leading to extended delays in the company's release schedule and even lowering the quality of some games. She blamed the engine for having caused a "catastrophic meltdown" for Final Fantasy XIV. Harris said that people had come to expect "pretty" graphics from Crystal Tools and that Final Fantasy XIV simultaneously "met and completely shattered" those expectations. He felt that the game was "the most visually astounding MMORPG ever created on the PC platform". However, he called certain graphical features "resource hogs" and was disappointed with the "steep" hardware requirements recommended by Square Enix to run the game. RPGFan's staff writer Derek Heemsbergen said that Lightning Returns: Final Fantasy XIII could be seen as "a desperate attempt to squeeze one last game out of the aging graphical engine". Wynne equally panned Square Enix's alleged decision to drop Crystal Tools in favor of the newly developed Luminous Studio engin
    • Stimme zu. Ein Remaster der Trilogie wäre wirklich etwas feines. Denn immerhin hat man ja mit den Nachfolgern einiges besser bzw. anders gemacht. Ich störte mich jetzt auch nicht all zu sehr am Zeitlimit von LR, aber ich verstehe, was so etwas mit dem Spieler machen kann. Da fährt dann quasi immer eine gewisse Hektik während des Spielens mit, da man das ja die ganze Zeit im Hinterkopf hat.

    • CirasdeNarm schrieb:

      Technisch und im Ansatz auch in Bezug auf die Geschichte ist Teil XIII über jeden Zweifel erhaben.

      Wobei man dazu sagen muss, dass das für ein Final Fantay nichts ist, weil jedes FF eine für ihre Zeit gute Technik und eine grundsätzlich interessante Story bietet. Ich denke das lässt sich sogar über die NES Teile sagen, wenn man sie mit anderen NES Spielen vergleicht.


      CirasdeNarm schrieb:

      Der Wegfall der Städte (Erkundung und Gespräche mit NPCs) ist da das auffälligste.

      Ja, dass ist nicht nur storytechnisch problematisch sondern halt auch gameplaymäßig, weil man nichts anderes zutun hat außer laufen und kämpfen.

      Ich denke aber auch, dass Lightning der falsche Charakter ist, um der Hauptcharakter der Geschichte zu sein. Weil mir ihre Probleme mit Serah, Snow und Hope wirklich egal sind. Der interessante Teil ist Fang, Vanille, Ragnarok und ihr verstorbenes Volk auf Grand Pulse. Denn hier ist die Mythologie. Ich denke, das Spiel wäre viel interessanter, wenn es dort beginnen würde, wo diese beiden aus ihrem Kristallschlaf aufwachen. Weil Fang sich an nichts erinnert (in der Vorgeschichte) und wir anfangen würden, die Welt und ihre Geheimnisse von Punkt Null aus ihrer Perspektive kennen zu lernen.

      Und was ich auch vermisse, ist der typische finale Fantasy-Humor und ein interessanter Bösewicht.

      Und ich finds auch schade, dass sie nicht zumindest Pulse genutzt haben, etwas wirklich Cooles zu machen, das viel tiefer in die Geschichte eintaucht. Wie große komplexe unterirdische Dungeons mit Quests, in denen Sie Kristalle finden, die die Erinnerungen und Legenden der alten Zivilisationen bewahren. Und Portale, die man mit diesen Kristallen öffnen kann und in verschiedene Zeitdimensionen führen, in denen man sehen kann, wie die Welt vor Cocoon funktioniert hat und wie es zur Entstehung von Cocoon kam. Oder auch neue Kulturen und Zivilisationen primitiver, aber friedlicher Monster, mit denen man reden, einkaufen und Dinge synthetisieren kann.

      Auf Cocoon sprachen sie darüber, wie gefährlich und wild Grand Pulse ist. Und das fühlte sich meistens wie Propaganda der Cocoon-Regierung an. Also hoffte ich, ein paar wirklich coole Sachen über die Überlieferungen und Quests zu finden. Über die alten Zivlisationen und die wahre Natur der Pulse Fal'Cie. Aber es stellte sich heraus, dass es im Grunde nur ein bisschen Safari, Mob-Jagd und Grinden ist. Für Final Fantasy-Standards war das wirklich leer und enttäuschend. Besonders nachdem FF12 in Dungeons und diversem Worldbuilding sehr gute Arbeit geleistet hatte.


      CirasdeNarm schrieb:

      die klassische und allseits bekannte Sieges-Fanfare.

      Der Soundtrack ist allgemein nur so semi-gut. Die meisten Field-Tracks sind angenehm aber es bleibt kaum was hängen. Auch die Battle-Theme find ich im Vergleich eher mager. Verstehe den Hype darum nicht wirklich. Aber das kann ich ihnen nachsehen. Einen würdigen Uematsu_Ersatz zu finden ist halt jetzt nicht so einfach. Den FFX-2 und FF12 Soundtrack fand ich jetzt auch nicht so berauschend.

      CirasdeNarm schrieb:

      Es gibt noch ein paar weitere kleinere Probleme

      Für mich sind eher die Story-Sachen hier die kleinen Probleme. Das was es im Sinne der FF Qualitäten wirklich zum schlechtesten Final Fantasy macht ist das allgemeine Gameplay-Design.

      Wie du schon angedeutet hast: das Fehlen von Seitenaktivitäten. Keine normalen Läden, keine NPCs, keine Minispiele. Nur ein paar Quests und Schätze, die nicht sehr aufregend sind. Meistens rennst und kämpfst du dich nur dämlich.

      Was uns zu den Mängel an Freiheiten im Kampf- und Skillsystem führt. Die Fähigkeiten der Charaktere, Waffen und Accessoires sind reines Hardcore-Grinding. Ohne Optionen zum wesentlichen Anpassen. Und man kann nur einen Charakter in einem Kampf kontrollieren, was auf einige Fähigkeiten pro Rolle reduziert ist. Als jemand, der dieses Spiel mit Platin ausgezeichnet hat, weiß ich, dass es interessant sein kann, die richtigen Paradigmen herauszufinden. Aber diese Art von Spaß ist sehr begrenzt, da das Repertoire an Anpassung eben sehr begrenzt ist und der Weg des Sieges ähnlich schlauchartig vorgegeben ist, wie das Map-Design selbst. Und neben dieser Kernmechanik und dem Grinden gibt es im Spiel nicht viel zu tun.

      Für Newcomer, Casual- oder Storyspieler mag das natürlich ausreichend sein. Aber wenn man mehr will, wird es irgendwann sehr monoton und langweilig. Man kann das imo wirklich nicht mit den Welten des Gameplays vergleichen, die andere Final Fantasys zu bieten haben. Aber da beginnt für mich erst der eigentliche Spaß.

      Viele Leute kritisieren auch die Auto-Battle-Option. Ich denke, solange es optional ist, ist es nicht schlecht. Aber: Wenn Sie mir diese Option geben, dann sollten sie mir auch die Option geben, alle 3 Charaktere der Gruppe zu kontrollieren. Denn die Rechtfertigung dafür war, dass die Kämpfe zu schnell seien, um die Kontrolle über alle 3 Charaktere zu bekommen. Aber wenn sie mir eine Auto-Battle-Option geben, macht die Aussage relativ wenig Sinn.

      Zusammen mit den Storyproblemen fühlt sich für mich das Spiel daher einfach unfertig an. Als hätte man nur das Grundgerüst fertig bekommen und alles noch schnell mit schöner Grafik versehen, damits nicht so auffällt. Glücklicherweise hat man aber auf all die Kritik reagiert und ist mit 13-2 und LR einen anderen Weg eingeschlagen.

      CloudAC schrieb:

      Ich find ja die 3 Teile muss man als 1 ganzes sehen, mit unglücklichen Übergängen, dann passts.

      Sehe ich eher genau umgekerht. Imho funktioniert 13 wunderbar ohneseine Fortsetzungen, da das Ende für einen Abschluss rund genug ist.

      Und Final Fantasy 13-2 funktioniert imo auch wunderbar ohne 13, da das Worldbuilding und der Plot kaum noch etwas mit 13 zutun hat. Und die bekannten Charaktere und Orte nichts aus Teil 1 mitnehmen, was für die Geschichte von Teil 13-2 wirklich von Bedeutung ist. Sogar die Entwicklung der Charaktere in 13-2 lässt sich aus 13 kaum ableiten.

      Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Noel, Caius, Yuel und Etro.Und es geht nun um Zeitreisen und den Kreislauf des Todes. Nicht mehr primär darum, in einen Kristall oder Cie'th verwandelt zu werden oder umeine korrupte Regierung. Man könnte theorethisch sämtliche Verbindungen zu Teil 13 durch neue Designs und Namen ersetzen und die Geschichte würde im Großen und Ganzen weiterhin so funktionieren, denke ich.

      Man kann es natürlich als Gesamtwerk sehen, wenns einem hilft. Ist ja auch die Idee dahinter. Aber wenn man Teil 1 nicht mag, macht es imo wenig Sinn, diesen Teil zu berücksichtigen, weil es das Spiel an sich nicht besser macht.

      Das ist aber garkeine Kritik von mir sondern finde ich sogar gut, dass man nicht gezwungen wird Teil 1 spielen zu müssen um Teil 2 verstehen zu können und es nur lose miteinander zusammenhängt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von Chocomog ()

    • Ich glaube, du hattest schon etwas weniger Spaß mit dem Spiel gehabt, als ich. Platiniert hatte ich es nicht, da das Ganze am Ende dann etwas arg müßig wurde und meine Motivation stetig nachgelassen hatte, aber einen Großteil der Missionen, welche letztlich auch nur aus weiteren Kämpfen bestanden, hatte ich erledigt und daher weiß ich auch, dass man besonders zu diesem Zeitpunkt wissen muss, wie man die Paradigmen richtig einzusetzen hat.

      Wäre der Soundtrack nicht so positiv treibend (besonders das Battle-Theme), hätte ich möglicherweise schon etwas früher aufgegeben, wobei ich bei einem Remaster wahrscheinlich das Ziel hätte, die Platin doch noch anzugehen, aber die Trophäe mit Namen "Professioneller Ausrüster" ist natürlich eine Hausnummer, welche das enorme Grinding ja überhaupt erst notwendig macht. Und da das Battle-Theme für mich persönlich zu den Top 5 der Reihe gehört, wurde das Kämpfen zumindest für mich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht so schnell langweilig, da es einfach immer wieder zum weitermachen einlädt.

      Dann war da noch Grand Pulse, welches schon eine gewisse Faszination bei mir auslöste. Ich weiß nicht genau, was es war, aber es hatte schon eine seltsame Sogwirkung, die riesigen und verlassenen Gegenden zu erkunden, obwohl es auch dort nichts weiter zu tun gab, als Kämpfen und die Schatzbehälter zu finden. Und natürlich die Chocobos. Hier hat sich das Spiel dann noch am ehesten wie ein Final Fantasy angefühlt. Schade, dass man da zumindest im Hauptteil nicht mehr draus machen konnte.

      Wie bereits erwähnt hatte ich ja trotz aller Unzulänglichkeiten meinen Spaß mit dem Game und auch die Charaktere waren mir nicht ganz so egal. Lightning fand ich aber bis zum Ende nicht sonderlich interessant. Der ganze Rest des Casts war für mich deutlich besser aufgestellt, mit den üblichen Höhen und Tiefen.

    • Wie man vielleicht weiß, habe ich die Reihe mit 13-2 begonnen.
      13 hatte mich einfach nicht so gereizt, aber als dann 13-2 angekündigt wurde mit der Zeitreise Thematik hatte man mich locken können und habe am Ende sehr viele Stunden und mehrere Durchläufe in das Spiel investiert. Es gefiel mir richtig gut und ich habe es sogar platinieren können.

      Um die Ursprünge dann kennenzulernen, hab ich mir den 1. Teil ausgeliehen und gespielt. Nach 13-2 merkte man deutlich die Schwächen bzw Unausgereiftheit des Kampfsystems hatte allerdings paar Vorteile in der Hinsicht, dass einem alle negative Statusveränderungen zur Verfügung standen, die zum größten Teil in 13-2 nur den Monster-Partnern vorbehalten waren.

      Insgesamt hab ich von der Story her an der Reihe nichts groß zu kritisieren und jeder Teil hatte seine Pros und Contras aber insgesamt fand ich sie gut. 13 war sogar, wenn man es genau betrachtet, mein erster FF Hauptteil, den ich bis Ende durchgezogen habe, gefolgt von 15.
    • Chocomog schrieb:

      Sehe ich eher genau umgekerht. Imho funktioniert 13 wunderbar ohneseine Fortsetzungen, da das Ende für einen Abschluss rund genug ist.

      Lulu schrieb:

      Wie man vielleicht weiß, habe ich die Reihe mit 13-2 begonnen.
      13 hatte mich einfach nicht so gereizt, aber als dann 13-2 angekündigt wurde mit der Zeitreise Thematik hatte man mich locken können und habe am Ende sehr viele Stunden und mehrere Durchläufe in das Spiel investiert. Es gefiel mir richtig gut und ich habe es sogar platinieren können.

      Um die Ursprünge dann kennenzulernen, hab ich mir den 1. Teil ausgeliehen und gespielt. Nach 13-2 merkte man deutlich die Schwächen bzw Unausgereiftheit des Kampfsystems hatte allerdings paar Vorteile in der Hinsicht, dass einem alle negative Statusveränderungen zur Verfügung standen, die zum größten Teil in 13-2 nur den Monster-Partnern vorbehalten waren.
      Ich finde auch das gerade deswegen die Trilogie eben nicht als Gesamtding gewertet werden muss, die drei Spiele sind schon sehr unterschiedlich, genau wie die Thematik. :)

      Mir gefiel beispielsweise spielerisch der zweite Teil nicht mehr ganz so gut, ich hätte mir eine grössere Gruppe gewünscht und ich mag diese Monsterzucht in Spielen ja allgemein nicht so gerne, oder beziehungsweise nur selten. Ich fand den ersten Teil aber super. Mir gefiel die Story richtig gut, ich fand halt auch nur das Kampfsystem nicht so pralle, zu simpel.


      Lightning Returns hab ich nur kurz angespielt, das hat mich leider nicht überzeugt, aber weils halt auch wieder was neues war. Man kann SE nicht vorwerfen man würde immer nur das gleiche machen. ^^

      Currently playing: Ratchet and Clank: Rift Apart
      Dieses Jahr durchgespielt: 39
      Zuletzt durchgespielt: Mass Effect Trilogy, Griftlands, Rise of the Slime






    • CirasdeNarm schrieb:

      Ich glaube, du hattest schon etwas weniger Spaß mit dem Spiel gehabt, als ich. Platiniert hatte ich es nicht, da das Ganze am Ende dann etwas arg müßig wurde und meine Motivation stetig nachgelassen hatte, aber einen Großteil der Missionen, welche letztlich auch nur aus weiteren Kämpfen bestanden, hatte ich erledigt und daher weiß ich auch, dass man besonders zu diesem Zeitpunkt wissen muss, wie man die Paradigmen richtig einzusetzen hat.

      Ja schon. Das Grundproblem für mich dabei ist, dass der Kampf an sich im Grunde genommen nur daraus besteht, die Rollen zum richtigen Zeitpunkt zu wechseln und alles andere läuft mehr oder minder automatisch ab. Da geht das Spielerische dann einfach verloren. Und da hilft es auch nicht, dass man einen Charakter hat, wo man die Auto-Battle-Funktion nicht nutzen muss, weil die Auswahl der Abilities, die man in dem Moment zur Verfüfung hat und Sinn ergibt, sich nicht großartig von der Auto-Auswahl unterscheidet.

      Und die Abilities beschränken sich ja auch auf die absoluten Basics. Die Standard-Angriffe, die üblichen Element und Statuszauber und die Verteidiger-Fähigkeiten, die ich eigentlich ja noch am Interessantesten fand. Aber wenn man das mal mit der Abilitiy-Auswahl älterer FFs vergleicht, versteh ich echt nicht, wo da der Spaß drin liegt.

      In FF13-2 war es wenigstens so, dass es sehr viele Monster mit verschiedenen Abilities gab, die man teilweise auch synthetisieren, anpassen und optimieren konnte. Und man für unterschiedliche Gegner dann eben auch unterschiedliche Monster und Abilities brauchte. An sowas hab ich schon eher Spaß.


      CirasdeNarm schrieb:

      Wäre der Soundtrack nicht so positiv treibend (besonders das Battle-Theme), hätte ich möglicherweise schon etwas früher aufgegeben, wobei ich bei einem Remaster wahrscheinlich das Ziel hätte, die Platin doch noch anzugehen, aber die Trophäe mit Namen "Professioneller Ausrüster" ist natürlich eine Hausnummer, welche das enorme Grinding ja überhaupt erst notwendig macht. Und da das Battle-Theme für mich persönlich zu den Top 5 der Reihe gehört, wurde das Kämpfen zumindest für mich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht so schnell langweilig, da es einfach immer wieder zum weitermachen einlädt.

      Beim Grinden mach ich die Lautstärke normalerweise ganz aus und hör mir ne neue CD an oder schau alte Serien nebenbei. ^^


      CirasdeNarm schrieb:

      Der ganze Rest des Casts war für mich deutlich besser aufgestellt, mit den üblichen Höhen und Tiefen.

      Snow und Hope waren mir zu aufdringlich und aufmerksamkeitssuchend. So auf bedürftig. In manchen Momenten sehr unangenehm. Das Lightning davon oft angepisst war, machte sie mir sympathisch. Mit Sazh hatte ich an sich kein Problem. Aber er war für mich jetz auch nicht irgendwie interessant.

      Mit den Bestias konnte ich übrigens auch nichts anfangen. Das hatte ich vorhin noch vergessen zu erwähnen. Ich kann nichts mit der Idee anfangen, dass alle Maschinen sind. Das Gleiche gilt für die Fal'Cie. Das gottähnliche Wesen Maschinen sein sollen, widerspricht meinem Weltbild wahrscheinlich ein bisschen zu sehr. Wenn es sowas 1-2 mal gibt, wie bei Doomtrain oder Alexander und das Design einen passenden mythologischen Kontext dazu gibt, ist das okay. Aber wie man auf die Idee kommt, alles als Maschine darzustellen, kann ich nicht nachvollziehen. ^^'

      Von den seltsamen Gameplay-Mechaniken mal ganz abgesehen.

    • Aruka schrieb:

      Mir gefiel beispielsweise spielerisch der zweite Teil nicht mehr ganz so gut, ich hätte mir eine grössere Gruppe gewünscht und ich mag diese Monsterzucht in Spielen ja allgemein nicht so gerne, oder beziehungsweise nur selten.
      Ging mir ehrlich gesagt ähnlich. Grundprinzipiell habe ich kein großes "Problem" mit Monsterzucht. Ich liebe Persona wo du ja mit die Persona etwas ähnliches hast, Pokemon ist für mich etwas das ich vorallem sehr mit meiner Kindheit wertschätze und im Falle von Final Fantasy fand ich sogar den Spin-off "World of Final Fantasy" (bisher) großartig. Mein Problem ist eher (und das gleiche Problem hatte ich auch schon mit Tales of Symphonia 2) das für mich persönlich in den "meisten" Fällen die größte Stärke eines JRPG's von der Gruppenkonstellation kommt. Nicht mal von der Story per se, auch wenn es da ordentliche gibt, sondern einfach ob mir die Charaktere an einer Gruppe ans Herz wachsen. Natürlich fährt man da oft gerne mit Stereotypen und klischees und etwaiges, das stört mich persönlich aber gar nicht groß, weil für mich die Charaktere in einer Gruppe distinktiver macht und man ja trotzdem an den Details arbeitet.

      Und genau da wirds problematisch, weil wenn ich FFXIII-2 oder ToS2, ganz unabhängig davon wie "gut" das Monsterzucht-Feature insgesamt ist, immer sehr aufgesetzt wirkt, und quasi als billiger Ersatz für eine ordentliche, große Gruppe mit unterschiedlichen Charakteren. (ToS2 bekommt zwar im Verlauf immer mehr Partymitglieder aber der Fokus ist klar die Monsterzucht). Bei den Hauptspielen mag ich sowas nicht wirklich und World of Final Fantasy ist für mich da einfach die Ausnahme, weil es vom Spielprinzip sowie vom ganzen World-Building halt Strukturell anders aufgebaut ist als klassische Final Fantasy, auch wenn es sicher den ein oder anderen gibt der jetzt sagen wird das es seit FFXII(oder XI wenn man die MMORPG's mitzählt) vermutlich das erste richtige klassische FF seit langem ist.

      #Topic:
      Ich weiß halt nicht ob ich schonmal einen Beitrag verfasst habe und wie der ausgesehen hat, falls da jemand einen alten Beitrag finden der evtl. etwas widersprüchlich ist (oder ich mich wiederhole) man sollte bedenken das es schon länger her gewesen dürfte und das man seine Ansichten auch etwas mit der Zeit verändern kann, weil man ja als Mensch auch immer irgendwo wächst.

      Ich bin halt FFXIII aufgeschlossen gegenübergetreten und es gibt Parts die ich auch wirklich mochte, wäre aber aus meiner Seite eine lüge oder blödsinn wenn ich behaupten würde das es meine Favoriten in der Reihe oder Allgemein ist(auch wenn es Leute gibt die gerne mal glauben mein Nickname hat mit dem Spiel bzw mit Lightning zu tun, was nicht der Fall ist, auch wenn ich persönlich Lightning mag war das nur schierer zufall). Mich hat hier ehrlich gesagt immer nur etwas das "elitäre" gehabe der "Fans" immer gestört, vorallem die sich dann an den Leuten ausgelassen haben und attackiert haben, die FFXIII auch wirklich mochten.

      Nur für mich war halt bei den Triology so der einzige Titel der mir am "besten" gefallen hat(und ich weiß das ist sehr unüblich) Lightning Returns. FFXIII hatte für mich ähnliche Kritikpunkte wie die meisten "Fans". Zu schlauchig, keine Hauptstädte etc. Was mir aber am sauersten aufgestoßen ist, und warum ich sogar damals das Spiel dann auch mal abgebrochen habe war halt die absolute Inkonsistenz. Es gibt einige Fans die immer meinten die letzten 2-3 Kapitel waren die besten, weil dann sich das Spiel endlich geöffnet hat, für mich persönlich war das aber der schlimmste Designschnitzer der sich SE erlaubt hatte. Weil ich es für absolut schwierig halte wenn du halt ein Spiel hast 90% nur schlauch etc ist, und du arrangierst dich irgendwann damit, - bist dann im allgemeinen Pacing drinn usw, nur um dann kurz vorm Ende wo es spannend wird, dann plötzlich das Pacing rauszunehmen und dann "Cliffhänger"-mässig das spiel dann so drastisch zu öffnen. Ich hätte da lieber sie hätten das Pacing allgemein durchgezogen dafür beim nächsten Ableger ordentlich offen etc gehandhabt.

      Was ja sogesehen 13-2 schon etwas gemacht hat, aber da muss ich zugeben mochte ich weder den Cast wirklich (Serah und Noel) was wie man weiter oben schon bemerken durfte, für mich eine Core-Essenz ist,(was mitunter auch ein Grund war warum ich nie FFX mochte, ich mag einfach Tidus, Yuna etc nicht), daher da schon fatal und dann auch noch das Monster Züchten.

      LR war halt da dann mein Favorit weil es halt "mehr" (in Punkto Worldbuilding) zu dem wurde was ich mir schon von 13 erhofft hatte, aber auch weil ich das Kampfsystem klasse und unique fand, und das Keidungssystem war absolut bombe. Außerdem wieder Lightning als Spielbarer charakter.

      Abschließend kann ich halt insgesamt beide Seiten sehen. Ich kann Leute verstehen die 13 mochten oder gar lieben weil ich sie insgesamt, auch qualitativ, auch noch immer für sehr gute Spiele halte... aber auch warum es Leute, vorallem "klassische" Fans gibt, die enttäuscht waren. Gleiches gilt auch für das obrige Argument mit dem "seperates" Erlebniss vs triology als Gesamtwerk. Es kommt halt immer darauf an was man sich von dem Spiel mitnimmt, 13, 13-2 und LR haben sehr viele Faktoren wo sie sehr unterschiedliche Spiele sind, da kann man natürlich schon sehen warum bspw. jemand der 13-2 mochte nicht unbediengt 13 mögen muss. Andererseits sollte man aber auch nicht vergessen, egal wie stark zusammenhängend das jetzt ist oder nicht, das sich halt das 13 Universe auf 3 Spiele ausgeweitet hat, und sowas kann die Erfahrung als ganzes auch gehaltvoller machen, und auch ein abwechslungsreiches aufgebot dank der Unterschiede liefern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LightningYu ()

    • LightningYu schrieb:

      Mich hat hier ehrlich gesagt immer nur etwas das "elitäre" gehabe der "Fans" immer gestört, vorallem die sich dann an den Leuten ausgelassen haben und attackiert haben, die FFXIII auch wirklich mochten.

      Interessant das du das sagst. Auf Reddit bin ich immer wieder Fans begegnet, die meinten, dass das Kampfsystem viel mehr Tiefe hätte als die alten Systeme und jeder der das bestreitet, hätte sich nur nicht genug damit auseinandergesetzt. Wenn ich nachgefragt habe, woran sie das festmachen würden, kam aber auch nichts vernümftiges zurück sondern eher dann der Vorwurf, dass andere FF Gameplays noch viel weniger Tiefe hätten, weil die Spiele deutlich einfacher sind und für die meisten Kämpfe theorethisch normale Angriffe und Tränke reichen würden.

      Was das KS von 13 von den anderen KS grundsätzlich unterscheidet ist, dass im Kampf selber Geschwindkeit und Reaktion eine deutlich höhere Priorität genießt als ruhiges strategisches Handeln. Die Strategie muss man sich mit den Paradigmen vorher zurechtlegen und diese im Kampf dann möglichst akkurat abspielen. Während in anderen FF Titeln genug Zeit und Möglichkeiten hat, seine Strategie zu ändern, Sachen auszuprobieren und der Situation anzupassen. In dem Sinne hat FF13 fast schon mehr was von einem actionbased KS als einem roundbased KS.

      Nun ist es in der Tat so, dass der Schwierigkeitsgrad von FF13 deutlich höher ist, als der älterer Spiele. Zumindest was Bosse und Mobs betrifft. Das bedeutet, das Spiel zwingt einen mehr dazu, sich mit dem System auseinanderzusetzen. Das ist in anderen FFs nicht unbedingt so der Fall. Dort gibt es für fast jeden Boss auch die offensichtliche einfache Lösung und die meisten Spieler verzweifeln eher an dem einen oder anderen Minigame.

      Nun muss man aber dazu sagen, dass der höhere Schwierigkeitsgrad zum Einen durch die Limitierungen des Systems selbst erst entsteht. Zum Anderen bedeutet ein einfacherer Schwierigkeitsgrad nicht geringere Spieltiefe. Es stellt sich eher die Frage, ob man freiwillig aus eigenem Interesse dazu bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen (zb. durch Challenge-Runs oder Mod-Runs) oder ob man vom Spiel selbst hineingetrieben werden muss, um die Tiefe des Systems zu erfassen.

      Wenn einem der Geschwindigkeitsfaktor persönlich mehr Spaß macht, dass als freiwillige Experimentieren, dann kann einem das 13ner System natürlich mehr Spaß machen als die alten Systeme. Aber dann hat man wahrscheinlich auch kein Interesse daran, sich mit der Tiefe dieser alten Systeme auseinanderzusetzen. Oder es hakt am unterschiedlichen Verständnis vom Begriff "Tiefe".



      LightningYu schrieb:

      Abschließend kann ich halt insgesamt beide Seiten sehen. Ich kann Leute verstehen die 13 mochten oder gar lieben weil ich sie insgesamt, auch qualitativ, auch noch immer für sehr gute Spiele halte... aber auch warum es Leute, vorallem "klassische" Fans gibt, die enttäuscht waren.

      Ich vermute, es hängt davon ab, ob man sozusagen ein FF Veteran ist, der mit dem SNES oder der PS1 schon zum Fan wurde und daher mit gewissen Erwartungen und Ansprüchen an ein FF herangeht oder eben nicht.

      FF13 kann ein gutes Spiel für Leute sein, die FF Reihe weniger gut kennen oder für die es nur eine von vielen Spielreihen ist. Es eignet sich daher eventuell auch als Einstiegsspiel in die Serie, falls man mit FFX nicht so grün wird.

      Ein FF Veteran auf Twitch namens death_unites_us fand das Spiel tatsächlich auch gut und konnte den "hate" nicht verstehen. Aber nur weil er es nur einmal gespielt und da auch nur die Story. Beim zweiten Anlauf fand er es dann sehr langweilig und hat nicht verstanden, warum eigentlich, bis ich ihm dass dann erklären musste. War schon ne sehr interessante Erfahrung für mich. xD


      Es gibt übrigens ein Youtube Video, dass die beiden Spiele ganz gut miteinander vergleicht (leider auf englisch)



    • Das lese ich aber auch nie Gerne, von wegen alt eingesessne mögen das neue nicht. Ich hab auch damals mit FF7 und anderen RPGs angefangen und die FF Teile waren damals für mich schon das beste. Dennoch finde ich das 13ner KS gut, weil es schnell ist. Hatte damals auch 3 bekannte die dieses Eulen Typ auf dem Flugschiff da nicht packten. Habe denen dann mal das mit den Paradigmen erklärt und dann hatte es irgendwann funktioniert.

      Seit KH1 habe ich mich auch immer gefragt, warum FF nicht mal ne Art Action KS haben kann.

      Also es ist nit so das alle sagen:"Früher war alles besser und mehr Lametta". Man kann auch bissle mit der Zeit gehen. Heute sind mie Runden KS oft zu langweilig und zu sehr gestreckt.

      Allein beim Ende von LR dachte ich
      Spoiler anzeigen


      Das ist jetzt die Versus XIII Welt, so ist se entstanden. Weil das bissle was man sah, so nach RL ausgesehen hatte.


      Da war man noch guter Dinge.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CloudAC ()

    • CirasdeNarm schrieb:

      Stimme zu. Ein Remaster der Trilogie wäre wirklich etwas feines.
      Gibt doch die PC Fassung mit Full HD und inzwischen sogar einen neuen XBox One / Series X Port mit 4k.
      Das Spiel war ja nur damals für PS3 und XBox 360 grafisch abgespeckt worden, weil die Konsolen überfordert waren.

      Ich finde es übrigens erstaunlich, wie gut das Spiel selbst nach zehn Jahren noch aussieht. Gibt wenige Titel, die grafisch noch so gut mithalten können.
      Mein Blog über Spiele aller Art: Gamers love to play Games
      Medien-Blog für Computer- and Videogame Artworks, Fanart, Cosplay, Anime, Screenshots und mehr: Gamers love to play Games Art Blog
    • @CloudAC , @Chocomog: Naja, das Problem an FF13 war für mich eher älteren (wobei, damals 2010 eigentlich noch nicht allzu alten) RPGler nie das Kampfsystem - im Gegenteil, das war das Einzige, was man wirklich als "sauber ausgearbeitet" bezeichnen konnte an dem Spiel, abgesehen von den Cutscenes vielleicht noch. Nur links und rechts davon gab es in dem Spiel halt praktisch gar nix - zumindest in den ersten zwei Dritteln (somit praktisch die genaue Umkehrung von FF15)
      Da hat FF13-2 vieles besser gemacht. Hätte konzeptionell auch nur einiges davon seinen Weg ins erste FF13 gefunden, wäre ich mit dem Titel wesentlich besser warm geworden.
      LR hat mit seiner Zeitdruck-Komponente, die ich bis heute als nicht rollenspielkompatibel betrachte, dann vieles wieder "mit dem Arsch" eingerissen, was FF13-2 mühsam "mit den Händen" aufgebaut hatte.
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Kelesis schrieb:

      Naja, das Problem an FF13 war für mich nie das Kampfsystem - im Gegenteil, das war das Einzige, was man wirklich als "sauber ausgearbeitet" bezeichnen konnte an dem Spiel

      Kommt drauf an, was du mit sauber ausgearbeitet meinst. Technisch gesehen ja. Es fühlt sich gewissermaßen rund an für das, was es ist. Aber wie gesagt, ist die Luft nach der Story einfach weitestgehend raus, weil es genauso abgespeckt und linear gehalten ist, wie der Rest des Spiels und im Endcontent nichts weiter bietet als Grinding bis der Arzt kommt. Und das kritisieren viele Altfans.