Final Fantasy XIII Top oder Flop?

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    • Somnium schrieb:

      Der Glossar war für mich eher so etwas wie eine Wiki. Dementsprechend wurde das auch alles relativ nüchtern geschrieben. Was die Charaktere denken und wie sie handeln sah man ja dann zu genüge in den Cutscenes. Der Glossar selbst war einfach für einige Hintergründe gedacht wodurch man die Charaktere und die Welt im Spiel wesentlich besser verstehen dürfte.
      Du brauchst mir nicht erklären, was man sich dabei gedacht hat. Das ist mir auch klar, ich bin ja nicht blöd. Dennoch war zu wenig bzw. ein falscher Ansatz um eine emotionale Geschichte in einem Rollenspiel zu erzählen. Zumal die ganze Story ja auf diese berüchtigten 13 Tage aufbaut, die man dann anderswo nachlesen muss, dessen Texte aber zum Teil dann eher mehr fragen aufwerfen als sie beantworten. Es ist auch ein ganz besonders gutes Beispiel dafür, wo die goldene Regel Show. don't tell besonders missachtet wurde und es wurde einem auch nicht als Teil der Handlung präsentiert, sondern eben wie ne Art Lexikon. Man hätte es zb. auch ähnlich wie in FFX mit den Jekkt-Sphäroiden machen können. Also ein Item, dass man finden oder sich erkämpfen kann, dass Aufzeichnungen enthält, die einem einen tieferen Einblick in das große Ganze geben und die einem später bei anderen Dingen vllt noch zu Gute kommen. Ein erweitertes Ende oder einen optionalen Gameplaybonus oder was weiß ich. Da hätte das Spiel wesentlich mehr von gehabt.





      Somnium schrieb:

      Im Verlaufe des Spiels wird aber, finde ich, doch recht deutlich wie es um Serah steht. Dass es sie am Ende erwischt kam nicht aus dem Nichts.
      Wie ich schon schrieb ist es nicht Serahs Schicksal, dass mich am Ende stört.
      It may bring joy, it may bring fear. But let us embrace whatever it brings.

    • Boko schrieb:

      Somnium schrieb:

      Im Verlaufe des Spiels wird aber, finde ich, doch recht deutlich wie es um Serah steht. Dass es sie am Ende erwischt kam nicht aus dem Nichts.
      Wie ich schon schrieb ist es nicht Serahs Schicksal, dass mich am Ende stört.
      Wieso das Chaose am Ende ausgebrochen ist, lag daran das Etro es von der Sichtbare Lebende Welt fern hielt, in der unsichbarer Welt. (Fun Fakt: das Chaose scheint auch die Basis der menschliche Seele zu sein)
      Caius besaß das Herz von Etro, um für immer bei Yeul bleiben zu können.
      Er manipulierte die Ereignisse mit Lightning, Serah und Noel um sein Ziel zu erreichen. Zu "sterben", damit die beide Welten sich anscheind überlappen und somit Yeuls Fluch gebrochen wird.

      Da aber die Unsichbare Welt mit der Sichtbare Welt überlappt und das Chaose ausbrach, konnte man nicht mehr sterben. So konnte Caius glaub ich noch leben. Oder weil Etros Herz am Ende erstochen wurde und nicht seins...

      Jedenfalls denke ich das es grauenvoll sein muss, 500 Jahre lang zu leben und zu zusehen wie die Welt immer mehr vom Chaose verschlungen wird.
    • Okay. Man sagt ja oft, etwas würde auf dem Papier gut funktionieren und in der Umsetzung dann nicht. Ich finde es schon auf Papier schwierig das nachzuvollziehen. In der Umsetzung war es für meinen Geschmack dann zu abstrakt gehalten und kaum nachvollziehbar. Aber das mag auch daran liegen, dass mir das generell zu abgehoben ist.

      In den älteren FFs gab es meist auch einen theologischen oder spirituellen Überbau (im weitesten Sinne). Doch dieser stand nie so sehr im Fokus der Haupthandlung. Sie waren einfacher, bodenständiger, persönlicher, emotionaler. FF13-2 war mir etwas zuviel Fantasiekonstruktion. Und ich denke, dass liegt, ähnlich wie schon in FF12 und 13 unter anderem auch daran, dass man die Geschichte nicht aus den Hauptprotagonisten erlebt sondern aus einem Begleiter.
      It may bring joy, it may bring fear. But let us embrace whatever it brings.