Sea of Stars

  • Um das Ganze mal ein wenig wieder back to topic zu bringen:

    Ich bin jetzt im letzten Drittel und mein größter Kritikpunkt bis dato ist die Einführung des Spiels. Das hätte man mit Sicherheit besser und auch deutlich spannender lösen können. Das sich die Kämpfe durchaus wiederholen und nach Schema F laufen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch gibt es schon so einige Unterschiede was den Schwierigkeitsgrad von Zwischen- oder Endbossen angeht.

    Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass man sich durch Mobs einfach so durchfräsen kann, stattdessen kosten die schon einiges an Zeit, was mitunter nervig sein kann. Allerdings finde ich das Gameplay dennoch ansprechend genug, dass ich jetzt keine Kämpfe extra meide.

    Currently Playing:Zelda TotK, Jagged Alliance 3, Trials of Mana
    Backlog: 6 Titel
    Zuletzt abgeschlossen: Yomawari: Midnight Shadows (6/10), Pocket Mirror ~ GoldenerTraum (7,5/10), Shadow Gambit (6/10)


  • war eine echte Herausforderung. Gruppenweiter Schaden bis zu 80 Hp ( ca 50% des aktuellen Max-Lebens zu der Zeit). Der Angriff war schwer zu unterbrechen und mit Pech ( so wie ich es hatte ) macht er den Angriff sehr oft hintereinander. Die normalen Gegner danach waren auch ein Tick schwerer, das gefiel mir aber sehr gut.

    puh hatte da jetzt Panik dachte das wird nervig mit dem Boss aber ging relativ Easy der Angriff mit dem Gruppenschaden hat er Mal 4 mal hintereinander ausgeführt aber konnte mich danach öfters mit der Combi Technik heilen oder mit Valeres Mondschild lässt sich das komplett abblocken noch einfacher wurde es mit der Ninja Frau und der Desorientation Technik wo der Gegner um 2 Runden zurückgeworfen wird. :

  • Ich bin noch ganz am Anfang (Gebiet nach dem Tutorial Boss). Es ist zweifellos charmant und sieht klasse aus, aber ist auch ein wenig anstrengend (und ich vermute das wird nicht besser).

    Zumindest erwische ich mich jetzt schon bei dem Gedanken, dass mir die Trashmob Kämpfe zu viel sind und versuche die zu umgehen. Die sind nicht unbedingt schwer, sie gehen halt auf die Nerven.

    Ich hatte z.B. einmal Pech mit diesen Würmern und für einen Wurm den ich gekillt hatte wurden quasi zwei weitere beschworen was den Kampf einfach nur gezogen und gezogen hat.

    Klar, kann man dem sicherlich auch positiv begegnen aber Stand jetzt würde ich sagen Chained Echoes ist das bessere Spiel.

  • Ich bin jetzt fast durch ( 24h auf der Uhr ) . Das Spiel hat mich noch mal richtig abgeholt. Tolle Momente, besonders auf emotionaler Ebene, tolle secrets und side content. Es gibt trotzdem noch Kritik, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.


    ~85/100 wird es für mich wohl am Ende werden. Ich bin auf die letzten Stunden gespannt.

  • In einer Woche wurden über 250 Tausend Einheiten verkauft


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    Weiß jetzt nicht ob das die Kostenlosen "Einkäufe" auf dem Gamepass und PS Plus inkludiert.

  • Hab das Spiel jetzt durch. Es ist ein solides Game und es zieht im Mittelteil bis zum letzten Drittel auch etwas an. Aber den Schluss finde ich grausig und allgemein die Story und das Writing ist überhaupt nicht meins. Das Gute zumindest ist, dass alles recht flott geht und man schnell von Setting zu Setting, Storypunkt zu Storypunkt gelangt. Dadurch, dass viel Exposure und so einige Substanz verloren geht, ist man jetzt auch nicht bei einem 50h Spiel.


    Zum Kampfsystem und dem Drumherum gibt es ja gemischte Meinungen. Ich finde, da hätte man zwar auch mehr rausholen können, aber aufgrund des Kampfsystems halte ich das Spiel noch für gut. Durch die eingeschränkte Skillanzahl ist man zwar sowieso schon recht limitiert, was man tun kann, aber die Disorient Fähigkeit ist sowieso overpowered in dem Spiel. Hatte auch schon in meinem vorherigen Post geschrieben, dass es so einige Balance Probleme gibt und die größte Schwierigkeit in dem Spiel sehe ich ja an der Anzahl an Gegnern. Da kann ein Mob Haufen mit der Anzahl 4 schwieriger als ein Bossgegner sein, weil man die Locks vom Boss viel einfacher durchbrechen kann.


    Auch gibt es für mich wirklich eigentlich nur ein Lied, neben dem Encounter Song, wo ich dachte, ja da haben wir doch endlich mal ein richtig gutes Lied. Der OST erfüllt zwar seinen Zweck, aber ich finde den überhaupt nicht besonders. Hervorzuheben ist einzig, dass es Tag und Nachtversionen von einer Vielzahl an Tracks gibt, was ganz cool ist. Werde zwar nochmal in den Soundtrack reinhören, da ich den damals auch gebacked habe, aber das wird es dann wohl auch gewesen sein.


    Für mich persönlich auch ein Plus, dass die Rätsel nicht unnötig kompliziert gemacht wurden. Wenn man recht spät auch optionale Sachen machen kann, werden die Rätsel auch ein Tacken schwieriger. Wenn ich so an 1-2 andere Spiele denke, hätte ich nur wenig Lust gehabt 5-10 Minuten an dem Rätsel zu hängen. Die ganzen rainbow conches hab ich jetzt auch nicht mehr sammeln wollen und war am Ende bei knapp über 40.


    Noch ein paar Spoiler Aspekte (Major-Spoiler, einschließlich True Ending Zeug).

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    2 Mal editiert, zuletzt von Skyless ()

  • Ich bin jetzt auch durch. Ich hab nur das Normal Ending gemacht, weil ich nicht mehr die Motivation für das True Ending hatte, ich hatte schon vorher ein wenig gerungen, überhaupt weiter zu machen.

    Nicht falsch verstehen, Sea of Stars ist definitiv ein gutes, wenn auch nicht überragendes Spiel.

    Ich kann schon viel von dem, was Skyless sagte, zustimmen, aber um es zusammen zu fassen: Es ist ein spielerisch zumeist sehr gutes Spiel mit einer mittelmäßigen Story und größtenteils langweiligen Charakteren (bis auf meinen Schatz Garl), welches ein grauenhaftes Normal Ending hatte, ich war wirklich schockiert, wie mieserabel es war. Keine Ahnung, ob das True Ending viel besser war, aber das normale Ending gepaart mit einer zuvor recht lahmen Story machen mir wenig Hoffnung, dass das True Ending das Ganze jetzt rumreißen wird. Da mir die Charaktere halt recht egal sind, bezweifele ich, dass das True End jetzt viel emotional aus mir heraus holen wird.

    Charakterlich sind vor allem Zale und Valere sehr lahm, sie fühlen sich an wie ein Charakter, der in zwei Teile aufgebrochen wurde. Sie haben hin und wieder eine unterschiedliche Rolle in der Story, aber ihre Persönlichkeit ist identisch. Valere sagt einmal, dass Zale eher der Hitzkopf der beiden ist, aber das ist schlicht nicht wahr. Es gibt keinen Storymoment, in denen er sich emotionaler verhält als sie, sie verhalten sich ständig gleich. Ich weiß, man kann den Hauptcharakter wählen (was dem Spiel eh nicht wirklich etwas hinzufügt, außerdem kann man später auch zwischen ihnen wechseln), aber warum sollte die Entwickler das aufhalten, ihren Charakter mehr auszuarbeiten?

    Auch sonst fühlen sich die Charaktere an, als wären sie nur für diese spezielle Geschichte geschrieben worden. Es fehlt ihnen an interessanten Ecken und Kanten, an kleinen Marotten, Vorlieben, irgendwas, dass zeigt, was ihr Platz in der Welt außerhalb des Plots ist. Ich weiß, es gibt einen Grund, WARUM z.B. Serai eher schweigsam und zielorientiert ist, aber dennoch würde es ihr guttun, wenn sie trotzdem ein wenig mehr als das wäre. Garl hat immerhin seine Vorliebe zum Kochen und seine unendliche Begeisterung für alles, was um sich geschieht. Er fühlt sich weitaus mehr wie der Hauptcharakter an als Zale und Valere, was ihn mit Abstand zum besten Charakter macht. Es gibt weitere Charaktere, die sich anschließen. Einer ist sogar wichtig für den Plot, aber selbst dann hat er keine große Persönlichkeit, von der ich sprechen kann und noch einer schließt sich dermaßen spät an, dass er schlicht nicht die Zeit hat, sich bedeutungsvoll zu entwickeln.

    Die Story hat seine Momente, einer im speziellen hat ein enormes emotionales Gewicht, dass auch hervorragend ausgearbeitet ist, bleibt aber größtenteils vorhersehbar und langweilig.

    Und selbst, wenn Sea of Stars nur ein Teil einer größeren Geschichte sein soll (Sabotage Studios haben schon angekündigt, dass alle ihre Spiele im selben Universum von Sea of Stars und The Messenger spielen sollen), und selbst, wenn es ein True Ending gibt, ist das für mich keine Entschuldigung, dass das Normal Ending dermaßen gehetzt und unbefriedigend ist.

    Ich hab mittlerweile The Messenger angefangen und bin schon eine Weile drin, aber selbst dort hat mir der Plot bislang besser gefallen. Nicht jedem wird der Metahumor gefallen, der hier sehr präsent ist, aber das gibt dem Spiel wenigstens das gewisse Etwas, dass Sea of Stars fehlt. Selbst ohne Namen und Gesicht mag ich den Hauptcharakter sowie den Ladenbesitzer so viel mehr als alle Charaktere von Sea of Stars zusammen und das zeigt schon sehr gut, wie lahm ich die Charaktere dort finde.


    Spielerisch schlägt sich das Spiel besser. Das Kampfsystem ist simpel, aber spaßig. Die Charaktere haben zwar nur wenige Spezialfähigkeiten, dafür sind auch alle nützlich und kein Charakter ist unnütz. Da es auch ein gemeinsames Levelsystem für alle Charaktere gibt, muss auch niemand Angst haben, dass ein Charakter unterlevelt ist. Ich mag das System eines gemeinsamen Levels für alle Charaktere, das dürfen andere RPGs gerne so übernehmen. Das Locksystem, bei denen man gegnerische Angriffe durch gezielte eigene Attacken mit speziellen Elementen unterbrechen kann ist definitiv mal was Neues, führt aber dazu, dass Bosse oft zu leicht sind, weil man, wie Skyless schon sagte, ihre Angriffe viel zu leicht unterbrechen kann und sie oftmals sehr hilflos da stehen. Bosse, die aus mehreren Körperteilen bestehen, die auch unterschiedlich angreifen mit mehreren Locks sind daher meist die anspruchsvollsten. Einzelbosse sind meist ein Witz!

    Trotzdem machen die Kämpfe ganz ordentlich Spaß und sind das Highlight des Spiels.


    Das Leveldesign ist ganz gut. Es ist immer noch ziemlich linear und die Puzzles sind schon arg simpel, aber es maskiert sein im Grunde einfach gestricktes Leveldesign zumindest besser als andere JRPGs durch Klettereinlagen, Sprungpassagen, Schiebepuzzles und dergleichen. Sicher, die meiste Zeit läuft man trotzdem nur von A nach B und drückt einfach die Aktionstaste, aber allein durch die unterschiedlichen Animationen fühlt sich das Ganze zumindest abwechslungsreich an. Und hey, zumindest hin und wieder musste ich bei einigen Rätseln dann doch ein paar Minütchen überlegen, das ist doch mal was.

    Enttäuschend indessen die Möglichkeit, die Tageszeit zu beeinflussen. Das ist eine Fähigkeit, die enormes Potential für interessante Rätsel und Situationen hergibt. Vielleicht muss ich ja NPCs zu einer bestimmten Tageszeit besuchen und muss selbst heraus finden, wann ich sie antreffe. Vielleicht muss ich die Sonne am Horizont so bewegen, dass sie eine Formation mit Gestein bildet. Oder das Terrain ändert sich je nach Tageszeit drastisch, wodurch ich es in meiner Erforschung mit einbeziehen muss. Nope, alles, was ich damit mache, ist an bestimmten Orten Sonnenstrahlen so zu beeinflussen, dass es Geräte aktiviert. Es sind Schalterpuzzles, nicht mehr. Was für vergeudetes Potential!


    Tja, und das war meine Erfahrung mit Sea of Stars. Spielerisch gut, Storytechnisch meh, insgesamt okay. Kann ich durchaus empfehlen, aber ich glaube auch, dass man nicht viel verpasst, wenn man es nicht spielt.

    Vielleicht hole ich mir noch die physiche Fassung und strebe das True Ending dann auf PS5 an, aber das kommt drauf an, was in dem Zeitpunkt dann erscheint.



    Und hier muss ich ich dann den Vergleich anstreben, den ich euch schon angedroht hatte und zwar mit CrossCode!

    Ich verstehe wirklich nicht, warum Sea of Stars so mehr Hype bekam als CrossCode, obwohl CrossCode meiner Ansicht nach das deutlich bessere Spiel ist! Klar, die Kampfsysteme kann ich schlecht vergleichen (Action-Kampfsystem VS. Rundensystem) außer, dass CrossCode anspruchsvoller ist und mehr aus seinem Kampfsystem rausholt.

    Aber in allen anderen Aspekten außer der Optik halte ich CrossCode für deutlich überlegen! Es hat viel besseres Leveldesign, was nicht nur das GEFÜHL von Abwechslung hat, sondern tatsächlich abwechslungsreich IST, ECHTE Puzzles bietet, bei denen man wirklich nachdenken muss, Levels, die interessant ausgearbeitet sind und viel Raum für Erforschung bieten, spannende Bosse, die man nicht einfach nebenbei wegklatscht, fantastische Dungeons, spielerisch bessere Sidequests, die sogar oft besser ausfallen als das, was Sea of Stars in seiner Hauptkampange auffährt.

    Storytechnisch ist es auch eher simpel, fährt aber mit großartig geschriebenen und herzigen Charakteren auf, die im Gegensatz zu Sea of Stars tatsächlich ihre eigenen Marotten und eine tolle Chemie haben, sodass sie zu glaubwürdigen Persönlichkeiten avancieren, welchen man ein Leben außerhalb der Geschichte abkauft. Lea fährt mit dem gesamten Cast von Sea of Stars Schlitten und sie ist ein größtenteils stummer Protagonist, der höchstens zehn Worte lernt! Auch das Spiel hat einen düsteren Twist, welcher hervorragend ausgearbeitet ist, aber durch glaubwürdigere Dialoge und herzigere Charaktere ging er mir noch deutlich näher.

    Ich habe bereits meine Review zu diesem Meisterwerk verfasst, deshalb halte ich es kurz, aber ich finde, CrossCode ist ein in beinahe jedem Bereich weitaus besseres Spiel, dass zu Unrecht sehr untergangen ist.



    Und falls ihr ein rundenbasiertes Kampfsystem bevorzugt, aber auch ein gewisses Abenteuerfeeling braucht, empfehle ich euch Bug Fables. Das orientiert sich stilistisch eher an Paper Mario denn an Chrono Trigger, aber auch hier empfinde ich es als das deutlich bessere Spiel.

    Das liegt vor allem an dem Haupttrio des Spiels, Vi, Kabbu und Leif, ein großartig geschriebenes Trio mit fantastischer Chemie untereinander.

    Die realistische und geldgeile Vi, der anständige und loyale, aber auch gutgläube Kabbu und der eher negative, pragmatische Leif ergänzen sich perfekt und man hat auch die Möglichkeit, sie einen Dialog zu jedem Ort, der Person, jedem Gegner, den man trifft, halten zu lassen, was ihnen auch eine große Bandbreite und Tiefe mitgibt, denen es dem Cast von Sea of Stars fehlt.

    Das Kampfsystem ist, ähnlich wie Sea of Stars, rundenbasiert und mit Actionkommandos garniert. Allerdings haben die drei selbst mehr Angriffe im Repertoire und die Actioninputs sind wesentlich abwechslungsreicher. Die Kämpfe selbst sind auch anspruchsvoller als in Sea of Stars, besonders, wenn ihr den Hard Mode aktiviert (der auch auch bessere Belohnungen bietet, also lohnt es sich!). Mit den Medailliensystem, mit denen ihr euren Spielstil nach Belieben anpassen könnt, habt ihr auch eine facettenreichere Charakterentwicklung zur Verfügung.

    Ja, Bug Fables hat einen anderen Stil als Sea of Stars, aber auch hier brilliert es in den meisten Kategorien weitaus mehr und ist ebenso zu Unrecht völlig untergangen.


    Daher... so solide Sea of Stars ist, ich kann euch als nächstes Spiel CrossCode und Bug Fables nur empfehlen. Sie spielen noch einmal mehrere Ligen über Sabotage Studios RPG-Debüt und werden euch für eine ähnliche lange Zeit oder sogar noch länger sehr viel Freude bereiten!!!

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    Das Leben ist wie ein Roguelike mit Permadeath-Mechanik.

    Wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich ausgedacht?

  • Ach Leute, ich habe Sea of Stars abgebrochen und diese Entscheidung hat mir im Herzen wirklich sehr wehgetan. So woran liegt es? Die Story? Ne, nicht mal das, sondern das Kampfsystem. Aus meiner Sicht ist das Kampfsystem sehr monoton, weswegen es für mich recht schnell langweilig wurde. Es sieht soo traumhaft aus, aber das Kampfsystem nimmt mir jeglichen Spaß an dem Spiel. Leider ;(


    Chained of Echoes war für mich die deutlich bessere Wahl gewesen.

    • Offizieller Beitrag

    Chained of Echoes war für mich die deutlich bessere Wahl gewesen.

    Für mich ist es tatsächlich umgekehrt. Sea of Stars wirkt für mich deutlich polierter vom Gameplay bzw. im Gesamtpaket. Bin jetzt bei ca. 30+h


    Hatte mit einem deutlich kürzeren Game gerechnet, denke die 40h bekomm ich sicher noch voll. ^^

  • Für mich ist es tatsächlich umgekehrt. Sea of Stars wirkt für mich deutlich polierter vom Gameplay bzw. im Gesamtpaket. Bin jetzt bei ca. 30+h


    Hatte mit einem deutlich kürzeren Game gerechnet, denke die 40h bekomm ich sicher noch voll. ^^

    Ja cool, da freue ich mich für dich.:)

    • Offizieller Beitrag

    Ich habs geschafft, nach ich glaube ca. 50h Stunden liefen die Credits und man waren das lange Credits. Als die zweite Fuhre Baker Credits losging hab ich dann auf Turbo geschaltet. xD


    Ein wirklich schönes Spiel mit viel Liebe fürs Detail, ohne sich dabei großartig in Belanglosigkeiten zu verzetteln. Ich mochte die Welt, die Charaktere und das Kampfsystem...wobei ich hier einige Zeit gebraucht habe um mich reinzufuchsen. Gerade die unterschiedlichen Movepatterns beim blocken der gegnerischen Angriffe hatten es mir zunächst schwer gemacht. Einige kann ich bis heute nicht blocken. :D So am Ende fehlt nur noch das True Ending, wobei ich dafür nur noch einen Boss ausschalten muss und eine Trophäe mit einem speziellen Artefakt bei dem man 10 Bosse damit ausschalten muss. Der Titel kommt in meine Top 3 der Jahrescharts. ^^


    Edit:


    So jetzt auch noch das True Ending gesehen. Muss sagen da hatte das normale Ending nen größeren Impact bei mir hinterlassen. Mir fehlt eine Trophy zur Platin und meine Zeit war letztlich 51:52 Minuten. Schöner Timestamp. ^^

  • Nach ca. 35h bin ich auch mit dem Spiel durch. Ich muss leider sagen das ich eine sehr geteilte Meinung zu dem Spiel habe.

    Zum einen hat das Spiel einen grandiosen Soundtrack, wunderschöne Optik, gute designte Level + Oberwelt (mit grausamer Steuerung) und eigentlich auch recht unterhaltsame Nebenaufgaben/Optionales Zeug. Zum anderen fand ich das Kampfsystem absolut langweilig und eintönig, dann man zu 99% des Spiels immer das gleiche gemacht hat ohne Abwechslung. Dazu hinzu kommen dann noch die viel zu langen Bosskämpfe die das noch verschlimmert habe. Leider fand ich auch Story und Charaktere sehr dünn und zum Teil auch schlecht umgesetzt (mit Ausnahme von Gnarl der ist ein Schatz). Zu größtenteils des Spiels haben mich die Charaktere Null interessiert da sie dünner als Papier geschrieben waren und selbst die einzig interessant Komponente der Story wurde komplett an die wand gefahren und zwar das mit den


    Zu guter Letzt muss ich noch zu jedem sagen der mit dem Gedanken spielt sich die Arbeit anzutun das true Ending frei zu schalten, tut es nicht. Absolute Zeitverschwendung. Als erstes erweitert einem ein viel zu lange dauernder langweiliger Boss (45-60min) und dann wird einem Story technisch so gut wie gar nichts mehr geboten und ist genauso schlecht wie das normale Ende. Schaut es euch einfach auf youtube an, außer natürlich ihr habt spaß am sammeln aller Sachen, dann habt ihr aber die Belohnung schon vorher mit der Aufgabe bekommen denn das Ende ist sicher nicht die Belohnung.


    Im großen und ganzen leider für mich kein besonders gutes Spiel geworden, obwohl es so viel potential hatte und es immer noch teile im Spiel gibt die ich auch ziemlich gut finde, nur leider versagt es bei den wichtigsten Elemente die ein rpg ausmachen. Wodurch es für mich eher ein grafikblender ist, wo mehr auf Optik als auf guten Inhalt gesetzt wurde. Vergleicht man es mit den anderen Spiel Chained Echoes (oder Cross Code) was ja ungefähr in die gleiche kerbe schlägt, kann ich nur sagen das zwischen ihnen in jedem Bereich Welte liegen.

    Meine Bewertung 6,5/10

    Gespielt 2024 Part 1

    • Offizieller Beitrag

    Interessant ich hatte was die Bosskämpfe angeht ein komplett anderes Gefühl. Viele der Gegner sind mir zu schnell umgefallen. In der Tat hatte ich im gesamten Spiel auch nur einmal ein Gameover zu beklagen und das war bei einem normalen Kampf gewesen.



    Ich fand das True Ende schon schön, auch wenn ich zugeben muss, das man wenig neues dazu bekommen hatte.


    Allerdings empfand ich das Spiel wiederum der kleinen kanten besser als Chained Echoes und größtenteils fantastisch was Story und Präsentation anging. So scheiden sich die Geister. ^^ Neben Garl war Serai mein Lieblingscharakter.

  • Boah ich habe das Spiel jetzt nach 30 Stunden abgebrochen. Auch wenn ich wohl fast am Ende vom Spiel bin, nervt mich dieses Spiel einfach so sehr, dass ich keine Minute mehr weiter spielen möchte.

    Das traurige ist, dass das Spiel echt gut anfängt und in den ersten Stunden hätte ich das Spiel noch als sehr gut bewertet. Aber je länger ich spielte, desto schlechter wurde das Spiel. Inzwischen finde ich, dass es nicht mal ein durchschnittliches Spiel ist sondern einfach schlecht ist.


    Hier mal ein Paar Dinge, die mir gefallen haben:

    - Die Optik ist einfach extrem gut. Es ist sicher eines der schönsten Pixelartspiel, das ich je gespielt habe. Also die Gebiete, Modelle und die Beleuchtung haben wirklich eine gute Atmosphäre erzeugt.

    - Einige Dungeons und Gebiete waren wirklich cool designt. Ich fand es cool, dass es immer wieder kleine Puzzles gab. Und auch sich mit dem Enterhaken durch Gebiete mit mehreren Höhenebenen zu bewegen war cool.

    - Die Idee mit den Locks war gut. Dadurch fühlten sich die Kämpfe in den ersten Stunden wie Puzzles an.


    Hier was mich gestört hat:

    - Die Optik bei Gebieten und Charaktermodellen war zwar extrem gut. Aber die gezeichneten Portraits und Zwischensequenzen sahen echt nicht gut aus. Irgendwie sah das einfach nicht professionell aus. Jedes Mal, wenn da eine Zwischensequenz kam, hat es mich komplett aus der Immersion raus gerissen und es blieb nur noch das Gefühl von Fremdscham.

    - Die Puzzles waren leider viel zu oft einfach nur Sammelaufgaben, wo ich ein Item holen musste um es in den passenden sockel zu stecken. Oder es waren Schieberätsel, wo ich einfach eine Kiste, einen vorgegebenen Weg entlang schieben musste. Die wirklich coolen Puzzle waren sehr selten.

    - In einem Action Adventure hätte das Traversal, dass ich in den positiven Punkten erwähnt habe, sicher sehr gut funktioniert. Aber hier wurde das Traversal immer wieder von den grauenhaften Kämpfen unterbrochen. Das hat die Freude deutlich gedämpft. Aber dazu komme ich später noch.

    - Die Story und Charaktere waren anfangs belanglos und haben mich gegen Ende von richtig genervt. Garl hasse ich inzwischen regelrecht. Und Irgendwie ergibt die ganze Welt keinen Sinn. Ständig wurde ich mit Dingen konfrontiert, die für die Welt keinen Sinn machen, aber einfach so sind wie sie sind, weil der Autor das so wollte. Manche Aktionen von Charakteren ergeben absolut keinen Sinn. Und auch der große Bösewicht ergibt für mich keinen Sinn.

    - Das Spiel läuft auf Schienen. Außerhalb der Story gibt es fast nie etwas zu entdecken. Man rennt einfach von Story Event zu Story Event. Gebt mir einfach ein Paar Side quests oder optionale Gebiete, die ich erkunden kann.

    - Besonders am Anfang hetzt das Spiel den Spieler regelrecht durch die Story. Man geht ständig von einem Dungeon direkt in den nächsten. Gebt mir mal Pausen dazwischen. Lasst mich zwischen den Dungeons mal etwas in Städten entspannen und zumindest mal einkaufen und mein Equipment upgraden. Man kommt nur sehr selten in neue Städte und dann gibt es da auch nicht wirklich was zu tun. Besonders am Anfang hat das Spiel oft auch die Möglichkeit eingeschränkt zurück in alte Gebiete zu gehen und mich dazu gezwungen die Story voran zu treiben.

    - Man bekommt viel zu selten neues Equipment. Das Spiel macht sich sogar lustig darüber, wie du in anderen Spielen in jeder Stadt stärkere Waffen als in der letzten bekommst. Das hat aber auch einen Grund. Es gibt dem Spieler ein Gefühl von Progression. Es gibt dem Spieler das Gefühl stärker zu werden.

    - Es gibt keine Charakterprogression. Du steigst zwar Level auf, aber du wirst nicht stärker, weil die Gegner einfach mit leveln. Ich verstehe es einfach nicht, wie noch irgend ein Entwickler denken kann, dass es eine gute Idee ist Gegner mit leveln zu lassen. Es ist ein dummes System, weil es einen der Hauptaspekte eines RPGs zerstört. Da hätte man die Level auch gleich weg lassen können und allen fixe Werte geben können. Das hätte den gleichen Effekt.

    - Beim Levelup kann man zusätzliche MP als Bonus auswählen. Das bringt aber nichts, wenn die MP-Regeneration während des ganzen Spiels nicht steigt.

    - Es gibt zu wenige Skills. Das Lock System war zwar eine gute Idee es ist aber schlecht umgesetzt. Ein Grund dafür ist, dass man viel zu wenige Skills hat um wirklich dynamisch die Schlösser zu brechen. Von den wenigen Skills die man hat, nutzt man meistens auch nur einen pro Charakter, weil die anderen sich nicht zum brechen der Löcher eignen.

    - Es gibt ständig Locks, die man nicht brechen kann. Das ist ein weiteres Problem. Teilweise machen Gegner in Runde 1 Casts, die ich nur mit einer Kombo brechen kann. Oder es gibt Casts, wo ich noch gar nicht das Element bedienen kann, weil ich den Charakter noch gar nicht habe, der über dieses Element verfügt. Und teilweise gibt es auch Casts, wo die Zusammensetzung der Schlösser nur in ganz bestimmten Fällen zu brechen ist. Man muss zum Beispiel 2 Verstärkungsladungen haben, 2 Kombopukte haben und alle Charaktere müssen noch ihren Zug für die Runde offen haben. Und dann spamt der Gegner diesen Cast einfach die ganze Zeit hintereinander.

    Dadurch, dass ich ständig mit Schlössern konfrontiert wurde, die ich nicht brechen konnte, hat das dazu geführt, dass es mir egal wurde, ob ich jetzt die Schlösser breche oder nicht. Das muss man sich mal vor Augen führen. Die Entwickler führen eine Mechanik ein, die zentral für das Kampfsystem sein soll und erziehen den Spieler dahin diese Mechanik zu ignorieren.

    - Als Spieler muss ich mich an die Limitierung halten, dass pro Runde jeder meiner Charaktere einen Zug hat. Für die Gegner wird diese Limitierung regelmäßig durch andere Mechaniken ausgehebelt. Das ist der letzte Sargnagel für das Lock System. Wenn der Gegner mitten in einer Runde einen Cast startet, den nur ein Charakter von mir brechen kann, dieser Charakter in der Runde aber schon seinen Zug hatte, dann habe ich schon wieder ein Schloss, das ich nicht brechen kann.

    - Die Kämpfe ziehen sich wie Kaugummi. Die animationen sind einfach viel zu lang. Jeder Angriff von einem Gegner beginnt erstmal mit einer 2 Sekunden Wartezeit, während der Name der Attacke eingeblendet wird. Und dann geht auch die eigentliche Animation dann oft nochmal bis zu 5 Sekunden. Die animationen sind halt extra lang gezogen, damit man die Chance hat darauf zu reagieren mit der Abwehr. Aber das sorgt, besonders in Verbindung mit den Gegnern, die nicht an Runden gebunden sind und nach jedem Zug eines meiner Charaktere angreifen, dafür, dass die Kämpfe sich unerträglich lang ziehen und keinen Spaß mehr machen, sondern nur noch nerven.

    - Die Timing Treffer sind in den ersten Paar Stunden cool, aber dieses Gimmick nutzt sich schnell ab. Nach ein Paar Stunden Spielzeit macht es keinen Spaß mehr, aber man hat den Nachteil, dass sich die Kämpfe ewig ziehen, weil die animationen der Gegner natürlich darauf angepasst sein müssen. Auch die Skills, die man mit Buttonmashing ewig weiter führen kann sind nur in den ersten Stunden cool. Zum Ende hin habe ich versucht sie zu meiden so gut es geht und lieber andere Skills genutzt, auch wenn sie weniger Schaden machen und die Schlösser nicht brechen.

    - Oft sind Teile deines sowieso schon begrenzten Repertoires komplett nutzlos bei Bossen. Weil sie nur gegen ganz bestimmte Attacken verwundbar sind, sind ganze Charaktere nutzlos, außer du hast gerade genug Kombopunkte. Und auch die Ultimates, die ewig zum aufladen brauchen, sind in vielen Kämpfen nutzlos, weil der Boss resistent gegen den Schadenstyp ist. Und in anderen Kämpfen machen sie kaum mehr Schaden, als die anderen Skills. Wenn das mal vorkommen würde wäre es ja noch zu verkraften, aber das kommt ständig vor.


    Insgesamt finde ich das Spiel einfach schlecht und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es das schlechteste Rundenbasierte Kampfsystem ist, dass ich je gespielt habe.

    Das ist wirklich schade, weil ich mich extrem auf das Spiel gefreut habe und sogar dachte, dass dieses Spiel Potenzial zu meinen Game of the Year hat. Es ist aber eher meine Enttäuschung des Jahres 2023.

    • Offizieller Beitrag

    Ab welchem Punkt in der Story hast du denn abgebrochen? Ich hatte über die ganzen 55h eigentlich genau das entgegengesetzte Gefühl. Kampfsystem hatte für mich gepasst, ich mochte die Charaktere vor allem Garl, gerade zum Ende. xD Das Kampfsystem fand ich großartig gerade mit der Möglichkeit Gegnerische Angriffe auch zu verzögern um Bosse dann zu stunnen und mit einer harten Kombo dann auseinander zunehmen. Nunja ein Spiel kann nicht jedem gefallen. Schade das du keinen Spaß damit hattest. Bei mir wirds wohl ein Redaktions GOTY für dieses Jahr. ^ ^


    Da kann sich ja mein Review auf der Seite demnächst warm anziehen. : D

  • Das Spiel läuft auf Schienen. Außerhalb der Story gibt es fast nie etwas zu entdecken. Man rennt einfach von Story Event zu Story Event. Gebt mir einfach ein Paar Side quests oder optionale Gebiete, die ich erkunden kann.

    Ich fand das Spiel jetzt auch nur Ok und nicht wirklich gut und ich stimme dir auch bei vielen Punkte zu, aber das hier stimmt mal gar nicht. Gerade das war nämlich ein Punk der mir ziemlich gut gefallen hat. Es gab meines Wissens nach insgesamt 8 Sidequests (mal kürzer mal länger, aber gut gemacht) und nicht wenig Orte die man optional erkunden konnte (Ruinen, Schreine etc.). Für ein ca. 30 - 40h langes Spiel mehr als genug meiner Meinung nach.

    Gespielt 2024 Part 1

  • Boah ich habe das Spiel jetzt nach 30 Stunden abgebrochen.

    Dann entgeht dir das beste. Schade. Das Spiel ist nicht kurz vor dem Ende. Das sollte man als JRPG-Veteran eigentlich meilenweit riechen.


    Du hast dich irgendwie sehr an der Schloss-Mechanik aufgehangen. Wieso denkst du, dass jedes einzelne Schloss von dir geknacktwerden soll? Nein, darum geht es doch gar nicht. Sondern eher um die Möglichkeit es zu tun. Und man kann schließlich aus den Angriffen, die Gegner vorbereiten auch lernen. So weißt du dann, aha, der Gegnertyp kann folgende Schlosskombination, darauf bereite ich mich also beim nächsten Angriff/Begegnung vor. Und ja, man kann sich darauf vorbereiten und ja, man kann Schlösser auch knacken, die vorher unmöglich erschienen (Runde 1).

    Glaube du hast hier einfach dicht gemacht und dich hat dann plötzlich auch alles andere gestört. Ich kenne das, aber mit der Kritik an den Schlössern kann ich nicht mitgehen.

    Ein paar andere negative Aspekte teile ich (zB zu schnell durch Gebiete flitzen), aber das Positive überwiegt ganz klar bei mir.
    Das nur ein Gedankenanstoß. Kannst es auch liegen lassen, wie du willst.

  • Garl war einfach Sympathisch. Da sieht man wie Meinung auseinander gehen kann für mich war Sea of Star das bis jetzt beste JRPG des Jahres bzw. hatte ich daran mehr Spaß als bei FFXVI. Hat sicher seine Macken aber nicht ansatzweise wie in der Kritik von Krutoj beschrieben finde ich.

  • Ab welchem Punkt in der Story hast du denn abgebrochen? Ich hatte über die ganzen 55h eigentlich genau das entgegengesetzte Gefühl. Kampfsystem hatte für mich gepasst, ich mochte die Charaktere vor allem Garl, gerade zum Ende. xD Das Kampfsystem fand ich großartig gerade mit der Möglichkeit Gegnerische Angriffe auch zu verzögern um Bosse dann zu stunnen und mit einer harten Kombo dann auseinander zunehmen. Nunja ein Spiel kann nicht jedem gefallen. Schade das du keinen Spaß damit hattest. Bei mir wirds wohl ein Redaktions GOTY für dieses Jahr. ^ ^


    Da kann sich ja mein Review auf der Seite demnächst warm anziehen. : D

    Ich packe das mal in Spoiler Tags wo ich war:

    Ich weiß, dass andere Leute andere Erfahrungen gemacht haben und für manche funktioniert auch das Kampfsystem besser als für mich. Aber bei mir war es wirklich so, dass ich mir jedes Mal, wenn ich Gegner gesehen habe dachte: "Oh ne nicht schon wieder." Und weil das wirklich ein Spiel war, auf das ich mich schon lange gefreut hatte und ich dementsprechend enttäuscht bin, musste ich meine Enttäuschung einfach mal raus lassen.


    Edit:

    Ich habe gerade gesehen, dass es in der Zeit als ich meinen Kommentar geschrieben habe hier noch andere Antworten auf meinen Kommentar gab, deswegen erweitere ich diesen Kommentar mal.


    Ich fand das Spiel jetzt auch nur Ok und nicht wirklich gut und ich stimme dir auch bei vielen Punkte zu, aber das hier stimmt mal gar nicht. Gerade das war nämlich ein Punk der mir ziemlich gut gefallen hat. Es gab meines Wissens nach insgesamt 8 Sidequests (mal kürzer mal länger, aber gut gemacht) und nicht wenig Orte die man optional erkunden konnte (Ruinen, Schreine etc.). Für ein ca. 30 - 40h langes Spiel mehr als genug meiner Meinung nach.

    Entweder da kommt am Ende noch haufenweise Content, dann ist aber die Kritik, dass man das einfach komplett ans Ende packt, statt dem Spieler immer mal wieder was zu geben. Oder es ist so gut versteckt, dass ich es nicht gefunden have, obwohl ich mehrfach mit jedem NPC gesprochen habe und auch jede Ecke in jedem Gebiet abgesucht habe. Dann ist die Kritik, dass der Content einfach zu versteckt ist.

    Dann entgeht dir das beste. Schade. Das Spiel ist nicht kurz vor dem Ende. Das sollte man als JRPG-Veteran eigentlich meilenweit riechen.

    Das macht es für mich nicht besser. Ich bin ja jetzt schon ausgebrannt. :)

    Du hast dich irgendwie sehr an der Schloss-Mechanik aufgehangen. Wieso denkst du, dass jedes einzelne Schloss von dir geknacktwerden soll? Nein, darum geht es doch gar nicht. Sondern eher um die Möglichkeit es zu tun. Und man kann schließlich aus den Angriffen, die Gegner vorbereiten auch lernen. So weißt du dann, aha, der Gegnertyp kann folgende Schlosskombination, darauf bereite ich mich also beim nächsten Angriff/Begegnung vor. Und ja, man kann sich darauf vorbereiten und ja, man kann Schlösser auch knacken, die vorher unmöglich erschienen (Runde 1).

    Das liegt einfach daran, dass mich das Kampfsystem so extrem gestört hat. Ja mir ist bewusst, dass ich nicht jedes Schloss brechen soll, aber ganz ehrlich, dann kann man das auch lassen. Als diese Mechanik eingeführt wurde fand ich sie so gut, weil ich dachte ich müsste mir wie bei einem Puzzle genau überlegen, welche Aktionen zu machen um die Schlösser zu brechen. In der Realität nutzt man die ganze Zeit nur Moonerang und diese Multihit Fähigkeit von Serai, wenn man dabei Schlösser bricht, dann ist das so und wenn nicht, dann halt nicht.


    Die einzige Motivation, die ich hatte um überhaupt Schlösser zu brechen war, damit ich mir die Animationen der Gegnerattacken nicht ansehen muss. Für mich zeugt das von schlechtem Spieldesign.

    Glaube du hast hier einfach dicht gemacht und dich hat dann plötzlich auch alles andere gestört. Ich kenne das, aber mit der Kritik an den Schlössern kann ich nicht mitgehen.

    Keine Ahnung, könnte vielleicht sogar so sein. Mit den anderen Negativpunkten hätte ich noch irgendwie leben können, aber das Kampfsystem hat mir wirklich das Spiel zerstört. Und das obwohl ich wirklich ein Fan von rundenbasierten Kampfsystemen bin. Das mit dem durch die Story hetzen war aber auch ein starker Negativpunkt für mich und deshalb habe ich schon kurz vor Mirth darüber nachgedacht aufzuhören. Das Schiff und, dass man Leute rekrutieren konnte hat es dann wieder etwas gerettet, aber nicht für lange.


    Ich will euch auch nicht euren Spaß am Spiel absprechen. Ich wollte einfach mal über meine Erfahrungen reden, weil mich diese Dinge halt die ganze Zeit beschäftigt haben, während ich das Spiel gespielt habe. Und je länger ich gespielt habe, desto schlimmer wurde es.