Was ist die Final Fantasy DNA?

  • HiHo Final Fantasy Fans ,


    man sieht nun seit Jahren, wie immer wieder die Weiterentwicklung von Final Fantasy in der Kontroverse steht. Final Fantasy hat seine Stile nun immer mal wieder in seinem Lebenszyklus verändert. Seines nun das Setting mit Cyberpunk, Fantasy, Art Style oder das Kampfsystem. Das klassische Final Fantasy startete mit Turn-Based Combat, welches das Konzept bis hin zu Teil VI beibehalten hat.



    Mit VII und VIII kam dann ATB als neue Revolution für Rundebasierte Rollenspiele, was seinerseits damals für gemischte Gefühle sorgte in der Final Fantasy Community. Ab Teil XV und dem FFVII Remake kamen nun Hybrid KS, mit einer Mischung aus Befehlen und Echtzeit Angriffen. Neuerdings wird der neuste Ableger mit Final Fantasy XVI komplett auf Echtzeit-Angriffe setzen.



    Meine Fragen an alle Final Fantasy Fans: Was versteht ihr unter einem klassischen Final Fantasy und inwieweit sind die Wurzeln noch vorhanden?
    Jagt Final Fantasy nur Trends hinterher oder schafft jeder Ableger neue Trends?


    Auf die Idee für den Thread kam @Somnium ;)

  • Wunderschöner Thread und auch nach der ganzen Media Tour zu FF16 und dem Waldbrand den diese ausgelöst hat habe ich mir schon oft die Frage selber gestellt und war auch drauf und drann genau den gleichen Thread zu erstellen. Daher schonmal danke an dich und an @Somnium für diese Idee.



    Meine Fragen an alle Final Fantasy Fans: Was versteht ihr unter einem klassischen Final Fantasy und inwieweit sind die Wurzeln noch vorhanden?


    Ich habe das @LightningYu letztens sogar noch im Discord geschrieben. Für mich ist Final Fantasy einfach "Regler auf Anschlag gedreht und nochmal ne Schippe drauf gelegt."

    Meine erste Berührung mit Final Fantasy war glaub ich in der 1. Oder 2. Klasse mit Final Fantasy 6 auf dem SNES. Und schon damals hat mich die Reihe komplett in ihren Bann gezogen weil ich so etwas nie erlebt habe. Vorher spielte ich hauptsächlich Jump'n Runs mit Mario & Co oder auch Zelda. Aber mit FF6 hatte ich ein Spiel das eine direkte Geschichte erzählt. Die Charaktäre redeen miteinander und leiden miteinander. Dazu kam auch etwas was ich nie wirklich gesehen habe und zwar das der Böse einfach gewinnt. So etwas hat mich völlig aus den Socken gehauen.


    Mit Final Fantasy 7 kam dann der Sprung auf eine neue Grafische Ebene auf der PS1 hatte man einfach noch mehr Möglichkeiten was die Darstellung anging. und trotzdem hatte man alles was Teil 6 hatte und noch mehr. Eine schöne direkt erzählte Story, Ein absolut Grafisches Brett, Ein Soundtrack den man noch Wochenlang (oder teilweise Jahrzehnte lang) im Kopf hat und ein Gameplay was leicht zugänglich ist.


    Dies zog sich über sämtliche Teile hinweg. Mit jedem Teil war FF den anderen um Meilen vorraus was die Aspekte anging. Als ich FF10 das 1. Mal auf der PS2 gespielt habe blieb mir fast die Kinnlade stecken. Es sah einfach nur Hammer aus und die Charaktäre redeten nun miteinander.


    Allerdings muss ich auch sagen das ich nach FF10 schon ein wenig Müde wurde was die Reihe anging. Man hatte zwar wie immer absolut hohe Qualität abgeliefert aber durch das goldene JRPG Zeitalter auf der PS2 kamen natürlich noch andere Reihen zum Vorschein.


    Hier hat sich auch für mich das sehr typische "JRPG" Trope eingebrannt das die Spiele sehr Anime sind. Ich liebe Anime aber viele der JRPGs leiden leider auch heute noch unter der typischen Partyverteilung das man eine sehr junge und Naive Party hat die sich einfach mal aufmacht um die Welt zu retten. Zwar hatte die bisherige FF Standart Party zwar auch immer ihre Erwachsenen Charaktäre aber die eigendlichen Protagonisten waren immer Kinder/Jugendliche die häufig noch eine sehr naive Sichtweise hatten.


    Das war auch die Zeit wo ich vom Alter langsam an das typische FF Protagonisten Alter herankam und meine Sicht auf die Welt eine absolut verschiedene war.


    Mit FF12 kam dann nochmal ein wirkliches Brett von einem Spiel. Ich mochte ehrlich gesagt alles an dem Game....ausser mal wieder die beiden Postercharsktäre Vaan und Ashe. Storywise hat es in eine volkommen andere Richtung geschlagen und ging sehr politisch an die Themen rann was ich damals verdammt gut fand da es eben eine Frische abwechslung war. Auch bot einem das Game extrem viele Freiheiten, eine riesige Welt mit so viel Möglichkeiten und Wunderschöne Städte wo sich viele Unterschiedliche Rassen tummelten. Damals hat mich Rabanastre Stark an Tatoine aus Star Wars erinnert und ich glaube das war auch die Zeit wo Episode 1-3 gerade rauskamen.


    Auch mit FF13 verbindet mich eine extreme Hassliebe. Ich liebe das deutlich Aktivere Kampfsystem aber hasse die Story. Trotzdem kann ich dem Game nicht seine restlichen Qualitäten absprechen. Es sieht einfach Grafisch unglaublich gut aus und hat ebenfalls einen verdammt guten Soundtrack. Alles Qualitäten die mich überhaupt erst an die Reihe gebunden haben.


    Wenn ich darüber genauer Nachdenke würde ich für mich sagen das ich gerade Rollenspiele nach 5 großen Kriterien Beurteile:


    -Grafik
    -Gameplay
    -Story
    -Worldbuilding
    -Soundtrack


    Final Fantasy hat für mich bis Teil 12 immer alle 5 Kategorien vollkommen zufrieden gestellt. Ab 13 waren es dann deutlich weniger Punkte die ich als Erfüllt ansehen würde besonders in Sachen Story wo ich bis heute den meisten Wert drauf lege.



    Um es nochmal kurz zu machen mir ist es egal was für ein Kampfsystem ein FF hat. Ich würde wohl auch nen richtigen Shooter spielen. Solange dieses System auch durchdacht ist und gut ineinander Greift ist es mir egal. Aber das Game muss ein gutes Storytelling haben.

    ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~

  • Jedes Videospiel hat seine eigene DNA für mich ist es meist die Lore mit der man das Spiel oder die Reihe identifizieren kann bei Final Fantasy z.B wäre es die ganze Geschichte um die Kristalle, Krieger des Lichts und Beschwörungen die einfach dazu gehören bei manchen Titeln mehr bei anderen weniger wenn man aber diese komplett entfernt dann würde man sich von den eigenen Wurzeln verabschieden.


    Andere wiederum würden das Rundenbasierte Kampfsystem als die DNA der Reihe bezeichnen ich habe auch einige Analysis gesehen die FFXVI entschieden ablehnen aufgrund des Kampfsystems (im englischen Raum) laut ihrer Dogmatik kommt nichts anderes in Frage als das erteilen von Befehlen. Eigentlich änderte sich nicht viel an der Reihe im Gegenteil man entwickelte sich weiter. In keinem Titel der Reihe bis Teil X konnte man alle Charaktere steuern das kam alles erst mit 12 und wurde mit 13 wieder zurückgeschraubt. Man konnte nur Befehle erteilen durch einen Knopfdruck und an Final Fantasy 16 hat sich daran eigentlich nichts geändert man kann immer noch Befehle geben nur das alles in Echtzeit läuft und Dynamischer wirkt.


    Lese aber öfters das viele das Settings ablehnen oder das Spiel ihnen Fremd wirkt da würde mich schon interessieren was für eine Setting Alternative man gerne gesehen hätte.

    Derzeit:

    Syberia The World Before

    Persona 5 Royale


    Zuletzt:

    Still Wakes the Deep - 8/10
    Stasis Bone Totem - 7,5/10

    Fobia - St. Dinfna Hotel - 7/10

    Elden Ring Shadow of the Erdtree - 7/10

  • Für mich ist Final Fantasy eine Reihe die sich von Teil zu Teil weiterentwickelt, neue Wege eingeht, Experimentiert, Inspiration aus anderen Werken nimmt, mehrere oft Settings miteinander vermischt(ist aber kein muss). Final Fantasy ist ein Wechselbalg, es nimmt neue Formen an, erzählt neue Geschichten.


    Das Rundenbasierte Kampfsystem war immer eine Notlösung wegen der Technischen Limitierung, so ähnlich wurde es damals von irgendjemand bei Squaresoft erklärt, weiß aber nicht mehr wer es war. Ich habe auch mal von Fans gelesen, das sie die neuen Final Fantasy Teile nicht mehr als FF ansehen, weil diese Typische Worldmap fehlt. Für mich ist jedes neue Final Fantasy Teil ein FF Teil selbst Spin-Offs wie Dirge of Cerberus, der RPG mit TPS vermischt. Ob eine Reihe die sich ständig im Wandel befindet überhaupt eine DNA hat kann ich nicht sagen, aber Wechselbälger haben keine DNA, weil sie beliebig formbar sind, ich habe Final Fantasy nie mit einer eigener DNA betrachtet, werde ich wahrscheinlich auch in Zukunft nicht tun. Ich würde ein Final Fantasy sogar auch nehmen wenn es Richtung Horror-RPG gehen würde. Hmmm... Jetzt hab ich Shadow Hearts beschrieben. :D

    Signatur fängt hier an...


    Currently Playing:

    Doom 3(Playstation 5)



    Abandoned/Paused:

    Resident Evil 5(Playstation 5)


    Terminated:

    Final Fantasy I(Playstation 5)

    Einmal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

  • Ich weiß im Jahr 2023 weniger denn je, was die FF-DNA sein könnte. Ich sehe sie nicht - abgesehen von ein paar Monstern, Espern und Maskottchen (wie Mogrys).
    Ich glaube, es ist noch nicht mal der Umstand, dass die Reihe seit FF10-2 zur "Wundertüte" mutiert ist, der mich stört, sondern eher dieses "Gefallenwollen", das permanente, allzu offensichtliche Aufspringen auf Trends, das mir dann als Weiterentwicklung oder gar als Mut zum Risiko verkauft werden soll. Gerade letzteres ist nämlich so gar nicht der Fall - eher das Gegenteil. Das Ganze kommt mir hilflos vor wie ein Mittvierziger, der sich plötzlich einen dicken Sportwagen kauft, blonde Strähnchen färben lässt und die Zähne bleacht, um die 20jährigen Mädels zu beeindrucken, statt sich auf seine eventuell sogar vorhandene ureigene Ausstrahlung zu verlassen - "cringe" nennt man das wohl jetzt, aber ich habe gehört, dass es cringe sei, wenn ein 41jähriger cringe sagt, deswegen lasse ich es. :D
    Wenn ich bedenke, welchen Status die Reihe bei mir vor 20 Jahren hatte, tut es schon ein bisschen weh, dass ich bei einem Spiel, wo Final Fantasy draufsteht, mittlerweile erst mal Informationen einholen muss, ob mir das überhaupt halbwegs Spaß machen könnte.
    Bin daher froh, dass ich Alternativen habe und nicht auf die Gunst dieser IP angewiesen bin.
    Dennoch komme ich bis heute nicht so ganz von FF los. Ist wie bei einem Bruder, mit dem man seit Jahren im Streit liegt, genau weiß, das Verhältnis ist zerrüttet, aber dennoch immer wieder nach Möglichkeiten sucht, um sich vielleicht doch wieder annähern zu können.

    "Death and Loss - those calling to me
    Funeral Life is my endless Agony"
    (F. Blanc)

    9 Mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

  • Ich habe da vermutlich eine weitaus eingeschränktere Sicht. Ich war nicht so der Konsolenspieler und mein erstes Final Fantasy war dann eben auch 8.
    9 fand ich immer interessant, aber ich habe das nie so richtig richtig weit gespielt. Erst X habe ich nochmal intensiv gespielt.
    Und dann zum Ende der PS3 Ära die 13er Titel die schon keinen so geilen Ruf mehr hatten. Logischerweise auch 15.


    Im Prinzip war es für mich halt DAS epische JRPG und natürlich wurde die Epicness auch durch die Musik und die geilen Cutscenes transportiert.


    Als ich dann (am 3DS) Xenoblade Chronicles gespielt habe, da war das im Prinzip das was ich von einem Final Fantasy erwarte. Und bei 15 sind sie einfach zu konfus geworden mit Anime, Film und auch ewiger Entwicklungszeit.

  • Ich bin der Meinung das keine wirklich DNA zu haben die DNA von FF ist. Es gibt zwar immer ein paar gemeinsamheiten aber für mich fühlt sich jeder Teil komplett anders, selbst zu ps1 zeiten. Für mich liegen einfach Welten zwischen ein ff7 und ein ff9 , wenn da kein FF draufsteht würde, hätte än das auch 2 verschiedene Reihen sein könne. Dies zieht sich meiner Meinung nach durch die ganze Reihe und ist auch die größte stärke, da jedes Entwicklungsteam was einen an einen Teil sitzt sienen eigenen Tak3 zu Reihe hat und das macht die sach doch erst interessant. Aus dem Grund mag ich es auch nicht wenn Leute verlangen das FF damit aufhören soll, wir haben genug Reihen deren Teile immer sehr ähnlich sind (ist ja nichts negatives) also kann es ruhig auch mal eine Reihe geben die es anders macht. Man muss es ja nich mögen, aber man sollte es akzeptieren den so ist es schon seit Jahrzehnten.


    Wenn ich mir aber Punkte raussuchen müsste die jedes FF erfüllen sollte ( und somit eine Art DNA ist) dann wären das folgende 3 Punkte:


    1. Story
    Selbstredend FF ist ein Story fokusiertes Spiel und das sollte so auch bleiben hierunter zählen natürlich auch Charaktere (sollte FF jemals einen Stunmen Hauptcharakter bekommen Fliege ich persönlich nach Japan und steig denen aufs Dach) und Worldbuilding.


    2. Audiovisuelle höchstqaulität
    Sowohl grafisch als auch vom Soundtrack stand FF immer für sie best mögliche Qualität und das hat sich auch noch bei keinen Teil geändert und wird auch hoffentlich so bleiben.


    3. Jeder Teil ist anders
    Dies habe ich ja schon ausgeführt. Für mich eine der größten Stärken aber auch Schwächen der Reihe weil damit auch immer eine Menge Leute abgestoßen werden. Dennoch meiner Meinung nach ein integraler Bestandteil der Reihe der so bleiben sollte. Wenn ich immer ähnliche Teile spielen will dann zocken ich Dragon Quets oder Persona.

    Gespielt 2024 Part 1

  • Bis zum 10ten Teil war das Game-Design von FF im Grunde gleich. FFX hatte zwar keine Mini-World-Map, dennoch verblieb im Spiel jeder Schauplatz in Erinnerung und hatte seinen Charakter. Man fühlte, dass es von den selben Leuten gemacht wurde.

  • Moin Leute!


    Ich finde es immer schwer Fans einzuschätzen. Mir ist halt nicht immer klar, was sie sich gerne wünschen. Deswegen hatte ich Somnium in den News gefragt, wo seine Berührungspunkte mit dem Franchise sind. Jetzt wo ich mehr Informationen hab, kann ich mich besser in ihm hineinversetzen und seine Sorgen besser verstehen. Ein gegenseitiges Verstehen u. Akzeptieren kann uns nur weiterbringen.


    Wenn man bedenkt, dass in den News User wieder eine Grenze überschritten haben,
    Wir sind alle keine Kinder mehr, wer weiß, ob Jüngere hier lesen, aber wir haben auch ne gewisse Vorbildsfunktion.
    Und dieser Thread ist doch schonmal ne gute Idee und ich auch nicht so negativ behaftet. :)

  • Wir sind alle keine Kinder mehr, wer weiß, ob Jüngere hier lesen, aber wir haben auch ne gewisse Vorbildsfunktion.

    Wieso sind wir keine Kinder mehr? Heißt es nicht, dass Männer generell nur 6 Jahre alt werden und ab da nur noch wachsen?
    Gut, bei den weiblichen Usern verhält es sich vielleicht anders, aber das kann ich nicht beurteilen, weil ich keine Frau bin. :D
    Und ein Vorbild bin ich für meinen Teil schon gar nicht - höchstens ein Negativbeispiel. Lebendes Anschauungsmaterial, um dem Nachwuchs zu verdeutlichen: So macht man das nicht. :saint:

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    (F. Blanc)

    3 Mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

  • Die DNA von Final Fantasy... Uff ganz schwierig zu beantworten.
    Die Reihe definiert sich durch die Welten und die Geschichten welche diese erzählen. Jeder Teil steht für sich, bietet aber trotzdem dem Spieler Altvertrautes.
    Ich zb musste bereits nach 2 Teilen nicht mehr die Beschreibung von Zaubern oder Espern (GF,Sprits etc) lesen, weil ich sofort wusste was sie machen und wofür sie gut sind.
    Final Fantasy hat Core-Mechaniken die im Wesentlichen gleich sind und viele wiederkehrende Elemente die dafür sorgen, dass ich mich als Spieler heimisch fühle.



    Nun geht's es bei diesem Thread ja aber nicht um so eine schnöde Erklärung wie ich sie gerade abgeliefert habe ^^
    Sondern vielmehr: wohin schippert die Serie und ist das der richtige Kurs?
    Wie vielleicht Einigen bekannt ist, werde ich mit FF16 erstmalig einen Maintitel nicht kaufen. Die 15 war für mich schon schwach und 16 ist eine konsequente Weiterentwicklung der Elemente, die mich bei FF15 schon nicht angesprochen haben.
    Beunruhigt über die Zukunft der Reihe im Allgemeinen bin ich aber nicht. Final Fantasy hat das schon immer gemacht. Die Titel werden für eine bestimmte Käuferschicht entwickelt und das ist eigentlich immer die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewesen. Daraus logisch folgend beschäftigen sich die Ableger mit Themen welche die Zielgruppe ansprechen und arbeiten mit entsprechenden Mechaniken.
    Ob Zielgruppe und eigentliche Käufergruppe weit auseinander liegen werden die Verkaufszahlen zeigen. Pokémon zb entwickelt seit Jahren an der eigentlichen Käufergruppe vorbei und versteift sich hartnäckig auf die angepeilte Zielgruppe. Trotzdem verkaufen sich die Titel wie geschnitten Brot abseits der Target-Audience. *hust*
    Warum sollte Final Fantasy das nicht auch dürfen? Vielleicht irre ich mich ja und die Generation Fortnite und Handygames wollten genau das, was FF15 bot und bald auch FF16 bieten wird und Square erreicht damit seine Targetgroup.
    Ich als alter Hase werde nicht mehr abgeholt, aber das ist okay. Ich habe mein FF bereits bekommen. Ich erinnere mich noch als FF7 und FF8 erschienen sind, Emo sein war gerade der heiße Scheiß unter Jugendlichen und die beiden Titel boten mit ihren edgy Protagonisten genau das, was unter Jugendlichen unserer Zeit modern war. Im Vergleich zu FF6 waren die Figuren gerade zu kindlich naiv und hatten andere Themen die sie beschäftigten ( Da könnte FF16 mit seinem düsteren Ton allerdings etwas daneben liegen). Außerdem haben sich Computer und Konsolen weiter entwickelt und bieten ganz neue Möglichkeiten zum ausprobieren. FF 12 hat die PS2 ab und an ganz schön ins Schwitzen gebracht mit dem Kampfsystem. Waren dort mal mehrere Gegner ist die Framerate schon mal eingebrochen. Mit nem ATB und rundenweisem System wäre das nicht passiert, aber man wollte die neuen Möglichkeiten ausreizen und das ist auch gut so. Mir ist das neue System zu hektisch und lässt mir nicht mehr genug Zeit zum strategisch planen und reagieren. Das macht auch eine gute Story nicht wett. Ich wünsche der Reihe nur das Beste und allen Käufern viel Spaß damit. Es werden ja noch Spiele für Leute wie mich gemacht (Sea of Stars, Chained Echos usw ).
    Ich hoffe nur Square verzettelt sich da nicht mit ihrer Zielgruppe, einen Bonus wie ihn beispielsweise die Pokémon-Reihe hat(hatte), haben sie nämlich nur begrenzt und der wurde bei vielen "Nostalgikern " aufgebraucht. Was die jetzt an Kaufkraft ausmachen, wird sich zeigen müssen.



    So das waren meine 5 Cent dazu :)

  • Für mich ist eine eine Gruppe die sich auf eine Weltreise begibt um etwas Böses zu bekämpfen. Eine Welt die gut ausgearbeitet und sehr kreativ ist mit eigenen Regeln. Alles passt perfekt zusammen und viel unbekanntes was man so noch nicht gesehen hat.


    Wichtig für mich
    - Party mit voller Kontrolle
    - taktisches kampfsystem
    - besondere Charas
    - chocobos
    - Fokus auf Story, Welt und Charas
    - sehr guter Soundtrack
    - Sequenzen


    Weniger wichtig
    - rundenbasiert
    - Aufbau der Welt linear
    - Grafik


    geht gar nicht
    - nur ein Charakter
    - reine Action ohne rpg Elemente
    - hub welt
    - langweiliges Design der welt


    Das ist schon schwierig und jeder hat sicher andere Elemente die einem wichtig sind. Ich mag FF weil es mir eine großartige Welt zeigt mit super Story wo alles perfekt passt. Und natürlich die Charas.
    Einfach das perfekte Rollenspiel.


    seit FF13 sind es leider nur noch Trends und damals hat FF diese Trends selbst gemacht.
    FF13 Trend von call of duty, FF15 Trend einer Open world (AC) und FF16 noch schwer zu sagen aber für mich erkenne ich da sehr wenig nur Mainstream ohne eigene Ideen. Aber mal abwarten wie 16 wirklich wird und ob 17 noch extremer wird

  • Ich hatte die leichte Hoffnung, wo ich die DNA ansprach, ob nicht vielleicht wer einen Thread erstellen wird :D


    Und ich finde es gut, dass das Thema auch seinen eigenen Thread bekommen hat. Und ich finde es schon krass, dass man sich diese Frage heute stellt: Was ist Final Fantasy eigentlich? Was ist Final Fantasy für dich und für dich und für dich?
    Damals hatte man die gleiche Frage bei Resident Evil gestellt, als schwere Zeiten anbrachen. Heute kann man vermutlich sagen, hat man es irgendwie hinbekommen, so viele Fan-Lager wie möglich zu bedienen. Ich sprach ja letztens von einer Marschrute bei Square Enix, die man mit Final Fantasy bestreiten möchte. Und da sagte ich, man möchte auch ganz oben angreifen.


    Egal wer nun was vorab von Final Fantasy XVI hält, die Previews kamen extrem positiv an. Was ich da denke oder ein paar andere Leute sicherlich auch, dass man sich hier zu weit von seinen Wurzeln entfernt, spielt vorerst keine große Rolle. Wichtig wird es nur, wie das vollständige Spiel ankommt und wie es in Erinnerung bleiben wird. Was ich etwas kritisch sehe bei Final Fantasy XVI ist folgendes: Wenn wir schon von DNA sprechen, so beinhaltet das Spiel doch ne menge von der Final Fantasy XV DNA. Weg vom Rollenspiel, hinein in ein actionorientiertes System. Kritisiert wurde bei Final Fantasy XV das Kampfsystem sowie die gescripteten Bosse mit Quick Time Events. All das wird auch Final Fantasy XVI haben, natürlich auf Hochglanz poliert und mit Leuten, die da denke ich auch größtenteils wissen, was sie tun. Aber dass das alles so positiv angenommen wird, hätte ich halt auch nicht gedacht da Final Fantasy XV eben für diese Richtung kritisiert wurde. Wobei man sagen muss, Final Fantasy XV hatte viele andere Probleme. Story, trostlose Open World und ne menge Cut Content.


    So komme ich nicht umhin mich zu fragen, wie viel Final Fantasy XVI rund um den Fame von Final Fantasy XIV und Yoshi P. auch profitiert hat. Auch wenn Final Fantasy XIV ein komplett anderes Spiel ist, so ändert es ja nichts an der Tatsache, dass es wohl eines der beliebtesten neueren Final Fantasy Spiele ist und wäre es kein MMORPG (auch, wenn man es mittlerweile gut Solo spielen kann), dann wäre das Spiel wohl auch abseits der MMORPG-Szene nochmal deutlich beliebter als reiner Singleplayer-Titel.


    Ich glaube, wenn man mich nun nach der DNA fragt, so scheint man irgendwie vom Weg abgekommen zu sein wenn es darum geht, eigene Ideen durchzusetzen und zu viel auf Trends und Experimente zu setzen. Final Fantasy X war das große Abschiedsgeschenk von Squaresoft. Mit dem Merger zwischen Square und Enix hat sich so einiges in der Firma verändert. Mit Final Fantasy X-2 ist bereits der erste kontroverse Titel erschienen, der mehr oder weniger schon fast komplett unter dem neuen Banner Square Enix entstanden ist. Mit Final Fantasy XII ist man zum ersten einen komplett anderen Weg gegangen, was dafür sorgte, dass das Spiel bis heute entweder für seine Innovationen und Neuerungen entweder nicht gut wegkommt oder aber verehrt wird.


    Die nächste riesige Kontroverse war der Eintritt ins HD-Zeitalter und der berühmten Aussage eines Entwicklers zu Final Fantasy XIII: Die Spieler können nur eines haben - Geile Grafik und beeindruckende Cutscenes oder eine weitläufige Welt wo man viel erleben kann. Es scheint fast so, als wären diese Worte für immer an Square Enix und Final Fantasy haften geblieben. Die Lightning-Trilogie hat heutzutage ein deutlich besseres Ansehen, als man meinen könnte. Dies hat man aber auch größtenteils Final Fantasy XV zu verdanken, was bis heute bei der Fanbase eher Meme-Potential als Kultstatus hat.


    Wenn man nach einer DNA bei Final Fantasy sucht, so muss man automatisch auch bei den Fehlern suchen, die Square Enix über die Jahre gemacht hat. Ich hatte mit den Spielen immer großen Spaß. Aber die Fehler, die die Spiele teilweise haben, sind auch unverkennbar. Ich glaube weiterhin nicht, dass man genau weiß, wohin mit Final Fantasy. Es soll gemeinsam mit Kingdom Hearts die große Blockbuster-Marke von Square Enix sein. Die Lage bei Final Fantasy XVI ist aktuell anders als in den Jahren zuvor: Die Leute freuen sich auf das Spiel, sind gehyped und wollen es unbedingt selbst spielen. Und von einer turbulenten Entwicklung hat man auch nichts gehört. Auch wenn das Spiel mich per se noch nicht catchen konnte, so freut es mich für die Marke Final Fantasy, dass es einen positiven Aufschwung gibt. Aber man muss auch bedenken: Die Fallhöhe ist enorm. Aber, auch wenn es mir nicht schmecken mag, welche Wege man nun mit Final Fantasy geht, ich glaube, man hat derzeit eine Formel, mit der man bei der Masse ziemlich gut ankommt. Sonys Blockbuster und Story Singleplayer-Kampagnen sind das Maß der Dinge, der wahnsinnige Erfolg von God of War Ragnarök bestraft die Kritiker des Konzepts. Insofern glaube ich, es funktioniert wenn man die DNA mit anderen Strängen vermählt.

    "First kiss was the floor. But God it won't make a difference if you don't get up."



    Zuletzt durchgespielt:


    Gears of War 3: 8/10

    Open Roads: 7/10

    Gears of War: Judgment - 6,5/10

  • Die nächste riesige Kontroverse war der Eintritt ins HD-Zeitalter und der berühmten Aussage eines Entwicklers zu Final Fantasy XIII: Die Spieler können nur eines haben - Geile Grafik und beeindruckende Cutscenes oder eine weitläufige Welt wo man viel erleben kann.

    Auch hier muss ich sofort wieder an Xenoblade Chronicles denken. Das war keine Open World, aber es gab weitläufige Areale und wenn man von oben auf den Arm des Mechonis geschaut hat war das einfach episch. Und ich hatte zu der Zeit ein Wii Spiel am 3DS vor mir 8o


    Klar, würden sie mit einer Grafik wie Xenoblade antanzen wäre der Shitstorm vorprogrammiert. Ev. müssten sie sowas schon als Spin off definieren, aber dann eben ein geiles JRPG machen das nicht mit Tripe A Grafik hantieren muss. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, sowas in der Grafik von Chained Echoes, Sea if Stars oder Octopath zu machen.

  • Ich glaube ehrlich gesagt das die FF DNA von Person, zu Person einfach unterschiedlich ist, da die Spiele, schon immer Änderungen mit sich gebracht hatten. Die einen mochten es und die anderen mochten es nicht. Ich hasse z.B. das System in FFVIII mit dem Zauber ziehen, das die Gegner mitleveln und auch das man fast nur mit der Bestia kämpfen konnte.

    Bei FFX find eich das Brett nicht so super, ja individuell und Herausforderung ist da, aber es dauert schon ne Weile bis man da gutes bekommt. Aber ich weis, viele andere lieben es. Aber ich würde nicht sagen, nur wiel ich es nicht mag, das es grundsätzlich schlecht ist, sie haben halt immer wieder versucht, Abwechslung reinzubringen.

    Ich selbst mag am meisten das von FFIX und FFVII. Allerdings muss ich aber auch sagen, ich habe bis heute nie alle Teile gespielt.


    Teil 1-6 kenne ich eigentlich gar nicht, will ich aber noch nachholen (Obwohl ich Teil 1,3 und 4 besitze^^")

    Teil 13 kenne ich, aber ich habe es nie gespielt da ich es gehasst habe, das sofort Game Over war, wenn der Charakter den man spielt, stirbt. (Bei FFXII war das ja nicht so).

    Also kann ich nur etwas zu Teil 7-10+12 und 15 sagen. (Spin-offs nicht dazugezählt.)


    Für mich selber war das Problem irgendwann die Story und die Charaktere. Für mich hatten die ab Teil X schon nachgelassen. Mein erstes FF war in der fünften Klasse Teil 7. Ich hatte zuvor kaum Spiele gespielt, abgesehen von Pokemon, aber FF7 habe ich regelrecht gesuchtet. Ich mochte die Charaktere und die Story. (Natürlich sind aus heutiger Sicht die Charas mehr so okay und die Story auch), aber damals fand ich die einfach Klasse.

    Als dann Teil 8 kam, war ich erstmal erstaunt das alles anders und neu war, hätte ja irgendwie eine Fortsetzung von Teil 7 sein können, aber recht schnell habe ich verstanden das jeder Teil anders ist, was mich gewiss nicht gestört hat. (Auch wenn Teil7 ein ziemlich offenes Ende hatte^^")


    Teil 8 mochte ich die Story nicht so sehr, die Charaktere aber auch nicht, bis auf Squall der auch nur okay ist, fand ich die meisten ziemlich schwach und man hat die auch alle so schnell kennengelernt. Cifer war, soweit ich es im Kopf habe, auch noch ganz interessant, aber der Rest war lahm. Die waren auch teils sehr albern und naiv, meine ich. (Ich habe es öfters angefangen aber immer ab CD 2 oder 3 abgebrochen weil es dann doch wieder zu langweilig wurde, also vielleicht schreibe ich auch gerade nur Müll^^").


    Teil 9, mein Lieblingsteil, mochte ich dann wieder sehr gerne, weil es eben Fantasy war! Die Welt hatte mir sehr gefallen, die Wesen, da nicht alles Menschen waren, etwas was Teil 8 gefehlt hatte. Es gab Magie und nette Charaktere und ein super Ende. Die Story fand ich gut, die Charaktere auch heute noch, wobei ich sagen muss: Die eine Hälfte ist gut die andere nicht so. Quina ist unsinng, Mahagon auch und aus Freiya hat man leider nicht wirklich viel gemacht, ich meine, ihr Geliebter hat sich ja am Ende einfach so wieder an alles erinnert, das fand ich blöd. Daher find eich am besten Zidane, Garnet, Steiner und Vibi, wobei Eiko auch gut ist und es auch viele, interessante Nebencharaktere gibt. (Nur das Kartenspiel finde ich doof, das ist bei 8 viel besser!)


    Ja und dann kam Teil 10...die Story finde ich nicht so besonders, wobei sie beim ersten mal natürlich überraschen kann, aber wenn man es dann ein zweites oder drittes mal spielt, merkt man wie wneig und offensichtlich vieles ist. Das Ende des Spiels fand ich auch doof. So Mega offen. (Habe bis heute FFX-2 auch nie durch gehabt, ich habe also keine Ahnung was am Ende los ist, ich habe all die Jahre jegliche Spoiler dazu vermieden XD) Ja die Welt von 10 ist okay, Blitzball ist auch okay, aber die Charaktere sind so langweilig. Yuna mag ich, aber sie kommt mir ein wneig wie eine Garnet 2.0 vor, auch optisch, Tidus ist irgendwie dumm, Lulu und Kimahir sind recht austauschbar, ebenso Auron, die drei sollen einfach nur cool sein. Rikku fand ich auch gut, sie ist auch noch etwas interessant aber nur wegen der Verbindung zu Yuna und übrig bleibt Wakka, der noch am stärksten ist. Man hat auch die Vergangenheit mit denen nur in zwei oder drei Sätzen immer abgearbeitet und naja, war halt lahm.


    X-2 habe ich ein paar mal angefangen aber nie weit. Ich weis nicht, ich finde das ganze nicht gut. Ja, Yuna und Rikku sehen besser aus als vorher, aber diese Kostümwechsel...ist natürlich auch wieder etwas neues/anderes gewesen aber wirklich nur drei Frauen zu spielen ist schon seltsam und dann eben einige Kostüme dazu.

    Von dem was ich gespielt hatte, wirkte es sehr fröhlich und wneig gefährlich, es gab viele Nebenmissionen wenn man so will.


    FF12 ist auch wieder etwas schwer. Ich mag die Welt, sie ist groß und hat auch nette Gebiete und auch andere Rassen. Die Grundgeschichte fand ich aber an für sich langweilig. (Hab sie auch nicht mehr wirklich im Kopf. Ich habe auch bis heute nicht verstanden wieso Vaan auch Rasler sehen konnte.)

    Die Charaktere waren hier auch nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ich mag Ashe, Bash, Balthier und Fran, Vaan und Penelo finde ich dagegen austauschbar. Ich weis auch nicht was ich nicht so gut fand, vielleicht weil sie zwar etwas Charakter haben, aber nicht weit über ihre 1-2 Ansätze hinausgingen, abgesehen vielleicht von Bash.


    Ja Teil 13 kann ich nur sagen, ich mag die Welt nicht, die Charaktere waren aber okay, Snow mochte ich sehr. Aber die waren für mich auch nur okay.


    Teil 15 wann dann das Gegenstück zu X-2, weil man hie rnur Männer spielte. Und naja, die Welt war offen okay und das war auch super und ich fand auch das mit den Sichern sehr düster, aber die Welt war leer, die Charas Flach, Gladio fand ich noch am besten, Ignis wurde durch den DLC etwas besser, aber dennoch wissen wir nur wenig über die. Story ist zwar da, aber ich denke ich muss zu 15 nicht viel sagen, es war halt einfach das Problem das es ja erst ein Teil von FF13 sein sollte und dann eben nicht und naja...

    Es hat aber durch die offene Welt schon Spaß gemacht, aber verlor sich nach einer Zeit, weil es etwas eintönig wurde.


    Also das es immer etwas neues gibt, meistens das Kampfsystem, finde ich nicht schlimm oder gar schlecht. Ich dneke einfach, das jeder unterschiedliche Ansichten hat und je nachdem mit welchem Teil man angefangen hat, gibt es unterschiedliche Dinge die man mag/braucht.

    Aber ich glaube, wenn es eine allgemeine FF DNA gibt/geben sollte dann: Fantasy! Sonst würde der Name des Spiels ja keinen Sinn machen. (Über das Final müssen wir nicht reden, das hat man damals ja bewusst gemacht, weil man nicht sicher war ob es gut ankommt). Aber Fantasy muss drin sein und das haben manche Teile mir zu wenig.

  • Teil 13 kenne ich, aber ich habe es nie gespielt da ich es gehasst habe, das sofort Game Over war, wenn der Charakter den man spielt, stirbt. (Bei FFXII war das ja nicht so).

    Ja. Vorteil ist allerdings, dass man bei Gameover einfach nochmal vor den letzten Kampf gesetzt wird.

    Mich nervt aber auch einiges am System von FF 13.

    Allerdings ist ja auch ein Teil der Serie, dass Diese Systeme in jedem Teil umgeworfen werden und man gewisse DInge wie die Summons dann zwar wieder findet, aber eben in immer wieder anderen Varianten.
    Und da kann man dann als Spieler natürlich immer Pech haben, dass es einem nicht taugt.

  • Den Begriff DNA verstehe ich erstmal als Konservat und Bauplan von Erbinformationen. Insofern würde ich als DNA all das bezeichnen, was unter der Leitung von Sakaguchi in der NES und SNES Zeit geschaffen wurde - sowie all die Elemente in späteren Titeln, wo deren Geist noch wiederzuerkennen ist. Davon war in den PS1 und PS2 Zeiten natürlich noch wesentlich mehr vorhanden, als zu PS3 und PS4 Zeiten.


    In dem Kontext verdienen es Namen wie Ito, Amano oder Uematsu sicher auch nochmal explizit genannt zu werden.



    Darüber hinaus wurde dass Franchise in der Playstation-Zeit aber nicht mehr nur von diesen alten Hasen maßgeblich geprägt, sondern auch von vielen anderen. Besonders hervor tun sich da Kitase, Nomura, Yoshida, Matsuno, Tabata.


    Bei Matsuno und Tabata denke ich da garnicht so sehr an FF12 und FF15, obwohl die auch wichtig waren. Aber in erster Linie führen sie die Liste der erfolgreichsten Spin-Off Titel an. Tactics, Crisis Core und Type-0. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Erfolge dazu beigetragen haben, dass SE erkannt hat, dass Final Fantasy auch außerhalb der klassischen Rahmen funktionieren kann. Und letztlich waren diese Spin-Off Erfolge der Grund, weshalb man sie überhaupt an die Hauptreihe ließ.


    Auch das PSP Dissidia muss hier natürlich erwähnt werden. Das wurde aber von Nomura entwickelt. Ursprünglich übrigens als Kingdom Hearts Ableger gedacht. Er hat sich aber dann wohl dagegen entschieden, Disney-Charaktere gegeneinander kämpfen zu lassen.


    Entscheidend ist für mich, dass jeder dieser Personen eine individuelle Vision, einen individuellen Stil und eine individuelle Handschrift besitzt, mit der sie dieses Franchise mitentwickeln.


    Was mir dabei besonders auffällt ist, dass Yoshida und Matsuno sich eher an westlicher Ästhetik zu orientieren scheinen, während Kitase und Nomura sich noch eher an japanischer Ästhetik halten.



    Die Frage, ab wann Final Fantasy nicht mehr Final Fantasy ist, ist immer wieder interessant. Aber so vielfältig und individuell wie die Spiele selbst sind, sind es eben auch die Antworten der Fans.


    Ich persönlich kann relativ einfach feststellen, dass mich sämtliche Matsuno und Yoshida Titel bisher null berühren. Egal ob Tactics, 12, 14 oder bisher eben auch 16. Und das hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass ich Final Fantasy Fan geworden bin, weil es damals was ganz anderes war als die klassischen W-RPGs.


    Ich bin von grundlegenden MMO-artigen Mechaniken, Animationsstilen usw. genauso wenig angetan wie von sehr bodenständigen, erwachsenen, politischen Mittelalter-Szenarios.


    Diese immer wieder kehrende actionbased vs roundbased Kampfsystem-Debatte ist garnicht so mein Thema. Ich mochte ja nicht nur Crisis Core sondern sogar auch Dirge Of Cerberus für seine grundlegenden Ideen.


    Nichts desto trotz fände ich es schön, wenn man eine rundenbasierte Spin-Off Reihe im hyperrealistischen Grafikstil eines FF13 oder Crisis Core Reunion einführen und parallel zur Hauptreihe laufen lassen würde. Denn soviel man auch immer über die Evolution des Franchises fabulieren mag, haben roundbased Systeme das Franchise überhaupt erst zum Erfolg geführt und gehören definitiv mit zur FF DNA. Und ich sehe da nach wie vor Potential für alte und neue Zielgruppen.

    FF7 REBIRTH Infos & Content bis release bitte immer in SPOILER-TAGS !


    *außerhalb von FF7 Remake / Rebirth news & threads

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