[Anime] Astra Lost in Space

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    • [Anime] Astra Lost in Space

      Heute möchte ich hier diesen kurzweiligen Anime etwas Aufmerksamkeit bieten, da ich finden, jeder sollte ihn aus gegebenen Anlass gesehn haben, da in diesem Anime eine Botschaft steckt verpackt auf unterhaltsame Art, die heutzutage wichtiger is, als jemals zuvor, und die wenn sie enlich mal begriffen, verinnerlicht, respektiert und von jedem bewusst gelebt werden würde, dazu führt, das wird deutlich näher dem Weltfrieden wären, als dem unwiederrufbaren Abgrund des menschlichen Versagens auf absolut jeder Ebene.


      Aber zunächst einmal ein paar Grundsatzinfos:


      Anzahl Staffeln: 1
      Anzahl Folgen: 12, im Prinzip 14 da erste und letzte Folge ne Dauer von 2 Folgen haben.
      Produzent: Lerche
      Musik: Masaru Yokoyama & Nobuaki Nobusawa
      Premiere: 2019
      Manga: 2016-17

      Opening:



      Ending:




      Story

      In einer fernen Zukunft hat die Menschheit den Weltraum erkunbdet, Weltraumreisen zu anderen Planeten - eine Alltäglichkeit, wie eine Urlaubsreise in ein Feriencamp.
      Und genau da setzt der Anime an, bei einer Schulreise der neuen Schulklasse B5 bestehend aus 9 Schülern, sollten eigentlich mal 15 sein, wurde dann aber gekürzt für den Anime.
      Hauptprotagonistin ist die Schülerin Aries Spring.
      Ein lebendiges Mädel mit Foto-Gedächtnis und ner leichten Macke ab und an Wörter völlig falsch auszusprechen, hat zudem dies Augenkrankheit wo 1 Auge heller/dunkler/anders gefärbt ist, als das Andere. In ihrem fall heller.

      Auf dem Weg zum Treffpunkt zur Abreise wird Aries bestohlen, der Dieb wird jedoch von Kanata, dem männlichen Hauptprotagonist gefangen, welcher sich später als Klassenkamerad von B5 rausstellt.
      Kaum sind alle beisammen, gehts auch schon los zum Planeten, auf dem die Klasse in einem Feriencamp sich sozusagen kennenlernen dürfen, man komme in 5 Tagen wieder um die Klasse abzuholen...

      Kaum ist das Schulraumschiff weg und die Klasse will sich zum Feriencamp begeben, entaltet sich auch schon das wahre Drama des Animes.
      Plötzlich erscheint wie aus dem Nichts eine leuchtende zunächst regungslose weiße Kugel.
      Gebannt von der Überaschungt wird erstmal regungslos gerätselt was DAS ist, nichtsahnend der Gefahr.

      Einer der 9 - Luca Esposito - traut sich näher ran - und wird kurzerhand eingesogen durch das portable Wurmloch, welches sich daraufhin bewegt und versucht alle Anderen auch einzusaugen, worauf alle panisch fliehen - vergeblich, denn das abgekaterte Spiel war lang lang geplant, niemand hatte da eine Chance....

      Der Weltraum, weite, endlos schiere weite Stille, umgeben von schwarzem Raum voller Sterne einer Galaxie des Weltalls, einem Kosmos von vielem in der Milchstraße findet sich unsere Gruppe sich zerstreut wieder plötzlich. Ein Flahback des Animes klärt sich auf und zeigt den Ausgang der Eröffnungszene retroaktiv der ersten Folge.
      Mitten in diesem Sternenmeer des Nichts - ein verlassenes unbemanntes Raumschiff und ein toter Eisplanet davor - die Rettung.

      Doch die neue Orientierung verblasst umso schneller als man merkt, was den Neunen passiert ist - verloren im Weltraum, weit abgeschlagen plötzlich zu sein 5012 Lichtjahre entfernt von ihrer Heimat, dem Planeten Astra, mit nicht genug Nahrung an Board, um einem direkten Trip zurück überleben zu können und nur ner Kryosstasekammer für maximal 1 Person für den Notfall. Keine Option also.

      Es gilt nach Hause zurückzukehren - und zwar alle gemeinsam. Allerdings wäre es ja langweilig, wenns da nicht den ein oder anderen gekonnten Plottwist gäbe, welche es schafft die Story gutk, spannend wid auch ab und an witzig voranzutreiben und nebenbei noch wichtigen Geschichtsunterricht zu praktizieren, der Zeigt, wie nah an Messers Schneide aktuell waren vor nicht mal ner Woche, dass sich dieses Szenario wiederholt.
      Und auch die Thematik des sexuellen Rassismus kommt dabei indirekt auf überraschende Art vor, welche uns traurigerweise aktuell durch die Fußball WM wieder täglich vor Augen führt, wie armseelig wir Menschen sind, die wir es immer noch nicht schaffen endlich weltweit Vorurteile abzulegen, sowie den absurden Gedanken, das irgendwer, egal ob Person, Staat, Religion oder sonstwas das Recht darüber besitzt zu bestimmen, wie jemand Anderes sein soll, sich zu verhalten habe, wie zu lieben habe und in dem Anime etwas gezeigt wird, das äußerst selten gezeigt wird bzw vorkommt, weil es meist Tabuthema ist - Queer
      Aber um nicht zu spoilern sag ich hier nichts weiter dazu.

      Der Anime war für mich eine erfrischende charmante kleine Space Opera, die storytechnisch zwar Luft nach oben gehabt hätte, um den Anime zumindest auf ne zweite Staffel zu strecken und der Gruppe mehr Entwicklungszeit zu geben, um mehr Hintergründe der einzelnen zu sehen ala Lost, das hätte ich mir gewünscht, aber nachdem man die 12 Folgen gesehn hat, kann man auch mit nem zufriedenen Lächeln sagen, war gut so.