Final Fantasy XVI bietet keine Open-World und das hat einen guten Grund

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    • Final Fantasy XVI bietet keine Open-World und das hat einen guten Grund

      Viele der heutigen Fragen und Antworten in den Interviews zu Final Fantasy XVI drehten sich um die Esper und das actionorientierte Kampfsystem. Es waren auch die Themen, die im letzten Trailer zum Spiel am meisten präsent waren. Einige Dinge am Rande verdienen aber eine genauere Betrachtung.

      Wir haben euch die neuen Informationen aus den Interviews heute bereits in einem Sammelbeitrag präsentiert, sind aber auch näher auf die Frage nach der Party in Final Fantasy XVI eingegangen. Und jetzt geht es um die vermeintliche Open-World. IGN widmete sich dieser Frage am intensivsten.

      Dort bestätigte Naoki Yoshida, dass Final Fantasy XVI keine klassische Open-World bieten wird. Stattdessen wird es ein Gebiets-basiertes Design geben und der einfachste Vergleich scheint hier Pokémon-Legenden: Arceus. Naoki Yoshida sagt allerdings auch, dass man sich stark von Triple-A-Open-World-RPGs inspirieren lassen hat.

      „Wir haben in unseren intensiven Kundenbefragungen herausgefunden, dass viele der jüngeren Generation von Spielern noch nie ein Final Fantasy gespielt haben oder kein Interesse an der Serie haben. Um ein Spiel zu entwickeln, das nicht nur unsere Stammfans, sondern auch diese neue Generation begeistern kann, haben wir selbst viele Spiele gespielt, und deshalb findet man in [Final Fantasy XVI] auch Inspirationen aus aktuellen Triple-A-RPGs mit offener Welt“, sagt Yoshida.

      Geschichte über den gesamten Globus

      Eine Geschichte jedoch, wie sie Final Fantasy XVI erzählt, die sich über mehrere Kontinente und Reiche erstreckt, ist wohl mit einer Open-World nicht vereinbar. „Um jedoch eine Geschichte zu bieten, die sich über den gesamten Globus und darüber hinaus erstreckt, haben wir uns entschieden, ein Open-World-Design zu vermeiden, das uns auf einen einzigen Open-World-Raum beschränkt“, sagt Yoshida.

      Stattdessen habe man sich auf ein „unabhängiges, Gebiets-basiertes Spieldesign“ konzentriert, „das den Spielern ein besseres Gefühl für eine wirklich ‚globale‘ Dimension vermitteln kann.“ Dass es trotzdem riesige Landschaften und sicher auch Städte im Spiel gibt, die Spieler erkunden können, das zeigten die letzten offiziellen Screenshots.

      Nach der Veröffentlichung des „State of Play“-Trailers, der sich nur auf Action und Esper beschränkte, zeigte Square Enix auf einigen Bildern kommentarlos, welche Gebiete euch unter anderem erwarten. Ein Schlachtfeld, ruhige Wälder, eine orientalisch anmutende Stadt.

      Im Herbst möchte Square Enix den nächsten Trailer veröffentlichen, an dem man laut Naoki Yoshida auch schon arbeitet. Dann sollen wir auch mehr von der Welt sehen, versprach Yoshida heute.

      Bildmaterial: Final Fantasy XVI, Square Enix

    • Brandybuck schrieb:

      Dort bestätigte Naoki Yoshida, dass Final Fantasy XVI keine klassische Open-World bieten wird. Stattdessen wird es ein Gebiets-basiertes Design geben und der einfachste Vergleich scheint hier Pokémon-Legenden: Arceus.

      Das wäre eine absolute Katastrophe für mich, da ich mit diesen Mini-Gebieten schon in Monster Hunter nichts anfangen konnte und ich ebenfalls in Arceus dieses Leveldesign höchst unattraktiv finde.

      Man muss hier aber natürlich auch einiges mit einbeziehen. Sie haben nun, die MMORG-Ableger mal ausgenommen, bewiesen, dass sie Story und Open World nicht miteinander vereinbaren können. Man siehe sich Final Fantasy XV an, wo die größte Stadt im Spiel (und die ist ja schon nicht wirklich beeindruckend) ein losgelöster Teil der Open World ist.

      Was mich hier wirklich befasst ist, dass das Spiel wirklich eine Art AAAA DMC sein könnte wo man sich durch verschiedene Gebiete schnetzelt und man dann ab und an etwas größere Gebiete hat, wo man einem die Illusion gibt, sich hier nicht an der Leine der Spielemacher zu befinden. Wenn es dann sowas wäre wie bei God of War 2018, wo man eine Art Hub hat und viele verschiedene Orte bereisen kann, dann könnte ich mir das schon gut vorstellen. Aber auch hier wäre ich dann noch extrem vorsichtig. Final Fantasy X hat natürlich mit einer linearen Spielwelt, wo es wirklich nur von A nach B geht, zwar bewiesen, dass das funktionieren könnte, aber vorrangig werden bei mir finstere Erinnerungen an das Leveldesign von Final Fantasy XIII geweckt.


      Brandybuck schrieb:

      „Wir haben in unseren intensiven Kundenbefragungen herausgefunden, dass viele der jüngeren Generation von Spielern noch nie ein Final Fantasy gespielt haben oder kein Interesse an der Serie haben. Um ein Spiel zu entwickeln, das nicht nur unsere Stammfans, sondern auch diese neue Generation begeistern kann, haben wir selbst viele Spiele gespielt, und deshalb findet man in [Final Fantasy XVI] auch Inspirationen aus aktuellen Triple-A-RPGs mit offener Welt“, sagt Yoshida.

      Hier wird sich dann zeigen, was Final Fantasy XVI sein wird. Man möchte eine neue Generation an Spielern abgreifen, gleichzeitig aber auch gerne noch die alt eingesessenen mitnehmen. Capcom hat es bei Resident Evil irgendwann geschafft, beide Zielgruppen für sich zu gewinnen, der Weg dahin war aber auch ruppig und mit vielen Hürden versehen.

      Ich weiß, dass ich hier mit meinen Bedenken vermutlich eher zur Minderheit gehöre (ich habe aber zum Beispiel auch kein Problem mit Open World wenn gut umgesetzt), aber ich bin von dem Weg, den man mit Final Fantasy XVI gehen wird, einfach noch nicht wirklich überzeugt. Zu sehr spukt bei mir rum, dass das ein Hack and Slash mit RPG-Elementen wird wo man sich von ein Gebiet ins nächste metzeln wird. Mal durch kleine Gebiete, mal durch größere Gebiete. Ab und an erreicht man dann storytechnisch eine Stadt, wo du ein paar Aufgaben erfüllen kannst. Auch hier muss ich unweigerlich an meine Zeit in Final Fantasy XIV zurückdenken, wo man die Welt bereist hat und sich irgendwann eine riesige Stadt vor einem in dieser großen Welt aufgetürmt hat.

      Mit der heutigen Technik sollte man eine große Spielwelt und eine spannende Geschichte unter einem Hut bringen können. Vom Konzept, welches man hier aber verfolgt wird mich dann in kommender Zeit Gameplay überzeugen müssen. Und richtiges Gameplay hat man ja auch noch nicht wirklich gezeigt.
      "Was ist die Jugend?
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      Zuletzt durchgespielt:

      Eiyuden Chronicle: Rising 7,5/10, Kentucky Route Zero 8,5/10, No More Heroes 3 7/10
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Um ehrlich zu sein brauche ich persönlich kein Open World mehr, von mir aus können Spiele wieder Linearer werden. Gegen etwas grössere Gebiete habe ich nichts.

      Ich finde das ehrlich gesagt schon ein Widerspruch in sich. Was spricht gegen ne Open World? Man ist ja als Spieler nicht gezwungen die gesamte Map auch noch aufzudecken und zu erkunden. Ob ich nun Open world, open Schlauch oder eben große einzelne Gebiete wie z.b Xenoblade oder Tales of Arise habe tut dem ganzen ja keinen Abbruch. Wer diese Welten erkunden will kann das tun und wer nur straight von A nach B rennen will kann das ja genauso tun.

      Ich habe erst vor kurzen meinen 2. Durchgang Horizon forbidden West beendet und schlussendlich auch nur Straight die Story gemacht. Meine Map sah dementsprechend auch recht leer aus was ich aufgedeckt habe trotzdem hat es jetzt nicht der Story geschadèt. Das Game hätte als open Schlauch genauso funktioniert.

      Wenn sich der Spieler ablenken lässt und auf Erkundung geht dann ist das doch eigendlich eher nen Zeichen das er ernstes Interesse an der Welt hat und diese auch erkunden will. Da isses ja egel ob das immer nur 1 Gebiet ist oder theoretisch die Möglichkeit besteht die gesamte Welt schon zu erkunden.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DantoriusD ()

    • @DantoriusD
      Das hängt aber immer sehr stark vom Spiel ab, ob sowas überhaupt möglich ist. Du kannst ja Mal versuchen bei den letzten 3 großen Assassin's Creed teilen nur der Story zu folgen :) Wenn der empfohlene Level von einer Story Mission zur nächsten immer Sprünge macht, ist man echt gezwungen zu Leveln/ erkunden/ Nebenmissionen abzuschließen etc.
      Gerade bei Xenoblade X ging mir das echt auf den Sack und ich könnte schwören, bei Witcher 3 war es nicht viel besser.
    • AkiraZwei schrieb:

      @DantoriusD
      Das hängt aber immer sehr stark vom Spiel ab, ob sowas überhaupt möglich ist. Du kannst ja Mal versuchen bei den letzten 3 großen Assassin's Creed teilen nur der Story zu folgen :) Wenn der empfohlene Level von einer Story Mission zur nächsten immer Sprünge macht, ist man echt gezwungen zu Leveln/ erkunden/ Nebenmissionen abzuschließen etc.

      Das stimmt natürlich aber das gleiche kann dir bei anderen Spielmethoden ebenfalls begegnen. Ich erinnere mich noch recht gut das der Schwierigkeitsgrad bei FF12&13 ebenfalls zum ende hin recht krass angestiegen ist und beide Games waren Open Area bzw Open Schlauch.

      Es ist egal wie du die Welt aufbaust wenn der Entwickler das will kann er immer irgendwie Gatekeeping betreiben. Und das du Ubisoft erwähnst wundert mich bei dem Entwickler eben kein Stück die sind ja Meister darin ihre Welten künstlich aufzublasen :thumbsup:
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Ich bin auch ganz angetan davon, dass es keine Open-World wird. Ich mag gut gemachte Openworld-Spiele sehr gern, hatte aber schon bei FFXV das Gefühl, dass sie es nicht sonderlich gut mit einer Story verknüpfen können. Größere Areale, die mit einander verbunden sind, ggfs. gibt es eine Hub-Stadt/ Basis, in die man zurück kehren kann, finde ich auch ganz reizvoll, wenn gut umgesetzt.
      Außerdem gehöre ich zu denen, die ewig die OpenWorld erkunden müssen, bis in den hintersten Winkel und dadurch nie mit der Story fertig werden XD Also für mein Zeitkonto auch ein Win XD

      ~ summer vibes ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yurikotoki ()

    • DantoriusD schrieb:

      Was spricht gegen ne Open World?

      Für ein storygetriebenes RPG eigentlich jede Menge. Erstmal verbraucht Open World wesentlich mehr Ram, weil ja alles auf einmal geladen wird und aktiv sein muss. Das heisst es laufen 100% des Spiels während für den Spieler gerade mal 10% nötig sind. Es gibt da sehr wahrscheinlich inzwischen auch Zwischenformen wo weite Teile auf Standby geschaltet werden. Also sagen wir 100% ist da, 25% ist aktiv, 10% wird vom Spieler wirklich genutzt. Trotzdem ne unsinnige Ressourcenverschwendung.

      Als Kompromiss müssen andere Dinge runtergeschraubt werden. Allen voran natürlich Grafik und Animationen.

      Aber das ist nur das kleinere Problem. Das viel größere Problem ist, eine Open World mit ausreichend gutem Content zu füllen und darin eine immersive Story zu erzählen. Es ist viel einfacher, dass Schritt für Schritt durchzugehen und jedem Bereich seinen eigenen Charakter zu geben.

      Das gilt im Übrigen auch ganz besonders für das Debugging. Das muss für Open World extrem aufwendig sein.

      Und noch dazu sei gesagt, dass die Ladezeiten für den Übergang von zwei Gebieten ja quasi nicht mehr vorhanden sind, was Open World eigentlich noch unnötiger macht. Zum Einen durch die SSD, zum Anderen durch Technologien, die ermöglichen, dass das Laden während bestimmter Sequenzen schon im Hintergrund stattfindet.

      DantoriusD schrieb:

      Man ist ja als Spieler nicht gezwungen die gesamte Map auch noch aufzudecken und zu erkunden.

      Ja, aber als Spieler erwartet man natürlich, dass die Entwickler sich die Mühe machen, eine Open World entsprechend auszufüllen denn darum geht es ja. Wenn ich die Open World nicht ausfüllen kann, warum sollte ich sowas dann machen? Macht überhaupt garkeinen Sinn.

      Wenn ich ein Open World Spiel mache, dann sollte es mMn auch dafür von vornerein konzipiert sein. Und Final Fantasy passt da für mich ehrlich gesagt garnicht rein. Der FF Fokus liegt zu sehr auf Story, Grafik, Bugfreiheit (zumindest schlimme Bugs) und ein generell immersives Erlebnis. Und da ist der Weg den FF16 und wahrscheinlich auch FF7R einschlagen wird, einfach am Besten.

      Unter anderem im Übrigen auch, weil es ja im Wesentlichen der Arbeitsweise der Worldmap entspricht und da einfach langjährige basic Erfahrungen vorhanden sind.
    • Ich finde es erstmal ganz gut, keine Open World zu haben. Wie SE selbst sagt, das bietet mehr Möglichkeiten unterschiedliche Biome und Gebiete darzustellen, die sich (hoffentlich) stärker voneinander unterscheiden und weniger streckendes, unnötiges Rumgelatsche.
      Zwar kann eine Open World auch durchaus abwechslungsreich und sehr schön sein, aber ich glaube einzelne Gebiete sind doch aktuell noch die bessere Wahl, auch weil einfacher und ressourcenschonender umsetzbar.

      Welten wie die in FF X oder XII fand ich schon sehr gut und ansprechend. X war natürlich noch deutlich kleiner und gar nicht sonoffen wie XII, aber beides hat eine schöne Immersion erzeugt. Bei X hat mich eigentlich nur gestört, dass man unterwegs keine Weltkarte öffnen konnte um sich zu orientieren. Die hat man ja erst sehen können wenn man gg Ende das Luftschiff hat. Davor konnte man sehr schlecht einschätzen wo man sich innerhalb der Welt grade befindet, besonders wenn man zwischenzeitlich noch mit dem Schiff unterwegs war (Besaid, Kilika, Luca). Obwohl das der Erzählung keinen Abbruch getan hat wohlgemerkt. Vielmehr war es halt eine Reise ohne Umkehr, man konnte nur vorwärts gehen, auch wenn man es vielleicht gar nicht immer wollte (Also auch metaphorisch gesehen bezogen auf Yuna und ihr Schicksal). Aber ich schweife ab...

      Nur eine Bemerkung hierzu noch:

      Brandybuck schrieb:

      "Wir haben in unseren intensiven Kundenbefragungen herausgefunden, dass viele der jüngeren Generation von Spielern noch nie ein Final Fantasy gespielt haben oder kein Interesse an der Serie haben. Um ein Spiel zu entwickeln, das nicht nur unsere Stammfans, sondern auch diese neue Generation begeistern kann, [...]", sagt Yoshida.
      Die Aussage finde ich ja ehrlich gesagt ziemlich blöd. Wirtschaftlich natürlich nachvollziehbar. Aber als Spieler/Konsument/Fan denke ich mir einfach nur "Dann lasst die Banausen gefälligst außen vor!" Wenn bestimmte Leute kein Interesse an einer Reihe haben, sollte sie nicht derart umgekrempelt werden um diesen Leuten VIELLEICHT auch zu gefallen (und hinterher dann keinem mehr). Persönlich hab ich jetzt zwar kein Problem mit z.B. der Änderung vom KS von Rundenbasiert zu Action, aber auch das stört ja schon viele. Jeder hat natürlich eine eigene Meinung was noch okay ist an Änderungen und was ihm persönlich zu viel ist. Aber diese Aussage ist da ja schon recht... deutlich.
    • ArthurDaniel schrieb:

      Trotzdem ne unsinnige Ressourcenverschwendung.

      Als Kompromiss müssen andere Dinge runtergeschraubt werden. Allen voran natürlich Grafik und Animationen.

      Sorry Aber Blödsinn. Guck dir Titel wie GTA5 an wie absolut Bombastisch das Game ausschaut und wir reden hier von dem PS3 Original welches 2013 rauskam.

      Witcher 2&3 sahen für ihre Zeit ebenfalls grandios aus.


      ArthurDaniel schrieb:



      Aber das ist nur das kleinere Problem. Das viel größere Problem ist, eine Open World mit ausreichend gutem Content zu füllen und darin eine immersive Story zu erzählen. Es ist viel einfacher, dass Schritt für Schritt durchzugehen und jedem Bereich seinen eigenen Charakter zu geben.
      Das ist Sachen der Entwickler. Du kannst Open Areas genauso leblos und langweillig gestalten wie Open Worlds. Wenn du ne Open Area hast und von dieser Area nur 10% für die Story genutzt werden dann obliegt es dem Entwickler dafür zu Sorgen das der Spieler die restlichen 90% entdeckt. Sei es durch Sidequests die dich dorthin führen, der Entdeckerdrang der Spieler oder sonst etwas. Nimmt man FF12 als bsp hast du mehr als die Hälfte der Gebiete die für den Storyfortschritt komplett irrelevant sind. Der großteil der Gebiete würde der Spieler nie betreten wenn dieser rein dem Storystrang folgt.


      ArthurDaniel schrieb:

      Und noch dazu sei gesagt, dass die Ladezeiten für den Übergang von zwei Gebieten ja quasi nicht mehr vorhanden sind, was Open World eigentlich noch unnötiger macht.

      Das finde ich nicht denn der Übergang zwischen Gebieten kann die komplette Immersion zerstören wenn man zu große Distanzen plötzlich überspringt. Sprich wenn du in einem Screen durch irgendwelche Landschaften bist und im nächsten dann warum auch immer mitten auf nem Berg stehst.

      Halveen schrieb:

      Die Aussage finde ich ja ehrlich gesagt ziemlich blöd. Wirtschaftlich natürlich nachvollziehbar. Aber als Spieler/Konsument/Fan denke ich mir einfach nur "Dann lasst die Banausen gefälligst außen vor!" Wenn bestimmte Leute kein Interesse an einer Reihe haben, sollte sie nicht derart umgekrempelt werden um diesen Leuten VIELLEICHT auch zu gefallen (und hinterher dann keinem mehr).

      Doch ich finde genau das sollte man tun. Man sollte als Entwickler immer versuchen neue Kunden zu Gewinnen und sich zu verändern. Natürlich wird das viele alte Fans aufschrecken aber vielleicht auf der anderen Seite auch neue Kunden gewinnen.

      Diese Aussage spiegelt genau das da was bei dem heutigen Japanischen Spielentwicklern schiefläuft. Schau dir z.b Gamefreak mit der Pokemon Reihe an wo man gefühlt seit der 1. Generation auf der Stelle tritt. Man versucht gar nicht erst sich an neuen Konzepten zu wagen sondern setzt auf Altbewährtes.....Leider verdienen sie sich immernoch dumm und dämlich aber die Stimmen das man mal was neues will werden auch mit jeder Generation lauter.

      Für mich stehen die Japanischen Games schon lange nicht mehr für innovation sondern für Stillstand.

      Da bin ich echt froh das jemand wie Yoshi-P kommt und eher andere Ideen mitbringt. Denn diese Ideen sorgten dafür das FF14 das ist was es heute ist. Denn FF14 1.0 ist ja genau mit diesem Mindset entwickelt wurden. "Hat bei FF11 sehr gut funktioniert wird also 10 Jahre später bei FF14 genauso funktionieren" und natürlich hat in dieser Zeit sich der Gaming und besonders MMO Markt mit WoW enorm weiterentwickelt.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • ArthurDaniel schrieb:

      Wenn ich ein Open World Spiel mache, dann sollte es mMn auch dafür von vornerein konzipiert sein. Und Final Fantasy passt da für mich ehrlich gesagt garnicht rein. Der FF Fokus liegt zu sehr auf Story, Grafik, Bugfreiheit (zumindest schlimme Bugs) und ein generell immersives Erlebnis. Und da ist der Weg den FF16 und wahrscheinlich auch FF7R einschlagen wird, einfach am Besten.
      Also im meinen Augen hat z.B. FFXIII - Lightning Returns eine der besten Open worlds. Und das schon lange vor botw. Genau wie das Prince of Persia 2008 reboot.
      Man hat seine 4 Hauptareale und hat sogar die Freiheit in welcher Reihenfolge man die Storyabschnitte spielt. Außerdem ist die Welt überschaubar und selbst wenn man seine (fast) 100% macht, kommt man vielleicht so an die 40 Stunden. Generell passt das ganze sogar mit in die Story ein, und wie du schon sagtest, wenn man merkt dass es von vorne rein so konzipiert ist, macht es auch richtig Spaß zu erkunden. Mehr als wenn man dazu gezwungen wird.

      Witzig nur das Freiheit bei Open world Games oft in Wirklichkei aufgezwungen wird...
    • DantoriusD schrieb:

      Sorry Aber Blödsinn. Guck dir Titel wie GTA5 an wie absolut Bombastisch das Game ausschaut und wir reden hier von dem PS3 Original welches 2013 rauskam.

      Witcher 2&3 sahen für ihre Zeit ebenfalls grandios aus.


      Das ändert ja nichts daran, dass sie ohne open world trotzdem besser hätten aussehen können. Das ist kein Blödsinn sondern einfaches logisches Denken. Hardware hat begrenzte Kapazitäten und man muss sich entscheiden, wie man sie einsetzt.



      DantoriusD schrieb:

      Das ist Sachen der Entwickler. Du kannst Open Areas genauso leblos und langweillig gestalten wie Open Worlds. Wenn du ne Open Area hast und von dieser Area nur 10% für die Story genutzt werden dann obliegt es dem Entwickler dafür zu Sorgen das der Spieler die restlichen 90% entdeckt. Sei es durch Sidequests die dich dorthin führen, der Entdeckerdrang der Spieler oder sonst etwas. Nimmt man FF12 als bsp hast du mehr als die Hälfte der Gebiete die für den Storyfortschritt komplett irrelevant sind. Der großteil der Gebiete würde der Spieler nie betreten wenn dieser rein dem Storystrang folgt.

      Alles richtig. Aber damit beschreibst du doch schon die Problematik auf die ich hingewiesen habe. Der Entwickler muss die Aufgabe bewältigen Und es ist konzeptionell gesehen einfach wesentlich einfacher, sich auf festgelegte Gebiete zu konzentrieren, ihnen ein übergeordnetes design- und plottechnisches Thema zu geben und dies im Rahmen der Hardwaregrenzen entsprechend auszugestalten und dann zum nächsten Teil überzugehen, als wenn man ein riesiges Gebiet hat, dass man dramaturgisch, design- und hardwaretechnisch immer wieder ausbalancieren muss.

      Das Prinzip der Open Areas ist einem linearen Gamedesign hier viel ähnlicher als einem Open Worlddesign.

      Das es einfacher ist, bedeutet aber natürlich nicht, dass das Ergebnis immer besser ist. Doch bei Open World was Gutes zu kreieren schaffen halt nur die Wenigsten.



      DantoriusD schrieb:

      Das finde ich nicht denn der Übergang zwischen Gebieten kann die komplette Immersion zerstören wenn man zu große Distanzen plötzlich überspringt. Sprich wenn du in einem Screen durch irgendwelche Landschaften bist und im nächsten dann warum auch immer mitten auf nem Berg stehst.

      Sowas mag im Einzelfall vorkommen. Aber wenn dich das so stört, scheinst du ziemlich empfindlich zu sein. Ich bin mit Games groß geworden, wo man pro Ladebildschirm rund 30 Sekunden warten musste. Und da gab es solche Dinge auch schon. Und nicht nur da, sondern teilweise auch mitten zwischen Cutscenes.

      Heutzutage legt man grundsätzlich schon mehr Wert auf Realismus. Was heisst, dass solche Fälle deutlich seltender geworden sind. Und die Ladezeiten sind auf 3 Sekunden zusammengeschrumpft und es fühlt sich für mich bis heute jedesmal nach einer Erleichterung an und nicht nach einer Störung der Immersion.
    • ArthurDaniel schrieb:

      DantoriusD schrieb:

      Sorry Aber Blödsinn. Guck dir Titel wie GTA5 an wie absolut Bombastisch das Game ausschaut und wir reden hier von dem PS3 Original welches 2013 rauskam.

      Witcher 2&3 sahen für ihre Zeit ebenfalls grandios aus.
      Das ändert ja nichts daran, dass sie ohne open world trotzdem besser hätten aussehen können. Das ist kein Blödsinn sondern einfaches logisches Denken. Hardware hat begrenzte Kapazitäten und man muss sich entscheiden, wie man sie einsetzt.
      Ja, die Kapazitäten von Hardware sind begrenzt, aber besagte Kapazitäten muss man nicht unbedingt komplett für eine möglichst protzige Optik einsetzen. Auch die tollste High-End-Grafik ist in 5 Jahren bereits veraltet - dann bleibt von der einstigen Grafikbombe im Extremfall nur noch ein schlauchiges, spielerisch dünnes Game übrig.
      Spiele können nicht nur grafisch sondern auch inhaltlich schlecht altern.

      Was die Welt von FF16 betrifft: In meinen Ohren klingen Yoshidas Ausführungen nach einer typischen Semi-Open-World im Stil von ToZ oder DQ11 - eine Form des Spielweltaufbaus, die meinen vollsten Zuspruch genießt.
      In diesem Punkt also keinerlei Klagen meinerseits. :thumbup:
      "Awake or asleep - it's all one long nightmare"
      (Magillanica Lou Mayvin)

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Find aber auch das viele Open World Spiele nur noch aus Fauna und Flora bestehen, Städte sucht man quasi, ja es gibt Ausnahmen. Ich mein toll das GTA5 noch halbwegs ne Stadt hat, aber der Rest? Fauna und Flora nur um groß zu wirken. Ne Open World geht aber auch nur von A bis B. Hier soll man ja wohl endlich wieder über den halben Globus kommen, das ist mit na Open World ja schlecht machbar. Open-World deckt ja immer nur nen Abgesteckten Bereich ab.

      Vielleicht ist es auch nur ne Wahrnehmungssache, aber ich find auch die Storys in Open Worlds kann man nicht mit der Stärke von nicht Open World Spielen vergleichen. Ja auch hier, es gibt inzwischen Ausnahmen.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^
    • @Kelesis

      Teilweise ja, teilweise nein.

      Teilweise ja, weil ich in meinem Post ja schon deutlich machte, dass Open World nicht perse schlecht ist. Nur sollte man das Spiel dann auch von vorne rein darauf ausrichten und sich entsprechende Gedanken machen, wie ein Open World Spiel wirklich durch und durch begeistern kann. Und da muss man dann auch ganz klar sagen, dass das nicht jeder kann, weil das eine andere Herangehensweise ans Spieldesign ist, die nicht jeder gelernt hat.

      Teilweise nein weil Graphik eine große Rolle dabei spielen kann, wie du ein Spiel beim ersten Mal erlebst und wie es in deinem Gedächtnis bleibt. Es kommt dabei aber natürlich nicht nur auf Graphik an sondern auch was du damit machst.

      FF9 war für mich zb. an den Stellen, besonders erinnerungswürdig, wo es inhaltlich und grafisch besonders begeistern konnte wie den Battle of Bestias. Oder FF7 der Angriff der Weapons. Und FF steht für sowas halt dann auch viel mehr als für Open World Spiele. Und das hat wohl auch das Team von FF16 verstanden.
    • ArthurDaniel schrieb:

      Hardware hat begrenzte Kapazitäten und man muss sich entscheiden, wie man sie einsetzt.

      Das Spiel kommt exklusiv für PS5 raus. Ne Konsole die noch nichtmal ansatzweise gezeigt hat was sie kann. FF16 wird sehr höchst wahrscheinlich auf Luminous Entwickelt....hier ist also weniger die Hardware der Flaschenhals :D



      ArthurDaniel schrieb:

      Ich bin mit Games groß geworden, wo man pro Ladebildschirm rund 30 Sekunden warten musste. Und da gab es solche Dinge auch schon. Und nicht nur da, sondern teilweise auch mitten zwischen Cutscenes.

      Entschuldigen sie bitte das ich im Jahre 2022 gerne auch die Technik von 2022 hätte. Ich steck nicht über 10000€ in nen PC um darauf VNs zu spielen genauso habe ich keine 500€ für ne ps5 ausgegeben um sie mir schön ins Wohnzimmer zu stellen.

      Wie @Kelesis bereits sagte können Spiele auch Spielerisch unglaublich schlecht altern und da zähle ich sämtliche FF Teile von 7-12. Nicht ohne Grund sind bei den remastern gewisse QoL Features wie das Hochdrehen der Spielgeschwindigkeit oder das Vermeiden von Zufallskämpfen. Diese Spiele sind einfach unglaublich schlecht gealtert in der heutigen Zeit. Mitunter ein Grund warum ich mittlerweile nen gutes Action KS marke Star Ocean oder Tales of bevorzuge.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Meinet wegen braucht es nicht zwingend eine Open World, aber große Gebiete die Freiheiten und Raum für Erkundungen bieten, das erwarte ich schon. Die Worte von Yoshida klingen zum Glück nach einem Konzept ähnlich wie in Final Fantasy XIV. Also einzelne große Gebiete, die zwar mit Ladezeiten voneinander getrennt sind, sich aber um den gesamten Globus und sogar darüber hinaus erstrecken. Das würde mir vollkommen genügen.

      Die Hauptsache ist, das man auf langweilige Schlauchlevel verzichtet. In Dungeons dürfen die Wege gerne enger sein, aber bitte nicht auf der Hauptspielwelt. So sehr ich Final Fantasy X und XIII mochte, aber die Linearität auf der Spielwelt war halt Mist. Da hast du schon so eine schön gestaltete Welt, aber bekommst quasi immer ein "Nur Gucken, nicht anfassen" Schild vor der Nase gesetzt. Dabei will ich gerade bei RPGs meinem Erkundungsdrang nachkommen können und Ortschaften sowie Landschaften, die ich schon von weitem erblicke, auch besuchen können. Selbst wenn es da am Ende keine Quests oder anderes zu holen gibt, die Möglichkeit das tun zu können bietet mir schon einen Mehrwert. Es ist wie beim Urlaub, da will ich natürlich auch die ganzen Sehenswürdigkeiten besuchen gehen und nicht bloß auf Bildern oder der Entfernung sehen. Je näher, umso besser. Erkundungen gehören für mich zu einem Abenteuer einfach dazu. FFX und XIII boten dahingehend leider nur sehr wenig.

      Aber ich bin zuversichtlich, dass das Team hier die richtige Entscheidung getroffen hat.