Hideki Kamiya zu Scalebound: „Wir waren nicht erfahren genug“

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    • Hideki Kamiya zu Scalebound: „Wir waren nicht erfahren genug“

      Scalebound. Dieses eine Wort genügt, um vielerorts für schlechte Laune zu sorgen. Die Kurzform der Geschichte: Angekündigt wurde das Spiel von PlatinumGames im Juni 2014 exklusiv für Xbox One, Anfang 2017 brach man die Entwicklung schließlich ab. Nun hat sich Hideki Kamiya gegenüber Cutscenes nochmals zum gescheiterten Projekt geäußert.

      Mit Scalebound habe man bei PlatinumGames den nächsten Schritt hin zu moderner Spielentwicklung nehmen wollen, was auch fotorealistische Grafik umfasste. Das sei eine große Herausforderung gewesen. „Wir haben in einem Umfeld gearbeitet, das wir nicht gewohnt waren“, so Kamiya. Das umfasst vor allem die Unreal Engine sowie die Online-Features.

      Am Schluss blieb die Erkenntnis: „Wir waren nicht erfahren genug.“ Das hat dann zum Scheitern des Projektes geführt. Hideki Kamiya schließt seine Ausführungen mit einer Entschuldigung an alle Spieler und an Microsoft ab.

      Der ganze Beitrag von Cutscenes

      via Gematsu, Bildmaterial: Scalebound, Microsoft, PlatinumGames

      Beitrag von DarkJokerRulez ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Wahrscheinlich hatten sie mit Granblue Fantasy Relink die gleichen Probleme. Scalebound und Granblue war ihnen einfach eine Nummer zu groß. Ihrer Spiele waren ja noch nie technisch die besten gewesen. Naja, so ist es halt. Sie haben es versucht und sind gefallen.
      Das letzte Erfolgreiche Spiel von ihnen war Nier Automata gewesen und das lag auch zum Teil an dem Namen. Nier Gestalt von Square Enix wurde ja später zu einem Geheimtipp, wodurch sich eine recht große Fangemeinde gebildet hat, was es dem Nachfolger ein wenig leichter gemacht hat.
      Und ganz klar 2B ist noch so ein Grund. Wir wissen ja, wie unsere Animenerds drauf sind. :D

      Bayonetta 2 hat sich nicht gut verkauft. Auch wenn die Qualität des Spieles gut war. Ob der dritte Teil sich gut verkaufen wird, glaube ich nicht. Für die Reihe wäre es hilfreicher gewesen für alle möglichen Geräte rauszukommen. Ich weiß nicht, ob der klassische Nintendofan die richtige Zielgruppe ist.(Ich weiß, ohne eine Nintendo würde es keinen dritten Teil geben)

      Dann gibt es Babylon, dass noch vor ein paar Tagen eine Beta hatte. Sah auch nicht wirklich dolle aus.

      Wir kriegen das vielleicht nicht mit, aber ich schätze PG kämpft, um aufm Markt zu bleiben. Leider färbt ihre Formel so langsam ab. Die brauchen was neues, etwas dass sie wieder einzigartig macht.

      Ah, da fällt mir ein, die hatten vor ein paar Jahren ein Transformers Spiel gemacht, was sich sogar recht gut verkauft hat, bin mir aber nicht mehr so ganz sicher.

      Aber wir sehen wie wichtig Engines sind, wenn man da nicht hinterher kommt, wird man in der Zukunft keine Chance haben. Viele japanische Entwickler nutzen die Unreal Engine 4, das haben wir die letzten Jahre beobachten können. Und meiner Meinung nach ist das einer der Gründe, warum japanische Spiele in der letzten Generation wieder an Stärke gewonnen haben.

      Naja, ich wünsche ihnen trotzdem viel Erfolg auf ihrem Weg :) Und wer weiß, vielleicht haben sie aus ihren Fehlern gelernt und entwickeln sich weiter.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Nitec ()

    • Zu PG will ich mich nicht mehr äussern, hab ich schon oft geschrieben, das ich sie nicht mag. Aber wünsche den Studio viel Erfolg.

      Nitec schrieb:

      Nier Gestalt wurde ja später zu einem Geheimtipp, wodurch sich eine recht große Fangemeinde gebildet hat.
      Nier: Gestalt/Replicant war aber kein Platinum Games spiel. Nur Automata ist von Platinum Games. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

    • Nein, war es auch nicht, wollte nur damit sagen, dass der erste Teil beliebt war und sich deshalb Nier Automata zum Teil gut verkauft hat. Der Name Nier war vorher also nicht unbekannt. Aber du hast recht, das liest man in meinem vorherigen Post nicht so wirklich. Habe es editiert :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nitec ()

    • Nitec schrieb:

      Ihrer Spiele waren ja noch nie technisch die besten gewesen.

      Sorry aber du meinst wohl eher "Grafisch" nicht die besten. Denn technisch waren ihre Spiele schon immer auf Top Niveau. Bayonetta 1,Vanquish oder auch Metal Gear Rising liefen schon auf der PS3 mit Butterweichen 60 fps und das brauchen ihre Spiele auch.


      Nitec schrieb:

      Bayonetta 2 hat sich nicht gut verkauft. Auch wenn die Qualität des Spieles gut war. Ob der dritte Teil sich gut verkaufen wird, glaube ich nicht. Für die Reihe wäre es hilfreicher gewesen für alle möglichen Geräte rauszukommen.

      Da kannst du dich bei Sony bedanken. Aus diversen Interviews liest sich heraus das PG nach Bayo 2 zu Sony ging weil sie eben dafür nen Publisher brauchten aber Sony hat abgelehnt weshalb man dann zu Nintendo ging und naja.....Bayo 2 auf ner Toten Konsole rausbrachte. Selber Schuld. Aber scheinbar hat es sich für Nintendo ja immerhin gut genug verkauft um nen 3. Teil zu machen. Ich bin da aber bei dir ich hätte Bayo 2&3 auch lieber auf PS/Xbox gesehen statt bei Nintendo.


      Nitec schrieb:

      Dann gibt es Babylon, dass noch vor ein paar Tagen eine Beta hatte. Sah auch nicht wirklich dolle aus.

      Spielt sich aber traumhaft und bietet echt viel Potenzial. Hier würde mich nicht wundern wenn Square Enix da seine Geldgier raushängen lässt und daraus nen Games as a Service Müll macht. Wäre nicht das 1. Mal das sie sowas abziehen. Yoko Taro darf dort ja auch nur noch Mobile Titel machen.


      Nitec schrieb:

      Leider färbt ihre Formel so langsam ab. Die brauchen was neues, etwas dass sie wieder einzigartig macht.

      Ihre Games sind alle einzigartig und bieten Alle nen gewissen Twist in ihrem Gameplay. Nur macht sich keiner mehr die Mühe deren Spiele und Mechaniken zu verstehen weil jeder wie jescheuert nur noch Knöpfchen drücken will. Wenn man deren Spiele nicht so Spielt wie der Entwickler sie entwickelt dann brauch man sich nicht wundern. Auch waren sie leider nie sonderlich gut darin Spiele schön aussehen zu lassen was in der heutigen Zeit ja scheinbar der einzige Verkaufspunkt für die ganzen Spieler ist. Hauptsache nen schönes Spiel Gameplay ist für die meisten ja zweitrangig.
      Auch sind sie leider nur unterer Durchschnitt was Storytelling angeht denn deren Storys sind meist nur schmückes Beiwerk. Nier Automata glänzt hauptsächlich durch Yoko Taro und Metal Gear Rising durch Kojima. Von der Astral Chain Story will ich gar nicht erst reden xD

      Ich glaube wenn sie nen richtig guten Szenario Schreiber hätten dann wäre ihnen schon enorm geholfen.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Das was man bis zur Einstampfung sehen konnte sah um Welten besser aus als Babylon :D
      Spencer selbst sagte auch das es den Fans vielleicht nicht zugesagt hätte.. aber Crackdown 3 raus bringen was sozusagen in einer Entwicklungshölle steckte :D

      Und bei Granblue sehe ich eher interne Probleme mit Cygames. Denn das sah bis zur Trennung auch ziemlich gut aus.
    • Deswegen hat sich Nier:automata auch über 6 Millionen mal verkauft,während der erste Nier teil nicht mal die Millionen Marke geknackt hat.
      Nier war vorher weder erfolgreich noch bekannt.
      Nier:automata war ebenfalls der grund,weshalb square enix sich dazu entschieden hat,den erste Nier Teil nochmal für Ps3 herauszubringen,nachdem die Produktion offiziel eingestellt wurde.Square enix hat selber gesagt,dass das Interesse an der reihe Nier durch Automata gestiegen ist,und
      dennoch ist Nier:Automata bis jetzt das erfolgreichste.
      Also das Stimmt so nicht.
      Man muss Platinum games nicht schlecht reden nur weil ein Game mal nicht so funktioniert hat,wie der Hersteller es wollte und daher eingestellt wurde.
      Selbst das Remake replicant hat nur über 1 millionen geschafft.
      Der Hersteller selber hat gesagt nier:Automata sei ein Ausnahmezustand.
      Das ist fakt.
    • saga schrieb:

      Deswegen hat sich Nier:automata auch über 6 Millionen mal verkauft,während der erste Nier teil nicht mal die Millionen Marke geknackt hat.Nier war vorher weder erfolgreich noch bekannt.


      Der Hersteller selber hat gesagt nier:Automata sei ein Ausnahmezustand.
      Das ist fakt.

      Genau das sind Ausnahmetitel und sollten auch so behandelt werden. Warum Nier Automata so durch die Decke ging weiss keiner. Aber das sieht man heute mit fast jedem größeren Japano Game. Persona 5 hat sich ebenfalls wie bescheuert verkauft obwohl es vorher harte Nische war genauso wie aktuell erst Tales of Arise.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~

    • DantoriusD schrieb:

      Genau das sind Ausnahmetitel und sollten auch so behandelt werden. Warum Nier Automata so durch die Decke ging weiss keiner. Aber das sieht man heute mit fast jedem größeren Japano Game. Persona 5 hat sich ebenfalls wie bescheuert verkauft obwohl es vorher harte Nische war genauso wie aktuell erst Tales of Arise.
      Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass die japanische Popkultur nicht mehr so Nische in unsere Gesellschaft ist, wie noch zu meiner Jugendzeit. Bei mir auf der Schule konntest du an einer Hand zählen die sich dafür interessiert haben. Jetzt sieht es schon anders aus. Das sehe ich auch an meinen Schützlingen.

      @saga
      Johooo, danke für die Info :thumbsup:
    • DantoriusD schrieb:

      Genau das sind Ausnahmetitel und sollten auch so behandelt werden. Warum Nier Automata so durch die Decke ging weiss keiner. Aber das sieht man heute mit fast jedem größeren Japano Game. Persona 5 hat sich ebenfalls wie bescheuert verkauft obwohl es vorher harte Nische war genauso wie aktuell erst Tales of Arise.
      Kann dem nichts hinzufügen. Umgekehrt hatte ein "Neo" gar keinen Erfolg und dürfte grandios gefloppt sein, trotz dem beliebten Vorgänger. Aber manchmal kann man sich eben nicht erklären woher Erfolg oder Misserfolg eigentlich kommen. Ist natürlich schade, gerade für kleinere Projekte, wenn der kommerzielle Erfolg nicht kommt, obwohl es aufgrund der Qualität mehr als verdient war.