Im Test! Disgaea 6: Defiance of Destiny

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    • Im Test! Disgaea 6: Defiance of Destiny

      Titel Disgaea 6: Defiance of Destiny
      Japan 28. Januar 2021
      Nippon Ichi Software
      Nordamerika 29. Juni 2021
      NIS America
      Europa 29. Juni 2021
      NIS America
      System Nintendo Switch, PS4 (Japan only)
      Getestet für Nintendo Switch
      Entwickler Nippon Ichi Software
      Genres SJRPG
      Texte
      Nordamerika
      Vertonung Nordamerika Japan

      Am 29. Juni war es hierzulande endlich so weit und Disgaea 6 erschien in unseren Gefilden. Während allerdings Japaner die Wahl zwischen einer PS4- und Switch-Fassung hatten, erscheint bei uns allein die Fassung für Nintendo Switch. Als langjähriger Fan der Reihe durfte ich den Titel auf Herz und Nieren testen. Ob Disgaea 6: Defiance of Destiny der strahlende Nachfolger ist und hält, was es verspricht, erfahrt ihr bei uns.

      Die Welten vor dem Abgrund

      Ein Urschrei erschüttert die Welten, gefolgt von einem Grollen und dann, dann nichts mehr. Die Welt hat aufgehört zu existieren. Eine Welt nach der anderen verschwindet, hört auf zu existieren, wenn der Gott der Zerstörung diese ins Visier genommen hat. Kalt und ohne Regung einfach ausgelöscht. Nur der junge Zombie Zed und seine Mitstreiter stellen sich gegen ihn. Immer wieder bekämpfen sie ihn und ein ums andere Mal werden sie wiedergeboren, um gestärkt gegen den Weltenzerstörer anzugehen. Ein schicksalhaftes Band führt Zed und den Gott der Zerstörung zusammen und unerschüttert verfolgt Zed sein Ziel. Ein Ziel, aus dem Trauer geboren werden sollte.

      Disgaea 6: Defiance of Destiny verfolgt eine für die Reihe eher ungewöhnlich „düstere“ Geschichte, als es noch in den Vorgängern der Fall war. Zed hat in erster Linie das Ziel, den Gott der Zerstörung niederzuringen. Sein Motiv liegt dabei zunächst im Dunkeln. Während seiner Reise durch die verschiedenen Welten und Zeitepochen lernt er jede Menge Mitstreiter kennen, die sowohl seine als auch eine recht eigene Motivation verfolgen, um den Gott der Zerstörung zu vernichten. Dabei fließt wieder wie gewohnt eine Menge Slapstick in die Geschichte ein. Die eigentliche Geschichte wirkt eher ernster, wird aber immer wieder von den angesprochenen komödiantischen Einlagen aufgelockert, wie man es von der Reihe gewohnt ist. Das große Ganze fügt sich relativ spät zusammen.

      Etwas schwächer als die Vorgänger

      »Grafisch bietet euch Disgaea 6 eine für die Reihe komplett neue Erfahrung. Wurden in den letzten Teilen noch nur die Sprites ansehnlich verbessert, probierte NIS hier nun den Sprung in die dritte Dimension.«

      Während die ersten zwei Drittel des Spiels eher langsam im „Pacing“ sind, zieht das letzte Drittel ordentlich an und offenbart die eigentliche Tragweite und Motivation der Hauptcharaktere sowie Antagonisten. Dennoch fühlt sich die Geschichte im Vergleich zu den vorherigen Titeln ein wenig schwächer an, ist aber dennoch solide. Ein wenig schade ist es, dass es dieses Mal gar kein Intro als Einleitung der Geschichte gibt.

      Die animierte Sequenz war in der Reihe fast immer ein fester Bestandteil, das Fehlen war bei Disgaea 6 dann eher ein kleiner Dämpfer direkt zum Anfang. Anfang ist auch ein gutes Stichwort. Schauen wir uns eine der Kernsäulen der Reihe an, das tiefgreifende, ineinander verzahnte Gameplay. Hier wurde nämlich viel verändert, entschlackt, reduziert, aber auch um neue Systeme ergänzt.

      Eine Basis zwischen den Welten

      Auf den ersten Blick finden sich Veteranen der Reihe relativ schnell wieder in die grundlegenden Prinzipien der SRPG-Reihe rein. Dreh- und Angelpunkt ist wie zuvor auch eure Basis, versteckt in einem interdimensionalen Riss zwischen den Welten. Anfangs verfügt ihr noch über wenige Möglichkeiten, eure Charakterentwicklung voranzutreiben. Nach und nach aber eröffnen sich euch neue und alte Möglichkeiten. Neben traditionellen Shops wie dem Krankenhaus und dem Itemladen lassen sich hier auch wieder Läden für Statistiken, Shops für Fähigkeiten sowie Aufträge finden. Im Squadshop könnt ihr z. B. eure Vasallen in Einheiten einteilen. Diese liefern euch verschiedene Boni, wie erhöhte Sprungkraft, Wertsteigerungen, erhöhte Dropraten. Jede Menge nützliche Fähigkeiten, welche über die Zeit hinweg freigeschaltet werden.

      Daneben lässt sich auch wieder der allgegenwärtige Cheatshop in Disgaea 6 finden. Mit diesem lassen sich verschiedene Spielparameter anpassen und das Spiel leichter oder schwerer machen. So könnt ihr eure Gegner verstärken, aber auch mehr Erfahrungspunkte fordern. Letzteres hat aber den Haken, dass ihr hierfür etwas opfern müsst. Wer mehr Erfahrungspunkte haben möchte, muss zwangsweise auf etwas anderes verzichten oder etwas reduzieren, z. B. den Erhalt von weniger Geld oder Mana.

      Was für ein Saftladen

      Wirklich neu ist hingegen die Saftbar. Ein Shop, mit dem ihr eure Charakterentwicklung etwas beschleunigen könnt. Veteranen der Reihe kennen diesen vielleicht bereits als Abwandlung aus der Item World. Hier wurden in vorherigen Teilen Tränke verkauft, die euch im Level haben aufsteigen lassen oder eure Mana-Punkte erhöht haben. Die Saftbar treibt dieses Konzept nun auf die Spitze. Gegen eine bestimmte Menge an Hell, die Spielwährung, könnt ihr eure Werte in die Höhe sausen lassen.

      Dies funktioniert aber nicht ins Unendliche. Denn neben Geld müsst ihr auch zuvor gesammelte Erfahrung, Mana und Extrakte hergeben. Erstere wird nach Kämpfen zu einem gewissen Prozentsatz an den Shop weitergegeben und gelagert. Im Tausch gegen jene Währungen könnt ihr so eure Figuren verstärken. Dies kann richtig angewendet eine schnelle, aber auch teure Dopingmethode für eure Helden sein. In der Geschichte reichen allerdings die konventionellen Möglichkeiten vollkommen aus und machen den Saftladen bei manchen Attributen auch eher obsolet.

      Von Item World zu Dark Assembly

      »Wirklich neu ist hingegen die Saftbar. Ein Shop, mit dem ihr eure Charakterentwicklung etwas beschleunigen könnt.«

      Neben den zahlreichen Läden gibt es noch drei wichtige Einrichtungen. Diese sind das Dimensionstor, die Item World und die Dark Assembly. Das Dimensionstor ist relativ selbsterklärend. Es ist der Start- und Drehpunkt der Geschichte. Die Geschichte ist episodenhaft in mehrere Kapitel und Kampfkarten unterteilt. Mit der Zeit können neue optionale Gebiete erkundet werden und auch eure DLC-Charaktere könnt ihr hier durch Kämpfe rekrutieren. Die Item World besteht hingegen aus riesigen zufallsgenerierten Verliesen, mit denen ihr eure Ausrüstung drastisch verstärken könnt. Wenn ihr nicht selbst in die Item World abtauchen möchtet, könnt ihr auch Einheiten auf Erkundungssuche schicken.

      Irrelevant vom Modus, in den ihr eintaucht, verhält sich das Kampfsystem in Disgaea gleich. Nach Wahl des Kapitels oder – im Falle der Item World – das ausgewählte Item, startet ihr auf einer isometrischen Karte. Ein Startpanel markiert eure Ausgangsposition. Aus diesem könnt ihr mit bis zu zehn Recken ins Feld ziehen. Euer Ziel ist es zumeist, die gegnerischen Einheiten auszulöschen. Dabei können Effekte durch farbige Geoblöcke zusätzlich unterstützend oder einschränkend wirken.

      Da fehlt doch etwas

      Wer nicht erst mit Disgaea 6: Defiance of Destiny eingestiegen ist, wird die ein oder andere Veränderung am Kampfsystems bemerken. So ist es nun möglich, Spezialangriffe in Kombinationen aneinanderzureihen, so wie es früher mit Einzelangriffen möglich war. Ebenso wurde das Skillsystem komplett überarbeitet. So sind in diesem Teil Fertigkeiten für Turmangriffe, Kombinationsangriffe bei Standardattacken und Magichange nicht enthalten.

      Auch Waffenfertigkeiten sind nun direkt an die Einheiten selbst und nicht mehr auf die Waffengattung festgelegt. Die Folge davon ist, dass nun die einzelnen Einheiten deutlich relevanter geworden sind. Das System zum Verschieben von Waffenfertigkeiten beschränkt sich nun nur noch auf magische Fertigkeiten. Durch jene Änderungen hat jede im Spiel vorkommende Einheit vier zu erlernende einzigartige Fertigkeiten neben zusätzlich erlernbaren magischen Fertigkeiten.

      Dies war vorher auf drei Fertigkeiten und auch nur auf Storycharaktere begrenzt gewesen. Diese Änderung ist ein zweischneidiges Schwert und begeistert sicherlich nicht jeden. Auch bei der Charakterentfaltung finden sich neben dem überarbeiteten Skillsystem Neuerungen. Im Übrigen verfügen DLC-Charaktere seltsamerweise nur über drei einzigartige Fertigkeiten und nicht über vier. Hier wurde Potenzial verschenkt, den alten Ikonen neue Tricks beizubringen.

      Wie kann ich stärker werden?

      Wer Disgaea kennt, der weiß, dass es viele Wege und Möglichkeiten gibt, den eigenen Charakter zu verstärken. Sei es per normalem Level-up, der erwähnten Item World oder dem neuen Saftladen. Wer seinen Charakter verbessern möchte, dem stehen viele verschiedene Wege offen und damit kommen zumeist die Probleme. Viele Möglichkeiten können gerade Anfänger überfordern. Gehe ich jetzt in die Item World und verbessere meine Ausrüstung?

      Stufe ich meinen Charakter in die nächsthöhere Klasse auf? Grinde ich mich ein wenig durch die Welt und bediene mich des Cheatshops? In welchen Squad stecke ich meine Einheiten, um das bestmögliche Wachstum zu nutzen? Welche Evility (passive Fertigkeiten) rüste ich aus? Mit Disgaea 6 ändert sich dies auch nicht wirklich. Im Gegenteil: Es kommen nun mit der bereits erwähnten Saftbar und dem „D-Merit System“ zwei neue Systeme zur Charakterentwicklung hinzu.

      Oberflächlich steht jedes System für sich und bietet seine Vor- und Nachteile. Auf den näheren Blick sind aber auch diese mit den anderen Mechaniken verzahnt. Die D-Merits sind kleine Meilensteine, die bei Erreichen Belohnungen freigeben. So können z. B. besonders starke Items, Evilites, Karma oder Extrakte freigeschaltet werden. Karma kann als Bonusstatus bei einer Reinkarnation verteilt werden, während Extrakte als Währung in der Saftbar Verwendung finden.

      Anfänger werden hier einige Zeit verbringen, um alle Systeme zu verinnerlichen. Da die Kampagne nun auch eine deutlich höhere Levelanforderung besitzt, ist dies auch zu einem gewissen Teil nötig. Dennoch wirken die überarbeiteten Systeme deutlich entschlackter als noch in den Vorgängern und auch das Aufsteigen fühlt sich durch die höheren Statuswerte deutlich beschleunigter an.

      Von Bestechung und Automatismen

      Wenn man allerdings so gar keine Lust aufs Kämpfen hat, bietet euch der Entwickler mit Disgaea 6 nun auch ein KI-System für den Kampf an. Das „Demonic Intelligence System“ lässt sich wohl am ehesten mit dem Gambit-System aus Final Fantasy XII vergleichen. Jedem Charakter kann ein bestimmtes KI-Paradigma zugewiesen werden. Wenn man nun eine Karte startet, kann die Funktion über die Plustaste des Switch-Controllers aktiviert werden. Gerade für längere Grindsessions in der Item World kann dies für einige eine Erleichterung sein, wenn man denn gewillt ist, dieses System zu nutzen. Neue KI-Befehle können wiederum über die Dark Assembly freigeschaltet werden.

      Die Dark Assembly ist der große dämonische Rat, der euch, wenn er euch wohlgesonnen ist, in euren Belangen unterstützt. So könnt ihr hier eure Charaktere aufstufen, neue erschaffen oder Endgame-Inhalte freischalten, wenn diese verfügbar sind. Leider sind euch die Senatoren gerade bei besonderen Dingen nie wirklich wohlgesonnen. Jedoch lässt sich immer verhandeln und ein waschechter Dämon ist besonders für Bestechungen anfällig. Wenn dies nicht funktioniert, kann Prügel eure Ziele immer noch durchsetzen.

      Somit hat sich bei der Dark Assembly im Vergleich zu den Vorgängern nicht wirklich etwas geändert, was in Anbetracht der vielen Änderungen am Spielsystem auch nicht weiter schlimm ist. Doch auch abseits des Gameplays erwarten euch einige Änderungen. Die offensichtlichsten natürlich beim Design und der Grafik.

      Knuddelig, aber eingerostet

      Grafisch bietet euch Disgaea 6 eine für die Reihe komplett neue Erfahrung. Wurden in den letzten Teilen noch nur die Sprites ansehnlich verbessert, probierte NIS hier nun den Sprung in die dritte Dimension. Dabei weiß der Chibi-Look durchaus zu gefallen und braucht sich vor den 2D-Sprites nicht zu verstecken. Visuell wirken die Welten, die bereits vorher dreidimensional waren, nicht sonderlich anders als schon in Disgaea 5. Wirklich schade sind allerdings die Verzögerungen beim Abspielen der Fähigkeiten.

      Dies kommt teilweise komplett wahllos in den Kämpfen vor und kann auch zu Verzögerungen beim Abspielen der Audiokommentare führen, gerade wenn mehrere Fähigkeiten hintereinander als Kombination ausgeführt werden. Dabei taucht das Problem auch in allen drei zur Verfügung stehenden Grafikmodi vollkommen zufällig auf. Dies ist sehr schade, denn es stört den Spielfluss doch sehr. Auch kommt es in seltenen Fällen zu leichten Slowdowns auf größeren Karten.

      Zusätzlich fiel beim Testen ein Bug auf, der sich darin äußerte, dass nach einem Angriff ein verschobener Kistenstapel eine unsichtbare Treppe bildete. Bei den eigentlichen Kisten fiel man hingegen auf die Grundebene der Karte. Dies war zwar ein einmaliger Fehler, aber auch in der langen Geschichte an Disgaea-Tests ein Novum für mich in der Reihe.

      Abgesehen von diesem Fehler und den Performancebremsen wirkt die Technik des Spiels solide. Auch der Stil der Figuren und das generelle Ambiente des Spiels wirken trotz der veralteten Grafik nach wie vor charmant. Gerade die Figurenpanels und das generelle 2D-Artdesign sind ein Genuss. Die kleinen Sequenzen zwischen den Kapiteln sind grafisch schön umgesetzt und gewohnt witzig. Umso bedauerlicher der Fakt, dass Disgaea 6 wie bereits erwähnt über keinerlei Introvideo verfügt.

      Während sich Disgaea 6 in Bezug auf Performance doch Kritik erlauben muss, hält sich die gute Qualität im Audiobereich. Sowohl die englischen als auch die japanischen Synchronstimmen liefern wieder ein gewohnt gutes Erlebnis. Der Soundtrack klingt zwar mehr wie eine Wiederaufnahme der gesamten Reihe, liefert dennoch einen zum Spiel passend stimmigen Soundtrack. Etwas mehr Experimentierfreudigkeit nach nun mittlerweile sechs Hauptteilen könnte aber nicht schaden. Was gibt es zum Abschluss noch zu Disgaea 6: Defiance of Destiny zu erzählen?

      Etwas Altes, etwas Neues und etwas weniger Performance

      Trotz der deutlichen Entschlackung einiger Systeme auf der einen, dem Hinzufügen neuer Systeme und dem leicht reduzierten Endgame-Inhalt auf der anderen Seite, bietet euch Disgaea 6 immer noch hunderte Stunden an Spielspaß. Die Veränderungen dürften dem einen oder anderen gefallen, anderen werden einige Dinge wie das modifizierte Fertigkeitensystem oder das reduzierte Waffensystem auf den Magen schlagen. Performancetechnisch leidet die Switch-Fassung etwas unter Slowdowns und auch die Integration der PS4-Trophäen wirkt etwas kurios.

      Die Geschichte wirkt etwas schwächer als in den Vorgängern, ist aber immer noch gut, grundsolide und witzig. Allenfalls das etwas langsamere Pacing im Vergleich zu den Vorgängern fällt hier etwas negativ auf. Dennoch ist Disgaea 6 trotz der vielen teils doch einschneidenden Veränderungen ein gutes Spiel, welches Neulinge und Veteranen für eine lange Zeit vor den Bildschirm fesseln wird. Trotzdem muss man erwähnen, dass gerade dieser Teil nicht für jedermann ist und auch die vielen Veränderungen werden sicherlich zu hitzigen Diskussionen innerhalb der Community führen.

       

      Story

      Grundsolide Geschichte über die Abwendung eines unabwendbaren Schicksals, welche etwas schwächer im Aufbau ist als die ihrer Vorgänger.

      Gameplay

      Die verschiedenen traditionellen Gameplay-Elemente wurden teilweise enorm entschlackt oder um zusätzliche beschleunigende Hilfen ergänzt. Die Änderungen sind ein zweischneidiges Schwert, welche die Community durchaus spalten können.

      Grafik

      Neben dreidimensionalen isometrischen Welten hat Disgaea 6 nun auch den Sprung bei den Charaktermodellen in die dritte Dimension geschafft. Der Chibi-Look weiß zu gefallen, wird aber nicht jeden überzeugen können. Schade ist indes das Fehlen eines Intros und zufällig auftretende Performance-Probleme.

      Sound

      Disgaea 6: Defiance of Destiny bietet zwei Tonspuren mit gewohnt guter Qualität und einen – wenn auch repetitiven – guten Soundtrack, der zur Reihe passt.

      Sonstiges

      Leicht reduzierter Endgame-Content bietet dennoch Spaß für hunderte von Stunden. DLC-Charaktere verfügen entgegen der Figuren im Hauptspiel nur über drei statt vier Fähigkeiten – eine Entscheidung, die nicht nachvollziehbar ist. Gerade hier hätte es sich angeboten, neue Fähigkeiten mit einzuspeisen.

      Bildmaterial: Disgaea 6: Defiance of Destiny, NIS America, Nippon Ichi Software

    • Die schlechte technische Qualität und Performance auf Switch bei gleichzeitig Entschlackung des Kampfsystems und der wohl eher mäßigen Story bestätigen mich darin, diesen Teil auszusetzen...

      Kainé: Weiss you dumbass! Start making sense, you rotten book, or youre gonna be sorry! Maybe I'll rip your pages out, one-bye-one! Or maybe i'll put you in the goddamn furnace! How can someone with such a big smart brain get hypnotized like a little bitch, huh? [...] Now pull your head out of your goddamn ass and start fucking helping us!
    • Es ist halt wie es ist, das Spiel ist nachwievor umfangreich, hat aber potenzial die Community zu spalten. Das Kampfsystem wurde modernisiert das wird nicht jedem gefallen, hab ich ja an mehreren Stellen im Test geschrieben. Wobei ich sagen muss das dass Skillsystem zum einen Teil halt nur eine Umverteilung erlebt hat. Ich weiß gar nicht mehr ob Magichange im fünften Teil noch Bestandteil war, das war immer irgendwo ein Sonderding. Schade war halt nur die Delays die es teilweise beim Start der Skills gab, aber nicht immer. Fand Disgaea 6 ist immernoch ein gutes Spiel, aber in die vorherigen Teile habe ich mich deutlich tiefer eingegraben. Mich hat auch ein wenig die Skillgeschichte bei den DLC Charakteren geärgert, da spendiert man jedem Charakter im Spiel 4 Skills und die DLC Charaktere die es im ersten Batch dazu gab haben nur 3.

      Muss man für sich entscheiden ob D6 einem liegt, mir trotz der Macken Spaß gemacht. ^^
    • In welche Richtung soll D6 denn gehen? Liest sich jetzt so als wäre es eigentlich in allen Belangen schlechter als die Teile davor.
      Erinnert mich ein wenig an Pokemon X/Y wo der Sprung auf 3D auch so einiges gekostet hat an anderen Ecken und seitdem die Community nur noch am Durchdrehen ist. Verstehe den Mehrwert der Neuheiten jetzt nicht - zumal D5 echt schön aussieht.

      • Also die Story überzeugt die meisten eher weniger
      • Es sieht nicht so schön aus (Vll Geschmackssache)
      • Ruckelt
      • Hat noch mehr Probleme im Pacing
    • garciaSmiles schrieb:

      In welche Richtung soll D6 denn gehen? Liest sich jetzt so als wäre es eigentlich in allen Belangen schlechter als die Teile davor.
      Erinnert mich ein wenig an Pokemon X/Y wo der Sprung auf 3D auch so einiges gekostet hat an anderen Ecken und seitdem die Community nur noch am Durchdrehen ist. Verstehe den Mehrwert der Neuheiten jetzt nicht - zumal D5 echt schön aussieht.
      Ich denke auch der Sprung von Sprites zu 3D Modellen wird einiges gekostet haben, das würde zumindest einige Geschichten erklären. Ich würde nicht sagen das es in allen Belangen schlechter als die Vorgänger ist, einiges ist Geschmackssache.

      Z.B. zum Endgame:

      Spoiler anzeigen

      Du hast immernoch deine traditionelle Carnage Dimension und den Baal Fight. Bekommst aber im Endgame nur Flonne, Etna und Larhal, diese aber nicht erst nach einem Kampf sondern nach einer kleinen Subkampagne mit Story.


      Die Umbearbeitung des Skillsystems ist von Ansatz eigentlich nicht schlecht, hätte aber etwas ausdefinierter sein müssen. Z.B. das Waffen jetzt nur noch Waffen sind und keine Skills mehr inne haben ist schon etwas schade.