Aus alt macht neu. Sollten sich Spielereihen stetig weiterentwickeln oder ihrer Linie treu bleiben?

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    • Aus alt macht neu. Sollten sich Spielereihen stetig weiterentwickeln oder ihrer Linie treu bleiben?

      Sollten sich Spielereihen stetig weiterentwickeln oder ihrer Linie treu bleiben? 20

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      Ich könnte mir vorstellen das es vor mehreren Jahren schon mal ein ähnliches Thema gab. Habe so auf Anhieb keins gefunden, denke es ist auch legitim eine neue Diskussion zu starten, da dieses Thema aktuell wieder heiß diskutiert wird. Viele der erfolgreichsten Spielereihen sind nur deswegen noch so relevant weil man sich stets neu erfand, und das obwohl sowas gerne zu einem Backlash älterer Fans führt. Mir gefällt meine wirre Struktur für diesen Thread nicht ganz aber ich hoffe jeder weiß was gemeint ist. :)
      Wollte erst einmal ein paar Beispiele nennen warum ich der Meinung bin das dieses Thema momentan wieder so relevant ist.






      Die Yakuza-Spielereihe
      Das wohl aktuellste Beispiel dafür wäre Sega. Sega hat bekannt gegeben das die Yakuza-Reihe nach Like a Dragon weiterhin bei einem rundenbasierten Kampfsystem bleiben wird. Ein echt mutiger Schritt, der aber wohl dank den Verkaufszahlen nachvollziehbar ist. Ich konnte bisher nur wenig mit der Yakuza Reihe anfangen, aber ich bin sehr an Like a Dragon interessiert. Die meisten Spiele aus Japan werden eher immer actionreicher, obwohl es kein eindeutiges Indiz dafür gibt das rundenbasierte Spiele nicht mehr zeitgemäß sein können, da finde ich sowas nicht nur mutig sondern auch vorbildlich. Und doch gibt es garantiert alte Yakuza Fans denen das sauer aufstößt.

      Resident Evil
      Resident Evil wäre ein weiteres zeitgemäßes Beispiel. Auch hier habe ich nicht alle Spiele gespielt, aber man hat ja quasi auch hier mehrfach schon fast das ganze Genre gewechselt. Die letzten beiden Spiele sind ja nicht mehr vergleichbar mit den ersten Teilen, und schon gar nicht mit dem 6ten Teil, den ich tatsächlich gespielt habe und mochte. ^^

      Final Fantasy
      Über kein Thema wurde hier im Forum mehr gesprochen als über Final Fantasy und vor kurzem wieder aktiv über Final Fantasy 13 und wie sehr sich diese Trilogie untereinander unterscheidet. Das führte dazu das einige den zweiten Teil beispielsweise absolut vergöttern, andere wiederum fanden diesen wesentlich schlechter. Das gleiche kann man natürlich auch über Final Fantasy 15 sagen. Obwohl das Spiel hier immer wieder gerne zerrissen wird, war es ein voller Erfolg. Die Verkaufszahlen konnten überzeugen und ich kenne mehrere Fans die zuvor mit der Reihe nichts anfangen konnten. Die PS1-Ära unterscheidet sich enorm von den SNES-Final Fantasy Spielen, und das nicht nur grafisch. FF11 und FF14 befinden sich nicht ansatzweise im gleichen Genre und auch Final Fantasy 16 fühlt sich wieder frisch an. Unabhängig davon ob man die Entwicklung nun mag oder nicht.



      Mein eigentlicher Punkt hat hierbei wenig damit zu tun ob die Weiterentwicklung von Spielen im Allgemeinen etwas schlechtes ist, oder ob Spiele früher besser waren. Sondern denkt ihr es ist notwendig für IPs sich stets neu zu erfinden um erfolgreich zu bleiben? Oder ist das zu riskant und führt zu oft zu einem Totalausfall der Reihe, den genau das ist schließlich auch schon häufiger passiert. Sonic The Hedgehog wäre so ein Beispiel. Obwohl der Sprung zu 3D jetzt nicht unbedingt ein Genrewechsel war.
      Dieses Forum hat mir ehrlich gesagt gezeigt das die Final Fantasy Reihe inzwischen immer nur nach den einzelnen Spielen bewertet werden sollte. Wer kann denn pauschal sagen das er die Spielereihe von Beginn bis zur Gegenwart liebt? Jeder hat doch ein paar Teile die er nicht so mochte.


      Was denkt ihr darüber? Seid ihr der Meinung das es für den Erfolg einer Spielereihe wichtig ist das man Risiken eingeht und sich stetig weiterentwickelt um die Fanbase zu vergrößern? Oder sollte man ähnlich wie bei der Dragon Quest Reihe lieber keine Risiken und die ursprüngliche Fanbase glücklich halten?

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    • Es kommt auch bissle auf die Spiele selbst an. Ein FF versucht sich immer von Teil zu Teil anders zu präsentieren. Ergebnisse gefallen nie alle, aber findet oft neue Fans. Ist also gut uns schlecht.

      Ubile Spiele sind meist gleich immer. Seit Odyssey wurds anders mit KS und so. Grundsätzlich dennoch gleich wie immer. Das wird bemängelt. Ich sag mir da aber, man kann die Welt nicht immer neu erfinden. Manche sollten auch bei dem bleiben was se können, bevor se sich verzetteln.

      Während ich dafür bin, das es in Punkto Technik und Grafik bei allen vorwärts gehen sollte.

      Im Grunde gibt es also keine richtige Antwort auf die Frage, weil es von Entwickler, IP und Zeitepoche immer zu unterschiedlich ist.

      Edit:

      Auch ist Resi seit Teil 7 für mich persönlich kein Resi mehr. Finde das ist zu sehr ne Änderung . Wollte Teil 7 dennoch mal spielen, habs für nen 20er gekauft und nicht wirklich gespielt. Allein der Gedanke was daraus geworden ist, schreckt mich ab. Im selben Atemzug feier ich FF7R. Ist eben nie einfach so ne Frage.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von CloudAC ()

    • Ich glaube, es ist wichtig, dass eine Spielereihe sich immer weiter entwickelt, auch wenn es nur kleine Schritte sind. Man darf ja nicht vergessen, dass die jungen Gamer von heute Anderes gewohnt sind als die alten Hasen unter uns. Wenn eine Spieleserie also immer nur wieder das gleiche bietet, wird es nicht nur langweilig, sie erreicht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einen Großteil der Gamer-Community, die sich mit den Jahren eben auch wandelt und andere Ansprüche und Wünsche hat. Eine Zeit lang kann es durchaus gut gehen, wenn Spiele sich nicht verändern. Aber das ist nur für einen begrenzten Zeitraum der Fall und kann auch nach Hinten losgehen. Ich kenne mich auf dem Gebiet nicht so sehr aus, aber ich meine sogar Sportspiele, wo man eigentlich nicht so viel Neues machen kann (eben Sport ^^), versuchen Innovationen unter zu bringen.

      Nehmen wir das Beispiel Zelda. Mit Breath of the Wild hat die Serie wohl den größten Cut unternommen, und das mit sehr großem Erfolg! Damit will ich nicht sagen, dass die bisherigen Zelda-Spiele nicht gut waren. Aber man konnte schätzen, was einen erwartet. Es war (mit Ausnahme von Majora's Mask) doch meist das gleiche Rezept, das immer und immer wieder aufgewärmt wurde. Zum Glück hat Nintendo es aber gewagt, mit der Tradition zu brechen. Denn BotW ist einfach das bessere Zelda und folgt dem Zeitgeist.

      Final Fantasy ist ein besonderes Beispiel. Denn kein FF ist wie das andere. Und das ist so gut! Jedes Mal sind die Fans (und Nicht-Fans) mehr oder weniger überrascht und bekommen "etwas Neues". Die Serie ist lebendig und entwickelt sich immer weiter. Solche Spieleserien sind mir eigentlich am liebsten. Da steckt wirklich Kreativität und Mut zur Veränderung drin.

      Ich bleibe dabei: Serien, die sich nicht verändern und immer das gleiche bieten, sind langweilig. Vor allem auf lange Sicht. Von daher habe ich gewählt, dass Spielereihen sich weiterentwicklen sollen, auch wenn dies Fans vergrault. Denn dann gibt es halt neue Fans ^^.
    • Hab' mal dafür gestimmt, dass beides legitim ist, weil mir keine der drei Antwortmöglichkeiten wirklich hundertprozentig zusagt. Bei "weiterentwickeln" möchte ich aber ausdrücklich betonen, dass damit meinerseits "behutsame Evolution" gemeint ist und keine krassen konzeptionellen Umbrüche, welche den Markenkern einer Reihe ruinieren.
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)
    • Ich habe für "Beides Legitim" gestimmt, da ich finde das ein Entwickler ein Spiel so entwickeln sollte wie er es will und sich nicht von der eigene Spielereihe gefangen nehmen lassen soll. Klar ist es dann schade wenn eine liebgewonnene Reihe dann plötzlich nichts mehr für einem ist, aber wenn der Entwickler es so besser fand sollte man es akzeptieren und nicht aufzwingen.
    • Aruka schrieb:


      Resident Evil
      Resident Evil wäre ein weiteres zeitgemäßes Beispiel. Auch hier habe ich nicht alle Spiele gespielt, aber man hat ja quasi auch hier mehrfach schon fast das ganze Genre gewechselt. Die letzten beiden Spiele sind ja nicht mehr vergleichbar mit den ersten Teilen, und schon gar nicht mit dem 6ten Teil, den ich tatsächlich gespielt habe und mochte. ^^
      Würde ich deutlich widersprechen. Gerade Resident Evil ist eine Reihe, die sich viel treuer ist als man gemeinhin sagt. Das gilt auch für die neuesten Teile. Klar, die Kamera ist nicht mehr fest montiert aber hauptsächlich wechselt in der Reihe tatsächlich die Kamera, nicht so sehr der Rest des Spiels. Ich habe den ersten Teil mehrmals gespielt, sowohl in der uralten Version mit wenigen Polygonen als auch der aufpolierten und ich bin ziemlich beeindruckt, dass man es geschafft hat, soviel beizubehalten, eigentlich alles. Man sammelt immer noch Schlüssel ein, immer noch speichert man an Schreibmaschinen (in 7 variiert als Kassettenrekorder), Schieberätsel, Schalterrätsel, ganz vorn dabei das Einsetzen von Gegenständen, Item-Management, kombinieren von Gegenständen, das Betrachten und Drehen von Gegenständen, die Soundkulisse, die Anzeige der Leben über eine Art EKG, die grundsätzliche Thematik der Veränderung von Organismen (vor allem Menschen) durch Viren/Toxine, Menschenexperimente, das Erkunden und Kartieren der Umgebung, das Metroidvania artigte, bis hin zu den Waffen usw. usf.. Keine Frage die Serie hat die Schwerpunkte variiert aber ich fühle mich jetzt bei den aller neuesten Spielen noch immer wie bei den aller ersten, die Parallelen sind wirklich groß, hier hat sich eine große Menge erhalten. Das ist nicht wie bei Fast & Furious, deren Filme abgesehen mal von ein paar Autos so gar keine Gemeinsamkeiten mehr haben.

      Meine Antwort auf die ursprüngliche Frage ist definitiv - beides. Resident Evil ist zur Erklärung ein gutes Beispiel. Ich mag den Perspektivwechsel persönlich, auch wenn ich nichts gegen die feste Kamera von damals habe und nichts gegen weitere Remaster gehabt hätte (würde ich mir immer noch wünschen) aber gerade die Third-Person Perspektive des 4. mochte ich sehr. Auch ein etwas größerer Action-Fokus, zumindest zwischendurch, fand ich gar nicht verkehrt. Gleichzeitig verharrt man mir teilweise etwas zu sehr im damals. Das Rätseldesign könnte ein paar Updates vertragen (EXIT-Spiele sind deutlich kniffliger). Nicht dass ich keine Schlüssel oder Metallplatten mehr haben möchte, doch die sollen bleiben aber es darf ruhig mehr Hirnschmalz mal benötigt werden dürfen. Genauso hält man sich durchgehend sehr zurück mit Storytelling über Dialoge. Seit dem ersten Teil bis heute greift man auf die Schnippsel in der Welt zurück und auch wenn ich die ebenso beibehalten will, ich würde mir doch mal einen Marvin wünschen, der das ganze Spiel über lebt und mit dem man sich etwas mehr austauscht. Resident Evil sollte denke ich nie ein RPG werden, wo man anfängt mit einem Dialograd zu arbeiten aber gerade bei einem Village, wo ich jetzt nicht allein in einem verfallenen Texas Chainsaw Massacre Haus bin, darf man sich ruhig ein bisschen im Storytelling weiterentwickeln.

      Für mich ist Balance wichtig. Ein Spiel sollte in meinen Augen nicht einfach absolut in jeder Iteration identisch sein, quasi wie ein Fifa, sondern auch Dinge variieren, sich an neuen Themen versuchen und Erfolge aus anderen Spielen aufgreifen aber gern auch mal selbst experimentieren. Gleichzeitig ist es wichtig, ja ich würde auch sagen weiterhin am wichtigsten, sich selbst treu zusein. Besser das Spiel ist etwas konservativ aber wenigstens dem Namen treu als dass es mit selbigen gar nichts mehr zutun hat oder nur noch am Rande und eigentlich nur dazu dient, was anderes zu verkaufen. Quasi ein Kuckukskind. Anno oder auch Command & Conquer wären da zu nennen. Da hat man Spiele, Generals, 2105, Tiberian Twilight, die kaum oder sogar gar nichts mehr mit dem eigentlichen Namen zutun haben. Dann lieber bspw. ein Anno 1800, das in Sachen Neuerungen eher konservativ ist aber dafür eben tatsächlich ein Anno ist. Würde ich was ganz anderes anderes wollen, würde ich ja nicht bei diesem Namen suchen.
    • Für mich ist ebenfalls beides legitim. Grundsätzlich kann ich mit beidem Spaß haben. Es kommt am Ende halt immer auf die Umsetzung des Einzelprodukts an. Und die Qualität leidet meiner Erfahrung nach eher an den Studios, die glauben, den Entwicklern vorschreiben zu müssen, wie sie ihre Spiele entwickeln sollen und wie nicht.

      Die Entwickler wissen meist ganz gut, was sich die Community wünscht. Doch die Studios sind eher daran interessiert, neue Generationen anzusprechen, weil da viel mehr Geld mit zu machen ist. Und obwohl sich beides garnichtmal unbedingt gegenseitig ausschließt, glauben die Studios es besser zu wissen, weil sie mehr mit Zahlen und Wirtschaft zutun haben, als mit der eigentlichen Community.

      Ich denke, man sollte hier nicht voreingenommen sein, sondern sich eher mehr Transparenz und Kommunikation zwischen allen drei Parteien wünschen, damit man besser einen gemeinsamen Nenner findet. Und der Kunde sich nicht als jemand fühlen muss, der einfach alles zu fressen hat, was ihm vor die Füße geworfen wird. Teilweise findet es ja auch schon statt. Aber immernoch viel zu wenig.

      Social Media und das Internet generell bietet hier ne Menge positives Potential, welches aber leider kaum erkannt oder ignoriert wird. Und es oft erst zu Petitionen, Shitstorms oder Boykottaufrufen kommen muss, um gehört zu werden. Das geht auch besser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Chocomog ()

    • PrinceNoctis schrieb:

      Final Fantasy ist ein besonderes Beispiel. Denn kein FF ist wie das andere. Und das ist so gut! Jedes Mal sind die Fans (und Nicht-Fans) mehr oder weniger überrascht und bekommen "etwas Neues".
      Ich finde es bei Final Fantasy auch immer interessant zu sehen wie unterschiedlich die Meinungen sind welche Spiele nun die besten sind, das ist für mich eigentlich auch ein Zeichen dafür das man im Grunde meistens alles richtig gemacht hat. :O
      In der Top 3 sind zwar meist die immergleichen Spiele vertreten, aber ich finde FF6, FF7 und FFX sind doch auch sehr unterschiedlich.

      PrinceNoctis schrieb:

      Nehmen wir das Beispiel Zelda. Mit Breath of the Wild hat die Serie wohl den größten Cut unternommen, und das mit sehr großem Erfolg! Damit will ich nicht sagen, dass die bisherigen Zelda-Spiele nicht gut waren. Aber man konnte schätzen, was einen erwartet. Es war (mit Ausnahme von Majora's Mask) doch meist das gleiche Rezept, das immer und immer wieder aufgewärmt wurde. Zum Glück hat Nintendo es aber gewagt, mit der Tradition zu brechen. Denn BotW ist einfach das bessere Zelda und folgt dem Zeitgeist.
      Auch ein sehr gutes Beispiel. ^^
      Wie man bei mir heraus liest halte ich es nämlich auch für wichtig das ein Entwickler auch mal etwas neues ausprobiert, denn genau so entstehen in den meisten Fällen kreativere Spiele. God of War wäre da auch ein erfolgreiches Reboot. Die Vorgänger waren unglaublich gute Hack and Slay Spiele, ich mag das Genre sehr, aber mit Spielen wie DMC und Bayonetta hätte man bei gleicher Spielmechanik die Reihe nicht noch einmal so erfolgreich rebooten können. Bei BOTW ging das rein subjektiv für mich nach hinten los. Ich kann absolut nachvollziehen warum es so beliebt ist, aber BOTW war das erste Zelda Spiel was mich nicht mehr überzeugen konnte. Dennoch bin ich der Meinung das es das Risiko wert war. ^^

      ElPsy schrieb:

      Klar ist es dann schade wenn eine liebgewonnene Reihe dann plötzlich nichts mehr für einem ist, aber wenn der Entwickler es so besser fand sollte man es akzeptieren und nicht aufzwingen.
      Allgemein ist es immer eine gute Idee wenn man die Entwickler und das ganze Studio einfach mal machen lässt. Ich kann mir gut vorstellen das Assassins Creed Entwickler nach so vielen Jahren auch einfach keinen Spass mehr an der Entwicklung hatten, weswegen sich Origins so frisch anfühlte.

      WolfStark schrieb:

      Würde ich deutlich widersprechen. Gerade Resident Evil ist eine Reihe, die sich viel treuer ist als man gemeinhin sagt. Das gilt auch für die neuesten Teile.
      Habe leider nicht genug Spiele gespielt um die jetzt alle zu bewerten, ich weiss aber das mir die beiden neuen Teile halt so überhaupt nicht zusagen, ich bin nicht unbedingt Horrorfan, weswegen mir RE6 auch so gut gefiel, was sich ja weniger wie Survival spielte, sondern mehr wie ein Action-Adventure Spiel.

      Chocomog schrieb:

      Social Media und das Internet generell bietet hier ne Menge positives Potential, welches aber leider kaum erkannt oder ignoriert wird. Und es oft erst zu Petitionen, Shitstorms oder Boykottaufrufen kommen muss, um gehört zu werden. Das geht auch besser.
      Ich muss zugeben das ich finde das man das auch nicht zu sehr überbewerten sollte. Das man auf Fans hört finde ich ja noch legitim, man sollte sich aber nicht vorschreiben lassen wie man ein Spiel entwickelt, das kann nämlich auch genauso nach hinten los gehen. Man ist als Fan selten offen für etwas neues oder für komplexere Konzepte, auch wenn man die danach vielleicht mag. Das führt glaube ich auch oft dazu das Fans halt auch gerne mal das spielen was gerade im Trend ist. Hätte man vor 3 Jahren als Entwickler auf Twitter gefragt wie das nächste Spiel aussehen soll hätten sehr viele einen Battle Royale Mode gefordert. ^^ Nur so als Beispiel.

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    • Ich finde beides vollkommen legitim.

      Letzten Endes halte ich es für nichts verwerfliches, wenn man als Fan von etwas, mehr von genau dem haben möchte. Es gibt ja doch immer mal gewisse Spiele, wo es einfach keines mehr gibt., was so war wie das Eine damals, auch wenn es dafür ähnliche Spiele vielleicht gibt. So ganz dasselbe ist es ja dann meist trotzdem nicht.

      Gleichzeitig ist es aber natürlich auch wichtig, dass sich Spielereihen weiterentwickeln können. Wenn eine Reihe nun Jahre lang immer das Selbe in grün bringen, gibts halt doch immer mal Abnutzungserscheinungen. Sicherlich ist da Assassins Creed das beste Beispiel für, wo es eventuell einfach zu viele Teile in zu kurzer Zeit gab, weshalb der Schritt bei Origins einfach wichtig wurde, wo man einfach was neues wagen musste.
      Es betrifft ja auch nicht nur die Spieler, was Abnutzungserscheinungen anbelangt, sondern auch die Entwickler selber. Wer Jahrzehnte lang immer das Selbe entwickeln muss, ist dann ja auch irgendwann einfach mal übersättigt. Ich glaube auch, dass sich das auf das Endprodukt auswirken kann

      Ich denke viel wichtiger als die Frage, ob man immer das Selbe bringen soll oder Risiken eingehen und neues ausprobieren sollte, ist in wie weit man eine Reihe entwickelt darf und sollte.
      Bei Yakuza war das nun wirklich sehr gewagt, als man zum rundenbasierten System überging. Scheint aber durch eine gute Umsetzung, die dem Kern durchaus noch treu blieb, sowie auch die Verbindung mit dem Humor der Reihe, ziemlich gut gelungen zu sein. Während es bei Assassins Creed schon eher nahe lag, mehr in die RPG Richtung zu gehen.

      Ich denke einfach es ist wichtig, dass die Kernelemente einfach erhalten bleiben und bei allem außen rum dann einfach rumexperimentiert wird. Da finde ich es immer optimal, wie es bei Zelda gemacht wird. Man hört zwar oft, dass es immer das Selbe sei, aber das liegt eben daran, dass der Kern, das was die Reihe ausmacht einfach gleich bleibt bzw sehr ähnlich bleibt. Alles außen rum wird dagegen immer wieder neu erfunden.
      Tales of würde ich ebenfalls als gutes Beispiel nehmen. Es mag vieles ähnlich geblieben sein, vielleicht könnt man hier und da auch etwas mehr noch rumprobieren (was man ja nun bei Arise zu tun scheint) aber wenn man das Kampfsystem aller Tales of Teile vergleicht... Man kann wirklich nicht behaupten, dass die da nicht experimentierfreudig waren.

      Das Problem ist halt nur oft, dass es stets mehr Meinungen gibt, als es Menschen gibt. Was ist der Kern der Zelda Reihe? ... Bereits bei dieser Frage gibt es direkt mehrere Antworten, die natürlich auch alle richtig sind.

      Letzten Endes kann man es ohnehin nicht allen Recht machen. Irgendjemanden wird man leider immer vor dem Kopf stoßen müssen. Daher bin ich einfach der Meinung, dass Spielereihen so entwickelt werden sollen, wie die Entwickler einfach Spaß dran haben. Das ist etwas was ich an Piranha Bytes sehr schätze. Die machen kein Geheimnis daraus, dass sie nur die Art von Spielen entwickeln, auf die sie einfach selber Bock haben.
      Last: NekoPara Vol 4 (8,9/10)

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    • Aruka schrieb:

      Man ist als Fan selten offen für etwas neues oder für komplexere Konzepte

      Ich denke, dass scheint nur so. Die meistens Fans sind eher frustiert, weil sie nicht nachvollziehen können, was man sich bei gewissen Entscheidungen gedacht hat und wie die Entscheidungen zu Stande gekommen sind. Dadurch fühlen sie sich dann, teilweise zurecht, vor dem Kopf gestoßen und bekommen das Gefühl, dass man ihre Liebe zum Franchise ausnutzt und nicht wertschätzt, was zu entsprechenden Gegenreaktionen kommt. Und durch den Mangel an Kommunikation gibt es auch keine Möglichkeit diesen Zustand aufzulösen. Dadurch entwickelt man dann schnell eine generelle Trotz-Haltung, die sich im Laufe der Zeit dann auch entsprechend verhärtet.

      Würde man ihnen mehr Einblicke in die Entscheidungsprozesse und Hintergedanken geben und das Gefühl, der Teilhabe und Aufrichtigkeit vermitteln und ihnen zeigen, dass es nicht um Raffgier sondern um eine kreative Vision geht, würden viele wahrscheinlich viel entspannter und auch dankbarer damit umgehen. Dadurch würden es immernoch nicht längst alle mögen. Aber es würde wesentlcih mehr Akzeptanz und Verständnis herrschen.

      Ich mein, was wir alle doch einfach nicht mehr hören können, sind einfach nur diese PR Phrasen, die man uns seit 50 Jahren um die Ohren haut und am Ende nie das halten, was sie versprechen. Und wir wissen es und kaufen es trotzdem und sind dann trotzdem noch enttäuscht. Aus dem Kreislauf muss man iwann mal rauskommen.

      Aruka schrieb:

      Hätte man vor 3 Jahren als Entwickler auf Twitter gefragt wie das nächste Spiel aussehen soll hätten sehr viele einen Battle Royale Mode gefordert. Nur so als Beispiel.

      Das dass so nicht funktioniert, sollte ohnehin klar sein, da man nicht die Wünsche von tausenden Leuten in ein Spiel packen kann. Aber man könnte schon regelmäßige Umfragen zu bestimmten Themen starten die bei der Entwicklung eventuell Berücksichtigung finden, Updates zu Entwicklungsständen geben oder Mini-Dokus über die Entstehung von Konzepten und Programmierungen raushauen, damit die Leute sehen, was da alles an Energie und Gedanken hintersteckt. Das sollte dann aber nicht wie eine PR-Serie rüberkommen sondern man sollte dabei dann vllt auch Probleme benennen, die aktuell auftreten und Lösungsansätze, die man verfolgt. Das dient dann auch nicht nur der Information, sondern man lernt als Laie so ja auch unheimlich viel, wenn man sich dafür interessiert.

      Wie genau sich das gestaltet wäre dann natürlich von Marke zu Marke sehr unterschiedlich. Das hängt dann wohl auch sehr vom Spoilerpotential ab.

      Und man sollte es natürlich auch nicht auf Biegen und Brechen machen. Aber ich denke, es gibt Marken, die für so ein Pilotprojekt geeignet wären, wo man auch erstmal nicht die großen Summen reinbuttern muss.

    • Ich habe mich ebenfalls für "beides ist legitim" entschieden. Ich denke, dass gerade dieses Thema extrem subjektiv geprägt ist, denn klar: Wenn mir die Richtung, in die sich eine meiner Lieblingsreihen entwickelt, nicht gefällt, bin ich natürlich unzufrieden und zwar unabhängig davon, wie das die "große Masse" sieht. Wenn mir die Entwicklung hingegen gefällt, dann kann der Rest der Welt gerne "Boykott" schreien, ich bin trotzdem zufrieden damit. Darauf läuft es ja hinaus, ich denke, man kann diese Frage weder objektivieren noch pauschalisieren.

      PrinceNoctis schrieb:

      Zum Glück hat Nintendo es aber gewagt, mit der Tradition zu brechen. Denn BotW ist einfach das bessere Zelda und folgt dem Zeitgeist.
      Jein. Stichwort Objektivierung: Breath of the Wild ist objektiv nicht "einfach das bessere Zelda", aber natürlich hat es sehr vielen Spielern gefallen und zahlreiche neue Fans generiert, die jetzt gespannt auf den Nachfolger warten. Es war ein riesiger Verkaufsschlager, wurde in zahlreichen Votings zum Game of the Decade gekürt. Aus dieser Perspektive hat Nintendo eine sehr gute Entscheidung getroffen, denn Open World-Spiele treffen ohne Zweifel den Puls der Zeit. Es gibt aber natürlich auch eine andere Seite der Medaille, nämlich die zahllosen langjährigen Fans, für die die Zelda-Reihe mit Breath of the Wilds Richtungsänderung praktisch gestorben ist und die damit natürlich unzufrieden sind. Diese Stimmen gehen im allgemeinen Lobgesang auf das Spiel häufig unter - sie sind auch ganz eindeutig in der Minderheit, klar -, aber das zeigt, dass sich diese Fragen nicht pauschalisieren lassen. Natürlich war es nicht Nintendos Absicht, langjährige Fans zu verlieren, aber wie man immer so schön sagt "man kann es nicht allen recht machen" und unter'm Strich haben sie mehr deutlich mehr gewonnen als verloren.

      Wo ich gerade schon bei Zelda bin: Es gab ja vor vielen Jahren schon einmal einen riesigen Bruch in der Reihe und zwar, als die 3D-Zelda Titel die 2D-Ära abgelöst haben. Auch das war sicherlich der "richtige" Schritt, denn auch hier ist Nintendo natürlich mit der Zeit gegangen und hat sich neue technische Möglichkeiten zunutze gemacht, um ihre Reihe weiterzuentwickeln. Trotzdem gab es auch hier genug Leute, die mit den neueren Titeln nichts anfangen konnten und können und die der Reihe damit den Rücken gekehrt haben. Ich möchte es Nintendo aber zugute halten, dass die 2D-Zeldas nie völlig aufgegeben wurden, sondern dass Spiele wie "A Link Between Worlds" und das Remake von "Link's Awakening" existieren. Hier bedient man die "älteren" Fans weiter. Ich bezweifle, dass das für die "älteren" 3D-Zeldas wiederholt wird, zumal mit Skyward Sword in Kürze das letzte ausstehende Remake erscheinen wird, da es doch sicherlich viel mehr Ressourcen fressen würde als ein 2D-Titel, aber ich hoffe, dass Nintendo zumindest nebenbei weiterhin andere Zelda-Spiele entwickeln wird, die den Open World-Aspekt von Breath of the Wild nicht übernehmen.

      Ganz grundsätzlich denke ich: Jedes Franchise hat eine Art "Kern", der für die Spiele identitätsstiftend ist und sie als solche erkennbar macht. Zeldas "Kern" (Link&Zelda&Ganondorf, das Flair der Welt, die Gegnertypen, das Kampfsystem im Wesentlichen) hat Nintendo auch mit Breath of the Wild nicht grundlegend verändert, deshalb hat man auch nirgendwo gelesen (ich zumindest nicht), dass Breath of the Wild "kein Zelda" mehr ist. Manche vermissen den Fokus auf die großen Tempel und Rätsel, aber auch die Tempel und Rätsel sind ja nicht per se "weg", sondern reduziert worden.

      "Riskant" wird es meiner Einschätzung nach dann, wenn man den "Kern" eines Franchise anfasst. Natürlich ist das auch keine absolute Kategorie - jeder wird den Kern einer Reihe immer etwas anders definieren -, aber ich denke trotzdem, dass es hier unter den Fans relativ große Schnittmengen gibt. Zum Beispiel werden mir sicherlich die meisten Fans der Tales-Reihe zustimmen, dass die Skits ein wesentlicher Bestandteil der Reihe sind. Für mich persönlich war auch der Multiplayer-Modus eines dieser identitätsstiftenden Merkmale, da ich ihn ausgiebig genutzt habe, weshalb ich ganz schön geschluckt habe, als dieser zuletzt so unzeremoniell rausgeschnitten wurde. Damit bin ich aber natürlich auch in der Minderheit, schon klar. Aber für mich wird Tales of Arise in der Hinsicht ein extremer Umbruch sein, dem ich erst einmal etwas misstrauisch gegenüberstehe.

      Übrigens glaube ich auch, dass dieses Prinzip vom "Kern eines Franchises" ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Diskussionen um die Final Fantasy Spiele immer so hitzig werden. Ich sage das jetzt als Außenstehende, da ich nur ein einziges Final Fantasy-Game wirklich gespielt habe (FFIX) und keine besondere Passion für die Reihe habe, aber: Die Reihe ist mir an sich nicht unbekannt, ich kenne die Spiele, aber ich könnte keinen "Kern" der Reihe definieren. Ich hab das Gefühl, dass die Schnittmengen unter den Fans, die bei den meisten Reihen um 3-5 Punkte zirkulieren, bei Final Fantasy maximal weit gestreut sind und dass deshalb jeder neue Release diesen Mortal Combat nach sich zieht.
    • Ich finde es wirklich schwer hier eine Antwort zu geben. Denn eigendlich bin ich der Meinung Spiele müssen sich weiter entwickeln. Sei es jetzt nun Grafik,Storytelling,Gameplay,Musik,Charaktäre.....etc. Irgendeine veränderung MUSS es geben um für mich überhaupt ein Sequel Kauf rechtzufertigen. ABER: Spiele sollen dabei nicht ihre Wurzeln vergessen. Hier nehme ich nun ebenfalls mal das bsp. Yakuza 7. Das Kampfsystem hat sich zwar von Grund auf geändert aber abseits davon ist Yakuza 7 ein absolut Klassisches Yakuza Game durch und durch. Man hat eine schöne Story, Abgedrehte Charaktäre, noch abgedrehtere Sidequests......usw. eben genau das was man von der Reihe gewohnt ist. Man ist also trotzdem den Weg der Veränderung gegangen aber blieb seinen Wurzeln treu.

      Zelda BotW ist ebenfalls ein gutes Beispiel auch wenn ich selber mit dem Game nie so ganz warm wurde. Aber man hatte trotzdem immernoch sehr viel Gameplay Elemente die man von nem Zelda Game einfach gewohnt ist.

      Ich finde genau das ist eine gesunde Mischung wie sich Spielereihen weiter entwickeln sollten.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Wo ich nun auch so oft Breath of the Wild lese ist es vor Allem immer wieder interessant, wie der Teil als große Veränderung wahrgenommen wird, dabei basiert das auf das aller erste Zelda, was ja vom Entwicklungsteam selber so kommuniziert wurde. Allein schon, weil die Entwicklung im Stil des ersten begann und erst als alles soweit stand dann der Sprung zum 3D Zelda gemacht wurde, welches wird nun kennen^^
      Auch da sieht man wie extrem subjektiv das Thema ist, da es auch eine wichtige Rolle spielt, an welche Ableger man gewöhnt ist. Bei Zelda sind der Großteil an Ocarina of Time, Majoras Mask und Twilight Princess gewohnt, weshalb der Schritt zu Breath of the Wild für viele recht groß wirkt, besonders da mit Skyward Sword der eigentlich wahre Umbrach stattfand, in dem man komplett auf schlauchige lineare Level ohne wirkliche Möglichkeiten zum Erkunden ging, sowie eine Art Levelauswahl Menü vom Himmel aus. Da steht Breath of the Wild als extremer Kontrast, der genau die Elemente extremisiert, die für Skyward Sword weggeworfen wurden. Allerdings wurde das Crafting übernommen und weiterentwickelt.
      Allerdings sind Ocarina of Time, Majoras Mask und Twilight Princess, die immer wieder als Maßstab der Reihe genommen werden, nur 3 Spiele von sehr vielen und daher eigentlich etwas ungeeignet um den Kern der Reihe zu bestimmen.. Für mich spielt diesen part dann wohl eher A Link to the Past, wo ich einfach doch schon viele Ansätze sehe, die in Breath of the Wild einfach modernisiert umgesetzt wurde, weshalb ich es als keinen großen riskanten Richtungswechsel betrachten kann. Die Rolle bleibt für mich bei Skyward Sword. Aber auch hier wiederum sind dann die Elemente, die für mich ein Zelda ausmachen zwar weg aber die Dungeons sind dafür vielleicht sogar noch etwas mehr fokussiert, weshalb es für viele dann auch wiederum sehr traditionell wirkt, da für viele die Dungeons zum Kern gehören (wo ich nicht dazu gehöre, zumindest nicht in dem Ausmaß. Empfand die Dungeons eher immer als notwendiges Übel um die Geschichte halt erzählen zu können^^)
      Und allein daran sieht man wieder extrem unterschiedlich das Thema betrachtet werden kann. Auch hier denke ich auch, dass letzten Endes auch jede dieser Betrachtungsweisen richtig ist.
      Das Spannende ist ja, genau dieser Aspekt ist letzten Endes das was ein "Kunstwerk" zu einem Kunstwerk macht. Ein Status um den Videospiele ja leider, wieso auch immer, noch immer hart kämpfen muss, obwohl es so offensichtlich ist^^

      Fand die Beobachtung gerade noch spannend,und wollt das nur noch so hinzufügen^^
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    • Die Formulierungen der Umfrage sagen mir nicht 100%-ig zu, aber ich bin auf der Seite der Weiterentwicklung.
      Das muss keine stetige Weiterentwicklung bzw. Veränderung an der Spielmechanik sein - aber ein Entwickler sollte am Ende immer das letzte Wort haben und nicht auf der Stelle treten.

      Auch wenn Fans der Grund für den initialen Durchbruch einer Spielereihe gewesen sind, halte ich "man sollte sich stets nach denen richten" für extrem hochnäsig. Bitte nicht falsch verstehen: Ja, es ist sicherlich nicht verkehrt die heutigen Möglichkeiten zu nutzen und dem Feedback der Fans Gehör zu leihen. Aber das kann auch komplett nach hinten losgehen. Mal ganz davon abgesehen dass sich sehr viele Leute prädestiniert fühlen, ihre Meinung wäre mehr Wert als andere. Weil sie das Produkt an Tag der Erscheinung gekauft haben. Oder vielleicht eine CE vorbestellt haben. Oder durchs Internet surfen und jedem erzählt haben, dass [Spielname] es das beste Spiel der Welt ist.

      Fandoms können durchaus nett sein, wenn sich Anhänger untereinander austauschen. Fandoms haben aber leider auch ein sehr hohes Potential zu toxischen Sümpfen zu verkommen.

      Yakuza
      Ich wollte mich schon ewig mit den Titeln auseinandersetzen. Der Einstieg auf der PS3 fiel mir allerdings unglaublich schwer. Die Ladezeiten gingen für mich einfach überhaupt nicht klar.
      Umso mehr habe ich mich über die Portierungen für PC gefreut und was soll ich sagen: Yakuza 0 ist ein fantastischer Einstieg in die Serie. Nach Abschluss habe ich mich in flugs durch Kiwami und Kiwami 2 gespielt. Der Switch auf RPG Mechanik in Yakuza 7 hat mir extrem gut Gefallen. In keinster Weise kam es so rüber, als hätte man die Wurzeln der Spielereihe verraten. Es immer noch alles drin, was ein Yakuza ausmacht. So gesehen ist das Spiel auch immer noch ein Brawler - nur eben rundenbasiert ;) Und mal ganz unabhängig davon: Ich hab jetzt noch Yak 3 bis 6 vor mir. Mehr als genug Futter mit Echtzeit-Prügelei.

      Resident Evil
      Die einzigen RE Spiele die ich gezockt habe waren der erste und zweite auf PS1. Später auch mal RE4 ausprobiert. Gutes Spiel, aber nichts für mich.
      Mit dem Wechsel auf einen First Person Survival Horror Shooter hat RE7 anfangs definitiv mein Interesse geweckt. Das alleine hat gereicht um mich neugierig zu machen und mich - auch wenn es nur kurz war - mit der Marke zu beschäftigen. Ich habe allerdings weder RE7 noch RE8 angerührt, da ich befürchte dass mir entsprechendes Vorwissen der anderen Teile fehlt, um voll und ganz auf meine Kosten zu kommen. Schlussendlich muss man eingestehen, dass der Erfolg Capcom recht gibt. Und von dem, was ich von den letzten beiden Spielen gesehen habe, steckt mehr als genug Resident Evil drin, damit Fans auf ihre Kosten kommen.

      Final Fantasy
      Kurzum: Man muss auch auf die alten Spiele blicken und einsehen können, dass diese nicht perfekt waren. Ich mag FF VI und VII sehr, sehr gerne - aber verstehe auch wenn moderne Titel der Reihe neue Ansätze verfolgen. Voll und ganz? Wahrscheinlich nicht. Mit FF7R hätte ich auch ein komplett rundenbasiertes Erlebnis in aktueller Grafik gewünscht. Ich kam zwar mit der Demo zurecht, aber meine nostalgischen Erinnerungen haben mich hin und wieder ablehnend davor sitzen lassen.
      Ich würde allerdings auch nicht hingehen und behaupten, dass FF7R mit rundenbasierten Kämpfen ein besseres Spiel geworden wäre. Eher würde ich fragen, ob ein Remake wirklich nötig gewesen ist. Für mich? Mir hätte nichts gefehlt - ich hab FF7 rauf und runter gespielt. Für andere? Ja, warum sollte man denen den Zugang zu dem Titel madig reden - die nehmen einem nichts weg.
      PC Specs
      Intel i7 7820X @ be quiet! Dark Rock Pro 4 | ASUS Prime X299-Deluxe | ASUS ROG STRIX O24G 3090 | 32 GB HyperX Predator 3000 | 850 EVO 500GB | 860 EVO 1TB | 960 EVO 500GB | 970 EVO 1TB | Phanteks Eclipse P500A | Shure SM7B <> dbx286s, beyerdynamic DT 770 PRO @ YAMAHA AG06 | AOC AG271QG | LG 27UD68-W
    • Auch ein tolles Thema, finde ich, wo jeder so seine Meinung zu hat. Man darf auch den zeitlichen Aspekt nicht vergessen, was heißt "Mit der Zeit" gehen. Für jeden vielleicht was anderes. Aber wenn man gerade mal so alte Final Fantasy-Spiele spielt, ist das doch schon ein Unterschied. Mir ist das noch exessiv bei Final Fantasy IX aufgefallen, wie langsam da alles eigentlich ist. Ich bin froh das man in den Remastern einen "Booster"-Modus eingebaut hat, weil die sonst für mich teilweise unspielbar gewesen wären. Aber hab ich früher so gedacht? Nein. Das hab ich so gar nicht mehr in Erinnerung gehabt, meine Wahrnehmung war eine ganz andere. Die Zeit war einfach eine ganz andere. Die Spiele zu dieser Zeit waren ganz anders, natürlich auch die Hardware, aber auch das ganze drumherum irgendwie. Kann auch sein das es meine subjektive Meinung ist. Ich liebe sowohl die alten als auch die neuen Final Fantasy-Spiele. Sie haben auf ihre Art einfach etwas besonderes, was ich vielleicht heute nicht sagen würde, wenn ich sie früher nicht gespielt hätte. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Aber allein das Spiele immer wieder remastert werden und das durchaus erfolgreich, heißt ja auch das das "Alte" immernoch zeitgemäß ist in dem Sinne. Viele mögen noch die alten Spiele, aber gleichzeitig heißt das auch nicht das man Veränderungen nicht akzeptieren und gut finden kann.

      Womit ich im Grunde sagen will: Es gibt verschiedene Wege sich "weiterzuentwickeln". Das ist nicht binär, also nach dem Motto "ich bleub mir treu oder verändere alles komplett". Wenn man nur die Grafik weiterentwickelt, bleibt man sich dann treu oder verändert man etwas? Oft gibt es eben auch Dinge die heute nicht mehr funktionieren, so wie sie technisch ausgelegt sind. Das ist halt etwas anderes als grundlegende Spielmechaniken zu veränden wie z.B. das Kampfsystem von Yakuza. Wo ich auch zustimmen muss, das es ein mutiger Schritt war. Das hätte auch ziemlich in die Hose gehen können, aber scheinbar wurde das gut angenommen (Bin mit der Reihe nicht vertraut.) Gerade weil die JRPG-Sparte, abgesehen von Ausnahmen oder Indies, vom rundenbasierten weg wollen. Auch das Thema Zufallskämpfe wurde ja immer hitzig diskutiert, ob das denn noch "zeitgemäß" wäre.

      Ich hab auch dafür gestimmt das beide Wege akzeptabel sein können. Aber wie die meisten hier der Meinung sind, denke ich auch das es Blickwinkel-Abhängig subjektiv ist und es da keine einheitliche Meinung geben kann. Das ist ja auch gut so, das die Geschmäcker einfach unterschiedlich sind. Was dem einen gefällt findet der andere schlecht. Ich muss sagen, ich bin da ziemlich offen was das angeht. Die Tales of-Reihe ist ein echt sehr gutes Beispiel für Kontinuität, welche aber trotzdem durch den technologischen Fortschritt angetrieben wird. Zwar langsam, aber sicher, würde ich mal behaupten. Das Kampfsystem hat sich zwar sehr stark verändert, aber ich sehe tatsächlich noch parallen zum allerersten Ableger. Wobei ich mir hier irgendwann auch mal gewünscht habe das sie sich "mehr trauen", aber gleichzeitig mag ich es auch das man sich irgendwie treu bleibt. Bei Final Fantasy hat man sich doch ein paar mehr Experimente "gegönnt", wobei die Ausgangslagen auch unterschiedlich sind. Es war auch ein Prozess das Kampfsystem zu verändern und kein plötzlicher Umschwung. Nichts desto trotz kann glaub ich keiner wirklich sagen was bei einem Spiel 100% funktioniert und was nicht. Teilweise sehe ich da immer ein gewisses Risiko.
    • Koji schrieb:

      Mir ist das noch exessiv bei Final Fantasy IX aufgefallen, wie langsam da alles eigentlich ist. Ich bin froh das man in den Remastern einen "Booster"-Modus eingebaut hat, weil die sonst für mich teilweise unspielbar gewesen wären. Aber hab ich früher so gedacht? Nein. Das hab ich so gar nicht mehr in Erinnerung gehabt, meine Wahrnehmung war eine ganz andere. Die Zeit war einfach eine ganz andere. Die Spiele zu dieser Zeit waren ganz anders, natürlich auch die Hardware, aber auch das ganze drumherum irgendwie.
      Sehe ich genauso, würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Drücke mich jetzt sehr vorsichtig aus, aber ich finde Nostalgiker die den älteren FF-Teilen hinterher trauern tuen das oft mit einer rosaroten Brille. Vieles hat man damals einfach so hingenommen, langsames Pacing, Backtracking und nur wenige Speicherpunkte. Wobei das Autosavethema wohl auch noch recht kontrovers ist, ich finde aber das man Spiele heutzutage an jedem Punkt speichern können muss. Ich weiss noch wie ich damals bis spät in die Nacht durch Dungeons gerannt bin und morgen todmüde zur Schule musste. ^^
      Bei Mass Effect habe ich jetzt passend dazu auch einen Thread auf Reddit gesehen, wo sich Fans der Spiele darüber geärgert haben das man bei den Remaster Spielen viel schneller auflevelt und nicht mehr grinden muss, oder das Spiel zweimal durchspielen muss wie damals. Das ist meiner Meinung nach auch kein legitimer Kritikpunkt. :/

      Ich beziehe das aber auch auf mich, ich habe es ja schon oft erwähnt, ich trauere den älteren Tales Spielen hinterher, und auch hier schwingt da eine gewisse Nostalgie mit wegen der ich einiges vielleicht einfach ausblende. Ich mag das Vesperia Kampfsystem zum Beispiel immer noch sehr, viele die bei Tales erst bei Berseria eingestiegen sind haben ja schon hier darüber geschrieben das ihnen Symphonia und Vesperia nicht gefällt, weil es spielerisch so "starr" ist.

      Wobei Tales sich ja nie so sehr verändert hat, also nicht so sehr wie Final Fantasy. FF7R ist meiner Meinung nach nicht einmal so wirklich ein JRPG, eher ein Action Adventure. ^^ Ein sehr sehr gutes Action-Adventure. :P



      icezolation schrieb:

      Die Formulierungen der Umfrage sagen mir nicht 100%-ig zu, aber ich bin auf der Seite der Weiterentwicklung.
      Kann ich verstehen, muss gestehen das ich den Thread fast verwerfen wollte weil ich mir dachte das es wohl eher darauf hinausläuft das die meisten mit "Beides stimmt irgendwie" argumentieren. Fand die Beiträge dann hier aber doch ganz interessant. Hätte erwartet das viele sich über die Weiterentwicklung von FF ärgern. ^^

      Currently playing: Mass Effect Legendary Edition
      Dieses Jahr durchgespielt: 32
      Zuletzt durchgespielt: Nier Replicant, Returnal, Scourgebringer






    • Aruka, ich versuche etwas Feuer in diesen Thread reinzutun, wie ich es damals versprochen habe bevor ich ins Ausland für 10 Tage musste. Keine Sorge, nichts was den Regenwald verbrennen würde, dafür habe ich den "zuletzt durchgespielt" thread. :)

      Aruka schrieb:

      Sehe ich genauso, würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Drücke mich jetzt sehr vorsichtig aus, aber ich finde Nostalgiker die den älteren FF-Teilen hinterher trauern tuen das oft mit einer rosaroten Brille.
      Es gibt aber auch eine rosarote Brille, wo man immer denkt, dass neu immer besser ist. Da du Fan von HIMYM bist, weißt du worauf ich hinaus möchte. ;) Es gibt diese neurologische Theorie, dass man, wenn man zu viele Actiondinge (Explosionen) anschaut/zockt, gereizter wird, wenn dann etwas langsam abläuft, weswegen diese Dinge in jungen Jahren nichts ausmachen, aber im fortschreitenden Alter dann diese Dinge als "nervig" betrachtet werden.

      So das müsste für ein kleines Lagerfeuer reichen. Jetzt zum Thread

      --

      Ich gehe jetzt mit der Meinung, dass der Fortschritt aufhört, wenn man ins Franchise-System einsteigt. Viele meinen, dass Yakuza anders wäre, aber ich gehe mit der Meinung, dass das nicht der Fall ist. Es mag nun ein neues Kampfsystem haben, aber alle anderen Komponenten sind gleich geblieben. Ich habe Yakuza 7 nicht gezockt, aber ich wette, dass der Protagonist wieder X Jahre im Gefängnis war und nun das Monster der Woche erledigen muss mit einer interessanten und bunten Truppe. Wenn das so ist, dann ist es gleich wie die vorherigen Yakuza Hauptteile. Selbst das Zombie Yakuza ähnelt den anderen Yakuza Games sehr, da es im Bereich User Experience doch die selben Eigenschaften besitzen wie Marker, Nebenquests mit gleicher Struktur, die dann abgekaut werden und auch ein Monster of the week erledigt wird, in dem Fall ist es wirklich ein Monster und kein Mensch. Entwickelt sich das Game weiter? Es mag zwar technische Fortschritte haben mit dem "Drachenmotor" (Verdeutschung von Dragon Engine), aber sonst ist es thematisch und strukturell immer noch das Gleiche?

      Fans wird man so oder so vergraulen, unabhängig davon ob es ein großer Schritt ist, oder doch ein kleiner Schritt, oder wenn es das Gleiche ist. Da führt kein Weg vorbei. Ich war z.B. großer SMT-Hardcore Enthusiast und ich vertrete immer noch die Meinung, dass man Nocturne nur durchgespielt hat, wenn man es auf Schwer durchgezockt hat, da dass Game so konzipiert wurde, da es die Themen auch mittels Gameplay erzählt, z.B.

      Wenn man in Nocturne die Tattoos hat, dann gibt es gleich den ersten Kampf. Dieser Kampf ist mitunter eins der schwersten Kämpfe des Games, da man Glück braucht um zu überleben. Jetzt stellt sich die Frage. Was ist der Plot? Es erzählt einfach, dass man nur ein weiteres Scheusal in dieser neuen Welt ist und kein Auserwählter wie im cyberpunkigen SMT 2. Ein thematischer und stilistischer Kontrast, aber ich werde jetzt nicht das Game erklären.^^

      Die Reihe ist strukturell relativ gleich, aber SMT IV: Apokalypse hat nicht solche Eigenschaften und fokussiert sich auf ein Party-System mit einer Gruppe, die sich auf Klischees beruhen, was komplett anders ist als die vorherigen Games der Reihe. Man hat sich zwar verändert, aber es ist eine Veränderung und muss nichts mit Entwicklung oder Rückgang zu tun haben. Es ist einfach eine Veränderung. Man kann für sich selbst definieren, ob es Fortschritt oder Rückschritt ist, aber bei meiner Theorie hörte schon der Fortschritt mit dem ersten Game der Reihe auf. ^^

      Ich sehe die Implementierung von verbesserte "User Experience" nicht als Fortschritt da wie es manche hier tun. Es ist eine Eigenschaft, womit man mehr Leute für ein Franchise begeistern können und auch einsteigen können, was aber nichts mit dem Fortschritt des Produktes/Reihe zu tun hat. Es hat nichts mit Mut zu tun. Mutig wäre es, wenn Yakuza kein Markierungen von Nebenquests hätte und man diese selbst nur sporadisch finden kann, oder sich als eigene Nebenquest Reihe entwickeln kann, die fortschreitet unabhängig von der Hauptgeschichte, oder dass es eine Handlung gibt, die die Monochromie durchbricht und doch waghalsige Änderungen der Reihe bringt, wo die Charaktere auf den Kopf gestellt werden, oder gar ein Chapter hinzufügt, was nichts mit Semi Open World zu tun hat. Im Prinzip ist die Yakuza Reihe sich immer treu gewesen. Viele Kernelemente sind gleich geblieben. (Man wäre es lustig, falls ich komplett falsch liegen würde bei Yakuza 7 :D )

      Ist FF 7 Remake ein Fortschritt, oder ging man zurück zu einem fertigen Game und lässt es erneut aufkochen, da es eine große Fangruppe gibt, weswegen man die Compilation aufrollt? Im Prinzip würde ich das nicht mit Fortschritt vergleichen. Es hat kein rundenbasiertes Kampfsystem mehr, da sich Leute mehr für Action begeistern können als mit Rundenkämpfe, weswegen man das auch so argumentieren kann, dass FF 7 Remake ein Rückgang ist, da es sich dem gegenwärtigen Zahn der Zeit fügt und eine fertige Handlung aufwärmt anstatt ein weiteres "Final" Fantasy zu kreieren. Im Prinzip ist FF 7 Remake ein Widerspruch. "Final Remake". Das Final ist nicht final. Das ist aber keine Kritik. Ein Rückschritt/Rückgang ist nichts Falsches. Man neigt das Wort Rückgang mit etwas Negativen zu assoziieren, aber das ist es nicht. Stellt es euch das Wort Rückgang mit den Rückgang von Kalorien vor, was als Fortschritt betrachtet werden kann.

      Probleme mit Fortschritt/Rückgang kann divers sein. Es kann brachiale Folgen auf die ursprüngliche Intention haben, was artistische Konsequenzen haben kann. Es kann aber auch zu massiven Erfolg führen und dafür in anderen IP's zum Rückgang führen, da sich diese dann daran orientieren müssen, unabhängig davon, ob es eigentlich passt.

      Einer der Gründe, warum ich die Meinung vertrete, dass Resident Evil nie einen Fortschritt gemacht hat. Immer anders zu sein, war schon immer ein Teil des Konzeptes. In diesen Sinne hat sich die Reihe nie verändert. Es gab auch in der Vergangenheit ein Resident Evil Game in First Person. Re 7 ist kein neues Konzept in der Theorie, aber das macht die Reihe aus. Die ständige Veränderungen, die man macht. Theoretisch kann man auch argumentieren, dass FIFA nicht gleich ist, da man den Kader von Jahr zu Jahr anpassen muss, weswegen es in dieser Hinsicht auch ein Fortschritt gibt.

      Ich wähle daher einen 4. Punkt und zwar beides ist nicht legitim.


      Ich glaube, dass das Feuer noch nicht ausartet Aruka und noch gut kontrolliert werden kann. :thumbsup: