Abnehmen mit Xani ---> Das FFF-Fitnessstudio

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    • In meinem Fall ist das etwas anders. Zum Teil liegt es an der Gewohnheit (ich habe mehrere Jahre nur Apfelschorle, Cola, Spezi und ähnliche Getränke getrunken), aber auch daran, dass ich direkt nach dem Aufwachen irgendwas mit Geschmack brauche. Für den Rest des Tages habe ich mit Wasser kein Problem und trinke es mittlerweile eigentlich gerne.

      Das heutige Wiegen hat 88 Kg gesagt. Die Waage ist aber ziemlich ungenau und zeigt drei Kilo zu wenig an (die sind bei den 88 schon mit eingerechnet). Außerdem zeigt die nur volle Kilo an.
    • Für mich wirds auch wieder Zeit.
      Die letzten 4 Jahre habe ich durch die vielen Reisen und die langen Arbeotszeiten meine Hobbies komplett eingestellt. Der Sport musste als erstes daran glauben.

      Jetzt bin ich wieder am startgewicht wie vor 6 Jahren und vielleicht sogar drüber. Nur diesmal kann Joggen nicht die Lösung sein. Vor einiger Zeit hatte ich Probleme mit der Hüfte und das will ich schönbleiben lassen.
      Der Kampf dem inneren Schweinehund geht also in die nächste Runde.
    • Versuchs mal mit schwimmen, das ist gutes Ganzkörpertrainung und schont die Gelenke!

      Wenn du schon Probleme mit den Hüften hast, dann wirds wirklich Zeit. Ein bisschen nachhaltiger wäre wohl auch mal eine Idee. :D Sprich: Essgewohnheiten so umstellen, dass du das auch durchziehen kannst und nicht nach ein paar Monaten wieder von vorne beginnen musst.
    • Ich erwecke diesen alten Thread, es wird Zeit. :D

      So, warum mache ich das? Tja, da gibt es so einige Gründe.

      Corona hat mich schwer getroffen. Die guten Lockdowns haben dafür gesorgt, dass ich fast 10 kg zugenommen habe. Miiisssst XD.

      Leider ist es zum Teil auch meine Schuld. Letztes Jahr im Sommer lief es noch ganz gut, da das Wetter angenehm war, wodurch die Motivation für Sport recht gross gewesen war, dadurch konnte ich halt ganz solide mein Gewicht halten. Aber der Lockdown im November hat mich regelrecht faul gemacht. In Kombination mit der Arbeit, ist es natürlich nicht besser geworden. Eigentlich ist es bei mir normal im Winter leicht zuzulegen, aber dieses Mal war es zuviel.

      Der Wegfall von Sport war das Schlimmste daran. Ich war schon immer ein guter Esser gewesen, konnte es aber mit der richtigen Ernährung und Sport gut in Balance halten. Durch den fehlenden Sport habe ich aber auch ein Ventil verloren. Grade wegen meinem Beruf, ich bin Erzieher und arbeite in einer therapeutischen Wohngruppe, wo ich viel mit depressiven Menschen zutun habe und das zerrt doch sehr am Gemüt. Was ich mit Sport hervorragend ausgleichen konnte.

      Also was mach ich? Ich setze mich unter sozialen Druck. XD Und werde den Thread hier für nutzen. Ich werde zwischendurch einen kleinen Bericht raushauen, wie es läuft. Trainingsplan steht schon fest, der soll am Tag recht kurz sein ,um die 30min, aber dafür regelmäßig. Futtertechnisch möchte ich nicht zu stark auf LowCarb eingehen, eher einen guten Mix finden, damit ich keine Heißhunger bekomme. Außerdem denke ich seit längeren darüber nach mich vegetarisch zu Ernähren. Aber das wird schon :)
    • Nitec schrieb:

      Futtertechnisch möchte ich nicht zu stark auf LowCarb eingehen, eher einen guten Mix finden, damit ich keine Heißhunger bekomme.
      Ist schon mal ein guter Ansatz. Hungern führt mittelfristig nämlich nur zu spürbaren sportlichen Leistungseinbrüchen - was auf die Motivation zum Weitermachen natürlich fatale Auswirkungen haben kann.
      Und immer dran denken: Je regelmäßiger man seinen Körper in Bewegung hält, desto mehr Ernährungssünden verzeiht er.

      Vielleicht mal ein kleiner, augenzwinkernder Fittnesstipp zu Beginn: The Kloons - Cross Fit :thumbsup:
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Sozialer Druck ist gut, da mach ich auch mit. |3
      Wollte hier schon immer mal reinschreiben, aber alleine ist sowas iwie doof.

      Ich bin seit 3 Wochen in Quarantäne und morgen darf ich endlich wieder raus! Ich hab in den letzten drei Wochen mein Möglichstes versucht, mich nicht zu sehr zu mästen und denke mal, meine Hosen werden noch passen. Hab mich aber mental drauf vorbereitet, das ein oder andere Kilo zugenommen zu haben. 72 werden es wohl sicher sein.

      Dann kann ich endlich wieder raus und joggen (und arbeiten) gehen.
      In den letzten Tagen habe ich versucht, zumindest mit Ergometer und Bauch-Beine-Po etwas in Form zu bleiben... was ich halt zuhause machen kann.

      Aber mir fehlte halt die Alltagsbewegung. Ohne Sport komme ich allein so schon auf 12-13.000 Schritte am Tag nur durch Arbeit und jetzt im Arrest waren es nur mit Mühe mal 4000... sodass mein kläglichen Versuche des Sports der letzten Wochen wohl grade mal den Mangel an Alltagsbewegung wettgemacht haben. ^^"

      Aber jetzt soll es wieder anders langgehen.
      Morgen wird gewogen und dann wieder trainiert.

      Kurz zu meiner Geschichte.
      Vor Jahren wog ich 86kg bei einer Größe von 1,65cm. Das kam vor allem durch Antidepressiva, die ich zu der Zeit schlucken musste und die bei mir für gesteigerten Appetit und ein verzögerteres Sättigungsgefühl gesorgt haben (ganz ganz schlechte Kombi ^^").
      Ich war als Kind aber schon immer etwas mehr bzw als Teenager schon recht dick.

      Ohne Pillen gingen dann 7 kg schrittweise wieder weg und ich habe dann letztes Jahr mit WW nochmal gut 10kg weggetrotzt.
      WW hatte ich vor allem gemacht, um wieder vernünftige Portionsgrößen zu lernen und ich bin dadurch auch zum Sport gekommen. Ein Leben lang wär mir das Punktezählen aber nichts und die aktuellen Trends in der dortigen Community (über die bei ww viel läuft, weil es auch um sich gegesenseitig motivieren und aufbauen geht) mit dem ganzen high-protein und Zuckerersatz-Wahn-Krams ist nichts, was ich für mein Leben möchte. Einerseits aus Gesundheitlichen Gründen nicht, aber auch weil ich weiß, wie man mit solchen Lifestyle-Produkten geschröpft wird (ich arbeite in der Lebensmittelindustrie, ich weiß, wovon ich rede... :,/)
      Es lenkte mich dann selber schon in die Richtung, dass ich statt einer vernünftigen Mahlzeit lieber einen high-protein-Müller-Milchreis zum Abendbrot gegessen habe, weil weniger Punkte bei gleicher Sättigung.
      Und viele der Rezepte waren für mich einfach nicht praktikabel und - ganz ehrlich - satt gemacht haben die oft auch nicht, egal wenn unter allen Posts stand "macht pappsatt".
      Soll aber keine Verteufelung von ww sein, mir hat das ECHT geholfen, wieder vernünftige Portionen zu lernen und bestimmte Lebensmittel und Verhaltensweisen zu überdenken. Und ohne wär ich nie zum Sport gekommen. Aber ich hab das Gefühl, ww ist mehr was für Leute, die wirklich 40kg abnehmen müssen bzw die erstmal über Ernährung abnehmen müssen, um überhaupt Sport treiben zu dürfen. Und es ist definitiv sinnvoller als runterhungern und die Grundidee dahinter ist wirklich sinnvoll.


      W.a.i.
      Ich möchte gern noch ein bisschen abspecken bzw bissl den Körper formen und das Ende meiner Quarantäne soll der Stein des Anstoßes sein.
      Zielgewicht weiß ich gar nicht. Ich hab festgestellt, dass es gerade durch Sport nicht unbedingt Sinn macht, nur aufs Gewicht zu schauen. Hatte in meiner ww-Zeit mal drei Wochen Urlaub. Sport gemacht, nach Plan gegessen. Nichts abgenommen. Total demotiviert gewesen. Als ich dann nach 3 Wochen zur Arbeit kam, passte mir die Hose nicht mehr und ich musste mir zum allgemeinen Amusement des Kollegiums alle 2 mim die Hose hochziehen, weil ich keinen Gürtel hatte. >.>
      Im Urlaub war mir das nicht aufgefallen, weil man das mit Leggings und Radlerhosen nicht so merkt...
      Ich hatte tatsächlich nichts abgenommen, aber meine Körperform war ganz anders.


      Aber. Ich denke so bei knapp unter 65kg wär schon ganz gut.
      Ich brauche auch kein "Ideal"gewicht bzw glaube ich auch nicht an "DEN" perfekten Wert, wenn doch jeder nen anderen Körperbau hat. Und ich mag als Frau auch bissl Kurve haben, mein Körperbau gibt das dankenswerterweise her.
      Ich werd mich deshalb zusätzlich vermessen und Körperfett messen.


      Was will ich tun? 3-4x die Woche Sport, wie vor der Quarantäne, vorwiegend Joggen und Radeln (neu) - hauptsache DRAUSSEN -dazu leichtes Krafttraining Zuhause ohne Geräte, gar nicht so sehr um gezielt Muskeln aufzubauen, eher zum beanspruchen anderer Muskelpartien und bissl zum Formen.
      1x die Woche mit meinem Freund schön lange spazieren gehen. Das müssen wir uns wirklich wieder angewöhnen!
      Wieder strikter an die Essenszeiten halten. Nicht aus Langeweile essen. Appetit und Hunger trennen.
      Während der Nachtschicht weiterhin nur eine halbe Mahlzeit essen. Weil es einfach reicht, habe ich die letzten Monate gemerkt.
      Auf nichts verzichten, aber mit Genuss essen! Langsam essen, sich Zeit lassen, vor dem Essen ein Glas trinken, nicht überfressen. Nicht währenddessen Internet, Fernsehen, Lesen (finde ich persönlich ganz ganz ganz wichtig).
      Sich nicht verrückt machen.


      Ich habe kein Zeitziel und auch kein Leistungsziel. Es darf gern langsam sein. Hab bisher eh recht langsam abgenommen, das ist okay für mich. Erst recht, nachdem ich letztes Jahr an einer Kollegin eine sehr eindruckdvolle Demonstration des Jojo-Effektes beobachten durfte... (Ich sag nur: Shakes. 500kcal/Tag. Man erntet was man sät... aber aber SO HEFTIG hab ich das nicht erwartet. )
    • Mirai schrieb:

      Ein Leben lang wär mir das Punktezählen aber nichts und die aktuellen Trends in der dortigen Community (über die bei ww viel läuft, weil es auch um sich gegesenseitig motivieren und aufbauen geht) mit dem ganzen high-protein und Zuckerersatz-Wahn-Krams ist nichts, was ich für mein Leben möchte. Einerseits aus Gesundheitlichen Gründen nicht, aber auch weil ich weiß, wie man mit solchen Lifestyle-Produkten geschröpft wird (ich arbeite in der Lebensmittelindustrie, ich weiß, wovon ich rede... :,/)
      Da muss ich aber mal nachhaken: Redest du hier nur davon, dass die Industrie damit viel Geld scheffelt oder aber, dass es nicht den gewünschten Effekt bringt?

      Um das High Protein Zeug geht es mir gar nicht, viel mehr um die Zuckerersatzstoffe. Zu viel von jedem Lebensmittel ist natürlich nicht gut, das gilt auch für die Zuckerersatzstoffe. Bei Stevia und Co. hätte ich jetzt gedacht, dass es zumindest etwas gesünder ist als industrieller Zucker, deshalb kaufe ich meine Cola (wenn ich denn mal welche hole) als Zero-Variante. Wenn die Industrie damit viel Geld scheffelt, ist es mir egal, aber wenn das noch schlimmer sein soll als Zucker, wäre das für mich echt blöd :D
      Es gab ja einige Studien, dass Stevia krebserregend sein könnte - aber da macht natürlich auch die Dosis das Gift. Ich denke, wenn man abnehmen möchte und nicht auf seine liebsten Produkte verzichten kann, sind die Light- und Zero-Varianten eine gute Alternative, oder? Ich kann zumindest mein Gewicht in einem Rahmen halten, mit dem ich zufrieden bin (1,67 m und 63 kg), aber wenn das irgendwelche anderen negativen Effekte für meine Gesundheit hat, klär mich da bitte als Experte auf :D

      Ich drück dir (und @Nitec natürlich auch) beide Däumchen, dass ihr euer Ziel erreicht. Wenn ihr zusätzliche Motivation braucht, egal ob in lobenden Worten oder als Drill Instructor, gebt Bescheid :D


      *~*~*~*~*~*~*~*Preisträgerin der IVALICE-Awards 2020 für "Beliebtester Teamler" und "Bestes Review"*~*~*~*~*~*~*~*
    • @Kerona Mir geht es um die Abzocke dahinter und noch um einige andere Dinge. Ich denke nicht, dass solche Stoffe übermäßig gefährlich sind.

      Aber der Reihe nach.

      Zum Geld: Die Industrie lässt sich lifestyle bezahlen für ein Produkt, dass von der Produktion und den eingesetzten Rohstoffen her null hochwertiger ist. Im Gegenteil, die Produktion ist teilw. sogar billiger, weil an teuren Bestandteilen wie Milchfett gespart oder mit Wasser gestreckt wird. Ich finde das einfach nicht gut, insbesondere wenn ich vergleiche, was für ein Terz gemacht wird, wenn "natürliche" Produkte wie Fleisch oder Milch oder Gemüse berechtigterweise mal 2ct mehr kosten...


      Zur Gesundheit:
      Um Süßstoffe und Aromen kommt man ohnehin nicht rum. Versuch mal, gewöhnlichen Beuteltee ohne Aromen zu kaufen (also Früchtezeugs, beim "echten" Tee geht's noch). Selbst in Säften stecken teilw. schon Aromen.
      Ich verwehre mich dem auch nicht komplett, aber ich finde es auch wichtig, nicht zu vergessen, wie Dinge "wirklich" schmecken.
      Teilweise werden Zuckerbomben wie zB Milchgetränken noch zusätzlich zu all dem Zucker (es wird soviel Zucker genommen, dass es noch geraaaaade nicht als Süßigkeit gelten muss) zusätzlich Süßstoffe zugesetzt, damit sie noch süßer schmecken. Und zwar nicht nur im Kinder-Bereich.

      Ich denke (und das ist kein wissenschaftlicher Fakt sondern persönliche Meinung) nicht, dass Süßstoffe in Maßen schädlich sind. Ich muss sie nur nicht überall drin haben und obwohl ich denke, dass sie beim Abnehmen helfen können, bin ich mir nicht sicher, ob man nach der Diät dann auch dauerhafter sein Gewicht halten kann, wenn man dann doch wieder auf "Voll"-Produkte umstellt, die - sein wir ehrlich - fast immer besser schmecken und beim Geschmack mag ich persönlich keine Kompromisse eingehen.

      Man sollte nur daran denken, dass Süßstoffe insb auch in Getränken Heißhunger verursachen können und wenn man dem dann erliegt, geht das Ganze in der Tat nach hinten los. ^^"
      Ich kriege von zu viel Cola light durchaus Heißhunger, zB wenn ich das auf nüchternen Magen trinke.

      Ansonsten habe ich mich nach wochenlangem Konsum von zuckerreduziertem, künstlich gesüßtem High Protein Kram statt von "vernünftigen Mahlzeiten" ziemlich schlapp gefühlt und hab es dann wieder sein gelassen und lieber selber Quark mit Früchten angerührt. Ich muss aber auch betonen, dass die Produkte gar nicht dazu gedacht sind, vollwertige Mahlzeiten zu ersetzen, ich sie aber genau dafür eingesetzt habe. Sie waren so prima zum Punkte sparen, ich bin da echt der Versuchung erlegen. ^^"


      Aber um nochmal zu ww zurückzukommen:
      Bei ww war es so, dass teilweise Zucker komplett durch Alternativen ersetzt wurde, sodass dann punktearm auch 2 und 3 Stücke vom Kuchen gegessen werden können, ohne dass es groß Punkte kostet. Aber ich frage mich halt, wie nachhaltig ist das? Wäre es nicht besser, sich dauerhaft anzugewöhnen nur ein vollzuckriges Stück mit Genuss zu essen, statt immer mehrere Stücke? Denn seien wir ehrlich, wie viele Prozent der Leute werden denn lebenslang diesen Zucker durch Alternativen ersetzen? Nur dann wäre es ja nachhaltig. So wird dann, sobald Wunschgewicht erreicht ist, das vielleicht noch eine Zeit aufrecht erhalten wird und dann wird ja doch wieder Zucker genommen. Und Ratzfatz sind die Kilos wieder da, denn man ist ja die 3 Stück Kuchen gewöhnt. Und mit ww hat das halt gerade gar nichts zu tun.
      Zu ww muss man wissen, dass das keine Diät ist, sondern eine nachhaltige Ernährungs- und Verhaltensumstellung. Richtig angewandt sollte ww dazu führen, statt täglich 3 Stück kalorienarmen Kuchen zu essen, nur einmal die Woche ein Stück zu essen, das dann aber mit Gusto und es als was Besonderes zu erleben und die übrigen Tage zum Kaffee am Nachmittag lieber einen Apfel aufzuschneiden.
      Das halte ich für eine sehr sinnvolle Philosophie, da man so nicht verzichten muss, sondern einfach nur lernt, in Maßen zu "sündigen" und durch diese ganzen Süßstoffe und Eiweiß (zum dauerhaften Sättigen) wurde diese ganze Philosophie ad absurdum geführt.


      Ich konsumiere Süßstoffe und Aromen natürlich auch selber.
      Ich trinke in der Nachtschicht beispielsweise ganz gern Pepsi light, weil ich als nicht-Kaffee-Trinker irgendeine Koffein-Quelle brauche, aber von Cola mit Zucker wird mir schlecht und ich mag diesen "Schleim" nicht, den solche Sachen auf den Zähnen und im Hals erzeugen, gleiches gilt für Säfte oder andere Limonaden. Von daher ist das für mich eine gute Alternative. Und wahrscheinlich besser als Energy Drinks.
      Analog dazu trinke ich auch Tee mit Süßstoff, auch wenn ich mittlerweile meistens ganz ohne Süße trinke.
      Aber ich finde nicht, dass, nur weil man das mal zu sich nicht, es gleich auch hemmungslos und unreflektiert überall reinmanschen muss, weder von Seiten der Industrie noch bei sich Zuhause.


      W.a.i.
      Jeder muss essen, was ihm schmeckt und wobei er ein gutes Gefühl hat und vor allen Dingen auch, und das wird oft vergessen, was er verträgt.
      Für mich sind Lebensmittel Beruf und Passion und auch Hobby, ich mag mich gerne damit beschäftigen und austauschen, ähnlich wie uns allen hier mit Games geht. Ich verstehe aber natürlich, wenn man andere Prioritäten im Leben hat.
      Ich glaube aber auch, dass es niemandem schadet, ab und zu auch mal ne Verpackung umzudrehen und zu gucken, was da alles drin ist.
    • Nitec schrieb:

      Ich erwecke diesen alten Thread, es wird Zeit. :D

      So, warum mache ich das? Tja, da gibt es so einige Gründe.

      Corona hat mich schwer getroffen. Die guten Lockdowns haben dafür gesorgt, dass ich fast 10 kg zugenommen habe. Miiisssst XD.

      Leider ist es zum Teil auch meine Schuld. Letztes Jahr im Sommer lief es noch ganz gut, da das Wetter angenehm war, wodurch die Motivation für Sport recht gross gewesen war, dadurch konnte ich halt ganz solide mein Gewicht halten. Aber der Lockdown im November hat mich regelrecht faul gemacht. In Kombination mit der Arbeit, ist es natürlich nicht besser geworden. Eigentlich ist es bei mir normal im Winter leicht zuzulegen, aber dieses Mal war es zuviel.

      Der Wegfall von Sport war das Schlimmste daran. Ich war schon immer ein guter Esser gewesen, konnte es aber mit der richtigen Ernährung und Sport gut in Balance halten. Durch den fehlenden Sport habe ich aber auch ein Ventil verloren. Grade wegen meinem Beruf, ich bin Erzieher und arbeite in einer therapeutischen Wohngruppe, wo ich viel mit depressiven Menschen zutun habe und das zerrt doch sehr am Gemüt. Was ich mit Sport hervorragend ausgleichen konnte.

      Also was mach ich? Ich setze mich unter sozialen Druck. XD Und werde den Thread hier für nutzen. Ich werde zwischendurch einen kleinen Bericht raushauen, wie es läuft. Trainingsplan steht schon fest, der soll am Tag recht kurz sein ,um die 30min, aber dafür regelmäßig. Futtertechnisch möchte ich nicht zu stark auf LowCarb eingehen, eher einen guten Mix finden, damit ich keine Heißhunger bekomme. Außerdem denke ich seit längeren darüber nach mich vegetarisch zu Ernähren. Aber das wird schon :)
      Zunächst möchte ich dir ein Kompliment dafür aussprechen, was du so beruflich und in der Wohngruppe machst. Das ist super :). Wichtig in Bezug auf dein Abnehmvorhaben ist meiner Meinung nach, ob du dich grundsätzlich unwohl fühlst oder du einem gesellschaftlichen Ideal entsprechen möchtest. Wenn du ein paar Gramm mehr hast, gibt es ja auch etwas mehr von dir, das man lieb haben kann ^^. Aber dass der Sport auch unabhängig davon ein Ausgleich für dich ist, kann ich vollkommen nachvollziehen.
      Vegetarische Ernährung kann ich übrigens sehr empfehlen. Bin schon seit rund 20 Jahren Vegetarier. Und auch ein leidenschaftlicher Genießer, wenn es um Essen geht ^^.
    • Boah, wie cool :D Hätte nicht mit so viel Resonanz hier gerechnet.

      @PrinceNoctis
      Sowas hört man immer wieder gern :) Ist ein schöner Job, aber nicht immer einfach, darum freut man sich auch immer über solche Komplimente :D

      @Kerona
      Jaaaa, motivier uns an :D


      Zum Thema vegetarisch ernähren. Um es zu testen, hab ich mehrere Tage versucht kein Fleisch zu essen und das war überhaupt nicht leicht. Erst jetzt wird mir klar, wie viel Fleisch ich zu mir nehme. Tatsächlich muss ich das weiter ausprobieren, weil ich auch einige Angewohnheiten ändern muss ,das braucht Zeit, aber ich bleib dran.

      @Mirai Geilo Matikooo :D Mach das, tut dir was gutes. Ich finde es gut, dass dein Plan nicht so streng ist. Wichtig ist eher, dass man kontinuierlich und lange dran bleibt. Sonst kommt alles wieder zurück. Tatsächlich ist Struktur immer wichtig für die Gewichtabnahme und einer gesunden Ernährung ist. Allgemein ist Struktur nicht schlechtes. Gerade für Leute die eine Neigung zur Depressionen haben. (Das war jetzt nicht an dich gerichtet sondern an die Allgemeinheit)

      Wie gesagt, hau mal zwischendurch raus, wie es bei dir läuft. Sowas motiviert mich auch ungemein, wenn andere Erfolg haben. :) Mir fehlt der Muskelarm-Emoji. Liebes Jpgames Team würde mich über mehr Emojis freuen :D Aber nur glückliche Sachen bitte :)

      So jetzt zu mir zum Esel XD

      Also seit einer Woche läuft es mit dem Sport wieder gut. Ich bin konstant dabei alle 2 Tage Sport zu machen. Ich verbinde Cardio und Krafttraining miteinander. Aber das mach ich schon seit ich 16 bin. Ich teste auch mal neue Sachen aus, bin jetzt nicht unaufgeschlossen oder so, aber meistens bleibe ich bei den Klassikern :D. Also Laufen gehört zum Programm, da das Wetter wieder besser wird, umso besser. Ich bin sonst immer 10km gelaufen, aber weil ich ein halbes Jahr nichts mehr gemacht habe, fällt es mir doch schwer das durchzuhalten. Erstmal 6-7km um mich wieder daran zu gewöhnen, aber schon beim dritten Mal habe ich gemerkt, dass es wieder besser geworden ist. Viele Kraftübungen mache ich mit meinem eigenen Körpergewicht, dazu gibt es auch echt viele Übungen. Wichtig sind aber die 3 Klassiker, das wären Liegestützen, Kniebeuge und Klimmzüge in all ihren Varianzen. Bin kein Fan mehr von Fitnesscentern.
      Jetzt wo man bei uns mit 10 verschiedenen Haushalten pro Person treffen darf. Inzidenz unter 10. Geht auch mal eine Runde Basketball mit den Kumpels. Und tja, ich muss sagen, es macht mir auch alles wieder Spaß und so soll es ja sein. Jetzt wo es wärmer wird, die Inzidenz sinkt und ich wieder Sport mache, ist die gute Laune auch wieder weit oben :)

      Bei der Ernährung achte ich darauf, dass ich nicht mehr so viele Süßigkeiten esse, aber ein paar Stückchen gönne ich mir noch, sehr dezent natürlich. Sonst halt geregelte Mahlzeiten. Ein bisschen mehr proteinhaltiger alles und ein bisschen weniger Kohlenhydrate. Und ganz wichtig langsam essen.
      Die Waage nutze tatsächlich sehr wenig, da ich meinen Körper sehr gut kenne und weiß wann ich abgenommen oder zugenommen habe. So eine Waage kann schnell zum Stressfaktor werden.
      Süßgetränke waren noch nie so mein Fall, weshalb ich nie Probleme mit Wasser hab. Ab und zu vielleicht mal eine Cola Zero, aber das wars. Kaffee trinke ich halt gerne :)

      Wer noch Bock hat darf gerne mit einsteigen :)

      Kawabunga!!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nitec ()

    • Boah krass, ich hab hier sogar auch mal mitgemacht vor 6 Jahren. Echt weird so alte Posts von mir zu sehen. ^^

      Spoiler anzeigen

      Aruka schrieb:

      Ein Abnehm-Thread, ui :O

      Da ich mich selbst in einer Diät befinde dachte ich poste ich auch was dazu :)

      Ich bin jetzt seit April auf einer Diät, mein Startgewicht ->109kg bei 1,88m
      Hatte innerhalb eines halben Jahres zuvor 10kg zugenommen, daher musste ich eingreifen bevor es weiterging.
      Ich wiege jetzt 98kg, habe also bisher 11kg abgenommen, geht also doch eher recht langsam voran, aber das stört mich auch nicht solange es weiter hinab geht :)
      Bei ist es auch eine kohlenhydratarme Diät, nur nicht ganz so intensiv wie Atkins, aber nah dran.
      Esse keine Beilagen mehr, nur Fleisch und Gemüse zu Mittag, also Kartoffeln, Reis oder Nudeln fällt weg,vermisse jedes davon schon sehr, aber geht nicht anders^^
      Süssgetränke fallen auch grösstenteils weg, wobei ich mir manchmal eine Punica gönne, da sie vergleichsweise recht wenig Kohlenhydrate/Zucker enthält.
      Alkohol will nur noch nicht so recht gestrichen werden, aber bin auch nur ca. 2 mal im Monat feiern, das passt also noch.
      Echt interessant und lobenswert das du den wieder ausgräbst Nitec, vielleicht überleg ich mir was und versuche mich auch zu beteiligen!
      Habe auch nach wie vor Gewichtsprobleme und schwanke so hin und her. Hatte ja damals ca. 10kg abgenommen....Danach über Jahre wieder 15 zugenommen, dann wieder 10kg abgenommen und jetzt innerhalb der letzten 1-2 Jahre wieder zugenommen. Puh.

      Nitec schrieb:

      Durch den fehlenden Sport habe ich aber auch ein Ventil verloren.
      Ich würde mich nicht als so wirklich sportlich bezeichnen, aber es lag bei mir zum Teil auch genau daran. :/
      Habe halt 2019 noch Tennis gespielt und habe Ende 2019 wieder mit Fitness angefangen. Dank Corona wurden die Center dann alle wieder geschlossen, vor ca. einem halben Jahr haben die dann wieder geöffnet....Habe es dann wieder versucht, aber da fehlte mir dann die Motivation, unter anderem wegen der Maskenpflicht, was beim Sport halt doch irgendwie nervt. ^^
      Aber vielleicht ist das auch nur ne Ausrede gewesen weil ich keine Lust hatte. ^^

      Mirai schrieb:

      Wieder strikter an die Essenszeiten halten. Nicht aus Langeweile essen. Appetit und Hunger trennen.
      Ich glaube genau das ist auch mein Problem, Appetit und Hunger trennen klingt echt leicht, finde aber das ist die grösste Hürde. ^^
      Den so ungesund ernähre ich mich eigentlich gar nicht. Das einzige was mir immer schwer fiel war nur noch Wasser zu trinken. Habe es mehrfach versucht, aber dann trinke ich halt meistens nur 1 Liter pro Tag, was ja nicht genug ist. Ich trinke als Ersatz daher viel grünen Tee, mache mir diesen aber nicht immer se4lber und trinke auch viel Lipton Ice Tea Green. Da ist jetzt gar nicht mal so viel Zucker drin, aber immernoch zu viel. ;(

      Aber finde es echt cool das ihr den Thread hier nochmal nutzt, vielleicht beflügelt mich eure Motivation auch wieder richtig durchzustarten, der Anfang ist leider immer echt schwierig, vor allem bei der Ernährung. Am meisten abgenommen habe ich immer mit der Atkinsdiät, aber die will ich ungerne nochmal machen, unter anderem weil sie nicht so gesund sein soll. :/

      Currently playing: Ratchet and Clank: Rift Apart
      Dieses Jahr durchgespielt: 39
      Zuletzt durchgespielt: Mass Effect Trilogy, Griftlands, Rise of the Slime






    • @Nitec Oh ja, ich werd hier definitiv mal Zwischenstände mitteilen.

      Heute war mein erster Arbeitstag und die Arbeitskluft passt noch, Gott sei Dank. ^^


      Auch wenn es nicht an mich gerichtet war, aber das mit der Struktur im Alltag kann ich echt so bestätigen. Das war der erste Schritt raus aus dem Sumpf damals.

      Und meinen Körper hilft die Struktur heute, mit dem Schichtrhythmus klarzukommen. Sonst ginge es gar nicht.

      Heute ist jedenfalls Trainingstag eins. Ich war immer sehr unsportlich und hab Sport in der Schule gehasst, obwohl ich Bewegung ohne Leistungsdruck mochte. Ich hab tatsächlich erst mit 28 zum ersten Mal Sport getrieben und ich bin ehrlich, ohne Zwang und gute Organisation ging es echt nicht. Ich war jetzt eigentlich gerade wieder an dem Punkt angelangt, wo ich mich immer drauf gefreut habe, wenn Bewegung anstand.
      Und dann kam Quarantäne und ja...
    • Mirai schrieb:



      Heute ist jedenfalls Trainingstag eins. Ich war immer sehr unsportlich und hab Sport in der Schule gehasst, obwohl ich Bewegung ohne Leistungsdruck mochte. Ich hab tatsächlich erst mit 28 zum ersten Mal Sport getrieben und ich bin ehrlich, ohne Zwang und gute Organisation ging es echt nicht. Ich war jetzt eigentlich gerade wieder an dem Punkt angelangt, wo ich mich immer drauf gefreut habe, wenn Bewegung anstand.
      Und dann kam Quarantäne und ja...
      Trainingstag 1 ist immer ein guter Tag, da macht es immer Spaß. Nutz die gute Laune und nach dem Sport, dann lässt du alles Revue passieren und lobst dich selbst. So ein bisschen wie "schau der erste Schritt war nicht so schwer", morgen/übermorgen (deinem Tempo entsprechend natürlich) machste weiter.

      Ich weiß, dass die Quarantäne viele Pläne was abnehmen angeht zunichte macht, regelrecht zerstört. Selbst ich kann mich nicht motivieren zuhause zu trainieren, obwohl ich alles an Geräten hier habe was für meine "Grundfitness" reicht. Ich gehe unheimlich gern ins Fitnessstudio und pump mich da aus, bis ich erreicht hab was ich will. Morgen ist auch mein erster Tag nach der langen "Sperre". Die Studios haben endlich auf. Aber genug von mir. Lass dir Corona nicht zu sehr den Willen versauen. Schüttel die Corona-Gedanken ab. Wenn du generell Probleme mit der Motivation hast was Sport angeht, ist Corona ein super Grund zur Ausrede. Du bist dir doch was wert. Also hab Vertrauen in dich und deinen Willen. Du schaffst alles, was du willst.
    • @Magnussen Danke, das ist lieb von dir. <3
      Ich hab die Backen geschwungen und war gut ne Stunde unterwegs. Ist immer noch ein kleiner Fußweg zu meiner Strecke, ich mag nicht auf Pflaster/Asphalt laufen und mit Autoverkehr und 50 Kinderwagen auf dem schmalen Gehweg schonmal gar nicht, also lauf ich immer so nem Trampelpfad am Fluß lang.
      Mich hat's jetzt ziemlich zurückgeworfen, hab ich heute gemerkt, aber das kommt auch alles wieder. Der erste Schritt ist gemacht.

      Und ich hab mich über die Natur gefreut. Ist so lang her.
    • Huii, Bein- und Potraining heute durch. Super :D

      Der erste gute Nebeneffekt, der durch regelmäßigen Sport ist wieder in Erscheinung gekommen. Mein Hunger hat sich wieder normalisiert. Ich hab nicht mehr so viel Hunger. Gott sei Dank XD Es läuft :D



      @Mirai
      Sehr mutig und stark von dir hier offen über deine damaligen Erfahrungen zu sprechen. :thumbsup: Sowas ist nie leicht. Aber Struktur, Beschäftigung und Sport sind so die Punkte die grundsätzlich in einer Depression helfen können. Aber das ist natürlich sehr verallgemeinert und jeder Mensch ist ja sehr individuell. Hier würde ich immer auch auf eine Therapeutin zugreifen, was zurzeit echt so schwierig ist. Ich bekomme für meine Betreuten keine Termine. Das war vor der Pandemie nicht einfach gewesen, aber Corona hat es noch Schlimmer gemacht.

      Und ich weiß, wie schwierig Schichtdienst ist. Bin selber im Schichtdienst und das kann ordentlich belastend sein.

      Also du machst das, weiter so :thumbsup:

      @Aruka mach keine komplizierten Diäten, das ist schwierig zu halten. Aber wenn du Motivaaaation benötigst, sag bescheid :D

      @Magnussen du auch natürlich :)

      In Genkidamastyle (Hände in die Höhe) euch Energie geben :D
    • So ein kleiner Zwischenbericht. Tag 10

      Ich war gestern wieder laufen. Ich hab die 10km wieder hinbekommen. Ging ja doch schneller als gedacht, aber ich spüre die zusätzlichen Kilos beim laufen schon. Was sollst die kommen ja auch wieder runter :D

      Morgen steht Krafttraining an, dass ich erstmal entspannt angehen möchte :) Ein leichtes Oberkörpertraining steht an.

      Musiktechnisch muss was neues kommen, ich muss mich da mal aktualisieren.

      Wie ist es bei euch? Wie wichtig ist euch Musik beim trainieren/Sport?
    • Nitec schrieb:

      So ein kleiner Zwischenbericht. Tag 10

      Ich war gestern wieder laufen. Ich hab die 10km wieder hinbekommen. Ging ja doch schneller als gedacht
      Wenn du einmal 10 km hinkriegst, hast du eine Art Mauer durchstoßen und die Distanzen bis 30 km sind mehr oder weniger "Formsache" bzw. eine Frage des Willens. Erst darüber hinaus wird es kritisch, weil dann der Zuckerspeicher in der Leber leer ist und der Körper an die eigene Substanz gehen muss.


      Nitec schrieb:

      Wie ist es bei euch? Wie wichtig ist euch Musik beim trainieren/Sport?
      Ich persönlich höre beim Sport respektive beim Laufen keine Musik, weil ich sonst die Geräusche in meiner Umgebung nicht mehr ausreichend wahrnehme - sei es ein herannahendes Auto oder ein über meinem Kopf kreisender Greifvogel.
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)

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    • Ich habe im letzten Jahr durch mangelnden Bewegungsausgleich im Alltag bestimmt auch so ~7 Kilo zugenommen. Ich neige eigentlich nicht zu schnellen Gewichtsschwankungen, aber schleichende Veränderungen machen sich über die Zeit auch bemerkbar. Und da kann "oberes Normalgewicht" auch mal in "leichtes Übergewicht" umschlagen.

      Habe deshalb auch seit Anfang April beschlossen, bewusster zu essen und mich mehr zu bewegen. Entweder joggen, Ring Fit oder Spaziergänge, möglichst täglich. Bei Ring Fit nicht das Hauptspiel, sondern selbst zusammengestellte Trainingseinheiten. Da merkt man tatsächlich recht schnell, wie man sich verbessert, was sehr motiviert. Im Grunde ist es dann ja auch kein Spiel mehr, sondern ein visualisiertes Workout und gerade diese Visualisierung des Fortschritts ist für meine Motivation wichtig (wie z.B. auch ein Schrittzähler beim Spazieren oder Tacho beim Radfahren mich motiviert – Zahlen wachsen zu sehen ist halt befriedigend, die RPG-Spieler-Gene kommen durch :D). Joggen tu ich meist so 5-7km und immer in einem gemütlichen Tempo (8-8,5 Minuten pro km). Bin da damals selbst als völlig Untrainierter nach Jahren ohne Sport locker reingekommen und finde es nach wie vor sehr angenehm. Habe auch nicht den Drang, schneller zu werden.

      Seit ca. einem Jahr, also seit Corona, aber im Prinzip unabhängig davon, arbeite ich ja mehr oder weniger in Vollzeit selbstständig von zu Hause. Deshalb ist bei mir auf einmal sämtliche Bewegung weggebrochen. Allein ein normaler Unitag waren zumindest schon so 10.000 Schritte.

      Zugleich habe ich aber in diesem Jahr auch gemerkt, wie schwierig es ist, Bewegung in den Alltag zu integrieren, wenn man immer irgendwas zu tun hat. Deshalb klappt es bei mir eigentlich nur vernünftig, wenn ich – in letzter Zeit auch bewusst – weniger arbeite. Ich hatte da einfach unterschätzt, dass keine geregelten Arbeitszeiten zwar für viel Flexibilität sorgen, aber zugleich auch sehr lähmend sein können. Die richtige Balance zu finden war nicht einfach, aber ich denke, ich bin nun auf dem richtigen Weg.

      Seit April habe ich ca. 2,5 kg abgenommen. Ohne mich zu quälen und auch ohne super diszipliniert zu sein. Mir geht es auch weniger um das Tempo, sondern eher darum, dass ich merke, dass sich meine Gewohnheiten nachhaltig ändern und dass der Aufwärtstrend kontinuierlich ist. Auch hier sei wieder angemerkt, dass Stress (oder einfach sehr viel zu tun zu haben) Gift ist und man automatisch dazu neigt, mehr zu essen. Was eh schon ein Problem sein kann, wenn 24/7 der Kühlschrank nur 10 Schritte entfernt ist.

      Was ich neben mehr Bewegung hauptsächlich geändert habe sind kleinere Portionen. Sich das anzugewöhnen, da bin ich ganz bei Mirai, ist ein extrem wichtiger Schritt. Bin außerdem komplett auf Dinkelbrot umgestiegen (von Vollkorn-Weizen-Misch) und esse außer Früchten keine Süßigkeiten. Habe ich vorher auch nicht viel, weil ich sie prinzipiell nicht kaufe. Ausnahme ist (nicht nur) im Sommer vor allem Eis und da neige ich auch manchmal dazu zu übertreiben ("Wenn man’s schon im Haus hat..."), deshalb ist das auch weggefallen.

      Abnehmen und fit sein ist ja auch wirklich kein Hexenwerk. Wenn man sich halbwegs viel bewegt, halbwegs bewusst isst und bei beidem halbwegs kontinuierlich dabei ist, reicht das im Normalfall ja schon. Diesen Zustand zu erreichen – also sich zum Alltag zu machen, ohne sich zu quälen –, das ist für mich das eigentlich Erstrebenswerte.

      Leider motiviert das Wetter aktuell nicht allzu sehr zum Joggen. Bei Sonne oder zumindest stabilem Nichtregenwetter mach ich das am liebsten.

      Nitec schrieb:

      Wie ist es bei euch? Wie wichtig ist euch Musik beim trainieren/Sport?
      Beim Joggen finde ich Musik extrem wichtig. Beim Workout (sprich: Ring Fit) höre ich eher Podcasts oder YouTube-Videos. Joggen ohne Musik ist für mich aber gleich viel mühsamer. Je nach Laune kann die Musik auch dafür sorgen, dass ich locker mal ein paar km mehr laufe. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach mehr Vielfalt für die Playlist. DIe ist vielleicht 4h lang, aber wenn man mehrfach die Woche 45-60 Minuten läuft, wiederholt es sich auch schnell.