Eure Erfahrung mit der Preisgestaltung von Videospielen

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    • Eure Erfahrung mit der Preisgestaltung von Videospielen

      Die aktuelle Preislage bei Videospielen. Eure Meinung dazu: 27

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      Ich bin mir schon gar nicht mehr sicher, ob ich oder wer anders nicht mal einen Thread bezüglich des Themas erstellt hatte. Ich wüsste allerdings nicht wie ich danach suchen sollte, daher, wenn es ein Dupe ist, bitte Threads zusammenlegen.

      Also das Thema ist schon recht empfindlich, besonders weil ich ja, bekanntermaßen, schon mehrmals mit @Aruka aneinandergeraten bin deswegen ;)
      Hier hat man 2 Meinungen, er sagt Spiele kosten keine 70-80 Euro, ich behaupte das Gegenteil.

      Und da würde ich in der Debatte gerne mal mehr Leute mit einbeziehen. Spiele sind teurer geworden und Europa hat direkt noch einen mitbekommen, denn Spiele waren bei uns immer teurer. Die Amerikaner beschweren sich über das neue 70 Dollar Preisschild was einige Publisher nun ihren Spielen angehangen haben. Jetzt sagt man immer, die Amis zahlen circa genau so viel wie wir weil da noch Steuern drauf kommen. Dem ist aber nicht immer so. Zuerst einmal, ich glaube weder im US PlayStation Store noch im US eShop kommen bei digitalen Titeln Steuern drauf sobald man bezahlen möchte (mich bitte korrigieren wenn es anders ist). Bei Retail-Titeln kommt es drauf an, wo man lebt. In manchen Staaten kommt eine Steuer drauf, in anderen eben nicht.

      In Deutschland wird einem der Preis inklusive Steuern bereits vorab angezeigt. Das bedeutet für uns also, die 60 Euro Publisher sind bei 70 Euro angekommen, die 70 Euro Publisher sind bei 80 Euro für ein einziges Spiel angekommen.

      Richtig übel hat es uns dabei mit Resident Evil Village erwischt. Das Spiel kostet ganz normal 60 Dollar in den USA, also der ganz normale Preis den Capcom auffährt. Bei uns sind es aber erstmals 70 Euro zum Release, 75 Euro sogar wenn man bei Amazon, Saturn oder Media Markt Online einkauft wegen 5 Euro USK 18 Gebühr und Identitätsprüfung bei Erhalt der Ware. Gameware ist aktuell bei der PEGI Version mit 60 Euro schon günstiger.

      Nun hätte ich nach meinen positiven Erfahrungen gerne das Spiel für die Series S, die aber kein Laufwerk hat. Ich müsste also im Microsoft Store 70 Euro zahlen, was ich selbstverständlich nicht tun werde. Bei MMOGA würde ein Key noch immer 63 Euro kosten. Hätte ich eine PlayStation 5 ohne Laufwerk, stünden 80 Euro für je das Demon's Souls Remake und Returnal an, also 180 Euro für 2 Videospiele.

      Ich denke, die Preise sind schon Realität, besonders, wenn man den digitalen Weg gehen möchte. Retail hat man weiterhin seien Schlupflöcher, aber wenn man etwas zum Release haben möchte, wird man nun halt tiefer in die Tasche greifen. Es gibt natürlich viele günstige UK-Händler, da sind dann aber Wartezeiten mit inbegriffen.

      Da würde ich gerne mal in die Runde fragen: Wie seht ihr die aktuelle Preisgestaltung bei Videospielen? Wenn ihr einen Titel unbedingt zum Release zocken wollt, ist euch der Preis da egal? Wenn ihr digital unterwegs seid, bleiben euch sowieso nicht so viele Optionen außer nach günstigeren Preipaid-Codes zu suchen. Wie umgeht ihr die hohen Preise oder wartet ihr vielleicht direkt auf Sales? Wer gar keinen Bock hat zu schreiben: Es gibt eine Umfrage :D

      Was mich angeht, ich denke, das Szenario ist nicht fern, dass ich fortan nur noch im Sale was kaufe. So wird es dann vermutlich auch mit Resident Evil sein (so habe ich es schon beim Resident Evil 3 Remake gemacht). Die Debatte ist nach dem Heini von Days Gone ja aktuelle denn je. "Kauft ihr Spiele nicht zum Release, dann beschwert euch auch nicht, wenn es keine Fortsetzung gibt."


      Umfrage: Es sind mehrere Antworten möglich
      Zuletzt durchgespielt:

      Resident Evil Zero 6,5/10, Maneater 7/10, Cyber Shadow 6,5/10

    • Meiner Meinung nach ist die Preisgestaltung von Spielen ein sehr schwieriges Thema, da der Wert für Spiele von Person für Person stark schwanken. Ich habe jedenfalls die Antwort "Ich bin mit den Preisen zwar nicht einverstanden, aber wenn ich unbedingt was zum Release zocken möchte, dann ist es mir das wert" ausgewählt, da ich der Meinung bin Spiele sollten was Wert sein und nicht verramscht werden. Außerdem denke ich das die Antwort " Die Preise sind völlig überzogen, besonders wenn man bedenkt, dass es weiterhin Season Pässe und Mikrotransaktionen geben wird. Ich werde mein Kaufverhalten zum Release einschränken" bis jetzt nicht wirklich passt, da die 80€ Sony Titel bis jetzt alles Spiele waren die Komplett ohne Season Pass und Dlcs erschienen (wie auch schon die größte Mehrheit in der letzten Generation). Natürlich könnte sich das in Zukunft ändern, aber bis jetzt ist das für mich ein sehr großer Pluspunkt im Gegensatz zu anderen Tripple A Spielen (weswegen ich den Preis sogar fast in Ordnung finde).

      Im allgemeine finde ich dann aber doch die 80€ zu viel, meiner Meinung reichen max. 70€ vollkommen aus. Der Trend in dieser Generation geht meiner Meinung nach eh in 2 zu extremen Richtungen. Während Sony nämlich mit ihren 80€ Titel in der höhe übertreibt (wenn man es digital kauft, denn wie schon erwähnt gibt es immer noch Möglichkeiten die für 60€ zu bekommen), werden Spiele durch den Gamepass und Pc Keys viel zu stark verramscht. In meiner Welt würden normale Spiele zum Release 50-60 € kosten und extrem aufwendige 70€. Die Untergrenze würde bei Retail würde ich dann bei ca. 20€ und digital bei 10€ ansetzen (kommt natürlich auf das Spiel drauf an, wodurch das nochmal variieren kann).

      Wenn ich aber abschließen heute wählen müsste zwischen die überteuerte Spielen oder den verramschten würde ich zähneknirschend für die überteuernden entscheiden, da ich in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht habe, dass mir Spiele mehr Spaß machen wenn sie mir was Wert sind.
    • Somnium schrieb:

      Dem ist aber nicht immer so. Zuerst einmal, ich glaube weder im US PlayStation Store noch im US eShop kommen bei digitalen Titeln Steuern drauf sobald man bezahlen möchte (mich bitte korrigieren wenn es anders ist)
      In den letzten Jahren war dies in der Tat nicht der Fall. In diesem Jahr habe ich mir bei eine Sale im US-PSN das erste Dead Rising gekauft. Da kamen dann noch Steuern hinzu.

      Zur Frage allgemein:
      Dass Spiele immer teurer werden, ist nicht abzustreiten. Selbst wenn wir die Preiserhöhung von 60 auf 80 Euro weglassen, kommen bei jedem zweiten Spiel irgendwelche Season Passes, Add Ons oder Microtransactions hinzu, welche den Preis in die Höhe treiben. Und solche DLCs sind bewusst so gestaltet, dass bei vielen Personen ein psychologischer Drang entsteht, sein Spiel "vollständig" zu besitzen. Dies greift bei manchen Leuten eben besser oder schlechter.

      Mit meinem nächsten Punkt lehne ich mich vielleicht etwas weit aus dem Fenster, da ich nämlich bei weitem nicht das Know How besitze. Jedoch kann mir keiner erzählen, dass die Preiserhöhung auf 80 Euro mit immer höheren Kosten in der Spieleentwicklung in Zusammenhang steht. Ja, Spiele mögen immer komplexer in ihrer Produktion werden. Aber gleichermaßen verbessert sich die Technik, mit welcher es dann einfacher wird, Spiele zu entwickeln, was dann wieder zu einer Reduktion der Kosten führen dürfte. Aber wie gesagt, dass hier ist nur Halbwissen. Ich bin mir jedoch sicher, dass die 20 Euro Preiserhöhung nicht den Entwicklern zu gute kommen, sondern in den Geldbörsen irgendwelcher Vorstände verschwinden.

      Persönlich sehe ich es gar nicht ein, 80 Euro beim Release für ein Spiel zu bezahlen. Im schlimmsten Fall kaufe ich dann so ein Desaster wie Cyberpunk. Ich hoffe auch, dass sich diese neue Preisgestaltung nicht durchsetzt. Zumindest im Retailbereich sieht man, dass 80 Euro Spiele schnell fallen. Dies liegt vielleicht an der mangelnden Verfügbarkeit der neuen Konsolen. Wir werden ja bei Returnal sehen, wie schnell der Titel im Preis fallen wird. Ich behaupte mal, nächste Woche gibts das Spiel bereits für 60 Euro.

      Ein weiterer Grund, warum ich nur noch selten zum Erscheinungstag zugreife, ist mein riesiger Backlog. Ich habe es mir seit etwa zwei Jahren zur Angewohnheit gemacht, diesen zu reduzieren. Bis dann mal Kapazitäten frei werden, sind die Neuerscheinungen wieder ein halbes Jahr alt und halb so teuer.

      Die Reihe bei welcher ich persönlich schwach werde, ist Resident Evil. Das kaufe ich mir immer zum Release. Da habe ich mir auch die CE für 250 Euro geschossen, aber ich bin auch ein dummer Resi Fan. Diese Reihe ist auch die Ausnahme. Okay, Silent Hill wäre noch eine Ausnahme. Aber da kommt ja nix mehr :D

      Zu der ganzen Days Gone Thematik muss ich mich auch nochmal äußern: Natürlich war das Spiel nicht übermäßig erfolgreich. Warum auch? Es war das hundertste Open World Spiel mit postapokalyptischen Setting. Das 1000ste Spiel mit Zombies. Oberflächliche Charaktere. Zusammengeklaute Spielmechaniken. Null Innovation. Mit einer Story, die schon 100 mal in der Art (und etwa 50 mal besser) in Walking Dead oder anderen Endzeit-Medien vorkam. Von den Bugs zum Release fange ich gar nicht erst an.
      Natürlich haben die Leute da irgendwann keinen Bock mehr drauf. Und bei all dem, was ich geschrieben hab, kann ich gerne auf Teil 2 verzichten. So spannend war der Cliffhanger auch wieder nicht.
    • Mir ist das wumpe, nen 10ner mehr oder weniger. Geht man halt 1 mal weniger zu BK, Mces, Döner usw. . Wundert mich eher das Preise so lange stabil geblieben sind. Kaufe eh oft CEs, LEs, die kosten immer mehr, da sind dann ab und zu 70 oder 80 eher günstig :D .Andere Hobbys sind teurer.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      Habe FFVII Remakes Guides und Hilfen auf ffdojo erstellt^^
    • Somnium schrieb:

      Hier hat man 2 Meinungen, er sagt Spiele kosten keine 70-80 Euro, ich behaupte das Gegenteil.
      Ich behaupte nicht das wir da unterschiedlicher Meinung sind, wenn ich auf geringe Preise verweise ist es nun mal Fakt das Spiele physisch weitaus billiger zu kriegen sind. ;)

      Somnium schrieb:

      Hätte ich eine PlayStation 5 ohne Laufwerk, stünden 80 Euro für je das Demon's Souls Remake und Returnal an, also 180 Euro für 2 Videospiele.
      Mal ganz davon abgesehen das die beiden zusammen 160 Euro kosten würden, und nicht 180 Euro....Wie oft gab es hier die Diskussion zwischen digital und physisch? Recht oft würde ich behaupten. Es gab auch ne Sonntagsfrage dazu, kaum jemand war hier an einer reinen digitalen Konsole interessiert. Dies hat natürlich mehrere Gründe, aber unter anderem macht es natürlich mehr Sinn auf den physischen Markt zurückgreifen zu können. Sei es nun wegen gebrauchtspielen, anderen Sales oder eben allgemein billigeren Preisen. Wenn ich mir die beiden zum Neupreis physisch kaufen will wären das jeweils 60 Euro bei Netgames. 120 Euro.


      Man kann jetzt natürlich noch darüber diskutieren ob 60 Euro schon zu viel für ein Spiel ist, ich finde ja das hängt auch vom jeweiligen Titel ab. Ich zahle für ein Spiel wie Persona 5, Tales of Arise oder das ND Spiel gerne 60 Euro. Wie Elpsy schon sagte, das ist halt sehr unterschiedlich je nachdem wie man das für sich selbst wertet. Es gibt aber auch immer wieder Titel wo ich beim Preistag überrascht bin. Nier Replicant ist zum Beispiel ein hervorragendes Remaster. Aber ich mag den neuen Trend nicht das Remaster inzwischen auch meistens zum Vollpreis verkauft. Bei einem guten Remaster tut das natürlich nicht so weh wie beim Ni no Kuni 1 Remaster oder der 3D Allstars Mario Collection.

      Was die digitalen Preise angeht finde ich die Preise natürlich auch zu hoch. Ich habe aber schon bei der letzten Gen ein Vollpreistitel nie digital gekauft, wie die wenigsten hier. Da wurden ja schon häufiger mal Titel für 70 Euro verkauft, das finde ich auch schon zu viel. Der digitale Markt verwirrt mich aber sowieso sehr. Die Sales sind manchmal echt extrem wo dann Spiele recht schnell 60-80 Prozent billiger sind. Als sei das alles so geplant. Balan Wonderworld wurde im Sale auch schon für 40 Euro auf der PS5 angeboten, ein paar Wochen nach Release. Liegt vielleicht aber auch an den schlechten Verkaufszahlen.

      In Bezug zu der USA sehe ich es natürlich genauso, ich finde das immer schräg das man die Preise 1:1 übersetzt und nicht anpasst.
      Es steht natürlich außer Frage das Gaming allgemein teurer wurde, ganz klar. Wie Josti schon schrieb, die ganzen DLCs, Season Passes und Games as a Service Spiele rechnen sich halt auch. Bin ja auch echt kein Fan von DLCs. Aber glaube das ist wieder ein anderes Thema. ^^
      Ich kaufe auf jeden Fall auch immer häufiger in Sales. Ich kaufe Spiele ja auch eh nur wenn ich sie dann direkt spielen kann, nicht um sie zu sammeln. Ein Vorteil davon ist das andere Titel bis ich sie dann spielen kann vielleicht eh schon wieder billiger sind. :)
      Habe mich also für "Ich bin mit den Preisen zwar nicht einverstanden, aber wenn ich unbedingt was zum Release zocken möchte, dann ist es mir das wert" entschieden. Wenn ein Spiel mir zu teuer ist beim Launch warte ich halt. Titel wie Returnal, Outriders, Mass Effect oder tales of Arise will ich aber halt Day One, da beisse ich dann auf den sauren Apfel und zahle halt 60 Euro dafür.

      Zu dem Days Gone Thema
      Viele Konsumenten, oder Gamer, fordern inzwischen auch das Spiele bitte gratis sind beim Release. Bei Outriders gab es mehrere Kommentare unter deren Tweets warum man kein F2P Spiel daraus macht, das würde sich doch so gut anpassen. Bei jedem neuen grösseren Titel gibt es Kommentare "Pls on GamePass". Ich sehe da auch ein gewisses Problem, die Wertigkeit geht verloren, und das sage ich obwohl ich mir gerne eine Series X kaufen will für den GamePass. Hab da aber eher Interesse an den Indietiteln. Ein Spiel wie Outriders was ja direkt im GamePass war will ich halt eh besitzen. Würde man Tales of Arise zum Beispiel in den GamePass packen würde ich es mir auch trotzdem kaufen.
      Das gleiche gilt für Steam und diese ganzen keys aus Russland, das ist für viele inzwischen einfach selbstverständlich. Da spielt es dann auch keine Rolle wie oft Indieentwickler darüber schreiben das die daran kaum Geld verdienen.

      Currently playing: Ratchet and Clank: Rift Apart
      Dieses Jahr durchgespielt: 39
      Zuletzt durchgespielt: Mass Effect Trilogy, Griftlands, Rise of the Slime






    • Ja, das Thema trifft meinen Nerv. Danke erstmal für den schönen Thread. Ich finde die Preise sind durchaus diskutabel. Bei 80€, aber selbst 70€ ist meine Schmerzgrenze schon ziemlich überschritten. Meine teuersten Spiele zuletzt waren 13 Sentinels und Utawarerumono für jeweils 60€. 60€ sind meiner Meinung nach noch gerade so angemessen, je nach Spiel versteht sich.

      An sich bin ich schon @Aruka seiner Meinung, das man nicht vergessen darf, das viele Hersteller auch auf unser Geld angewiesen sind, und wir nicht nur Nachfolger, sondern evtl. auch ganze Hersteller ruinieren, wenn wir nur noch billig kaufen.

      Andererseits...

      Die 50€ für R-Type Final 2 bereue ich etwa schon wieder, weil es einerseits ziemlich schlecht optimiert und gepolisht wurde, zum anderen weil sie noch am Releasetag mehrere DLCs angekündigt haben, deren Preise zwar noch nicht feststehen, aber das finde ich gerade bei Shmups dann wirklich frech. Die Spiele sind physisch meist eh schon völlig überteuert, aber mit 2 Stages je DLC, kommt man wahrscheinlich wenn es blöd läuft auf den doppelten Preis, wenn man alle DLCs haben will. Weil das Grundspiel auch nicht sehr umfangreich ist finde ich das schon richtig dreist und ärgere mich schwarz über den Kauf.

      Die hohen Preise sind ja allgemein ein Grund warum ich sehr selten zum Vollpreis kaufe, und ehrlich gesagt hat dieses Spiel jetzt dafür gesorgt das ich gleich mehrere getätigte Preorders direkt wieder am Wochenende storniert habe. Wenigstens erst mal den Release abzuwarten, ob die Spiele überhaupt gut laufen.

      Ich denke man kann weder die Spieler und ihre "Ich will alles geschenkt" Mentalität, noch die Hersteller alleine verantwortlich machen. Letztlich haben beide Seiten ihren Teil zur Situation beigetragen. Wobei ich schon den Ball mehr bei den Herstellern liegen sehe, die uns seit Jahren mit furchtbaren D1 Fehlern, teuren Preisen und MTAs in den Schwitzkasten nehmen.
      Auf der anderen Seiten sollte man Qualität und ordentliche Arbeit auch belohnen wenn ein Hersteller diese liefert. Ob und was einem Spiele wert sind, kann man ohnehin aber nur selber entscheiden.

      Netgames ist für mich z.B. kaum eine Option, nachdem ich dort schon öfter mal französische oder spanische Boxen erwischt habe. Das beeinträchtigt mich gerade bei der Switch zwar nicht, aber letztlich mindert es doch den Wiederverkaufs- und Sammlerwert. Ich versuche schon die Spiele eher bei kleinen, seriösen Händlern zu kaufen, die wenigstens ein bisschen Rabatt geben. Maximal heimse ich bei Amazon mal wirkliche Schnapper ein, die ich sonst nie gekauft hätte.
    • @Josti

      Danke für die Klarstellung. Da war ich mir nämlich nicht sicher. Was da an Steuern draufkommt dürfte aber dennoch eher ein minimal kleiner Teil des Kaufpreises sein.

      Ich konnte noch nie gut mit Zahlen hantieren, aber natürlich ist 80+80= 160^^

      Es gibt wirklich einige sehr gut Argumente hier. Lese mir zu so einem Thema gerne mehrere Ansichten durch. Denke aber, der Trend geht halt dahin, die 80 sind natürlich eine Schmerzgrenze, die vermutlich überschritten wurde. Jim Ryan meinte zuletzt, die Preismarke bei den Videospielen sei über eine lange Zeit stabil geblieben. Diese 70 Euro Marke führte man in Europa mit der PlayStation 3/Xbox 360 ein während die Preise in den USA gleichgeblieben sind. Es konnte natürlich nicht damit getan sein, dass lediglich der US-Markt nun eine Preiserhöhung bekommt. Europa hat dann oftmals das Nachsehen bei der Preisgestaltung. Zudem hat Deutschland noch die 19% Mehrwertsteuer, die auch vermutlich in absehbarer Zeit mal wieder erhöht wird. Im direkt Vergleich, auf Amazon Frankreich kostet die PlayStation 5 Version von Resident Evil 8 rund 48 Euro, die PlayStation 4 Version wird wohl genau so teuer gewesen sein, die ist nämlich schon weg und kann aktuell nicht vorbestellt werden.

      Natürlich wollte man mit der 70/80 Euro Marke nun die Wassertemperatur fühlen. Aber diesen ganz großen Aufschrei gab es nicht. Daher wird es sich selbstverständlich durchsetzen. Ich lese immer wieder das Argument, damals seien die Spiele noch teurer gewesen. Ein Argument welches für mich aber nicht mehr viel Gültigkeit besitzt. Videospiele waren zu Zeiten des SNES oder des Mega Drive ne weitaus größere Nische als heutzutage. Zudem kommen die enormen Kosten der Module da drauf. In den Modulen selbst war ja teilweise noch Hardware verbaut, die die Leistung des Systems bei einigen Titeln verbessert hat oder neue Effekte hinzugefügt hat. Zudem musste man einen Großteil der Spiele in Deutschland noch importieren, weil sie hier einfach nicht verfügbar waren was die ganze Geschichte dann auch nochmal teurer gemacht hat. Das Argument mit steigenden Entwicklungskosten kann man vielleicht irgendwie noch gelten lassen, aber wenn ich sehe, wie viel Kohle sich die ganzen CEO's in ihre Tasche einsacken während die kleinen Mitarbeiter entlassen werden müssen, dann fehlen mir einfach die Worte aber das ist natürlich ein anderes Thema.


      Aruka schrieb:

      Es gab auch ne Sonntagsfrage dazu, kaum jemand war hier an einer reinen digitalen Konsole interessiert.

      Und dennoch bin ich der lebende Beweis, dass es Interessenten gibt :D
      Und das wird, ob man das akzeptieren möchte oder nicht, irgendwann dann auch mal die Realität sein, dass einer der Hersteller irgendwann mal den digitalen Weg gehen wird. Diese Generation noch nicht, aber wie sieht es danach aus? Capcom vermeldete, über 75% ihrer Einnahmen basieren auf digitalen Einkäufen. Etwas ähnliches hatte Sony bei seinen First Party Titeln zu vermelden. Da wird es ja auch hier in Deutschland vermutlich unzählige Leute geben, die die Titel digital zum Release direkt für 80 Euro im Store erworben haben. Die JPGames Community ist ja doch ein relativ kleiner Haufen an Fans japanischer Titel und vermutlich auch eingefleischte Sammler. Besonders der letzte Aspekt wird heute dann doch nur noch einen eher kleinen Teil der Konsumenten repräsentieren. Und natürlich hat die Pandemie den digitalen Vertrieb noch einmal gestärkt.

      Auch mit der Preiserhöhung rechne ich nun nicht damit, dass die Leute weniger kaufen. Ich denke, da muss noch einmal eine weitere Schallmauer durchbrochen werden, bis dann wirklich mal eine Reaktion kommt. Das Debakel von Cyberpunk hat aber vielleicht bei einigen dafür gesorgt, etwas vorsichtiger fortan zu sein. Aber auch da weiß man ja nun, von der Option für eine Rückgabe haben nicht viele gebrauch gemacht.
      Zuletzt durchgespielt:

      Resident Evil Zero 6,5/10, Maneater 7/10, Cyber Shadow 6,5/10

    • Ich bin mir noch unsicher was ich ankreuzen soll und schreib einfach mal drauf los um irgendwie meine Gedanken zum Thema zu sortieren...

      Preis ist halt immer so eine subjektive Sache. Dazu kommts auch darauf an auf welcher Plattform man unterwegs ist. Das war ja auch schon immer so... Nur allein wenn ich PS1/N64 Zeiten bedenke, wo Spiele für PS1 100-120 DM gekostet haben, wobei der Schnitte wohl eher bei 100 DM gelegen haben dürfte, während die Preisspanne aufm N64 zwischen 120-150 DM umfasste, wo der Schnitt wohl irgendwo in der Mitte war, (sicherlich auch einer der Gründe, warum sich die N64 eher schleppend verkaufte im Vergleich zur PS1)
      Und PC Spiele sollen früher wohl noch erheblich teurer gewesen sein.

      Letzten Endes wirkts, als ob die Preise sehr stabil blieben, doch ganz stimmt es auch wieder nicht. Ähnlich wie beim Supermarkt, wo der Preis vielleicht bleibt von irgendwelchen Cornflakes oder sonst was, der Inhalt aber einfach gesenkt wird und man somit eine versteckte Preiserhöhung einführt, haben Videospiele ebenfalls einen Weg zur versteckten Preiserhöhung, in Form von DLCs gefunden. Ob man die gut findet oder nicht spielt da erstmal keine Rolle. Jedoch ist die zumindest noch optional, weshalb die natürlich nicht ganz so schwer wiegt und wohl auch allgemein so geschluckt wurde, so dass es zur Norm werden konnte. Anders siehts dagegen bei der Art wie Spiele raus gebracht werden aus. Digitale Spiele zum Vollpreis IST eine "versteckte" (ob die wirklich versteckt ist, darüber kann man sich sicherlich streiten^^) Preiserhöhung. Dass es keine Anleitungen mehr gibt in der Regel, selbstverständlich ebenfalls. Das ist wiederum genau der selbe Trick den wir ausm Supermarkt kennen, wenn mans rein objektiv betrachtet.

      Dass Sony nun zusätzlich auch noch eine offizielle Preiserhöhung einführte, halte ich auch für sehr bedenklich und finde es komplett beschissen und überzogen. Ich hielt 70€ schon immer für extrem, weshalb ich mich auch bei meinen Most Wanted Titeln wie Ghost of Tsushima gegen einen Day 1 Kauf am Ende entschieden hatte, obwohl ich richtig Bock drauf hatte. 70€ sind mir zu heftig für ne normale Version. 60€ hingegen halte ich für fair.
      Nun 80€ zu verlangen... Der Grund, warum ich das als übertrieben teuer empfinde ist, dass es für die Preiserhöhung keinen Mehrwert für den Kunden gibt. Der Sprung von PS4 zu PS5 ist nicht so groß, dass es das rechtfertigt. Die Verkaufsversionen haben auch nicht mehr Inhalt, soweit ich das bisher überblicken kann (Das können Besitzer von PS5 Spielen besser beurteilen, ob sich durch die Preiserhöhung etwas bei der Veröffentlichung verändert hat. Anleitungen oder sonst was zurück, wo man irgendwie irgendwo was von hat)
      Und das sehe ich auch als sehr kritisch an. Höher werdende Preise wären ok und verständlich, wenn die Nachfrage gesunken wär bzw der Markt kleiner geworden wäre. Ist er nicht. Im Gegenteil. Heutzutage spielen so viele Menschen Videospiele, wie noch nie zuvor. Der Markt ist riesig geworden. Die Produktionskosten von Videospielen mögen zwar in die Höhe geschossen sein aber die Anzahl an potentiellen Käufern ebenfalls. Das ist also kein plausibles Argument.

      Ich weiß jetzt nicht, ob Xbox bei der Preiserhöhung ebenfalls mitzog... Mitbekommen habe ich da jetzt nichts und gehe daher mal von aus, dass die bei den altbekannten Preisen bleiben, was durchaus zu einem Wettbewerbsvorteil werden könnte. Ich schätze mal Nintendo zieht da ebenfalls nicht mit. Die haben es allerdings auch nicht nötig, da sie ja eh versuchen ein gewisses Maß bei der Preisgestaltung stabil zu halten, da man die Werke nicht verramschen will. Diese Einstellung halte ich auch für sinnvoll und gut.
      Unterhaltung darf ruhig was kosten. Videospiele sind eine Menge Arbeit und gehören entsprechend vergütet. Aber natürlich kommts auch noch immer aufs jeweilige Spiel an...
      Nen Remaster von der vergangenen Gen, ohne große Extrainhalte für de Vollpreis erneut rauszuhauen ist natürlich dreist. Ein Spiel für 60/70€ anbieten, bei dem man direkt anmerkt, dass da nicht so viel Geld hinein geflossen ist, ist auch definitiv grenzwertig... Spiele für 60/70€ raushauen, die man direkt mit DLCs für mehrere Hundert Euro vollpumpt, ist natürlich komplett desillusioniert
      Aber Spiele, denen man direkt anmerkt, dass da viel Mühe und Geld hinein geflossen ist und auch versucht dem Spieler gegenüber fair zu bleiben, dürfen definitiv ihre 60/70€ kosten und das auch unabhängig von der Spielzeit.

      Das Problem was ich bei Sonys Preiserhöhung sehe ist allerdings die, dass es potentielle Käufer auch wieder vergraulen könnte. Ich halte die Entscheidung daher auch für sehr kurzsichtig. Der Videospielmarkt ist so riesig geworden, weil es eben auch mehr Möglichkeiten gibt kostengünstig an Spiele ranzukommen und dadurch Leute angelockt wurden, denen das normal zu teuer wär, ums mal "auszuprobieren" oder weil man gar nicht die Möglichkeit hatte so viel locker zu machen. Allerdings ist da auch eine gewissen Balance wichtig. Das Verramschen von Spielen hat den Mobile Markt ziemlich schnell zerstört. Der PC markt ist ebenfalls seit langem stark geschädigt. Das kann also auch nicht der richtige Weg sein.
      Letzten Endes denke ich, dass die Preisgestaltung der letzten Jahre eigentlich recht optimal war. Vor Allem auch dank dem Indie Markt, der dann auch schmalere Preiszonen von ca. 30€ bediente (alles auf physischen Markt bezogen) Verstehe daher auch nicht, warum Sony nun ihr eigenes Süppchen zu kochen versucht und das Risiko eingeht das ganze instabiler werden zu lassen. Klar von vielen Spieler, die dieses Hobby mit Leidenschaft und aus Überzeugung ausüben, wird das sicherlich geschluckt werden aber Videospiele sind nicht mehr "nur" ein Hobby. Sie sind inzwischen auf einem Niveau angekommen, wo man es stark mit Filmen vergleichen kann. Filme sind auch kein einfaches "Hobby" in der breiten Masse betrachtet. Es ist einfach zu etwas alltäglichen geworden. Es gibt inzwischen sehr sehr viele Menschen, die Videospiele spielen ohne, dass es zu ihren Hobbys gehört. Daher ist das Argument "Hobbys sind halt teuer" nicht mehr zeitgemäß und komplett brüchig.

      Glücklicherweise gibt es aber auch genug Alternativen, wie man die Preiserhöhung "hinnehmen" kann ohne sie "hinzunehmen". Punkt Gebrauchtmarkt oder einfach der allgemeine Wettkampf der einzelnen Händler, wodurch Spiele dennoch immer wieder für günstiger angeboten werden. Oft auch bereits zum Release. New Pokemon Snap hab ich jetzt z.B. auch für 52€ gekriegt, dabei ist der Releasepreis 60€. Amazon hat da bissel gedrückt. Aber natürlich bleibt das immer eine Art Glücksspiel... Bei Ghost of Tsushima hatte ich damals auch darauf spekuliert aber es ist leider nicht eingetreten und war dann sogar recht lange Preisstabil, weshalb ichs noch immer nicht hab... ^^
      Aber es gibt zumindest Möglichkeiten inzwischen und die sind auch nicht wenig. Man muss halt meist nur etwas geduldig sein. Digital hagelt es inzwischen überall Sales, selbst Nintendo verschließt sich dem nicht mehr, auch wenn die weiterhin versuchen sehr respektvoll mit ihren Spielen umzugehen bei der Preisgestaltung.
      Also letzten Endes wird die Preiserhöhung von Sony keinen großen Effekt haben. Die Leute sind halt einfach mal dazu gezwungen etwas mehr Geduld zu haben und zu überdenken, ob sie nun Spiel XYZ wirklich Day 1 brauchen oder nicht.

      Ein Problem was ich dagegen allerdings schon eher sehe liegt bei den Entwicklern... Die Aussage vom Days Gone Typie mag kritisiert wurden sein, doch im Kern hat er nun ein mal recht. Wenn nicht genug Day 1 Käufe reinhageln, dann werden IPs fallen gelassen, teilweise gar komplette Studios. Erhöhte Preise, die Spieler abschrecken oder zum Warten des Kaufes animieren könnten sich denke ich daher zu ner Art gefährlichen Abwärtsspirale entwickeln, welche den Entwicklern am Ende mehr schadet als es hilft.
      Klar sind spätere Käufe auch gut und wichtig aber ob nun in ein nächstes Projekt investiert wird entscheidet sich ja sehr früh. Wenn Spiele sich dann nach Jahren irgendwann vernünftig genug verkauft haben, bleibts schwer die Publisher davon zu überzeugen, dass sich da was neues lohnt.

      Ich denke das Thema ist und bleibt einfach schwierig und ist so komplex mit so vielen Dingen die beachtet werden müssen und Auswirkungen, die jede Entscheidung mit sich bringen kann, dass es unmöglich bleibt, da wirklich eine Antwort zu finden. Es ist und bleibt einfach so, dass jeder selber für sich entscheiden muss, wie viel ihm etwas wert ist. Da gibts auch kein richtig oder falsch. Wichtig ist letzten Endes, dass man am Ende des Tages zufrieden ist mit dem Produkt was man sich gekauft hat.
      Man kann nur hoffen, dass die Preisgestaltung in der Industrie jetzt nicht stetig immer weiter nach oben gedrückt wird, bis der gesamte Markt zusammenbricht, weil die Verkäufe irgendwann ausbleiben bzw zu lange auf sich warten lassen... allerdings glaube ich da jetzt auch nicht wirklich dran. Ich könnt mir sogar vorstellen, dass Sony innerhalb dieser Gen, spätestens zur nächsten Gen wieder ein Stück zurückrudern könnte und man grad ein wenig die Grenzen austesten wollte.

      Persönlich bleibts bei mir wie gehabt... 60€ ist das Maximum was ich ausgebe für ne normale Standard Version... Zumindest in der Regel... Zumindest physisch. Digital bleibt meine Grenze bei 20€. Ich hadere zwar da bereits öfters mit mir, ob bis 25€ nicht auch noch fair für alle wär, kriege mich dafür aber bisher noch nicht geöffnet, da ich denke, dass es dann für 5€ mehr eine physische Version zu geben hat. Da denke ich nämlich, dass physische Spiele nicht günstiger als 30€ generell sein müssen. Spiele die ich nur für weniger als 30€ physisch mitnehme sind dann auch eher Spiele, wo ich mir unsicher bin oder da mehr aus Neugierde reinschauen möchte. (auch wenn ich mich über günstige Angebot nie beschweren würde^^)
      Last: NekoPara Vol 4 (8,9/10)

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    • Mir sind 80€ klar zu viel. Auch 70€ finde ich schon heftig. Bei 60€ überlege ich schon stark und suche meistens nach Wegen den Preis irgendwie zu drücken (Angebote, Gutscheine, Import, etc.). 50€ sind da eher der Idealpreis für mich. Deswegen warte ich häufig auch und kaufe Spiele oft erst Monate später. Das Problem mit dem Warten, zumindest für mich, ist allerdings, dass die Spiele über die Zeit auch gefühlt an Wert verlieren. Wenn ich also kein Problem hätte 50€ zum Release zu zahlen, würde ich bei 50€ drei Monate später schon länger überlegen. Idealerweise fällt der tatsächliche Preis also schneller als mein gefühlter Wert des Spiels. :D

      Somnium schrieb:

      Die Amerikaner beschweren sich über das neue 70 Dollar Preisschild was einige Publisher nun ihren Spielen angehangen haben. Jetzt sagt man immer, die Amis zahlen circa genau so viel wie wir weil da noch Steuern drauf kommen. Dem ist aber nicht immer so. Zuerst einmal, ich glaube weder im US PlayStation Store noch im US eShop kommen bei digitalen Titeln Steuern drauf sobald man bezahlen möchte (mich bitte korrigieren wenn es anders ist). Bei Retail-Titeln kommt es drauf an, wo man lebt. In manchen Staaten kommt eine Steuer drauf, in anderen eben nicht.
      Bei digitalen Inhalten ist es auch vom Bundesstaat abhängig. Aber ich glaube kein Staat kommt dort in der Nähe unserer 19%.
      Um mal einen genaueren Vergleich zu geben: Deutsche Preise ohne Steuern wären bei 80€ Ladenpreis ~67€, bei 70€ Ladenpreis wären es ~59€. Das klingt natürlich erstmal wieder sehr viel näher an den US-amerikanischen 70$ bzw. 60$. Bedenkt man aber zusätzlich noch den aktuellen Umrechnungskurs von $ zu €, sieht man das 70$ eigentlich ~58€ und 60$ eigentlich ~50€ entsprächen.
      Also sind es im Vergleich Europa zu den USA wären es 67€ zu 58€ bzw. 59€ zu 50€.
    • Somnium schrieb:

      Und dennoch bin ich der lebende Beweis, dass es Interessenten gibt
      Und das wird, ob man das akzeptieren möchte oder nicht, irgendwann dann auch mal die Realität sein, dass einer der Hersteller irgendwann mal den digitalen Weg gehen wird. Diese Generation noch nicht, aber wie sieht es danach aus? Capcom vermeldete, über 75% ihrer Einnahmen basieren auf digitalen Einkäufen. Etwas ähnliches hatte Sony bei seinen First Party Titeln zu vermelden. Da wird es ja auch hier in Deutschland vermutlich unzählige Leute geben, die die Titel digital zum Release direkt für 80 Euro im Store erworben haben. Die JPGames Community ist ja doch ein relativ kleiner Haufen an Fans japanischer Titel und vermutlich auch eingefleischte Sammler. Besonders der letzte Aspekt wird heute dann doch nur noch einen eher kleinen Teil der Konsumenten repräsentieren. Und natürlich hat die Pandemie den digitalen Vertrieb noch einmal gestärkt.
      Klar bist du ein Interessent wie die meisten anderen hier auch. ^^ Ich kaufe ja auch viele Spiele digital, ich behaupte mal die meisten Spieler. Aber wieviele sind bereit EXKLUSIV digital einzukaufen? Du kaufst doch auch noch physisch vermute ich mal? :)

      Ich glaube es ist auch ein Trugschluss das dies nur mit unserer kleinen Community hier zu tun hat. Natürlich gibt es hier wahrscheinlich mehr Sammler als in anderen Foren, also prozentual. Aber die Nachfrage der PS5 mit Laufwerk war im Vorraus schon weitaus grösser. Ich glaube die digitale Version wird sich noch sehr lange gut verkaufen weil viele einfach irgendeine PS5 Version besitzen wollen. Ein Freund von mir hat sich auch eine PS5 Digital gekauft, weil er halt die Chance hatte eine zu bekommen. Er hat aber auch vor in 1-2 Jahren die digitale Version wieder zu verkaufen um sich dann eine physische zu holen.

      Du kannst Recht haben das es ab nächster Gen nur noch digitale Konsolen gibt, aber ich glaube da immer noch nicht so recht daran. Die gleiche Diskussion gab es schon zu Beginn der PS4 Ära, und auch dort meinten viele die nächste Gen sei rein digital. Ich glaube es gibt noch überwiegend Spieler die gerne eine Konsole möchten wo man die Möglichkeit hat Spiele physisch zu kaufen und das wird noch länger so bleiben.

      Das der digitale Markt immer mehr Umsatz macht ist natürlich nur logisch. Zum einen gibt es Mikrotransaktionen und DLCs nicht physisch, und zum anderen kauft ja auch jeder mal in Sales ein. Selbst User die komplette Digitalskeptiker waren vor 5 Jahren kaufen inzwischen auch in Sales ein, letztes Jahr ging es ja auch teilweise gar nicht anders. ^^


      Eventuell Offtopic:
      Musste jetzt googeln warum Capcom soviel Umsatz gemacht hat um mich hier wieder über Gachas zu ärgern, fand dann aber das hier:

      Capcom schrieb:

      In Capcom's latest annual report, the Japanese publisher talked about how gacha and loot box rewards have become problematic. Japan is reckoning with gacha, while overseas several countries have banned loot boxes outright.
      "As a creator of entertainment culture, Capcom believes that games should be enjoyed for the entertainment value they provide with gameplay, not for thrills associated with winning a lottery," the company wrote. "We do not want to see games that are supposed to make people happy having the opposite effect as a result of excessive charges. For that reason, we are working to ensure that all users can enjoy our games fairly and safely.
      Bin also jetzt auch offizell Capcom Fan, auch wenn ich nur wenige Spiele gekauft habe, vielleicht schau ich mir die dann demnächst doch genauer an. :P
      Wäre schön wenn Capcom das in japan deutlicher vermittelt, sodass man an der Quelle vielleicht endlich dagegen vorgeht.

      Currently playing: Ratchet and Clank: Rift Apart
      Dieses Jahr durchgespielt: 39
      Zuletzt durchgespielt: Mass Effect Trilogy, Griftlands, Rise of the Slime






    • Ich bin mit den Preisen zwar nicht einverstanden, aber wenn ich unbedingt was zum Release zocken möchte, dann ist es mir das wert

      Als jemand der schon seit Beginn der PS4 Generation zu 98% ausschliesslich Digital kauft habe ich mich mittlerweile eh schon mit der "Digital Steuer" arrangiert und mir ist auch vollkommen bewusst das ich deutlich mehr zahle als jemand der Retail kauft.

      Wenn ich nen Spiel wirklich haben will dann ist es mir egal ob das Game jetzt nun 50,60,70 oder 80€ kostet denn es ist ja nicht erst 2 Tage vorm Release bekannt das Spiel XY nun rauskommt. Man hat also genug Zeit zu sparen.

      Das man den Preis jetzt natürlich anhebt ist natürlich trotzdem unschön. Geld ist nunmal Geld.

      Ob das jetzt nun gerechtfertigt ist kann ich jetzt nicht ganz beantworten. Allerdings würde ich das jetzt nicht so sehen wie @Josti . Das Spiele immer teurer in der Entwicklung werden ist nunmal ein Fakt egal wie viel besser das Know How wird. Gewisse Spiele wie CoD oder eben GTA verschlingen höhere Kosten als Hollywood AAA Blockbuster......Auf der anderen Seite verkaufen die sich auch dumm und dämlich ka ob sich das dadurch alleine schon wieder relativiert.


      Ich bin ganz ehrlich und kann dazu nicht wirklich ne Aussage geben denn wir befinden uns aktuell immernoch in der Crossgen und nahezu jeder Titel der für PS5 kommt, kommt auch für PS4 daher sehe ich bis auf die 2-3 Exklusivtitel auch aktuell noch keine Preiserhöhung.....oder kostet RE Village im PS5 Store etwa mehr? Da ich keine habe kann ich auch nicht nachschauen.

      Aber solange diese Crossgen anhält und ich glaube mal eh noch min bis Ende nächsten Jahres wird man auch abgesehen von den Großen Exklusiven Blockbuster Titel noch keine Änderung sehen.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Kein Thema das man verallgemeinern sollte. Ich habe schon Vollpreistitel gespielt, die waren so lieblos dass sie keine 5€ wert wären. Dafür hatte ich dann "Indie-Titel", die wegen ihres geringen Bekanntheitsgrades für 5€ über die virtuelle Ladentheke gingen und eigentlich 60€ wert wären.
      Aber mal ein leicht verwandtes doch anderes Thema: seid ihr glücklich mit dem derzeitigen Umfang von Retail-Spielen? Ich bin absolut entsetzt wohin sich der Markt entwickelt. Früher habe ich lange auf ein GB-Spiel gespart, dann habe ich es gekauft und als erstes den tollen Karton bewundert, dann das Beiheft komplett durchgelesen und mir die Illustrationen angeschaut bevor ich überhaupt erst das Modul eingesteckt habe. Heutzutage bekommt man eine leicht kaputtbare Plastikhülle mit einfallslosem Cover, keinerlei Infomaterial, und wenn man richtig Pech hat dann ist statt dem Modul sogar nur ein Downloadcode vorhanden. Traurig, traurig...
    • So eine "Standard"-Edition kann schon ein trauriger Anblick sein. Often kaum schicker als eine CD im Pappschuber. Anleitungen sieht man nur noch selten (eher bei teureren Editionen oder bei Indie-Spielen die 20€ mehr als Modul/BluRay kosten). Manchmal immerhin noch ein Wendecover. Man freut sich ja manchmal schon, wenn wenigstens Werbung beiliegt, dann sieht es wenigstens nicht ganz so kahl aus.

      Und dann bietet eine BluRay heutzutage, abgesehen von der Möglichkeit zum Weiterverkauf, auch noch kaum einen Mehrwert gegenüber der Downloadversion. Gerade bei der PS4 (Xbox/PS5 kann ich nicht beurteilen). Der ganze Mist muss sowieso auf die Festplatte installiert werden, Platz spart man also kaum. Und bei der Menge an Patches für die meisten größeren Spiele ist eine BluRay bei Abschaltung der Server genauso wertlos wie ein Download. Immerhin spart man sich auf dem Switch mit einem Modul die Installation.
    • Die Spieleentwicklung schreitet immer weiter voran, während es zugleich immer aufwendiger wird die ganzen Assets der Softwareentwicklung, Darsteller für die Motion und KI. unter einen Rahmen zu bekommen der nicht ins Verderben stürzt als Firma. Viel Geld kostet es natürlich auch die Spiele zu synchronisieren und natürlich möchte das Personal rund um den technischen Support, Prokuristen, Programmier u.a bezahlt werden. Auch die Kosten für die Werbung und Marketing fallen oftmals hoch aus, dazu kommt noch die Lokalisierung, Lizenzierung auf den Plattformen und eventuelle Kosten im Retail Format.

      Ich würde für jedes Spiel das mich interessiert meinetwegen 79,99 Euro zahlen, ich möchte die Entwickler für ihre tolle Arbeit honorieren. Es spielt keine Rolle ob First Party oder 3rd Party Spiele, ich werde so gut ich kann Entwickler unterstützen, damit auch in Zukunft unser liebes Medium Gaming erhalten bleibt. Schnorren (überspitzt formuliert) im Gamepass oder PS+ ist nicht zielführend für unser Hobby, selbst Spiele in only digital sind mir lieber als nur mieten von Titeln. Ist nur meine Sicht der Dinge :thumbsup:

      PS: Würde selbst für Eiyuuden Chronicle 69,99 zahlen wenn es toll werden sollte^^

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    • Somnium schrieb:

      Was mich angeht, ich denke, das Szenario ist nicht fern, dass ich fortan nur noch im Sale was kaufe. So wird es dann vermutlich auch mit Resident Evil sein (so habe ich es schon beim Resident Evil 3 Remake gemacht). Die Debatte ist nach dem Heini von Days Gone ja aktuelle denn je. "Kauft ihr Spiele nicht zum Release, dann beschwert euch auch nicht, wenn es keine Fortsetzung gibt."
      Weil mir das gerade nochmal aufgefallen ist: Die Aussage war ja so oder so nicht korrekt die der "Heini" da wiedergegeben hat. Der Erfolg insofern war bei einem Days Gone ja gegeben. 2. best verkauftes Spiel 2019 in Nordamerika, auch sonst sehr gute Daten. Was schon mehrfach aber im Netz aufgegriffen wurde, das bei diesem Spiel, wie bei so vielen vielmehr der Metascore entscheidend ist und war, und der war eben nicht wirklich überragend. Im Grunde ist Days Gone so ein Paradebeispiel wie etwa Fall Out New Vegas, wo Zenimax den Jungs von Obsidian wegen 1% Meta zu wenig schon sämtliche Boni verweigert hat.

      Auch Days Gone war einfach nach Meta zu schlecht, hat sich aber für eine neue IP eigentlich richtig gut verkauft. Ich glaube daher das der gute Mann hier vielmehr zur PR Figur umfunktioniert wurde, denn wahr ist seine Aussage nicht. Hier wird viel Frustration mitgespielt haben, und nicht zuletzt auch der Druck seines Arbeitsgebers, mal ein Statement gegen den Preisverfall zu setzen.

      Die Verkaufszahlen haben wenig mit einem Nachfolger zu tun. Das Geld welches Days Gone eingespielt hat, sollte eigentlich dicke gereicht haben. Nur hat man eben nicht die beste Qualität geliefert, sondern nur ein gutes bis überdurchschnittliches Spiel. Das Meta steht bis heute bei 71. Generell verstehe ich schon, warum Firmen wie Sony oder Nintendo das letzte bisschen Geld aus den Kunden rausquetschen wollen. Die müssen um jeden Preis wachsen und mehr Umsätze generieren.

      Da ist es nicht so einfach, gerade mit dem Trend in Form von Gamepass etc. mitzuhalten, wenn Spiele immer mehr zur Ramschware werden. Gerade bei Sony konnten wir jüngst beobachten, wie viele kleine Entwickler eher verdrängt und geschrumpft werden, und auch Nintendo investiert mehrheitlich in ihre Top IPs und nicht in die kleinen Serien, bei denen kommerzieller Erfolg eher unwahrscheinlich ist. Deswegen werden wir solche Späße wie F-Zero, Wave Race, Chibi Robo, Kid Icarus, Golden Sun, Mother oder Advance Wars wohl erstmal nicht mehr, oder nur noch selten zu Gesicht bekommen. Das finde ich aus Spielersicht sehr schade, aber mit Mario Kart, Zelda, Animal Crossing oder Pokemon macht man eben das große Geld. Da glaube ich auch dem Miyamoto nicht, wenn er sich hinstellt und meint, es gäbe derzeit kein neues F-Zero, weil dieses ein neues Spielerlebnis bieten müsste. Das tun genug andere Serien aktuell doch auch nicht.
    • An sich habe ich mit der Preisgestaltung kein Problem, ich habe eher mit dem Inhalt, so wie Releasepolitik der Heutigen spielen, ein Problem. Früher hat man in Tekken Kämpfer freigeschaltet und heute werden die Charaktere überteuert zum kauf angeboten, jemand meinte mal das würde wegen der Grafik nicht gehen, die Kämpfer schon im Spiel einzufügen, was aber Unfug ist. Wenn man sie per DLC implementieren kann, dann geht es auch schon vorher. Ich habe auch kein Problem mir ein Spiel beim Release zu kaufen, aber es soll wenn es sich schon mal um einen Storybased Game handelt, auch Komplett sein. Oder auch nicht unzählige male abstürzen. Und Entwickler sollen sich gefälligst an ihren Versprechungen halten, nur weil es die Möglichkeit gibt Spiele zu Patchen, sollte es nicht gang und gäbe sein, spiele in den Alpha zustand zu releasen und später nachpatchen. Diese Funktion sollte ausschließlich für Patches kleiner Bugs/Glitches und Aktivierung von DLCs genutzt werden. Jetzt bin ich etwas Emotional geworden Sorry, aber musste raus.
    • Weird schrieb:

      Preis ist halt immer so eine subjektive Sache. Dazu kommts auch darauf an auf welcher Plattform man unterwegs ist. Das war ja auch schon immer so... Nur allein wenn ich PS1/N64 Zeiten bedenke, wo Spiele für PS1 100-120 DM gekostet haben, wobei der Schnitte wohl eher bei 100 DM gelegen haben dürfte, während die Preisspanne aufm N64 zwischen 120-150 DM umfasste, wo der Schnitt wohl irgendwo in der Mitte war, (sicherlich auch einer der Gründe, warum sich die N64 eher schleppend verkaufte im Vergleich zur PS1)

      Und PC Spiele sollen früher wohl noch erheblich teurer gewesen sein.
      Die Preise sind schon teurer geworden und man muss bedenken, heute verkauft ein Spiel locker die 10- bis 100-fache Menge als früher (Nintendo mal außen vor).

      Es stimmt, dass PC Spiele noch in den frühen 90ern 120DM gekostet haben, was aber irrelevant war, da damals niemand einen PC hatte. Ein "Gaming PC" in den 80ern und frühen 90ern kostete nämlich locker 10.000 DM. Mein erster PC hat mich 1995 6000 DM gekostet. Gespielt wurde auf Heimcomputern und dort haben die (gleichen) Spiele 50 - 60 DM gekostet. Es hat sich damals dennoch gelohnt, obwohl nur wenige Spiele überhaupt gekauft wurden, weit über 90 Prozent der verbreiteten Spiele waren illegale Kopien zu der Zeit. Der PC startete (hierzulande) ja erst durch, als Aldi die berüchtigten ersten Medion-Rechner zum Schnäppchenpreis ab ca. 1997 / 1998 auf den Markt schmiss - und CD Brenner und Rohlinge bezahlbar wurde um auch dort zu kopieren, wodurch übrigens auch der PS1 zum Durchbruch verholfen wurde.

      (Man muss sich nichts vormachen, erst durch Downloadspiele und ihre Sales sowie durch F2P gingen die Zahlen der illegalen Kopien drastisch zurück, sodass sie heute keine Rolle mehr spielen).

      Mitte 90er habe ich für PC Spiele dann so zwischen 50 und 100 DM bezahlt. Es gab Ausnahmetitel, das damals teuerste Spiel aller Zeiten (in der Produktion), Wing Commander 3, hat mich 120 DM gekostet, für die unzensierte, also importierte und unter der Hand verkaufte, Version von Command & Conquer habe ich 100 DM gezahlt.

      Und die Konsolenspiele waren teurer eben wegen der Module. Neben den Lizenzkosten hat sich gerade Nintendo dadurch eine goldene Nase verdient, die Standard-SNES Module ohne extra Hardware kosteten die Spielehersteller um die 20 DM, dazu kamen dann noch 10 DM Lizenzkosten. Ohne das hätten die Konsolenspiele also problemlos 30 DM günstiger sein können. Nintendo Spiele selbst waren damals auf dem NES und SNES dann ja auch oftmals günstiger.

      Beim Retailhandel gehen etwa 50 Prozent an den Einzelhandel, bei Downloadspielen nehmen die Store-Eigentümer 30 Prozent. D.h. Microsoft, Sony und Nintendo, die diese 30 Prozent in ihren Stores naturgemäß nicht zahlen verdienen hier gleich doppelt, weil sie die Spiele online eben nicht 30 Prozent günstiger anbieten.

      Dazu kommen bei Downloadspielen natürlich erhebliche Kostenersparnisse für Produktion, Spedition und Lagerung, die allesamt eingespart werden können. Entsprechend müssten analog zum 60 Euro Retailspiel also Downloadspiele dann 30 Euro kosten. Dass dies nicht der Fall ist zeigt, wie gerne sich die Hersteller Geld in die eigenen Taschen stecken.

      Die Produktionskosten sind gestiegen, keine Frage, das sind aber z.B. Filmproduktionskosten ebenfalls. Aufgefangen wird dies bei Filmen dadurch, dass diese seit DVD auch vermehrt an Privat verkauft werden. Wer hat in den 80ern und frühen 90ern Filme auf VHS gekauft? Das geschah vielleicht zwei, drei Mal im Jahr, wenn überhaupt.
      Bei Spielen wiederum wird es durch die steigende Anzahl an Spielern aufgefangen. Die Spieleindustrie ist die ertragreichste Medienindustrie der Welt, weit vor Film oder Musik mit seit Jahren über 20 Milliarden Umsatz im Jahr.

      Dazu kommt die Masse an Spielen, im Monat erscheinen 1 - 2 Triple A Games sowie knapp 1000 kleinere Titel.
      Durch die Konkurrenz müssten die Preise eigentlich sinken, tun sie aber nicht, da das Oligopol aus Microsoft, Sony und Nintendo sowie auf PC Steam da natürlich die Hand drüber hält.

      Eben weil Spiele so eine Massenware und ein reines Konsumgut (Downloadspiele) geworden sind und ich mich mit "totschmeißen" kann, alleine dank Epic bekomme ich in der Woche ein bis zwei Spiele kostenlos dazu und das sind durchaus wertige, große Titel, sind für mich Preise von 60 bis 80 Euro nur ein schlechter Scherz. Die Zeiten wo ich bereit wäre das für ein Spiel zu zahlen sind lange vorbei.

      Für 50 Euro und Retail nehme ich direkt zu Release alle Jubeljahre noch mal ein Game mit, das ich unbedingt will. Ansonsten liegt mein Maximum inzwischen bei 25 Euro - und das muss dann auch ein vollwertiges, komplettes Game mit allem Drum und Dran sein. Denn ich muss auch Games nicht sofort spielen, ich warte gerne bis sie fertig gepatcht sind und alle DLCs raus sind. Das ist kein Problem, dank der Masse an großartigen Spielen, wo die neuen auch nicht besser sind (außer eben vielleicht immer ein wenig besserer Grafik), habe ich Tausende Games zum Zocken liegen.

      Und ich habe ja auch nur Summe X, die ich bereit bin im Monat für Games auszugeben. Die verwende ich lieber auf fünf ältere, gleichgute Spiele, als auf ein einzelnes neues.
      Mein Blog über Spiele aller Art: Gamers love to play Games
      Medien-Blog für Computer- and Videogame Artworks, Fanart, Cosplay, Anime, Screenshots und mehr: Gamers love to play Games Art Blog

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    • Spiritogre schrieb:

      Es stimmt, dass PC Spiele noch in den frühen 90ern 120DM gekostet haben,
      Ich hatte mal in nem Stream wen gesehen, der ich glaube das war irgendein Ultima Teil, zeigte wo noch der Originalpreis sogar drauf war... und ich glaube das war sogar bei 160/180 DM oder mehr? ich bin mir aber nicht ganz sicher, erinnere mich nur, dass ich überrascht war, weil es sogar noch teurer war als ich es von N64 gewohnt bin. Kann nun natürlich sein, dass es eine Ausnahme war. Soweit ich weiß gabs bei den Ultima Teilen und allgemein bei solch größeren RPGs ja auch richtig fette Bücher als Anleitung mit, was sicherlich den Preis hochgedrückt hat.
      Wenn man sich sowas heute vorstellt... Selbst in Collectors Editionen ist so ne Roman dicke Anleitung kaum vorstellbar und eher ne Rarität :D


      Spiritogre schrieb:

      Und die Konsolenspiele waren teurer eben wegen der Module. Neben den Lizenzkosten hat sich gerade Nintendo dadurch eine goldene Nase verdient, die Standard-SNES Module ohne extra Hardware kosteten die Spielehersteller um die 20 DM, dazu kamen dann noch 10 DM Lizenzkosten. Ohne das hätten die Konsolenspiele also problemlos 30 DM günstiger sein können. Nintendo Spiele selbst waren damals auf dem NES und SNES dann ja auch oftmals günstiger.
      Hast du eigentlich zufällig noch im Kopf, wie die Preisspanne bei NES/SNES Spielen aussah? Würde mich wirklich interessieren. Fragte ich mich schon öfters. Damals war ich leider noch zu jung, weshalb ich nicht mal auf den Preis geguckt hab. Meine Wahrnehmung für Preise begann leider wirklich erst mit N64/PS1, wo ich mir dann auch bewusst selber Spiele aussuchen konnte, die ich zum Geburtstag oder zu Weihnachten bekam oder eben wo ich ewig fürn N64 Spiel gespart hab und allgemein sehr regelmäßig durch die Spieleabteilung von Karstadt getümmelt bin, die damals echt cool war. Hach das war schön^^
      Last: NekoPara Vol 4 (8,9/10)

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