Im Interview: Kira Buckland, die Stimme von Crisbell aus Cris Tales und 2B aus NieR Automata

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    • Im Interview: Kira Buckland, die Stimme von Crisbell aus Cris Tales und 2B aus NieR Automata

      Am 20. Juli 2021 erscheint der „JRPG-Liebesbrief“ Cris Tales für Konsolen und PCs. Wenn ihr euch die bisherigen Trailer zum Spiel angesehen habt, dann habt ihr vielleicht auch ganz vertraute Klänge wahrgenommen. Cris Tales hat eine prominente SynchronsprecherInnen-Besetzung und mit dabei ist auch Kira Buckland.

      Ihre Stimme kennt ihr mit Sicherheit. Edna aus Tales of Zestiria hat sie ihre Stimme geliehen, aber auch Honoka aus Dead or Alive 5 und Emilia Christie aus Detective Pikachu. Ihre bisher bekannteste Arbeit dürfte jene an NieR: Automata sein, wo sie 2B sprach. Wir hatten die Gelegenheit, Kira einige Fragen zu Cris Tales und ihrer Arbeit zu stellen. Viel Spaß beim Lesen!

      Hallo Kira, wir sind JPGAMES.DE. Eine Website, die sich japanischen Videospielen, Anime- und Retro-Games und Nischenspielen im Allgemeinen verschrieben hat. Wir haben deine Stimme also schon sehr oft gehört! Wir freuen uns, dir einige Fragen stellen zu dürfen.

      Wir führen oft Interviews mit Entwicklern oder Producern. Aber um ehrlich zu sein, es ist das erste Interview mit einer Synchronsprecherin. Wie wird man Synchronsprecherin? Das scheint mir nicht der typische Berufswunsch zu sein. Aber ich habe gelesen, es war dein Ziel. Du hast zu Beginn viele kleine unabhängige Projekte gesprochen, hast ein Coaching genommen, bist für dein Ziel extra umgezogen. Du hast viel investiert!

      »Um ehrlich zu sein, ist das Voice-Acting ein ziemlich schwieriger Markt.«

      Ich habe das Voice-Acting 2004 als Hobby begonnen und mich schließlich 2011 bis nach Los Angeles hochgearbeitet. Um ehrlich zu sein, ist das Voice-Acting ein ziemlich schwieriger Markt, besonders heutzutage, wenn man bedenkt, wie übersättigt und kompetitiv die Branche ist. Es gibt viele verschiedene Wege, zum Voice-Acting zu kommen. Aber der meistgenannte Ratschlag ist wohl, dass man lernen sollte, zu schauspielern. Die „Stimme“ ist nur ein kleiner Teil des „Voice-Acting“, das Schauspiel selbst ist der größte Teil. Bei der Einstellung zu einem Job geht es nicht nur darum, wie man klingt, sondern auch darum, wie gut man alle Facetten der Persönlichkeit eines Charakters darstellen und wie glaubwürdig man den Moment gestalten kann.

      Es ist kein Zufall, dass du vor allem japanische Spiele synchronisierst. Ich habe gelesen, du warst Präsidentin des Anime-Clubs an der University of Alaska Anchorage. Das klingt wie eine Einführung in den Plot eines Anime-RPGs. Erzähl uns bitte mehr davon!

      Als ich noch in der Highschool war, begann ich mich sehr früh für japanische Medien und Kultur zu interessieren und die Sprache zu lernen. Der Einstieg in die Anime- und Videospiel-Welt führte auch dazu, dass ich mehr über Voice-Acting lernte. Und mir wurde klar, dass es das war, was ich mit meiner Karriere machen wollte. Ich war Präsidentin des Anime-Clubs in meinem Abschlussjahr und der ganzen Universitätszeit und wir haben damals auch die erste Anime-Con (Senshin-Con) organisiert, die es noch bis heute gibt.

      Nun aber zu deiner aktuellen Arbeit. In Cris Tales sprichst du Protagonistin Crisbell. Sie kann durch die Zeit reisen und zaubern. Das können viele JRPG-Charaktere. Du musstest dich nicht besonders an sie gewöhnen, oder?

      Wenn man in der JRPG- und Anime-Branche arbeitet, dann kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem dich nichts mehr überrascht. Es ist wie: „Okay, dieser Charakter hat Kräfte, die Zeit zu manipulieren? Cool!“ Um dir eine Vorstellung davon zu geben: Meine Lieblingsserie ist JoJo’s Bizarre Adventure. Die gesamte Serie besteht eigentlich nur aus seltsamen und absurden Dingen, die passieren. Ich habe auch an vielen „Isekai“-Reihen gearbeitet, in denen Charaktere in einer anderen Welt wiedergeboren werden und plötzlich Drachen töten müssen und so weiter. Du findest also einfach die Regeln dieses Universums heraus und dann geht’s los!

      Kira spricht in Cris Tales die Protagonistin Crisbell.

      Cris Tales soll ein „JRPG-Liebesbrief“ sein, mit vielen Anleihen aus dem Genre. Wirst du es auch selbst spielen?

      Aber ja, ich kann es kaum erwarten! Die Grafik und die Animationen im Besonderen sind so schön.

      Apropos spielen. Wie läuft deine Arbeit als Synchronsprecherin an einem Spiel, das nicht fertig ist, eigentlich ab? Wie viel erfährst du über das Spiel, bevor du deine Arbeit beginnst? Ich kann mir vorstellen, du brauchst einige Einblicke in die Charaktere, die du sprechen darfst.

      »Manchmal sehen wir vorher einige Artworks unseres Charakters, aber sehr selten nur sehen wir Animationen oder Mechaniken aus dem Spiel.«

      Das Skript für ein Videospiel befindet sich normalerweise in einer großen Tabelle. Manchmal sehen wir vorher einige Artworks unseres Charakters, aber sehr selten nur sehen wir Animationen oder Mechaniken aus dem Spiel. Es sei denn, es handelt sich um ein lokalisiertes Spiel, bei dem bestimmte Zwischensequenzen auf das Bild synchronisiert werden müssen.

      Aber normalerweise machen wir eine Live-Session, entweder von zu Hause aus oder in einem Aufnahmestudio, wobei entweder der Voice Director oder jemand aus dem Produktionsteam uns den Kontext gibt, den wir zum Spiel oder zu unserem Charakter brauchen. Wir bekommen dann in Echtzeit Feedback zu jeder Zeile. Das sorgt dafür, dass am Ende alles nahtlos klingt, insbesondere wenn jeder Voice-Actor einzeln aufgezeichnet wird und man nicht hört, wie die anderen ihre Zeilen geliefert haben.

      Du arbeitest sehr viel mit japanischen Entwicklern zusammen, lebst aber in Amerika. Hast du direkten Kontakt zu den Entwicklern in Japan oder funktioniert das alles über die Lokalisierungsarbeiten in Amerika?

      Das kommt ganz darauf an. Manche Kunden sind näher dran als andere, aber normalerweise ist es jemand vom Lokalisierungsteam, ein Autor oder ein Übersetzer, der im Raum die Voice-Acting-Arbeiten überwacht. Manchmal laufen die Aufnahmen auch unter Aufsicht des Voice Directors.

      Cris Tales bietet ein rundenbasiertes Kampfsystem.

      Du hast über 50.000 Follower bei Twitter und viele Fans. Ich glaube, es hilft, dieselben Dinge zu mögen wie seine Fans. Und du meinst es ehrlich, man sieht das wirklich. Du spielst sogar Pokémon GO – ich auch, seit dem Launch! Ich folge dir jetzt bei Twitter. Ist es nicht auch manchmal anstrengend, so viele Anhänger zu haben?

      Eine Sache, an die ich auch andere Voice-Actors, die ich betreue, oft erinnere, ist, dass die Mehrheit der sozialen Medien fake ist. Wenn sie jemanden nicht persönlich kennen, folgen sie weniger „dir“ als vielmehr dem bestimmten Bild von dir, das du erarbeitet hast. Jeder muss seine Online-Präsenz in dem Ausmaß kuratieren, dass sie für potenzielle Kunden als marktfähig angesehen werden kann. Wenn man nicht vorbereitet ist, kann das auch die Gesundheit beeinträchtigen.

      Denn es bedeutet auch, dass man sehr vorsichtig sein muss mit dem, was man sagt, was man tut, damit man die Fans, mit denen man arbeitet, nicht aus Versehen beleidigt oder entfremdet. Zum Beispiel ist es ganz normal, dass sich ein Voice-Actor auch mal schlecht fühlt, weil es so aussieht, dass ein anderer, basierend auf den Beiträgen in den sozialen Medien, viel mehr arbeitet.

      Aber was man nicht sieht, ist, dass dieselben Menschen, die so erfolgreich zu sein scheinen, auch depressiv, unsicher oder besorgt über ihr eigenes Leben und ihre Karriere sein können. Sie schreiben aber nicht darüber. Ich denke deshalb, dass es immer wichtig ist, sich daran zu erinnern, dass jeder ein Mensch ist und sich auch mit seinen eigenen Problemen befasst. Achja: Team Mystic!

      Viele Fans zu haben ist sicher auch ein Vorteil. Ohne Zweifel hat deine harte Arbeit und dein Fleiß dich zu der Synchronsprecherin gemacht, die du heute bist. Inzwischen engagieren einige Firmen aber auch YoutTube-Stars, die nicht in der VA-Branche groß geworden sind. In Deutschland hat zum Beispiel Julien Bam (über 5 Millionen Abos bei YouTube) Sonic in Sonic the Hedgehog gesprochen. Ich glaube, sie tun es auch, um die Aufmerksamkeit ihrer Fans für ihr Projekt zu bekommen. Was hältst du davon?

      Im Idealfall ist derjenige, der für eine Rolle gesetzt ist, auch derjenige, der der Beste für den Job ist. Ich verstehe, dass es aus Marketingsicht durchaus hilfreich ist, Influencer für ein Projekt zu gewinnen. Aber ich denke, dass es im Allgemeinen besser ist, „Stunt-Castings“ für die eher kleineren Cameo-Auftritte durchzuführen als für große Rollen. Davon abgesehen gibt es aber auch viele Influencer, Streamer und YouTuber, die auch Schauspieler sind.

      Solange sie gut sind in dem, was sie tun, und die Arbeit ernst nehmen, verdienen sie eine faire Chance, auch Rollen neben Leuten zu spielen, die echte Voice-Actors sind. Ich denke, ein Teil der Frustration in der Branche kommt von den weniger bekannten Akteuren, die der Meinung sind, die Anzahl der Follower/Abonnenten wäre ein Hindernis für ein bestimmtes Projekt, bei dem Marketing eine Rolle spielt, um fair berücksichtigt zu werden. Aber das ist definitiv nicht immer so.

      Für Xenoblade Chronicles X hast du den weiblichen Avatar gesprochen. Dort kann man mehrere Stimmen auswählen. Deine Stimme war die Option „Independent“ in der englischen Version des Spiels. Auf Deutsch bedeutet das „Unabhängig“, es ist positiv konnotiert in unserer Sprache. In der deutschen Version von Xenoblade Chronicles X heißt deine Stimme aber „Arrogant“, also „arrogant, lordly“ auf Englisch. Puh, was sagst du dazu?!

      Das wusste ich nicht! Das ist eine interessante Trivia. Es ist lange her, dass ich diese Zeilen aufgenommen habe. Aber ich denke, es liegt auch an den SpielerInnen, wie man die Persönlichkeit interpretiert.

      Honoka aus Dead or Alive 6, gesprochen von Kira Buckland.

      Du liebst Fighting-Games. Da hast du mir etwas voraus, denn ich mag sie gar nicht. Ich bin einfach nicht gut genug, glaube ich. Ich mag nicht mal Smash Bros. Du hast unter anderem an BlazBlue: Cross Tag Battle, Street Fighter V, Soulcalibur VI und Dead or Alive 5 gearbeitet. Welches ist dein Lieblings-Fighter?

      Ich spielte Fighting-Games kompetitiv, deshalb war es immer mein großes Ziel, einen spielbaren Charakter in einem Kampfspiel zu sprechen. Ich habe das mit Honoka aus Dead or Alive geschafft und hatte seitdem das Glück, eine Handvoll weiterer zu sprechen! Wenn ich mich für ein Lieblingsfranchise entscheiden müsste, an dem ich gearbeitet habe, wäre es Soul Calibur. Wenn ich eine Serie auswählen müsste, an der ich nicht gearbeitet habe, wäre es Guilty Gear.

      Welches deiner Projekte hat dich bisher am meisten gefordert? Es gibt Spiele, in denen du nicht so viele Zeilen hast. Dann gibt es auch JRPGs, für die du wohl sehr viel einsprechen darfst. Oder war es ein Anime?

      Es gibt viele Projekte, die auf ihre Art und Weise herausfordernd waren. Aber ich würde sagen, es war ein Projekt, an dem ich erst kürzlich gearbeitet habe: „YashaHime: Princess Half Demon“, bei dem ich den Charakter Setsuna spiele. Sie ist eine sehr kühle und stoische Person, was im Gegensatz zu den Charakteren steht, die ich sonst spiele. Und zuletzt gab es einige Szenen, in denen ich sehr viel schreien musste, das kann stimmlich ziemlich anstrengend sein. Aber ich mag die Herausforderung und bin glücklich, ein Teil dieser Show zu sein.

      2B aus NieR: Automata.

      2B und NieR: Automata haben dich in der Gaming-Branche sehr bekannt gemacht. Aber es ist vielleicht nicht das Projekt, welches du als deinen „Durchbruch“ bezeichnen würdest. Nach welchem Projekt konntest du rückblickend sagen: „Ich habe es geschafft. Jetzt kann ich als hauptberufliche Synchronsprecherin arbeiten. Mein Traum ist wahr geworden!“

      »Das ist eines der interessanten Missverständnisse, die Menschen über diese Branche haben.«

      Das ist eines der interessanten Missverständnisse, die Menschen über diese Branche haben. Vollzeit zu arbeiten ist ein Prozess und meistens geht es weniger darum, eine bestimmte „große“ Rolle zu bekommen. Sondern vielmehr darum, wie durchgängig man arbeitet. Als ich NieR aufnahm, hatte ich noch einen Teilzeitjob in einem Kätzchenkindergarten. Denn wenn dieses bestimmte Projekt vorbei ist, muss man sich auch wieder Gedanken darüber machen, was der nächste Job ist.

      Selbst wenn du ziemlich oft für ein bestimmtes Franchise aufnimmst, ist es selten, dass ein Schauspieler allein davon leben kann. Man muss ständig an verschiedenen Shows und Spielen arbeiten. Auch das Leben in der Gegend von Los Angeles ist sehr teuer. Ich habe nicht Vollzeit gearbeitet, bis ich so regelmäßig gearbeitet habe, dass es fast unmöglich wurde, meine Aufnahmen um meinen Nebenjob herum zu planen.

      Kira, danke für deine Zeit. Das waren jetzt viele Fragen. Hast du noch eine Botschaft an die Leute, die unbedingt SynchronsprecherIn werden möchten? Ansonsten danke ich dir vielmals für deine Antworten und wünsche dir alles Gute. Bleib gesund.

      Es gibt inzwischen sehr viele kostenlose Anlaufstellen für Leute, die Voice-Actors werden möchten. Studiert Schauspiel! (Wenn ihr euch keinen Unterricht oder Lehrer leisten könnt, schaut Videos an und lest Artikel!) Übt, laut vorzulesen. Nehmt selbst auf, wie ihr verschiedene Charaktere sprechen würdet. Beteiligt euch zum Spaß online an Hobby- und Freiwilligenprojekten. Ich bin Gründerin einer Website namens Voice Acting Club, die euch viele Ressourcen und auch einen Discord-Server bietet. Einer unserer Moderatoren kommt sogar aus Deutschland!

      Bildmaterial: Cris Tales, Modus Games; Dead or Alive 6, Koei Tecmo; NieR: Automata, Square Enix

    • Sehr interessant! Finde solche Interviews immer sehr interessant und hab jetzt er mal im Artikel festgestellt, in wievielen ihrer Rollen ich sie schon gehört habe. :D

      Kainé: Weiss you dumbass! Start making sense, you rotten book, or youre gonna be sorry! Maybe I'll rip your pages out, one-bye-one! Or maybe i'll put you in the goddamn furnace! How can someone with such a big smart brain get hypnotized like a little bitch, huh? [...] Now pull your head out of your goddamn ass and start fucking helping us!
    • Brandybuck schrieb:

      Du spielst sogar Pokémon GO – ich auch, seit dem Launch!
      Ich glaube ich weiss wer das Interview geführt hat :D

      Ehrlich richtig schönes Interview! Mag die hier allgemein ganz gerne, finde es bei Synchronsprechern auch genauso interessant. Ich folge Kira Buckland und vielen englischen Synchronsprechern auf Twitter, man erfährt hier natürlich aber auch nie so viel über den Job selbst, sondern eher Kram über deren Vorlieben, neue Projekte usw. ^^

      Würde mich ja mal interessieren wie es dazu kam ein Interview mit ihr zu führen, gehörte das zur Promo von CrisTales? :)
      Finds allgemein immer schade das es bei jedem neuen Film online gefühlt tausend Interviews und Late Night Besuche der Stars gibt, das ist bei Spielen aber sehr selten der Fall, obwohl ich mich hier genauso für die Hintergründe und die Arbeit interessiere. Sogar eigentlich noch mehr so als eh Gaming Fan.

      Brandybuck schrieb:

      Ohne Zweifel hat deine harte Arbeit und dein Fleiß dich zu der Synchronsprecherin gemacht, die du heute bist. Inzwischen engagieren einige Firmen aber auch Youtube-Stars, die nicht in der VA-Branche groß geworden sind.
      Schön das dies mal angesprochen wurde, habe so das Gefühl in den USA gibt es dieses Phänomen noch nicht, das wurde irgendwie vor allem in Deutschland zum Trend und ich kann mich damit nicht anfreunden. Synchronsprecher sind hier aber auch meist nicht ganz so bekannt und arbeiten nur im Hintergrund. In den USA sind die bekanntesten Synchronsprecher ja auch richtig berühmt. Allen voran Namen wie Troy Baker, Ashley Johnson und Laura Bailey haben ja riesige Fanbases mit 600k Followern und mehr.


      Echt tolles Interview, wäre cool wenn man sowas häufiger machen könnte. ^^

      Currently playing: Ratchet and Clank: Rift Apart
      Dieses Jahr durchgespielt: 39
      Zuletzt durchgespielt: Mass Effect Trilogy, Griftlands, Rise of the Slime






    • Danke für euer Feedback, schön, dass es euch gefällt! Das Interview war ein Angebot im Rahmen der Promo zu Cris Tales, korrekt. Ist natürlich nicht populär wie Interviews mit Producern, aber wenn wir hier so nettes Feedback bekommen, dann bleibt das natürlich im Hinterkopf für die Zukunft! :)
    • Aruka schrieb:

      Finds allgemein immer schade das es bei jedem neuen Film online gefühlt tausend Interviews und Late Night Besuche der Stars gibt, das ist bei Spielen aber sehr selten der Fall, obwohl ich mich hier genauso für die Hintergründe und die Arbeit interessiere. Sogar eigentlich noch mehr so als eh Gaming Fan.
      Glücklicherweise kommt sowas aber auch immer häufiger vor. Es gibt immer mehr Entwicklertagebücher oder behind the scenes etc.

      Ist aber auch ein zweischneidiges Schwert. Verfolge sowas so gut wie gar nicht bei Filmen aber die wenigen Clips die ich sehe, sind dann immer eher Werbung als Interview. Da hört man dann immer „ich habe mich sofort in den Charakter verliebt“ oder Ähnliches. Und bloß nichts falsches sagen, sonst bist du auf der Blacklist.
      Mich interessiert sowas auch. Sony hatte auch mal so ein Live Event wo sie über god of war sprachen und wie schwer es war einen Sprecher für Kratos zu finden, weil alle abgesprungen sind, sobald sie erfahren hatten dass es sich bei der Rolle um einen Spielcharakter handelt. Ziemlich schade sowas.
      Hin und wieder gibt es dann zwar Events, meistens sind das aber dann auch so troy Baker und Nolan North Sachen.