Nayuta no Kiseki: Neuauflage erscheint am 24. Juni in Japan für PlayStation 4

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    • Nayuta no Kiseki: Neuauflage erscheint am 24. Juni in Japan für PlayStation 4

      Bereits im Dezember verkündete Falcom die Neuauflage des Action-RPGs Nayuta no Kiseki. Das Rollenspiel erschien ursprünglich im Juli 2012 für die PSP, in den Westen hat es der Titel nie geschafft. Jetzt wird das Spiel für PlayStation 4 neu aufpoliert, bleibt aber (nach derzeitigem Stand) erneut Japan-exklusiv. In Japan gibt es sogar eine Handelsversion.

      Nachdem man als Veröffentlichungszeitraum ursprünglich Sommer angegeben hatte, gibt es jetzt mit dem 24. Juni ein exaktes Datum. Außerdem sind die Preise bekannt gegeben worden: Für 4378 Yen (circa 34 Euro) erhaltet ihr die physische Version, für 3960 Yen (circa 31 Euro) gibts die Download-Version. Wer vorbestellt, soll den Soundtrack des Spiels bekommen, der auf zwei Discs alle 60 Songs vereint.

      Die neue PlayStation-4-Version soll neben HD-Grafik auch Anpassungen an der Benutzeroberfläche sowie neue Event-Cutscenes bieten. Zudem sollen 60 FPS und Verbesserungen an Musik sowie Soundtrack Einzug halten.

      Darum geht’s

      Die Geschichte von Nayuta no Kiseki führt euch nach Remnant Island. Während dort viele glauben, die Erde sei flach und der Ozean würde irgendwann einfach enden, hat Protagonist Nayuta Herschel seine Zweifel. Mit dem Sterngucken als Hobby, gilt seine Neugier der Welt jenseits seiner Heimatinsel. Und warum fallen bloß Ruinen auf Remnant Island? Diesen Fragen möchte er auf den Grund gehen.

      Nayuta no Kiseki führt „The Legend of Heroes“ nicht als Titel-Zusatz, denn es gibt keine Verbindungen zu anderen Ablegern der Reihe. Dennoch gilt es als Trails-Spiel.

      via Gematsu, Bildmaterial: Nayuta no Kiseki, Falcom

    • Es ärgert mich immer ein wenig, wenn solche Spiele PlayStation-exklusiv bleiben. Entwickler und Publisher sollten mittlerweile wissen, dass sich diese Games auf der Switch einfach besser verkaufen. Am Ende wird wieder gejammert, dass "Ys VIII" und Co. nur mäßige Erfolge erzielt haben. Ich würde gerne vor allem Atlus und Falcom in dieser Hinsicht verstehen. Exklusivdeals können beide Firmen ja nicht haben, wenn die Franchises auch auf der Konkurrenz erscheinen ("Trails of Cold Steel 3", "Ys", "Persona 5 Strikers", etc.).
    • Würde mich über eine Lokalisierung freuen :)


      ~ Prayer to Shin'nai ~
      One, snake, two, monkey, three, crow, four, spider. Five, prepare for the feast when the evening mists arrive. Six, the badger runs along late with nare as a fix.Seven, the corrupt yomibito rise to oppose the mountain.Eight, death of the damned yomibito is the mandate.Nine, one soul per day now to bind.Ten, the mists rise away again.
    • Champloo schrieb:

      Es ärgert mich immer ein wenig, wenn solche Spiele PlayStation-exklusiv bleiben. Entwickler und Publisher sollten mittlerweile wissen, dass sich diese Games auf der Switch einfach besser verkaufen. Am Ende wird wieder gejammert, dass "Ys VIII" und Co. nur mäßige Erfolge erzielt haben. Ich würde gerne vor allem Atlus und Falcom in dieser Hinsicht verstehen. Exklusivdeals können beide Firmen ja nicht haben, wenn die Franchises auch auf der Konkurrenz erscheinen ("Trails of Cold Steel 3", "Ys", "Persona 5 Strikers", etc.).
      Ys 8 war doch kein mäßiger Erfolg...
      Und man liest auch immer wieder das viele zur PS4 greifen weil Switch Versionen trotz niedriger Anforderungen mieserabel laufen.
      "Such tears...
      What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
      But, are you worthy to shed such tears? "

    • Bastian.vonFantasien schrieb:

      Und man liest auch immer wieder das viele zur PS4 greifen weil Switch Versionen trotz niedriger Anforderungen mieserabel laufen.
      Fehlendes Porten und schlechte Anpassungen bei Ports liegen oftmals daran, dass diese japanischen Entwickler Engines aus der Steinzeit benutzen, die zu PS2 Zeiten vielleicht aktuell waren aber bei heutiger Hardware schlicht überfordert sind.

      Ich verstehe die japanischen Entwickler da auch einfach nicht. Eine Unreal Engine oder meinetwegen sogar Unity zu lizensieren kostet nicht die Welt und sie könnten problemlos mehrere Plattformen bedienen, stattdessen verharren sie bei der Nutzung auf "ihren" Systemen und sind einfach nicht Willens sich weiterzuentwickeln. Sie scheinen einfach kein Bedürfnis zu haben auch mal neue Kundenschichten anzusprechen.

      Die Phyre Engine von Sony mag kostenlos sein aber man kann halt nur für PS Vita, PS3 und PS4 mit entwickeln und man steht auf dem technischen Stand von vor zehn Jahren, seither wird die Engine nicht mehr weiterentwickelt. Sie bekam noch Unterstützung für die PS4, das war es dann. Und natürlich kann man damit nicht wirklich auf andere Systeme porten, ist ja von Sony.
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    • Champloo schrieb:

      Es ärgert mich immer ein wenig, wenn solche Spiele PlayStation-exklusiv bleiben. Entwickler und Publisher sollten mittlerweile wissen, dass sich diese Games auf der Switch einfach besser verkaufen. Am Ende wird wieder gejammert, dass "Ys VIII" und Co. nur mäßige Erfolge erzielt haben. Ich würde gerne vor allem Atlus und Falcom in dieser Hinsicht verstehen. Exklusivdeals können beide Firmen ja nicht haben, wenn die Franchises auch auf der Konkurrenz erscheinen ("Trails of Cold Steel 3", "Ys", "Persona 5 Strikers", etc.).
      Das ist eigentlich recht einfach nachzuvollziehen. Wenn der Deal eben besser ausfällt als die insgesamt zu erwartende Gewinnmarge mit anderen einzubeziehenden Plattformen schlägt man als Entwickler beim geringeren Risiko zu um die eigenen Rechnungen bezahlen zu können. Solche Entscheidungen werden ja nicht einfach gefällt in dem man eine Katze auf den Tisch setzt und hofft das sie zum Teller mit Deal Ja oder Deal Nein geht. :D
    • Fayt schrieb:

      Das ist eigentlich recht einfach nachzuvollziehen. Wenn der Deal eben besser ausfällt als die insgesamt zu erwartende Gewinnmarge mit anderen einzubeziehenden Plattformen schlägt man als Entwickler beim geringeren Risiko zu um die eigenen Rechnungen bezahlen zu können. Solche Entscheidungen werden ja nicht einfach gefällt in dem man eine Katze auf den Tisch setzt und hofft das sie zum Teller mit Deal Ja oder Deal Nein geht. :D
      Was letztlich bedeutet, dass sie sehenden Auges ein Spiel entwickeln, welches keine Aussicht auf Erfolg hat.
      Aus meiner Sicht der völlig falsche Ansatz. Wenn ich der Entwickler wäre, wäre ich ziemlich deprimiert und würde mich wohl nach einem anderen Job umsehen.
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    • Spiritogre schrieb:

      Was letztlich bedeutet, dass sie sehenden Auges ein Spiel entwickeln, welches keine Aussicht auf Erfolg hat.
      Aus meiner Sicht der völlig falsche Ansatz. Wenn ich der Entwickler wäre, wäre ich ziemlich deprimiert und würde mich wohl nach einem anderen Job umsehen.
      Was bezahlt wohl eher deine Rechnung ein sicherer Deal mit eventuellen Gewinnen die höher als die prognostizierte Gewinnmarge ist oder das Risiko mit deiner Entwicklung mag sie noch so gut sein in ein tiefes Loch zu fallen, weil nicht genug verkauft wird? Davon abgesehen würde ich nicht sagen das man mit der Aussicht auf nichterfolg an die Sache geht, sondern was am ende anhand der Marktanalysen lukrativer für den Entwickler ist.
    • Champloo schrieb:

      Es ärgert mich immer ein wenig, wenn solche Spiele PlayStation-exklusiv bleiben. Entwickler und Publisher sollten mittlerweile wissen, dass sich diese Games auf der Switch einfach besser verkaufen.

      Für Falcom hat sich die Switch aber bisher nicht rentiert und es gibt da auch keine Exklusivdeals zwischen Falcom und Sony. Falcom sagt einfach, unsere Zielgruppe befindet sich auf der PlayStation, aber man erkennt mittlerweile an, wie gut Third Party Ports im Westen laufen. Aber in Japan waren die Portierung von Ys VIII und Trails of Cold Steel III ein absoluter Reinfall während Ys VIII auf der Switch dafür sorgte, dass es zur meist verkauften Version wurde. Was Falcom also tun müsste, wäre zeitgleich mal etwas für die Switch zu bringen, zumindest in Japan, und nicht nur erst etliche Monate später wo die besagte Zielgruppe dann halt zugegriffen hat, weil es ja gar keine Alternative gab. Bei Ys IX und Trails of Cold Steel IV ist es ja nicht anders. Die Zahlen werden da zumindest in Japan nicht anders als vorher aussehen während hier im Westen bei Ys IX bereits einige lieber warten und es sich auf der Switch holen.

      Auch in Japan kommt langsam etwas Bewegung rein bei Third Party Veröffentlichungen für die Switch. Ein Analyst aus Japan meinte, Nintendo hätte Sony dort nahezu komplett verdrängt und das stimmt auch. Was aber nicht bedeutet, dass jeder Ableger eines Third Party Games auf der Switch auch Erfolg hat. Und da gibt es neben Falcom, Atlus, Idea Factory etc. schon mehrere japanische Studios, die dann lieber nach Sonys Richtlinien für Content tanzen als ihren Titel unzensiert bzw. nach ihren Vorstellungen auf die Switch zu bringen. Nayuta no Kiseki ist natürlich prädestiniert für einen kleinen Bildschirm, aber wenn Falcom darin keinen Markt sieht, dann muss man das akzeptieren. Wobei Toshihiro Kondo von Falcom ja dafür ist, dass diese Remasters auch in den Westen kommen. Allerdings verwies er da auf die Zusammenarbeit mit NISA. Nur wenn NISA die zu uns bringt, liegt es an ihnen, ob sie zusätzlich auch noch weitere Ports (Switch, PC) in Auftrag geben.
      "Ganz gleich, wie lebendig eine Erinnerung ist, der Macht der Zeit vermag sie nicht zu trotzen."
      - Bekenntnis des Affen von Shinagawa

      Zuletzt durchgespielt: Yooka-Laylee and the Impossible Lair 7/10, The Medium 7/10, Little Nightmares 7/10

    • Für Falcom hat sich die Switch aber bisher nicht rentiert und es gibt da auch keine Exklusivdeals zwischen Falcom und Sony. Falcom sagt einfach, unsere Zielgruppe befindet sich auf der PlayStation, aber man erkennt mittlerweile an, wie gut Third Party Ports im Westen laufen. Aber in Japan waren die Portierung von Ys VIII und Trails of Cold Steel III ein absoluter Reinfall während Ys VIII auf der Switch dafür sorgte, dass es zur meist verkauften Version wurde. Was Falcom also tun müsste, wäre zeitgleich mal etwas für die Switch zu bringen, zumindest in Japan, und nicht nur erst etliche Monate später wo die besagte Zielgruppe dann halt zugegriffen hat, weil es ja gar keine Alternative gab. Bei Ys IX und Trails of Cold Steel IV ist es ja nicht anders. Die Zahlen werden da zumindest in Japan nicht anders als vorher aussehen während hier im Westen bei Ys IX bereits einige lieber warten und es sich auf der Switch holen.

      Hast du für ganzen Behauptungen auch Zahlen die das nachweisen können. Ich hab damals die Sales immer mitverfolgt wenn sie hier veröffentlich wurden. Auch sonnst keine Beiträge in der Richtung gelesen. Außer das man durch den Release des Switch Ports von Ys VIII die 500k Marke knacken konnte. Heisst aber noch lange nicht das sie maßgeblich daran beteiligt war.

      Natürlich gibt es jene die auf die Switch Ports warten. Wenn sie denn rechtzeitig angekündigt werden. Gilt aber für so ziemlich jedes Spiel. Dann gibts aber eben jene die lieber Trophäen wollen, und das sind nicht wenige, und jene die trotz Switch lieber zur PS4 greifen weils besser läuft.
      Also der Gedankengang, nur aufgrund eines zeitgleichen Releases die Switch erfolgreicher zu sehen erschließt sich mir nicht.

      Aktuell mag es in Japan vlt so sein aber Japan allein trägt das Franchise halt nicht mehr.
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    • Auch wenn das Spiel echt interessant aussieht und ich es gerne spielen würde, soll sich Nisa meiner Meinung nach erstmal Hajimari no Kiseki und Ao/Zero no Kiseki übersetzen.

      Was die Exklusivität angeht habe ich ja schon oft gesagt das ich davon nichts halte. Mittlerweile gehen mir diese ganzen Exklusiven/Zeitexklusiven Spiel echt auf die nerven. Lasst die Spieler doch auf der Plattform spielen wo sie am meisten Spaß haben (solange es die Technik und das Budget zulassen). Um eine Konsole attraktiv zu machen reicht eine gut designte Konsole und eine Handvoll exklusiven von den eigenen Studios vollkommen aus. In der Hinsicht bekleckert sich für mich keiner der 3 Konsolen Herstellern mit Ruhm.
    • Fayt schrieb:

      Spiritogre schrieb:

      Was letztlich bedeutet, dass sie sehenden Auges ein Spiel entwickeln, welches keine Aussicht auf Erfolg hat.
      Aus meiner Sicht der völlig falsche Ansatz. Wenn ich der Entwickler wäre, wäre ich ziemlich deprimiert und würde mich wohl nach einem anderen Job umsehen.
      Was bezahlt wohl eher deine Rechnung ein sicherer Deal mit eventuellen Gewinnen die höher als die prognostizierte Gewinnmarge ist oder das Risiko mit deiner Entwicklung mag sie noch so gut sein in ein tiefes Loch zu fallen, weil nicht genug verkauft wird? Davon abgesehen würde ich nicht sagen das man mit der Aussicht auf nichterfolg an die Sache geht, sondern was am ende anhand der Marktanalysen lukrativer für den Entwickler ist.
      Dann haben sie dumme Marktanalysten. Ne sorry, so sehr ich die Falcom Games oder auch Atlus liebe, deren Horizont reicht einfach nicht weiter als die eigene Nasenspitze, die könnten richtig erfolgreich sein mit ihren Games und teils Millionen verkaufen. Nur setzen sie nicht nur oft auf falsche Technik, bloß nichts riskieren, bloß nichts investieren sondern auch auf die falschen Plattformen bzw. beschränken sie sich da zu sehr und meiner Ansicht nach aus reiner Unfähigkeit. Spiele lassen sich heutzutage problemlos Multiplattform entwickeln. Die modernen Engines geben das her. Letztlich gibt es aktuell auch nur zwei hardwaremäßig verschiedene Plattformen, nämlich X86 (PC, Playstation, XBox) und ARM (Switch, Smartphone).

      Und wie gesagt, Falcom eiert da scheinbar immer noch mit Sonys Phyre Engine für PS Vita, PS3 und PS4 rum. Damit machen sie Grafik auf PS2 Niveau. Wobei die Engine normalerweise immerhin PS3 Niveau schafft, die PS4 Unterstützung wurde noch reingepatcht aber eben auch nur das, keine grafischen Sachen, welche die PS3 noch nicht konnte. Die Engine wird seit beinahe zehn Jahren nicht weiterentwickelt, gerade geschaut, der letzte Release-Status ist Januar 2012 mit Version 3.5.1.

      Das ist natürlich irre mit so veralteter Technik zu hantieren. Nicht mal ich habe noch so alte Anwendungssoftware auf dem Rechner. (Und ich habe durchaus einige alte Programme laufen, weil ich nicht ständig neu kaufe und Open Source für mich oft keine Alternative qualitativ ist).

      Ich meine, ein weiteres Beispiel, Atlus' Catherine. Die haben das alte PS3 Spiel für PC portiert, obwohl sie zeitgleich(!) mit Catherine Full Body das Remaster für PS4 gemacht haben. Was ist jetzt wohl einfacher, das PS4 Spiel was auf identischer Hardware läuft zu porten oder das alte Spiel, was auf völlig anderer Hardware lief, aufwendig zu porten? Logisch wäre Full Body einfach Multiplattform zu machen aber was machen sie? Sie porten kompliziert die olle Kamelle. Das ist LÄCHERLICH! Wer immer solche Entscheidungen bei Atlus trifft gehört aus dem Job entfernt.

      Bastian.vonFantasien schrieb:

      Hast du für ganzen Behauptungen auch Zahlen die das nachweisen können. Ich hab damals die Sales immer mitverfolgt wenn sie hier veröffentlich wurden. Auch sonnst keine Beiträge in der Richtung gelesen. Außer das man durch den Release des Switch Ports von Ys VIII die 500k Marke knacken konnte. Heisst aber noch lange nicht das sie maßgeblich daran beteiligt war.

      Natürlich gibt es jene die auf die Switch Ports warten. Wenn sie denn rechtzeitig angekündigt werden. Gilt aber für so ziemlich jedes Spiel. Dann gibts aber eben jene die lieber Trophäen wollen, und das sind nicht wenige, und jene die trotz Switch lieber zur PS4 greifen weils besser läuft.
      Also der Gedankengang, nur aufgrund eines zeitgleichen Releases die Switch erfolgreicher zu sehen erschließt sich mir nicht.

      Aktuell mag es in Japan vlt so sein aber Japan allein trägt das Franchise halt nicht mehr.

      Japanische Entwickler entwickeln eigentlich immer nur mit Japan in Gedanken. Die Übersetzungen werden ja ohnehin dann immer ausgelagert und die Qualität ist auch oft nur durchwachsen. Für die ist eine West-Veröffentlichung immer irgendwie hinten an. Das gilt insbesondere für die kleinen "Special Interest" Spieleschmieden. Bei Großunternehmen wie Square Enix, Sony und Nintendo ist das natürlich nicht generell der Fall.

      Und Somnium hat natürlich absolut recht, Japan ist Nintendo Land, da gab es doch erst letztens die Meldung, dass Nintendo 80 Prozent des Marktes beherrscht und den Rest teilen sich Playstation und PC (Mobile Games nicht enthalten). In Japan nicht für Switch zu veröffentlichen ist entsprechend das Dümmste, was eine japanische Spieleschmiede machen kann.
      Ein Blick in die Spielecharts der Konsolen reicht auch, in den Top 20 finden sich inzwischen doch nur noch ganz wenige Playstation Titel.
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    • Spiritogre schrieb:

      Dann haben sie dumme Marktanalysten. Ne sorry, so sehr ich die Falcom Games oder auch Atlus liebe, deren Horizont reicht einfach nicht weiter als die eigene Nasenspitze, die könnten richtig erfolgreich sein mit ihren Games und teils Millionen verkaufen. Nur setzen sie nicht nur oft auf falsche Technik, bloß nichts riskieren, bloß nichts investieren sondern auch auf die falschen Plattformen bzw. beschränken sie sich da zu sehr und meiner Ansicht nach aus reiner Unfähigkeit. Spiele lassen sich heutzutage problemlos Multiplattform entwickeln. Die modernen Engines geben das her. Letztlich gibt es aktuell auch nur zwei hardwaremäßig verschiedene Plattformen, nämlich X86 (PC, Playstation, XBox) und ARM (Switch, Smartphone).
      Ich glaube das zu entscheiden obliegt wohl allein dem Entwickler und Publisher. Es sind pragmatische Entscheidungen an denen viele Arbeitsplätze hängen, ich möchte da nicht in der Haut stecken, das sind keine Entscheidungen für Hitzköpfe. Letzten Endes ist es ein hartes Business und ich denke Laien wie wir haben da wohl kaum den Background um das objektiv infrage zu stellen. :D
    • Fayt schrieb:

      Ich glaube das zu entscheiden obliegt wohl allein dem Entwickler und Publisher. Es sind pragmatische Entscheidungen an denen viele Arbeitsplätze hängen, ich möchte da nicht in der Haut stecken, das sind keine Entscheidungen für Hitzköpfe. Letzten Endes ist es ein hartes Business und ich denke Laien wie wir haben da wohl kaum den Background um das objektiv infrage zu stellen. :D
      Na ja, wie viele Entwickler / Angestellte kann ein Falcom schon haben? Es müssen jedenfalls merklich unter 50 sein und sie haben ja scheinbar auch nicht den Wunsch zu wachsen.

      Ich brachte vor ein paar Tagen ja schon das Beispiel Bloober Team. Die lagen vor fünf Jahren als kleiner Indie Entwickler bei 20 Angestellten, inzwischen sind sie bei fast 50 angekommen. Die sind vor zehn Jahren mit kleinen DSi Spielen angefangen, haben dann Smartphone mit ins Portfolio genommen und schließlich auch XBox 360 und PS3. Dann hatten sie genug Kapital um ein Layers of Fear zu machen und von da an sind sie fleißig gewachsen und haben ihren Markt gewaltig erweitert mit Titeln wie Blair Witch und jetzt The Medium.

      Oder nehmen wir CDPR, die sind als Übersetzungsstudio und lokaler Publisher angefangen, bevor sie mit Witcher 1 einen Achtungserfolg erzielen konnten (mit geschenkter Engine von Bioware, weil sie deren Spiele übersetzt haben) und haben sich von da an auf inzwischen über 1000 Angestellte hochgearbeitet.

      Wie gesagt, ich halte die Japaner einfach für zu gefangen in ihrer Blase. Wir sprechen hier immerhin von einer Entwickler-Nation, die den Videospielsektor zwischen Mitte 80er bis frühe 2000er komplett alleine dominierten. Und sie ruhen sich auf diesem Stand scheinbar gerne aus, sonst kann es eigentlich nicht sein, dass sie immer noch Spiele produzieren, die aussehen als wenn sie für die PS2 gedacht sind.
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    • Spiritogre schrieb:

      Ich brachte vor ein paar Tagen ja schon das Beispiel Bloober Team. Die lagen vor fünf Jahren als kleiner Indie Entwickler bei 20 Angestellten, inzwischen sind sie bei fast 50 angekommen. Die sind vor zehn Jahren mit kleinen DSi Spielen angefangen, haben dann Smartphone mit ins Portfolio genommen und schließlich auch XBox 360 und PS3. Dann hatten sie genug Kapital um ein Layers of Fear zu machen und von da an sind sie fleißig gewachsen und haben ihren Markt gewaltig erweitert mit Titeln wie Blair Witch und jetzt The Medium.

      Oder nehmen wir CDPR, die sind als Übersetzungsstudio und lokaler Publisher angefangen, bevor sie mit Witcher 1 einen Achtungserfolg erzielen konnten (mit geschenkter Engine von Bioware, weil sie deren Spiele übersetzt haben) und haben sich von da an auf inzwischen über 1000 Angestellte hochgearbeitet.
      Das sind aber beides Beispiele die sicherlich aber auch mit extremen Risiko verbunden waren und im Fall von CDPR sieht man jüngst was Wachstum auch bewirken kann. The Medium halte ich auch für ein schlechtes Beispiel da du hier ein Spiel aufführst was ebenfalls nicht multiplattform und dementsprechend gut auf die Xbox-Plattform/PC angepasst ist, ist oder ist das egal solange es auf dem PC erschienen ist? :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fayt ()

    • Fayt schrieb:

      Ich glaube das zu entscheiden obliegt wohl allein dem Entwickler und Publisher. Es sind pragmatische Entscheidungen an denen viele Arbeitsplätze hängen, ich möchte da nicht in der Haut stecken, das sind keine Entscheidungen für Hitzköpfe. Letzten Endes ist es ein hartes Business und ich denke Laien wie wir haben da wohl kaum den Background um das objektiv infrage zu stellen. :D
      Ich glaub auch als Laie kann man recht fundierte Einschätzungen dazu haben. :)

      Ne, das was Falcom da tut ist nicht pragmatisch, das ist einfach gemäß von Toshihiro Kondos Strategie. Das Problem sitzt bei vielen kleinen japanischen Unternehmen in deren Chefetage, wo man oftmals auf einen Markt von vor 20 Jahren fokussiert ist, und was damals gut gewesen ist muss heute auch gut sein.
      Ich denke nur das gerade eine Firma wie Falcom langfristig ihre Marktstrategie dringend überdenken sollte. Der japanische Markt für Sony schwindet mit jeder Generation weiter. Sonys eigener Fokus rückt immer mehr gen Westen. In vielen Foren kann man sogar bei Ys 9 jetzt schon lesen das die Kritik über die Grafik deutlich an Schärfe zunimmt. Und das sind alles PS4 Spieler, die auch Teil 8 eigentlich noch super fanden. Wenn das jetzt schon so anfängt, frage ich mich doch was uns dann mit dem ersten Next Generation Port erwartet...

      Weil Spieler die heute schon über "Scheiß Grafik" schimpfen, werden sich das Geflimmer auf ihrer PS5 garantiert nicht mehr geben. Und bei den eh schon geringen Stückzahlen die Falcom absetzt, wäre auch der Wegfall von wenigen Zehntausend Käufern bereits ein ziemliches Debakel, um nicht zu sagen brandgefährlich. Der Markt ändert sich nun mal.
      Ich hätte auch nicht erwartet das dass Pendel selbst bei einer einstmals Sony exklusive Reihe wie Disgea in Japan so deutlich zugunsten der Switch Fassung ausschlagen würde. Und das ist ja bei vielen Multi Releases ja keine Seltenheit. Selbst Ys 8 hat sich auf Switch bereits öfter verkauft. Sogar P5 Strikers kann gut auf Switch mithalten, und das bei einem Spinoff eines exklusiven PS4 Rollenspiels. Allein die Preorders in Europa lagen ja quasi gleichauf.


      Es verlangt ja keiner das eine PS4 als Plattform fallen gelassen wird. Aber sich so konsequent dem potentiell stärksten Absatzmarkt zu verweigern, indem man die eigentlich lukrativste Plattform stiefmütterlich behandelt wirkt auf mich, der auch mit genug Unternehmen im Business Alltag zu tun hat nicht sonderlich durchdacht. Das erinnert mich an die Leute die mir vor 10 Jahren in Bezug auf neuem PC noch erzählen wollten das ihre Schreibmaschine noch funktioniert. Keine Überraschung. Von denen ist heute keiner mehr am Markt aktiv. Ohne jetzt arrogant klingen zu wollen, aber überrascht hat es mich nie.

      Wer in der Welt von gestern arbeitet, gehört irgendwann auch zur Welt von gestern.
    • Fayt schrieb:

      Das sind aber beides Beispiele die sicherlich aber auch mit extremen Risiko verbunden waren und im Fall von CDPR sieht man jüngst was Wachstum auch bewirken kann. The Medium halte ich auch für ein schlechtes Beispiel da du hier ein Spiel aufführst was ebenfalls nicht multiplattform und dementsprechend gut auf die Xbox-Plattform/PC angepasst ist, ist oder ist das egal solange es auf dem PC erschienen ist? :D
      Sicherlich gibt es ein minimales Risiko wenn man sich vergrößern will es ist aber ja nicht so, als ob die Messlatte da für Falcom oder generell japanische Entwickler sehr hoch liegt. Sie müssen ja nur langsam mal zumindest Indie-Niveau bei der Grafik erreichen. Hello Games haben Joe Danger mit vier Leuten und No Man's Sky mit knapp einem Dutzend Entwicklern gemacht. Ihr neustes Spiel, the last Campfire, wurde großteils von drei (!) Leuten geschaffen.

      Moderne Software und alte Software kann schon einen gewaltigen Unterschied ausmachen. Ich habe gerade bei Falcom das Gefühl, die arbeiten da mit alten G4 Macs mit Photoshop 5 und nutzen noch Röhrenmonitore.

      Der Unterschied zwischen XBox / PC und Playstation ist, dass die Playstation als Grafikschnittstelle ein auf Open GL basierendes Eigengewächs nutzt, während PC / XBox DirectX nutzen. Je nach Engine ist das aber auch kein Problem, auf PC bieten ja einige Spiele sogar die Wahl zwischen DirectX und Vulkan an (Vulkan ist der inoffizielle Nachfolger von Open GL).
      Und auch Blair Witch erschien zunächst für PC / XBox und wurde dann später auf die PS4 geportet. Auch ein 50 Mann Studio hat halt nur so viele Resourcen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Spiritogre ()

    • Spiritogre schrieb:

      Sicherlich gibt es ein minimales Risiko wenn man sich vergrößern will es ist aber ja nicht so, als ob die Messlatte da für Falcom oder generell japanische Entwickler sehr hoch liegt. Sie müssen ja nur langsam mal zumindest Indie-Niveau bei der Grafik erreichen. Hello Games haben Joe Danger mit vier Leuten und No Man's Sky mit knapp einem Dutzend Entwicklern gemacht. Ihr neustes Spiel, the last Campfire, wurde großteils von drei (!) Leuten geschaffen.
      Dir ist aber schon die Geschichte hinter NMS bewußt, zum einen wurden sie von Sony direkt unterstützt und zum anderen war Version 1.0 ein extrem verbuggtes Spiel. Last Campfire kann ich nicht beurteilen, aber du führst hier ein Beispiel nach dem anderen an nur um zu zeigen wie derbe die Leute auf die Nase gefallen sind und sich erst mit viel Engagement wieder aus dem Dreck ziehen mussten.


      Spiritogre schrieb:

      Moderne Software und alte Software kann schon einen gewaltigen Unterschied ausmachen. Ich habe gerade bei Falcom das Gefühl, die arbeiten da mit alten G4 Macs mit Photoshop 5 und nutzen noch Röhrenmonitore.

      Da steckt aber viel eigener Frust in der Aussage dahinter. Bei soviel Expertise solltest du wohl den Typen in Falcoms Team austauschen. :D