PlayStation 5: Verbraucherzentrale mahnt Saturn ab – „intransparent und irreführend“

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    • Fur0 schrieb:

      Sylver schrieb:

      Hier muss man tatsächlich noch mal differenzieren. Die Preise aus dem Onlineshop gelten tatsächlich auch für die Märkte. Das Dumme ist, es gibt gar kein Personal, das die mehrmals täglichen, automatischen, Bot gesteuerten Preisanpassungen des Onlineshops alle 6 Stunden umsetzen kann.
      Daher ist der offizielle Weg, Online gucken und im Markt abholen.. ABER natürlich gibts auch dadurch im Laden hier und da individuelle Schnäppchen.. die einem durch den Online Dienst so verwehrt bleiben.

      Gibt hier keinen optimalen Weg..

      So kommen am Ende auch die Mehrfachpreise zu Stande. Gestern war der Online Preis 44 und die Ware wurde mit 44 ausgezeichnet. Heute kam 1 nach aber Online Preis ist 49 also wurden alle umgezeichnet, aber 2 nicht gefunden.. morgen kommt wieder eins und der Preis wird 47 sein und schon hat man 3 verschiedene Preise..
      Naja, man könnte einfach dauerhafte Preise anbieten. An sich sind die Märkte auch nur selten wirklich günstiger als andere Läden. Diese ständigen Nachlässe und Korrekturen sind eben reines Lockmittel.
      Oder um es mal mit dem etwas zynischen Plakat von Medimax vor paar Jahren zu kommentieren:


      Um das zu erreichen, müssten man ne globale Preisbindung einführen. Diese Online-Algorithmen orientieren sich nun mal an „gängigen“ Preisen.. aber würde man das einführen, würden plötzlich alle Games ihre 79,99 - 84,99 Pauschale fest bekommen. Ich persönlich würde das iwie zwar bevorzugen, würden diese Preise doch langfristig meinen Arbeitsplatz sichern und zusätzlich würde das Internet dadurch stark an Prominenz einbüßen.. aber ich glaube die Mehrheit hätte damit wiederum ein Problem.. und weil dem so ist, gibt es diese Abweichungen.
    • Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Leuten immer wieder so scharf darauf sind, Konsole und Spiele direkt zum Release zu erwerben oder vorzubestellen. Gerade in der heutigen Zeit, wo Spiele mit sehr großem Umfang veröffentlicht werden, lohnt es sich, mindestens ein halbes Jahr zu warten, bis A) der Preis eventuell gefallen ist und B) die größten Bugs behoben worden sind. Klar werben die Publisher schon monatelang vor der Veröffentlichung eines Spiel mit diversen Vorbesteller-Boni um die Kunden, aber damit kann man mich nicht mehr locken. Ich habe bei meinen letzten fünf Spiele mindeste ein halbes Jahr gewartet, um dann ein halbwegs fehlerfreies Spielerlebnis genießen zu können.

      Auch bei Konsole habe ich es mir angewöhnt, mindestens ein Jahr zu warten, und gerade jetzt bei der PS5 sieht man, dass es wohl keine schlechte Idee war: Laute Lüfter, Probleme mit der Hitzeentwicklungen bei längerem Zocken, was die Konsole langfristig schädigen kann, Performance-Probleme aufgrund von Software- beziehungsweise Progammierfehlern, geringer Speicher, den man mit eigenen SSDs derzeit nicht erweitern kann, das Sony erst mit den Herstellern verhandelt, um dann mit einem Software-Update den SSD-Karteslot freizugeben - da frage ich mich schon, wieso sich Kunden so etwas überhaupt antun. Es ist ja schon traurig genug, dass man in der heutigen Zeit keine perfekte funktionierende Konsole bei der Erstveröffentlichung erwarten darf, geschweige denn ein fertig programmiertes Spiel - eine Wartezeit von sechs Monaten bei Spielen respektive einem Jahr bei Konsolen muss man schon hinnehmen, was viele nicht können. Interessant finde ich, dass eine Konsole wie die PS5 anscheinend ausgiebig getestet wurde, das fertige Produkt dann aber nicht erstklassige Qualität abliefert. Da nehme ich an, dass die Test-Konsole besser verarbeitet waren als die Massenprodukt. Natürlich, bei einem Preis von fast 400 Euro für die No-Disc-Variante war ich schon mal skeptisch, on da nicht zu viel beim Material gespart wurde. Bei Spielen war es fast absehbar, dass die Preise steigen werden - aber bedenkt man einmal, wie teuer damals N64-Spiele waren (im Schnitt umgerechnet zwischen 70 und 80 Euro), kann man damit schon leben. Oder man wartet einfach eine gewisse Zeit und nutzt die ganzen Special-Angebote, die oft in den Online-Stores angeboten werden.

      Neulich fragte mich ein Bekannter, wann ich denn endlich "Cyberpunk" 2077 spielen werde - er war ganz überrascht, als ich sagte: "nicht vor Ostern 2021". Und ich behielt recht, denn offensichtlich hat das Game einige Bugs und Performance-Probleme auf den Konsolen. Ich kann jedem Zocker/in nur raten. bei neue Konsolen und frischt veröffentlichen Top-Spielen einfach mal ein paar Monate abzuwarten. Man wird es nicht bereuen, denn wenn wir ehrlich sind: Bis die PS5 ihr ganzes Potenzial ausgeschöpften kann, ziehen sicher noch zwei bis drei Jahre ins Land und die derzeitigen Konsolen werden auch noch eine sehr lange Zeit bedient. Ich hoffe trotzdem. dass demnächst ein ausgereiftes PS5-Modell auf den Markt kommt, das wirklich einwandfrei funktioniert. Aber selbst dann warte ich noch ein bisschen ab, denn aus der Erfahrung mit der Xbox 360 (erste Gerät erlitt den "Ring of Death", das zweite hatte Laufwerk-Probleme) kann ich nur sagen: "Oft ist erst die dritte Generation die beste." Und bevor nun alle meinen: "Früher war alles besser!", nein, mein erste Mega Drive (PAL-Version) übertrug diverse Spiele nur in Schwarz-Weiß oder es flackerte manchmal während des Zockens - war damals ein legendärer Fehler der erste Baureihe. Geduld bringt also nicht nur Rose, sondern erspart manchmal auch Menge Ärger und Frust.
    • SGGG schrieb:

      Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Leuten immer wieder so scharf darauf sind, Konsole und Spiele direkt zum Release zu erwerben oder vorzubestellen.

      Weil es viele Entwickler verdient haben sie so gut es geht zu unterstützen und auch einige drauf angewiesen sind das man nen Spiel zum Vollpreis holt und nicht erst wenn es in irgendeinem Sale verramscht wird.


      SGGG schrieb:

      und gerade jetzt bei der PS5 sieht man, dass es wohl keine schlechte Idee war: Laute Lüfter, Probleme mit der Hitzeentwicklungen bei längerem Zocken, was die Konsole langfristig schädigen kann, Performance-Probleme aufgrund von Software- beziehungsweise Progammierfehlern, geringer Speicher, den man mit eigenen SSDs derzeit nicht erweitern kann, das Sony erst mit den Herstellern verhandelt, um dann mit einem Software-Update den SSD-Karteslot freizugeben - da frage ich mich schon, wieso sich Kunden so etwas überhaupt antun.

      Und von wie vielen Sprechen wir hier? Niemand kennt die genaue Schnittmenge. Bei einem Industrieellen Massenprodukt gibt es immer mal Fehler. Irgendwelche Handy Akkus die Explodieren, Fehlerhafte Konsolen, Fehlerhafte Firmware die ganze Geräte grillt.....etc pp.


      SGGG schrieb:

      Neulich fragte mich ein Bekannter, wann ich denn endlich "Cyberpunk" 2077 spielen werde - er war ganz überrascht, als ich sagte: "nicht vor Ostern 2021". Und ich behielt recht, denn offensichtlich hat das Game einige Bugs und Performance-Probleme auf den Konsolen.
      Das Cyberpunk Problem ist definitiv unbestreitbar. Und wenn viele immer wieder die Meinung vertreten das sie Spiele möglichst auf allen Plattformen sehen möchten so bin ich der Meinung das dies eben der falsche Weg ist. Cyberpunk ist unbestreitbar vorrangig für den PC entwickelt worden und hätte dort auch bleiben sollen bzw vielleicht hätte man so viel Eier haben sollen die "old Gen" Version komplett zu canceln denn das Ergebnis sieht man nun was daraus entstanden ist. So hätten die Entwickler die nötige Luft gehabt das Spiel für den PC zu polishen und dann mit dem Port auf die neue Gen anfangen können ohne sich den Stress zu machen das Game irgendwie lauffähig auf der old Gen zu bekommen.

      Man sieht nunmal recht deutlich das Exklusivtitel egal für welche Plattform einfach am optimalsten Laufen weil man sich eben voll und ganz nur auf eine Plattform konzentrieren muss. Dies wird auch daran deutlich das exklusivtitel alles in allem eine deutlich geringere Patchfrequenz haben als Multiplattformtitel.

      SGGG schrieb:

      Ich kann jedem Zocker/in nur raten. bei neue Konsolen und frischt veröffentlichen Top-Spielen einfach mal ein paar Monate abzuwarten.

      Genauso könnte man auch jedem Zocker raten mal ein wenig die Füsse still zu halten. Jedem Entwickler sollte man raten ihre Games nicht schon anzukündigen solange sie sich teilweise noch in den Köpfen der Entwickler befindet, jedem Investor sollte man raten sich nicht in die Arbeit der Entwickler einzumischen......etc.

      Aber in der heutigen Zeit wo man den Entwicklern Knochenharte Deadlines setzt, die Fans bei Verschiebungen direkt zur Mistgabel greifen und Investoren damit drohen ihr Geld abzuziehen entsteht ein Druck den keine normale Person mehr Standhalten kann.

      Der damalige Leitsatz von Blizzard "Its done, when its done" nehmen sich nur noch die wenigsten Entwickler zu Herzen aus genannten Gründen. Heraus kommt dann oft ein zusammengeklöppeltes Spiel das erstmal monatelang fertig gepatcht werden muss nach dem Release.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~