Im Interview! Fairy Tail – Keisuke Kikuchi erklärt die Wahl des Genres und der Charaktere

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    • Im Interview! Fairy Tail – Keisuke Kikuchi erklärt die Wahl des Genres und der Charaktere

      Wir hatten die Gelegenheit, Fairy-Tail-Produzent Keisuke Kikuchi einige Fragen zu stellen – und haben sie genutzt. Fairy Tail ist schon eine ganze Weile für PlayStation 4, Nintendo Switch und PCs erhältlich. Es handelt sich tatsächlich um die erste Videospieladaption der sehr beliebten Manga- und Anime-Reihe.

      Wer Fairy Tail kennt, weiß, dass zur Serie durchaus auch ein Videospielgenre wie Musou oder Beat ’em up gepasst hätte. Das Entwicklerteam hat sich aber ganz bewusst für das RPG-Genre entschieden, wie Kikuchi uns erklärte. „Wir wollten sicherstellen, dass jeder, auch Fans, die nur den Anime gesehen haben und nicht regelmäßig zocken, auch beeindruckende Ketten-Magieangriffe entfesseln kann. Es wurde in Betracht gezogen, Fairy Tail als Actionspiel zu entwickeln, doch die Hauptaspekte der Geschichte, das Wachstum der Charaktere und das Aufbauen der Gilde konnten besser als Rollenspiel abgebildet werden“, so Keisuke Kikuchi. Die Welt und die liebenswerten Charaktere seien demnach wie gemacht für ein RPG.

      Die Auswahl der Charaktere war durchaus schwer

      Die Wahl des Genres war dann also doch recht einfach. Aber wie wählt man bei so einer Serie aus, welche Charaktere spielbar sein werden? „Es gibt eine Fülle an wirklich interessanten und beliebten Magiern in Fairy Tail, deshalb fiel es uns durchaus schwer zu entscheiden, wer Einzug in das Spiel erhält“, gibt Kikuchi zu. „Zu Beginn wählten wir die Charaktere der Fairy-Tail-Gilde und versuchten dann, ein oder zwei Charaktere der anderen Gilden einzubauen, die unserer Ansicht nach die Serie gut repräsentieren.“ Nach einigem Feedback und weiteren Diskussionen, auch unter Einbeziehung von Autor Hiro Mashima, sei man dann beim finalen Cast angelangt.

      Die Auswahl der Charaktere war ein schwieriges Thema.

      Autor Hiro Mashima und sein Einfluss auf das Spiel

      Apropos Hiro Mashima. Wir wollten vom Produzenten des Videospiels Fairy Tail auch wissen, welchen Einfluss der Autor der Originalgeschichte genau hatte. Tatsächlich scheint Mashima nah dabei gewesen zu sein. Kikuchi führt dazu aus: „Mashima-sensei begann damit, die Erstellung der Charaktermodelle, Magie und Hintergründe zu betreuen. Einige Details, die für den Anime vereinfacht wurden, haben wir für das Spiel neu konstruiert, damit sie hier besser repräsentiert werden. Wie zuvor erwähnt, die Entscheidung der Spielcharaktere, der Fokus der Geschichte und viele andere Abschnitte der Planung wurden mit Mashima-sensei abgesprochen.“ Mashima habe insgesamt sehr viel Feedback gegeben und seine Gedanken genau erläutert, wie Fans auf bestimmte Aspekte des Spiels reagieren würden.

      Die Chancen auf eine Fortsetzung

      Wenn ihr mit Fairy Tail viel Spaß hattet, möchtet ihr sicher auch wissen, wie die Chancen auf eine Videospielfortsetzung stehen. Das Spiel endet mit der Tartaros-Arc, es gibt also noch genug Spielraum. „In der Tat hat Fairy Tail noch weitere großartige Episoden zu bieten, aus denen man schöpfen kann. Wenn eine Vielzahl an Fans das Spiel feiert, dann wäre ich definitiv bereit, das Ganze zu einer Reihe auszubauen. Wir haben bereits viele Kommentare erhalten, die gerne Action-Elemente in einem Fairy-Tail-Spiel haben wollen, sodass wir solche Ideen in Zukunft durchaus in Betracht ziehen werden“, erzählte uns Kikuchi. Wie so oft: die Zahlen entscheiden.

      Fairy Tail ist für PlayStation 4, Nintendo Switch und PC-Steam erhältlich.

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      Bildmaterial: Fairy Tail, Koei Tecmo / Gust

    • Tolles Interview.

      Das Spiel an sich wirkt jetzt nicht wirklich, das erhoffte Fairy Tail Game, das Fans erwartet haben. So viel ich gelesen habe, ist es nicht wirklich gut angekommen. Was schade ist. Das Koei hier aus dem Spiel aber kein Warriors und kein Fighting Game(Ja Bamco ich schaue dich an...) gemacht haben, erstmal Hut ab. Vielleicht kaufe ich mir das Spiel irgendwann mal für einen 20er.