Ausgelesen! - Der letzte Literatur-Thread auf JPGames

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    • Ausgelesen! - Der letzte Literatur-Thread auf JPGames

      Lest ihr noch häufig Bücher? 16

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      Ich wollte jetzt nicht unbedingt die Schmöckerecke von 2009 revitalisieren. Es gibt in einem anderen Unterforum einen ähnlichen Thread von @Mahiro, der sich aber mehr oder weniger nur Light Novels widmet.

      Was mir hier schon länger fehlte ist ein größerer, aktiver Thread rund um Literatur der sich nicht nur auf eine bestimmte Gattung der Literatur beschränkt. In "Ausgelesen!" soll über Unterhaltungsliteratur wie Sachbücher diskutiert werden können. Da das aber vermutlich eher selten der Fall ist, wird "Ausgelesen!" wohl hauptsächlich als Thread für Bücher dienen, die man gerade gelesen hat und ein paar Worte darüber verlieren möchte. Solche Threads haben es bekanntlich immer etwas schwerer, da ich aber ständig ein Buch hier liegen habe, wird es vermutlich immer ein wenig Aktivität hier geben und wer weiß, vielleicht finden sich hier ja einige unerwartet bibliophile User!

      Da ich mit dem Startpost noch was vorhabe in absehbarer Zeit werde ich hier nicht über das Buch reden, was ich gerade ausgelesen habe, sondern später darüber in einem separaten Post sprechen. In der Zwischenzeit darf natürlich gerne wer anders den Anfang machen :D
    • "Ja, aber nicht mehr so häufig".

      Ich habe vor 10 Jahren noch jährlich richtig viel gelesen, 2-3 Bücher im Monat.
      Inzwischen hat das aber nachgelassen, ich lese immer noch gerne, aber das sind dann vielleicht 5-10 Bücher im Jahr , das variiert stark je nachdem was mich gerade interessiert.

      Das sind in erster Linie entweder Sachbücher zu spezifischen Themen, wo ich dann gerne mehrere Bücher zum Thema lese, oder eh....dont judge me....YA Bücher.^^

      Jaja ich mag die auch mit 30 noch ganz gerne, ich mag Dystopien einfach echt sehr gerne, da nehme ich dann alles was irgendwie Anklang findet, und das sind auch oft halt eher Bücher aus dem YA Bereich, dank dem Panem Hype von damals.

      Bei Sachbüchern habe ich zum Beispiel vor 2 Jahren mehrere Bücher zur griechischen Mythologie. Momentan hab ich noch 3 Bücher hier liegen die ich noch lesen muss. Das letzte Band der Young Elites Trilogie, "Making Sense of the Alt-Right" und eh das dritte sag ich jetzt lieber nicht.^^

      Mit Light Novels aus Japan kann ich nicht so viel anfangen, habs mal probiert aber lag auch teilweise daran das ich auch mit dem ganzen Animeding nicht mehr viel zu tun habe.


      Warum ich weniger lese liegt an der Zeit und eh natürlich an Videospielen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aruka ()

    • Ich habe mich jetzt mal für die Option "Ja, ich lese noch immer häufig gerne verschiedene Bücher/Sachbücher" entschieden, auch wenn ich ehrlich gesagt früher deutlich mehr Romane gelesen habe als heutzutage ^^' Ich weiß gar nicht, ob ich das hier im Forum jemals irgendwo erwähnt habe, aber tatsächlich habe ich die letzten Jahre Germanistik studiert und jetzt Anfang Oktober meinen Master of Arts in Deutsche Literatur gemacht. Dementsprechend lese ich natürlich auch sehr viel, aber ich komme heutzutage immer weniger dazu, Romane einfach nur zur Unterhaltung und Entspannung zu lesen.

      Durch mein Studium lese ich natürlich sehr viel Forschungsliteratur, aber auch viele ältere Texte, z.B. habe ich mich in den letzten Monaten viel mit dem Themenkomplex Poetik/Ästhetik beschäftigt, wo dann Texte wie Kants Kritik der Urteilskraft, Lessings Laokoon oder Schillers ästhetische Theorie auf dem Programm standen. Ich weiß nicht, ob solche Sachen hier irgendjemanden interessieren, wenn ja, kann ich über sowas auch gerne mal berichten haha. Jetzt als nächstes steht meine Promotion an, daher werde ich darüber sicherlich auch immer einiges zu berichten haben :)

      Ansonsten: Der letzte Roman, den ich gelesen habe, war "Wilde Reise durch die Nacht" von Walter Moers. Den Autor kennen hier vielleicht auch ein paar Leute, besonders "Die Stadt der Träumenden Bücher" :) Mir gefiel der Roman echt gut, der "Twist" ist hier, dass der Autor das Geschehen entlang von Bildern des Künstlers Gustave Doré entworfen hat. Ich find die Illustrationen von Doré wirklich sehr ansprechend - hab mir jetzt heute auch mal einen Bildband mit einigen seiner Kreationen bestellt - und Moers hat einfach so einen ironischen Stil, der mir sehr gut gefällt.
    • Aruka schrieb:

      Ich habe vor 10 Jahren noch jährlich richtig viel gelesen, 2-3 Bücher im Monat.
      Inzwischen hat das aber nachgelassen, ich lese immer noch gerne, aber das sind dann vielleicht 5-10 Bücher, das variiert stark je nachdem was mich gerade interessiert.

      Für ein Buch muss man irgendwie auch in der Stimmung sein. Ich habe meinen Blog rund um Bücher und Filme rund 9 Jahre geführt und irgendwann, wenn du wirklich die Möglichkeit hast, jede Neuerscheinung umsonst zu bekommen, tritt eine Übersättigung ein und das Hobby wird schnell zu einer Last. Du musst die Besprechung bis dahin fertigbekommen damit du beim Verlag einen guten Eindruck hinterlässt, setzt dir selbst Deadlines und ehe ich mich versah, habe ich die vergangenen zwei Jahre relativ wenig gelesen und die Arbeit an meinem Blog größtenteils auf Eis gelegt, bis ich wieder Lust habe, über Literatur zu schreiben.

      Bis dahin habe ich mir hier einen Stapel zurechtgelegt mit Büchern, die ich nach meiner eigenen Geschwindigkeit lesen werde. Dann kann auch mal passieren, dass ich wochenlang dieses Buch nicht anrühre.

      Light Novels sind für mich jetzt auch nicht wirklich die Erfüllung. Es gibt einige Reihen die ich gerne lese/gelesen habe, aber die dann auch zu Endlos-Serien mutiert sind und ich nicht mehr wirklich mitgekommen bin. Problematisch finde ich bei Light Novels meistens den ersten Band, der aus der Kopierfabrik kommt und einfach eine Kopie von der Serie sein könnte, die ich zuletzt begonnen hatte. Besonders im Isekai-Genre ist das ein riesiges Problem.


      @Mirage
      Glückwunsch erstmal zu deinem Master! Davon wusste ich natürlich auch nichts.

      Walter Moers ist natürlich ein fester Begriff der deutschsprachigen Phantastik. Den meisten wohl weiterhin bekannt durch Kapitän Blaubär oder dem kleinen Arschloch. Aber natürlich sind es die Zamonien-Romane, womit er wohl am meisten glänzt. "Wilde Reise durch die Nacht" habe ich mir nun mal vorgemerkt, klingt sehr interessant.
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      Zuletzt gelesen

      Final Fantasy VII: Der Blick nach vorn
      Autor: Kazushige Nojima
      Verlag: Panini




      Seit einigen Jahren in meinem Besitz, zuvor nur die Geschichte von Denzel gelesen die mir damals echt gut gefallen hat da ich den Charakter in Advent Children sehr überflüssig fand. Diese Geschichte wurde auch recht gut als OVA in bewegte Bilder umgesetzt. "Der Blick nach vorn" ist übrigens keine Light Novel sondern schon eine sehr üppige Kurzgeschichten-Sammlung von 6 Stories und kleineren Intermissions namens "Weißer Lebensstrom" und "Schwarzer Lebensstrom" der je aus der Sicht von Aerith und Sephiroth erzählt wird. Illustrationen hat das Buch keine.

      Das Buch zählt zur Compilation of Final Fantasy VII und wurde von Nojima selbst verfasst. Die japanische Ausgabe ist 2009 erschienen, die erste ausländische Übersetzung war die deutsche Fassung von Panini und erschien 2011 (und die einzige Übersetzung die nicht den offiziellen Titel "On the Way to a Smile" trägt). Die englische Übersetzung ist erst 2018 erschienen, eine italienische Übersetzung sogar erst in diesem Jahr was mich sehr überrascht hat, da ich dachte, dass das Buch aufgrund der Popularität von Final Fantasy VII schon unlängst in alle relevanten Sprachen übersetzt worden wäre.

      Und ich muss sagen, mir hats gefallen. Die Charaktere in Advent Children kommen allesamt flach und wenig interessant rüber. Wichtige Brücken/Verbindungen im Film fehlen und auch über die Krankheit sowie der Jenova-Boyband ist nicht wirklich viel bekannt. Im Buch erfährt man, was in den zwei Jahren nach dem Spiel passiert ist und gibt einen wesentlich glatteren Übergang zu Advent Children, der eigentlich komplett auf Eyecandy/Action ausgelegt ist.

      Jeder einzelnen Geschichte haftet natürlich auch das japanische System von Moral und Pflicht an. Wie kann ich meine Schuld begleichen? Selbstfindung, Isolation, Wiedergutmachung aber auch schmerzhafte Erfahrungen. Nojima baut das oftmals sehr gut ein, manchmal wirkt es aber auch übertrieben, fast schon erzwungen. Zudem sollte man auch anmerken, das Buch besitzt die Fähigkeit, einen runterzuziehen. Besonders die Story von Denzel und Nanaki. Sehr schön hingegen fand ich wie man auf die Beziehung von Cloud, Tifa und Marlene eingeht und man später noch Denzel aufnimmt. Die Geschichten selbst sind nicht auf Action ausgelegt und befassen sich wirklich ausschließlich mit den Charakteren, ihren Schicksalen und ihren Reisen zur Selbstfindung. Der große Fokus liegt aber darauf, dass sie mental allesamt komplette Wracks sind und nie den Tod von Aerith verkraftet haben. Da gibt es noch eine nennenswerte Szene am Grab von Aerith. Die Gefühle von Aerith zu Cloud werden hier noch einmal verdeutlicht. Viele dachten immer, Cloud wäre mehr oder weniger nur ihr Spielzeug, aber hier erfährt man etwas mehr von ihren wahren Gefühlen was mir ganz gut gefallen hat.

      Insgesamt für mich mit Crisis Core das beste Produkt, was aus der doch fragwürdigen Compilation of Final Fantasy VII entstanden ist. Ob das Buch geholfen hat, meine Einstellung gegenüber Advent Children zu ändern wird sich bald zeigen, da ich den Film nochmal schaue, sobald ich das Original zum ersten mal alleine beendet habe. Einen weiteren Final Fantasy VII Roman habe ich ja noch hier der im Rahmen der Compilation erschienen ist. Den Titel habe ich nun wieder vergessen, allerdings kommen da ja Charaktere vor, die man erstmals im Remake außerhalb dieses Romans gesehen hat.

      Ich würde immer noch gerne eine offizielle Übersetzung von X-2.5 lesen, da ich Nojima eigentlich für einen sehr fähigen Schreiber halte und dem Buch Unrecht getan wird, weil es einfach keine offizielle englische Übersetzung gibt und das, was ich provisorisch aus dem französischen übersetzt gelesen habe (nämlich den kompletten Roman) zumindest Potential hatte. Jetzt kommt aber erstmal Final Fantasy XV: The Dawn of the Future dran.
    • Ich weiß nicht so recht ob das dazu zählt, aber ich lese jeden Tag mindestens eine Stunde bevor ich ins Bett gehe auch wenn das meiste davon Lightnovels sind :/
      Wenn die nicht dazu zählen, bin ich eher eine Gelegenheitsleserin da ich nur sehr selten Bücher finde die mich ansprechen.
      Mein letztes "richtiges" Buch war "Die Nacht der Wölfin" von Kelly Armstrong vor 2 Monaten.

      Die Handlung handelt um eine Frau die ein Geheimnis hat und zwar das sie die letzte lebende Werwölfin ist und sich nicht nur als Mensch in einer schwierigen Situation in der Welt befindet, weil sie sehr attraktiv ist und deswegen oft sexuell belästigt wird, sondern auch von den männlichen Werwölfen gejagt wird da sie die einzige Partnerin ist.
      Sie muss auch gegen ihre eigenen animalischen Instinkte kämpfen.....es ist ein so tolles Buch gewesen, auch wenn ich es sicher nicht jedem empfehlen kann da es mehr Richtung Erotik Thriller geht und einige Szenen sexuelle Gewalt etc. eine Rolle spielt.
      Ich hab das Buch am meisten wegen der Heldin gefeiert, weil sie stark, selbstsicher und sich von niemanden unterkriegen lässt egal ob Mensch oder Werwolf.

      Ich denke ich sollte vielleicht mit einem neuem Buch wieder anfangen und keiner LightNovel. 3-5 Bücher liegen schon seit Monaten hier.....vielleicht lese ich heute Abend mal "Dunkler als die Nacht" von Michael Conelly :)
    • Aruka schrieb:

      Inzwischen hat das aber nachgelassen, ich lese immer noch gerne, aber das sind dann vielleicht 5-10 Bücher im Jahr
      Also 5-10 pro Jahr, hab ich vergessen zu schreiben, früher waren es halt 2-3 im Monat. So ist es richtig.^^

      Dann auch von mir Glückwünsch @Mirage!

      Walter Moers sagte mir da sogar nix, ich kenne mich aber auch allgemein nicht sehr gut mit deutschen Autoren aus, oder prinzipiell mit den Klassikern, klingt aber recht interessant. Habe aber auch viele der Klassiker nicht gelesen.
      Bei Sachbüchern orientiere ich mich auch meist eher daran welches Thema mich gerade interessiert.
      In den letzten 1-2 Jahren sind das eher politische Themen da mich das schon fasziniert was gerade so passiert, im negativen Sinne leider.

      Somnium schrieb:

      Final Fantasy VII: Der Blick nach vorn
      Ich hab auch irgendwo noch ein Buch zu Final Fantasy 13 liegen, hab das aber nie fertig gelesen.^^

      Meine kleinen Minireviews 2020
      Currently playing: AC Valhalla/B3/Cold Steel 4
      Dieses Jahr durchgespielt: 37




    • Ich lese eigentlich immer ein Buch. Bin ich mit einem durch, kommt schon das nächste dran und sehr oft und gerne im Bett vorm Schlafen gehen. Oft lese ich Romane, hin und wieder auch Sachbücher, wie zum Beispiel gerade ein Buch über die Flucht aus Nordkorea.
      Die Schmökerecke war ja glaube ich sogar damals von mir initiiert worden hm xD schreibe jetzt mal nicht mehr, da ich am iPad tippe und das sehr nervig ist mit zwei Fingern.


      Nora El Nora, ne'ezar begvura shuvi elay malki

      Dodi refa, nafshi nichsefa, lebeitach malchi
    • Ich lese sehr oft, aber ich habe ein Problem. Ich kann nur bei stille lesen. Da kann ich besser die Story folgen, und im Buch eintauchen.

      Somnium schrieb:

      Ob das Buch geholfen hat, meine Einstellung gegenüber Advent Children zu ändern wird sich bald zeigen, da ich den Film nochmal schaue,
      Aber schön, die Complete/Director's Cut Fassung anschauen.
    • Aruka schrieb:

      Ich hab auch irgendwo noch ein Buch zu Final Fantasy 13 liegen, hab das aber nie fertig gelesen.^^

      Die XIIIer Bücher wurden ja von einer anderen Autorin geschrieben. Muss auch sagen, der erste Roman zu XIII war schon etwas zäh. Dafür fand ich die beiden zu XIII-2 richtig gut. Die meisten Romane bei Square Enix werden von Jun Eishima geschrieben. Darunter auch Dawn of the Future sowie die ganzen Nier-Romane. Nojima hingegen schreibt die Romane, zu deren Spiele er auch die Story geschrieben hat was dann wohl Final Fantasy VII und Final Fantasy X wären.


      Alhym schrieb:

      Die Schmökerecke war ja glaube ich sogar damals von mir initiiert worden hm xD schreibe jetzt mal nicht mehr, da ich am iPad tippe und das sehr nervig ist mit zwei Fingern.

      Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen. Es gibt hier sogar drei Schmöeckerecken :D
      JPGames war mal sehr kultiviert. Und die ursprüngliche Schmöeckerecke stammt dann auch wirklich von dir und das ist auch die, die am meisten Seiten hat.

      Im vergangenen Jahrzehnt scheint es hier aber so etwas nicht mehr gegeben zu haben. Ich hoffe, so ein frischer Start kommt mal ganz gut.


      DarkJokerRulez schrieb:

      Aber schön, die Complete/Director's Cut Fassung anschauen.

      Ich glaube, mittlerweile gibt es auch keine andere Fassung mehr :D
      Es sei denn man ist immer noch auf DVD unterwegs. Der Director's Cut ist nur auf Blu-ray erschienen. Die Kinofassung war furchtbar. Da gibt es noch weniger Story und wirklich auch noch zig andere Nachteile, meistens rein kosmetischer Natur, aber der Director's Cut ist in allen Belangen vorzuziehen.
    • Somnium schrieb:

      Ich glaube, mittlerweile gibt es auch keine andere Fassung mehr
      Es sei denn man ist immer noch auf DVD unterwegs. Der Director's Cut ist nur auf Blu-ray erschienen. Die Kinofassung war furchtbar. Da gibt es noch weniger Story und wirklich auch noch zig andere Nachteile, meistens rein kosmetischer Natur, aber der Director's Cut ist in allen Belangen vorzuziehen. :D
      Witzigerweise, wenn der Film im Fernseher ausgestrahlt wird, ist es immer die gekürzte Fassung. Auf Netflix hatte ich ihn auch nur als Original Fassung wahrgenommen. Auch auf Amazon Prime Video kann man sich nicht die Director's Cut ausleihen oder kaufen. :D
    • Lese praktisch immer die letzte halbe Stunde vor dem Schlafen, Plus/Minus Müdigkeit.

      Derzeit lese ich den 7. Band von The Expanse. Davor habe ich Lovecrafts Berge des Wahnsinns verschlungen. Wie viele ich lese hängt auch immer vom Buch ab. Manche Bücher fließen nur so, andere stagnieren. (fast wie bei Spielen)
    • Tendiere ja zwischen 1 und 2, wobei ich mich letztendlich doch für den 1. Punkt gevotet habe. An sich lese ich deutlich weniger Romane und Thriller wie früher, was einfach daran geschuldet ist, dass ich viel weniger Zeit habe wie früher. Dazu kommt, dass ich viel mehr Fach- und Sachbücher lese und Visual Novels nehmen zusätzlich einen Leseslot bei mir ein. Bei Light Novels verfolge ich nur 2 Serien intensiv und da eine Volume eh nur alle 3+ Monate rauskommt, ist das schon fast vernachlässigbar.

      Erst letzte Woche habe ich auch Metro 2035 abgeschlossen. Allerdings hatte sich der dritte Teil bei mir rund 6 Monate gezogen, bis ich den mal durch hatte, während ich 2033 in nichtmal einem Monat gelesen hatte. Es ist einfach ein Problem, wenn ich mal spannendere Literatur aus anderen Bereichen habe, dann bleiben gewisse Bücher auf der Strecke und das Wiederaufnehmen ist bei mir dann immer schwierig.
      1984 ist als nächstes geplant und zumindest schonmal gekauft.
      Currently Playing: Wasteland 3 (PC), Sankaku Renai (PC), YOU And ME and HER (PC), Monster Train (PC), 13 Sentinels: Aegis Rim (PS4)
      Backlog: 17 Titel
    • Ich vote jetzt mal für: Ja, aber nicht mehr so häufig, da mir die Zeit fehlt.
      Mit dem Zusatz eher, dass ich seit einiger Zeit nicht mehr so das Interesse daran mehr habe bzw. dass mir derzeit nichts interessant genug erscheint von mir gelesen zu werden. Aber das ist bestimmt nur eine Phase von mir, zwar etwas langanhaltend, aber naja.

      Mein erstes wirkliches Buch, welches ich gelesen hatte, war das Buch zum ersten Spider-Man Film (den mit Toby Maguire).
      Früher hatte ich kein Geld für den Kinobesuch, aber ein paar Wochen später, nachdem der Film nicht mehr im Kino lief und ich nicht so lange auf die DVD-Fassung warten wollte, entschied ich mich halt das Buch dazu zu kaufen.
      Was zudem für mich ein großer Schritt war, zumal ich davor nie gerne gelesen hatte und der Meinung war, dass ich auch nie gerne Bücher lesen werde.
      Naja, zumindest hatte mich das Buch nicht enttäuscht. Für meine Anfängerleseverhältnisse war das Buch gut geschrieben und ich hatte es innerhalb einer Woche durch.
      Im Endeffekt fand ich das Buch sogar besser als den Film, weil im Buch mehr Szenen enthalten waren, die meiner Meinung nach im Film hätten sein müssen.

      Daraufhin hatte ich oft und viel gelesen. Ob es nun Bücher von Marion Zimmer Bradley waren, wie "Das Licht von Atlantis" oder Bücher von Wolfgang Hohlbein, wie "Die Prophezeiung" usw.


      Aber nun gut... jetzt zum eigentlichen Thema! ^^

      Also wenn ich derzeit was lese, sind es meistens Fanfictions, Light Novels und Manga etc., da sie meinen momentanen Geschmack eher entsprechen, aber das sollte, wenn möglich, ja auch nicht hier rein.

      Tatsächlich war mein letztes Buch, welches auch @Somnium zuletzt gelesen hatte - "Der Blick nach vorn"! ^^
      Dieses Buch hatte ich tatsächlich häufiger gelesen, mal am Stück, mal nur vereinzelte Episoden, die mir besonders gefielen (Denzel, Yuffie und Nanaki) - je nachdem wie mir war.
      (Ich wünschte man hätte das Buch "The Kids Are Alright: A Turks Side Story" auch noch nach Deutschland gebracht. Auf englisch oder so bringt mir das leider recht wenig. -.-)

      Mein letztes Sachbuch, welches ich mir genehmigt hatte, war "Das Ich und die Abwehrmechanismen" von Anna Freud.

      Damals hatte ich so einen Trip mit dem Thema Psychologie und so'n Zeug. Zuerst hatte es mit psychischen Erkrankungen angefangen, ging dann über zu der maslowschen Bedürfnispyramide, den Einklang von "homo ludens und homo faber" bis hin zum Strukturmodell der Psyche von Sigmund Freud.
      Irgendwo dazwischen hatte ich mal angefangen von Jean-Paul Sartre "Das Sein und das Nichts" zu lesen, musste aber irgendwann das abbrechen, weil das Buch so unglaublich mit Fremdwörtern belastet war, dass ich gar nicht mehr hinterher kam, nach diesen ganzen Wörtern nachzuschlagen.

      Dieses Interesse kam damals eigentlich nur durch einer unglaublich langen und guten Fanfiction, die hinterher als eigenständiger "Roman" herausgekommen ist.

      Drogen, soziale Isolation und zu Hause Schläge statt Essen. Maik dachte, er hätte sich damit abgefunden. Doch seine Hoffnungslosigkeit äußert sich in Aggressionen gegen andere und seine Angst hindert ihn daran, seiner Situation zu entkommen. Siebzehn Jahre geht er durch die Hölle, bevor er von seinen eigenen Gefühlen wachgerüttelt wird. Was sich jedoch zuerst als Ausweg darstellt, droht ihn schon nach kürzester Zeit noch tiefer in den Teufelskreis der Verzweiflung hineinzustoßen ...

      Tote Gesellschaft ist ein gesellschaftskritischer Roman über Missbrauch, Abhängigkeit und soziale Not. Fachlich kompetent werden die psychologischen, sozialen und rechtlichen Umstände missbrauchter Kinder in die zwar erfundene, jedoch realitätsnahe Geschichte Maiks eingebettet. Das Buch will durch Verständnis Akzeptanz und Hilfsbereitschaft schaffen.

      Dieses Buch habe ich zu meiner persönlich Bibel erklärt!
      Wird zwar nicht jedermanns Fall sein, da auch noch Homosexualität eine große Rolle darin spielt...

      Damals, als das Buch heraus kam, hatte es um 30€ gekostet, Softcover. Aber gut, ich kannte die Fanfiction-Variante und wusste, dass sich die Investition lohnen würde.
      Man muss aber dazu sagen, das Buch hat eindeutig Überlänge mit seinen über 870 Seiten, und von der Größe etwas größer als "Der Blick nach vorn ist" mit kleinerer Schriftgröße - also eigentlich verdammt viel Stoff zum lesen. ^^
      "Leider" ist der Verlag pleite gegangen weshalb die beiden Fortsetzungen nicht mehr erscheinen konnten - die jeweils auch noch mal so lang sind. Aber die Autorin ist bereits am überlegen sich einen neuen Verlag zu suchen, der sich ihrer annimmt.


      So...
      Das lass ich jetzt hier mal so stehen. ^^


      Der Mensch, der verurteilt ist, frei zu sein, trägt das ganze Gewicht der Welt auf seinen Schultern; er ist, was seine Seinsweise betrifft, verantwortlich für die Welt und für sich selbst.
      Jean-Paul Sartre

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Valevinces ()

    • Ich lese in letzter Zeit zu wenig, habe mir aus unserer Bibliothek den vierten Band der besonderen Kinder geliehen....1 Kapitel gelesen und dann wieder nen Monat liegen lassen bis die leihfrist durch war.

      Mal sehen ob es mit dem neuen Band der Flüsse Londons besser klappt, den hab ich grade bestellt.

      Ansonsten werd ich auf E-Books umsteigen. Das Handy hat man immer dabei und anstelle von Reddit oder anderem social Media mist kann ich auch was lesen.

      Bin eher auf Hörbücher umgestiegen, beim fahren zur Arbeit, zu Kundenterminen oder eben beim zocken.
    • Ich muss gestehen, als ich den Thread erstellt habe, hätte ich gar nicht mit irgendeiner Resonanz hier gerechnet. Muss da auch ehrlich sein, so etwas ist nun mal nicht der große User-Magnet in einem Forum für Videospiele. Den Vote hatte ich erst nachträglich eingebaut und ansonsten dachte ich mir, ich würde im Alleingang hier über die Bücher schreiben, die ich gelesen habe :D

      Wenn dann noch so schöne Geschichten dabei rumkommen wie von @Valevinces, dann bin ich nachträglich sogar noch erfreuter, den Thread etwas allgemeiner gestaltet zu haben.


      Valevinces schrieb:

      (Ich wünschte man hätte das Buch "The Kids Are Alright: A Turks Side Story" auch noch nach Deutschland gebracht. Auf englisch oder so bringt mir das leider recht wenig. -.-)

      Genau so heißt das Buch. Ich kam schon nicht mehr drauf weil der Titel etwas lang und ungewöhnlich ist : D
      Ich habs hier liegen, aber rühre ich erst an wenn ich mit The Dawn of the Future durch bin. Offiziell zählt es glaube ich als Light Novel, daher ist es auch wesentlich dünner als Der Blick nach vorn.

      Warum die Romane von Square Enix nicht mehr in deutscher Sprache erscheinen finde ich sehr seltsam. Man hatte mit Panini ja einen ziemlich guten Partner hier, die scheinen die Lizenz aber nicht mehr zu besitzen. Die Romane von Nier sind ebenfalls nicht erschienen. Zuvor waren die deutschen Übersetzungen ziemlich schnell und sind vor den englischen Ausgaben, oftmals sogar noch vor den französischen Ausgaben erschienen. Doch auch in Sachen Final Fantasy tut sich nicht mehr wirklich was. X-2.5 ist jetzt auch auf französisch und spanisch erschienen. Es ist also nicht so, als scheine sich Square Enix zu weigern die Übersetzungen zu genehmigen.

      The Dawn of the Future sollte anfangs laut Square Enix in diversen Sprachen erscheinen beim West-Release. Am Ende war es nur eine englische Ausgabe wo man dann den deutschsprachigen Fans per Mail noch die englische Ausgabe unter die Nase rieb. Die englische Ausgabe lief jedoch so gut, dass es nun auch noch eine französische Übersetzung gibt bzw. die Tage erscheinen wird.

      Ist also ziemlich schade zu sehen, dass anscheinend kein Verlag in Deutschland Interesse oder Kapazitäten hat, neue Übersetzungen zu bringen. Hier sei noch angemerkt, Square Enix ist sehr wählerisch bei der Auswahl eines Partnerverlages was man immer wieder bei den Mangas erkennen kann.
    • Ist bei mir die Option Nummer 1, da ich durchgehend ein Buch habe, dass mich beschäftigt und ich am nächsten Tag, sobald eins beendet ist, das nächste beginne. Bin da ich der klassische Kloleser und nehme ein Buch mit, wenn's auf die Pipibox geht bzw. abends im Bett. Früher auch in den Werbeunterbrechungen bei Filmen oder Serien. Wirklich bewusst nehme ich mir aber fast nie die Zeit dazu, soll heissen, ich setze mich selten hin und greife zu einem Buch. So gesehen lese ich also immer etwas, einerseits wenig, meistens ein paar Seiten pro Tag, dafür aber beständig und durchgehend.

      Ein Roman beschäftigt mich da etwa zwei Wochen, pro Monat sind's dann zwei Bücher, das Tempo reicht auch da es mir grundsätzlich schnell zu viel wird, auch auf Serien oder Spiele bezogen. Ich würde mir beispielsweise nie acht Episoden einer Serie am Stück ansehen und auch für die Generation Netflix "Eine komplette Staffel am Wochenende durchgezogen" hab ich kein Verständnis. Ganz anders ist da meine Schwester, die an einem freien Tag wirklich nichts anderes macht und ein Buch nur zum Essen oder eine Stunde TV aus der Hand legt. Die hatte dann auch den kompletten Herrn der Ringe in vier Tagen durch.

      Noch weniger Verständnis hab ich aber für Leute, die von Haus aus nichts lesen. Für mich ist das einfach etwas grundsätzliches, ich würde es nicht mal als Hobby bezeichnen, sondern als eine Selbstverständlichkeit. Natürlich ist es eine Sache, wenn man zwecks Arbeit, Familie, anderen Interessen,.....wenig Zeit dafür übrig hat. Klassisches Beispiel ist da etwa meine Mutter, die als Hausfrau mit vier Kindern gut 30 Jahre für nichts anderes Zeit hatte und abends so müde war, dass sie nur ein, zwei Seiten weiterkam, wenn überhaupt. Im Job treffe ich aber hin und wieder tatsächlich Kandidaten, die Lesen komplett ablehnen und nicht das geringste Interesse daran haben. Solche Aussagen von Erwachsenen sind für mich fast schon vergleichbar mit einem "Ich esse kein Obst und Gemüse, schmeckt mir nicht." Ist also nichts, was man stolz herausposaunen sollte.

      Mit Light Novels hab ich mich noch gar nicht beschäftigt, wenn ich das höre sehe ich immer die ersten Veröffentlichungen hierzulande vor mir, beispielweise die Cardcaptor Sakura Bücher, die nur Nacherzählungen der TV-Serie waren, oder den One Piece Roman, der damals in der Banzai abgedruckt wurde und qualitativ etwa so daher kam:
      "Na warte, dir zeig ich's!" schreit Ruffy. "GUM GUM...." sein Arm wird so lang, dass er bis ans andere Ende des Platzes reicht. Die Leute kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. "....PISTOLE!" Seine Faust rast heran und....BOING...trifft den Gegner voll ins Gesicht, der nur noch Sterne sieht."
      Also eher anspruchslos. Sowas hab ich seither immer vor Augen, wenn ich an Light Novels denke.

      Ein Lieblingsbuch hab ich nicht, auch keinen bevorzugten Autoren, andersrum gibt es aber durchaus Werke, auf die ich fast schon allergisch reagiere. Den bereits erwähnten Herrn der Ringe fand ich zum Gähnen langweilig, was natürlich am ungewöhnlichen Schreibstil liegt. Entweder man liebt oder man hasst ihn. Der erste Band von Stephen Kings Dunklem Turm war ebenfalls fürchterlich zu lesen, auch hier liegt es am undurchsichtigen und verwirrenden Stil. Oft hatte ich keine Ahnung, was gerade passiert. War froh, als das Ding endlich durch war. Die Panem-Reihe gefiel mir sehr gut, bin dann auf der Suche nach ähnlichem bei den Maze Runnern gelandet. Schlechte Wahl. Band 1 kann man grade so noch lesen, Band 2 war aber durchgehend langweilig, zum Teil auch zu seltsam. Hatte danach keinerlei Interesse mehr, die Reihe weiterzulesen. Hauptproblem war hier zum einen, dass einfach nichts erklärt wurde und man einfach in die surreale Situation hineingeworfen wurde, zum anderen waren es die ständig wütenden und angefressenen Charaktere, die dadurch völlig unsymphatisch waren.
      Am schlimmsten find ich inzwischen aber Dan Brown, dessen Werke fast schon eine Dreistigkeit sind, da er eiskalt von sich selbst stiehlt. Hat man einen seiner Langdon-Romane gelesen, braucht man die anderen nicht mehr. Natürlich will man, dass in einer Reihe ein gewisser Stil beibehalten wird, aber mittlerweile tauscht der Mann wirklich nur noch die Namen und Orte seiner Bücher aus. Letztes Jahr habe ich Origins gelesen und empfand es fast schon als eine Frechheit. Der Aufbau ist zum mittlerweile fünften Mal komplett der gleiche, der Mann greift immer auf die selben Mittel zurück und die Auflösung am Ende war absolut lächerlich. Dan Brown hat ausserdem die seltsame Fähigkeit, seine Charaktere durchgehend unsymphatisch darzustellen. Mei, was ich mich über den Kerl aufregen könnte....

      Wie erwähnt hab ich keinen wirklichen Favoriten, lese aber gern Abenteuerromane. Immer wieder mal die "Abenteurer", eine Heftromanreihe aus den frühen 90ern. Hab vor über 20 Jahren den ersten Sammelband geschenkt bekommen und trotz des ziemlich gelungenen Cliffhangers am Ende nie weitergelesen. Vor zwei Jahren dann spontan danach gesucht und bemerkt, dass die Serie inzwischen komplett als E-Book erschienen ist, seither hole ich sie nach. Ich mag die Reihe ganz gern, ist aber halt typisch Heftroman. Zum Teil also ziemlich gestreckt und einiges an Füllepisoden und der ein oder andere Handlungsbogen landet sehr lange auf dem Abstellgleis oder verläuft sich komplett im Sand. Von der Serie hole ich mir immer drei Romane im Schwung und komme damit auch auf eine normale Buchlänge mit 300 Seiten.






      Ja, die Cover der alten Version sind alle in diesem reisserischen, vor allem in späteren Ausgaben fürchterlich-lächerlichen Stil, beim E-Book ändert sich nur der Hintergrund, hat aber 43 mal immer den Heldenpon in der gleichen Pose drauf. Ist bei einem E-Book aber auch egal.

      Davor hab ich im Sommer den zweiten Band der Drake Ramsey Reihe gelesen. Auch aus dem Abenteuer-Genre. Der Erstling war durchaus gelungen, die Fortsetzung aber ziemlich schwach. Von Abenteuer ist kaum noch was übrig, stattdessen geht es nur um Action, die Protagonisten sind durchgehend unsymphatisch und führen sich auf wie eingebildete Grossstädter und der Autor scheint ein persönliches Problem mit der Gegend um Myanmar zu haben, welche konsequent ins denkbar schlechteste Licht gerückt wird, da dort alle mit Drogen dealen oder im Sexgewerbe tätig sind. Am Ende taucht dann z.B. noch so ein Drogenbaron auf, der auf seinen zwei Seiten so übertrieben böse dargestellt wird, dass ihm nur noch ein "fies"-Tattoo auf der Stirn fehlt. Leider ziemlich enttäuschend. Hab es da jetzt mit dem dritten Band auch nicht mehr besonders eilig...






      Somnium schrieb:

      Doch auch in Sachen Final Fantasy tut sich nicht mehr wirklich was. X-2.5 ist jetzt auch auf französisch und spanisch erschienen.
      Gut, wenn man Spanisch kann. Hähähähääää!!!
    • Ich lese halbwegs regelmäßig Bücher, meistens auf Japanisch. Romane und Sachbücher, gelegentlich auch englische Sachbücher. Biographien auch gerne.

      Dieses Jahr etwas weniger als die letzten beiden, aber so alle 2 Monate zumindest eins, denke ich.

      Aktuell den 5. Band von Kikis kleiner Lieferservice, dann die Iwata-Buch von Shigesato Itoi (beide Japanisch), auf Englisch zuletzt das "15 Years at Studio Ghibli" von Steve Alpert.

      Eigentlich will ich noch viel mehr lesen, aber zumindest ist es schon deutlich besser als vor ein paar Jahren. Richtig angefangen zu lesen habe ich eigentlich erst wieder, als ich vor so drei Jahren angefangen hatte, das mit dem Japanischlernen zu kombinieren. Dass daraus eine Routine geworden ist (wenn auch öfter mit längeren Unterbrechungen), freut mich rückblickend sehr. Aktuell will ich jeden Tag zumindest zwei Seiten lesen, was in jeden noch so vollen Tagesplan passt, damit ich zumindest konstant dranbleibe. Vielleicht auch irgendwann mal übersetzen, aber für den ganzen Bereich zwischen "angesehener" Erwachsenen-Literatur à la Murakami und Light Novels scheint scheinbar leider kein großer Markt zu bestehen.

      Light Novels lese ich nicht, da interessiert mich prinzipiell thematisch und stilistisch eher wenig und wenn, dann auch immer noch deutlich weniger als die etlichen anderen japanischen Bücher oder Manga, die ich eh schon gekauft habe. Hatte ein bisschen in Kino's Journey reingelesen und mal überlegt, mal in Bookworm reinzuschauen. Aber letztlich gibt's da für mich doch deutlich interessantere Titel. Fantasy ist eh nicht mehr so meins – und wenn, dann lese ich so was wie Nahoko Uehashi, nicht irgendein Isekai-Gedöns.

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    • Vor kurzem las ich Hinab In Den Maelström von Poe. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren, egal ob es seine Geschichten oder Gedichte sind. Jede hat eine wunderschöne Aura. Also der Maelström ist ein riesiger Strudel (wahrscheinlich sogar der Größte) an einer norwegischen Felsküste, eine von Fischern gemiedene Naturgewalt, gleichzeitig ein Weltwunder.

      Jedenfalls schreibe ich das hier, weil es in Tales of Berseria einen Zauber von Eleanor gibt, der nach dem dortigen Wind benannt ist. Kam für mich echt überraschend. Weiß jemand, ob es noch mehr Hinweise auf Poe gibt? Mir schien es jetzt nämlich ne bloße Benennung zu sein.
    • Blackiris schrieb:

      Aktuell den 5. Band von Kikis kleiner Lieferservice, dann die Iwata-Buch von Shigesato Itoi (beide Japanisch), auf Englisch zuletzt das "15 Years at Studio Ghibli" von Steve Alpert.

      Da ich auf japanisch, auch wenn das sehr schön wäre, leider nicht ausweichen kann habe ich mir die englische Neuauflage des ersten Bandes von Kiki zugelegt, da ich gerne mal die Vorlage lesen wollte. Ich dachte auch immer, es wäre ne abgeschlossene Geschichte. Auf der US-Ausgabe ist nichts dergleichen vermerkt was für mich ein Hinweis darauf ist, dass das vermutlich ein One Night Stand bleibt.


      Blackiris schrieb:

      Vielleicht auch irgendwann mal übersetzen, aber für den ganzen Bereich zwischen "angesehener" Erwachsenen-Literatur à la Murakami und Light Novels scheint scheinbar leider kein großer Markt zu bestehen.

      Von Murakami kommt erstmals nach dem Commendatore im Januar wieder etwas brandneues zu uns, nämlich ein neuer Band an Kurzgeschichten. Bin ja an sich schon froh, dass man nun endlich die ungekürzte Neu-Übersetzung zum Aufziehvogel gebracht hat, Aber da ich seine Kurzgeschichten sehr gerne lese, freue ich mich auf die Übersetzung.

      Man muss besonders auf dem deutschen Markt seine Augen offen halten was japanische Literatur angeht. Da kommt ja nicht all zu viel. Hideo Yokoyamas Werke werden derzeit ins Deutsche übersetzt, was ich sehr spannend finde da er kein typischer Krimi-Autor ist. Sayaka Murata ist derzeit auch recht beliebt in unseren Gefilden, habe aktuell "Das Seidenraupenzimmer" hier, allerdings noch nicht angefangen. Für mich selbst habe ich herausgefunden, unter den klassischen japanischen Autoren habe ich mich komplett Natsume Soseki gewidmet, der ja für Murakami eine große Inspiration war und vermutlich der erste japanischen Autor, der über das moderne Japan im Wandel geschrieben hat und erstmals auch sehr psychologische Probleme von Einzelschicksalen in Angriff nahm anstatt nur über das feudale Japan zu schreiben.

      Momentan bin ich auch auf den Spuren von Satoshi Kon und habe mir die E-Books zu Perfect Blue und Paprika gekauft. Besonders Perfect Blue scheint ja doch eine sehr lose Adaption zu sein, aber auch da hab ich noch nichts angefangen, weil ich derzeit noch an anderen Büchern sitze und ich immer recht lange brauche sofern es kein Presseexemplar ist.
      Ich könnte schon wieder Stunden darüber schreiben, schiebe mir aber nun einen Riegel davor^^

      Leider versinkt die japanische Light-Novel Szene in dem ganzen Isekai-Zeug. Isekai selbst ist ja nicht einmal neu, aber der ganze Boom an Titeln mit unaussprechlich langen Namen die dann auch noch alle ne Anime-Adaption erhalten. Von Kino habe ich auch noch die Fanlations hier, allerdings ist der Kindle allergisch gegen so ziemlich alle Formate außer das exklusive Format für das Gerät, selbst konvertiert funktionieren die Hälfte der PDF's nicht richtig. Die letzte Light Novel Reihe mit der ich halbwegs Spaß hatte, und die ist nicht einmal abgeschlossen, war Occultic;Nine. Will mich immer noch durch The Empty Box and Zeroth Maria einlesen, aber auch da fehlt etwas die Motivation zu.


      LeBow schrieb:

      Kam für mich echt überraschend. Weiß jemand, ob es noch mehr Hinweise auf Poe gibt? Mir schien es jetzt nämlich ne bloße Benennung zu sein.

      Meiner Erfahrung nach hat das bei den Japanern alles keine Bedeutung. Ohne dabei nun irgendwas über den Kamm zu scheren. Da Fremdsprachen dort nicht wirklich verbreitet sind, schnappt man oftmals exotische Wörter auf und baut sie dann in Medien wie Videospiele, Bücher oder Musik ein. Ne japanische Power Metal Band hieß "Aushvitz" bevor man sich dann in Spinalcord umbenannte, weil vermutlich irgendwer mal nachgelesen hatte, dass das kein Name so passender Name ist wenn man mal irgendwas auf YouTube oder heutzutage Spotify hochlädt. Bei Neptunia spielt der Begriff Bifröst ohne Sinn und Verstand immer mal wieder ne Rolle. Ohne Berseria nun gespielt zu haben, würde ich jetzt auch sagen, dass das nicht wirklich eine Bedeutung hat. Aber @Kelesis hat das Spiel circa 200 mal durchgespielt und kann da vermutlich mehr zu schreiben :D
    • Somnium schrieb:

      LeBow schrieb:

      Kam für mich echt überraschend. Weiß jemand, ob es noch mehr Hinweise auf Poe gibt? Mir schien es jetzt nämlich ne bloße Benennung zu sein.
      Ohne Berseria nun gespielt zu haben, würde ich jetzt auch sagen, dass das nicht wirklich eine Bedeutung hat. Aber @Kelesis hat das Spiel circa 200 mal durchgespielt und kann da vermutlich mehr zu schreiben :D
      Richtig, das hat in Berseria nicht wirklich eine Bedeutung.
      Aber der Weg zur 200 ist selbst für mich noch weit bei dem Spiel @Somnium - zumal ich es im Jahr 2020 auf einen einzigen Run beschränkt habe. :D
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)

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