Final Fantasy VII Remake: Diese Story-Änderung spaltet die Fans

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    • Final Fantasy VII Remake: Diese Story-Änderung spaltet die Fans

      Falls ihr neugierig seid, um was es hier geht, ihr euch aber keinesfalls spoilern wollt: Es geht hier um eine Szene aus der Demo vom Final Fantasy VII Remake. Falls ihr sie gespielt habt, kennt ihr die Szene also. Habt ihr sie nicht gespielt: Die Demo behandelt die ersten Spielminuten. Es handelt sich also um eine Szene vom Anfang des Spiels. Darüber hinaus kommen Szenen aus offiziellen Trailern zu Sprache. Es wird nur eine einzige Szene angesprochen, die weder in der Demo noch in Trailern zu sehen war, die jedoch im Original direkt an die Ereignisse anschließt. Das zur Einordnung. Noch habt ihr trotzdem die Chance, die Artikelansicht wieder zu verlassen! Keine Angst, wer Final Fantasy VII, die Remake-Demo und die bisherigen größten Trailer kennt, hat nichts zu befürchten…

      Amazon-exklusive Edition*

      Dass Square Enix für das Final Fantasy VII Remake auch Änderungen an der Story vornehmen würde, war eigentlich zu erwarten.

      Mit Sicherheit werden Aspekte eher eingeführt als im Original, es wird hoffentlich auch am Storytelling und am Pacing geschraubt, aber es wird auch Änderungen geben.

      So kann es nur sein, wenn man gleichzeitig auch über Charaktere intensiver schreiben möchte, vollkommen neue Charaktere und neue Nebenaufgaben einführt und Schauplätze erweitert.

      Die Explosion in Reaktor 1

      Eine dieser Änderungen zeigt sich gleich zu Beginn und es wird sehr spannend sein zu sehen, wo sie uns hinführt. Nach Ankunft am Reaktor 1 bahnt sich die Gruppe ihren Weg bis ins Innere des Reaktors. Der Schauplatz ist im Remake ausgeschmückt, es gibt neue Dialoge und Sequenzen. Vor allem aber die Szene nach der Explosion der Bombe erregt die Fans. Denn sie ist gänzlich neu und gibt der Story einen neuen Twist. Als die Gruppe den Kampf gegen den Wachskorpion erfolgreich bestritten hat und die Flucht antritt, explodiert Jessies Bombe. Wobei – von einer Explosion kann man kaum sprechen. Ein laues Lüftchen, selbst der Kampf gegen den Wachskorpion richtete mehr Schaden an.

      In der darauffolgenden Sequenz wirft der Shinra-Präsident mit ernster Miene seinem rechten Arm Heidegger einen Blick zu. Der weiß sofort, was zu tun ist, als hätte man es vorher abgesprochen. Per Knopfdruck setzt er eine Art Selbstzerstörung in Gang, die verheerend ist und letztlich nicht nur zur kompletten Zerstörung des Reaktors führt, sondern auch im Umfeld im Sektor heftigen Schaden anrichtet und zahlreiche Opfer fordert. Im Original spielte es sich anders ab. Hier war tatsächlich die Bombe von Avalanche für die Zerstörung verantwortlich. Die Explosion war nicht weniger riesig als im Remake, wie eine Zwischensequenz auch damals zeigte.

      Kaum Selbstzweifel bei Avalanche im Original

      Die Mitglieder von Avalanche zeigten danach im Originalspiel kaum Selbstzweifel angesichts der Zerstörung. Die Entwickler ließen Wedge mit brennendem Po als Letzten aus dem Fluchttunnel laufen, was der Szene zusätzlich an Ernsthaftigkeit nahm. Im Zug unterhält man sich über Geld und Cloud. Kontakt mit der Bevölkerung gibt es später in den Passagierabteilen. Die meisten Passagiere flüchten ins nächste Abteil, als Avalanche eintritt. Offensichtlich aus Angst vor Pöbelei.

      Ein Passagier kommentiert die Zerstörung damit, dass sich die Gruppe da „ganz schön was ausgedacht“ habe. Ihr Anführer müsse ganz schön „gerissen“ sein. Klingt eher nach Anerkennung als nach Ablehnung. Von einem NPC in Sektor 7 erfährt man davon, dass Unschuldige ums Leben gekommen sind. Beim anschließenden Treffen im Siebten Himmel spielt das keine Rolle. Dass die Explosion ein bisschen größer ausgefallen ist als offenbar geplant, erfährt man optional von Jessie. Sie müsse sich verrechnet haben sagt sie, als man sie im Versteck anspricht. (Das wäre, ganz nebenbei, ein gutes Schlupfloch in den neuen Plot.) Aber ein großes Thema wird daraus nicht, im Gegenteil. Barret sagt: Die nächste Explosion wird noch größer!

      Im Final Fantasy VII Remake wird ein anderes Bild gezeichnet

      Final Fantasy VII Remake - Barret spricht
      Barret stimmt die Gruppe im E3-Trailer auf den Widerstandskampf ein.

      Im Remake zeichnet sich ein anderes, vor allem umfangreicheres Bild. In meiner fast vierstündigen Anspielsession von Final Fantasy VII Remake konnte ich weitere Einblicke gewinnen, die über die öffentliche Demo hinausgehen. Nicht über alles darf ich schreiben, aber das ist auch nicht nötig. Denn schaut man sich das bisher veröffentlichte offizielle Material an, gibt es bereits genug Anhaltspunkte. Ich will deshalb nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Zerstörung ist nicht nur materieller Art, auch zahlreiche Menschen sind (wie im Original) zu Schaden gekommen. Das wird diesmal auch visuell sehr deutlich. Auf dem japanischen PlayStation-Account bei YouTube findet ihr ein umfangreiches Gameplay-Video, welches das Ausmaß der Zerstörung zeigt.

      Barret stimmt die Gruppe ein: »Wir kämpfen für die richtige Sache. Und wenn es Opfer fordert, dann ist es halt so.«

      Auch die Gruppe nimmt das alles wahr und es kommen Zweifel auf, die auch geäußert werden. Barret zerstreut diese Zweifel mit einer Ansprache. „Ihr dürft das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Alle Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt, verlangen Opfer!“, sagt er untertitelt im E3-Trailer. (Die deutsche Dub wird später übersetzt mit: „Wir kämpfen für die richtige Sache. Und wenn es Opfer fordert, dann ist es halt so.“)

      Tifa zeigt Zweifel an den Plänen der Gruppe

      Im Siebten Himmel angekommen, eröffnet Cloud Tifa, dass er gehört habe, sie halte nicht viel von den Plänen. „Ich verstehe, dass wir nur mit großen Aktionen etwas verändern können. Aber doch nicht so. Ich weiß… einfach nicht weiter“, antwortet Tifa. Ebenfalls im E3-Trailer. (Die deutsche Dub wird später übersetzt mit: „Einfach mit netten Bitten ist Shinra nicht beizukommen, das weiß ich ja selbst. Aber trotzdem… ich weiß nicht weiter.“) Im Englischen wird die letzte Zeile sogar mit „I feel trapped“ übersetzt, was ihr Dilemma noch deutlich mehr unterstreicht.

      Final Fantasy VII Remake - 7th Heaven
      Ebenfalls im E3-Trailer eröffnet Tifa Cloud ihre moralischen Zweifel an den Aktionen.

      Weicht die Änderung das Handeln von Avalanche auf?

      Die Kritiker an dieser Änderung bringen nun ins Feld, dass die Sache für den Spieler nun moralisch deutlich angenehmer gelöst ist. Immerhin kann man ja irgendwie gar nichts für die Zerstörung und die Opfer. Argumentation: Ohne das zusätzliche Wirken von Shinra wäre es gar nicht zu diesem Ausmaß der Zerstörung gekommen. Shinra nutzt den Anschlag, um Avalanche in der Bevölkerung zusätzlich zu diskreditieren. Auf Kosten der Bevölkerung natürlich, aber das weiß diese ja nicht und das macht es noch schlimmer. Shinra geht aus der Sache im Remake jedenfalls noch deutlicher als Bösewicht heraus als noch im Original. Avalanche hingegen mit sichtbaren Zweifeln, aber es muss nun mal getan werden, was getan werden muss, nicht wahr? „Disneyfication!“, sagen manche Fans.

      Aber ist es so? Geht Avalanche aus diesen ersten Spielminuten als „der Gute“, Shinra als „das Böse“ heraus? Ich denke, so viel ändert sich an der moralischen Ausgangslage nicht. Denn zwar weiß der Spieler um die Manipulation von Shinra, nicht aber die Gruppe. Sie wollte zwar offensichtlich nicht eine so große Explosion, nimmt sie aber letztlich mit aller Zerstörung und allen Opfern trotzdem in Kauf. Oder wollte sie vielleicht doch so eine große Explosion, aber es ist (wie im Original) nur etwas schiefgelaufen? Das wissen wir nicht, aber: Avalanche war es, die den Anschlag verübt haben. Shinra nutzt die Situation nur für seine Zwecke. Der Rucksack ist schwer und die Machenschaften von Shinra nehmen Avalanche nicht aus der Verantwortung. Den Anschlag haben sie verübt und es ist natürlich auch nicht vorher planbar, ob es zu unschuldigen Opfern kommt oder nicht.

      Wo führen die Neuerungen im Final Fantasy VII Remake hin?

      Der Präsident von Shinra: »Freut euch, kleine Narren aus den Slums. Denn von heute an seid ihr Agenten aus Wutai!«

      Ich finde es eine interessante Änderung von Square Enix. Eine, die eine Vielzahl an neuen Betrachtungen ermöglicht. Ich bin sehr gespannt, wo uns das hinführt. Möglicherweise mitten in eine Auseinandersetzung zwischen Wutai und Shinra? Das lassen andere bereits veröffentlichte Sequenzen und Trailer vermuten. Im TGS-Trailer eröffnet der Shinra-Präsident der Gruppe: „Freut euch, kleine Narren aus den Slums. Denn von heute an seid ihr Agenten aus Wutai!“. Die kann damit sichtbar nichts anfangen. Der Präsident tritt nach: „Ihr habt eure Rolle immer noch nicht begriffen.“ (Später in der deutschen Dub übersetzt mit: „Das ist zu hoch für euch ihr dämliche Ratten.“)

      Final Fantasy VII Remake
      Der Shinra-Präsident eröffnet der Gruppe im TGS-Trailer ihre neue „Rolle“ für Shinra.

      Dass die Änderung das Handeln von Avalanche entschärft, dem kann ich jedenfalls nicht beipflichten. Im Gegenteil, die neuen Darstellungen sorgen dafür, dass klar wird, dass sich Avalanche sehr viel mehr Gedanken um die eigenen Aktionen macht, als es im Original deutlich wurde. Und sich trotz allem sehr bewusst für terroristische Anschläge entscheidet. Und es ist ja nicht so, dass dies die einzige Möglichkeit wäre. Andere Splittergruppen von Avalanche (wir wissen aus der Demo von Jessie, dass es diese Gruppen gibt) ziehen offenbar gezielte Attentate auf den Shinra-Präsidenten vor (wir wissen von Heidegger aus der Demo von mindestens einem Attentat).

      Das Ziel, die Machenschaften von Shinra zu beenden über das Leben von Unschuldigen zu stellen, das ist schon ein schwerer moralischer Schuh, den sich Avalanche da zu Spielbeginn bewusst anzieht. Zumal im Remake eben deutlich wird, dass sie das Drumherum sehr wohl gut wahrnehmen. Und, soviel kann man denke ich verraten, auch da der Kampf gegen den Airbuster bereits gezeigt wurde: Man darf auch nicht vergessen, dass nach all den Geschehnissen auch noch und trotzdem der Anschlag auf Reaktor 5 erfolgt.

      „Feel good“-Änderung für den Spieler?

      Der Blick des Spielers auf die Geschehnisse mag ein anderer sein, aber sicher keiner, der angenehmer ist. Kritiker der Änderung sagen, nun könne der Spieler all die schlimmen Dinge auf das „böse Shinra“ schieben. Dem würde ich nicht zustimmen. Im Original konnte der aufmerksame Spieler sogar noch darauf hoffen, dass die riesige Explosion vielleicht am Unvermögen der Gruppe lag. Auch wenn der cholerische Barret offenbar zu allem bereit ist. Im Remake steuert der Spieler eine Terrorgruppe in den Kampf, die zwar Selbstzweifel hegt, die sie aber letztlich nicht von ihrem Handeln abhalten. Wir steuern sogar eine Splittergruppe, die vom konservativen Flügel ihrer Widerstandsbewegung rausgeworfen wurde, weil ihre Pläne als „drastisch“ gelten. Gegen ein Shinra, das offenbar zu jedem Opfer bereit ist, um Avalanche (und Wutai) noch schlechter dastehen zu lassen. Und den ersten Knopf drückt weiterhin Avalanche und der Spieler.

      Jetzt seid ihr dran! Wie findet ihr diese Neuerungen im Remake?

      Final Fantasy VII Remake erscheint am 10. April 2020 hierzulande für PlayStation 4. Bei Amazon winkt Vorbestellern exklusiv als Bonus* ein dynamisches „Sephiroth“-Theme für eure PS4. Außerdem gibt es auch noch die Beschwörungsmateria „Chocobo-Küken“. Die Deluxe Edition des Spiels beinhaltet ein Steelbook, ein Artbook und eine Soundtrack-CD. Vorbesteller der Deluxe Edition erhalten unter anderem bei Amazon* zusätzlich die Beschwörungsmateria „Kaktor“.

      Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO

    • Puh... zuerst einmal habe ich eine ganze Weile überlegt, ob ich das hier überhaupt lesen will. Wie man sieht, habe ich es doch getan und muss ehrlicher Weise zugeben, dass ich es nicht bereue. ^^

      Mir persönlich gefällt diese Änderung, obwohl ich es nicht wirklich als Änderung empfinde, eher als Füllmaterial.
      Über die eine oder andere Sache hatte ich im Laufe der Jahre eh schon gegrübelt - so nach Motto "Was wäre wenn?".
      Z.B. gerade, wie hier beschrieben (im Original) die Stärke der Explosion und Jesses Aussage, das sie sich wohl verrechnet hätte. Damals dachte ich mir auch, ob nicht Shinra da noch seine Hände im Spiel hatte. Naja... das wurde im Original ja nie "geklärt". ^^
      Umso erfreulicher bin ich, dass die(/meine) Idee/Überlegung für das Remake mit aufgegriffen wurde. *freu*
      Der Mensch, der verurteilt ist, frei zu sein, trägt das ganze Gewicht der Welt auf seinen Schultern; er ist, was seine Seinsweise betrifft, verantwortlich für die Welt und für sich selbst.
      Jean-Paul Sartre
    • Hab ich schon mitbekommen, halte ich aber für reaktionär.

      Das Shinra "der böse Konzern ist, der den Planeten aussaugt, Kriege führt und die Menschen wie Dreck behandelt" ist keine Einzelmeinung von Avalanche sondern allgegenwärtig im Original-Spiel.

      Shinra führte Krieg gegen Wutai, Shinra führt Krieg gegen Fort Condor, Shinra brach das Rakektenprojekt von Rocket Town ab, Shinra zerstörte Barrets Heimatdorf, Shinra lässt die Menschen in den Slums verrecken, Shinra führt Menschenversuche durch um Super-Soldaten zu erschaffen usw.

      Die Turks entführen Menschen und erledigen sonstige "Drecksarbeit" und Rufus selbst sagte, er wolle die Menschen mit noch mehr Angst und Gewalt regieren als sein Vater.

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      Unterstrichen wird ja außerdem nicht nur wie böse Shinra ist, sondern auch wie extremistisch Barrett ist, da er scheinbar kein Problem damit hat über unschuldige Leichen zu gehen und wie ignorant Cloud ist, der wohl kein Problem damit hat, für Geld auch Menschenopfer in Kauf zu nehmen. Aber auch dass Tifa nicht so kaltherzig ist, was ein schöner und wichtiger Kontrast für die Gruppendynamik ist.

      Das war alles im Original schon so, und wird hier lediglich nochmal deutlicher herausgearbeitet.

      Und dafür dreht man den "akward" Teil mit Wedge und damit die Disneyfizierung etwas runter.

      Also kritisiert man wohl nicht, was geändert wurde sondern eher, dass etwas geändert wurde und verpackt es in Pseudoargumente.
      It may bring joy, it may bring fear. But let us embrace whatever it brings.



      I mean, I can't believe it's real. But most of all, I can't believe it's good!

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Chocomog ()

    • By the way find ich es aber cool, dass ihr dazu einen Artikel gemacht habt. Hoffe das werdet ihr bei kommenden Kontroversen zum Remake weiterhin tun.
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    • CloudAC schrieb:

      Ja, schon in dem Trailer mitbekommen wie er kam. Finde ich gut, hab mich eh immer gefragt wie die kleine Bombe das ganze Teil zerstören kann.

      Richtig plaziert kann man auch mit nem kleinen Bumm eine Kettenreaktion auslösen...Frag mal die ganzen Sturmtruppen die im Todesstern draufgingen ^^


      Ehrlich gesagt lese ich zum 1. Mal das diese "Änderung" die Fans spaltet. Wie es gelöst ist, ist es jedenfalls gut. Ich bin eher auf die Vollversion gespannt wie es dann in der Richtung weitergeht auch was ggf Selbstzweifel und Co angeht. Gerade wenn die Slums dann volkommen zerstört werden und dies eigendlich die Schuld von Avalanche ist. Die Slapstick Einlagen im Original haben der Sache gerade zu beginn sehr viel Ernsthaftigkeit genommen daher bin ich gespannt wie das ganze denn jetzt gelöst wird. Das Spiel wird ja wohl nicht ohne Grund ab 16 freigegeben sein einzig Dirge of Cerberus hat damals ebenfalls ein 16er Rating bekommen und war schon sehr düster. Daher hoffe ich mal diese Einstufung wird der Stimmung im Spiel gerecht.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Also ich würde mich ja auch überhaupt nicht an einer Story Änderung stören und wenn sie eine gewisse Person nicht sterben lassen würden oder zumindest so das sie später gerettet wird auch wenn das zu 100% nicht passieren wird.
      Bin gespannt ob man im Remake auch noch andere Sachen klärt wie zbsp was mit Palmer passiert von dem man ja nichts mehr nachher gehört hat seitdem er versucht hat Cid und die anderen in der Rakete umzubringen.
      Oder die Story mit Nanakis Eltern beim Krieg gegen die Gi oder Jenova gegen die Cetra, das würden auch gute Storyinhalte bieten.

      Am meisten bin ich ja auf den Kampf gegen Hojo gehypt wie der aussehen wird und von der Welt und Story her auf die Shinra Villa wobei ich mich frage woher die Villa den namen Shinra eigentlich hat?
    • Ich gehöre wohl zu den wenigen denen das nicht gefällt.
      Ja, Shinra ist böse. "Schlägst du einer Schinra den Kopf ab wachsen 1000 neue."

      Trotzdem mochte ich ebend am Anfang das Gefühl damals zu einer Gruppe von Leuten zu gehören die nunmal nicht zu Feige sind sich die Hände schmutzig zu machen.
      Man galt als Verbrecher. Ich denke das man es damals bewusst so belassen hat um so die Umkehr von einer Terrorgruppe zu Helden besser beim Spieler wirken lassen zu können.
      "Such tears...
      What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
      But, are you worthy to shed such tears? "

    • @Bastian.vonFantasien

      Überraschen tut mich da ja irgendwie nicht.

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was euch dazu veranlasst, zu glauben, dass sich das ändern wird. Wie die Bevölkerung zu Avalanche steht und mit der Aktion umgeht, sehen wir in der Demo nicht. Auch im Original weiß man es zu dem Zeitpunkt nicht.

      Allerdings wird hingegen schon deutlich, dass der Präsident es darauf abzielt, Avalanche als Terrorgruppe zu brandmarken, was sie ja auch ist, unabhängig davon, ob die Bombe nun die Explosion verursacht oder nicht, und es ist davon auszugehen, dass der Großteil der Bevölkerung Midgars das auch so sieht.

      Wie kommt jetzt der Begriff "Helden" in diese Gleichung hinein? Das müsste man mir mal erklären. Nur weil der Spieler bei dieser Aktion eindeutiger sieht, wie Shinra manipuliert, ist Avalanche doch noch lange keine Heldentruppe. Oder hab ich iwas verpasst?

      Avalanche ist auch nicht zu feige. Eher zu amateurhaft, was ich sehr passend finde, weil genau das sie nicht zu (Super)Helden macht, denen gleich alles gelingt, was sie anfassen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Chocomog ()

    • Chocomog schrieb:

      @Bastian.vonFantasien

      Wie kommt jetzt der Begriff "Helden" in diese Gleichung hinein? Das müsste man mir mal erklären. Nur weil der Spieler bei dieser Aktion eindeutiger sieht, wie Shinra manipuliert, ist Avalanche doch noch lange keine Heldentruppe. Oder hab ich iwas verpasst?

      Avalanche ist auch nicht zu feige. Eher zu amateurhaft, was ich sehr passend finde, weil genau das sie nicht zu (Super)Helden macht, denen gleich alles gelingt, was sie anfassen.

      Ich kann nicht alles sagen. Es gibt auch dazu schon belegendes Material.

      Vom offiziellen japanischen PlayStation-Youtube-Account:



      Wenn man hier gleich zu Beginn sieht, welche immensen Schaden die Explosion im Umfeld des Reaktors angerichtet hat und wie viele Personen dabei auch verletzt wurden. Shinra wird sicherlich medienwirksam Avalanche für den Anschlag verantwortlich machen, das ist doch klar. Da braucht man nicht viel Vorstellungskraft, wie Avalanche in großen Teilen der Bevölkerung da steht, auch im Remake.
    • ich würde das alles nicht als Änderung ansehen sondern eher als Zusatz. Damals müsstet man alles zusammenpressen und jetzt hat man die Möglichkeit alles weiter auszuholen was mir persönlich sehr gut gefällt. Jessie sagte selber im Original das die Bombe anscheinend etwas heftig war und vielleicht ist es genau das was man sich zu Herzen genommen hat und diesen Punkt im Remake weiter ausgebaut hat. Ich meine avalanche gab es schon vor barret vielleicht waren es ja auch genau diese "vorgänger" die versucht haben den präsidenten zu killen?

      Bezüglich clouds Entwicklung zwischen Original und Remake kann ich nur sagen; großartig! Seine "kopfschmerzen" seine sephiroth Visionen alles sehr klasse umgesetzt. Allerdings .muss ich dazu sagen diese kleinen "easter eggs" sind nur für veteranen "rofl geil" die crisis Core gespielt haben früher und wissen das zwischen Ende crisis core und ff7 Legedlich 2 Monate dazwischen liegen. Somit macht für veteranen für mich clouds Zustand von Anfang an verständlich und 100% nachvollziehbar und deswegen auch sehr authentisch.

      Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie Part 1 und die restlichen sich verhalten werden und wie sie die weiteren plots die in crisis core / before crisis aufkamen im Remake umgesetzt werden. Der Anfang den ich aus der Demo entnehmen konnte verspricht sehr viel und ich hoffe SE enttäuscht diesbezüglich nicht, denn ich habe große Hoffnungen das SE das gesamte ff7 Universum im Remake ausreizt.
      3DS FC ~ 4399 - 0551 9743

      Aktuell: Pokemon X / Fire Emblem: Awakening / Bravely Default

      freue mich über mehr freunde <3
    • Ich ginde Änderungen in einem Remake sehr wichtig, da man ja sonst eh das Original spielen kann, wenn die Story 1 zu 1 kopiert wurde. Man würde in einem Remake mit der Story des Original sofort erkennen, das vieles bruchstückhaft ist. Vieles musste ja damals wegen der Technischen Limitierung gestrichen wurden.

      Flynn schrieb:

      Oder die Story mit Nanakis Eltern beim Krieg gegen die Gi oder Jenova gegen die Cetra, das würden auch gute Storyinhalte bieten.
      Ja das mit Nanakis Eltern kam wirklich zu kurz, war für mich schon immer unvollständig. Auch bei J.E.N.O.V.A kann ich so unterschreiben.

      Flynn schrieb:

      wobei ich mich frage woher die Villa den namen Shinra eigentlich hat?
      Die Dorfbewohner haben, der Villa diesen Namen verliehen, da ständig Shinra Mitarbeiter sich dort Quartiert haben. So hat es Cloud in Kalm während er über seine Vergangenheit sprach, erzählt.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

    • Dass ist doch einer der genialsten Ploterweiterungen überhaupt. Ich finde es klasse dass Präsident Shinra durch diese Aktion viel gefährlicher und hinterhältiger wird als im Original. Dass passt super zu der allgemeinen Propaganda die Shinra in der Demo durch Plakate an den Tag legt. Sie schieben damit den schwarzen Peter Avalanche zu um den Bürgern von Midgar zu zeigen dass diese Gruppen Terroristen sind. Damit wird die Gruppe dann auch bei den Bürgern zum Feind und nicht zu den Planetenrettern wie sie sich darstellen.
      Also ich finde das absolut super und diese kleine Szene gibt der Geschichte so viel mehr. Ich hab mir dann gedacht "was wenn es im Original auch schon so war, man es als Spieler aber nicht erfahren hat".

      Ich finde diese Mini-Explosion zeigt eben auch dass Avalanche doch nicht zu 100% von dem überzeugt ist was sie tun. Sie waren ja anscheinend eben nicht bereit Kollateralschäden hinzunehmen. Ich frag mich auch wie dass ganze endet wenn Barret erfährt dass seine Explosion nicht zu diesem gewaltigen Unglück geführt hat. Ich wette die werden schon analysieren dass ihre Bombe niemals solch eine Zerstörungskraft hatte.

      Als die Bombe am Reaktor hoch gegangen ist habe ich mir gedacht: "Was? Das soll der Anschlag sein den sie geplant haben?" "Dass kann Shinra ja an einem Tag wieder reparieren". Und der Wachskorpion hat bereits mehr Schäden am Reaktor verursacht als die Mini-Explosion. Daran merkt man genau dass was Biggs zu Beginn der Mission sagt, nämlich dass bei Avalanche keine Profis dabei sind außer Cloud.
    • Ich finde es auch toll das man dem Präsident mehr Tiefe nun verliehen hat weil im Orginal war er ja nur kurz zu sehen und hörte ja nur das er schlecht für das Volk ist von Avalanche aber nun sieht man sein Handeln auch wie böse er wirklich ist. Das kam mir im Orginal eh alles zu kurz und viele offene Fragen.
      Es kam für mich aber damals auch schon immer so rüber das Shinra Avalanche beim Volk schlecht machen will und Unwahrheiten über die Explosion erzählt hat
    • Sonnst lieben se doch alle die möchtegern badass Antihelden und jetzt finden se es alle toll das Avalanche dadurch weichgekocht wird.

      Stellt euch mal vor es gäbe tatsächlich ein Remaster von Xenosage in dem man solche Abänderungen mit Albedo macht. Ich würde ausrasten!

      Ja klar, wurde damals schon im Original klargemacht wie Shinra Avalanche in den Medien abstempelt aber es verblieb in meiner Vorstellungskraft.

      Euch ist schon klar was passiert wenn man einen Reaktor in die Luft jagd oder? Was waren den Avalanches Absichten? Ein bisschen Feuerwerk und ne Beule ins Gehäuse dämmern,damit es für Shinra zu einem Versicherungsfall wird? Man kann einen Reakto nicht nur "halb" in die Luft sprengen.
      Wie oft gehen Sprengungen schief und der Schaden fällt größer aus als berechnet. Und Avalanche ist nur ne Gruppe einfacher Weltenverbesserer.


      Dürfen Handlungen nicht einfach mal Handlungen sein ohne Erklärungen/ Selbstzweifel und emotionalem Hintergrund?
      "Such tears...
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      But, are you worthy to shed such tears? "

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bastian.vonFantasien ()

    • Bastian.vonFantasien schrieb:

      Stellt euch mal vor es gäbe tatsächlich ein Remaster von Xenosage in dem man solche Abänderungen mit Albedo macht. Ich würde ausrasten!
      Remaster ist etwas ganz anderes, das FFVII Remake ist eben kein Remaster. In einem Xenosaga Remaster würde es eben keine Story Änderungen geben, weil es kein Remake ist.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Bastian.vonFantasien schrieb:

      Stellt euch mal vor es gäbe tatsächlich ein Remaster von Xenosage in dem man solche Abänderungen mit Albedo macht. Ich würde ausrasten!
      Remaster ist etwas ganz anderes, das FFVII Remake ist eben kein Remaster. In einem Xenosaga Remaster würde es eben keine Story Änderungen geben, weil es kein Remake ist.
      Ohhh bitte nein..Nein.. das hast du jetzt nicht wirklich geantwortet?! :thumbsup: :thumbsup:
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