Foren-Mobbing , Foren-Stalking, kennt ihr sowas?

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    • Für viele gehört das Internet zum alltäglichen Leben, wodurch die persönliche Bindung zu ihrem virtuellen Umfeld 1:1 die selbe ist wie die, die sie zu ihrem sozialen Umfeld pflegen.
      Wenn dem so ist, finde ich das höchst fragwürdig. Sry, aber ich würde sowas als ungesund empfinden, aber wie dem auch sei ..

      Vielleicht würde ein Fallbeispiel extremstes Mobbing, die zum Selbstmord und so weiter führt, mir etwas Klarheit beschaffen, was du eigentlich meinst. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man Selbstmord begeht, wen man z.B. von irgendwelchen Spinnern "zitiert" und "auseinander" genommen wird. Aber an sowas hast du bestimmt nicht gedacht .... Und ich meinte, wer bei sowas Suizid begeht ("Geschehen solche Fälle" - das bezog sich auf mein Zitiertes), der ist selber schuld und nicht "taff" fürs Leben - sogar nicht taff fürs virtuelle Leben, denn eine Straftat, oder gar ein Mobben, sehe ich da nicht mal wirklich.
      Du kannst Mobbing nicht jederzeit selber unterbinden, wenn du das Opfer dieser Geschichte bist, es sei denn, du machst einen Tapetenwechsel, wechselst dein soziales Umfeld, Schulen oder eben Communities. Nun aber versetz dich mal in die Lage derer, denen die Communities und die Leute die sie dort kennen etwas bedeuten. Sie verloren durch dieses Mobbing schon ihren Stolz, ihr Gesicht, und wenn sie gingen würden sie auch noch eine ihrer Zufluchten, ein Hobbie und diverse Bekanntschaften an denen ihnen ggf. etwas liegt verlieren. Du kannst von Menschen, die aufgrund von irgendwelchen - Entschuldigung - Idioten mit Minderwertigkeitskomplexen so viele Opfer, unfreiwillig, bringen mussten nicht verlangen, dass sie nun noch andere Dinge opfern, nur damit ihr Martyrium eventuell endet.
      Weißt du, das verstehe ich wiederum nicht - ok du setzest voraus, dass "Real Life" und "Virtual Life" sogut wie 1:1 ist, aber wie verliert man seinen Stolz, weil man cybergemobbt wird? Die vermeintlichen "Virtual Friends" müssten doch alles mitkriegen, und sehen diese "Friends" nicht, dass der eine "Friend" voll zu unrecht fertig gemacht wird? Also, ich kann mir echt andere, vorallem klügere, Freunde suchen, wenn sie einen dann mitmobben, oder auslachen ...

      Und btw. die Anti-CyberMobbing-Werbung und Nachrichten von aktuellen Fällen sind mir alle vorbeigegangen und es ist doch eigentlich auch ein Thema, das irgendwie keinen so wirklich kümmert, zumindest bei meinem Umfeld. Daher würde ich aus meinen Standpunkt her sagen, dass ich das nicht verharmlose, sondern du übertreibst. Is nich bös gemeint

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Razgriz ()

    • Wenns ums Thema Psychologie geht, dann entwickelt sich nur selten etwas so, dass es für den Betroffenen 'gesund' ist. Wir folgen einerseits noch unseren Urinstinkten, aber andererseits passten wir uns in unserem Leben auch stark an unsere neue Umwelt an. Das sorgt zwangsläufig dafür, dass es Komplikationen zwischen erlerntem Verhalten und unserem Instinkt kommt. Dass plötzlich wer virtuelle und reale Kontakte gleich setzt, das ist sicher nicht 'gesund', aber das ist auch nur eine von vielen solcher Komplikationen ^^ Auch wenn unser Kopf nun um 21. Jahrhundert ist, unsere Urinstinkte sind es nicht, die stecken immernoch in der Zeit, in der unsere Vorfahren die afrikanische Wildniss unsicher machten und sie sich dafür verfluchten, auf diesem heißen Kontinent mit so viel Fell herum zu rennen... ^^

      Auf der Seite vom Spiegel gibt es einen interessanten Bericht dazu. Ich weiß jetzt gerade nur nicht, ob ich den Link hier posten kann, da die Link-Funktion sicher nicht grundlos deaktiviert wurde..? *g* Auf jeden Fall steht dort, dass sich zwischen September 2009 und 2007 drei Jugendliche wegen Mobbing bei Facebook etc. das Leben nahmen. Ein 16jähriger versuchte sich auch umzubringen. Du wolltest ein Beispiel für Extremmobbing haben, ich denke mal, sein Fall wäre ein gutes: Er ist homosexuell, lernte über Facebook jemanden kennen, verliebte sich in ihn und es hatte den Anschein als würden die beiden eine I.Net-Beziehung führen (wovon ich schon seit 10 Jahren wegen genau dem, was dann passierte, abriet). Problem war: Sein 'Freund' existierte gar nicht. Jemand, der ihn nicht mochte, erstellte sich eine zweite Identität, spielte ihm was vor und machte alles was die beiden schrieben und austauschten öffentlich. Ob es jetzt im Real Life oder im Virtual Life war, das steht hier jetzt nicht, aber gezielter kann man wohl kaum wem einen Tritt unter der Gürtellinie verpassen. Erwähnt wird in dem Artikel nicht, ob das Mobbing-Opfer in dem Fall sich schon outete, oder nicht. Falls nicht, wäre das ganze sogar noch schlimmer für ihn gewesen.

      Ah, und 2006 wurde auch eine Minderjährige im Internet von einer Erwachsenen in den Selbstmord getrieben, mit Cybermobbing. Ich glaube, der Fall schaffte es sogar eine längere Zeit in unsere Nachrichten hier. Habe ich es richtig im Kopf, dann hatte das Mädchen eine Abtreibung hinter sich, was sie auch auf ihrer Facebook-Seite geschrieben haben muss, woraufhin eine erwachsene Frau sie systemathisch fertig machte, bis ihre Schuldgefühle dank der ständigen Attacken dieser Frau eben zu stark wurden.

      Das sind nur ein paar der bekannten Fälle. Die Dunkelziffer liegt hierbei garantiert um ein vielfaches höher, da das Problem leider ja ist, dass Selbstmörder alleine wegen ihres Stolzes schon kaum zugeben würden, nicht mal in einem Abschiedsbrief o.ä., dass sie sich u.a. wegen des Internets das Leben nehmen. Ich selber bekam aber auch schon einige solcher Mobbing-Aktionen mit.. aber ich achte zugegebener Maßen auch sehr stark darauf, und sobald ich das Gefühl habe, dass da wer gemobbt werden könnte, schaue ich auch gleich genauer hin. Gemobbt werden im Internet auf jeden Fall viele, besonders auf größeren Portalen wie Knuddels, Jappy, Animexx, Facebook, Myspace etc., vermute ich.

      Beim Animexx werden beispielsweise manche Leute regelmäßig von ganzen Gruppen fertig gemacht, weil irgendwem ihre FanArts nicht passten.

      Und der Mensch ist von Natur aus naiv. Hat er sich erst mal emotional einem anderen Menschen geöffnet, dann erkennt er diesen nicht so schnell als falschen Freund.. auch nicht, wenn er einen beim Mobbing hängen und im Stich lässt. Gerade Leute mit angeschlagenem Selbstbewusstsein, die dann auch noch gemobbt werden, neigen dazu sich an bestimmte Menschen zu klammern. Diese Menschen können noch so viele Fehler machen, bis zu einem gewissen Punkt sehen sie ihnen das alles nach.. ganz nach dem Motto 'Was hätte er denn anderes tun sollen?'.

      Razgriz schrieb:

      Und btw. die Anti-CyberMobbing-Werbung und Nachrichten von aktuellen Fällen sind mir alle vorbeigegangen und es ist doch eigentlich auch ein Thema, das irgendwie keinen so wirklich kümmert, zumindest bei meinem Umfeld. Daher würde ich aus meinen Standpunkt her sagen, dass ich das nicht verharmlose, sondern du übertreibst. Is nich bös gemeint
      Vor 50 Jahren kümmerten uns auch Dinge wie Vergewaltigungen in Deutschland nicht wirklich, heute tun sie es. Nur weil die Gesellschaft eine Problematik nicht als solche erkennt, bedeutet das nicht, dass die Problematik nicht existiert. Bis vor kurzem waren beispielsweise auch allgemein Depressionen und Selbstmordversuche ein Tabuthema. Dann, wie ein Schlag ins Gesicht für viele depressive Menschen die mit Selbstmordgedanken spielen und deren Bekannte und Familien, begang ein gewisser Fussballspieler aufgrund von Depressionen Selbstmord, und das Thema war Wochen lang Thema Nummer 1 in TV und Tageszeitungen.

      Müssen erst Prominente via Cybermobbing in den Selbstmord getrieben werden, damit diese Gesellschaft auch dieses Problem erkennen kann? Beim Thema Depressionen lief es anscheinend ja genau so. Jährlich nehmen sich tausende von Menschen aufgrund von Depressionen ihr Leben, sprach jemand darüber, hieß es auch, derjenige übertreibe. Plötzlich nimmt sich ein Prominenter das Leben, aus eben diesen Gründen, und schon ist das Wort Depression in aller Munde, und jeder erkennt die Problematik die sich hinter diesem Wort verbirgt.. ziemlich traurig, oder?

      Aber ich persönlich kann damit leben, dass man mir sagt, ich gehe mit dieser Thematik auf übertriebene Art und Weise um. Auf jeden Fall gebe ich mein bestes, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Ich persönlich habe auch vor, irgendwann eine Familie zu gründen.. und ich möchte nicht unbedingt, dass meine zukünftigen Kinder wohlmöglich genau diesem totgeschwiegenen Thema hier zum Opfer fallen. Stell dir mal vor wie das währe, als Vater, wenn dir plötzlich dein Kind Selbstmord begeht, wegen einer Problematik, die du gar nicht als solche wahrgenommen hast. Wie würde es dir dabei gehen? Wie wird es wohl den Eltern der bisherigen Mobbing-Opfer die diesen letzten Ausweg nurnoch sahen wohl gehen? Und wie wird es wohl deren Freunden und Bekannten gehen, die auch bis es zu spät war die Augen vor dem verschlossen, was sich vor ihnen abspielte? Ich würde mal wagen zu behaupten, dass sich viele selber Vorwürfe machten, und dass sie denken, dass sie es hätten verhindern können, wenn sie aufmerksamer gewesen wären.. und damit haben sie leider sogar Recht.

      Gut, ich kenne das aus vielen Communities, dass dieses Thema sehr stark verharmlost wird, auch das ist wohl einer meiner Windmühlen-Kämpfe, irgendwie *g* Aber ich denke mir immer, der Versuch darauf aufmerksam zu machen kann nicht schaden. Wer weiß? Vielleicht erreicht es irgendjemanden ja mal, irgendwo, und vielleicht hilft das am Ende ja auch irgendeinem der unter Mobbing oder Cybermobbing leidet.
    • Gray Fox schrieb:

      Das geschah, indem jeder von ihnen via Zitat-Funktion den Beitrag ihres Opfers fast Satz für Satz auseinander nahmen. Dabei drehten sie ihnen jedes Wort im Munde um und sorgten a) dafür, dass die User so dumm wie nur irgendwie möglich darstanden, und b) dafür, dass die User eben in der Zwangslage stecken sich verteidigen zu müssen, was die Sache - wie man sich sicher denken kann - nur weiter verschlimmert.

      Bei mir versuchten sie es auch, gleich nach meinem ersten Beitrag im Forum. Ich diskutierte ein wenig mit diesen Leuten, und wunderte mich wieso auf eine vollkommen harmlose und häufig verbreitete Meinung so viele Kritiken folgen konnten. Zu dem Zeitpunkt verstand ich es noch nicht, aber als ich das Forum eine Weile beobachte und ein wenig nachforschte merkte ich schnell, dass da eine kleine Gruppe von Menschen Cybermobbing betreibt.

      Erst meldete ich es dem Team, mehrfach, und es gab nur immer wieder zu verstehen, dass eben keinerlei Regelverstöße bei diesen Mobbern vorliegen und dass es ihnen daher einfach egal ist. Später dann drehte ich das Spiel einfach um, da ich selbst auch die Kunst des 'Zitathagelns' beherrsche . Mein Plan ging sogar auf. Einer nach dem anderen verlor die Lust Leute in Foren in denen ich mich breit machte anzugreifen, weil sie wussten, dass ich ihr Spiel ebenfalls spielen kann, und dass ich darin meißt besser bin, als sie selber. Nennt mich arrogant: Aber meiner Meinung nach habe ich dem Cybermobbing dort schon gewissermaßen eine Weile lang Einhalt geboten ^^




      Oh man, ich weiß echt nicht, was ich dazu sagen soll. Mir fehlen irgendwie die Worte.
      Ich glaube die Bezeichnung "Kindergarten" ist in dem Sinne noch eine Untertreibung.
    • @Gray Fox:
      Rein interessehalber: studierst du Psychologie?

      Ich kenne eine Dame, die aufgrund eines banalen Fehlers von einer riesen Community nahezu zerfleischt wurde.
      Als sei das nicht genug gewesen, wurden gegen sie Hassseiten erstellt, ihre Bilder pornografisch ummodeliert und dementsprechend kommentiert sowie im ganzen Inet verteilt. Ihr Freund - allein die Tatsache, dass er ihr Freund war - wurde ebenfalls auf unmenschliche Art und Weise beschimpft und bedroht. Wenn man als außenstehender versucht die Leute auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen (hier spreche ich aus Erfahrung, denn ich kann nicht tatenlos zusehn wenn man jemanden vor mir virtuell 'verprügelt') dann gibt es höchstens einige, die einem beipflichten, der Rest ignoriert dein Schreiben oder aber sie fangen auch an, gegen dich zu giften, weil du dem 'Feind' hilfst. Und siehe da: schon haben sie ein weiteres potentielles Opfer gefunden.
      Zuguterletzt haben sich beide aus der Community gelöscht... aber das hetzen gegen sie geht weiter.
      Ich frage mich ständig was in der Psyche solcher Mobber abgeht, dass sie zu solchen Taten fähig sind? Einer braucht nur ein Stein zu stoßen und schon rollt der ganze Berg. Eine traurige Erkenntnis, gegen die man angehen muss.
      Ob nun Cybermobbing oder RL-Mobbing: für mich ist beides dasselbe.
      Eine ernst zu nehmende Problematik von hoher Priorität. Für mich gehören Mobber therapiert. Denn aus irgendeinem Grund empfinde ich ihr handeln als eine Art Krankheit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ada ()

    • Ada schrieb:

      @Gray Fox:
      Rein interessehalber: studierst du Psychologie?

      Bei allem nötigen Respekt, ich hoffe nicht, denn sonst würde ich ernsthafte Fragen hinsichtlich der hinreichenden Ausbildung dieser Fachrichtung stellen.




      Ob nun Cybermobbing oder RL-Mobbing: für mich ist beides dasselbe.

      Nein, nein, Gott bewahre. Der Akt summa summarum, ja. Das sollte klar sein, aber wie kann man im Himmels Willen beide Szenarien gleichsetzen? Nein, einfach nein.

      Ich weiß nicht, was die Intention eines "Aktivenlebens" in einem Forum für jegliche Person ausmacht. Wie denn auch, denn dafür sind alle auf ihre Art und Weise sehr unterschiedliche Charaktere. Der eine meldet sich an, weil er Hilfe beim Spiel, Film, Serie oder ähnlicher Sachen benötigt. Andere will vielleicht auf etwas verweise, Werbung machen. Noch andere wollen vielleicht nicht auf kommunikative Aspekte verzichten und führen gerne Gespräche in einer großen Runde und vielleicht gibt es noch einen oder andere, der einfach nur Freunde sucht. Das könnten Freunde auf nationalen/internationalen Ebene sein, um den eigenen Horizont zu erweitern. Es könnten auch überhaupt erst die ersten Freunde sein, falls man den Ausdruck "Freund" im Zusammenhang mit Internet überhaupt erst benutzen kann, wenn man zu schüchtern ist und vielleicht im wirklichen Leben mehr Sorge, als Freude hat. Dazwischen gibt es noch dutzende Gründe mehr. Um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen, ein Gespräch mit Menschen da draußen und ein einfacher Text dazu im Vergleich, sind doch deutlich paar Schuhe. Ich meine, wir haben keine Mimik im Spiel, die besser Rhetorik veranschaulichen kann, keine Gewalt, keine wirkliche Bloßstellung, denn ein Forenaufenthalt selbst als Admin, ist im Lebenslauf so wertvoll, wie ein Eintrag über eine mögliche Katzenallergie im Selbigen. Wenn man in der Schulzeit, Unizeit, Arbeit mit Mobbing ertragen muss, sind es einfach zwei Welten. Dafür muss ich nicht Psychologie studieren, was auch jeder vernünftige Psychologe bestätigen wird, es ist einfach rein der gesunde Menschenverstand, der die Gleichsetzung verhindern sollte.


      Eine ernst zu nehmende Problematik von hoher Priorität. Für mich gehören Mobber therapiert. Denn aus irgendeinem Grund empfinde ich ihr handeln als eine Art Krankheit.


      Mobbing ist nicht gleich Mobbing. Um genau zu sein, ist es viel mehr ein Sammelbegriff und kann von Person zu Person anders interpretiert werden. Ich würde stark aufpassen solchen pauschalen Aussagen zu treffen. Als Beispiel: Im Volksmund wird Lästern gerne mit Mobbing gleichgesetzt oder zumindest damit im Verbingung gebracht. Wenn es danach geht, sind wir alle "Mobber".
    • Wie du bereits sagtest: es gibt unterschiedliche Charaktere. Und ja, die einen benutzen Foren oder sonstige Seiten für dieses und die anderen für jenes. Alle Charaktere haben unterschiedlich ausgeprägte Gefühle. Sei es nun in der Agression oder aber von der Sensibilität her.
      Demnach gibt es also Menschen, die du durch gezieltes virtuelles angreifen in der Psyche schädigen kannst, oder aber die, denen es weniger was ausmacht.
      Und über erstere rede ich grade.

      Ich weiß nicht, was die Intention eines "Aktivenlebens" in einem Forum
      für jegliche Person ausmacht. Wie denn auch, denn dafür sind alle auf
      ihre Art und Weise sehr unterschiedliche Charaktere.
      Du weisst genauso wenig wie ich, was Wörter bei einem Menschen anrichten können. Hinzu kommt auch, was dieser Mensch bisher alles erlebt hat.
      Für viele Menschen sind schlimme Wörter schmerzhafter als ein Schlag ins Gesicht. Der Schmerz des Schlages verblasst nach einer Weile, aber was sind mit den Wörtern? Ihre Wirkung können verherender sein.

      Ich meine, wir haben keine Mimik im Spiel, die besser Rhetorik
      veranschaulichen kann, keine Gewalt, keine wirkliche Bloßstellung, denn
      ein Forenaufenthalt selbst als Admin, ist im Lebenslauf so wertvoll,
      wie ein Eintrag über eine mögliche Katzenallergie im Selbigen.
      Wir haben sehr wohl eine Bloßstellung, wenn nahezu jeder, auch diejenigen die dich nicht kennen, anfangen zu beleidigen oder sonst was zu machen. Dafür brauche ich keine Mimik oder Gestik. Noch schlimmer ist es, wenn man deine Bilder ummodeliert und in eigens dafür erstellten Hasseiten der ganzen Welt zeigt. Lügen über dich werden verbreitet und plötzlich empfängt dich jeder mit Vorurteilen.
      Mobbing ist nicht gleich Mobbing. Um genau zu sein, ist es viel mehr
      ein Sammelbegriff und kann von Person zu Person anders interpretiert
      werden. Ich würde stark aufpassen solchen pauschalen Aussagen zu
      treffen. Als Beispiel: Im Volksmund wird Lästern gerne mit Mobbing
      gleichgesetzt oder zumindest damit im Verbingung gebracht. Wenn es
      danach geht, sind wir alle "Mobber".
      Lästern ist lästern. Und Mobbing ist gleich Mobbing. Wenn du eine eigene Vorstellung vom Mobbing hast ists was anderes.

      Nein, nein, Gott bewahre. Der Akt summa summarum, ja. Das sollte klar
      sein, aber wie kann man im Himmels Willen beide Szenarien gleichsetzen?
      Nein, einfach nein.
      Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis Mobbingopfer. Während die eine im RL aufs schlimmste gemobbt wurde, wurde der andere im Internet schikaniert und solange beleidigt, bis der Junge sich weder im Internet blicken gelassen hat, noch im realen Leben. Er hat irgendwelche Paranoia ud Ängste entwickelt, die aus den virtuellen Angriffen hervorgegangen sind. Deswegen kann ich sehr wohl beide Dinge gleichsetzen, denn das Resultat ist dasselbe. Gut, wer im realen Leben gemobbt wird kann auch körperlichen Schaden davon nehmen, was bei virtuellen Opfern nicht der Fall ist. Aber zum Schluss leiden sie meistens an ein und derselben Sache: dem seelischen Schmerz. Und dieser führt eben bei einigen auch zur Selbstverletzung oder im Extremfall zum Selbstmord.
    • Ada schrieb:

      Wie du bereits sagtest: es gibt unterschiedliche Charaktere. Und ja, die einen benutzen Foren oder sonstige Seiten für dieses und die anderen für jenes. Alle Charaktere haben unterschiedlich ausgeprägte Gefühle. Sei es nun in der Agression oder aber von der Sensibilität her.
      Demnach gibt es also Menschen, die du durch gezieltes virtuelles angreifen in der Psyche schädigen kannst, oder aber die, denen es weniger was ausmacht.
      Und über erstere rede ich grade.

      Richtig, und genau deshalb würde ich mich davor hüten mich diesem Thema mit solchen pauschalen Äußerungen zu nähern. Und nein, darüber redest du eben nicht, sonst wäre ich auch nicht ins Gespräch gestiegen.


      Ada schrieb:


      Du weisst genauso wenig wie ich, was Wörter bei einem Menschen anrichten können. Hinzu kommt auch, was dieser Mensch bisher alles erlebt hat.
      Für viele Menschen sind schlimme Wörter schmerzhafter als ein Schlag ins Gesicht. Der Schmerz des Schlages verblasst nach einer Weile, aber was sind mit den Wörtern? Ihre Wirkung können verherender sein.

      Ja, das ist richtig. Was willst du mir jetzt damit sagen? Wurde es in Frage gestellt? Die Feder oder die in dem Fall die Zunge ist de facto mächtiger als das Schwert. Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst.


      Ada schrieb:

      Wir haben sehr wohl eine Bloßstellung, wenn nahezu jeder, auch diejenigen die dich nicht kennen, anfangen zu beleidigen oder sonst was zu machen. Dafür brauche ich keine Mimik oder Gestik. Noch schlimmer ist es, wenn man deine Bilder ummodeliert und in eigens dafür erstellten Hasseiten der ganzen Welt zeigt. Lügen über dich werden verbreitet und plötzlich empfängt dich jeder mit Vorurteilen.

      Ja, und jeder Vergewaltiger hat mindestens ein halbes Dutzend Kinder auf dem Gewissen, kommt nach paar Jahren wieder frei und wird sofort rückfällig, um wieder nur paar Jahre einzusitzen. Extremfälle sind eine schöne Sache bloß kommen diese zu selten vor, um daraus pauschale Aussagen zu treffen. Darum heißen die ja auch Extremfälle. ;)

      In der Regel ist Internet doch etwas anonymer, als es zum Beispiel die eigene Klasse in der Schule ist. Liegt auch daran, dass man dich kennt und zwar mit Name, Gesicht, Stimme, Kleidungsstil und manchmal sogar Wohnort, was in einem Forum vielleicht nicht unbedingt der Fall ist. Zweitens, in einem Forum kannst du dich entscheiden, ob du die Leute ignorierst, vielleicht ein anderes Forum suchst oder vielleicht auch mal etwas Eier zeigst, falls du im wirklichen Leben damit nicht glänzen kannst. Es ist im Bereich des Möglichen sich zu verstellen, was im wirklichen Leben nicht so reibungsfrei funktioniert. Da kannst du gerne die Klasse wechseln, vielleicht auch die Schule, aber das ist deutlich schwerer. An der Uni und im Arbeitsleben wird es sogar noch komplizierter. Ganz ehrlich, die beiden Szenarien gleichzusetzen, ist eine Beleidigung für jeden, der im wirklichen - wohl bemerkt - wirklichen Leben so behandelt wird.

      Ada schrieb:

      Lästern ist lästern. Und Mobbing ist gleich Mobbing. Wenn du eine eigene Vorstellung vom Mobbing hast ists was anderes.

      Ach, das ist nicht meine Vorstellung. Habe ich auch nicht behauptet, steht auch nicht geschrieben. Es ist eine Vorstellung, die viele Menschen teilen. Ich habe bei dir das Gefühl, dass du diese Thematik, zwar durchaus mit der entsprechenden Ernsthaftigkeit angehst, aber viel zu kurzsichtig. Fakt ist, dass es keine feste Definition für Mobbing gibt und es dem nach eine Auslegungssache ist, wann Mobbing als Mobbing wahrgenommen wird und wann nicht. Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Insofern ist Mobbing ungleich Mobbing und Lästern ganz bestimmt ungleich Lästern.


      Ada schrieb:

      Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis Mobbingopfer. Während die eine im RL aufs schlimmste gemobbt wurde, wurde der andere im Internet schikaniert und solange beleidigt, bis der Junge sich weder im Internet blicken gelassen hat, noch im realen Leben. Er hat irgendwelche Paranoia ud Ängste entwickelt, die aus den virtuellen Angriffen hervorgegangen sind. Deswegen kann ich sehr wohl beide Dinge gleichsetzen, denn das Resultat ist dasselbe. Gut, wer im realen Leben gemobbt wird kann auch körperlichen Schaden davon nehmen, was bei virtuellen Opfern nicht der Fall ist. Aber zum Schluss leiden sie meistens an ein und derselben Sache: dem seelischen Schmerz. Und dieser führt eben bei einigen auch zur Selbstverletzung oder im Extremfall zum Selbstmord.


      Jemand, der im wirklichen Leben gemobbt wird, kann von seinen Peinigern sich deutlich schwerer verstecken. In Foren kann man sich abmelden, Netzstecker ziehen oder auch anders vorgehen. Draußen funktioniert es nicht. Mag sein, dass es bei vielen Menschen ähnliche Folgen hatte, aber es ist nicht die Regel. Wenn doch und du weiter auf deine Verallgemeinerungen dich berufst, so zeige es doch bitte auf. Ich will eine vernünftige Quelle lesen, die genau diese Thematik anspricht und dein persönliches Empfinden auch bestätigt. Falls es nicht so ist und du nur dein persönliches Empfinden vorweisen kannst, warne ich dich. Ich warne dich auf deine Worte zu achten. Ich weiß nicht, wie sich Mobbing anfühlt und ich bin froh niemals dem ausgesetzt worden zu sein, aber ich kann unterscheiden, logisch mich dem Thema nähern. Wie ich es gesagt habe, wenn du es gleichsetzt, beleidigst du sehr viele Menschen die wirklich daran gelitten haben und sich nicht wehren konnten, was im Internet doch deutlich besser funktioniert. Ich will mit meinem Beitrag das Thema "Mobbing im Internet" nicht verharmlosen. Das ist wirklich ein Problem und es gibt genug Menschen, die daran leiden. Nein, das Thema Mobbing im wirklichen Thema ist nochmal eine Stufe seriöser. Also bitte, pass auf deine Worte besser auf.
    • Cyber mobbing habe ich erlebt, aber leider echten Leben auch. Nur weil ich eine Körperliche
      Behinderung habe. Also ich wurde als (sorry jetzt für die Wörter)Missgeburt, Krüppel, Halb
      gelähmter Bastard usw. Bezeichnet und leider weiß ich nicht von wo, die wussten das ich eine
      Behinderung habe. Ich hatte es niemanden im Netz erzählt Im Echten Leben wurde ich dafür
      geschlagen(Rum geschuckt, Fäuste im Gesicht, Mit Steinen beworfen.), ich wurde angespuckt, mir
      wurde von Fünf Mitschüler damals die Hose ausgezogen, und ich wurde auf den Schul Flur geworfen.
      Ein Mitschüler wollte mich mit den gurt seines Schulranzen erwürgen. Sogar ein Lehrer hat mich mal geschlagen,
      und das alles habe ich acht lange Jahre jeden Tag erlebt, ich habe zum glück das alles zwar nicht vergessen aber ich
      bin nicht nachtragend. Man muss auch verzeihen können.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • zum Glück bin ich von Cyber-Mobbing noch verschont geblieben
      ich bin sehr froh drum denn ich habe ebenfalls 11 Jahre lang (komplette Schulzeit) Mobbing im Real Life ertragen müssen und ich weiß bis heute nicht wieso (bis auf den Grund für einen Vorfall auf einer Klassenfahrt)
      es blieb zum Glück nur bei verbalem Mobbing aber dennoch war ich nach den 11 Jahren ziemlich fertig und das hat sich auch teilweise auf meine Noten ausgewirkt
      ich habs aber mitlerweile gut verdaut aber dennoch kann ich den Tätern von damals nicht verzeihen, da die Worte einfach wehtaten
      daher hoffe ich diesen Leuten nie wieder begegnen zu müssen



      @Noctis
      das klingt sehr krass bei dir....
      wenn die auch noch handgreiflich dir gegenüber geworden sind, dann war das defintiv u.a Körperverletzung und hätte zur Anzeige gebracht werden können/müssen...besonders beim Lehrer, denn dieser hat die Aufgabe sowas eigentlich zu verhindern und nicht auch noch mitzumachen!
      dass du diesen Leuten verzeihen kannst...respekt
      ich kann das leider nicht...zumindest nicht bei sowas
    • Lulu schrieb:


      @Noctis
      das klingt sehr krass bei dir....
      wenn die auch noch handgreiflich dir gegenüber geworden sind, dann war das defintiv u.a Körperverletzung und hätte zur Anzeige gebracht werden können/müssen...besonders beim Lehrer, denn dieser hat die Aufgabe sowas eigentlich zu verhindern und nicht auch noch mitzumachen!
      dass du diesen Leuten verzeihen kannst...respekt
      ich kann das leider nicht...zumindest nicht bei sowas

      Ich muss zugeben, das ich meine Mitschüler jahre lang auch dafür gehasst habe. Und jetzt sind es auch schon
      neun Jahre her, ich wollte meine Mitschüler auch nicht anzeigen aus angst das es vielleicht schlimmer werden
      könnte. Ich bin aber ein Mensch der versucht, mit den Leuten auch klar zu kommen. Und genau durch das was
      erlebt habe, bin eher ein typ Mensch geworden der sich in sein Zimmer einschließt und nie mit Freunden. In
      Diskos geht oder sonst wohin, ich glaube das ich einfach zu wenig vertrauen in den Menschen hab. Und ich
      Denke das ich seit den ganzen, Ereignisse eher ein Ängstlicher Mensch bin. Ich denke es ist immer noch die
      Angst da die mir sagt, gehe bloß nicht fort sonst wirst du wieder gemobbt. Ich glaube das so eine Angst niemand
      der sowas erlebt hat, schnell von sich bekommnt.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Für alle die Mobbing ,egal ob Real-life oder Cybermobbing nicht erlebt haben und es dennoch auf die leichte Schulter nehmen oder sich darüber auch noch Lustig machen bitte ich dringlichst darum damit umgehend aufzuhören denn ich habe das Reale mobbing 12 jahre lang erlebt und das hat mich schon 2 mal fast in den Selbstmord getrieben denn alles was ich sagte oder tat wurde gegen mich verwendet.
      Darauf fingen sogar meine damaligen vermeindlichen Freunde damit an mich aus der Gesallschaft vollkommen auszuschließen sodass bei meinem 7bten Schuljahr nur noch ein Schulwechsel half.
      In der Alten Schule hätte ich es keinen Tag mehr ausgehalten.
      Es ging die Ganze Klasse auf mich drauf ,mann hielt mich fest ,schlug mich ,beklaute mich ,sie nahmen mir jegliche Lebensfreude und brachten mich dann später fast zum Selbstmord.
      Alle die genau soetwas belustigend finden und immer auf die ohnehin schon geschwächten Menschen einprügeln gehören meiner meinung nach ins Gefängnis oder mindestens in eine Anstalt.
      Denn soetwas ist bei allem Respekt nicht mehr witzig und kann schon bei dem kleinsten Fehler zum spätern Gesellschaftlich und Psychischen Tod führen denn es gibt meiner meinung nach keine schlimmere Straftat als Mitmenschen in den Psychischen Tod zu treiben da soetwas einfach ungeheure Depressionen oder schlimmeres auslöst.

      Also bitte ich nochmal darum wer damit nicht aufhört ,der hat für mich dass selbe Schicksal verdient.
    • Cyber-Mobbing

      Ist ein ganz großes Thema, falls es so einen Beitrag schon gibt dann Entschuldigung.

      Auf jedenfall werde ich gerade erneut Zeugin welch Ausmaß Cyber-Mobbing nehmen kann.
      Ich persönlich hab auch sehr schlechte Erfahrungen damit machen dürfen, vor 3 Jahren und nun sehe ich ( alles passiert über Facebook)
      Wie ein damaliger Freund von mir gemobbt wird.
      Es wurde Anonym von "Freunden" von dem Bekannten eine öffentliche Seite erstellt und dort machen sich die Leute lustig über ihn,
      was er schreibt, was er gepostet hat und dazu kommt noch das die Leute sich nun auch über seine Freunde lustig machen, posten Bilder von denen etc.

      Ich finde sowas wirklich extrem schlimm und welch ein Ausmaß das nehmen kann ist allen sicherlich auch bekannt.
      Habt ihr schon Erfahrung damit gemacht?
      Was würdet ihr in so einer Situation tuen, oder den Leuten raten ausser jetzt wie in dem Beispiel die Seite melden ?
    • Mir ist was ähnliches passiert.
      Ich wurde zwar nicht gemobbt in nem Forum, aber er hat mich tatsächlich rausgeekelt.
      Ich war vor jpgames in einem anderen Forum aktiv dabei, war ein ziemlich grosses Forum, im Anime-Bereich.
      Dort gab es natürlich viele Trolls, aber dort gab es einen der ganz besonders schlimm war.
      Er hat in jedem Thread seine Meinung in so einem provokativen Ton dagelassen, und trotzdem konnte er nie gesperrt werden, weil es an sich nicht gegen die Regeln verstiess...
      Er hat in jedem Spiele-Fan Thread geschrieben wie scheisse das Spiel eigentlich ist, und dann ewig dort diskutiert, warum es so scheisse ist, das Gleiche bei Anime.
      Und allgemein einfach sehr sehr provokativ geschrieben, Rechtschreibfehler verbessert... "Kannst du kein Deutsch, das schreibt man so und so"
      So in der Art.
      Das ging dann soweit dass ich beim Skype-Treffen radikal sagte er solle gesperrt werden, sonst hau ich ab, es war echt schlimm.
      Naja, er konnte nicht gesperrt werden, nur verwarnt, also habe ich den Posten abgelegt und nie wieder dort etwas geschrieben...ein halbes Jahr später wurde er dann gesperrt, als die Admins wohl endlich selbst gecheckt haben wie er das Forum zerstört^^
      Ende gut alles gut, dadurch hab ich mich hier bei jpgames angemeldet :3
    • @Aruka
      solche User hat doch fast jedes Forum
      in dem Forum, wo ich vorher war, gab es auch einen User, der hatte sich mit anderen einen Wettkampf um die meisten Beiträge geliefert bzw hat der es als Wettkampf gesehn
      der hatte glaube um die 15.000 Beiträge und meinen Erfahrungen nach war kein einziger davon jemals konstruktiv
      sie waren grundsätzlich Spam/Einzeiler und irgendwas dahingeklatschtes um eben den Beitragszähler hochzutreiben
      die meisten waren auch ziemlich davon angenervt

      genauso wie es die typischen Dauermotzer gab, die bestimmte Sachen, obwohl es sie überhaupt null interessierte, niedermachen musste
      im Mangabereich z.b. Boys Love einfach weil es Boys Love Titel waren um seine Abneigung kundzutun
      zum Glück haben sich dann diejenigen öfter im Ton vergriffen damit man sie dafür melden konnte und dann auch irgendwann ne Dauersperre erhielten

      so richtiges Foren-Mobbing wo es jemand gezielt auf bestimmte Personen abgesehn hat, habe ich Gott sei dank noch nicht erlebt
      höchstens Beleidigungen die als Waffe bei Meinungsverschiedenheiten angewendet werden
    • Lulu schrieb:

      @Aruka
      solche User hat doch fast jedes Forum


      Der hier war echt ohne Scheiss auf nem ganz anderen Level xD
      Der hat echt viele User dazu gekriegt das Forum zu verlassen, weil es einfach keinen Spass mehr machte :)

      Aber es ist echt schwierig Cyber-Mobbing und normales Mobbing miteinander zu vergleichen.
      Ist hier zum Beispiel jemand der Meinung das beides gleich schlimm ist?
      Cybermobbing kann sehr übel sein, doch schlussendlich denke ich ist es nicht mit normalem Mobbing zu vergleichen.
    • Aruka schrieb:

      Ist hier zum Beispiel jemand der Meinung das beides gleich schlimm ist?
      Erstmal nein (ohne länger über das Thema nachzudenken), Cyber Mobbing finde ich nicht so schlimm, wie "normales" Mobbing, da es leichter ist, jemandem im Internet zu ignorieren, als wenn jemand vor einem steht, der einen die ganze Zeit blöd anredet, schlecht macht oder sonstwie nervt. Natürlich kann es im Internet viel größere Maße annehmen (viel größere, potentielle Teilnehmerzahl) und teilweise genauso schlimm oder noch schlimmer als "normales" Mobbing sein.
    • Ich bin überrascht, dass die Moderatoren in den anderen Foren nichts unternommen haben gegen eure beiden Spaßverderber.
      Zwar haben diese nichts direkt gegen die Forenregeln verstoßendes gesagt, aber ich denke, wenn hier ein User ständig überall postet, dass alles mies ist, würde das Team den User mal anschreiben, dass er das lassen möge (ist ja irgendwie total inhaltslos, wenn er alles krampfhaft niedermacht).
      Natürlich auch gegen Einzeiler-Spamer würden wir vorgehen.
      Und dann greift immer die Regel, dass den Anweisungen von Moderatoren Folge zu leisten ist ^^
      Wenn die Moderatoren vernünftig damit umgehen, ist das ja auch kein Problem.

      Zum Glück ist mir noch kein Mobbing untergekommen und ich habe auch noch nie etwas davon in meinem Bekanntenkreis mitbekommen. Wenn sich hier jemand jedoch gemobbt fühlen sollte, meldet euch bitte beim Team. Wir schaun dann, dass wir das Problem aus der Welt schaffen ;)
    • Aruka schrieb:


      Aber es ist echt schwierig Cyber-Mobbing und normales Mobbing miteinander zu vergleichen.
      Ist hier zum Beispiel jemand der Meinung das beides gleich schlimm ist?
      Cybermobbing kann sehr übel sein, doch schlussendlich denke ich ist es nicht mit normalem Mobbing zu vergleichen.

      es kommt drauf an
      Cybermobbing kann dank des Internets im Schutz der Anonymität ausgeführt werden und entsprechend ausarten
      was aber wiederrum davon abhängt welche Platform man für das Mobbing nutzt
      das große Problem ist halt....was einmal im Netz ist, ist im Netz und nur schwer oder gar nicht mehr rauszubekommen
      wenn also jemand gemeine Lügen verbreitet oder irgendwleche Fotos oder Videos verbreitet, hat man verloren
      sofern die Täter unbekannt sind, ist es schwerer an diese ranzukommen und Anzeige kann dann nur gegen Unbekannt gemacht werden

      im echten Leben, wo man Mobbing von Angesicht zu Angesicht ausgesetzt ist (das was ich selbst durchmachen musste), kennt man die Personen und deren Namen und können an entsprechende Stellen gemeldet werden
      in der Schule den (Vertrauens)Lehrern und den Eltern, auf der Arbeit dem Chef oder dafür zuständige Vertrauensperson
      sollte ein Mobber oder eine Mobbergruppe auch Gewalt anwenden, was anscheinend heutzutage häufiger vorkommt inkl Handyvideos erstellen, kann man sie bei der Polizei anzeigen und sollten dafür entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden

      man kann auch sagen....reales Mobbing vershcmilzt heutzutage mit dem Cybermobbing, wo man sowohl auf dem Schulhof als auch im Internet diesem ausgesetzt ist