Unpopular Opinion Thread[Movies/Series/Books]

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    • Unpopular Opinion Thread[Movies/Series/Books]

      Ich leihe mir Arukas Idee(ist es okay?) aus, und eröffne diesen Thread, nur hier handelt es sich um dieselbe Thematik, aber hier geht es nicht um Spiele, sondern um Filme und Bücher.

      Dann fang ich mal an.

      HARRY POTTER ist überbewertet
      Ich habe glaube teil 1 und 2 gesehen, ist lange her. Also Harry Potter ist total langweilig, und voller Magier Klischees. Wirklich eine Fantasy Reihe, und die Magier brauchen wirklich Stöcke zum zaubern? Okay sind auch sprüche dabei, aber bei das was ich gesehen habe, geht es nicht ohne stab? Ein Sporttunier auf dem die Spieler auf nen fliegenden Besen fliegen? Really? Jetzt fehlt wirklich nur eine alte Hexe mit einer Fetten Warze auf der Nase. Die Filme die ich gesehen habe, waren so vorhersehbar. Seit die Harry Potter rolle von Daniel Radcliff, kann ich ihn in keinem anderen Film ernst nehmen.


      Indiana Jones
      Ein Archäologen, der eine Peitsche schwingt, und komische Schätze, die gleich ein Komplettes Bauwerk zum einsturz bringt, wirklich? Und das soll Spaß machen? Vor allem ist Jones für die Handlung des ersten Teil total überflüssig, die Nazis finden, die Ladung sowieso. Und sterben trotzdem nachdem sie die Kiste geöffnet haben, Indie trägt zum Abschluss der Handlung echt nichts bei. Er würde selbst ohne Jones genau auf dieselbe Weise enden.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Ha, nette Idee.

      Wobei Indiana Jones über allem erhaben ist :D
      Vor allem Teil 3 ist sehr gelungen. Natürlich darf man die Filme nicht zu ernst nehmen.

      Meine erste Meinung:

      "The Last Jedi" ist der zweit beste Star Wars Film

      Vor Episode VIII hat es mit dem originalen Star Wars und Empire sowieso nur zwei richtig gut Star Wars Filme gegeben. Die Prequel Trilogie kann man aufgrund des Writings und der Dialoge nur in die Tonne kloppen, Return of the Jedi ist ein langweiliger Kinderfilm und Rouge One ist überflüssige, langweilige Zelluloid-Verschwendung. Und die Ewok Filme der 80er sind auch kacke :D Habe demnach nie verstanden, warum Star Wars zu so einem Phänomen werden konnte.

      Aber was macht Episode VIII für mich so gut? Für mich sticht der Film aus der Reihe heraus, weil er wirklich versucht, was anderes zu machen. Der ganze Film dreht sich darum, das Charaktere Fehler machen und lernen müssen, mit den Konsequenzen umzugehen. Und mit dieser Prämisse hat mich der Film gepackt. Endlich ist Luke Skywalker ein nachvollziehbarer Charakter! Endlich hat man mit Kylo Ren einen glaubwürdigen Star Wars Antagonisten! Endlich haben wir mit Rey eine sympatische Protagonistin!
      Endlich hat man den Mut, nach zwei guten Filmen und sechs Rohrkrepierern die Saga etwas aufzumischen (Han Solo und Episode IX kenne ich noch nicht).
      Dieser Film hat es mehr als alles andere geschafft, mich fürs Star Wars Universum zu begeistern.
      Obwohl Star Trek immer noch besser ist :P





    • DarkJokerRulez schrieb:

      Ich leihe mir Arukas Idee(ist es okay?)
      Urheberrechtsanklage ist raus und bei den Mods gemeldet! :P

      Nee kein Problem, ich hab eh daran gedacht den thread mal zu erstellen, wollte ich nur nicht direkt machen, also umso besser. ;)

      Hab aber so das Gefühl gerade bei Filmen und Serien kommen da sehr viele "XY ist überbewertet". Was ja an sich nicht schlimm ist, hoffe nur da gibts noch mehr Ideen sonst wirds eventuell schneller langweilig.

      @Harry Potter, ich denke da suchst du zu viel nach Realismus, soweit ich weiss bist du ja grosser Scifi Trek/Wars/Gate Fan, da braucht man ja auch nicht weit zu suchen bis es albern wird.^^
      Die Buchreihe sind immernoch meine absoluten Lieblingsbücher, vor allem weil ich durch die überhaupt damals die lesen an sich als Hobby für mich entdeckt habe. Die Filme finde ich auch gut, sind aber halt wie so oft bei Buchumsetzungen nicht genau das was ich mir vorgestellt habe.

      Fange dann auch gleich passend zum Thema mit etwas ähnlichem an.

      Die Star Wars Filme sind wirklich, echt nicht besonders gut und ich bin sehr froh darüber kein Teil dieser Fanbase zu sein.

      Ich habe es mehrfach versucht, habe 3 Filme ganz gesehen, und boah nee. Also was mich am meisten stört ist die Story die von Beginn an durschaubar ist. Ich habe beispielsweise vor dem letzten Fim zu einem Freund gesagt "Oh krass, da ist bestimmt wieder ein PLottwist dabei das irgendjemand der Vater oder die Mutter von irgendeinem Hauptcharakter ist und am Ende ist irgendjemand der guten auf einmal doch böse oder genau umgekehrt."
      Ich habe den Film nicht gesehen aber es ist wohl genau das passiert, weil das IMMER passiert.^^
      Ich kann aber verstehen wenn jemand die Filme mag weil er die action mag, das Laserschwertding und so weiter. Finde ich legitim, finde es immer nur schräg wenn man versucht daraus mehr zu machen als es ist, es ist "nur" Popcornkino.
      Was ich mit der Fanbase meinte, die ganzen Twitterfehden finde ich furchtbar, die Fanbase ist von aussen betrachtet unglaublich toxisch, man streitet sich die ganze Zeit darüber welche Filme nun gut sind und welche schlecht. Aber es scheint so als findet niemand alle Filme gut, was für mein Argument spricht das die Filmreihe an sich nicht so überzeugend ist.^^

      In meinem Freundeskreis gibt es tatsächlich kaum noch richtige Star Wars Fans, die sind alle eher genervt bei dem thema, haben keinen Spass daran.


      Lala Land ist ein grossartiger Film und man kann den Film auch so als eh Mann geniessen.

      Das sage ich weil sich oft einige darüber lustig machen, aber ich finde den Film absolut grossartig und es war einer der besten Filme der letzten Dekade. Hat mich nachträglich sehr zum denken angeregt, über diesen Antrieb eines Menschen voran zu kommen.
      Find es schade das viele den Film nicht sehen möchten weil es halt teilweise ein Musical ist.
      Allgemein ist es auch einer der besten Soundtracks überhaupt. Bekomme jedes mal eine Gänsehaut bei Tracks wie "The Fools who dream".

      Ich kann das fettgedruckte nicht mehr ausschalten wtf

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    • Aruka schrieb:

      Hab aber so das Gefühl gerade bei Filmen und Serien kommen da sehr viele "XY ist überbewertet". Was ja an sich nicht schlimm ist, hoffe nur da gibts noch mehr Ideen sonst wirds eventuell schneller langweilig.

      @Harry Potter, ich denke da suchst du zu viel nach Realismus, soweit ich weiss bist du ja grosser Scifi Trek/Wars/Gate Fan, da braucht man ja auch nicht weit zu suchen bis es albern wird.^^
      Die Buchreihe sind immernoch meine absoluten Lieblingsbücher, vor allem weil ich durch die überhaupt damals die lesen an sich als Hobby für mich entdeckt habe. Die Filme finde ich auch gut, sind aber halt wie so oft bei Buchumsetzungen nicht genau das was ich mir vorgestellt habe.
      Das mit dem überbewertet fiel mir gerade so ein. Ich sollte kreativer sein wusste aber in dem Moment als ich es geschrieben habe, nicht was ich genau als "Überschrift" schreiben soll.

      Ja bin ein Sci-Fi Fan, Fantasy mag ich auch. Bei Harry Potter habe ich das Problem halt, nicht die Fantasy, sondern dieses typische Magier Klischee, wo die Zauberer nur mit eiben Magierstock oder mit irgendwelchen komische Zaubersprüche zaubern können. Bei Fantasy weiß nicht, finde sowas irgendwie nicht wirklich Fantasy like. Ich weiß nicht sobald jemand beim fantasy Genre mit Abakadbra oder ähnliches kommt, finde ich das irgendwie wirklich albern. Bin sogar froh, das Harry Potter damals bei mir in der Schule nicht Pflichtlektüre war. :D
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Das mit dem überbewertet fiel mir gerade so ein. Ich sollte kreativer sein wusste aber in dem Moment als ich es geschrieben habe, nicht was ich genau als "Überschrift" schreiben soll.
      Hab ja genau das gleiche gemacht mit meinem Star Wars Titel quasi, also kein problem.^^ Hab auch noch einige andere Ideen für den thread, aber oft ist es dann so ein überbewertet Ding. finde beispielsweise auch Pulp Fiction überbewertet, obwohl ich Tarantino Filme mag.^^

      DarkJokerRulez schrieb:

      Bin sogar froh, das Harry Potter damals bei mir in der Schule nicht Pflichtlektüre war.

      Ich war genau im passenden Alter, harry Potter war immer fast genau so alt wie ich, das zieht einen dann durch die komplette Kindheit, daher sind mir die Bücher auch so wichtig.^^
      Aber ich denke jetzt objektiv ist einiges schon ziemlich schräg, die Grundstory ist halt klasse.
      Aber gibt sicherlich bessere Bücher, habe auch erst Jahre danach herr der RInge gelesen, das war auch schon ziemlich besonders.

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    • @Aruka
      Von Tarantino mag ich wirklich nur Kill Bill Vol. 1.

      Herr drr Ringe finde ich etwas besser, mag aber keine Zwerge und Hobbits(ist für mich dasselbe nur mit Haarige Füße) oder Mittelalter in Fantasy Geschichten. Ich weiß ich bin wählerisch. :D

      PS: meine jetzt nicht die Echten Zwerge, die Menschen sind toll, ich meine nur die Fantasy Zwerge. XD
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

    • @DarkJokerRulez: Die ersten beiden Harry-Potter-Filme haben als Kernzielgruppe halt ganz klar 8-12jährige und als Kinderfilme funktionieren sie sehr gut. Ab Teil 3 wurde die Szenarie sukzessive düsterer und bei den letzten beiden (die auf dem 7. Roman beruhen) kann mann wahrlich nicht mehr behaupten, dass Magierklischees gedroschen werden - zumindest nicht intensiver, als bei "Der Herr der Ringe" High-Fantasy-Klischees bedient werden.
      "Crystal pond awaits the lorn
      Tonight another morn for the lonely one is born"
      (Tuomas Holopainen)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Kelesis schrieb:

      @DarkJokerRulez: Die ersten beiden Harry-Potter-Filme haben als Kernzielgruppe halt ganz klar 8-12jährige und als Kinderfilme funktionieren sie sehr gut. Ab Teil 3 wurde die Szenarie sukzessive düsterer und bei den letzten beiden (die auf dem 7. Roman beruhen) kann mann wahrlich nicht mehr behaupten, dass Magierklischees gedroschen werden - zumindest nicht intensiver, als bei "Der Herr der Ringe" High-Fantasy-Klischees bedient werden.
      Naja so lange nur ein einziger Zauberstock, oder komische Zaubersprüche zu hören sind, kann ich Harry Potter nicht ernst nehmen.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Kelesis schrieb:

      @DarkJokerRulez: Die ersten beiden Harry-Potter-Filme haben als Kernzielgruppe halt ganz klar 8-12jährige und als Kinderfilme funktionieren sie sehr gut. Ab Teil 3 wurde die Szenarie sukzessive düsterer und bei den letzten beiden (die auf dem 7. Roman beruhen) kann mann wahrlich nicht mehr behaupten, dass Magierklischees gedroschen werden - zumindest nicht intensiver, als bei "Der Herr der Ringe" High-Fantasy-Klischees bedient werden.
      Naja so lange nur ein einziger Zauberstock, oder komische Zaubersprüche zu hören sind, kann ich Harry Potter nicht ernst nehmen.
      Mit derselben Logik könntest du aber auch 80% der RPGs nicht spielen - da sind auch viele Magier*innen mit Stäben ausgerüstet.
      "Crystal pond awaits the lorn
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      (Tuomas Holopainen)
    • Kelesis schrieb:

      DarkJokerRulez schrieb:

      Kelesis schrieb:

      @DarkJokerRulez: Die ersten beiden Harry-Potter-Filme haben als Kernzielgruppe halt ganz klar 8-12jährige und als Kinderfilme funktionieren sie sehr gut. Ab Teil 3 wurde die Szenarie sukzessive düsterer und bei den letzten beiden (die auf dem 7. Roman beruhen) kann mann wahrlich nicht mehr behaupten, dass Magierklischees gedroschen werden - zumindest nicht intensiver, als bei "Der Herr der Ringe" High-Fantasy-Klischees bedient werden.
      Naja so lange nur ein einziger Zauberstock, oder komische Zaubersprüche zu hören sind, kann ich Harry Potter nicht ernst nehmen.
      Mit derselben Logik könntest du aber auch 80% der RPGs nicht spielen - da sind auch viele Magier*innen mit Stäben ausgerüstet.
      Glaube liegt bei ihm eher am Genre.^^
      Ist bei mir ähnlich so wie mit Star Wars/Trek/Gate usw. Mal davon abgesehen das ich es mit Star Wars probiert habe, finde das ganze Genre schräg und dann auch noch die ganzen Aliens, ist mir viel zu ulkig um es ernst zu nehmen. Mass Effect war das tatsächlich die Ausnahme, aber weil Bioware und so. :)

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    • Wie gesagt mir geht es nicht, um das Genre. Fantasy mag ich ja, Filme wie die Unendliche Geschichte, Ich bin Nummer Vier finde ich zum Beispiel richtig gut.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Ich würde die genannten Reihen hier wirklich explizit unter "Unpopular Opinion" verbuchen. Das sind alles weltbekannte Marken, haben Milliarden eingespielt und stehen von der Reputation her auch zurecht da, wo sie sind. Aber man muss sie halt selbst nicht mögen, abfeiern oder was auch immer.

      Um mal kurz auf die Reihen einzugehen:


      Harry Potter: Ich fand den Hype um die Bücher damals fast schon albern und bin erst relativ spät zu Harry Potter gekommen. Ausgerechnet mit dem fünften Band. Machte natürlich überhaupt keinen Sinn direkt in dieses Buch einzusteigen, aber ich wollte einfach wissen, warum die Welt ausflippt wenn ein neuer Band erscheint. Und obwohl ich die ganzen Hintergründe nicht kannte, hatte ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Hab bis heute nicht alle Bücher gelesen, aber die, die ich gelesen habe, das war erstklassige Fantasy, wenn auch mit einer gewissen Überlänge bei den späteren Bänden. Die Filme machen auch ne menge richtig, aber wenn man die Bücher kennt wirds halt enorm schwer, die Filme neutral zu betrachten. Ist auch wieder so eine Reihe, die man entweder liebt oder hasst aber besonders bei Harry Potter ist das Klischee, dass das ne Reihe für Kinder und Geeks ist, größer als bei anderen Reihen. Ich kenne selbst ne menge Leute die Harry Potter verspottet haben und dann irgendwann zumindest auf den Filmen kleben geblieben sind. Muss man nicht mögen, kann man aber ne faire Chance geben. Als Fantasy-Fan sollte man hier sowieso keine Probleme haben.

      Indiana Jones: Hat nen ähnlichen Lauf wie die Stirb Langsam Reihe. Einen ikonischen Film, dafür aber problematische Fortsetzungen. Würde "Raiders of the Lost Ark" vielleicht als den besten Abenteuerfilm (oder zumindest einen der besten) aller Zeiten bezeichnen. Teil 2, obwohl oft verschmälert, fand ich immer noch unterhaltsam genug für ne Fortsetzung. Aber da der Film vor allen anderen Filmen spielt auch irgendwie belanglos was die Lore angeht. Teil 3 wiederum war wieder absolut stark und Ford und Connery als Duo einfach großartig. Teil 4 ist ähnlich wie Teil 2 unterhaltsam, kann man sich ansehen aber auch völlig überflüssig und wieder belanglos. Dazu noch geplagt von miserablen CGI-Effekten die Spielberg selbst vermutlich abfeierte, aber jeder Fan weiß, die haben in diesem Film nichts zu suchen. Von den hier aufgezählten Reihen aber wohl die, die man sich auch heute noch bedenkenlos ansehen kann. Teil 1 bleibt weiterhin absolut zeitlos.

      Star Wars: Kommt glaube ich immer drauf an, ob man mit Star Wars aufgewachsen ist. Wenn man sich jetzt mit 20 Jahren beispielsweise die alte Trilogie anguckt, vermutlich dann auch noch die mit CGI überladene Remastered Version von "A New Hope", dann wird man dafür vermutlich nicht viel übrig haben. Direkt mit "The Force Awakens" anzufangen wenn man keine Berührungspunkte zu Star Wars hat macht für mich auch keinen Sinn, eben dieser Film baut ja auch enorm auf Nostalgie auf. Obwohl ich die Richtung nicht mag, die die neue Star Wars Trilogie eingeschlagen hat würde ich niemals auf die Idee kommen zu sagen, Star Wars ist für mich gestorben. Dafür mag ich das Universum noch immer zu sehr. Aber wenn man mit Star Wars nicht aufgewachsen ist (damit meine ich nicht zu der Zeit wann die Filme erschienen sind sondern von Kindesalter an eben die Filme zu schauen), dürfte es umso schwerer sein wenn man älter ist, daran Gefallen zu finden. Wobei ich aber auch nicht wenige kenne, die mit Star Wars kaum was am Hut haben und die neue Trilogie wirklich mögen. Fernab meiner eigenen Kritik finde ich das völlig legitim.


      Zu La La Land: Ich glaube, jeder, der sich drüber lustig macht, hat den Film vermutlich nicht gesehen. Auch wenn ich von Chazelle weiterhin Whiplash besser finde (und für mich einer der stärksten Filme der vergangenen Jahre ist), ist La La Land ein herausragender Film. Hier ist der Kitsch ein Stilmittel, aber das ist alles so gewollt. Ist natürlich ein Film der mit seiner quietschbunten art und seiner Story-Prämisse auch ein wenig provozieren will, aber das macht auch den Charme aus. Meiner Mutter beispielsweise würde ich den Film niemals zeigen, sie hasst Musicals. Und da muss man fair sein, wenn man auf Gesang in Filmen auch nur die geringste Abneigung hat, der wird mit La La Land sicherlich nicht glücklich.


      Ne eigene Unpopular Opinion habe ich eigentlich gerade nicht auf Lager. Anders als bei Videospielen ist in den besprochenen Medien hier die subjektive Wahrnehmung wesentlich stärker. Ein Videospiel was einen schwachen Start hat kann dich noch umhauen. Filme hingegen haben aufgrund ihrer Laufzeit da die schlechteren Karten und persönliche Geschmäcker spielen hier eine wesentlich größere Rolle.

      Wenn ich selbst was raushauen würde, dann, würde ich sagen: "Die Zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs" verlieren allmählich ihr Momentum. Erst einmal sieht man dem CGI langsam sein Alter an. "Die Rückkehr des Königs" hat einige verdammt miserable Effekte bei den Schlachten die auf der großen Leinwand damals zwar noch spektakulär wirkten, aber besonders auf modernen, hochauflösenden Fernsehern kann man die billigen Tricks aus dem Computer erkennen. Doch besonders wenn man vorher "Die Gefährten" gesehen hat (für mich auch hier wieder ein erster Teil, der absolut zeitlos ist), offenbaren sich auch inhaltliche Schwächen da die Fortsetzungen halt zu sehr auf die Schlachten fixiert sind.

      "Hey, was ist der Sinn des Lebens?"
      "Liebe"
      "Es gibt keine Hoffnung für uns, wir sollten alle Selbstmord begehen" - Gaspar Noé

      Zuletzt durchgespielt: My Friend Pedro: 6/10, Darksiders III: 7/10, Untitled Goose Game: 6,5/10


    • Somnium schrieb:

      Wenn ich selbst was raushauen würde, dann, würde ich sagen: "Die Zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs" verlieren allmählich ihr Momentum. Erst einmal sieht man dem CGI langsam sein Alter an. "Die Rückkehr des Königs" hat einige verdammt miserable Effekte bei den Schlachten die auf der großen Leinwand damals zwar noch spektakulär wirkten, aber besonders auf modernen, hochauflösenden Fernsehern kann man die billigen Tricks aus dem Computer erkennen. Doch besonders wenn man vorher "Die Gefährten" gesehen hat (für mich auch hier wieder ein erster Teil, der absolut zeitlos ist), offenbaren sich auch inhaltliche Schwächen da die Fortsetzungen halt zu sehr auf die Schlachten fixiert sind.
      Das muss ich leider bestätige. Habe die Filme erst 2019 gesehen, und die ganzen Preise hat man zu Recht abgeräumt, und das sieht immer noch...gut aus, wenn man bedenkt das die Filme schon fast 20 Jahre alt sind.

      Aber da war schon vieles dabei wo ich mir dachte "Das hat mich so geflashed damals?"
      Finde sie storymässig immer noch gut, aber tatsächlich doch etwas zu lange. Bei den zwei Türmen fiel mir das besonders auf, das sind halt fast 4 Stunden die an da sitzt.

      Somnium schrieb:

      Zu La La Land: Ich glaube, jeder, der sich drüber lustig macht, hat den Film vermutlich nicht gesehen. Auch wenn ich von Chazelle weiterhin Whiplash besser finde

      Muss mir den mal ansehen, kannte ich gar nicht. Bei Lalaland halte ich den Kitsch allerdings auch für absolut legitim, es passt einfach zum Film. Aber kaum ein Film hat mich noch Tage danach so beschäftigt. Joker letztes Jahr war da ein weiteres Beispiel dafür. Deswegen habe ich ihn auch drei Mal gesehen.



      Mini "Unpopular Opinion": Man braucht keinen Uncharted Film, die Spiele sind so schon cineastisch genug

      Auf Twitter schreiben das viele, also sooo unpopulär ist das nicht, aber wollte es trotzdem nur mal erwähnen.
      8 Directors sind jetzt abgesprungen, lasst es doch bitte einfach. xD

      Meine kleinen Minireviews 2020
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      Dieses Jahr durchgespielt: 12



    • Ich finde die Simpsons schon ewig nicht mehr so toll und nur noch überbewertet.
      Die ersteren Staffeln sind toll, aber je mehr (gezwungener) neue Staffeln kamen, desto blöder und langweiliger wurden sie.
      Und bei den unfreiwilligen Witzen kann man sich oft nur fremdschämen.
      Zumindest sehen meine Schwester und ich es so ;P

      Ausserdem finde ich die Herr der Ringe Filme total langweilig und alles andere als episch.
      (Auweia, hoffe ich hab keine wütenden Mob vor mir in regung gebracht xD ^^")
      Kenne aber nur die Filme und nicht dir Bücher^^.

      Game of Throns hat mich bisher auch nie angesprochen.Aber dazu kann ich leider nichts sagen, weil ich die Serie nie sah.
      "Sei wer du bist, und sag, was du fühlst!
      Denn die, die das stört, zählen nicht- und die, die zählen, stört es nicht."
      von Theodor Seuss Geisel.

      Amor est pretiosior auro <3

      YouTube: ManaQues t

    • @LostFantasy
      Also bei mir manchmal schon xD
      Aber das liegt dann nur daran, dass ich zu kleine Untertitel erst entziffern muss xD
      Deshalb bin ich manchmal zu faul Untertitel zu lesen und hör mir dann lieber die englische Synchro an um was zu verstehen :D

      Und hey, du hast ja dein Avatar wieder :D
      Warum war der eigentlich weg?
      "Sei wer du bist, und sag, was du fühlst!
      Denn die, die das stört, zählen nicht- und die, die zählen, stört es nicht."
      von Theodor Seuss Geisel.

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