Im Test! Daemon X Machina

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    • Im Test! Daemon X Machina

      Neu

      Titel Daemon X Machina
      Japan 13.September 2019
      Marvelous
      Nordamerika 13.September 2019
      Nintendo
      Europa 13.September 2019
      Nintendo
      System Nintendo Switch
      Getestet für Nintendo Switch
      Entwickler Marvelous
      Genres Mecha-Action
      Texte
      Deutschland Nordamerika Japan
      Vertonung Nordamerika Japan

      Bildmaterial: Daemon X Machina, Nintendo / Marvelous

      Sich in der Videospielindustrie einen Namen zu machen und eine ganze Serie zu leiten, ist äußerst schwierig. Nicht viele Entwickler können das von sich behaupten. Dazu gehören Talent, einzigartige Ideen, ein Gefühl für die Spieler und eine Prise Glück. Mit seinen wilden Mech-Schlachten hat der Armored-Core-Schöpfer Kenichiro Tsukuda es geschafft, eine kleine, aber starke Fanbase zu schaffen, die seit Jahren auf einen neuen Ableger hofft.

      Tatsächlich ist es lange her, dass Mechas in großen Spielen im Vordergrund standen. Jetzt hat das Warten aber ein Ende. Zusammen mit Marvelous wirft Tsukuda Daemon X Machina auf den Markt. Das Nintendo-Switch-exklusive Spiel soll mit rasanten Kämpfen, individualisierbaren Mechas, einer spannenden Geschichte und vielem mehr alte und neue Fans beglücken. Ob es genau diesen Nerv trifft, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.

      We could be Immortals

      Es ist eine der Grundängste der Menschheit: Der Himmel stürzt auf die Erde. Eine Angst, die nicht nur von Hollywood in vielen Projekten genutzt wird. In Daemon X Machina ist es der Mond, der vom Himmel stürzt und fast alles und jeden vernichtet.

      Und wenn das nicht schon schlimm genug wäre, wurde dadurch Strahlung freigesetzt, die fast sämtliche Maschinerie beeinflusst hat. Aus Objekten, die der Menschheit dienen sollten, wurden die Arms of Immortals (kurz AIs), deren einzige Aufgabe es ist, alle Menschen zu töten.

      Doch es gibt Hoffnung. Die Strahlung hat nicht nur das Schicksal der Menschheit besiegelt, sondern ihr auch die einzige Hoffnung auf Rettung geschenkt: die Outers. Menschen, denen einzigartige Kräfte zuteil wurden. Sie sind als Einzige in der Lage, mit ihren Mechas, hier genannt Arsenal, die AIs zu bekämpfen und den Krieg zu gewinnen.

      Aufgeteilt in viele verschiedene Fraktionen kämpfen diese Söldner jedoch nicht nur für die Menschheit, sondern auch für verschiedene Firmen und Auftraggeber, deren Motive nur schwer zu durchschauen sind, und natürlich auch für sich selbst.

      Werden die Outers den Krieg für die Menschheit gewinnen? Werden sie dabei ihr Leben lassen oder am Ende als Helden gefeiert werden? Es ist zu bezweifeln, dass viele Spieler die Antworten auf diese Fragen suchen werden, denn die Geschichte ist wahrlich keine Stärke von Daemon X Machina.

      Angefangen beim Rekruten, dem Protagonisten, der mittels Charakter-Editor erstellt wird. Dieser Editor ist mehr als dürftig. In Zeiten, in denen diese immer größer und elaborierter werden, wirkt er hier komplett veraltet. Das Endergebnis ist nicht besonders ansehnlich, obwohl die Rüstungen der Outers ein starkes futuristisches Design bieten.

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      Hinzu kommt, dass der Protagonist stumm bleibt, obwohl man ihm eine Stimme schenkt. Wieder einmal wird man in den Zwischensequenzen angesprochen und es wird um einen herumgeschauspielert. Der Hauptcharakter bleibt langweilig und wirkt mehr wie ein Objekt als eine Person.

      Besonders schlimm hierbei ist jedoch, dass sich die Entwickler dabei über den Spieler lustig zu machen scheinen. Mehr als nur einmal heißt es „Es ist gut, dass du nichts zu diesem Thema gesagt hast!“ oder „Es ist deine Entscheidung! Du bestimmst den Weg den wir gehen.“ Dabei hat der Spieler nur ganz selten die Freiheit, überhaupt zu entscheiden. Oft besteht die Wahl zwischen „Nehmen Sie diese Mission an?“ oder die Story gar nicht erst weiterzuspielen.

      Die anderen, nicht stummen Outers, mit denen man viel Zeit verbringen wird, können auch nicht überzeugen. Von Mission zu Mission wechseln diese Charaktere. In der einen Mission kämpft man bis zum Tod gegen einige von ihnen, dann plötzlich führt man humoristische Dialoge in den nächsten Minuten und kämpft an deren Seite in den nächsten Missionen.

      Diese Charaktere sind typische japanische Stereotypen, die mit Dialogen zu kämpfen haben, die so schlecht geschrieben sind, dass es schwer fällt, aufmerksam zuzuhören. Von Mission zu Mission scheinen sich zudem Motive ohne Grund zu ändern, Informationsstände bleiben selten akkurat. Es entsteht das Gefühl, dass 30 verschiedene Leute am Skript gearbeitet haben und untereinander nicht ein Wort ausgetauscht haben.

      All das wird jedoch von der miserablen Inszenierung getoppt. Meistens stehen die Charaktere verwurzelt um ein grafisch schreckliches Terminal in der leblosen Basis herum und unterhalten sich. Es folgt ein Text-Austausch, der an eine Handy-Unterhaltung erinnert und dann ist jeder in seinem Arsenal und man sieht nur noch die Köpfe.

      »Auch wenn die Geschichte einige vorhersehbare Wendungen bereithält und die Grundidee Potenzial hat, machen vielzählige Elemente den Story-Modus von Daemon X Machina schwer zu genießen.«

      In den seltenen „richtigen“ Zwischensequenzen haben sich die Entwickler auch nicht viel mehr Mühe gegeben. Teilweise ist das Melodrama sehr peinlich. Besonders dann, wenn einige Sekunden später alles Geschehene wieder rückgängig gemacht wird.

      Auch wenn die Geschichte einige Wendungen bereithält, die jeder meilenweit kommen sieht, und die Grundidee Potenzial hat, so machen die schrecklichen Dialoge, die flachen Charaktere und die unterirdische Inszenierung den Story-Modus von Daemon X Machina schwer zu genießen.

      Man sieht den Wald vor lauter Kanten nicht

      Leider bleibt das nicht die einzige Schwäche. Auch die grafische Seite enttäuscht maßlos. Den Entwicklern ist zugutezuhalten, dass der übertrieben farbige und bunte Grafikstil interessant anzusehen ist und eine spaßige und doch mysteriöse Atmosphäre schafft. Aber Stil alleine reicht nicht, auch die Technik muss stimmen.

      Keine Kantenglättung, belanglose und einfarbige Hintergründe, fehlende Details, matschige Texturen. Daemon X Machina sieht nicht so aus, als wäre es Teil der achten Konsolengeneration.

      Die Basis, in welcher man sich nach jeder Mission wiederfindet, ist leer, kalt und visuell einfach langweilig. Die seltsam unpassende Eisdiele darin wirkt absolut deplatziert. An sich sind die Charakterdesigns der Outers akzeptabel. Es handelt sich um die typischen japanischen Helden und Antihelden. Aber die Charaktermodelle lassen viel zu wünschen übrig. Speziell an der Mimik wurde gespart.

      Die Gesichter sind plattgedrückt und starr. Richtige Emotionen sind so kaum möglich. Auch die Schatten sind oft falsch gesetzt und lassen alles noch billiger wirken. Das Design der Mechas und Waffen hingegen ist sehr gelungen. Seinen eigenen Arsenal individuell zu gestalten macht Spaß und sieht auch noch gut aus.

      Aufgrund der schrecklichen Dialoge und der emotionslosen Gesichter haben es die Synchronsprecher nicht gerade leicht, den Charakteren Leben einzuhauchen. Es stehen eine japanische und eine englische Sprachausgabe zur Verfügung.

      Wie so oft machen die japanischen Sprecher ihre Aufgabe mit voller Hingabe. Die Dialoge beim Hören nicht direkt zu verstehen macht die Synchronisation sogar ein kleines Stück besser. Die englischen Sprecher geben ebenfalls ihr Bestes, aber über Vormittags-Anime-Niveau geht es hier nicht hinaus.

      Nun zu einer der größten Stärken von Daemon X Machina: zum Soundtrack. Komponiert von den Bandai-Namco-Stammkomponisten Junichi Nakatsuru und Rio Hamamoto, überzeugt die Trackliste mit fetzigem Metal (ähnlich wie das Kampfsystem). Dabei sind viele dieser Stücke auch vokal unterlegt und passen sowohl zur einzigartigen Ästhetik als auch zu den wilden Auseinandersetzungen.

      Hin und wieder werden auch etwas ruhigere Töne angeschlagen, aber die schnellen Stücke machen einfach mehr Spaß. Zudem ist es sehr angenehm, dass die Soundeffekte beim direkten Treffer, nach dem Demo-Feedback, durch ein haptisches Element verstärkt wurden.

      Mecha-Evolution

      Daemon X Machina ist ein missionsbasiertes Spiel. Das heißt, dass nach jeder Mission zur langweiligen Basis zurückgekehrt wird und hier im Menü die nächste Mission gewählt werden muss, um die Story voranzutreiben. Selbstverständlich muss man auch alle nötigen Vorbereitungen dafür treffen.

      Es gilt die äußeren und inneren Werte des Outers und des Arsenals auf Vordermann zu bringen. Mit genügend Geld kann man den Körper seines Outers upgraden. So kann man diesem unter anderem eine Klinge hinzufügen, die Zielsysteme verbessern und viele nützliche Fähigkeiten einbauen. Diese kommen aber erst dann zum Einsatz, wenn der Arsenal im Kampf zerstört wird und der Outer ihn verlassen muss.

      Eine sehr interessante Idee, die jedoch nicht ganz zu Ende gedacht wurde. Auf dem Schlachtfeld ist ein Outer ohne Arsenal kaum zu gebrauchen, da maximal fünf bis sechs Treffer überlebt werden.

      Lustigerweise besitzt der Outer im Gefecht noch dieselbe Hitbox wie der dreimal so große Arsenal, was Feinden es schwer macht, richtig zu treffen. Die Upgrades für den Arsenal machen da schon viel mehr Sinn.

      Im Kampf muss man sich auf insgesamt fünf Waffen verlassen. Zwei in der linken und zwei in der rechten Hand sowie eine Schulter-Kanone. Die Vielfalt der Nah- und Fernkampf-Waffen kann sich durchaus sehen lassen. Das Herumexperimentieren mit den verschiedenen Arsenal-Builds ist der Lebenssaft von Daemon X Machina. Waffen können auf dem Schlachtfeld von besiegten Arsenals geplündert werden, im Shop gekauft oder in der Fabrik hergestellt werden. Selbiges gilt für die Einzelteile des Arsenals.

      Fun, Fast, Frantic

      »Komponiert von den Bandai-Namco-Stammkomponisten Junichi Nakatsuru und Rio Hamamoto, überzeugt die Trackliste von Daemon X Machina mit fetzigem Metal.«

      Jedes Ausrüstungsteil und jede Waffe hat ein individualisiertes Design und individualisierte Statuswerte. Es macht Spaß, seinen eigenen Mecha damit zu kreieren. Leider gibt es sehr viele Statuswerte, auf die man achten muss. Dabei machen die schrecklichen Menüs simple Wechsel oder Vergleiche unnötig schwer.

      Hinzu kommt, dass man in den meisten Missionen nur wenige Teile erhält und manchmal auch überhaupt gar keine. Das gesamte Konzept wäre so viel motivierender, wenn man von den Missionen mehr belohnt werden würde. Werden in der aktuellen Mission keine Arsenals bekämpft, dann weiß man auch, dass keine Beute anfällt und die Motivation sinkt rapide. Auch die viel zu seltenen gigantischen Boss-Kämpfe belohnen den Spielern nur mit ihrer Abwechslung und dem gelungenen Design.

      Die Kämpfe an sich machen Spaß, brauchen jedoch Zeit, bis der Spieler sich mit der Steuerung und der Hektik zurechtfindet. Mit den beiden Schultertasten zwei Maschinengewehre zu bedienen und fliegende Roboter zu zerstören macht so viel Spaß, wie es auch klingt. Dabei lässt sich der Arsenal auch angenehm steuern. Fliegen, landen und sprinten gehen gut von der Hand.

      Hier kommt die Erfahrung von Kenichiro Tsukuda zum Vorschein. Leider bricht alles ein wenig zusammen, wenn gegen einen Feind gekämpft wird, der viel schneller ist. Besonders in den späteren Missionen bewegen sich die feindlichen Arsenals so schnell, dass es schwer fällt, mit der Kamera und den Bewegungen hinterherzukommen. Speziell wenn man in ein enges Areal gequetscht wird und gegen mehrere Arsenals kämpft.

      Anfangs machen diese Auseinandersetzungen noch großen Spaß, aber nach einigen Stunden wiederholen sich alle Kämpfe ad nauseam. Einzig die Anzahl der Feinde steigt. Abwechslung bringen nur die zuvor genannten Bosskämpfe und die verschiedenen Builds der Arsenals. Die Missionen laufen meistens auch nach demselben Schema und mit denselben Gegnern ab.

      Besonders nervig sind jedoch die Verteidigungs-Missionen, bei denen man verschiedene Strukturen vor feindlichen Angriffen schützen muss. An sich ein Element, das die Spannung steigert. Aber dank der zu großen Hektik beim Kampf gegen Arsenals und der kaputten KI werden diese Missionen zu einem Albtraum. Sowohl die feindliche als auch die freundliche KI haben unzählige Aussetzer und wenn man sich auf diese verlassen muss, dann ist es mit der Frustration nicht weit her.

      Drücke A zum Überleben

      Ebenfalls frustrierend ist die Tatsache, dass in vielen Missionen die Munition knapp wird. In solchen Situationen bleibt einem nichts anderes übrig, als die Mission abzubrechen.

      Natürlich kann man sich auch der Umgebung bemächtigen und mit Autos oder Straßenschildern zuschlagen, jedoch sind der Schaden und die Handhabung dieser nicht richtig dafür geeignet, schnelle und starke Ziele zu vernichten.

      Besiegte feindliche Arsenals lassen zwar (mit Glück) Waffen fallen, aber keine Munition. Dabei benötigt man mehrere volle Magazine, um einen Arsenal zu besiegen. Kämpft man zeitgleich gegen drei, sind die nötigen Missionsabbrüche nervend. Nahkampfwaffen sind hier die Lösung, aber keine, die besonders gut funktioniert oder über lange Zeit Spaß macht. Besonders nicht dank der fragwürdigen Quicktime-Events.

      Während der schnellen Kämpfe fallen die trostlosen Umgebungen kaum auf. Dafür verantwortlich ist auch das überladene HUD, welches zwar bearbeitet werden kann, aber mit ein paar Elementen weniger definitiv angenehmer gewesen wäre. Die wohl größte Stärke von Daemon X Machina ist zweifelsohne die Performance. Es kann sich noch so viel auf dem Bildschirm abspielen, in noch so hohen Geschwindigkeiten, die Framerate bleibt immer stabil.

      »Anfangs machen Auseinandersetzungen noch großen Spaß, aber nach einigen Stunden wiederholen sich alle Kämpfe ad nauseam.«

      Am Ende bleibt zum Gameplay zu sagen, dass es Spaß machen und motivieren kann, aber Potenzial für so viel mehr dagewesen wäre. Mit simplen Handgriffen hätten die Entwickler viel Boden gutmachen können.

      Ein schlankeres HUD, akzeptable KI, angepasste Loot-Rate und zu Ende gedachte Konzepte (bspw. den Outer außerhalb des Arsenals) hätten den Spielspaß um ein Vielfaches erhöhen können.

      Selbstverständlich wird auch ein Multiplayer-Modus geboten. Hier kann man zwischen lokalem Koop und Online-Multiplayer wählen. Beides ist zur Zeit des Tests noch nicht vollständig nutzbar, aber sich mit Freunden die Mechas um die Ohren zu hauen klingt mehr als nur spaßig und wird sicher der Höhepunkt von Daemon X Machina.

      Besonders, da man sich dann auf die Mitstreiter verlassen kann. Wie die Performance während dieser Matches sein wird, steht noch in den Sternen, aber da die Entwickler bei der generellen Performance eine so gute Arbeit geleistet haben, darf man hier auf das beste Ergebnis hoffen.

      Marvelous X Money

      Es lässt sich einfach nicht anders drehen und wenden: Daemon X Machina ist eine große Enttäuschung. Zu viel scheint während der Entwicklung schiefgegangen zu sein. Unzählige Elemente, darunter der gesamte Story-Modus, wirken hektisch zusammengewürfelt. „Repetitiv, langweilig und vorhersehbar“ beschreibt diesen Modus am besten. Der einzigartige bunte Grafikstil und die coolen Mechas helfen nicht darüber hinweg, dass die Charaktermodelle, Umgebungen und die generelle Grafikqualität massiv veraltet wirken.

      Ja, die Mecha-Schlachten machen anfangs viel Spaß. Die Steuerung funktioniert mit ein wenig Einarbeitungszeit gut, aber mit kleinen Handgriffen und einem besseren Balancing, was Loot und den Schwierigkeitsgrad angeht, hätten die Entwickler so viel mehr erreichen können. Am Ende bleibt Daemon X Machina ein Spiel mit viel Potenzial und viel zu vielen Fehlern.

       

      Story

      Schrecklich geschrieben, katastrophal inszeniert. Viele Worte und nichts dahinter. Eine große Enttäuschung.

      Gameplay

      Mecha-Kämpfe funktionieren und machen Spaß. Viele Möglichkeiten der Individualisierung, aber auch viel Frustration und Hektik.

      Grafik

      Einzigartiger Stil, bunt, hell. Coole Mechas, aber generell extrem veraltet.

      Sound

      Starker Metal-Soundtrack, dem oft nicht Genüge getan wird. Gute englische und weitaus passendere japanische Synchronisation.

      Sonstiges

      Neben Story-Missionen gibt es noch Freie Missionen, dennoch mangelnde Abwechslung. Katastrophale Menüs, schlechtes Loot-Balancing. Ein lokaler Koop-Modus für bis zu vier Spieler und ein Online-Multiplayer werden auch geboten.
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      Ich denke, das Spiel scheitert vor allem an seinem Preis. Die Collectors Edition kostet 180 Euro, das normale Game 56.

      Dabei ist das so einer dieser Titel, die es Anfang der 2000er auf PS2 und dann auch PS3 und XBox 360 im Dutzend in den Grabbelkisten gab und
      deren UVP auch selten über 40 ging. Nun ist das Genre heutzutage zwar recht selten geworden aber dennoch gibt es keine Rechtfertigung dafür es
      als quasi Vollpreisspiel anzubieten, dazu hat sich der Spielemarkt einfach zu sehr weiterentwickelt und verändert und die Anforderungen
      sind gestiegen.

      Und wer einen der wenigen Ausnahmetitel aus dem Genre zocken will, der holt sich am besten die beiden Hideo Kojima Titel von Zone of the
      Enders, die es ja auch als HD Neuauflagen gibt.
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      Die kostet nur bei Amazon 180. Überall anders 99,99. Meine CE kommt Morgen.

      Die Kritik habe ich nach dem Prolog schon kommen sehen. Ich hab bei so Mech Spielen aber sau geringe Erwartungen, weil ich bis auf ZotE nie nen gutes gesehen habe. Ich bin schon damit zufrieden das es überhaupt ne Story erzählt und DE Texte hat. Wird schon bock machen. Demo und Prolog waren jedenfalls mein Ding.
      Mein Blog >Hier<
      SE News >ffdojo<
      "Als ich ein Kind war, spielte ich Spiele zum Spaß.
      Heute spiele ich Videospiele, um große Geschichten zu erleben."
      -CloudAC-
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      Die Tests fallen bei solchen Games nie überschwenglich aus, sind halt doch arge Nische.

      Wer so eine Art Game zockt, der weiß eigentlich, worauf er sich einlässt. wie gesagt gerade auf PS2 und später auch XBox 360 gab es diese "Indie" Mech-Ballergames zu Hauf und die waren alle repititiv wie Hölle (es geht da auch letztlich viel um High Score Jagd) und grafisch halt Durchschnittskost. Und die meisten haben auch damals nicht wirklich hohe Wertungen eingefahren. Wer das damals mochte, der wird auch heute mit Daemon X Machina sehr viel Spaß haben. Wertungen bei solchen Titeln sind einfach zweischneidig, weil sie halt erklären wollen, wie der durchschnittliche Zocker so einen Titel empfindet.

      Für ein Genre-Fan jedoch sieht die Sache häufig ganz anders aus. Was habe ich mit Spielen die z.B. 60er Wertungen einfahren häufig schon unheimlich Spaß gehabt. Man muss wie gesagt wissen, auf was man sich einlässt.
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      Also so einen extremen Verriss habe ich nun auch noch nicht zum Spiel gelesen. Auf Metacritic kommt das Spiel mit einer 72 (niemand hat hier glaube ich was über 80 erwartet) recht gut weg mit 16 positiven und 14 mixed Reviews und aktuell noch kein negatives Review dabei. Einige Kritikpunkte decken sich hier aber auch mit dem JPGames Review. Es lohnt sich also, wer interessiert ist, mehrere Reviews mal durchzulesen und zu schauen auf was man sich genau einlässt.

      Ansonsten stimme ich da auch zu, es ist ein Nischentitel und wenn das Spiel ansatzweise wie die Demo von vor einigen Monaten ist die ich rund zwei Stunden gespielt habe, sollten Fans von Mechs hier doch auf ihre Kosten kommen. Glaube der Preispunkt ist sehr entscheidend hier. Ich selbst erwarte doch einen relativ zügigen Fall im Preis weil ich mir doch denke, Daemon X Machina wird vermutlich nicht genug Leute ansprechen. Das wäre dann der Moment, wo ich zugreifen würde. Für 40 Euro zum Release hätte ich aber auch denke ich nicht nein gesagt.

      Mama said be careful of that girl
      Mama said you know that she's no good
      Mama said be cool, don't you be no fool
      Sooner or later you'll be playing by her rules


      Blog: Am Meer ist es wärmer