Im Test! Final Fantasy VIII Remastered

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    • Im Test! Final Fantasy VIII Remastered

      Titel Final Fantasy VIII Remastered
      Japan 03. September 2019
      Square Enix
      Nordamerika 03. September 2019
      Square Enix
      Europa 03. September 2019
      Square Enix
      System PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC (Steam)
      Getestet für PlayStation 4
      Entwickler Square Enix
      Genres JRPG
      Texte
      Deutschland Nordamerika Japan
      Vertonung

      Bildmaterial: Final Fantasy VIII Remastered, Square Enix

      Zu unserer Überraschung wurde zur diesjährigen E3 Final Fantasy VIII Remastered angekündigt. Eine überarbeitete Version des 1999 für PlayStation erschienenen Klassikers. Square Enix holt einen weiteren, wenn auch leicht angestaubten, aber sehr beliebten Klassiker ins Leben zurück.

      Seit der E3 gab es bereits eine Vielzahl an Spekulationen. Zum einen, dass es eine Sprachausgabe geben soll und zum anderen, dass eine Handelsversion auf den Markt kommt. Beides trifft in diesem Fall aber leider nicht zu. Neben überarbeiteter Grafik und dem aus anderen Remastern bekannten Booster-Modus berichteten wir darüber, dass das Charaktermodell von der G.F. Siren überarbeitet wurde.

      Ob das Remaster uns überzeugen kann, erfahrt ihr hier in unserem Test. Getestet haben wir die Version für PlayStation 4. Das Spiel erscheint am 3. September für Nintendo Switch, Xbox One, PlayStation 4 sowie für Steam. Das Spiel wird ausschließlich digital als Download bereitgestellt.

      Wiedererweckung eines Klassikers

      Den Test würde ich gerne mit einem kleinen Vorwort beginnen. Gerade Neuauflagen alter PlayStation-Klassiker sind sehr umstritten. Ich gehöre noch zu den Menschen, die Final Fantasy VIII auf PlayStation und am Röhren-TV gespielt haben.

      Final Fantasy VIII zählte also zu einem der ersten JRPGs, die ich überhaupt spielte. Dementsprechend wirkt das Spiel für mich vielleicht ganz anders als auf jemanden, der es nicht aus dieser Zeit kennt. Die Immersion ist also eine ganz andere. Allein der Soundtrack löst in mir nostalgische Gefühle aus, geschweige denn die epischen Momente, wie die Mission am Strand von Dollet zu Beginn des Spiels.

      Zwar kann der Charme und die Begeisterung nicht mit dem ersten Durchgang von vor Jahren mithalten, weil man es nun schlichtweg schon kennt, es kommt dem aber dennoch sehr nahe. Neulinge bzw. jene, die sich nun vielleicht zum ersten Mal an diesen Klassiker wagen, empfinden das vielleicht ganz anders und können das in dieser Tiefe vielleicht auch nicht ganz nachvollziehen.

      So geht es mir leider mit verschiedenen alten Titeln auch, die ich nie gespielt habe. Das kann ich vollkommen nachvollziehen. Dennoch freut es mich, hoffentlich auch solche Spieler ansprechen zu können, auch wenn die primäre Zielgruppe vermutlich wohl eher alle die sind, die das Spiel schon in der Originalfassung genießen konnten.

      Squall Leonhart meldet sich zum Dienst

      Die Geschichte beginnt mit dem Protagonisten namens Squall Leonhart. Er ist als Kadett im Balamb Garden eingeschrieben und steht kurz vor seiner SEED-Prüfung. Der Balamb Garden ist eine Art Universität, aber nicht so eine, wie wir sie kennen, sondern diese bildet die sogenannten SEEDs aus.

      SEEDs sind Kämpfer bzw. Söldner, die im Auftrag der Garden agieren. Diese sogenannten Garden nehmen Aufträge aller Art an. Seien es Aufträge von staatlichen Organisation, aber auch von Privatpersonen. Die Schüler absolvieren ihre Prüfung im Alter von 15 bis 19 Jahren. Alle die, die es bis dahin nicht geschafft haben, müssen die Akademie verlassen.

      Das Spiel beginnt mit einer cineastischen Anfangssequenz, wo sich Squall und sein Erzrivale Cifer einen erbitterten Übungskampf liefern. Kurz darauf machen wir auch die Bekanntschaft mit Squalls Ausbilderin Quistis. Hier beginnt unsere Geschichte und nimmt ihren Lauf, welche noch viele überraschende Wendungen bereithält.

      ATB-Kampfsystem mit „Trigger“-Einlagen

      An dieser Stelle sollen nochmal ein paar Zeilen dem Gameplay und dem Kampfsystem gewidmet werden. Für alle, die das Spiel noch nicht kennen oder ihr Gedächtnis nochmal auffrischen möchten. Gekämpft wird in einem rundenbasierten Kampfsystem. Konkret kommt selbstverständlich das ATB-Kampfsystem (Active Time Battle) zum Einsatz, was das Franchise lange begleitete. Auch Zufallskämpfe gehörten zu dieser Zeit noch zum Standard. Besonders wichtig: In Final Fantasy VIII leveln die Gegner mit euch mit. Das heißt, ein zu hohes Level kann hier unvorteilhaft sein, wenn man darauf nicht vorbereitet ist.

      Des Weiteren gibt es noch einige Besonderheiten. Jeder Charakter kämpft mit seiner speziellen Waffe. Squall nutzt die berüchtigte Gunblade, was ihm ermöglicht, im Kampf durch das rechtzeitige Drücken der R1-Taste den Trigger auszulösen und somit kritischen Schaden bei den Gegnern zu verursachen. Zauber können nicht erlernt werden, sondern müssen via „Draw“-Befehl aus den Gegner gezogen werden. Diese können gelagert oder direkt gewirkt werden.

      Beschwörungen wurden hier G.F. (Guardian Forces) genannt und gehören zum alltäglichen Repertoire eines SEED-Söldners. Neben der Unterstützung im Kampf haben diese aber noch eine weitaus bedeutendere Rolle im Spiel. Dazu nachfolgend mehr. Es wäre kein Final Fantasy, wenn es nicht auch noch Spezial-Techniken gäbe. Diese sind je nach Charakter individuell und erfordern schonmal ein entsprechendes Timing bei der Ausführung. Spezial-Techniken lassen sich nur ausführen, wenn die HP des Charakters im gelben (kritischen) Bereich sind.

      Im Remaster gibt es den bekannten Booster-Modus, womit sich die Spielgeschwindigkeit verdreifachen lässt, im Kampf ATB, HP sowie Spezial-Techniken immer gefüllt sind oder Zufallskämpfe sich komplett abschalten lassen. Permanente Verbesserungen, wie unter anderem alle Items, alle Fähigkeiten und maximale Gil, sind ausschließlich der Steam-Version vorbehalten.

      Gute „Kopplung“ führt zum Sieg

      »Im Remaster gibt es den bekannten Booster-Modus, womit sich unter anderem die Spielgeschwindigkeit verdreifachen lässt.«

      Wie im vorherigen Absatz erwähnt, erfüllen die sogenannten G.F. noch einen wichtigen Zweck im Spiel. So ist es möglich, die verschiedenen Beschwörungsmonster an einen Charakter zu koppeln. Dies liefert verschiedene Abilitys und Eigenschaften. Demnach ist es möglich, diverse Werte wie Angriff, Magie, HP uvm. anschließend durch weiteres Koppeln von Zaubern, die ihr gelagert habt, zu verstärken. Im weiteren Verlauf ist es ebenso möglich, Element- und Zustandseigenschaften an den Angriff und die Verteidigung zu koppeln. Dies ist unumgänglich und stellt eine der wichtigsten Funktionen des Spiels dar.

      Eine durchdachte Kopplung der Attribute führt zu einem schnelleren Anstieg der Kampfkraft als das einfache Aufleveln der Charakter-Stufe. Abgesehen von der Waffe, die jeder Charakter mit sich trägt, gibt es keine weiteren Ausrüstungsgegenstände. Ein weiteres Feature sind die Wandler-Fähigkeiten der G.F.s. Mit diversen Wandlern ist es möglich, Gegenstände, Karten oder Zauber zu anderen Zaubern und Gegenständen umzuwandeln.

      Let‘s Play Triple Triad

      Mit dem achten Teil der Serie hat erstmals eine sehr umfangreiche Nebenbeschäftigung ihren Weg in das Spiel gefunden. Ein Kartenspiel, genannt „Triple Triad“. Gespielt wird es, indem man NPCs mit der Viereck-Taste anspricht. Das erste Karten-Set bekommt man gleich zu Anfang gestellt.

      Die Karten besitzen an jeder Seite einen Zahlenwert, der zwischen 1 und 9 und dem Buchstaben A variiert, wobei A für den stärksten Wert steht. Grundsätzlich wählt man am Anfang der Runde ein Set aus fünf Karten, diese werden abwechselnd in einem 3×3-Spielfeld gelegt. Treffen zwei Spielkarten aufeinander, gewinnt die mit dem höchsten Wert und wird euch zugeordnet. Ziel ist es, am Ende, wenn alle Felder belegt sind, die meisten Karten für sich beansprucht zu haben. Das klingt erstmal recht simpel. Jedoch steigt der Schwierigkeitsgrad durch diverse Regeln später deutlich an.

      Im Spielverlauf trifft man die unterschiedlichsten NPCs mit verschiedenen Karten, darunter auch sehr seltene Karten. Die Karten repräsentieren Monster, Bosse, G.F.s und sogar die Hauptcharaktere im Spiel. Darüber hinaus können Karten auch, mit dem entsprechenden Wandler, in Items verwandelt werden, was dem Spiel noch eine weitere strategische Note hinzufügt. Triple Triad genießt auch noch heute eine große Beliebtheit, sodass auch eine Implementierung des Kartenspiels im Online-MMORPG Final Fantasy XIV ihren Platz gefunden hat.

      Solide Überarbeitung mit kleinen Schwächen

      Die Texturen wurden überarbeitet, sodass sich das Spiel auch heutzutage auf einem gängigen HD-TV präsentieren kann. Hier stechen besonders die Charaktermodelle hervor, die nun deutlich klarer und unverpixelt wirken. Auch das User Interface sowie Texte sehen deutlich besser aus als im Original.

      Wo wir gerade bei den Texten sind, eine inhaltliche Überarbeitung blieb hier wohl aus. Vermehrt stechen einem Wörter wie „daß“ oder „Abschluß“ ins Auge, welche noch der alten deutschen Rechtschreibung geschuldet sind. Hier hat man sich die Mühe wohl gespart, vielleicht wollte man aber das 90er-Feeling gleich mit zurückbringen.

      »Die Texturen wurden überarbeitet, sodass sich das Spiel auch heutzutage auf einem gängigen HD-TV präsentieren kann.«

      Zu den positiven Aspekten gibt es natürlich auch immer eine Kehrseite. Zu jener Zeit, wie sowohl beim Vorgänger als auch noch beim Nachfolger, wurde mit statisch gerenderten Hintergrundgrafiken gearbeitet. Diese wurden zwar bearbeitet, wirken aber immer noch leicht verwaschen und fügen sich zu den aufpolierten HD-Texturen nicht ganz so gut in das Gesamtbild ein. Auch das Herumwandern auf der Weltkarte ist so eine Sache, hier sieht man dem Spiel das Alter doch deutlich an. Zudem wird das Spiel in einer 4:3-Skalierung dargestellt. Das heißt, an den Seiten und oben sowie unten sind schwarze Balken unvermeidlich.

      Um hier den direkten Vergleich zum Remaster von Final Fantasy IX zu ziehen: Zum einen wurde das Spiel gefühlt in einer besseren Auflösung dargestellt, zum anderen hat man die langweiligen toten Flächen, die schwarzen Balken rechts und links, mit farblichen Akzenten kaschiert. Auch wenn es sich hier um kleinere Details handelt, hätte diese Aufwertung sicher auch dem Remaster von Final Fantasy VIII gutgetan. Die cineastischen Zwischensequenzen waren immer ein Highlight des Studios, welche hier erstmals teilweise direkt ins Gameplay übergingen.

      Vieles ist technisch möglich, aber gerade bei alten Titeln gibt es Grenzen. Ich bin aber überzeugt, dass versucht wurde, was möglich war. Nicht umsonst wurde zusätzlich der französische Retrospiel-Entwickler DotEmu mit ins Boot geholt. Unter dem Strich bekommen wir eine solide Arbeit präsentiert, womit sich der Titel heutzutage wesentlich angenehmer spielen lässt.

      Soundtechnisch wird die gewohnte Meisterleistung des berühmten Nobuo Uematsu geliefert, was dem Spiel einfach so unglaublich viel Atmosphäre und Leben verleiht. Neben den instrumentalen Titeln sorgt die Ballade „Eyes on Me“ für einen deutlichen Wiedererkennungswert. Die Soundqualität wurde im Zuge des Remasters überarbeitet, neu arrangierte Titel gibt es aber nicht.

      Fazit

      So gerne ich doch eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen würde, geht dies leider nur bedingt. Wie meinem Vorwort bereits zu entnehmen, ist dies sicherlich eine Ansichtssache. Auf der einen Seite bin ich sicherlich auch subjektiv voreingenommen, da Final Fantasy VIII einen Teil meiner JRPG-Karriere geprägt hat. Auf der andere Seite trage ich aber nicht die rosarote Brille und muss auch ein einigermaßen objektives Fazit ziehen.

      Die auf HD aufpolierte Grafik und Charaktermodelle sind wunderschön anzusehen. Auch der Soundtrack kann mich immer noch überzeugen. Das Gameplay, gerade die komplexe Magie-Kopplungs-Mechanik, lädt zum Experimentieren ein. Jedoch handelt es sich hier um ein Remaster und nicht um ein Remake.

      Wer mit pixeliger Grafik und altbackener 4:3-Optik heute nichts mehr anfangen kann, wird hier wohl keine Freude haben. Wer aber nochmal in Erinnerungen schwelgen möchte, den erwartet eine aufgehübschte Version eines, zumindest im Herzen, zeitlosen Klassikers. Ich hatte sehr viel Spaß daran, Final Fantasy VIII in dieser Form nochmal erleben zu dürfen.

       

      Story

      Von Anfang bis Ende eine durchdachte und spannende Geschichte. Beginnend mit der Ausbildung des jungen SEED-Kadetten Squall Leonhart und seinen Freunden, nimmt diese doch einige überraschende, aber im Genre nicht untypische Wendungen.

      Gameplay

      Zu seiner Zeit modernes, rundenbasiertes ATB-Kampfsystem; Komplexe Kopplungs- und „Draw“-Mechanik motiviert und lässt Freiraum zum Experimentieren; Kartenspiel „Triple Triad“ sorgt für Abwechslung.

      Grafik

      Aufpolierte HD-Grafik sticht besonders bei den Charakter-Modellen hervor; 4:3-Optik; leicht verbesserte Texturen und UI. Gerenderte Hintergrund-Grafiken sind unvorteilhaft. Zwischensequenzen sind trotz ihres Alters immer noch schön anzusehen.

      Sound

      Verbesserte Soundqualität, aber keine neue arrangierten Stücke. Der Soundtrack des berühmten Nobuo Uematsu kann auch noch nach Jahren überzeugen und fügt sich atmosphärisch in das Spiel ein.

      Sonstiges

      Jederzeit an- und abschaltbarer Booster-Modus mit dreifacher Geschwindigkeit, Kampfhilfe und abschaltbaren Zufallskämpfen. Diverse permanente Steigerungen und Verbesserungen sind der PC-Version vorbehalten.
    • Der Test ist nochmal ein schöner Ausblick auf das Remaster, denn ich hatte vorab einige Bedenken bezüglich DotEmu die sich mehr oder weniger auch etwas bestätigt haben und die ja für dieses Remaster zuständig waren.


      Brandybuck schrieb:

      Wo wir gerade bei den Texten sind, eine inhaltliche Überarbeitung blieb hier wohl aus. Vermehrt stechen einem Wörter wie „daß“ oder „Abschluß“ ins Auge, welche noch der alten deutschen Rechtschreibung geschuldet sind. Hier hat man sich die Mühe wohl gespart, vielleicht wollte man aber das 90er-Feeling gleicht mit zurückbringen.

      Genau das finde ich schade. Weder VII noch IX wurden vorab neu übersetzt. Man muss sich nichts vormachen, die Übersetzungen sind mehr als angestaubt und nicht nur was die Rechtschreibung angeht. In kaum einer anderen europäischen Sprache gibt es so viele Revisionen wie bei der deutschen Grammatik (man ist ja seit Jahren dabei das ß aus der deutschen Grammatik auszumerzen). Aber auch sprachlich hat mir die Übersetzung nie so gut gefallen. Angefangen bei dem hoffnungslosem Versuch einem das Kampf- und Magiesystem zu erklären bis zu dem Punkt wo Selphie klingt wie eine nervige Rotzgöre. Also im deutschen ist sie nerviger als sie an sich schon ist.

      Man wird die Übersetzung natürlich nicht aus Nostalgie-Gründen bestehen lassen, wobei ich mir vorstellen kann, es würden sich viele Leute aufregen wenn die deutsche Übersetzung komplett überarbeitet sein würde. Aber zumindest der neuen deutschen Rechtschreibung hätte man den sie anpassen können. Bei der Collection of Mana hat man auch alles neu übersetzt (was mich sehr überrascht hat). Aber auch da haben sich einige schon beschwert, dass die Moyse-Übersetzung weg ist. Keine Lindenstraße und vermutlich auch kein Claude Leuchtturm mehr. Final Fantasy VIII werde ich also sicherlich diesmal mit englischen Bildschirmtexten spielen. Da es noch gar nicht so lange her ist, wo ich das Spiel erstmals überhaupt gespielt habe, habe ich zu den deutschen Bildschirmtexten auch keine emotionale Bindung.


      Brandybuck schrieb:

      Um hier den direkten Vergleich zum Remaster von Final Fantasy IX zu ziehen: zum einen wurde das Spiel gefühlt in einer besseren Auflösung dargestellt, zum anderen hat man die langweiligen toten Flächen, die schwarzen Balken rechts und links, mit farblichen Akzenten karschiert. Auch wenn es sich hier um kleinere Details handelt, hätten diese Aufwertung sicher auch dem Remaster von Final Fantasy VIII gutgetan. Die cineastischen Zwischensequenzen waren immer ein Highlight des Studios, welche hier erstmals teilweise direkt ins Gameplay übergingen.

      Das Problem ist, hier waren unterschiedliche Studios am Werk. IX kommt vom Silicon Studio Singapur und VIII, genau wie VII, kommen von DotEmu. DotEmu passt das Spielgefühl grundsätzlich immer so nag wie möglich am Original an. Dafür gibts glücklicherweise keine Mobile-Interfaces oder andere schwerwiegende Bugs. Als Master diente hier sicherlich weiterhin die PC-Version. Fairerweise muss man auch noch sagen, die bessere Auflösung, oder sagen wir, die schärfere Auflösung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Final Fantasy IX nochmal aufwendiger war und zum Abschluss der PlayStation-Ära erschienen ist.


      Die Version für Switch wurde dann auch heute freigeschaltet. Vorbestellen ging leider nicht. Aber mit etwas unter 3 Gigabyte ist das Remaster schmal genug, um es schnell laden zu können. Hab mich für die Version entschieden weil ich nun sämtliche FF's auf Switch habe und mir hier das wechseln zwischen Handheld und TV besonders gut gefällt. Und rund 2 Euro Preisnachlass durch Goldpunkte lasse ich mir auch noch gefallen.

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    • WolfStark schrieb:

      Also ich muss ehrlich sagen, ich könnte das Remaster schon allein aus dem Grund nicht spielen, weil man Squall optisch verändert hat. Das ist für mich einfach ein No-Go.

      Wenn man Sprites aus der 16Bit-Ära verändert würde mir das auch nicht gefallen weil das einfach nicht nötig ist. Aber besonders diese pixeligen 32Bit Modelle, wo die Geschichte einfach nur Matsche sind, haben ein kleines Lifting meiner Meinung nach mehr als verdient.

      Ich sehe hier aber die gleiche Situation wie bei Final Fantasy IX. Die Puristen haben weiterhin das Original was glaube ich, physisch und digital, noch gut zugänglich für alle ist. Final Fantasy VIII, kommts mir zumindest vor, war in den Jahren, bevor es die Remasters alle gab, deutlich präsenter als Teil IX wenns um Diskussionen bei den Fans ging.

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    • Mir ist das einfach zu wenig. Ein paar Charaktermodelle neu gemacht, auf dem Niveau von PS2HD, und der Rest ziemlich identisch. Da hätten sie auch einen Patch für die Originalversion bringen können.
      Nicht mal 16:9 hat das Remaster. Und bei Oberwelt und Hintergründen ist überhaupt nichts verändert.
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    • Somnium schrieb:

      WolfStark schrieb:

      Also ich muss ehrlich sagen, ich könnte das Remaster schon allein aus dem Grund nicht spielen, weil man Squall optisch verändert hat. Das ist für mich einfach ein No-Go.
      Wenn man Sprites aus der 16Bit-Ära verändert würde mir das auch nicht gefallen weil das einfach nicht nötig ist. Aber besonders diese pixeligen 32Bit Modelle, wo die Geschichte einfach nur Matsche sind, haben ein kleines Lifting meiner Meinung nach mehr als verdient.

      Ich sehe hier aber die gleiche Situation wie bei Final Fantasy IX. Die Puristen haben weiterhin das Original was glaube ich, physisch und digital, noch gut zugänglich für alle ist. Final Fantasy VIII, kommts mir zumindest vor, war in den Jahren, bevor es die Remasters alle gab, deutlich präsenter als Teil IX wenns um Diskussionen bei den Fans ging.
      Gegen ein Lifting ist auch nichts zusagen aber Squall sieht völlig anders aus, die Frisur wurde ja komplett geändert und auch das Gesicht ist ihm recht unähnlich (er war ja eher vergelichsweise männlich). Wenn man einfach nur die optische Präsentation updatet wäre das ja super aber dass man hier hair styles verändert und damit die Optik eines Hauptcharakters kann ich nicht nachvollziehen.
    • Ich bin immer noch hin und her gerissen ob ich es mir kaufen soll oder nicht.
      Die Story klingt richtig interessant, das Setting gefällt mir sehr gut....aber gleiches galt auch für FF7. Da habe ich mir das Remaster dann gekauft und irgendwie hat das bei mir nicht gezündet.
      Ich bezweifle nicht das dies hervorragende Spiele sind, aber ich finde die sind nicht sehr gut gealtert, sowas fällt einem wesentlich leichter zu spielen wen man diesen Nostalgiebonus noch hat von früher. Habe selbst einige Spiele die ich heute noch mag, die ich aber keinem empfehlen würde weil sie nicht gut gealtert sind. Donkey Kong 64 zum Beispiel.^^

      Hab so die Befürchtung das endet bei mir wie bei FF7 und ich brech es nach ein paar Stunden ab, da hatte ich dann Glück das es einen Remake gibt, ich glaube die Chance ist bei FF8 aber sehr klein.^^

      (Wen schon ein weiteres Remake dann FF6, Kefka war cool)


      Borderlands 3 -> GOTY
    • Aruka schrieb:

      Ich bin immer noch hin und her gerissen ob ich es mir kaufen soll oder nicht.
      Die Story klingt richtig interessant, das Setting gefällt mir sehr gut....aber gleiches galt auch für FF7. Da habe ich mir das Remaster dann gekauft und irgendwie hat das bei mir nicht gezündet.
      Ich bezweifle nicht das dies hervorragende Spiele sind, aber ich finde die sind nicht sehr gut gealtert, sowas fällt einem wesentlich leichter zu spielen wen man diesen Nostalgiebonus noch hat von früher. Habe selbst einige Spiele die ich heute noch mag, die ich aber keinem empfehlen würde weil sie nicht gut gealtert sind. Donkey Kong 64 zum Beispiel.^^

      Hab so die Befürchtung das endet bei mir wie bei FF7 und ich brech es nach ein paar Stunden ab, da hatte ich dann Glück das es einen Remake gibt, ich glaube die Chance ist bei FF8 aber sehr klein.^^

      (Wen schon ein weiteres Remake dann FF6, Kefka war cool)
      Wenn das so ist, würde ich dir empfehlen auf einen Sale zu warten. Es wäre halt schade, das du dann Geld ausgibst, und es dann nicht zu ende spielst.

      Ja die Chance für einen Remake zu FFVIII ist sehr gering, SE hat schon eine Ewigkeit gebraucht, überhaupt einen Remaster zu entwickeln.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Aruka schrieb:

      Habe selbst einige Spiele die ich heute noch mag, die ich aber keinem empfehlen würde weil sie nicht gut gealtert sind. Donkey Kong 64 zum Beispiel.^^
      DK 64 nutzt ja eine Nintendo Marke und ist nicht bei Rare Replay auf der XBox dabei allerdings eben die recht ähnlichen Banjo Kazoie und Tooie. Und es kostete mich zugegeben etwas Überwindung aber die wurden richtig gut Remastered. Zwar ist die Grafik kaum der Brüller, es sind meist auch nur die Figuren hochskaliert aber generell halt gute Texturfilter drübergelegt und 16:9 Unterstützung eingebaut. Auch die Steuerung wurde gut vom N64 Pad auf ein normales Pad portiert. Was ich damit sagen wollte, die lassen sich auch heute richtig gut spielen.
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    • Spiritogre schrieb:

      Aruka schrieb:

      Habe selbst einige Spiele die ich heute noch mag, die ich aber keinem empfehlen würde weil sie nicht gut gealtert sind. Donkey Kong 64 zum Beispiel.^^
      DK 64 nutzt ja eine Nintendo Marke und ist nicht bei Rare Replay auf der XBox dabei allerdings eben die recht ähnlichen Banjo Kazoie und Tooie. Und es kostete mich zugegeben etwas Überwindung aber die wurden richtig gut Remastered. Zwar ist die Grafik kaum der Brüller, es sind meist auch nur die Figuren hochskaliert aber generell halt gute Texturfilter drübergelegt und 16:9 Unterstützung eingebaut. Auch die Steuerung wurde gut vom N64 Pad auf ein normales Pad portiert. Was ich damit sagen wollte, die lassen sich auch heute richtig gut spielen.
      Also Banjo 1+2 hab ich nochmal auf der Xbox One gespielt, bei DK64 war die Kamerasteuerung allerdings richtig grausam, hatte es auf der WiiU nochmal, das war schon irgendwo eine Qual.^^


      Borderlands 3 -> GOTY
    • Aruka schrieb:

      Spiritogre schrieb:

      Aruka schrieb:

      Habe selbst einige Spiele die ich heute noch mag, die ich aber keinem empfehlen würde weil sie nicht gut gealtert sind. Donkey Kong 64 zum Beispiel.^^
      DK 64 nutzt ja eine Nintendo Marke und ist nicht bei Rare Replay auf der XBox dabei allerdings eben die recht ähnlichen Banjo Kazoie und Tooie. Und es kostete mich zugegeben etwas Überwindung aber die wurden richtig gut Remastered. Zwar ist die Grafik kaum der Brüller, es sind meist auch nur die Figuren hochskaliert aber generell halt gute Texturfilter drübergelegt und 16:9 Unterstützung eingebaut. Auch die Steuerung wurde gut vom N64 Pad auf ein normales Pad portiert. Was ich damit sagen wollte, die lassen sich auch heute richtig gut spielen.
      Also Banjo 1+2 hab ich nochmal auf der Xbox One gespielt, bei DK64 war die Kamerasteuerung allerdings richtig grausam, hatte es auf der WiiU nochmal, das war schon irgendwo eine Qual.^^
      Wäre jetzt natürlich interessant zu wissen, ob die Kamera bei den XBox Remastern für Banjo geändert wurde? Ich hatte allerdings beim Tauchen bei BK immer noch heftig Probleme.
      Generell hatte ich da zwischen Banjo und Donkey Kong aber keine großen Unterschiede in Erinnerung. Habe die alle drei für N64 aber ist auch 20+ Jahre her, wo ich sie gespielt habe.
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    • Ganz interessant vielleicht:

      Das ist ein Vergleich zwischen der PS4 Remaster Version und PC Original Version.

      Was die Hintergrundbilder angeht, empfinde ich die PC Original Version doch als sehbar schärfer und angenehmer in den Augen. Bei der PS4 Version wirkt die Worldmap detailreicher. Könnte ich im Zweifel aber drauf verzichten. Die Figuren sind im Remaster schärfer und gesättigter aber ich hab echt meine Probleme mit dem neuen Look. Das Problem habe ich auch schon im FFX Remaster.

      Bin schon gespannt, wie die PC Remastered Version im Vergleich zum Original ausfällt.

      Edit:

      Was die Schärfe und Sättigung angeht, ists bei den Figuren eigentlich unterschiedlich. Weiß auch nicht so genau. xD
      It may bring joy, it may bring fear. But let us embrace whatever it brings.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boko ()

    • Krass, die PC Originalversion hat bessere Videoqualität und trotz stärkerer Treppen in den Hintergründen wirken auch die dadurch schärfer. Im Remaster hat man einfach einen extremen Weichzeichner drübergelegt. Das Original wirkt vom Gesamteindruck einfach stimmiger und zusammenpassender.

      Einziger Vorteil vom Remaster scheinen tatsächlich die neu gezeichneten Figuren zu sein, die jetzt allerdings eben auch nicht gerade Polygon- und insbesondere Texturwunder sind.

      Davon ab wird auf Twitter schon fleißig gelästert, weil sie mindestens Schulleiter Cid vergessen haben neu zu machen, seine Pixelfigur hebt sich zwischen den neuen natürlich dann besonders ab.

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    • Also ich find das Remaster ist eine gelungene Ergänzung. Wie gesagt, leider einige Dinge besser im FFIX Remaster als bei FFVIII. Einiges wurde aber auch wirklich gut umgesetzt. Aber das ist eben so, wenn verschiedene Studios beauftragt werden.

      @Spiritogre
      hab ich so auch nicht wahrgenommen mit Cid. Schon seltsam, eigentlich müsste das einem ja sofort ins Auge fallen. Kann es aber auch gerade nicht mit Sicherheit sagen. Normal wird er auch besser dargestellt. Vielleicht auch wirklich nur in dieser Szene.



      Auf jeden Fall find ich auch noch gut das man den Booster-Modus intuitiver gemacht hat, bei FFIX musste man noch auf Pause drücken, bevor man diese aktivieren konnte und hier kann man die direkt aktivieren.

      Das Squalls Charaktermodell ein wenig verändert wurde stört mich eigentlich nicht, dafür sieht es wirklich echt gut aus. Vor allem schärfer und detailierter, nicht verpixelt. Klar hat man die Unstimmigkeit in der Gesamtheit irgendwo, wo es an manchen Stellen nicht so passt, aber es bleibt halt ein PS1-Spiel.
    • Weiß nicht. Nach allem was ich jetzt gesehen habe bleibe ich wohl beim Original. Die Hintergründe sind doch viel zu krass weichgezeichnet, dadurch wirken Vordergrund und Hintergrund überhaupt nicht mehr.

      Diese reshade Mod macht es besser + Squall ist nach seinem Polygonvorbild angepasst.




      Allerdings ist auch diese Mods nicht ohne Fehler, die Hintergründe sind Charaktere sind viel zu übergeschärft, die Texturieren teilweise zu deutlich, während bei Squares Version die Modelle viel zu weich und glatt sind. Hier fällt dann doch die harsche Arbeit auf. In der Mod wird alles krass geschärft und auch nicht in Texturen differenziert, heißt die Faltenbildung bei Klamotten ist teilweise doch zu knackig. Der Mittelweg, mit schärfe partiell umzugehen hätte schon wunder bei der Mod gebracht. Trotzdem hätte ich die Möglichkeit meine PS1 Version zu modden, würde ich das vorziehen, als das Remaster zu nutzen, da die Hintergründe besser behandelt wurden. Sicher völlig übertrieben scharf aber es spaltet nicht auf. Bei Squares Version hätte es ja schon wunder bewirkt wenn sie die Hintergründe partiell weichgezeichnet hätten, alles in der Tiefe weich, hätte für stärkere Tiefenwirkung gesorgt und dann natürlich mit AI Technologien, die auch open source sind, nachjustiert.
    • Bei Mods orientier ich mich an den Night Sky Prince Empfehlungen. Also hier das Lunatic Pandora Mod Pack.

      Ich denke, dass Remaster ist eher nur was Konsoleros, damit sie es überhaupt spielen können.

      Was den PC angeht, finde ich das Original grafisch eigentlich vollkommen in Ordnung und wegen der Charaktermodelle sowieso auch besser. Man muss halt nur den OST austauschen.

      Ich hoffe, man wird die PC Version nicht iwann runternehmen, denn das fände ich vor allem wegen den Errungenschaften schade. Das Remaster ist ja überhaupt keine Herausforderung mehr.

      Edit:

      Und Siren ist da auch nicht zensiert. *g*
      It may bring joy, it may bring fear. But let us embrace whatever it brings.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boko ()

    • Habe ich ähnlich gemacht. FF VIII Musik ausgetauscht und mir dann Mods angeschaut, letztlich aber doch original gelassen und einfach nur ein wenig hochskaliert. Da die meisten Mods auch einen inkonsistenten Look erzeugen.

      Wenn du ein Spiel irgendwo bereits gekauft hast, dann wird es auch auf immer in der Bibliothek bleiben. Ob es aus dem Shop entfernt wird und nicht mehr kaufbar ist spielt da keine Rolle. Das wäre sonst ja Diebstahl.
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