Im Test! Judgment

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    • Im Test! Judgment

      Titel Judgment
      Japan 13. Dezember 2018
      SEGA
      Nordamerika 25. Juni 2019
      SEGA
      Europa 25. Juni 2019
      SEGA
      System PlayStation 4
      Getestet für PlayStation 4
      Entwickler SEGA
      Genres Action-Adventure
      Texte
      Deutschland Nordamerika 
      Vertonung  Nordamerika Japan

      Bildmaterial: Judgment, Sega / Yakuza Studio

      Nach dem Ende der sechsteiligen Yakuza-Reihe mit Protagonist Kazuma Kiryu arbeitet das für die Spiele verantwortliche Team nicht nur an einer neuen Yakuza-Serie mit dem vorläufigen Titel „Shin ryu ga gotoku“ (was „neues Yakuza“ bedeutet), sondern veröffentlichte auch am 13. Dezember 2018 „Judge Eyes“ in Japan. „Judge Eyes“ ist in derselben Welt wie Yakuza angesiedelt und kommt am 25. Juni unter dem neuen Titel „Judgment“ in unsere Gefilde.

      Die Story dreht sich um die Abenteuer des Detektiv Yagami Takayuki in Kamurochō, Tokio, um es ganz spoilerfrei zu sagen. Meiner persönlichen Meinung nach hätte der Name „Judge Eyes“ gerne beibehalten werden können, da er zur Story passt. Man könnte das Spiel auch „Yakuza 7 ohne Kiryu mit anderen Yakuza und Pseudo-Kiryu“ nennen. Das soll nun absolut nicht negativ klingen, als wäre das Spiel eine billige Kopie eines Yakuza-Spiels. Denn das Beste und das Schlechteste, was man über Judgment sagen kann, ist, dass es ein Yakuza-Spiel ist. Das natürlich mit allen positiven und negativen Eigenschaften, die allen Yakuza-Spielen gemeinsam ist.

      Schau mir in die Augen, omae!

      In Kamurochō, dem fiktiven Vergnügungsbezirk Tokios mit Realvorbild Kabukichō, taucht erneut eine Leiche eines Yakuza der Kyorei-Familie aus der Kansai-Region (im Westen Japans) auf. Auch diesem armen Teufel wurden die Augen ausgestochen. Dieser grausame Fund ist der Ausgangspunkt der Geschichte um den Detektiv Yagami, der durch seinen Job in ein massives Komplott hineingezogen wird. Yagami ist ein ehemaliger Strafverteidiger der Gendai-Anwaltskanzlei.

      Als er vor drei Jahren Okubo Shinpei erfolgreich vor Gericht verteidigt hatte, änderte sich sein Leben schlagartig, als Okubo nur wenige Wochen später seine Freundin brutal ermordete. Gebrandet als der Anwalt, der Mörder vor Gericht frei bekommt und mit der eigenen Schuld lebend, dass er mitverantwortlich für den Tod von Okubos Freundin ist, hängt Yagami den Anwaltsjob an den Nagel und wird Detektiv. Drei Jahre später führt er mit dem Ex-Yakuza Kaito eine Detektei und nimmt alle Fälle an, die ihm gute Bezahlung einbringen.

      Die Story kommt am Anfang eher langsam und schleppend voran. Man fragt sich manchmal, ob gewisse Szenen wichtig sind und wo die scheinbar zusammenhanglosen Ereignisse nur hinführen sollen. „Side cases“, also kleine Detektiv-Fälle, die als Side-Quest dienen, wirken gerade am Anfang so, als würden sie die Haupt-Story unterbrechen.

      Zu Beginn wirken diese „Unterbrechungen“ noch störend. Sie dienen jedoch dazu, den neuen Charakter Yagami und die anderen neuen Charaktere vorzustellen und auch das Spielgeschehen etwas glaubhafter zu gestalten. Es fällt schon etwas auf, wenn man immer genau dann einen wichtigen Anruf bekommt, wenn man gerade aus einem Gebäude tritt und eine Story-Szene beendet hat. Da ist es nett, wenn man manchmal etwas „warten“ muss und sich mit einem kleinen Nebenfall beschäftigt.

      Die Story weiß spannend zu sein!

      Kommt im späteren Spielverlauf die Haupthandlung aber mal richtig in Fahrt, nimmt sie einen gefangen und die “side cases” stören nicht mehr, da sie doch immer wieder andere Seiten von Yagami zeigen und ihn menschlicher machen. Wusste ich zuerst nichts mit Yagami anzufangen, ist er mir nun doch sehr ans Herz gewachsen. Obwohl er Ähnlichkeiten mit Kiryu hat, ist er doch ein eigener Charakter.

      So vernichtet Yagami auch massenweise Yakuza in Faustkämpfen, als wären die Yakuza ein absoluter Witz. Anders als Kiryu ist er jedoch kein Yakuza und deshalb passt es besser zu seinem Charakter, dass er moralisch etwas gegen Diebstahl und Betrug hat (Kiryu war der schlechteste Yakuza, den es je gab, da er immer nur den Leuten geholfen hat). Andererseits war Kiryu manchmal etwas „dämlich“ und leicht überrascht von Ereignissen in Nebenquests. Yagami ist da eher „wissend“, schmunzelt über verrückte Vorkommnisse und wirkt moralisch auch etwas mehr investiert in das Ganze.

      Obwohl Yagami auch Verbindungen zu den Yakuza hat, merkt man doch, dass er sie eher verachtet und sie lächerlich findet. So reißt er Witze, wenn jemand sein Hemd für einen Kampf vom Körper reißt oder fragt einen Yakuza, ob „ständiges Brüllen“ die einzige Kommunikationsmöglichkeit für ihn ist. Woraufhin der Yakuza natürlich „Omae!“ brüllt und ihn angreift.

      Wer Kiryu vermisst, hat immerhin Kaito, der Kiryu im Gesicht und mit seinem Kleidungsstil ähnlich sieht und auch ein Ex-Yakuza ist, der nun auch Gutes tut. Anders als Kiryu hält er sich aber aus Yakuza-Angelegenheiten raus. Wer jetzt denkt, man kommt mit den Yakuza deshalb weniger in Verbindung… dem ist nicht so, da man mit seinen Nachforschungen immer mehr Leuten auf den Schlips tritt.

      »Die Geschichte baut sich zwar erst langsam auf, aber sobald sie mal an Fahrt gewonnen hat, will man einfach nur noch wissen, wie es weitergeht.«

      Die Story ist auf jeden Fall eines jeden anderen Yakuza-Teils mehr als würdig und spannend. Sie baut sich zwar erst langsam auf, aber sobald sie mal an Fahrt gewonnen hat, will man einfach nur noch wissen, wie es weitergeht.

      Nur einmal gab es eine relativ unwahrscheinliche Szene im Spiel, die mir Stirnrunzeln bereitet hat aufgrund der starken Ähnlichkeit zu zwei (!) anderen, ebenso unwahrscheinlichen Szenen.

      The Good, the Bad and the Ugly des Gameplays

      Ich möchte nicht zuviele Worte über das allgemeine Gameplay von Judgment verlieren, da es im Kern wie jedes andere Yakuza ist und man das nicht ewig wiederholen muss. Die Yakuza-Spiele werden leider langsam ähnlich zu den „Warriors“- oder „Souls“-Spielen, immer wieder dasselbe. Viel lieber möchte ich nur kurz für alle Unwissenden sagen, dass Judgment ein Brawler ist und auf die Besonderheiten des Spiels eingehen.

      Fangen wir mit dem Geldmangel im Spiel an. Yagami verdient Geld hauptsächlich durch die Nebenfälle. Die Yakuza, die man vermöbelt, tragen kaum Geld bei sich. Auch findet man nicht wirklich viele Items, die man gewinnbringend verkaufen kann. Zu Beginn des Spiels musste ich sogar mehrere Gegner besiegen, bis ich mir endlich ein Taxi zur nächsten Story-Sequenz leisten konnte. Später im Spiel gibt es eine an Kickstarter-angelehnte App namens Quickstarter, die teilweise massive Geldspritzen für Projekte braucht, die euch dann als Gegenleistung sehr gute Items bringen.

      Das Geld dafür hat man aber nicht immer locker sitzen. Vor allem fließt ein Teil des Geldes auch in Medi-Paks, die man jetzt braucht, da es Blutschaden gibt. Das soll heißen, dass eure maximalen HP durch spezielle Angriffe verringert werden können. Ich halte diese Spielmechanik für absolut sinnlos, da sie dem Spiel nichts bringt und euch nur dazu zwingt, Geld für diese teuren Medi-Paks auszugeben. Zum Glück sind diese Angriffe nicht so häufig und man kann ihnen auch ausweichen.

      Verfolgungsjagden kommen öfters vor.

      Als Detektiv verfolgt man auch öfters Leute. Einerseits beschattet man sie, was genauso viel Spaß wie jede Beschattung in jedem Spiel jemals gemacht hat (nämlich Null), andererseits läuft man ihnen in einem fixen Parcour quer durch die Stadt nach.

      Bei der Beschattung muss man sich verstecken und darauf achten, nicht gesehen zu werden, während man die Person nicht aus den Augen verliert. Bei der Verfolgungsjagd muss man durch simple Quick-Time-Events Gegenständen ausweichen, bis man die Person erreicht hat. Beides gehört zur Detektivarbeit dazu, beides ist keine Herausforderung und beides wird zu häufig in Judgment benutzt. Vor allem sind die Beschattungen teilweise auch inkonsequent: einmal kann man sich hinter Autos verstecken, dann in anderen Fällen hinter gewissen Autos wieder nicht.

      Eine Drohne vor dem Fenster fällt „kaum“ auf

      Drohnen und VR

      Was leider viel seltener eingesetzt wird, ist die Drohne, die Yagami besitzt. Man kann zwar jederzeit mit dieser frei durch Kamurochō fliegen und so Codes für ein Minispiel suchen.

      In der Story hätte man sie aber öfter als Überwachungstool einsetzen können, das wäre spannend gewesen. Obwohl hier dann auch schon die Glaubwürdigkeit etwas darunter leidet, wenn vor dem Fenster eines Bürogebäudes eine Drohne schwebt und die Menschen darin das nicht bemerken. Wer schon mal in der Nähe eine Drohne war, weiß, wie laut sie sind.

      Richtig Spaß machen dagegen die Drohnen-Rennen, ein neues Minispiel, welches an Pocket Circuit Racing aus Yakuza Zero zum Beispiel angelehnt ist. Hier kauft man sich neue Teile für seine Drohne, rüstet sie um und darf sie dann in rasanten Rennen zum Glück selbst durch Kamurochō fliegen. Diese Rennen machen viel Spaß und erinnern mich etwas an ein waffenloses WipEout. Die Rennen sind fordernd, da die Drohne Schaden nehmen kann und man bei hohem Tempo durch enge Gebäude schon mal wo anstößt, während die Drohnen-Gegner erbarmungslos sind und jede eurer Schwächen ausnutzen werden.

      Ein weiteres neues Minispiel ist ein sogenanntes „VR-Spiel“, was für euch als Spieler selbst null mit VR zu tun hat. Ihr braucht also kein PlayStation-VR-Headset. Nur Yagami wird in ein virtuelles Kamurochō versetzt und spielt dort ein an Sugoroku-angelehntes Würfel-Brettspiel, bei dem es aber auch wieder darum geht, Leute (diesmal virtuell) zu verprügeln und das Ziel in einer gewissen Anzahl von Würfelwürfen zu erreichen.

      Judgment hat sonst alle anderen üblichen Minispiele zu bieten, die man in einem Yakuza finden kann, zum Beispiel Shogi, Poker, SEGA Arcades mit mehreren alten Spielen, die teilweise schon aus älteren Yakuza-Teilen bekannt sind. Karaoke gibt es leider nicht mehr, was ein absoluter Skandal ist. In den Arcade-Hallen ist nun auch ein Railway-Shooter mit fünf Stages verfügbar, der ebenfalls zu unterhalten weiß, während im Büro von Yagami ein Flipper-Automat auf euch wartet, in dem ich entweder sehr schlecht bin, oder der doch schwer ist.

      Detektivarbeit

      Weitere Kleinigkeiten die stören sind, dass manche Türen zuerst mit dem passenden Schlüssel geöffnet werden müssen. Man sammelt im Spiel mehrere dieser Schlüssel. Nun kann es vorkommen, dass man beim erneuten Herantreten an diese Tür nach dem richtigen Schlüssel gefragt wird. Das ist absolut sinnlos und nervig. Ich muss mir mit Yagami doch auch nicht die Schuhe binden, bevor ich aus dem Haus gehe.

      Weiterhin gewinnt man im Laufe des Spiels einige Freunde, die nicht nur neue Nebenquests freischalten, sondern euch auch im Kampf helfen können. Das ist teilweise sehr nervig am Ende des Kampfes, wenn die Kamera dann immer zum Freund schwenkt, während man eigentlich schon wieder in eine andere Richtung weiterlaufen will.

      Sehr positiv ist, dass das Spiel nicht immer Händchen hält und manchmal nur die nächste Aufgabe angezeigt wird, aber nicht, wie man diese lösen kann. Sprich, es steht „Finde einen Weg zu XYZ“ und es gibt keine Markierung auf der Karte, wie man das erreicht. Das ist sehr schön, da es etwas an Denkarbeit erfordert, der Spieler dadurch nicht wie ein Baby behandelt wird und es zum Lösen von Aufgaben eines Detektivs passt. In manchen Side-Quests gibt es auch Zahlenrätsel, die man lösen muss, um einen Safe zu öffnen. Diese sind nicht allzu schwer, aber auch nicht sehr einfach. Man freut sich auf jeden Fall, wenn man es selbst lösen kann.

      Unser Judgment

      »Was jetzt nach viel Negativem klingen mag, sind einfach nur die Punkte, die mir aufgefallen sind. Das Spiel ist im Großen und Ganzen noch immer ein großartiges „Yakuza“-Spiel. Die Kämpfe gehen flüssig von der Hand, man bekommt für fast alle Aktionen Punkte, die man in seinen Charakter investieren kann und es gibt so viel Abwechslung, dass man beinahe schon daran zu ersticken droht. Die Nebenmissionen sind teilweise herrlich skurril und die Story ist packend. Grafisch ist das Spiel auf der Höhe von Yakuza 6 und die Musik verdient ehrlich gesagt keine besondere Erwähnung. Sie ist weder besonders gut, noch besonders schlecht. Sie ist einfach nur da im Spiel.

      Wenn ihr nicht genug von Yakuza bekommen könnt, dann ist Judgment absolut etwas für euch. Wenn ihr mal etwas Abstand von Yakuza braucht, dann solltet ihr bei Judgment auch noch warten. Es ist keine ganz neue Erfahrung, es ist eher ein Yakuza-Spiel mit anderen Protagonisten.«

       

      Die Geschichte kommt schwer in die Gänge, aber nimmt richtig gut Fahrt auf.
      Typisches Yakuza-Prügel-Gameplay mit positiven, als auch negativen Neuerungen.
      Die Grafik entspricht der, die man auch in Yakuza 6 gesehen hat.
      Die Musik ist leider nicht besonders und nicht viel Rede wert.
      Drohnen-Rennen sind spannend, Beschattungsmissionen leider träge. Yagami ist ein sehr sympathischer neuer Charakter. Typisch skurrile Yakuza-Quests warten auch in Judgment auf euch.
    • Schöner Test den ich im großen und ganzen so unterschreiben kann. zocke jetzt seit heute nacht um 12 die Digitale Version und hab nun knapp 13 std auf der Uhr.

      Das Beschatten passt zwar wirklich zur Arbeit des Detektivs aber es nervt extrem. Noch lustiger wird wenn man Leute verfolgen muss und gefühlt 200m hinter die Person rennt und sie einen trotzdem sieht wenn man sich nicht versteckt während man 5 min Später bestimmte Fotos schiessen muss und dafür locker 2 cm am Arsch der Zielperson klebt und sie einem nicht bemerkt.

      Was bei dem Test leider überhaupt nicht genannt wurde ist die Synchro. Ich muss gestehen ich bin ein echt großer Fan der Englischen Synchro. Gerade der Main Cast hat wirklich tolle englische Stimmen bekommen. Ich Spiel zwar auf Japanisch hab aber trotzdem schon öfter auf Englisch umgestellt.

      Die Sache mit dem Schlüsseln kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen klar ist die erneute Nachfrage nervig aber durch den bestimmten Skill werden ja die richtigen Schlüssel immer hervorgehoben.

      Ich bin jedenfalls echt begeistert von dem Game. Werde nachher auch noch das ein oder andere Stündchen spielen auch wenn ich echt müde bin ^^
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • An dieser Stelle eine Frage:
      Bin bei Yakuza erst mit Zero eingestiegen und bisher nur Zero, Kiwami und Kiwami 2 gespielt.
      Habe es mir in den Kopf gesetzt, die Story chronologisch abzuarbeiten, deswegen würde ich noch mit Yakuza 6 warten bis die Remaster von 3-5 in den Westen kommen. Dauert vielleicht noch lange, aber das macht mir nix aus.

      Kann ich Judgement spielen, ohne dass in irgendeiner Art und Weise was von Yakuza 3 - 6 gespoilert wird?
    • Habe 55 Spielstunden am Tacho und noch keine spoiler zu yakuza gefunden. Hoffe ich zumindest, da ich Teil 3 bis 6 auch nicht kenne und da auch noch wie du warten will. Aber judgment ist sehr eigenständig.

      Ich habe die Skill mit dem Schlüsseln auch, aber dennoch ist es ein unnötiger Schritt finde ich.


      Nora El Nora, ne'ezar begvura shuvi elay malki

      Dodi refa, nafshi nichsefa, lebeitach malchi
    • Schöner, umfangreicher Test. Deckt sich auch ungefähr mit dem, was Gregor von RGP Heaven/RBTV und manch andere so übers Spiel erzählen. Und dennoch bin ich jetzt irgendwie so schlau wie vor einigen Monaten. Ein Teil von mir hat echt Bock auf das Spiel, ein anderer Teil sagt mir, ich sollte lieber mit dem Kauf etwas warten. Zum stornieren wars bereits vor drei Tagen zu spät, denn Gameware hat mein Exemplar nun abgeschickt und schon vorher für den Versand vorbereitet (53,90 Euro). Die hier aufgezählten Schwächen spucken mir gar nicht so in die Suppe (was wohl für die meisten Yakuza-Fans so gelten dürfte), aber schon schade, dass kein Karaoke dabei ist oder es auch Geldmangel geben sollte. Wobei letzteres für mich schon wieder interessant ist, denn bei Fist of the North Star hatte ich in relativ kurzer Zeit den maximalen Betrag von 99 Millionen auf dem Konto.

      Bin mir sehr unschlüssig, ob ich mein Exemplar behalten soll oder nicht. Kenne mich aber nur zu gut, wenns erst einmal da ist, behalte ichs vermutlich auch.
      My Shangri-la has gone away,
      Faded like the Beatles on Hey Jude


      Blog: Am Meer ist es wärmer

    • Erstmal schöner Test. Danke dafür.

      Um nochmal auf den Geldmangel zurückzukommen...war bei mir halt Null. Klar, der ganze Bums wie Medi Kits und Crowdfunding kostet ordentlich, aber dafür gibt es für Yagamis Detektivquests auch ordentlich Zaster. 80.000 - 100.000 Yen pro Quest ist da schon Standard.
      Ich hatte im Gegenteil sogar zum ersten Mal richtig Kohle in einem Yakuza Spiel und kann auf den Putz hauen. xD
      600.000 Yen Uhr für die Freundin im Le Marche besorgen? Bruder, was kost’ die Welt 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Reita ()

    • Reita schrieb:

      Klar, der ganze Bums wie Medi Kits und Crowdfunding kostet ordentlich, aber dafür gibt es für Yagamis Detektivquests auch ordentlich Zaster. 80.000 - 100.000 Yen pro Quest ist da schon Standard.

      Geldmangel ist eigendlich nur im 1. Kapitel nen Problem und auch nur dann wenn man sein Startgeld vermehrt für Nebenaktivitäten ausgibt.

      Ansonsten sind Geldprobleme eher eine Frage des Schwierigkeitsgrades bzw Spielstiles. Auf höheren Schwierigkeitsgraden trifft man halt auch öfter auf Gegner die dir Mortal Wounds zufügen können was halt nen höheren Medikit Verbrauch benötigt. Auf normalen Schwierigkeitsgrad kann man die schon fast vernachlässigen. Da geht man wenn es wirklich schlimm wird zum Arzt und lässt sich vollheilen ansonsten kommt man auch mit nem halben Wound balken wunderbar aus. Zumal man ja auch nach jedem Kapitel voll geheilt wird.

      Was mich aktuell am meisten nervt sind die Freundschaften. Um es genauer zu sagen die Freundschaften die an den ganzen Restaurants gekoppelt sind oder auch die Herausforderungen. Man will halt irgendein Buddy steigern oder irgendein Gericht essen was einen fehlt aber das geht nicht weil man volles Life hat. Also wieder raus, irgendein Kampf suchen , sich anhitten lassen, leute verprügeln, wieder ins Geschäft rein irgendein Burger oder so essen,Freundschaftsgelaber hören, sich wieder anhitten lassen.....usw. also das hat mich echt genervt.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Also ich hatte so einen Spielstil, dass ich am Ende zirka 8.9 Mio Yen eingenommen und 8.7 Mio Yen ausgegeben hatte xD Hab mir dabei nicht einmal teure Uhren oder sowas gekauft. Hab aber auch viel Geld in die App "Quickstarter" gesteckt, muss ich sagen.

      Und ein neuer Weg um an Geld zu kommen ist der "Long Course" im VR-Spiel. Nur brauche ich dafür Play-Pässe bzw den unlimitierten Pass, den ich bis jetzt noch nicht gefunden habe leider.

      Ohja, und mit dem Essen gebe ich dir recht, das nervt. Später gibt es um 5000 Skill Points eine Fähigkeit, dass man immer essen kann. Aber da hatte ich schon alle Restaurants durch und es war sinnlos, dafür 5000 SP rauszuknallen.


      Nora El Nora, ne'ezar begvura shuvi elay malki

      Dodi refa, nafshi nichsefa, lebeitach malchi
    • Alhym schrieb:



      Und ein neuer Weg um an Geld zu kommen ist der "Long Course" im VR-Spiel. Nur brauche ich dafür Play-Pässe bzw den unlimitierten Pass, den ich bis jetzt noch nicht gefunden habe leider.

      Ohja, und mit dem Essen gebe ich dir recht, das nervt. Später gibt es um 5000 Skill Points eine Fähigkeit, dass man immer essen kann. Aber da hatte ich schon alle Restaurants durch und es war sinnlos, dafür 5000 SP rauszuknallen.
      Den unlimitierten Pass bekommst du wenn du alle 6 Pass Fragmente eintauscht. #1 gibt es beim Batting Cage wenn du alle Kurse abgeschlossen hast. #2 Unten in den Kanälen beim Tausch NPC, #3 Als Preis im Casino La Amour ,#4&5 als Preise beim Dragons Palace und #6 beim letzten Drohnen Grand Prix.

      Den Essens Skill hab ich mittlerweile auch. Hatte zum Glück noch nen Haufen Geschäfte vor mir so das der sich gelohnt hat. Den kann man ja direkt ab Kap 2 holen wenn sich das Feature freischaltet...keine Ahnung warum ich ausgerechnet das Geschäft übersehen hab da das schon relativ nah an der Detektei ist.

      Ich stell mir aktuell die Frage ob ich die Zeit reinstecken soll das Game auf Platin zu spielen. Gibt nen paar absolute Kackaufgaben die man braucht.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • Brandybuck schrieb:

      Die Musik ist leider nicht besonders und nicht viel Rede wert.
      Puh...


      (Regulärer Kamf, man achte vor allem auf die Stelle ab 1:00)


      (Allererster Bosskampf. Ab 1:06 gibt es sogar Chor. Ziemlich stark für einen eher minimal relevanten Character)

      Der Soundtrack ist imo eigentlich recht gut. Sie sind für Judgment von der Rock Tonalität (den ich auch sehr mochte) zu etwas mehr Techno mit Dubstep geshiftet, haben es aber geschafft Anregung für Action zu vermitteln. Hat alles auch Ohrwurm Charakter.

      Sonst ein schöner Test.
      Und Wut geladen sagte Regis zu ihm: "Raus aus meinem Schloss, Sohn!"
    • @FinalFantasyBlade für sich genommen sind die Titel schon echt gut. Hab mir dek OST auch angehört bevor ich das Spiel überhaupt angefangen hab. Das Bossbattle Theme war auch ingame eines meiner Favoriten. Das Problem bei den Tracks is aber das sie erst zu spät wirklich in Fahrt kommen. Du hast 2 mal Stellen ab 1 min beschrieben...solange gehen die Kämpfe gar nicht erst ^^ und viele Parts werden auch vom Allgemeinen Sound einfach verschluckt sofern man den nicht runter dreht. Den Chor Part hab ich ingame z.b gar nicht wirklich gehört obwohl ich die SFX nahezu komplett runtergedreht hab.

      Sehr schade denn das Spiel hat ein paar coole Lieder die aber oft auch sehr Fehlplatziert sind. Gerade weil man auch Kilometer lang durch die City latscht hätte es gerade in der Open World ein paar Musikalische Unterstreichungen geben sollen.....Yagami hat nen Handy dann kann der sich auch gefälligst Spotify draufziehen. Ne ich bekomm gefühlt immer den gleichen Anime Beat aus irgendwelchen Läden rausströmen oder völlig Fehlplatzierte generische Sirenen Sounds.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~
    • DantoriusD schrieb:

      @FinalFantasyBlade für sich genommen sind die Titel schon echt gut. Hab mir dek OST auch angehört bevor ich das Spiel überhaupt angefangen hab. Das Bossbattle Theme war auch ingame eines meiner Favoriten. Das Problem bei den Tracks is aber das sie erst zu spät wirklich in Fahrt kommen. Du hast 2 mal Stellen ab 1 min beschrieben...solange gehen die Kämpfe gar nicht erst ^^ und viele Parts werden auch vom Allgemeinen Sound einfach verschluckt sofern man den nicht runter dreht. Den Chor Part hab ich ingame z.b gar nicht wirklich gehört obwohl ich die SFX nahezu komplett runtergedreht hab.

      Sehr schade denn das Spiel hat ein paar coole Lieder die aber oft auch sehr Fehlplatziert sind. Gerade weil man auch Kilometer lang durch die City latscht hätte es gerade in der Open World ein paar Musikalische Unterstreichungen geben sollen.....Yagami hat nen Handy dann kann der sich auch gefälligst Spotify draufziehen. Ne ich bekomm gefühlt immer den gleichen Anime Beat aus irgendwelchen Läden rausströmen oder völlig Fehlplatzierte generische Sirenen Sounds.
      Nun, ich hab aber auch Stellen vermerkt, die mir besonders gefallen haben. Die Tracks klingen für mich auch ab der ersten Sekunde mindestens gut ^^
      Das die Tracks verschluckt werden, kann ich persönlich nicht unterstreichen. Vielleicht liegts daran, dass ich das Spiel mit Kopfhörer spiele, aber alles klang für mich perfekt klar. Der Boss Track ist auch deswegen mir besonders im Kopf hängen geblieben. Und ja, die Straßenkämpfe sind für den Climax viel zu kurz, aber die ersten zwei Bosse haben bei mir mind. 7 Minuten gedauert (habe auch all die EX Energie aufgespart umall die Heat Actions gegen die Bosse abzufeuern). Mir ging auch voll einer ab, als ich die Chor Stelle abbekam und der Kampf mitten drin intensiver wurde.
      Und Wut geladen sagte Regis zu ihm: "Raus aus meinem Schloss, Sohn!"
    • LostFantasy schrieb:

      Lauf Mal durch Shinjuku und du wirst sehen dass es wie die faust aufs Auge passt.

      Ich war vor 2 Jahren in Tokio und hab dort natürlich auch Shinjuku besuchen können. Und im Vergleich zu Kamurocho war es dann doch nochmal ne Ecke lauter und auch verschiedener. Wenn ich sage "gefühlt den gleichen Anime Beat" dann meinte ich das Wörtlich ^^ es ist immer der gleiche Sound den man hört. Ob man jetzt an ner Pachinko Halle vorbeirennt oder halt irgendwo sonst in der Stadt unterwegs ist.

      Vielleicht trüben mich die Erinnerungen aber ich konnte jetzt nicht behaupten das ich an jeder Ecke das gleiche Lied gehört hab. Das genauso verhält es sich halt auch mit der Polizei? Sirene die man öfter hört. Sie hört sich halt immer gleich an. Es ist kein Gefühl für Entfernung vorhanden sondern dieses Soundsample wird halt abgespielt egal ob man auf ner Belebten Straße oder Menschenleeren Seitengasse unterwegs ist.

      Das mögen zwar Kleinigkeiten sein aber für mich killt das direkt die Immersion und holt mich komplett aus der Wundervollen Atmosphäre raus.
      ~Nimm das leben nicht zu ernst du kommst eh nicht lebend raus~