Sony und Microsoft gehen strategische Partnerschaft ein

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    • Sony und Microsoft gehen strategische Partnerschaft ein

      Bildmaterial: Kenichiro Yoshida (Sony) und Satya Nadella (Microsoft), via Microsoft

      Sony setzt für die nächste Konsolengeneration verstärkt auf Streaming, wie man gerade erneut betont hat. Passend dazu haben Sony und Microsoft vor wenigen Tagen eine strategische Partnerschaft beschlossen, welche in den Bereichen Cloud und KI bestehen soll. Cloud-Lösungen sollen dabei dem Streaming zum Durchbruch verhelfen. Auch die Nutzung von Microsofts Rechenzentren für Sonys Dienste steht dabei zur Diskussion.

      Im Bereich KI und Halbleiter verspricht man sich ebenfalls Synergien. Mit Sonys Bildsensoren und Microsofts KI-Technologie will man sich gegenseitig unterstützen. Die von Kenichiro Yoshida, Präsident und CEO von Sony, und von Satya Nadella, CEO von Microsoft, vorgestellte Partnerschaft soll also gemeinsame Stärken kombinieren, um im Streaming-Geschäft mitzuspielen.

      Google als Konkurrent

      Im März ist mit Google ein sehr ernstzunehmender Konkurrent mit Stadia in die Gaming-Branche eingestiegen, wobei voll auf Streaming gesetzt wird. Ein ernstzunehmender Vorstoß, welcher aber erst ein Versprechen für die Zukunft ist. Die Zusammenarbeit von Sony und Microsoft kann sicher auch in dem Licht gesehen werden, dass sich die beiden bisherigen Gaming-Platzhirsche gegen die neue Konkurrenz behaupten wollen. Aber auch Sony und Microsoft werden weiterhin gegeneinander um Marktanteile kämpfen.

    • Bei der Überschrift fällt mir intuitiv der Begriff "Unheilige Alianz" ein. :huh:

      Ob sich Google jetzt mit Nintendo zusammenschließt? :D

      Stadia würde so eine Etablierung im Mainstream sehr viel leichter fallen und Nintendo profitiert von allem Anderen. :thumbsup:

      Der neue Trend der Spielewelt: amerikanisch-asiatische Freundschaften :thumbup:

      Oder kurz: Mami, ich muss a-a machen. :saint:

      PS: Ich hab grad nur gute Laune, also bitte nicht zu ernst nehmen. :P

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Boko ()

    • Ich denke das ist ein guter Weg. Ich finde das ist ein feiner Zug beider Firmen. Letztendlich steht da immernoch der Wettbewerb, das ist klar. Jedoch bringt das generell die Technologie nach vorne und provitieren tun letztendlich wir davon als Endverbraucher. Keiner kann mehr alles peferkt, das merken wir auch zurzeit sehr stark im Alltagsgeschäft. Wenn so große Konzerne ihre Expertise einmal tauschen bleibt es auch weiterhin ein fairerer Wettbewerb, solange alles rechtens verläuft. Microsoft liegt was KI angeht definitv vorne und auch was Rechenzentren und die Technologie dort angeht. Unterm Strich haben beide etwas davon und müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern können sich auf das konzetrieren was sie am besten können.

      Ich bin gespannt was sich daraus ergibt. :)
    • Anscheinend scheint die Kommunikation bei Sony zu leiden oder wie kann man sich das erklären?
      nichegamer.com/2019/05/21/sony…ock-to-playstation-staff/

      Wie auch immer, die Zeit wird es zeigen was daraus wird auch wenn ich keinen nennenswerten Mehrwert hinter dieser Partnerschaft für MICH erkenne.
      Für mich wirkt es, gerade nach Googles Stadia, nach einem Versuch diesem etwas entgegenzusetzen im Sinne von "der Feind meines Feindes ist mein Freund".


    • Du hast schon recht, der Mehrwert wird sich eher im Hintergrund abspielen. Da ich beruflich viel mit Microsoft-Produkten zutun hab, weiß ich das die in diversen Themen recht weit vorrangeschritten sind und da viel bewegen. Inweiweit KI-Technologie jetzt relevant für Cloud-Gaming ist kann ich auch nicht wirklich beurteilen. KI an sich ist auch mittlerweile einfach ein Marketing-Begriff geworden der cool klingen soll. im Grunde ist das ja auch nur die nächste Stufe der Entwicklung in Richtung dynmaischer Programmierung zum Zweck der Automatisierung.

      Was das jetzt konkret für uns bringt kann man nur spekulieren. Vermutlich einfach nur das wir nicht 10 Jahre warten müssen, bis da etwas brauchbares bei rauskommt, wenn sie ihre Technologien teilen.

      Im übrigen weiß ich auch nicht ob Stadia wirklich so gut ankommen wird, wie die das präsentieren. Microsoft und Sony haben auf jeden Fall mehr Erfarhung in der Gaming-Branche an sich.

      Technisch muss man das dan selbst einmal ausprobieren, inwieweit Cloud-Gaming sich eta­b­liert.
      Bringt aber alles nix, wenn der Breitband-Ausbau in Deutschland so langsam vorran geht wie aktuell. Dann gibt es tolle Cloud-Dienste, die aber keiner nutzen kann, weil man einfach eine zu langsame Leitung hat. Das Problem gibt es in den USA wahrscheinlich nicht, jedoch wenn man mit so einem Dienst an den Weltmarkt will, muss man sich auch darüber gedanken machen, meiner Meinung nach.
    • Das Ganze kommt ja in diesem Fall von Sony in Japan und Japan konzentriert sich auf Tokyo, Osaka und Co und der Rest kann dann auch gerne mal unter den Tisch fallen wobei Japan ja eine kleine Insel ist und relativ leicht komplett mit schnellem Internet versorgt werden kann.

      Achso, und auch in den USA ist der Netzausbau abgesehen von den Ballungsgebieten an Ost- und Westküste sowie einigen großen Städten in der Mitte alles andere als gut und vor allem ist Internet dort auch teils sehr teuer. Die USA ist nun mal ein riesiges Flächenland, selbst in Europa leben auf ähnlicher Fläche doppelt so viele Menschen.

      Der Vergleich, wieso Konsolen Nische sind bezieht sich sicherlich auf Smartphones. Dabei wird verkannt, dass Smartphone-Gaming und Konsolen / PC Gaming zwei völlig unterschiedliche Dinge mit völlig unterschiedlichen Zielgruppen sind.

      Und Stadia soll sich ja vornehmlich an Smartphonezocker richten, wenn man die Präsentation so gesehen hat. Dabei verkennt auch Google, dass Mobilspieler eben gerade nicht normale, richtige Games zocken sondern diesen kleinen, anspruchslosen Zwischendurch-Krams. Und 95 Prozent der Smartphonezocker tun dies auch nur, weil es KOSTENLOS möglich ist. Die Spiele leben von den 5 Prozent Dauerzockern, die teils Unsummen da reinbuttern.
      Ich zweifle also ehrlich gesagt "ein wenig" am Erfolg.

      Playstation Now hat 100.000 Abonnenten (und da ist nicht mal klar ob das insgesamt seit Bestehen gehabt, dies ein temporärer Maximalwert war oder ob das tatsächlich die aktuellen Nutzer sind). Das ist ein Fliegenschiss im Vergleich zu den PS4 Besitzern. Selbst wenn das Angebot stark verbessert und ausgebaut wird und dank der Bekanntheit von Stadie die Zahlen sich verzehnfachen, das wäre immer noch nur ein winziger Bruchteil normaler Zocker.

      Der einzige Grund warum die Oberen diesen PR Mist ablabern ist, weil sie Streaming natürlich lieben, da es den Konsumenten komplett enteignet und entmachtet.
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