Die James Bond Debatte (Bond Reihe)

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    • Spiritogre schrieb:

      Der Witz ist ja gerade, dass James Bond noch mitspielt, und wie sich das im englischen Zeitungsartikel so las, in den Ruhestand will und dann von der neuen 007 zur Lachnummer degradiert wird.
      James Bond IST in Spectre in den Ruhestand gegangen.

      Daher muss man ja rein Storytechnisch für einen Ersatz sorgen bevor man ihn wieder aktivieren muss. Evtl. überlebt die neue 007 den Film ja auch gar nicht und man bekommt am Ende einen neuen 007 zurück oder die Reihe wird komplett umgeschrieben - was passieren muss, da seit Skyfall James Bond auch wirklich der private Name des Charakters ist. Zuvor wurde ja auch theorisiert, dass James Bond wie in John Doe nur ein Pseudonym für viele Agenten des MI6 dargestellt hat.

      Daher muss sich die Reihe mit dem Ende der Craig Ära eh neu erfinden/die Rolle verändern oder das Franchise neu Rebooten.

      Was es ja zu Beginn der Craig Ära ja auch musste, da bekamen wir einen Film geprägt durch die Bournefilme mit deutlich mehr Action, Bondeständiger ohne Gadgets und Superautos und eben einer Kante von Bond.

      Nun, im Jahr 2019/20 wird sich eben an anderen Filmen mit Spionen/Agenten orientiert. Was haben wir hier aktuell? Atomic Blonde und eben Avengers mit Black Widow.

      Aruka schrieb:

      Bin enttäuscht das aus Idris Elba nichts geworden ist, der passt für die Rolle richtig gut, das er schwarz ist spielt hier ja keine Rolle, der hätte das grossartig gemacht.
      Wäre auch mein Favorit für einen Nachfolger gewesen, aber seit Moneypenny auch in einem Skyfall in den Außeneinsatz gegangen ist und mit Atomic Blonde Charlize Theron gezeigt hat was machbar ist, finde ich eine Nachfolgerin gar nicht verkehrt.


      Spiritogre schrieb:

      James Bond ist für mich vom Charakter her der urtypische britische Gentleman mit hohem Selbstbewusstsein und Macho Allüren, die er sich leisten kann, eben weil er was auf dem Kasten hat.
      Seit wir Craig haben ist der Gentleman aber im Urlaub. Und würde leider auch nicht mehr im modernen Kino passen, da hat sich das Genre leider son bissel selbst getötet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vincent ()

    • Somnium schrieb:

      Glaube, dieser Zwang, möglichst viele ethnische Rassen in Hauptrollen unterzubringen begann so richtig 2015 mit der neuen Star Wars Trilogie
      Bei Star Wars empfand ich das jetzt gar nicht so. Da passte es ja einfach gut rein. Weiß nicht, ob man da groß drüber nachdachte jetzt zwingend einen auf Multikulti zu tun. Star Wars ist eh so eine Welt, wo sowas nicht auffällt. Aber ich hab von den neuen Filmen auch nach wie vor nur Teil 7 gesehen... muss den Rest noch gucken. Teil 7 war in der Hinsicht jedenfalls meiner Meinung nach einfach nur Star Wars.
      Ghostbusters kam mir da eher wie ein Wendepunkt vor. Weiß aber gar nicht mehr was es zuvor sonst noch gab.
      Eigentlich fehlt ja nur noch, dass man bei Fluch der Karibik nun auch nen weiblichen Jack Sparrow bringt :D


      Somnium schrieb:

      Die Craig-Bonds solltest du dir übrigens wirklich mal geben.
      habe auch gesehen, dass es sogar ne Coillection gibt, die brandaktuell ist. Da ist selbst Spectre mit drauf. Sobald ich nen Monat erwische, wo sowas noch drin ist, werde ich da definitiv zugreifen. Bin nun doch sehr gespannt drauf. Werde dann auch wirklich alle Filme durchgucken. Gibt glaub ich doch ziemlich viele, die ich noch nicht kenne. Bin eben doch eher mit Pierce Brosnan aufgewachsen und war gestern extrem geschockt zu lesen, dass es nur 4 Filme mit ihm gab xD Mir kamen es vor wie 10 :D

      Ich habe mir nun auch mal Bilder von der Dame angesehen.

      Spiritogre schrieb:

      Dazu kommt, dass Lashana Lynch nicht nur nicht attraktiv sondern auch recht übergewichtig / breit gebaut ist
      Habe mir gerade mal Bilder angeschaut... Ähm wo bitte ist die denn übergewichtig? xD Die hat doch ne normale, sogar recht gute Figur. Wie man da von "recht übergewichtig" sprechen kann ist mir echt ein Rätsel...^^
      Allerdings kann ich mir die so von der Präsenz her überhaupt nicht in so nem Film vorstellen. Naja mal abwarten was da nun wirklich kommt am Ende... Vielleicht wirds ja doch nur ein Spinoff, was ich dann sogar wieder interessant finden würde


      "Evil? I´ve got a Newsflash for you Sweetheart! We are all evil... all of us! We´ve taken this planet of ours and fucked it..."

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    • Weird schrieb:

      habe auch gesehen, dass es sogar ne Coillection gibt, die brandaktuell ist. Da ist selbst Spectre mit drauf. Sobald ich nen Monat erwische, wo sowas noch drin ist, werde ich da definitiv zugreifen. Bin nun doch sehr gespannt drauf. Werde dann auch wirklich alle Filme durchgucken. Gibt glaub ich doch ziemlich viele, die ich noch nicht kenne. Bin eben doch eher mit Pierce Brosnan aufgewachsen und war gestern extrem geschockt zu lesen, dass es nur 4 Filme mit ihm gab xD Mir kamen es vor wie 10 :D
      Ich habe mir nun auch mal Bilder von der Dame angesehen.
      Habe mir gerade mal Bilder angeschaut... Ähm wo bitte ist die denn übergewichtig? xD Die hat doch ne normale, sogar recht gute Figur. Wie man da von "recht übergewichtig" sprechen kann ist mir echt ein Rätsel...^^Allerdings kann ich mir die so von der Präsenz her überhaupt nicht in so nem Film vorstellen. Naja mal abwarten was da nun wirklich kommt am Ende... Vielleicht wirds ja doch nur ein Spinoff, was ich dann sogar wieder interessant finden würde
      Die James Bond Collection auf BR inkl. Spectre habe ich mir auch letztes Jahr gegönnt, endlich mal alle Filme beisammen, auch wenn ich dadurch jetzt einige doppelt habe, die ich vorher schon einzeln auf DVD hatte. Dazu halt dann Sag niemals nie, weil der ja inoffiziell ist. Welcher mir noch fehlt wäre der Original Casino Royale mit David Niven.


      Also ich habe die Tage endlich Captain Marvel geschaut und Lashana Lynch sieht da schon sehr dick aus genau wie auf den imdb Fotos in ihrem Profil.
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    • Vincent schrieb:

      Wieso muss sich eigentlich immer jemand rechtfertigen, dass man im Jahr 2019 nicht die typischen weißen männlichen Hauptfiguren aus den letzten 20 Jahren castet?

      Genau hier liegt das Problem. Der Grund, wieso besonders afroamerikanische Darsteller die letzten 20-30 Jahre kaum irgendwelche tragenden Rollen gespielt haben ist einfach zu erklären. Es fehlte nicht an Talent sondern am Mut der Studios und Filmemacher, sich mal etwas aus der Wohlfühloase zu entfernen und auf unbekanntere, afroamerikanische Darsteller und Darstellerinnen zu setzen. Du hattest dein Ensemble von circa 5 bekannten farbigen Darstellern wie Will Smith, Morgan Freeman, Denzel Washington, Forest Whitaker so wie Halle Berry, die die afroamerikanische Schauspiel-Gilde nun seit den frühen 90ern prägten und somit auch über die vielen Jahre ausgeblutet ist. Und dann kam erst einmal eine lange Zeit gar nichts. Cuba Gooding Jr. und Terrence Howard beschwerten sich schon einmal darüber, dass sämtliche Rollen für afroamerikanische Darsteller ja sowieso nur an Will Smith gehen. Der eine meinte es mit der Aussage ernster als der anderen. Jetzt hat man natürlich mit Mahershala Ali (auf den man auch erst relativ später aufmerksam wurde), Chadwick Boseman, Winston Duke, Lupita Nyong'o und so weiter und so fort eine wesentlich größere Auswahl. Mit Filmemachern wie Jordan Peele hat man dann noch Leute, die hinter der Kamera dafür sorgen, dass die afroamerikanische Filmlandschaft nun ihre verdiente Aufmerksamkeit erhält.

      Was ich sehen möchte sind kreative neue Filme dieser jungen afroamerikanischen Generation an Schauspielern und Filmemachern. Worauf ich einfach gar nicht stehe, ist, wenn jetzt farbige Darsteller, weils momentan angesagt ist, ikonische Filmcharaktere porträtieren die vorher weiß waren. Und dann auch noch am besten Gender-Swaps. Auf mich wirkt das nicht wirklich natürlich sondern erzwungen. Ich meine, es passt natürlich zu dem empfindlichen Zeitgeist des Jahres 2019, aber das bedeutet nicht, dass ich das abfeiern muss. Jetzt einfach mal ganz direkt ausgedrückt. Jeder soll da bitte seinen eigenen Standpunkt vertreten, nicht, dass sich nun jemand von meiner Sichtweise irgendwie provoziert oder manipuliert fühlt.

      Wie schon gesagt, ich halte mich aus diesen politischen Debatten am liebsten raus. Ich werde dem neuen Konzept bei Bond 25 eine faire Chance geben. Entweder weiß es mich zu überzeugen, oder eben nicht.


      Weird schrieb:

      Bin eben doch eher mit Pierce Brosnan aufgewachsen und war gestern extrem geschockt zu lesen, dass es nur 4 Filme mit ihm gab xD Mir kamen es vor wie 10

      Brosnan wäre gerne noch in Casiono Royale dabei gewesen und hatte über Jahre auch daran zu knabbern, dass es halt keine fünf Filme waren :D

      Ich hätte damals auch lieber zig andere Darsteller als James Bond gesehen als Daniel Craig, der mir damals auch noch kein großer Begriff war. Aber nach Casiono Royale waren all meine Zweifel beseitigt. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass auch die anderen Filme den Stil von Casino Royale irgendwie noch beibehalten. Mit Martin Campbell hatte man halt auf dem Regiestuhl noch einen echten Pyromane, der gute Action inszenieren kann und was er auch schon bei Goldeneye bewiesen hat. Bei Ein Quantum Trost hatte man mit Marc Forster dann ein recht unbeschriebenes Blatt, für mich ein typischer Musikvideo-Regisseur. Bei Skyfall sowie Spectre hatte man mit Sam Mendes einen Filmemacher, der vielleicht mehr wollte als das Bond-Franchise hergibt.

      Der Traum, Danny Boyle könnte Bond 25 machen hat sich ausgeträumt. Christopher Nolan ist mit seinen eigenen Filmen beschäftigt (und ist auch eher ein Filmemacher, der in die Kerbe Mendes schlägt) und so kam man dann irgendwie auf Cary Joji Fukunaga. Mir gefiel sein Stil in True Detective. Aber ich mache auch keinen Wirbel drum, dass ich da lieber einen Briten auf dem Regiestuhl sehe. Aber anscheinend wollte man sich genau davon nach Spectre distanzieren.
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    • Spiritogre schrieb:

      Also ich habe die Tage endlich Captain Marvel geschaut und Lashana Lynch sieht da schon sehr dick aus genau wie auf den imdb Fotos in ihrem Profil
      Naja den Film hab ich noch nicht gesehen. Kenn jetzt nur die Bilder, die mir google ausgespuckt hat. Hab nun aber zumindest nochmal speziell nach Bildern aus Captain Marvel gesehen, allerdings kann man das gar nicht sagen anhand der Bilder, wegen ihren Klamotten, die sie trägt. Die sind ja eh etwas aufgeblähter wie üblich für solche Uniformen. Weiß nicht, ob es auch andere Szenen gab. Seh da so auf die Schnelle auch keins.
      Ist aber auch immer die frage, was son Schauspieler/in im Vorfeld für den Film tut. Die nehmen ja ständig ab und zu, bauen Muskeln auf, bauen Muskeln ab, je nach Rolle... zumindest die wirklich guten. Würde das daher sowieso niemals als Kritikpunkt rausholen für eine Besetzung. Wer weiß wie sie nach ihrer Film Vorbereitung in James Bond dann aussehen wird und vor Allem, wie sie die Rolle dann spielen wird^^ Skepsis wird aber wohl jeder aktuell erstmal haben aufgrund der Meldung, schätze ich und das finde ich auch sehr zurecht... Aber Somnium hat natürlich recht, dass man es nicht direkt verteufeln sollte... Hmm vielleicht sollte ich es mir dann später doch iwann mal anschauen... Kann man ja nochmal schauen, wenn der Trailer raus ist. Solange es noch keinen Trailer gibt, ist alles noch bissel Spekulatius, wie man so schön sagt :D


      Somnium schrieb:

      Brosnan wäre gerne noch in Casiono Royale dabei gewesen und hatte über Jahre auch daran zu knabbern, dass es halt keine fünf Filme waren
      Vielleicht kommt die Chance ja noch. "James Bond into the 007-Verse" anyone? Nein? ... Ich mein ja nur... :D


      Somnium schrieb:

      Aber nach Casiono Royale waren all meine Zweifel beseitigt.
      Na ich bin mal gespannt, ob es mir dann genauso ergehen wird. Freue mich jedenfalls wirklich schon drauf alle Bond Filme nach und nach durchzugucken, sobald es soweit ist. Das wird spaßig werden. :)


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    • Ein farbiger James Bond wäre in meinen Augen kein Problem - ein weiblicher 007 ist das schon eher, denn die Rolle des James Bond soll seit jeher eine Art Männlichkeitsideal darstellen und da kann man meines Erachtens nicht einfach mal mit einer Frau um die Ecke kommen, nur weil es gerade in den politischen Zeitgeist passt, ohne dass das zu einem Substanzverlust der Marke führt.
      Mit derselben Logik könnte man die Rolle des Schneewittchen in künftigen Märchenverfilmungen mit einem Mann besetzen. Wer bitte würde sich das ansehen wollen? Ich definitiv nicht.
      Allerdings handelt es sich im kommenden Bond-Film nach meiner Kenntnis nur um eine Gastrolle von Lashana Lynch und sie "beerbt" James Bond nicht als Protagonist. Von daher, alles halb so wild.
      "Now your're in the unknown
      Your name's written in stone
      I just want you to know
      You really had meaning"
      (Jarno Perätalo)

      In loving memory of Andreas "Männing" Männer (05.01.1963 - 10.08.2019)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Die Gedankengänge von @Kelesis gibt es nun praktisch nochmal als großen Artikel vom Telegraph, wo die Journalistin Madeline Grant (die wohl ein wenig in der Richtung Film-Geek beheimatet ist) die Sache mit Bond und aktuellen Trends in der Filmlandschaft sehr kritisch betrachtet: telegraph.co.uk/films/2019/07/…y-tale-toxic-masculinity/


      The Telegraph schrieb:

      We hardcore Bond fans crave seductive escapism – not a morality tale of #MeToo and 'toxic masculinity'

      Natürlich ist die Überschrift reißerisch. Aber sie trifft damit auch den Nerv vieler Fans der ikonischen Reihen, die allesamt etwas zu sagen haben, aber ihre Stimmen bei all dem Beifallgeklatsche von Political Correctness untergehen. Denn es wird selten aus der Sicht der Fans geschrieben und was die davon halten.

      Grant geht noch weiter und geht auf das Problem mit Star Wars ein, besonders auf Episode VIII. Ein Film der für seinen starken Feminismus und versteckte politische Anspielungen von der Presse damals abgefeiert wurde. Das Endergebnis war, die Fans, also die Leute, die die Tickets kaufen, Merchandise kaufen und jeden Schwachsinn mitmachen, hatten die Nase voll davon. Grant geht weiter und nimmt sich "Solo" vor, der an den Kinokassen ein kommerzieller Reinfall war und selbst die Star Wars Community sich nach Episode VIII gesagt hat, dass sie nicht mehr bei allen Eskapaden dabei sein werden. Die Konsequenz: Sämtliche Star Wars Spin-Off's wurden gestrichen oder vorerst zurückgestellt.

      Madeline Grant sieht die aktuelle Entwicklung bei 007 so, dass man hier verzweifelt versucht, die schwindende Popularität einer Filmikone irgendwie zu retten, indem man nun aktuellen Trends folgt. Etwas, was temporär erfolgreich sein könnte aber in einigen Jahren kaum mehr eine Relevanz hat. Aber auch ein direkter Erfolg ist nicht garantiert, da bereits zahlreiche bekannte Filmreihen mit diesem Konzept auf die Schnauze gefallen sind.

      Es ist kein Geheimnis, die Craig-Ära hat sich abgenutzt und ich hätte es auch sehr begrüßt, wenn Craig sich selbst den Gefallen getan und abgedankt hätte (was er wohl auch wollte, aber vertraglich musste er einen weiteren Film drehen und einen schicken Bonus gibts wohl obendrauf für ihn).

      Spectre erschien 2015 und die Produktion von Bond 25 ist enorm belastet. Die Geschichte hat schon lange vor der weiblichen, farbigen 007 angefangen. Für mich ist wichtig, dass man mal die Stimmen der Fans lauter hört. Was jetzt nicht bedeutet, dass kein langjähriger Bond-Fan nicht von der aktuellen Idee begeistert sein darf. Aber die Stimmen der Leute, die die ganzen Reihen seit Jahren oder gar Jahrzehnten unterstützen, bleiben relativ ungehört. An der aktuellen Situation von James Bond 25 wird das nichts mehr ändern, denn da wird man warten müssen, bis das US Box Office die Einspielergebnisse vermeldet.
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    • Ich sag mal so, das Problem ist nicht political correctness. Es ist nicht politisch korrekt einen schwarzen Bond zu haben oder eine weibliche Bond, es ist politisch korrekt jemanden nicht einen Nigger zu nennen, es ist politisch korrekt einer Frau nicht im Büro an den Arsch zu fassen. Ich sehe es nicht nur bei Filmen, sondern auch anderswo dass alles mögliche als pc oder liberal oder leftist bezeichnet wird, was es einfach nicht ist. Star Wars ist das beste Beispiel, das war einfach nicht feministisch, sondern beschissen geschrieben. Selbiger Fall ja auch bei Ghostbusters, war auch nicht feministisch, nur weil da Frauen die Hauptrolle hatten. Die Worte bedeuten alle was anderes als das was man auf der Leinwand sieht.

      Um den Unterschied mal herauszustellen. Stranger Things und Good Omens haben beide zwei schwarze, weibliche Kinder als Charaktere. Erica in Stranger Things nimmt in der 3. Staffel eine stärkere Rolle ein und wird als Kapitalistin dargestellt, ein recht starker weiblicher Charakter mit Ecken und Kanten, nicht unbedingt eine Sympathieträgerin aber vor allem deshalb, weil sie recht unfreundlich daherkommt und das auch von der Umwelt so wahrgenommen wird. Good Omens Charakter (deren Namen mir entfallen ist), ist auch politisch aber in Form von "Ich bin unabhängig und stark und mag diese sexistischen Klischees überhaupt nicht"-Keule, die auf keinerlei Widerstand trifft. Beide Charaktere stehen sinnbildlich für verschiedene Arten wie man Charaktere schreibt. Der eine dafür wie man normalerweise Charaktere schreibt bspw. Ridley in Alien, der andere wie man reines Pandering und Image-Pflege betreibt.

      Ich persönlich hätte 0 Probleme mit einer weiblichen Bond. Was ist Bond schon außer einem britischen Agenten der gerne Frauen flach legt und ständig die Welt rettet? Kann man ziemlich problemlos umdrehen und auch die Hautfarbe ist dabei wurscht. Wäre es der erste Film oder zweite oder dritte, verbittet sich das IMO aber wenn man den 25. oder 30. macht, wo Schauspieler eh dauernd wechseln? Why not? Nur ist die Sache eben, dass man immer noch dem Charaakter treu bleiben muss und ich denke da hakt es. Star Wars bspw. hat auch schon ewig weibliche Charaktere, lange vor Rey und Co.. Mara Jade, Aayla Secura, Jaina Solo, nichts besonderes also aber diese Charaktere waren auch nicht nur da, um Imagepflege zu betreiben, sondern Autoren haben sich Gedanken um Geschichten mit diesen Charakteren gemacht. Und ganz ehrlich, es ist halt auch nicht nötig einen Bond wirklich weiblich oder schwarz zu machen, wo man ja auch eigentlich neue Charaktere erfinden könnte aber das erfordert wie immer eben Arbeit.

      Letztendlich ist das hier wohl mehr ein Marketing-Gag und gar kein richtiger Rollentausch. Craig spielt immer noch 007 aber im Film hat eben jemand aufgrund Bonds Pensionierung die Nummer bekommen und das ist dann eben sie.