Im Test! Etrian Odyssey Nexus

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    • Im Test! Etrian Odyssey Nexus

      Titel Etrian Odyssey Nexus
      Japan 2. August 2018
      Atlus
      Nordamerika 5. Februar 2019
      Atlus
      Europa 5. Februar 2019
      Atlus
      System Nintendo 3DS
      Getestet für Nintendo 3DS
      Entwickler Atlus
      Genres Dungeon Crawler
      Texte
      Nordamerika Japan
      Vertonung Japan

      Bildmaterial: Etrian Odyssey Nexus, Koch Media / Atlus

      Jede Reise findet eines Tages ihr Ende, auch wenn die Zeit über ein Jahrzehnt geht. In Japan begann die Odyssee der Etrian-Odyssey-Serie im Januar 2007 für Nintendo DS. Mittlerweile sind sechs Haupttitel erschienen, zwei Remakes der ersten beiden Teile und zwei Ableger, die aus einem Zusammenschluss der Reihen Mystery Dungeon und Etrian Odyssey bestehen.

      Wie die Zukunft der Odyssee aussehen wird, ist noch ungewiss, da Atlus nun mit der Reihe die Systeme Nintendo DS und Nintendo 3DS verlassen hat und sich auf Nintendo Switch konzentrieren wird. Somit verschwindet die Verbindung zu einem doppelten Bildschirm, jedoch sollten Fans sich keine Sorgen um die Zukunft machen. Atlus hat bereits bestätigt, dass die Serie nun eine neue Stufe erreichen wird.

      Im April 2018 wurde Etrian Odyssey X für den japanischen Markt enthüllt. Mit diesem Titel produzierte der Entwickler das bislang umfangreichste Abenteuer innerhalb der Serie, um die Reise auf den bereits genutzten Systemen würdig zu einem Abschluss zu bringen.

      Seit August 2018 ist bekannt, dass der Titel auch in Europa und Nordamerika für Nintendo 3DS erscheinen wird. Als treue Begleiter der Reihe haben wir natürlich einen Blick auf Etrian Odyssey Nexus geworfen. Lohnt sich die Verkettung der alten und neuen Spielmechaniken oder solltet ihr dieses Abenteuer überspringen und auf die nächste Stufe warten?

      Abenteurer, versammelt euch!

      Etria befindet sich im Osten, High Lagaard ist ein Königreich im Norden, Armoroad ist eine Stadt an der Küste und Tharsis ist weit abgelegen. Die Abenteurer stammen aus den verschiedenen Nationen und sammeln sich nun in der fliegenden Stadt Maginia. An diesem Ort wollen sie mit ihrer Reise beginnen, die Schätze der isolierten Insel Lemuria zu bergen, die sich im fernen Meer befindet. Unter Anordnung der Prinzessin Persephone begeben sich die Abenteurer auf die Suche nach unbekannten Schätzen.

      Lemuria ist eine Insel, die von dichten Wolken umgeben wird. In den Randgebieten herrscht immer ein starker Sturm. Es war eine lange und beschwerliche Reise, doch die Abenteurer, die sich in der Stadt Maginia versammeln, haben den Stürmen getrotzt und sind auf der Insel gelandet. Das Ziel ihrer Reise ist der Weltenbaum Yggdrasil. Man sagt, dass sich am Fuße des Baumes ein legendärer Schatz befindet, der von der antiken Zivilisation Lemurias dort zurückgelassen wurde. Das Glück und die Ehre, die von den Abenteurern gesucht wird, liegt in Lemuria sowie die Möglichkeit, ein unbekanntes Abenteuer zu erleben.

      Neben den gefährlichen Monstern, die sich in Verliesen bewegen und alle mutigen Krieger attackieren, gibt es eine andere Nation, die ebenfalls nach den besagten Schätzen sucht. Wird eure Gruppe zuerst die Geheimnisse der Verliese ergründen und Yggdrasil erreichen?

      Krieger aus Etria beginnen mit der Reise

      In diesem Teil erwartet euch eine Weltkarte, über die ihr euer Ziel direkt ansteuert.

      Nachdem ihr die Stadt Maginia sicher erreicht habt, sucht ihr zunächst die Gilde auf, um dort eure Gruppe zu erstellen. Zu Beginn stehen euch direkt 19 Klassen zur Verfügung. Eine weitere Klasse ist im Spiel zudem versteckt. Während der Erstellung eurer Figuren bestimmt ihr nicht nur die Klasse, sondern auch das Portrait, ihre Stimme sowie das Geschlecht. Das Aussehen könnt ihr dabei noch ein wenig anpassen.

      Fünf aktive Krieger befinden sich gleichzeitig in eurer Gruppe. Die restlichen Mitglieder bleiben bis zum Wechsel in der Gilde. Bereits ziemlich früh bekommt ihr einen Gegenstand, der diese Einheiten etwas trainiert, sodass der Rückstand zwischen den aktiven und passiven Kämpfern keine enormen Ausmaße annimmt. Dieses Objekt muss allerdings von einem aktiven Gruppenmitglied in den Kämpfen als Accessoire getragen werden.

      Jede Klasse besitzt verschiedene Angriffstechniken und Spezialisierungen. Einige Berufe eignen sich für den Angriff, andere für die Verteidigung, Unterstützung oder Heilung. Um die gefährliche Reise zu überstehen, müsst ihr ein Team erstellen, das sich an verschiedene Situationen anpassen kann. Euer Wissen aus den bisherigen Teilen der Serie hilft euch nur bedingt weiter, da einige Klassen ein wenig angepasst oder verändert wurden, sodass bereits bewährte Taktiken euch vielleicht nicht mehr helfen werden.

      Atlus spendiert mit der Helden-Klasse zudem eine ganz neue Gruppe von Kriegern, die euch durch die Labyrinthe mit ihren außerordentlichen Fähigkeiten begleiten. Die Erstellung der Figuren erlaubt es euch, die Farben der Haut, Haare und Augen zu verändern, sodass ihr euer Team sehr individuell ausarbeiten könnt. Ihr solltet Spaß mit euren Charakteren haben, denn sie werden euch auf ein sehr langes Abenteuer begleiten.

      Die Helden aus High Lagaard kämpfen an eurer Seite

      Als Basis dient euch die Stadt Maginia, die wie gewohnt durch ein Menü und Hintergrundbilder dargestellt wird. An diesem Ort gibt es die Gilde, einen Laden, eine Bar, ein Hotel und die Möglichkeit, von Prinzessin Persephone Hauptmissionen anzunehmen.

      Die Kämpfe laufen wie gewohnt rundenbasiert ab.

      In der Bar werdet ihr mit wertvollen Hinweisen bezüglich der Monster und verschiedenen Aufträgen versorgt. Benötigt ihr Geld, neue Waffen oder Gegenstände, solltet ihr dem Laden einen Besuch abstatten. Die gefundenen Materialien aus den Dungeons verkauft ihr, um Geld zu erhalten. Dieser Vorgang ist eine wichtige Einnahmequelle, da die Monster selbst kein Geld fallen lassen.

      Sind eure Abenteurer angeschlagen, ruht ihr euch im Hotel gegen eine geringe Gebühr aus, die sich mit eurem Level erhöht. Zudem könnt ihr hier Objekte lagern. Diesen kostenlosen Service solltet ihr in Anspruch nehmen, da euer Inventar begrenzt ist.

      Sobald ihr euch sicher fühlt, verlasst ihr die Stadt, um eure ersten Abenteuer zu erleben und Erfahrung zu sammeln. Vor jedem Ausflug solltet ihr im Hotel speichern, denn ein falscher Schritt kann eurer Gruppe das Leben kosten, vor allem zu Beginn des Spiels.

      Erste Schritte der Ertrunkenen aus Armoroad

      Verlasst ihr die Basis, findet ihr euch auf einer Weltkarte wieder, auf der ihr euer nächstes Ziel bestimmt. Je nach Markierung handelt es sich um einen Erntepunkt, ein großes Verlies oder einen kleinen Dungeon. Die Welt in Etrian Odyssey Nexus besteht aus verschiedenen Inseln und nur durch die Entdeckung von „Geomagnetic Poles“ ist es möglich, die nächste Insel zu betreten.

      In diesem Teil erwartet euch der größte Umfang der Serie. Es gibt mehr als zehn Labyrinthe und eine ähnliche Anzahl an kleineren Dungeons, wobei die ersten Labyrinthe nur aus wenigen Schichten bestehen. Betretet ihr von der Stadt aus ein Verlies, dürft ihr entscheiden, welches Stockwerk ihr besuchen möchtet, sofern ihr es schon ein wenig erkundet habt.

      »Ist Etrian Odyssey Nexus euer Einstieg in die Reihe, werdet ihr durch ein angenehmes Tutorial zu Beginn beraten und dürft euch dann auf ein großes Abenteuer freuen.«

      Die Labyrinthe sind nur zum Teil neu, einige Verliese sind euch vielleicht aus den bisher erschienenen Teilen bekannt. Wird die Gestaltung eines bekannten Dungeons eingesetzt, erklingt die bekannte Hintergrundmusik und auch die Monster, auf die ihr trefft, wurden mit den F.O.E.s und den Bossen übernommen. Auch wenn euch diese Entscheidung vielleicht faul von den Entwicklern erscheint, muss man dazu erwähnen, dass die Monster neu erstellt und balanciert wurden.

      Die Kämpfe laufen wie gewohnt rundenbasiert ab. Ihr gebt jedem Mitglied der Gruppe einen Befehl zu Beginn einer Runde und lasst diese laufen. Wählt ihr eine Fähigkeit aus, wird jede Technik beschrieben, sodass ihr jederzeit wisst, was der Angriff bewirken wird. Falls ihr keine Lust auf die manuellen Befehle habt, könnt ihr ein automatisches System aktivieren oder die vorherige Runde wiederholen.

      Ein Highlight der Serie ist immer noch das Zeichnen der Karten.

      Der erste Dungeon dient noch als Tutorial und beschäftigt euch mit einfachen Monstern. Doch später setzt das System die Arten der Gegner intelligenter zusammen, sodass sich die Feinde miteinander verbinden und ihre Fähigkeiten gemeinsam gegen euch einsetzen. In solchen Gefechten solltet ihr sehr taktisch vorgehen, um einen Sieg zu erlangen.

      Eine weitere große Gefahr sind die F.O.E.s. Anders als die herkömmlichen Gegner greifen diese furchtbaren Monster euch nicht per Zufall an, sondern ihr seht ihre Bewegungen auf der Karte. Viele machen Jagd auf euch, wenn sie euch erblicken. Eine schwache Gruppe wird gegen diese Monster nicht bestehen, daher solltet ihr euch immer gut auf eine solche Schlacht vorbereiten.

      Zu Beginn ist es sinnvoller, diese Gegner zu umgehen. Dabei solltet ihr einen Blick auf ihr Bewegungsmuster und auf eure Umgebung werfen, damit ihr an ihnen vorbeischleichen könnt. Manchmal helfen euch diese Monster auch und räumen Hindernisse beiseite, wenn sie Jagd auf euer Team machen.

      In jedem Labyrinth wartet zudem noch ein starker Boss auf euch, den ihr besiegen müsst, um eine Mission abzuschließen. Damit ihr einen Sieg erringt, solltet ihr das Kampfsystem voll ausnutzen. Zu ihren Techniken beherrscht jede Klasse den Zugriff auf den Zustand „Force Boost“. Durch die ausgetragenen Kämpfe steigt eine individuelle Prozentzahl. Erreicht die Zahl 100, gelangt der Charakter in diesen Zustand. Für drei Runden werden seine Angriffe je nach Klasse verstärkt. Einmal pro Erkundung ist es möglich, in diesem Zustand „Force Break“ zu aktivieren. In den meisten Fällen wird dadurch ein starker Angriff ausgeführt, der in herausfordernden Kämpfen euch gute Dienste leisten wird.

      Fans der Serie werden viele Elemente aus dem Kampfsystem wiedererkennen und sich direkt wohlfühlen. Auch wenn es nur eine neue Klasse gibt, was auf den ersten Blick kaum Neuerungen verspricht, wurden die bekannten Klassen neu balanciert. Die Klassen aus dem direkten Vorgänger, Etrian Odyssey V, wurden ebenfalls ein wenig verändert, sodass alte Taktiken in diesem Teil neu überdacht werden sollten.

      Trefft ihr auf alte Monster und Bosse aus den bisherigen Teilen, solltet ihr ebenfalls nicht enttäuscht sein. Zuerst gibt es überarbeitete Modelle, welche die Gegner lebendiger erscheinen lassen, dazu wurden auch diese neu angepasst, sodass andere Herausforderungen auf euch warten. Ist Etrian Odyssey Nexus euer Einstieg in die Reihe, werdet ihr durch ein angenehmes Tutorial zu Beginn beraten und dürft euch dann auf ein großes Abenteuer freuen, wobei euch eine große Anzahl an Klassen zur Verfügung steht. Zu Beginn mag euch die Auswahl überfordern, doch das Spiel erklärt euch den sinnvollen Einsatz der verschiedenen Berufe und jede Technik wird durch eine Beschreibung verdeutlicht.

      Kurz nach der Hälfte bekommt ihr einen Zugriff auf die Nebenklassen. Jede Figur kann eine weitere Klasse auswählen, um verschiedene Techniken miteinander zu kombinieren. Allerdings könnt ihr eine Nebenklasse nicht so intensiv wie den Hauptberuf ausbauen. Durch überlegte Zusammenschlüsse sorgt ihr jedoch dafür, dass eure Kämpfer zu einer richtigen Gefahr für Monster werden.

      Legendäre Kartografen aus Tharsis

      Die neue Klasse wird euch tatkräftig unterstützen.

      Ein Hauptelement aus dieser Dungeon-Crawler-Serie ist das selbstständige Zeichnen der Karten, um euch in den Dungeons die Orientierung zu erleichtern. Betretet ihr ein Labyrinth zum ersten Mal, erwartet euch eine leere Fläche, die ihr während der Erkundung füllt. Entweder zeichnet ihr die Umgebung mit den angebotenen Hilfsmitteln selbst oder lässt sie automatisch gestalten.

      Entscheidet ihr euch für die manuelle Funktion, zeichnet ihr die Ränder der Wände ein und setzt Markierungen, die sich gegebenenfalls ändern. Setzt ihr das Zeichen für eine Schatztruhe, verändert sich das Aussehen, nachdem ihr die Truhe geöffnet habt. Für einige Quests ist es wichtig, bestimmte Punkte in den Labyrinthen zu markieren. Mittels einer Textfunktion könnt ihr euch Notizen machen.

      Inzwischen ist es sehr bequem geworden, die Karten manuell zu bearbeiten. Euch stehen viele Markierungen zur Auswahl. Ihr könnt einen Stift verwenden oder ganze Felder einfärben. Die Palette an Hilfsmitteln ist mittlerweile so groß, sodass ihr die Größe der Schaltfläche verändern könnt, damit euch mehr Platz zur Verfügung steht. Bei Bedarf ist es möglich, die Anordnung der Palette zu bearbeiten. Natürlich könnt ihr den automatischen Modus auswählen, doch gerade diese Funktion macht den Dungeon Crawler zu einer Besonderheit.

      Es warten viele Aufgaben auf Iorys‘ Mythen

      Neben den Hauptmissionen, die euch durch die großen Labyrinthe begleiten, gibt es zahlreiche Nebenaufgaben. Immer, wenn ihr ein neues Stockwerk erreicht, solltet ihr einen Abstecher in die Bar machen. Meistens gibt es pro Etage zwei neue Aufträge, die euch mit Gegenständen, Erfahrungspunkten und Geld belohnen.

      »Grafisch mögen euch diese Verliese vielleicht nicht überraschen, auch wenn die Modelle und Hintergründe überarbeitet wurden. Noch immer bietet der Titel keine angenehme Fernsicht.«

      Meistens müsst ihr bestimmte Monster erlegen oder Gegenstände sammeln, was nicht sehr spannend ist. Zwischendurch müsst ihr bestimmte Punkte auf den Karten markieren und die richtigen Stellen präsentieren, um die Aufgabe zu erfüllen. Viele Aufträge kann man neben den Hauptmissionen abschließen, sodass euch die kleinen Quests nicht weiterhin stören sollten, auch wenn sie sehr repetitiv gestaltet sind.

      Dazu gibt es Punkte in den Dungeons, die euch vor eine Wahl stellen, während ihr die Umgebung erkundet. Es erwartet euch eine kleine Geschichte und je nach Entscheidung bekommt ihr Erfahrungspunkte und Gegenstände. Diese kurzen Episoden lockern die Abenteuer ein wenig auf und manchmal entdeckt ihr Plätze, an denen ihr euch gemütlich ausruhen dürft.

      Eine unerzählte Reise aus dem Jahrtausend

      Die verschlafene Hotelbesitzerin ist vermutlich ihre beste Kundin.

      Wie alle Teile der Hauptreihe erzählt euch Etrian Odyssey Nexus eine einfache Geschichte, ohne dass eure Charaktere darauf reagieren. Mit der Ausnahme der kleinen Erkundungsgeschichten in den Labyrinthen gibt es keine Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern. Das Hauptaugenmerk des Spiels beruht auf der Erforschung der Labyrinthe, dem Besiegen von Monstern und der Erfüllung von leichten Nebenaufgaben.

      Zwischendurch trefft ihr in den Verliesen auf NPCs, die sich manchmal für eine kurze Zeit der Gruppe anschließen. Die meisten von ihnen unterstützen euch nicht aktiv in den Kämpfen, sondern helfen euch mehr auf der Suche nach Objekten.

      In den Dungeons gibt es verschiedene Erntepunkte, an denen ihr Objekte findet, sofern eure Gruppenmitglieder das dazugehörige Talent erlernt haben. Auch auf der Weltkarte findet ihr solche Punkte, die euch allerdings nur dienlich sind, wenn kein F.O.E. diesen Ort besetzt hat. Kleinere Spielereien lockern die starre Bewegung in den Labyrinthen auf. Es gibt Leitern, mit denen ihr verschiedene Ebenen erreicht, oder fliegende Plattformen, die euch je nach Nutzung an andere Orte bringen.

      Das Training der Ritter Fafnirs

      Pro neuer Stufe bekommen eure Helden einen Punkt, mit denen ihr den Talentbaum ausbaut. Ihr bringt ihnen somit neue Fertigkeiten bei oder verstärkt eine bereits erlernte Technik. Je nach Waffe stehen ihnen andere Fähigkeiten zur Verfügung. Jeder Talentbaum der Hauptklassen besteht aus drei Abschnitten, die erst mit steigender Stufe zugänglich werden. Um einige Fähigkeiten auszuwählen, ist es manchmal notwendig, eine andere Technik auf ein bestimmtes Level zu bringen. Eine Tabelle zeigt euch ausführlich, welche Fähigkeiten miteinander verbunden sind.

      »Vor jedem Ausflug solltet ihr im Hotel speichern, denn ein falscher Schritt kann eurer Gruppe das Leben kosten, vor allem zu Beginn des Spiels.«

      Für Neulinge ist die Beschreibung der einzelnen Techniken sehr hilfreich. Dazu könnt ihr euch jederzeit ansehen, welchen Bonus die nächste Erhöhung bringt oder wie viele Punkte ihr benötigt, um eine spezielle Funktion innerhalb einer Fähigkeit zu aktivieren. Den Schwierigkeitsgrad passt ihr auf euer Können an. Es stehen vier verschiedene Stufen zur Auswahl. Entscheidet ihr euch für den leichtesten Grad, ist es nicht möglich, diesen später zu wechseln.

      Bekannte Eindrücke aus den Labyrinthen des Weltenbaums

      Könnt ihr der Prinzessin helfen?

      Seid ihr bereits mit allen vorherigen Teilen der Serie vertraut, werdet ihr auf viele bekannte Elemente treffen. Viele NPCs aus den älteren Teilen werden euch für eine kurze Zeit auf eurem Abenteuer begleiten. Dazu wurden viele Gestaltungen aus bekannten Labyrinthen übernommen.

      In diesem Fall ist nicht nur die Gestaltung ähnlich, ihr findet an diesen Orten auch die Materialien und Monster, die mit diesem Dungeon in Verbindung stehen.

      Grafisch mögen euch diese Verliese vielleicht nicht überraschen, auch wenn die Modelle und Hintergründe überarbeitet wurden. Noch immer bietet der Titel keine angenehme Fernsicht. Konzentriert ihr euch auf einen Punkt im verblassenden Teil des Hintergrunds, taucht dann ab einer bestimmten Entfernung ein Objekt auf.

      Durch die Bewegungen wirken die Monster, deren Modelle überarbeitet wurden, in den Kämpfen lebendig. Je nach Zustand oder eingesetzter Technik ändert sich ihr Verhaltensmuster. Die F.O.E.s sind imposant gestaltet. Ansonsten setzten die Entwickler den bekannten Stil der Serie fort.

      Die Stücke aus der gespielten Hintergrundmusik wurden ebenfalls aus den älteren Teilen übernommen, wobei in jedem Labyrinth eine andere Musik erklingt. Während die Kampfmusik immer sehr dynamisch ertönt, werden in den Dungeons entspannende Melodien gespielt. Durch diese Stücke wird die Atmosphäre abgerundet. Eine Vertonung erfolgt nur auf Japanisch.

      Eine gelungene Verkettung für das Finale

      »Mit Etrian Odyssey Nexus hat Atlus alte und neue Spielfunktionen erfolgreich miteinander verbunden, sodass Fans der Serie unbedingt das Finale der Reise auf den bereits genutzten Plattformen erleben sollten. Für Neulinge lohnt sich ebenfalls ein Blick, da die Spielfunktionen sehr angenehm gestaltet wurden und leicht verständlich sind. Für die einfache Geschichte benötigt ihr kein Vorwissen, nur werden euch einige Anspielungen entgehen, sofern ihr nicht mir der Reihe vertraut seid.

      Dieser Teil bietet einen enormen Spielumfang. Erkundet ihr nach der Hauptgeschichte noch die zusätzlichen Verliese, werdet ihr an die 100 Stunden oder noch mehr benötigen, um das Abenteuer abzuschließen. Da die Labyrinthe in diesem Teil kürzer sind, wird euch optisch und musikalisch sehr viel Abwechslung geboten.

      Allerdings werden viele Modelle aus den bisherigen Ablegern verwendet, was für einige vielleicht langweilig erscheinen mag. Die Monster wurden jedoch neu balanciert, sodass es selbst für Veteranen neue Herausforderungen geben wird.

      Anders als in den beiden Remakes gibt es kaum Interaktionen zwischen den Figuren, was Spieler, die eine tiefere Geschichte bevorzugen, sehr wahrscheinlich vom Kauf abhalten wird. Mir hat Etrian Odyssey Nexus viel Spaß gemacht, da diese Reihe durch das Zeichnen der Karte die Erkundungslust vertieft. Für mich ist der Teil ein gelungener Abschluss der Reihe auf der Plattform Nintendo 3DS und ich bin sehr gespannt, wie die nächste Stufe der Serie in Zukunft aussehen wird.«

       

      Die Abenteurer versammeln sich, um die Geheimnisse von Lemuria zu erkunden. Die Geschichte dient als Mittel zum Zweck und kümmert sich nicht großartig um eure Charaktere.
      Dungeon Crawler mit rundenbasierten Kämpfen und der Funktion, die Karten selbst zu zeichnen.
      Viele überarbeitete Modelle aus den bisherigen Teilen kommen zum Einsatz. Dabei werden Gestaltungen bekannter Verliese ebenfalls übernommen.
      In den Kämpfen klingt die Musik dynamisch, in den Labyrinthen selbst sind die Stücke entspannend. Je nach Labyrinth erwarten euch Stücke aus den bisherigen Teilen der Serie.
      Vertonung erfolgt nur auf Japanisch, Post-Game nach Abschluss der Haupthandlung vorhanden.

       

    • Schöner Test!
      Ich habe es mir nun kurzfristig gestern gekauft und hoffe nach dem Test umso mehr, es vielleicht zum Wochenende in den Händen halten und spielen zu können!

      Der Test bestärkt mich umso mehr, dass dieser letzte Teil auf dem 3 DS auch für mich als Einsteiger etwas ist.
      Gerade die Möglichkeit der automatischen Kartenzeichnen finde ich sehr wichtig bei solchen Titel für mich. Ich bin da einfach immer noch Einsteiger und ergänze die Karten zwar gern, aber grundsätzlich ist es einfach bequem, wenn sie gezeichnet werden ^^"
      Der Einfache Spielmodus wird wohl zu Beginn mein Freund... ich bin bei diesen Spielen einfach sehr schlecht, aber sie machen mir trotzdem Spass ^^" auch die ausführlichen Tutorials und die Erklärungen zu Fähigkeiten und Techniken, die hier benannt wurden, werden mir wohl helfen, gut das sie das es so Einsteigerfreundlich gemacht haben!
      Das es so viele Klassen und Charakteranpassungsmöglichkeiten gibt, finde ich auch sehr gut! Das weniger Interaktionen zwischen den Figuren stattfinden, als in den Remakes der ersten 2 Teile, die ich wohl mal noch nachholen werde, finde ich zwar schade, habe ich aber irgendwie auch nicht erwartet.
      Ich habe noch den V. Teil aus einem Sale auf meinem 3 DS rumgammeln aber nie reingeschaut. Werde jetzt mit dem Nexus Teil einsteigen und dann vielleicht mit den Remakes und dem V Teil weiter machen, wenn es mich packt.
    • Oha da hat sich designtechnisch doch einiges getan seit meinem letzten Etrian. Spielprinzip ist zwar wie gehabt, aber es sieht definitiv nicht altbacken aus. Wenn ich es mit anderen Dungeon Crawlern auf der Switch vergleiche definitiv einer der Vorreiter. Freue mich schon drauf zu sehen wie der nächste Teil auf der Switch dann aussehen wird.