Das Star Trek Universum

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    • Enterprise fand ich damals auch nicht so dufte, glaub ich. Da gab es ja den Vorwurf, es wäre mehr eine TNG-Folge als ENT, was man auch nicht komplett von der Hand weisen kann. Wenn ich mich recht erinnere war da auch die Handlung einem Finale nicht wirklich angemessen und es ging hauptsächlich um Shrans entführte Tochter.
      ENT dümpelte lange Zeit leider generell eher so vor sich hin. Die erste Staffel klappte noch, weil man da erst zu sich selbst finden musste, aber bereits in der zweiten gab es bei mir Ermüdungserscheinungen. Zum Glück hat man das auch selbst erkannt, die dritte mit den Xindi fand ich grossartig und hat mich sehr gut unterhalten. Die Abschlussstaffel hab ich dann aus irgendwelchen seltsamen Gründen nur noch teilweise gesehen, grade die Dreiteiler sind fast alle an mir vorüber gegangen. Trotzdem schade, dass die Serie abgesetzt wurde, die Romane haben mich bisher allesamt gut unterhalten.

      Ja, die letzte Szene von TNG ist sehr gut gelungen. Ich denke, da haben die Autoren ziemlich geschwitzt, die Serie besteht ja nur aus Einzelepisoden, dafür ein angemessenes Finale zu finden ist nicht leicht. Aber grade mit Qs Gerichtsverhandlung nochmal den Bogen zum Piloten zu schlagen war eine gute Idee.

      Von der Doku hab ich auch schon gehört. Bin gespannt, was da auf uns zukommt. Mit DS9 tat ich mich immer schwer, aber im Nachhinein mag ich die Serie sehr gern. Das zeigt sich auch bei den Romanen, die sind immer ganz grosses Kino und ich freu mich immer, wenn einer bei mir ansteht. VOY dagegen will nicht so recht zünden, aber das liegt auch daran, dass man da pro Jahr vielleicht auf einen Band kommt und mir da jedes Mal eine Menge entfällt. Find's auch immer noch schade, dass man nach dem interessanten Start doch ziemlich schnell wieder auf eine fast mit der Serie identische Zusammenstellung der Besatzung kam.

      Mei, die Tilly. Stimmt schon. Bei ihr dient das Aussehen letztlich halt doch nur dazu, ihren eigenwilligen Charakter zu unterstreichen. Trotzdem find ich es gut, dass sie eben nicht dem Ideal entspricht, ohne irgendwie benachteiligt zu werden. Grade die zweite Staffel hatte da einige Szenen, die zeigen, wie sehr sie inzwischen respektiert wird. Was die Herren angeht nominiere ich Tyler. Mit dem Wildwuchs im Gesicht war der gar nicht mehr fesch.
    • Ich fand Star Trek: Enterprise, die beste ST Serie nach The Next Generation. DS9 fand ich eher durchschnittlich, das liegt aber daran, das ich Religiöse Serien nicht wirklich mag. Mir langt es schon, das man ständig im Real Life damit konfrontiert wird, das brauch ich nicht auch in einer Sci-Fi Serie, ein oder zwei Religiöse Folgen sind ja okay.

      Aber die ST Serie die ich nicht wirklich gut finde, ist The Original Series. Viel zu bund, bei manche Folgen fragte ich mich "Was habt ihr da geraucht?" vor allem diese Hippie in Space Folge, oder die mit den Kinder wo die Enterprise übernommen haben. Was zum Teufel sollte das? Aber es gab auch da Folgen, die mir gefallen haben. Wie "The City on the Edge of Forever" und "Requiem for Methuselah". Von Requiem for Methuselah wurde sogar der Film "The Man From Earth" inspiriert.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Fangfried schrieb:

      Mei, die Tilly. Stimmt schon. Bei ihr dient das Aussehen letztlich halt doch nur dazu, ihren eigenwilligen Charakter zu unterstreichen. Trotzdem find ich es gut, dass sie eben nicht dem Ideal entspricht, ohne irgendwie benachteiligt zu werden. Grade die zweite Staffel hatte da einige Szenen, die zeigen, wie sehr sie inzwischen respektiert wird. Was die Herren angeht nominiere ich Tyler. Mit dem Wildwuchs im Gesicht war der gar nicht mehr fesch.
      Ich habe ja nicht mal was dagegen, dass da so ein quirliger Charakter drin ist, ich finde sie eigentlich recht lustig und sympathisch.

      Aber was mich nervt ist z.B. dass sie dann irgendwelche Marathons läuft und noch gewinnt, gegen super schlanke nach typischen Dauerläufern aussehende Leute, während sie in Wirklichkeit wahrscheinlich nicht mal einen Kilometer durchhalten würde und spätestens nach fünf einen Kreislaufkollaps hätte. Da soll man dann doch bitte die Kirche ein wenig im Dorf lassen.
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    • Ich sehe das Problem mit Tilly vor allem darin, dass man mit ihr "ein Zeichen" setzen wollte oder sagen wir eher, dass man merkt, dass man ein Zeichen setzen wollte. Janeway, Belana, Sisko und Co. haben sich ganz normal eingefügt, obwohl sie der 1. weibliche Captain, 1. schwarze Captain oder erste weibliche Ingineurin waren und das bishin zum ersten interacial Kuss damals zwischen Kirk und Uhura. Tilly allerdings ist eben die erste Fette (natürlich soll es "normal" sein) Sternenflottenangehörige, nicht perfekt und.. zugleich ist sie es eben doch. Art und Aussehen sind reiner Selbstzweck, ansonsten ist sie trotzdem rundherum perfekt wie eben erwähnter Marathonlauf. Das erinnert mich auch an die Szene gegen "toxic masculinity" Anfang 2. Staffel als der Wissenschaftsoffizier in seiner arroganten Egozentrik natürlich dadurch bestraft werden musste, dass er beim Flug durch das Asteroidenfeld (schon wieder nebenbeibemerkt), draufgehen musste. Ich mag Tilly irgendwo aber man untergräbt den Charakter damit, dass er zwar Schwächen haben soll, dabei aber nicht konsequent ist.