Das Star Trek Universum

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    • Alhym schrieb:

      Michael rettet alle, immer, und wird in späteren Star Trek Serien nie erwähnt.
      Geht eigentlich ja auch nicht, weil die späteren Serien ja auch vor Discovery erschienen sind. Sybok Spocks Bruder wird ja auch nur in Star Trek: The Final Frontier gezeigt und in Spätere Folgen überhaupt nicht erwähnt. Aber Michael und Sybok werden in der Animated Series gezeigt, beide spielten keine Große Rolle in dieser Folge.

      Johnathan Archers Crew und due Rettung vor den Xindis wird auch in den späteren Folgen nie erwähnt.





      Alhym schrieb:

      Das hat einfach den Kanon der restlichen Seiten gestört.
      Finde ich nicht, weil...
      Spoiler anzeigen
      die Discovery Crew jetzt weg ist, und im Alpha Quadranten und im diesem Jahrhundert keine wichtige Rolle mehr spielen. Es wird so sein, als würde die Discovery samt Crew nie existiert haben.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkJokerRulez ()

    • Spoiler anzeigen
      Michael ist die erste Meuterei der Sternenflotte von der jeder weiß und sie hat den Klingonen-Krieg gestartet und fast im Alleingang beendet, ist der erste Mensch der auf Vulkan ausgebildet wurde und dann sollen die Menschen das einfach vergessen, dass es sie gibt? Und niemand der Sternenflotte erforscht im Ernst den spore drive weiter, der ein unglaublicher, absolut genialer und unschlagbarer taktischer Vorteil wäre?


      Also die Serie ist gut und ich mag sie, nicht falsch verstehen, aber das ist einfach absolut unlogisch. Discovery hat sich in den Kanon gedrängt und den extrem verletzt.
      Spoiler anzeigen


      Sie sind ja jetzt zumindest in der Zukunft und können dem Star Trek Kanon nicht mehr schaden.


      Nora El Nora, ne'ezar begvura shuvi elay malki

      Dodi refa, nafshi nichsefa, lebeitach malchi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alhym ()

    • Alhym schrieb:

      Also die Serie ist gut und ich mag sie, nicht falsch verstehen,
      Hab dich nicht falsch verstanden, keine Sorge.

      Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.

      Und vor allem bin ich auf die neue Picard Serie gespannt.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Eine grossartige Verletzung des Kanons sehe ich da nicht und hab auch nie verstanden, wo dabei das Problem sein soll. Nicht vergessen, Spock ist ein Vulkanier und die sind nicht gerade dafür bekannt, gerne über Privates zu sprechen. Den müsste man schon explizit fragen, ob er eine Schwester hat, sonst rückt der nicht mit der Sprache raus, siehe Sybok. Janeway hat auch eine Schwester, die nur einmal am Rande erwähnt wird. Soferns nicht wichtig für die Handlung ist erfährt man halt wenig Privates über die Charaktere.
      Freilich ist's etwas seltsam, nach 50 Jahren zu sagen "Der hatte übrigens eine Schwester", aber davon abgesehen ist das für mich kein Problem.
      Das gleiche mit dem Krieg, der war vor 100 Jahren. Wie oft spricht man denn in Alltagssituationen über die Weltkriege oder wie oft wurde in Star Trek der Krieg gegen die Romulaner erwähnt?

      Was den Sporenantrieb angeht, ich denke, da gibt es noch ein paar weitere revolutionäre Erfindungen, welche der Sternenflotte einen gewaltigen Vorteil gebracht hätten, die man aber wegen Mängel zu den Akten legte. Davon abgesehen war der Sporenantrieb eh streng geheim und relativ zu Beginn der Staffel wurde auch die Problematik mit dem Navigator erwähnt. Um das Ding zu benutzen müsste man einen Menschen genetisch verändern, und das ist auch noch weit im 24. Jahrhundert absolut verboten.

      Allerdings fand ich die Erklärung über das Totschweigen der Discovery eher hanebüchern. Offiziell wurde dafür ein Versagen des Antrieb verantwortlich gemacht? Warum man Schiff und Besatzung aus allen Logbüchern streicht, nur um eine weitere Katastrophe wie mit CONTROL zu verhindern ist da schon arg übertrieben. Vor allem Spock und Familie, die schwören, Michael nie wieder anderen gegenüber zu erwähnen.
    • Die Picard Serie wird außerhalb den US, offiziell auf Amazon Prime 24 Stunden nach der US Ausstrahlung erhältlich.

      Quelle: Star Trek Facebook
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Titel der neuen Picard Serie und erste Bilder. Die Serie heißt schlicht "Star Trek: Picard"

      Das Offizielle Logo...




      Beim Betrachten dieser Uniformen wird es mir warm ums Herz. Kann es kaum erwarten.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-

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    • Alhym schrieb:

      Ich habe gestern auch Discovery Staffel 2 beendet und bin relativ enttäuscht. Die Serie ist viel zu Michael zentriert. Michael rettet alle, immer, und wird in späteren Star Trek Serien nie erwähnt.
      Sie soll angeblich die Schwester von Spock sein. Das ist absoluter Quatsch. Wieso die Macher das so geschrieben haben ist mir total unklar. Das hat einfach den Kanon der restlichen Seiten gestört.

      Pike war extrem gut und hat mir sehr gefallen. Ein sehr guter Schauspieler und sympathischer Charakter.

      Alles in allem hoffe ich, dass die dritte Staffel um einiges besser wird und wieder mehr wie star trek. Das jetzige Format ist einfach nur die Michael show...

      Naja das sie Spocks Schwester ist usw. war ja klar das man das nachträglich dazu gedichtet hat. Und das die nicht darüber reden drüfen, war einfach die perfekte Lösung, damit das zum Rest passt. Also mir war das schon die ganze Zeit klar.

      Jedenfalls, auch wenn mich jetzt hier alle lynchen werden, muss ich sagen das ich mit den alten Star Trek Serien wirklich null anfangen kann. Sorry, da stehe ich auch zu. Erst mit den moderneren Filmen bin ich damit warm geworden. Umso besser finde ich eben das Discovery sich da auch etwas anders orientiert. :D Ich vermute aber du wirst enttäuscht werden, da ich denke das es in einer dritten Staffel genau so weitergehen wird.

      Spoiler anzeigen

      Ich fand das Ende der Staffel eigentlich okay. Bisschen auf die üblichen ungereimtheiten bezüglich des Zeitreise-Paradoxons, was auch gängige Marvel-Filme nicht hinbekommen, hat mir das Ende der zweiten Staffel gefallen.

      Ehrlichgesagt wusste ich gar nicht, das eine dritte Staffel bereits bestätigt wurde. Es ist aber dann ja klar das diese dann mehrere tausend Jahre in der Zukunft spielen wird und mit dem eigentlichen Star Trek-Universum wahrscheinlich nichts mehr zutun haben wird. Nicht umsonst hat man die Existenz so vertuscht das es für die anderen Serien überhaupt keine Relevanz mehr hat.


      Also ich freu mich auf die dritte Staffel! :)
    • Koji schrieb:

      Jedenfalls, auch wenn mich jetzt hier alle lynchen werden, muss ich sagen das ich mit den alten Star Trek Serien wirklich null anfangen kann. Sorry, da stehe ich auch zu. Erst mit den moderneren Filmen bin ich damit warm geworden.


      Also ich freu mich auf die dritte Staffel! :)
      Warum? Ist doch dein Geschmack, und deine eigene Meinung. Ich bin auch erst mit dem Reboot Filmen zum Fan geworden. Doch ich bin auch Fan von den alten Serien und Filmen. Aber finde jetzt Star Trek The Original Series nicht so gut. Für mich ist Star Trek: The Next Generation die Beste Star Trek Serie.

      Ich freue mich auch auf Staffel 3, auch wenn ich Star Trek Fan bin, bin ich offen für Neues. Und Star Trek: Discovery hat mir samt den "Neuen" Klingonen sehr gefallen. Auch weil sie hier wirklich wieder als Kriegerische Rasse dargestellt werden. Was mn leider in Deep Space Nine nicht mehr behaupten, da sie sehr "verweichlicht" wurden.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • In DS9 waren die Klingonen ein geschlagenes, altes Volk ohne wirklich Macht. Zum Ende von Season 4 bäumten sie sich noch einmal auf aber sonst hatten sie der United Federation of Planets auch einfach nichts mehr entgegenzusetzen. Der Fokus von DS9 lag außerdem eher auf anderen "Feinden".

      Für mich ist DS9 die beste Star Trek Serie, gefolgt von, und jetzt werden viele aufschreien, Enterprise. An DS9 gefielen mir die vielen Charaktere und Persönlichkeiten, die alle Raum hatten eigene "Abenteuer" zu erleben und so eine Vielzahl unterschiedlichster sehr persönlicher Storys erzählt wurden, die einem auch "Nebenfiguren" nahe brachten. Bei Enterprise mochte ich wiederum den Cast sehr gerne und ich fand die Story(s) auch sehr gut.

      Danach folgen The Next Generation und Voyager ziemlich gleich auf. Ich fand Voyager hatte einen starken Einstand, flachte dann in der Mitte ziemlich ab und legte zum Schluss wieder zu. TNG hingegen fing aus heutiger Sicher etwas schwach an, weil sie sich erst mal finden mussten und Rassen wie z.B. die Ferengi sich erst im Laufe der Serie zu dem entwickelten, was wir "heute" kennen.

      The Original Series läuft bei mir ein wenig außer Konkurrenz, das ist einfach eine andere Zeit gewesen. Als kleines Kind habe ich sie geliebt, aber da habe ich alles geliebt was im TV lief und mit Sci-Fi zu tun hatte, denn damals gab es nicht sonderlich viel.

      Die Filme sind für mich durchwachsen, Teil 1 - 3 sind mir einfach zu altbacken auch wenn insbesondere Teil 2 genial ist. Teil 4 war so Mitte 80er mein richtiger Einstand und ich liebe ihn. Teil 5 war okay, für mich nicht so schlimm, wie viele sagen. Teil 6, 7 und 8 fand ich einfach nur super. Teil 9 und 10 waren dann leider ein ziemlicher Absturz.
      Die neue Trilogie mag ich aber wieder sehr, sogar jetzt den dritten.

      Discovery schaue ich gerade endlich mal weiter, wollte ich schon längst aber kam bisher nicht dazu. Ich muss sagen, ich finde leider viele Figuren nicht sonderlich toll. Michael ist als Charakter okay, nicht die sympathischste aber sie hat Persönlichkeit. Die beste weil spannendste Figur ist allerdings Captain Lorca, Jason Isaacs ist dazu auch noch der wohl beste Schauspieler dort. Der Rest vom Cast ist für mich großteils austauschbar. Wobei ich mich schon auf Season 2 freue, wenn Michelle Yeoh wieder mitspielt, sie ist seit den späten 80ern eine meiner Lieblingsschauspielerinnen.

      Was Discovery für mich rettet ist, dass die Story nicht so schlecht ist. Gerade jetzt wo ich bin, im letzten Viertel von Staffel 1, nimmt sie noch mal ordentlich Fahrt auf. Ich werde mir Season 2 also in Kürze definitiv auch noch geben. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich Discovery als ziemlich losgelöst vom Rest betrachte. Ich sehe sie eher unabhängig von den anderen Serien, da sie für mich auch nicht so richtig in den Kanon passt. Das ist so ähnlich wie mit den neuen Filmen.

      Für mich teilt sich Star Trek deswegen in drei Perioden ein, die sich losgelöst voneinander betrachten lassen, einmal die Originalserie mit den Filmen 1 - 6, dann TNG, DS9, Voyager und als Anhängsel aber selbst schon dort ein wenig außen vor Enterprise sowie die Filme 7 - 10. Und jetzt als dritte Periode halt die neuen Filme und Discovery. Bei dieser Einteilung geht es also weniger um den Inhalt als vielmehr darum, wie es dargestellt ist.
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    • Erster Teaser zu Star Trek: Picard


      Man sieht wenig, aber ich freue mich auf sehr darauf.

      Erster Poster
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
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    • Trailer zu Star Trek: Picard


      Ich freue mich wie ein Kind darauf. Schon allein, weil Picard der beste ist.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Also ich bin wieder dabei mir Star Trek: Voyager anzusehen. Ich finde die Serie auch sehr gut, aber worüber ich wieder schreiben will, ist das Ende der Serie. Das Finale das ich bis heute als wirklich sehr schlecht, und lieblos finde.
      Spoiler anzeigen
      Voyager endete im Grunde so... "Voyager trifft im Alpha Quadraten ein. Admiral sagt willkommen zurück. Janeway sagt schön wieder hier zu sein. Und gut ist.


      Finde das die Schriftstellerin Christie Golden, hier das bessere Ende der Serie geschrieben hat. Zwar hab ich bisher nur den Inhaltstext gelesen, aber schon das liest sich besser als die Gesamte Doppelfolge des Voyager Finale. Golden hat das Ende geschrieben, das ich mir für die Serie gewünscht habe.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-

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    • Fangfried schrieb:

      Eine grossartige Verletzung des Kanons sehe ich da nicht und hab auch nie verstanden, wo dabei das Problem sein soll. Nicht vergessen, Spock ist ein Vulkanier und die sind nicht gerade dafür bekannt, gerne über Privates zu sprechen. Den müsste man schon explizit fragen, ob er eine Schwester hat, sonst rückt der nicht mit der Sprache raus, siehe Sybok. Janeway hat auch eine Schwester, die nur einmal am Rande erwähnt wird. Soferns nicht wichtig für die Handlung ist erfährt man halt wenig Privates über die Charaktere.
      Freilich ist's etwas seltsam, nach 50 Jahren zu sagen "Der hatte übrigens eine Schwester", aber davon abgesehen ist das für mich kein Problem.
      Das gleiche mit dem Krieg, der war vor 100 Jahren. Wie oft spricht man denn in Alltagssituationen über die Weltkriege oder wie oft wurde in Star Trek der Krieg gegen die Romulaner erwähnt?

      Was den Sporenantrieb angeht, ich denke, da gibt es noch ein paar weitere revolutionäre Erfindungen, welche der Sternenflotte einen gewaltigen Vorteil gebracht hätten, die man aber wegen Mängel zu den Akten legte. Davon abgesehen war der Sporenantrieb eh streng geheim und relativ zu Beginn der Staffel wurde auch die Problematik mit dem Navigator erwähnt. Um das Ding zu benutzen müsste man einen Menschen genetisch verändern, und das ist auch noch weit im 24. Jahrhundert absolut verboten.

      Allerdings fand ich die Erklärung über das Totschweigen der Discovery eher hanebüchern. Offiziell wurde dafür ein Versagen des Antrieb verantwortlich gemacht? Warum man Schiff und Besatzung aus allen Logbüchern streicht, nur um eine weitere Katastrophe wie mit CONTROL zu verhindern ist da schon arg übertrieben. Vor allem Spock und Familie, die schwören, Michael nie wieder anderen gegenüber zu erwähnen.
      Ich sehe sehr wohl großartige Verletzungen, wenn ich da nur an die Liste von irgendwie besonderen Captains in der ersten Staffel denke, wo man so schlau war dann nur bekannte Captains zu verwenden, womit in den 100 Jahren es so erscheint als ob es keinerlei andere Besonderheiten gab (und natürlich auch keine Aliens, weil Star Trek Autoren einfach grottenschlecht darin sind, sich von Menschen zu lösen). Und Weltkrieg? Ich bitte dich, der 2. Weltkrieg ist heute noch quasi allgegenwärtig, auch im privaten Diskurs. Und gerade in Anbetracht der Wichtigkeit der Klingonen, wäre das wohl ein ziemliches Thema. Auch Michaels Existenz ist ziemlich fragwürdig, weil Michael nun Mal nicht unbekannt ist. Sybok ist wenigstens noch für die Sternenflotte ein unbeschriebenes Blatt aber Michael gehörte zur Sternenflotte.

      Und Sporenantrieb ist ja nicht nur das Problem die Sternenflotte, sondern ALLE Fraktionen der gesamten Galaxis, wenn nicht gar des ganzen Universums und über unser Universum hinaus noch diverser Parallelwelten XD Also das Argument "Ja es ist verboten" oder "Ja aber es ist geheim" ist etwas, das keine Bedeutung hat. Wobei das Problem nicht der Antrieb ist, sondern dass man die Basis dieses Antriebs nicht irgendwann abfackelt.
    • Neu

      Ich bin wohl einer der wenigen, die das Voyager-Finale in der abgelieferten Form gut finden. Kaum zu glauben, dass das schon 18 Jahre alt ist.

      Zwar verstehe ich, dass viele enttäuscht von sind, aber meiner Meinung nach hätte man's auch nicht anders lösen können, da sich die Serie kaum auf den Alpha-Quadranten konzentrierte und die Charaktere keine wirklichen Bezugspersonen in der Heimat haben. Janeways Lover hatte ja schon Jahre vorher mit ihr abgeschlossen und eine neue Frau gefunden, Chakotay hat keine Familie und Harrys Freundin wurde nie mehr erwähnt. Paris, Torres, Seven und der Doktor hatten zwar Familie, allerdings bestand kaum eine Bindung, die hätte man erst aufbauen müssen.

      Eine emotionale Heimkehr zu zeigen, in der die Charaktere in ihre alten Leben zurückkehren, wäre da kaum möglich gewesen, weil man zu wenig Vorarbeit geleistet hat. Da hätte auch der letzte Akt der finalen Folge von spontan gesagt 15 Minuten nicht ausgereicht. Von daher war mir recht früh klar, dass die Serie mit einem deutlichen Schnitt enden wird.

      Falls du dich mit Christie Golden auf die Romane beziehst, der Vergleich geht leider überhaupt nicht, weil's da kein Ende ist, sondern ein neuer Anfang. Noch dazu sind's zwei komplette Bücher, da hat man unendlich mehr Zeit als in einer TV-Folge. Selber fand ich die beiden Romane übrigens auch eher so lala, es hat sich zum Teil ziemlich gezogen.
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      @Fangfried
      Ich glaube, ich hätte mich da anders ausgedrücken müssen. Ich weiß, das Heimkehr ein Anfang ist, aber für mich ist Heimkehr, das was im Finale fehlte. Aber wir haben damals einfach nur eine dahin geklatschte Begrüßung, der gesamten Crew bekommen. Also von der Lösung, wie sie ins Alpha Quadranten gekommen sind, fand ich gut. Mir geht es einfach, um das Ende.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
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      Voyager fand ich das Ende eigentlich passend und gut. Enttäuscht war ich damals vom DS9 Ende, und DS9 ist mein absoluter Star Trek Favorit.

      Discovery habe ich jetzt auch endlich beide Staffeln durch. Also ich versuche sie so losgelöst von Star Trek wie nur irgend möglich zu sehen, dann ist es ganz okay. Aber mit Star Trek oder dem bisherigen Universum hat das einfach nichts zu tun.

      Kleine Randnotiz, schon bei The Next Generation haben sie bei den Uniformen gesagt, dass die so geschnitten sind, dass man eine gute Figur benötigt, das wäre auch realistisch, da in der Zukunft natürlich alle Menschen gesund ernährt sind, es also quasi keine fettleibigen mehr gibt und überhaupt ja eine gewisse Evolution dargestellt werden sollte. Bei Discovery hingegen ist die Hälfte der weiblichen Besatzung erheblich übergewichtig und entspricht somit dem politisch korrekten aktuellem Zeitgeist, man nahm also Abschied von der Zukunftsvision zu Gunsten der Politik.
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      Ich denke, dass die gesamte Thematik von Voyager an sich ein ausführliches Charakterende nicht möglich machte. Es ging um ein einzelnes Schiff am Arsch der Galaxis, ohne Kontakt zur Heimat. Episoden wie "Flaschenpost" oder "Das Pfadfinder-Projekt" waren grossartig, weil sie den Status Quo gewaltig veränderten, ihn gleichzeitig aber unberührt ließen. Ich weiss noch gut, wie sehr mir damals die Folge "Friendship One" missfiel, weil ab diesen Moment die Isolation der Voyager entgültig vorbei war. Zum Glück war es eine der letzten Episoden.

      Ein ausführliches Ende hätte da kaum funktioniert, weil man als Zuschauer keinen Bezug zum Leben der Charaktere im Alpha-Quadranten hatte. Zu zeigen, wie sich Harry und Libby in den Armen liegen und sich ewige Liebe schwören wäre seltsam, weil man Libby nun mal nicht kennt. Da hätte man während der gesamten Serie über drauf achten müssen, den Leuten vor dem Fernseher das Leben im Alpha-Quadranten nahe zu bringen, wodurch man aber wiederum die ganze Show an sich änders hätte aufziehen müssen.

      Naja, wie gesagt, ich verstehe, dass sich viele mehr davon erwartet hatten und ziemlich angepisst vor der Glotze sassen, aber hätte man noch gezeigt, wie die Charaktere alle heimkehren und Reaktionen bei der Familie/Freunden/Sternenflotte, da hätte man ein Fass ohne Boden aufgemacht und wäre zu keinem vernünftigen Ende mehr gekommen. Deshalb finde ich den plötzlichen Abschluss, der die Handlung der Serie beendet, aber trotzdem noch vieles offen lässt, auch ziemlich gelungen.

      DS9 hab ich gar nicht mehr präsent, aber da war's dann halt der komplett andere Weg. Die Serie hat man ja mit einem Sechsteiler abgeschlossen und konnte dann auch knapp eine gesamte Folge darauf verwenden, um zu zeigen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Zwecks der Thematik war's da auch möglich, einen O'Brien spontan an die Akademie zu schicken, bei Voyager hätte das nicht wirklich geklappt.

      Mei, hab ich jetzt Lust, mir Voyager wieder anzusehen. Schon allein um der alten Zeiten willen, Freitag um 20:15 auf Sat.1, praktisch der Start ins Wochenende. Das war noch schön....

      Grade bei TNG hatte der Gene Roddenberry ja noch überall seine Finger mit im Spiel. Ich meine mich zu erinnern, dass der auch wirklich ums Verrecken eine perfekte Zukunft zeigen wollte, in der die Menschheit jedes noch so kleine Problem überwunden hat und zu einer absoluten Vorzeigegesellschaft wurden. Siehe die Miniröcke für Herren. Grad deshalb tue ich mich mit den ersten Staffeln TNG heute so schwer, weil die Sternenflotte da aus aktueller Sicht so unterträglich und unrealistisch erhaben dargestellt wird und etliche Episoden nur dazu dienen, die Defizite anderer Völker zu zeigen, was teilweise noch bis tief in Voyager hineinreichte. Da lob ich mir doch eine Tilly, die eben nicht dem Ideal entspricht.
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      Das ist mir auch klar, dennoch finde ich das Ende von Voyager lieblos dargestellt. 7 Jahre in einer entfernten Galaxie und es endet mit einen Willkommen zu Hause und Schön wieder hier zu sein. Da war selbst das Ende von Enterprise 10 mal besser. Ich finde eh das Ende von Star Trek: TNG am besten, der Captain setzt sich zum allerersten mal am Pokertisch seiner Crew, um eine Partie Poker zu spielen.


      Spiritogre schrieb:

      Enttäuscht war ich damals vom DS9 Ende, und DS9 ist mein absoluter Star Trek Favorit.
      Nun das Ende von DS9 war eigentlich auch kein Ende, ursprünglich sollte auch eine 8 Staffel kommen, es gab auch schon etliche Ideen dazu, das behauptete zumindest "Ira Steven Behr" der Show Runner der Serie. Die Serie ist wie auch Enterprise abgesetzt worden, auch wenn DS9 deutlich mehr Staffeln hatte als Enterprise. Ich glaube das alles wird auch in der kommenden Doku "What We Left Behind: Looking Back at Star Trek: Deep Space Nine" zu hören sein, wie auch HD Clips zu Star Trek: DS9, die zeigen das es definitiv möglich ist DS9 auf Blu-Ray zu Mastern.
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
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      Fangfried schrieb:


      Da lob ich mir doch eine Tilly, die eben nicht dem Ideal entspricht.
      Nur ist halt auffällig, dass dieses "nicht dem Ideal entsprechen" nur für weibliche Besatzungsmitglieder gilt. Die Männer sind alle schlank und teils sogar ziemlich durchtrainiert.
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